rescuemanThemenstarter4 Beiträge · seit 200902. Mai 2010 · #1Hallo liebe Leser, wir sind diese Woche von unserer 1. Namibia-Rundreise zurück. Es war obwohl wir "nur" den Norden Namibias bereisten, eine einmalig schöne Reise. Leider gab es auch einen kleinen Trick von Jugendlichen in Windhoek, auf den wir naiven Touri's, leider reingefallen sind. Am und im Zoopark im Herzen Windhoeks sprachen uns, perfekte Deutsch sprechend, drei junge Männer an, und baten uns um eine Spende für eine Ausstellung über ehemalige DDR Kinder, die Ende April in Windhoek stattfinden sollte. Wir gaben ihnen 100 Dollar, und unterschrieben auf einer Liste, auf der schon mehrere deutsche Adressen verzeichnet wahren.
Später erfuhren wir dann, das es in Windhoek keinerlei Planungen für eine Ausstellung gibt. Fazit: wer gerne mal ein paar Dollar spenden möchte, die Jungs sind echt sympathisch und echt clever.
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200702. Mai 2010 · #2Hallo Rescueman,
sorry, aber auf diesen Trick wurde hier im Forum schon öfters hingewiesen, ebenso wie es die deutsche Tageszeitng hier auch schon oft gemacht hat .
Ich hoffe, Du hast dann auch sofort Anzeige bei der Polizei erstattet.
Das ist sehr wichtig, damit diese Gauner endlich geschnappt werden und nicht noch mehr Schaden anrichten.
Obwohl, hunder Dollar schon ne ganz schön große Spende ist, einfach so auf der Strasse.
Aber danke, daß Du hier darüber berichtest und alle anderen warnst.
Hoffe Deine Reise war trotzdem schön und Du konntest auch viele andere Eindrücke mitnehmen.
Grüßle aus der Wüste
Ralf
amv103 Beiträge · seit 200802. Mai 2010 · #3Uns ist ähnliches passiert.
Wir haben uns aber ganz nett mit dem jungen Mann unterhalten und haben uns einiges von ihm erzählen lassen, so dass mir die Erzählungen nachher 10 N$ wert waren. Diese habe ich Ihm gegeben. Das mit dem in die Liste eintragen habe ich gleich mal gelassen, da mir klar war dass das ihn ja eh nicht dazu zwingt das Geld irgendwo ab zu geben und dass es mir keine Sicherheit gibt wo das Geld hin geht.
Ich hab das mehr als ein Geschäft gesehen. Information/Unterhaltung gegen Geld. Warum nicht?
Burschi4'140 Beiträge · seit 200902. Mai 2010 · #4Lieber rescuaman,
die Masche ist inzwischen ebenso uralt wie der Trick der Jungs, die für ein Fußballspiel gegen eine deutsche Mannschaft sammeln. Sicher wirst du nicht Anzeige erstattet haben, denn der Papierkram landet sowieso nur im entsprechenden Abfalleimer. Hake es einfach unter "wieder was gelernt" ab und ärgere dich nicht darüber. Es gibt auch bei uns genügend Betrüger, die Gutgläubigen das Geld aus der Tasche ziehen. Denke daran, wenn demnächst mal jemand an der Haustüre klingelt mit einem Zettel in der Hand, dass er fünf kranke Kinder zu versorgen hat und kein Deutsch spricht. In gewisser Weise sind die Jungs in Windhoek zu bewundern, wie lange die sich mit dieser Mache halten! 🙂
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200602. Mai 2010 · #5Hi Burschi,
Danke für den qualifizierten Beitrag
Sicher wirst du nicht Anzeige erstattet haben, denn der Papierkram landet sowieso nur im entsprechenden Abfalleimer.
Du musst es ja wissen. Und wenn keiner mehr Anzeigen erstattet, dann wird das Problem sicherlich nicht eher gelöst werden. *Kopfschüttel* über solche Kommentare...
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200702. Mai 2010 · #6amv schrieb:Uns ist ähnliches passiert.
Wir haben uns aber ganz nett mit dem jungen Mann unterhalten und haben uns einiges von ihm erzählen lassen, so dass mir die Erzählungen nachher 10 N$ wert waren. Diese habe ich Ihm gegeben. Das mit dem in die Liste eintragen habe ich gleich mal gelassen, da mir klar war dass das ihn ja eh nicht dazu zwingt das Geld irgendwo ab zu geben und dass es mir keine Sicherheit gibt wo das Geld hin geht.
Ich hab das mehr als ein Geschäft gesehen. Information/Unterhaltung gegen Geld. Warum nicht?
Weil das die Kriminalität, Betrug und Bettelei fördert !!
Erst das ganze fördern und dann über die Kriminalität schimpfen !!
