Fredi1Themenstarter284 Beiträge · seit 201012. Aug. 2010 · #1Hallo zusammen,
hab nochmal eine "Tierfrage":
Am Lagerfeuer erzählt man immer wieder Schauergeschichten über die schwarze Mamba.
Sind die Mambas wirklich so agressiv?
Gruß
Fredi 🙂
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Aug. 2010 · #2Hi Fredi,
laut unserer "allwissenden" Quelle Wikipedia sind sie aggressiver als andere Schlangen....
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_Mamba#Giftwirkung_bei_MenschenSonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200612. Aug. 2010 · #3Ja unser Wiki,
aber dort schreiben zT auch nur Menschen mit besserem Allgmeinwissen, weshalb ich WIKI immer wieder mal hinterfrage.
Mambas sind aus meiner Sicht überhaupt nicht aggresiv, aggresiv
im Sinne von sich aus auf Menschen zugehen bzw. schlängeln ist bei Schlangen kaum zu beobachten.
Teilweise wird nervöses Verhalten das es bei einigen Schlangenarten gibt, fälschlicherweise als Aggresiv gewertet.
Ich durfte schon einige Mabas fotografieren. meistens von Hinten,
da sie bevorzugt das Weite suchen wenn Menschen in der Nähe sind.
Abgesehen von der Wahrscheinlichkeit eine Mamba, oder was auch immer, überhaupt zu sehen, ist es eher ein Priveleg diese wunderbaren Tiere zu sehen.
Also geniesst den Anblick, bleibt ruhig und vorallem werdet selbst nich aggrresiv gegenüber diesen Tieren 🙂
Ach ja, das meiste sind wirklich Schauermärchen die auf Unwissenheit beruhen.
Grüsse Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Aug. 2010 · #4OFF TOPIC
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Hi Kurt,
aber dort schreiben zT auch nur Menschen mit besserem Allgmeinwissen, weshalb ich WIKI immer wieder mal hinterfrage.
Dazu gab es kürzlich eine interessante wissenschaftliche Studie als Vergleich zwischen DER Enzyklopädie überhaupt (Brockhaus) und Wikipedia... Resultat: Wikipedia war insgesamt gesehen deutlich korrekter und wissenschaftlich fundierter als der Brockhaus. Fand ich auch überraschend, aber scheint wohl so zu sein...
Sonnige Grüße
Christian
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Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200612. Aug. 2010 · #5Hallo Christian,
ich behaupte nicht das der vorwiegende Teil der Wikibeiträge nicht richtig ist.
Nur sind diese Beiträge auch oft nur oberflächlich.
Auf meinem Spezialgebiet finde ich zum Teil Beiträge
die gelinde gesagt nicht annähernd richtig sind oder lückenhaft.
Das grosse Problem von Wiki besteht in ihren Nutzern, sie glauben zu grossen Teilen einfach alles was da geschrieben steht und hinterfragen nicht.
Ist gleich wie im TV, bunten Bildern glaubt man eher vor allem wenn man sich selbst nicht auskennt mit der Materie.
Das Beispiel in Wiki das es aggresive Schlangen gibt zeigt mir persönlich auf das hier persönliche Interpretationen eingebracht werden.
Zwischen nervösem und aggresiven Verhalten bestehen erhebliche Unterschiede. Ein Aggresiver Mensch wird vermutlich unvermittelt auf dich zugehen und dir auf verbale oder physische Art die Meinung sagen.
Ein nervöser Mensch wird dich vermutlich einfach nur verunsichern oder nerven.
Ich frage jetzt mal, wer von den FoMis hier wurde
von einer aggresiven Schlange schon mal bedrängt.
Drohgebärden von Schlangen die sich in die Ecke gedrängt fühlen sind nicht Aggression sondern Selbstschutz.
Gruss Kurt
PS
Bezüglich Schlangen und ihrem Verhalten, da bevorzuge ich Fachbücher die von Experten geschrieben wurden.
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200612. Aug. 2010 · #6Ich habe bislang nur 2 shwarze Mambas in Afrika gesehen. Eine bei unserem ersten Besuch aus dem sicheren Auto in 10 Meter Entfernung. Solange das Auto rollte duckte sich sich Schlange auf der Schotterpiste. Als es zum Stillstand kam, konnte ich gerade noch einen Schnappschuss machen und schon war sie weg. Beim zweiten Aufeinandertreffen reichte die Zeit nicht einmal die Kamera aus dem Auto zu bekommen um abzudrücken.
