MIMiaBerlinThemenstarter9 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #1Hallo Ihr Lieben,
mußte meine lang ersehnte Namibia Reise leider verschieben.
Dadurch habe ich jetzt aber ein paar Tage mehr und habe auch
schon umgeplant. 🙂
Könnt ihr noch mal einen Blick drauf werfen ob das so machbar wäre?
1. Tag Ankunft WDH / Stadtbesichtigung
2. Tag Bagatelle Ranch
3. über Keetmanshoop zum Fish River
4. Fish River (Canyon Road House)
5. Aus
6. Aus (Kolmanskuppe + Lüderitz)
7. Tiras Berge (Tirasfarm)
8. Sossusvlei
9. Sossusvlei
10. Naukluftpark
11. Swakopmund
12. Swakopmund
13. Swakopmund
14. über Spitzkoppe zur Ameib Ranch
15. Ethosa (Okaukuejo)
16. Ethosa (Okaukuejo)
17. Namutomi
18. Abstecher zu den San???
19. Waterberg
20. Africat farm
21. ??
22. Rückflug früh morgens (Nacht auf einer Farm nahe airport)
Ist ein Abstecher zu den San lohnenswert oder eher eine Nacht
auf Aloe Grove?? Oder lieber 2 Tage auf der Bagatelle Ranch?
Vielen Dank schon mal für eure Ideen
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2010 · #2Hallo MiaBerlin,
ich würde bei "nur" 3 Wochen dazu tendieren den äußersten Süden (Fishriver, vielleicht sogar Lüderitz) auszulassen und lieber mehr Zeit in Etosha sowie im Damaraland/südlichen Kaokoveld einplanen. Waterberg ist auch kein Muss und gibt Dir einen weiteren Tag für andere Highlights, z.B. eine zweite Nacht in den Tirasbergen.
Grundsätzlich ist die Route aber so machbar.
Sonnige grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #3Hallo MiaBerlin!
Das wäre machbar aber Stress pur und nicht zu empfehlen! Das ist echt too much...
Du bist sehr oft nur eine Nacht an einem Ort... Bedenke, dass die Fahrstrecken lang sind und ihr stets den halben Tag für die Anreise braucht. Dann hast du überall nur einen halben Tag vor Ort und am nächsten morgen geht es weiter.
Afrika ist Genuss und ruhe! Um es zu geniesen und etwas zu erleben ist weniger deutlich mehr!!!
Mit weniger Zielen und mind. 2 Nächten pro Ort erlebst du mehr als wenn du so durchrauscht. Das bringt leider nichts! Den äußersten Süden weglassen ist besser und dafür evtl., falls möglich Erongo 2-3 Nächte einbauen.(Bei den Etosha-Camps natürlich kann man nur 1 Nacht pro Camp machen.)
San besuchen? Wo hast du das vor? In Grashoek? Von Namutoni aus? Und dann Waterberg? Nein, ABSOLUT nicht zu empfehlen bei dem Zeitplan. Meiner Meinung auch nicht möglich!
Lg, Otji!
MIMiaBerlinThemenstarter9 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #4Das ging aber schnell 🙂
Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschieden den Norden Namibias für die zweite Reise zu lassen. Deswegen nur
der Abstecher zur Spitzkoppe/Erongo.
Der Canyon ist Herzenswunsch von meinem Gatten, somit kann ich
nicht darüber hinweg 🙂
Reiseklaus1'086 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #5Hallo MiaBerlin,
die Reiseroute ist gut durchdacht und bequem machbar. Am Fishriver bietet sich die Canyon Lodge oder Canyon Village an. Hier sollte man aber zwei Nächte bleiben.
Auf dem Weg von Swakopmund zum Etosha Park bietet sich eine Unterkunft nahe der Vingerklippe an.
Namutoni würde ich weglassen und dafür in einer der Lodgen außerhalb des Parks übernachten. Dann aber zwei Nächte.
Gruß Klaus
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #6Evtl. wäre dann der KTP (Kgalagadi Transfrontier Park) als "Alternative" zu Etosha sinnvoll!
Der Park ist sehr schön und interessant! Viele Raubtiere!
www.sanparks.org
Falls du doch den Norden machen möchtest, würde ich zwischen Namutoni und Windhoek max. 2 Orte besuchen und dort jeweils entsprechend länger bleiben und evtl. gewonnene Tage anderweitig investieren..
Sehr schön ist übrigens auch www.mount-etjo.com .
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200611. Aug. 2010 · #7Hallo MiaBerlin,
jetzt bin ich verwirrt.
Du schreibst am 11.08.2010 15:05
15. Ethosa (Okaukuejo)
16. Ethosa (Okaukuejo)
17. Namutomi
18. Abstecher zu den San???
19. Waterberg
20. Africat farm
und dann 11.08.2010 15:17 (also 12 Minuten später)
Nach langem hin und her habe ich mich dazu entschieden den Norden Namibias für die zweite Reise zu lassen. Deswegen nur der Abstecher zur Spitzkoppe/Erongo.