Wenn du das nächste Mal ausgeraubt wirst, und mit Glück mit dem Leben davon kommst, siehst du das dann auch als Geschäft ??
ER ließ mir das Leben, ich ihm mein Geld !
Unverantwortlich , so eine Einstellung !!!
Wenn Du ein Geschäft willst, dann nimm dir nen Guide, gib ihm anständiges Trinkgeld und sichere damit seinen Arbeitsplatz !!
Kopfschüttelnde Grüße
Ralf !!
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200702. Mai 2010 · #7travelNAMIBIA schrieb:Hi Burschi,
Danke für den qualifizierten Beitrag Sicher wirst du nicht Anzeige erstattet haben, denn der Papierkram landet sowieso nur im entsprechenden Abfalleimer.
Du musst es ja wissen. Und wenn keiner mehr Anzeigen erstattet, dann wird das Problem sicherlich nicht eher gelöst werden. *Kopfschüttel* über solche Kommentare...
Sonnige Grüße
Christian
Danke , Christian,
das wäre mein nächster Post geworden. Bist mir zuvorgekommen !!
Trotzdem Danke !!
Kopf-schüttelt-immernoch Grüße
Ralf !!
Erika2'338 Beiträge · seit 200702. Mai 2010 · #8Hallo zusammen
Danke Rescuemann, dass du uns dein Erlebnis mitgeteilt hast. Wie du nun bereits mitgekriegt hast, ist der Trick nicht neu.
Diese Masche funktioniert doch bloss, weil es immer wieder so naive Touris gibt, die allzu freigiebig sind und dadurch diese Typen in ihrem Tun bestärken. Ohne Gegenleistung (amv, ein Gespräch ist keine Gegenleistung!) so einfach zu Geld zu kommen, erzieht die Leute zu Bettlern. Stellt euch mal vor, ihr drängt in eurem Heimatland einem Touristen ein Gespräch auf und er gibt euch dann einen EURO! Ist euch eigentlich bewusst, was ihr damit anrichtet? Wir sind in ihren Augen zwar unermesslich reich, aber zugleich auch unglaublich blöde. Kein Wunder, dass man immer wieder angequatscht wird, wenn es Leute gibt, die für ein Gespräch bezahlen. Oder ist das der Ausgleich zum fehlenden Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung?
Ein krasses Beispiel haben wir kürzlich am Gate zum Sossusvlei erlebt. Dort kam ein Konvoi von etwa 12 Fahrzeugen angefahren, alle mit deutschem Schriftzug auf der Türe. Der Mann an der Schranke liess sie alle passieren, als das letzte Fahrzeug anhielt. Eine strahlende Dame überreichte dem Mann 3 Flaschen Getränke und zwei Pakete Zigaretten. Er nahm die Sachen wortlos entgegen und legte sie beiseite. Wir haben nicht herausgefunden, ob er sich gefreut hat oder ob ihm die milde Gabe peinlich war. Bedankt hat er sich jedenfalls nicht. Das war wieder so eine Schenkerei ohne Gegenleistung, denn der Mann hat ja nun mal diesen Job an der Schranke.
Manchmal hab ich den Eindruck, dass diese wahllose, gönnerhafte Schenkerei bei Manchen das Ueberlegenheitsgefühl stärkt. Man wird endlich mal als reicher Krösus gehalten und das tut halt schon gut.
Grüessli aus der verregneten Schweiz
Erika
amv103 Beiträge · seit 200802. Mai 2010 · #9Dann gebt ihr also alle den Leuten die Auf den Parkplätzen rumlungern und so tun als würden sie auf´s Auto aufpassen auch kein Geld?
Was ist denn das für ein Geschäft?
Ich für meinen Teil habe auch schon in Berlin Leuten Geld gegeben die mich angebettelt haben.
Ist das so verwerflich?
Paula298 Beiträge · seit 200902. Mai 2010 · #10hey amv,
die die auf dem Parkplätzen rumlungern bekommen nix.
und die, die meist eine Weste anhaben oder sich zu erkennen geben und auf das Auto aufpassen bekommen hinterher 1 (einen) N$. 8so ungefähr pro Stunde)Das ist ihr job, nicht nur für Touris.
10 N$ für ein Gespräch ist echt lohnenswert.
von 100 ganz zu schweigen, da arbeiten die die nen Job haben tagelang für.
Und wenn ich in Berlin jedem der an der Wegstrecke sitzt auch nur 50 cent gebe, dann bin ich unterwegs mehr los, als ich an dem Tag verdient habe. Wofür sollte ich hier in Berlin jemandem Geld dafür geben, das er oder sie da sitzt?
Ich finde das sind jetzt hier im Vergleich zu Wdh auch.Äpfel mit Birnen verglichen.
spendable Grüße, Paula
Freiheit ist ein Luxus den sich nicht jeder leisten kann.
Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen wird am Ende beides verlieren.
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200702. Mai 2010 · #11amv schrieb:Dann gebt ihr also alle den Leuten die Auf den Parkplätzen rumlungern und so tun als würden sie auf´s Auto aufpassen auch kein Geld?
Was ist denn das für ein Geschäft?
Ich für meinen Teil habe auch schon in Berlin Leuten Geld gegeben die mich angebettelt haben.
Ist das so verwerflich?
Du vergleichst Birnen mit Knöpfen !!
Berlin ist nicht WDH !!!
Da herschen eben andere Zustände.
Aber, Du scheinst mir einer von unbelehrbaren zu sein und bist ja in ein paar Tagen wieder in D.
Aber lass gut sein, ich wünsche Dir nur, dass dir nix passiert !!
SWSwakop138 Beiträge · seit 200802. Mai 2010 · #12Hallo,
ich muss sagen, dass ich mit den DDR Kindern letzten Dezember sehr schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Ich habe sie wirklich höflich gefragt, ob es nun diese Ausstellung gibt. Da ich in der AZ einen Bericht gelesen habe, in dem stand das dies nicht so wäre. Sie meinten, dass sie das bereits richtig gestellt haben. Ich habe darauf nur erwähnt, dass ich keine Gegendarstellung gesehen hätte.
Daraufhin haben die 2 Männer begonnen mich zu beschimpfen. Sie haben mir sogar gedroht, dass ich besser nie mehr nach Namibia kommen sollte. Auf dem Mond wäre noch viel Platz ... außerdem haben sie mich persönlich beleidigt.
So ein Verhalten geht nun wirklich nicht!!!!
Man sollte nicht für alles und jeden eine Entschuldigung finden / suchen. Meine persönliche Meinung.
Swakop
amv103 Beiträge · seit 200802. Mai 2010 · #13@swakop
wenn ich so was höre, ist das natürlich was ganz anderes.
So ein ähnliches Erlebnis hatte ich mit einem Parkplatzwächter in Okahandja, der von mir 50 Dollar haben wollte.
Deswegen haben wir dieses mal gar nicht dort angehalten.
Ich wollte übrigens auch nicht sagen, dass ich das was die Jungs dort machen in Ordnung finde. Es gab für mich nur andere die deutlich unangenehmer vorgehen um an Geld zu kommen. Wenn ich jetzt aber deine Geschichte höre ärgert es mich im Nachhinein.
Die These, dass die Touristen schuld daran sind das die Leute betteln, finde ich aber nach wie vor sehr fraglich.
In Botswana in den Touristenzentren wird nicht so viel gebettelt. Kommen dort nur Touristen hin die generell nichts geben?
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200702. Mai 2010 · #14amv schrieb:@swakop
Die These, dass die Touristen schuld daran sind das die Leute betteln, finde ich aber nach wie vor sehr fraglich.
In Botswana in den Touristenzentren wird nicht so viel gebettelt. Kommen dort nur Touristen hin die generell nichts geben?
In Grönland, wo Touristen hinkommen, wird auch nichtgebettelt !!
Dein Vergleiche sind echt der Hammer !!
Sorry, aber das setzt dem Faß die Krone aufs Gesäß !!
Von wo soll es denn sonst kommen ??
Bei denEinheimischen betteln sie nicht, das trauen sie sich nicht !!
Sorry, aber wie blind läufst Du durchs Leben ???
Unverständliche Grüße
Ralf !!
CHcheeta155 Beiträge · seit 200703. Mai 2010 · #15für alle interessierten fomis,
es gibt ein buch über die kinder in der ehemaligen ddr.
geschrieben von lucia engombe, kind nr. 95, ullstein-verlag, isbn 3-548-25892-1, euro 8,95.
gruss wolfgang
Axel1'130 Beiträge · seit 200603. Mai 2010 · #16Bei einem angestrebten Mindesteinkommen von 100 NAM Dollar im Monat (Basic Income Grant (BIG)) für die Sqatter ist das eine hübsche Einnahmenquelle pro Tag.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Mai 2010 · #17Hallo amv,
Die These, dass die Touristen schuld daran sind das die Leute betteln, finde ich aber nach wie vor sehr fraglich.
Grundsätzlich ist es ja so - nicht nur in Namibia - dass die Touristen "die Preise versauen". Wenn ein (unwissender) Tourist einem Parkplatzwächter für 10 Minuten aufs Auto aufpassen N$ 5 gibt (denn für den Touristen ist es ja fast kein Geld und die Parkuhr in Deutschland würde viel mehr kosten), dann versaut es schlichtweg die Preise. Nach und nach erwarten diese es dann von jedem, v.a. auch von den Namibiern, für die 5 Dollar eben viel sind. Das gleiche lässt sich z.B. auch bei Trinkgeldern für Guides, in Restaurants etc. beobachten und ähnlich ist es mit den Bettlern. Wenn jeder Bettler etwas von einem (unwissenden) Touristen bekommt, dann werden es mehr und mehr Bettler. Auch hier gilt eben Angebot und Nachfrage bzw. umgekehrt Nachfrage und Angebot.