Wir haben nur einmal bislang eine junge grüne Mamba "gesehen". Also so richtig gesehen haben wir sie auch nicht, denn sie hatte sich im Stohdach des Hides am Masuma Dam eingenisstet und ging dort auf Vögeljagd. Unser caretake nahm es sehr gelassen und meinte, dass sei kein Problem (mulmig war nur das Gefühl beim Verlassen des hides 😕 ).
Ansonsten habe ich eigentlich mehr Angst vor Puffottern! Die machen sich nämlich nicht vom Acker und so wären wir 2009 im Krüger auf Walking Safari beinahe auf eine getreten! Durch die Flucht vor einem Hippo welches aus dem Wasser kam, mussten wir uns in Sicherheit bringen und die Gruppe rannte den Abhang hinauf. Beim Sammeln war sie dann mitten in in der Gruppe.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
gglink5'538 Beiträge · seit 200812. Aug. 2010 · #7Hallo Zusammen,
meine Begegnungen mit schwarzen Mambas beschränken sich auf Farmerlebnisse:
Einmal war eine ca. 20 m von uns an einer Tränke und einmal ist eine vor uns in einem Affenzahn über die Pad gedüst. Ich habe mir dann verwundert die Augen gerieben und gefragt, ob das eine Vision oder ein Tier war und erfuhr von dem Farmer dann, dass es eine schwarze Mamba war.
Eine grüne Mamba habe ich am Okavango am Ufer gesehen, als wir da mit dem Boot vorbei paddelten. Die konnten wir ziemlich lange beobachten.
Eine Kobra, die sich vor mir schon aufrichtete, um mich zu "begrüßen", war das erschreckendste Erlebnis. Als ich dann aber nach langem Stillstehen (wahrscheinlich waren es nur Sekunden, aber selbst heute kommt es mir noch unheimlich lange vor)einen Schritt zurück machte, verschwand sie rückwärts im hohen Gras. Mein Weib Gerlinde, die mich dann fünf Minuten später sah, fragte mich, warum ich so blass bin und der Ranger, den ich gefragt habe, meinte, dass ich da aber Glück gehabt hätte - er meinte damit, dass ich überhaupt eine gesehen habe.
Eine Puffotter habe ich auf Erindi gesehen. Die lag auf der in der Sonne und schlief. Beim Vorbeifahren habe ich sie entdeckt, Vollbremsung und zurück. Das hat die gar nicht gestört, sondern sie hat sich in Ruhe fotografieren lassen. Da hat Andreas übrigens Recht - das ist die einzige Schlange, vor der ich Angst habe. Vor den anderen habe ich viel Respekt, aber keine Angst.
Liebe Grüße von der ostwindigen, sonnigen Atlantikküste
Gerd
Bamburi541 Beiträge · seit 200712. Aug. 2010 · #8Fredi1 schrieb:Hallo zusammen,
hab nochmal eine "Tierfrage":
Am Lagerfeuer erzählt man immer wieder Schauergeschichten über die schwarze Mamba.
Sind die Mambas wirklich so agressiv?
Gruß
Fredi 🙂
Hallo Fredi,
da schwarze Mambas auf jeden Fall hochgiftig (!) sind, solltest Du einen Experten fragen, also entweder im Schlangenhaus eines Zoos oder verläßliche Literatur zur Rate ziehen.
Ratschläge wie "ich hab mal ne Mamba gesehen, aber die hat so lieb gekuckt" würde ich nicht ernsthaft erwägen ;-(((
Bezüglich Wikipedia teile ich Kurts Meinung absolut! Das, was da steht, kann stimmen, muss aber nicht...und kommt daher auch nicht als seriöse Infoquelle infrage.
Grüßle
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
maddy2'167 Beiträge · seit 200902. Sept. 2010 · #9Hallo Fredi,
Die Schwarze Mamba ist die gefaehrlichste aller Schlangen im suedlichen Afrika, da es auch die groesste (3 - 4,5 m lang) giftige Schlange ist. Allerdings ist sie auch scheu und verschwindet meist bevor du sie ueberhaupt gesehen hast. Ausser sie wird 'cornered', dann ist sie aeusserst nervoes und aggressiv.
