Etendero = Jagdfarm?

17 Antworten · 7'512 Aufrufe · gestartet 04. Juni 2010 von boris
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Themenstarter1'816 Beiträge · seit 200804. Juni 2010 · #1
Hallo, ich wieder mal.

Wir hatten uns für nächstes Jahr die Etendero Farm für 2 Übernachtungen ausgeguckt, jetzt lese ich aber mehr zufällig, dass es sich auch um eine Jagdfarm handelt. Auf der HP steht davon nichts. Stimmt das? Wir wollen nämlich keinesfalls auf eine Jagdfarm.

Welche Alternativen würdet ihr in der Gegend um Omaruru empfehlen?

Gruß Boris
931 Beiträge · seit 200604. Juni 2010 · #2
Hallo Boris,

da kann ich die Farm Eileen empfehlen. Das ist ist die einzige Farm ohne kommerzielle Jagd in der Gegend.

http://www.erongo.iway.na/eileen/index.html

Gruß

Ulli
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2'349 Beiträge · seit 200904. Juni 2010 · #3
Hallo Boris,

oder auch Erongo Wilderness Lodge, Ai Aiba Lodge (Nachbarlodge von Ameib), Ameib Ranch (Bulls Party und Philip`s Cave!).

Oder, wenn es etwas mehr kosten darf, weiter nördlich die Mount Etjo Safari Lodge oder bei Omaruru Erindi Private Game Reserve.

Ich möchte vor allem Ai Aiba, Erongo Wilderness und Mount Etjo empfehlen.

Oder soll es eine richtige Farm (Rinder, Ziegen, etc.) sein?

Dann könntest du evtl. auch bei Omaruru auf Okatjerute.

Allerdings, fast jede Farm bzw. auch Lodge bietet entweder im kleinen Rahmen Jagd für Gäste an oder jagd selbst. Oft ist es auf solchen Farmen sehr schön und man ist durchaus positiv überascht.

Etendero kenne ich zwar nicht, aber ich glaube, dass es sich hier nicht um eine Vollblutjagdfarm handelt, sonst sähe deren Homepage anders aus und sie würden sich auch als Jagdfarm bezeichnen.


Lg, Otji!
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2010
563 Beiträge · seit 200904. Juni 2010 · #4
Hallo Boris,

nach dem "Amtlichen Reiseführer 2010" vom Namibias Tourism Board ist Jagd auf der Etendero Guestfarm möglich. Das bedeutet aber nicht, dass eine ständige Jagd stattfinden muss! Die ganze Beschreibung ist mehr auf Guestfarm ausgerichtet. Dont worry! 🙂 Ich glaube kaum, dass Du etwas von der Jagd, wenn sie überhaupt stattfinden sollte, etwas mitbekommen würdest. Auch auf Lodges, die keine Jagd anbieten, findet von Zeit zu Zeit eine Jagd für den Eigenbedarf bzw. zur Reduzierung der Überbestände statt, um Krankheiten vorzubeugen (z.B. Kudutollwut etc.) und einen gesunden Tierbestand zu erhalten.

Gruß Mike

P.S. Bin kein Jäger!
1'086 Beiträge · seit 200905. Juni 2010 · #5
Hallo Mike,

aus einem, wenn auch amtlichen Reiseführer zu zitieren ist keine große Kunst. Was du glaubst oder nicht steht ebenfalls nicht zur Debatte.

Die Frage war ob es sich bei der Farm Etendero um eine Jagdfarm handelt. Dies ist klar zu bejahen.

Gruß Klaus
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2010
183 Beiträge · seit 201005. Juni 2010 · #6
Hallo Boris,
ich war 2008 auf Etendero, dort wurde zu dieser zeit Rinder gezüchtet.Sie wird von zwei deutschen geführt Horst und Regine. Die Zimmer sind sehr schön eingerichtet mit Granitbad, das Essen ist super.
Am Eingang werdet ihr von zwei Hunden begrüßt die mit Euch spielen wollen (mit Orangen frisch vom Baum )
Von einer Jagdfarm kann ich nicht berichten. Die Anlage ist sehr gepflegr,schöner Pool zum Ausspannen für zwei Tage sehr geeignet.