War das lange hin und her 12 Minuten lang?
Wie sieht denn nun die geplante Route aus, wenn Du nun doch nicht den Norden, also die von Dir geplanten Tage 16-20 einbauen willst?
Verwirrt-sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ACAchim_Sch79 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #8Hallo MiaBerlin,
ich finde deine erste Planung gar nicht so schlecht. Wir haben letztes Jahr folgende Tour gemacht:
1. Tag: Windhoek
2. Tag: Red Dune Camp
3.-5. Tag: Kgalagadu Transfrontier Park
6. Tag: Quiver Tree Forest
7. Tag: Fishriver Canyon
8. Tag: Aussenkehr
9. Tag: Aus
10.-11. Tag: Sesriem
12.-13. Tag: Swakopmund
14.-15. Tag: Palmwag
16.-19. Tag: Etosha
20. Tag: Waterberg
21. Tag: Windhoek
Waren also noch südlicher als in deinen Plänen vorgesehen und fanden die Tour absolut nicht zu stressig. Sicherlich gibt es viele die meine Tour zu stressig gefunden hätte, aber ich fand sie toll wie sie war. Ich finde also dein deine erste Tourplanung schon passt. Ist aber wie so vielen natürlich Geschmackssache.
gglink5'538 Beiträge · seit 200811. Aug. 2010 · #9Hallo Mia,
ich bin da (fast) der gleichen Meinung wie Reiseklaus - diese Route ist machbar und ich würde keinen Tag davon wegnehmen. Den freien Tag plane bei der Etoscha ein und statt Namutoni vielleicht Halali oder Onguma - dann habt Ihr einen erlebnisreichen Urlaub. Ja, manchmal ist die Fahrtstrecke lang, aber wenn Ihr vernünftig fahrt - ohne Hektik und Stress wie auf den deutschen Autobahnen - dann ist der Weg das Ziel und genießt auch diese Tage.
Im Gegensatz zu Klaus würde ich auch am Fish River nicht verlängern. Die Strecke von der Bagatelle ist lang, aber dafür habt Ihr am nächsten Morgen Zeit, zum Hauptaussichtspunkt zu gehen und die obligaten Licht-/Schattenfotos zu machen. Geht aber nicht zu spät, denn sonst ist die Sonne zu hoch. Ihr solltet maximal eine Stunde nach Sonnenaufgang da sein. Wenn Ihr im Road House wohnt (das ist schön und das Essen gut), würde ich vor dem Frühstück mal schnell zum Canyon fahren und dann nach dem Frühstück weiter nach Aus.
Auch die Zwischenübernachtung nach Swakopmund ist kein Muss. Wenn Ihr über Usakos, Karibib, Omaruru, Kalkfeld, Outjo fahrt, schafft Ihr das bis zum Nachmittag. Mit Ausnahme Kalkfeld - Outjo ist alles Asphalt und Ihr könnt durchaus 120 km/h fahren.
Viel Spaß auf dieser "Kennenlern"-Tour und liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
JUJuliaN183 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #10Die Strecke ist, meiner Meinung nach, machbar. Ich würde allerdings zum Schluss nicht noch den großen Abstecher zu den San machen. Baue lieber noch eine Nacht in der Nähe von Etoscha ein und verbringe in der Waterbergumgebung noch eine Nacht z.B. auf der Frans Indongo Lodge oder der Old Traders Lodge/Erindi.
Gruße Julia
Lotusblume1'933 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #11Hallo MiaBerlin,
wir haben die Strecke fast genau gemacht (3 Wochen) und es war völlig entspannt. Lass dich nicht beirren, beim nächsten Mal nimmst du dir, für deiner Meinung nach wichtigen Punkte, Zeit.
katja999387 Beiträge · seit 200911. Aug. 2010 · #12Hallo Mia,
wir sind im April 2010 eine ganz ähnliche Strecke in 3 Wochen gefahren und es war gut machbar.
Statt Fish River Canyon waren wir allerdings nur an den Köcherbäumen, und haben statt in Swakopmund noch Zeit an der Blutkuppe verbracht. Vor Etosha waren wir auch noch an der Sklettküste und in Twyfelfontein und hatten noch ein paar Tage mehr im Etosha, zum Abschluss dann den Waterberg. Wo die San sind sagt mir jetzt nichts. Statt Africat waren wir auf Otjitotongwe.
Bei Interesse, hier ist mein Reisebericht:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/141335-namibia-2010-rundreise-mit-dem-allradcamper.htmlGruß
Katja
HAHaberkorn1 Beiträge · seit 201011. Aug. 2010 · #13Würde an Stelle von Namutoni im Halali-Camp übernachten - Wasserloch dort ist deutlich besser von Tieren besucht !