Im Schlangenbuch (Johan Marais) steht:
"This is one of the deadliest snakes in the world and should be avoided at all costs. If you come across one and retreat slowly and carefully, the snake will do the same."
Masuma Dam im Hwange? Sorry, gruene Mambas gibts weder im Hwange noch im Okavango Delta. Ist eigentlich schade, dass jede gruene Schlange gleich als hochgiftige Mamba abgestempelt wird.
Liebe Gruesse aus Sodwana, wo's Gruene Mambas gibt - aber gesehen habe ich noch nie eine!
Maddy
Silberadler563 Beiträge · seit 200902. Sept. 2010 · #10maddy schrieb:Hallo Fredi,
Die Schwarze Mamba ist die gefaehrlichste aller Schlangen im suedlichen Afrika, da es auch die groesste (3 - 4,5 m lang) giftige Schlange ist. Allerdings ist sie auch scheu und verschwindet meist bevor du sie ueberhaupt gesehen hast. Ausser sie wird 'cornered', dann ist sie aeusserst nervoes und aggressiv.
Im Schlangenbuch (Johan Marais) steht:
"This is one of the deadliest snakes in the world and should be avoided at all costs. If you come across one and retreat slowly and carefully, the snake will do the same."
...
Maddy
Hallo Maddy,
das mit der Gefährlichkeit bewerte ich etwas anders. Die Mamba ist nachweislich die giftigste Schlange (siehe Schlangenbuch:
"... Dies ist eine der tödlichsten Schlangen der Welt ...") auf dem schwarzen Kontinent. Für weit aus gefährlicher halte ich die Puffotter, da sie vor dem Menschen nicht flüchtet, leicht im Gelände übersehen wird und damit die Chance mit ihr unangenehm in Berührung zu kommen weit aus größer ist als bei der Mamba.
Auch hier ist eine schnelle ärztliche Hilfe erforderlich.
Liebe Grüße Mike
Fredi1Themenstarter284 Beiträge · seit 201002. Sept. 2010 · #11Ich habe gehört, daß auf der Campsite der Rustig Toko Lodge ein deutscher Camper von einer schwarzen Mamba gebissen worden ist. Wisst ihr was darüber?
Gruß
Fredi
Die Massai haben erzählt, dass sich zwei Löwen das Grab als Ruheplatz ausgesucht haben. Von dort haben sie eine gute Sicht ins Tal und auf das Wild. Ich darf nicht vergessen, es Denys zu erzählen, er würde sich darüber freuen. ( Frei nach Tanja Blixen)
Swakop521'223 Beiträge · seit 201002. Sept. 2010 · #12Fredi1 schrieb:Hallo zusammen,
hab nochmal eine "Tierfrage":
Am Lagerfeuer erzählt man immer wieder Schauergeschichten über die schwarze Mamba.
Sind die Mambas wirklich so agressiv?
Gruß
Fredi 🙂
Die Mamba ist zwar die giftigste und schnellste Schlange, aber am wenigsten aggressiv im Vergleich zu einige Kobraarten (manche nennen sie die "fairste Schlange"). Wenn sie Dich frühzeitig bemerkt bevor Du in ihren "Gefahrenradius" eindringst, wird sie immer verschwinden. Wenn sie sich von Dir bedrängt fühlt weil Du in ihren Gefarenradius gelangt bist, wehe Dir!
Richtig kritisch wird es, wenn sie ins Auto gelangt, oder wenn Du sie überfährst und die überfahrene Schlange nicht mehr auf der Straße oder Weg liegt, weil sie es möglicherweise geschafft hat, in das Fahrgestell zu gelangen. Aufgrund ihrer Schnelligkeit kann sie, je nach Geschwindigkeit, in den Unterbau des Fahrzeuges gelangen, und kann eine große Gefährdung sein wenn man aussteigt. So auch bei Fahrten durch hohes Gras.
Eine Puffotter wird Dich niemals angreifen, so lange Du nicht in ihren Bißradius (nur schräg nach hinten, nie nach vorn) gelangst.