In Botswana in den Touristenzentren wird nicht so viel gebettelt. Kommen dort nur Touristen hin die generell nichts geben?
Da habe ich aber gaaaanz anderes erlebt. Ich finde bei uns in Nam wird relativ wenig gebettelt, das fand ich in Botswana schon sehr viel erheblicher. Aber vielleicht nur subjektives empfinden und mag auch daran liegen, dass ich in Nam kein Tourist bin.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
amv103 Beiträge · seit 200803. Mai 2010 · #18@christian
zunächst einmal danke für deinen sachlichen und sinnvollen Beitrag.
Klar verstehe ich das Problem.
Ich habe auch meistens versucht ein passendes Trinkgeld zu geben.
Aber ist es die Schuld der Turis wenn die Bettler und Parkplatzwächter gierig werden? Sollte man nicht denen den Vorwurf machen?
Klar könnte man das Problem dadurch bekämpfen, dass alle immer darauf achten nur angemessen Trinkgeld zu geben, aber das wird wohl nicht gelingen.
Das mit dem Unterschied von Botswana zu Namibia ist selbstverständlich bei mir auch nur eine Subjektive Wahrnehmung.
Ich habe allerdings auch von einem namibischen Reiseleiter den ich getroffen habe gehört, dass es in Botswana nicht so viele ganz arme/hungernde Menschen gibt. Wie ich auch den Eindruck hatte.
Vielleicht ist da ja ein Zusammenhang zwischen der Armut und dem Betteln?
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Mai 2010 · #19Hi amv,
mal was statistisches zu
dass es in Botswana nicht so viele ganz arme/hungernde Menschen gibt
Laut CIA Worldfactbook bewegen sich Botswana und Namibia bei etwa 32% was die Menschen "below the poverty line" (nach UN) angeht.
Sonnige Grüße
Christian
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gglink5'538 Beiträge · seit 200803. Mai 2010 · #20Hallo Zusammen,
Schon wieder so ein Thread, zu dem ich mich nicht äußern wollte. Aber manche Beiträge schreien ja gerade nach einer Antwort so z. B. die Aussage von amv, auch wenn Christian da schon einiges dazu gesagt hat.
Aber ist es die Schuld der Turis wenn die Bettler und Parkplatzwächter gierig werden? Sollte man nicht denen den Vorwurf machen?
Klar könnte man das Problem dadurch bekämpfen, dass alle immer darauf achten nur angemessen Trinkgeld zu geben, aber das wird wohl nicht gelingen.
Wer weckt denn die Gier bei den Bettlern und Parkplatzwächtern? Wir oder deren schwarze Brüder? Wenn ich als Mensch, der am Rande des Existenzminimums lebt oder nur etwas mehr habe, von den lieben Touris immer wieder mal so viel bekomme, wie mein arbeitender Kollege in einem halben Tag verdient, dann wächst in mir die Erkenntnis, dass "die" es ja haben und ich beginne Ansprüche zu stellen. Und wenn diese Ansprüche dann auch immer wieder von vielen - nicht nur vereinzelten - Touristen durch viel zu hohe Trinkgelder, milde Gaben oder ähnliches erfüllt werden, dann wächst natürlich meine Gier. Vor allen Dingen komme ich dann zu dem Ergebnis, dass die Menschen, die mir nicht so viel geben, geizig sind. Was tue ich? Ich beschimpfe die Geizigen, denn die haben und teilen nicht.
Das ist leider nicht so theoretisch, wie es hier steht, denn ich habe das schon viel zu oft erlebt, wenn man Freunde aus Deutschland mit mir hier rumfahren. Denen kann ich tausend Mal sagen, gebt max. dies oder das - die haben einfach nur "Mitleid" und erkennen nicht, welchen Schaden sie anrichten.
Deshalb von mir aus noch einmal die ganz große Bitte an alle Namibiareisenden - haltet Euch bezüglich Trinkgeldern, Parkwächtern etc. an die örtlichen Gepflogenheiten und zwar nicht nur bei den Schwarzen, sondern auch bei den Weißen (Ralf, bitte nicht sauer sein), denn auch die bekommen oft viel zu viel Trinkgeld. Und wenn Ihr unsicher seid, dann erkundigt Euch mal im Forum oder per pm bei den Leuten, die hier leben.
Liebe Grüße
Gerd