Schöne Grüße aus dem Saarland

U. Riotte 🙂
323 Beiträge · seit 200705. Juni 2010 · #7
Etendero ist sicher keine "Jagdfarm" in dem angefragten Sinne. Das trifft eher auf die ebenfalls an der D2337 liegende Farm Immenhof zu. Etendero gehört der Familie des ermordeten AG-Präsidenten Schleyer. Deshalb ist auf der Gästeliste auch Polit-Prominienz zu finden. Die wird man aber selten antreffen. Ins auf der Homepage abgebildete Haupthaus kommt man als "nomaler Gast" auch nicht, aber die Zimmer sind groß und sehr gut ausgestattet. Die Pächter sind sehr nett. Es ist eine Farm mit allem was dazu gehört und dazu gehört aber auch, dass das Fleisch für den Eigenbedarf geschossen wird. Nicht auszuschliessen, dass man sich aber ab und zu mit Immenhof arrangiert. Die Nachbarn pflegen ein gutes Verhältnis. Uns hat es dort gefallen.
(Mein Eindruck aus 2 Tagen in 2007)
Gruß
Wolfgang
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2010
1'086 Beiträge · seit 200905. Juni 2010 · #8
Hallo Wolfgang,

nun lässt es sich ja trefflich darüber steiten was eine Jagdfarm ist oder nicht. Wie nennt man denn eine Farm auf der man als Fremder gegen entsprechendes Entgeld jagen darf?

Gruß Klaus
563 Beiträge · seit 200905. Juni 2010 · #9
Hallo Klaus,

zunächst habe ich meine Aussage belegt und den "Amtlichen Reiseführer" als Quelle zitiert. Zweitens habe ich auch geschrieben, dass es sich hier um eine Jagdfarm handelt. Deine Antwort ist für mich ledglich als eine wenig gelungene Retourkutsche zu verstehen. Etwas Neues hast Du zu diesem Post nicht beigetragen. Wenn der Umgang mit Euren Kunden ebenfalls so abläuft, na dann Prost Mahlzeit. 😄 🤩

Gruß Mike
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2010
1'086 Beiträge · seit 200905. Juni 2010 · #11
Das bedeutet aber nicht, dass eine ständige Jagd stattfinden muss! Die ganze Beschreibung ist mehr auf Guestfarm ausgerichtet. Dont worry! Ich glaube kaum, dass Du etwas von der Jagd, wenn sie überhaupt stattfinden sollte, etwas mitbekommen würdest. Auch auf Lodges, die keine Jagd anbieten, findet von Zeit zu Zeit eine Jagd für den Eigenbedarf bzw. zur Reduzierung der Überbestände statt, um Krankheiten vorzubeugen (z.B. Kudutollwut etc.) und einen gesunden Tierbestand zu erhalten.
Hallo Mike,

nichts für ungut, aber ich sehe hier dass von Dir lediglich Vermutungen angestellt werden. Genaues darüber weisst Du jedenfalls nicht.

Gruß Klaus
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2010
563 Beiträge · seit 200905. Juni 2010 · #12
Hallo Klaus,

meine Einschätzung habe ich postuliert. Dies begründet sich auf die Besuche von vielen Lodges, auf denen nebenbei auch gejagt wird. Also ganz aus der Luft gegriffen ist meine Einschätzung nicht. Meine Erfahrungen kannst Du aber auch nicht wiederlegen und nur diese habe ich weitergegeben. Erfahrungsaustausch ist im Forum gefragt.
Zwischen einer reinen Jagdfarm und einer Guestfarm auf der die Jagd möglich ist, ist m.E. ein großer Unterschied. Diese Meinung brauchst Du ja nicht zu teilen!
Wenn Du Dich allerdings ähnlich wie andere Reiseveranstalter hier einen Name machen möchtest, dann sollten m.E. Deine Beiträge hilfreich und fundiert sein! Das vermisse ich bei Dir!