Restaurant Namutoni ist nicht besonders gut !
katja999387 Beiträge · seit 200912. Aug. 2010 · #14Als Camp hat uns Namutoni besser gefallen als Halali. Außerdem haben wir rund um Halali im April fast keine Tiere gesehen.
Das Essen im Restaurant in Namutoni war wesentlich besser als wir erwartet hätten, und dabei auch noch relativ preisgünstig.
Gruß
Katja
MIMiaBerlinThemenstarter9 Beiträge · seit 200912. Aug. 2010 · #15Guten Morgen,
vielen Dank erstmal für die vielen Antworten.
Christian: sorry für die Verwirrung. Mit Norden meinte ich Brandberg,Twelvfontein, Palmwag, Epupa Falls usw. Deswegen bei
der ersten Tour "nur" Erongo + Ethosa
Otjikoko: das Mount Etjo Camp sieht toll aus. Würdest du das vor
dem Waterberg machen und/oder statt Namutomi 2 Nächte dort??
Gerd: eigentlich hatte ich geplant am späten Nachmittag am Fish River C. anzukommen und dann den ganzen nächsten Tag dort zu bleiben. Ist das deiner Meinung nach nicht sinnvoll? Besser gleich am nächsten Vormittag weiterfahren?
Ich hab noch eine andere Frage. Könnte man WDH auch am letzten Tag machen. Wäre dann noch genug Zeit für eine Führung (Katatura)
Viele Grüße aus Berlin
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200612. Aug. 2010 · #16Hi Mia,
Christian: sorry für die Verwirrung. Mit Norden meinte ich Brandberg,Twelvfontein, Palmwag, Epupa Falls usw. Deswegen bei der ersten Tour "nur" Erongo + Ethosa
Alles klar, danke für die Aufklärung, verstanden... heißt aber EtoSHa 😉
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
gglink5'538 Beiträge · seit 200812. Aug. 2010 · #17Hallo Mia,
da habe ich Deinen Plan falsch interpretiert. Es lohnt sich auf jeden Fall, den ganzen Tag dort zu bleiben. Dann hast du viel, viel Zeit, um am Canyon entlang zu fahren und Dir auch die anderen Aussichtspunkte anzusehen. Wenn Ihr mit 4 x 4 reist, kannst Du auch bis zum Ende fahren und dort mal etwas länger laufen. Ich mache das immer gerne - wenn ich die Zeit habe. Aber leider haben meine Freunde oder Verwandten fast immer nur "beschränkten" Urlaub.
Du kannst auch - wenn der Flieger da ist - von der Canyon Lodge mittags bzw. nachmittags einen Rundflug über den Canyon machen. Ich fand das super. Und Du kannst ja seit einiger Zeit auch Rhinotracking machen. Dort habe ich es noch nicht gemacht, ist aber immer eine interessante Sache.
Und Ihr könnt am nächsten Morgen gemütlich nach Aus fahren. Also alles in allem eine gute Zeitplanung.
Liebe Grüße von der ostwindigen, sonnigen Atlantikküste
Gerd
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200912. Aug. 2010 · #18Hi Mia,
ich würde Mount Etjo Safari Lodge zwischen Ameib und Okaukujeo einlegen, falls ihr da hin wollt.
So kommt Etosha als "tiermäßige" Steigerung danach und Mount Etjo liegt auf der Route besser auf dem Weg.
Aber eigentlich ist es egal. Du kannst es auch auf dem Weg von Namutoni (bzw. Etosha-Ost) nach Windhoek machen, wenn du willst. Dann ist es ein kleiner Abstecher nach Westen, aber was solls. Aber mindestens 2 Nächte, sonst lohnt es nicht. Für diese Variante wären allerdings Frans Indongo Lodge oder Aloe Grove Safari Lodge fahrtechnisch etwas besser geeignet.
Ich würde Mount Etjo nicht anstelle von Namutoni machen! Eine Übernachtung bei Etosha-Ost ist sinnvoll.
Ich würde lieber anstelle von Namutoni (da habt ihr doch nur eine Nacht geplant, oder?) Onguma Bush Camp, Mushara Lodge oder Aoba Lodge für die letzte Nacht dort nehmen. Namutoni ist aber auch ok. Wie ihr mögt.
Ich würde, wenn ihr nicht unbedingt da klettern und die Aussicht geniesen wollt, den Waterberg dafür weglassen. Tiere gibts auf Mount Etjo mehr als dort.
D.h. natürlich nur, wenn ihr dafür etwas weglassen müsst. Wenn beides geht, könnt ihr natürlich beides machen.
Es ist zu überlegen, ob ihr nicht lieber 1N Okaukujeo, 1N Halali und 1N Etosha-Ost machen wollt. So habt ihr mehr Zeit (auch von Halali aus) den Osten des Parks zu machen. Das wäre halt zumindest mein Vorschlag.
Lg, Otji!