Als richtig tückische und angriffslustige Schlange würde ich die sog. Zebraschlange, eine Kobraart, bezeichnen, die nicht nur beißt, sondern extrem zielgenau in die Augen spuckt. Auch schon als Kleinschlange.
Die meiste Angst hätte ich dennoch vor der Mamba, deren Toxität alles andere übertrifft.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Uwe2099 Beiträge · seit 200605. Sept. 2010 · #13Hallo,
eben auf der Website vom n24.de gesehen:
--Die gefährlichsten Schlangen der Welt--
http://www.n24.de/news/newsitem_4960406.html?id=386214&autoplay=trueand the winner is: ratet mal
Matou66843 Beiträge · seit 200805. Sept. 2010 · #14Hallo,
2008 erstmals im Caprivi und gleich zu Fuß im Mamili NP unterwegs, fragte ich mich, wie man denn eine schwarze Mamba auf die Schnelle sicher von anderen, ähnlich gefärbten Schlangen unterscheiden kann.
Wenn sie sich nicht gerade mit ihrem muskulösen Körper vor Dir aufrichtet (ich verzichte dankend!) oder Du ihr nicht ins schwarze Maul schauen kannst (evtl. auch besser so), finde ich das nicht so einfach. Denn es sind vglw. helle Schlangen und unterseits eher weißlich.
Aber, so dachte ich mir, Mambas haben ein seitlich lang gezogenes Maul. Sie sehen aus, als würden sie grinsen... . Ja, daran würde ich sie sofort erkennen 😉!
Daher meine Frage an unseren Guide Keith Rooken-Smith: "Is it true that a black Mamba can be recognized by its wide smile"? Antwort: "Maybe, but when you recognize this, it's too late...!"
Er meinte es sei relativ schwer, schwarze Mambas im Busch aufzuspüren, weil sie extrem scheu und vorsichtig seien.
Folge man ihrer Spur jedoch bis zu ihrem Bau (oft Termitenhügel), dann würde sie jedoch ihr Zuhause verteidigen und einem schon von weitem signalisieren, wann Schluss mit "Nachlaufen" sei.
Wir könnten ja mal nach Spuren von Mambas Ausschau halten. Ich verzichtete!
Hatte ich doch noch lebhaft meine abendliche Suche nach Kobras in Kenya 1994 im Gedächtnis!
A là: Neulich mit der mit der Taschenlampe am kenianischen Termitenhügel: Mein Kumpel und ich standen eifrig mit den Nasen direkt am xten Termitenbau - und eine Speikobra (ca. 1,5m) stand interessiert 3m hinter uns und schaute "ganz lieb", was wir denn da verloren hätten... . Passiert ist nichts. Wir haben uns seitlich zwischen Kobra und Bau vorbeigedrückt.
Mein Kumpel ist ein echter Experte in Sachen Schlangen, aber wir haben uns beide zu Tode erschrocken.
Seitdem bin ich froh, wenn ich Mamba, Puffotter (ich hasse die) und Co auschweichen kann. Suchen werde ich die nicht mehr.
Nur nachts am Lagerfeuer leuchte ich immer wieder mal die unmittelbare Umgebung ab, weil Puffottern sich irgendwie zu Menschen "hingezogen" fühlen und schon mal unverhofft in der Gegend rumlungern.
V.a. im KTP diesen April waren ziemlich viele von ihnen unterwegs. Wenigstens Mambas gibt's da nicht (zu trocken).
LG
Dirk
Swakop521'223 Beiträge · seit 201005. Sept. 2010 · #15Matou66 schrieb:Hallo,
2008 erstmals im Caprivi und gleich zu Fuß im Mamili NP unterwegs, fragte ich mich, wie man denn eine schwarze Mamba auf die Schnelle sicher von anderen, ähnlich gefärbten Schlangen unterscheiden kann.
Wenn sie sich nicht gerade mit ihrem muskulösen Körper vor Dir aufrichtet (ich verzichte dankend!) oder Du ihr nicht ins schwarze Maul schauen kannst (evtl. auch besser so), finde ich das nicht so einfach. Denn es sind vglw. helle Schlangen und unterseits eher weißlich.
Aber, so dachte ich mir, Mambas haben ein seitlich lang gezogenes Maul. Sie sehen aus, als würden sie grinsen... . Ja, daran würde ich sie sofort erkennen 😉!