Gruß Mike
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2010
2'349 Beiträge · seit 200905. Juni 2010 · #13
Mal kurz was anderes:

Boris, hast wegen deiner Alternativensuche auch schon mal rechts oben in der Bannerwerbung des Forums geschaut?

Das steht unter anderem www.namib-gaestefarm.de

Ich kenne diese Farm zwar leider nicht, aber die ist auch bei Omaruru und man kann dort San besuchen.

Nur zur Info.

Gruß, Otji!
zuletzt bearbeitet 05. Juni 2010
Themenstarter1'816 Beiträge · seit 200805. Juni 2010 · #14
Hallo, danke für die vielen Antworten, ich wollte keine Grundsatzdiskusssion Jagdfarm ja oder nein anzetteln, wir haben nur mit Jagd gar nichts am Hut und möchten abends keinesfalls mit Leuten am Tisch sitzen, die mit ihren Trophäen "prahlen".
Farm Eileen oder Namib guest Farm klingen doch gut.

Viele Grüße

Boris
1'933 Beiträge · seit 200906. Juni 2010 · #15
"bei Omaruru und man kann dort San besuchen."



..würde ich nie wieder machen!!
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
298 Beiträge · seit 200906. Juni 2010 · #16
hey Lotusblume, und verrätst du uns auch noch warum?

Grüße, PAula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann. Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
1'933 Beiträge · seit 200906. Juni 2010 · #17
Paula schrieb:
hey Lotusblume, und verrätst du uns auch noch warum?

Grüße, PAula
Hi Paula,
gehört zwar nicht in diesen thread…
Wir haben durch Zufall das nahe der Farm Omandumba „Lebende Museum“ besucht, nachdem mehrere kleine Holschilder „SAN“ uns neugierig machten.
Am Eingang kam gleich ein San und legte uns die Eintrittspreise vor. Wir entschieden uns für das nur gucken und fotografieren.
Es waren 2 komplett leere Grashütten (auf dem Sand innen lag keine Decke, Fell o.ä.) zu sehen und 4-5 San. Diese machten nicht den Eindruck, dass wir willkommen waren. Mir würde es auch nicht passen, wenn Fremde in mein Haus schauen, deshalb fotografierte ich auch nicht. Von weitem hörten wir Kinderlachen und wollten hinter den großen Felsen schauen, schon kam der „Eintritts-San“ an und machte uns klar, dass dies privat sei.
Mit Unbehagen verließen wir nach 1-2 Minuten und N$ 50,- pro Person wieder das „Lebende Museum“.

Unser Besuch ist auf keinen Fall mit den living Culture Foundation zu vergleichen.
Hätte ich nur den Beitrag von Carsten Möhle am 17.01.2009 im Thread Aabadi Bushcamp eher gelesen…
Auch scheint die Farm Onduruquea den San Besuch professioneller zu betreiben.

Ohne Führung kommt so ein Besuch für mich nicht mehr in Frage.
Zum Glück hatten wir bei unserer Himba-Tour einen exzellenten Guide.

Wünsche allen einen schönen Sonntag!
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
273 Beiträge · seit 200906. Juni 2010 · #18
Wenn Du Dich allerdings ähnlich wie andere Reiseveranstalter hier einen Name machen möchtest, dann sollten m.E. Deine Beiträge hilfreich und fundiert sein! Das vermisse ich bei Dir!

Oje Klaus, da ist ja schon ein Nachfolger von Southerndreams gefunden, auf dem man rumhacken kann.

@Boris: Wie wärs denn wenn du die Leute mal anmailst und sie schlicht und ergreifend fragst, was das mit dem Jagen soll?

Allerbeste Grüße aus dem Hessische
Reisen können, ist eine der schwierigsten Künste. Eigentlich müßte man es im Hauptberuf betreiben.