Daher meine Frage an unseren Guide Keith Rooken-Smith: "Is it true that a black Mamba can be recognized by its wide smile"? Antwort: "Maybe, but when you recognize this, it's too late...!"
Er meinte es sei relativ schwer, schwarze Mambas im Busch aufzuspüren, weil sie extrem scheu und vorsichtig seien.
Folge man ihrer Spur jedoch bis zu ihrem Bau (oft Termitenhügel), dann würde sie jedoch ihr Zuhause verteidigen und einem schon von weitem signalisieren, wann Schluss mit "Nachlaufen" sei.
Wir könnten ja mal nach Spuren von Mambas Ausschau halten. Ich verzichtete!
Hatte ich doch noch lebhaft meine abendliche Suche nach Kobras in Kenya 1994 im Gedächtnis!
A là: Neulich mit der mit der Taschenlampe am kenianischen Termitenhügel: Mein Kumpel und ich standen eifrig mit den Nasen direkt am xten Termitenbau - und eine Speikobra (ca. 1,5m) stand interessiert 3m hinter uns und schaute "ganz lieb", was wir denn da verloren hätten... . Passiert ist nichts. Wir haben uns seitlich zwischen Kobra und Bau vorbeigedrückt.
Mein Kumpel ist ein echter Experte in Sachen Schlangen, aber wir haben uns beide zu Tode erschrocken.
Seitdem bin ich froh, wenn ich Mamba, Puffotter (ich hasse die) und Co auschweichen kann. Suchen werde ich die nicht mehr.
Nur nachts am Lagerfeuer leuchte ich immer wieder mal die unmittelbare Umgebung ab, weil Puffottern sich irgendwie zu Menschen "hingezogen" fühlen und schon mal unverhofft in der Gegend rumlungern.
V.a. im KTP diesen April waren ziemlich viele von ihnen unterwegs. Wenigstens Mambas gibt's da nicht (zu trocken).
LG
Dirk
Man verwechselt die schwarze Mamba oftmals mit der völlig harmlosen Eierschlange.
Den Unterschied siehst Du am Kopf. Giftschlangen haben einen gegenüber dem Körper "kleineren" und stromlinienförmigeren Kopf als nichtgiftige Schlangen. Aber in der Paniksituation bei der Begegnung vergißt jeder, genau hinzuschauen. Verständlich.
Eine Puffotter fühlt sich zum Menschen "hingezogen", weil sie Wärme sucht, gerade in der Übergangszeit. Deshalb gibt es häufig Bißprobleme, weil sie in die Hütten der einheimischen Bevölkerung eindringt, insbesondere die Schlafstätten wo jemand schläft. Bewegt er sich im Schlaf oder dreht sich um und rollt auf die Schlange, dann beißt sie zu. Selbsterhaltungstrieb.
Daher ist ein Dachzelt einem Bodenzelt vorzuziehen.
Dennoch sind Puffottern das geringere Problem. Die meisten Europäer haben besondere Angst vor der Puffotter aufgrund der martialischen Zeichnung. Ich kann nur wiederholen: Die Puffotter kann nicht wie andere Schlangen nach vorn angreifen und beißen. Das kann sie nur schräg nach hinten. Man kann sie von vorn bis zu Weißglut pisacken, sie ist in dieser Situation hilflos.
Ich hätte lediglich Angst vor ihr, wenn sie im Gras bzw. in der Grassaat verborgen liegt und lauert, und ich neben sie trete. Mit halbhohen Schuhen oder Sandalen kann man einem Biß wohl schlecht entgehen.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
myrio962 Beiträge · seit 200706. Sept. 2010 · #16Hallo,Matou66
Zum Hinweis:
Eine Puffotter fühlt sich zum Menschen "hingezogen", weil sie Wärme sucht, gerade in der Übergangszeit. Deshalb gibt es häufig Bißprobleme, weil sie in die Hütten der einheimischen Bevölkerung eindringt, insbesondere die Schlafstätten wo jemand schläft. Bewegt er sich im Schlaf oder dreht sich um und rollt auf die Schlange, dann beißt sie zu. Selbsterhaltungstrieb.
Daher ist ein Dachzelt einem Bodenzelt vorzuziehen.
Hast du Erfahrung zum Thema "aussen unter freien Himmel zu schlafen",wir liegen auf einer "Antisnake-Matte" aus Plastik und hoffen, wie wir gehört haben, dass Schlangen und Skorpione die Berührung mit Plastik scheuen, darauf haben wir immer vertraut!
Wer hat Erfahrungen damit?
Auf Anwort freut sich
Frank
Matou66843 Beiträge · seit 200806. Sept. 2010 · #17@myrio:
Hallo Frank,
wir haben im KTP auch im Bodenzelt geschlafen. Mit dem besonderen "Handicap", dass der äussere Reißverschluss auf einer Seite nicht zuging. Der innere Reißverschluss des Moskitonetzes ging dagegen nur mit Gewalt zu, und das Netz wies in einer Ecke schon große Risse auf. Richtig dicht war das Zelt somit nicht.
Ich würde immer wieder im Bodenzelt schlafen. Aber nur noch in einem, das ich vorher selber auf seine Funktionalität geprüft habe.
Vorteil im KTP im April waren die sehr tiefen Nachttemperaturen von max. 4°C, die die Aktivität der Schlangen sicher "eingedämmt" hat.
Im Freien haben wir in der Kalahari nur auf einem Holzpodest geschlafen.
Das mit dem Plastik gegen Schlangen habe ich noch nie gehört.
Würde mich auch interessieren, aber ausprobieren würde ich es nicht... .
Die Frage ist auch, wie gross diese Plane sein muss, um Schlangen sicher abzuhalten. Wenn die nur 2x2m wäre, wärst Du ja noch locker in Reichweite.
LG
Dirk
maddy2'167 Beiträge · seit 200906. Sept. 2010 · #18Hallo,
swakop52 schrieb:
Ich kann nur wiederholen: Die Puffotter kann nicht wie andere Schlangen nach vorn angreifen und beißen. Das kann sie nur schräg nach hinten. Man kann sie von vorn bis zu Weißglut pisacken, sie ist in dieser Situation hilflos.
Woher hast du denn diese Weisheit?! Hast das schon mal ausprobiert?
und myrio schrieb:
Hast du Erfahrung zum Thema "aussen unter freien Himmel zu schlafen",wir liegen auf einer "Antisnake-Matte" aus Plastik und hoffen, wie wir gehört haben, dass Schlangen und Skorpione die Berührung mit Plastik scheuen, darauf haben wir immer vertraut!
Ist doch sicherlich nicht dein Ernst!!?!!
😮
Gruss aus Sodwana
Maddy
Swakop521'223 Beiträge · seit 201016. Sept. 2010 · #19maddy schrieb:Hallo,
swakop52 schrieb:Ich kann nur wiederholen: Die Puffotter kann nicht wie andere Schlangen nach vorn angreifen und beißen. Das kann sie nur schräg nach hinten. Man kann sie von vorn bis zu Weißglut pisacken, sie ist in dieser Situation hilflos.
Woher hast du denn diese Weisheit?! Hast das schon mal ausprobiert?
Gruss aus Sodwana
Maddy
Na klar, bereits als Kinder haben wir den Umgang gelernt, und auch große Puffottern mit einem Stock von vorn böse gemacht bis zur Weißglut. Da sie nach vorn nicht beißen konnten oder spucken konnten, schlugen sie mit dem Kopf hin und her und fauchten wie verrückt.
Tja, manche grillen sie auch, sie schmecken zwischen Fisch und Hähnchen.
BadBoy
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Olaki1 Beiträge · seit 201105. Apr. 2011 · #20Hallo Fredi,
ich bin die Tochter von Heidi & Jürgen Göthje (Eigentümer der Rustig Toko Lodge) und möchte hiermit mit 100 % Sicherheit bestätigen das KEINER von einer schwarzen Mamba gebissen wurde. Das ist der grösste Quatsch und wir hätten mit Sicherheit von so einem schlimmen Ereignis erfahren. Lasst Euch also bitte nicht davon abschrecken. Schlangen gibt es mit Sicherheit überall in Namibia, doch die Möglichkeit von einer Schlange gepickt zu werden ist höchst unwahrscheinlich.
Mit freundlichen Grüssen
Viola (Göthje) Husselmann