TanjaHThemenstarter956 Beiträge · seit 200928. Apr. 2010 · Hallo zusammen!
Und schon wieder ich mit meinen Reisevorbereitungen...
Erstmal ein großes DANKE für alle Infos, die wir bis jetzt erhalten haben. Eine "Baustelle" hab ich aber in unserer Route. Wir sehen - bis auf den Etosha NP - von West- und Nordnamibia nur sehr wenig. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir die wenigen Tage, die wir zur Verfügung haben sinnvoll nutzen. So, und nach viel Blabla werd ich jetzt mal konkret:
1. Tag: Ablug
2. Tag: Ankunft morgens ins Windhoek + Übernachtung (Uhland)
3. Tag: Offen
4. Tag: Offen
5. Tag: Offen
6. Tag: Gestaltung offen, allerdings wollen wir am frühen Nachmittag in Okaukuejo sein (eben so, dass wir schon einen ersten Game Drive machen können)
Von 3 bis 6 hab ich mir mal folgendes überlegt:
3. Tag: Fahrt von Windhoek zu den Ugab-Terrassen (Ü Ugab Terrace Lodge, Camping - wäre verfügbar)
4. Tag: Fahrt nach Kamanjab, Übernachtung auf Klein Liechtenstein (oder Kavita Lion Lodge... zahlt sich die aus??
5. Tag: Klein Liechtenstein (oder Kavita Lion Lodge)
6. Tag: Früh Richtung Etosha aufbrechen (siehe oben)
Vielleicht als Erklärung: Wir wollen sehr gerne zwei Nächte auf einer "echten" Farm erleben, Klein Liechtenstein wirkt genau wie das, was wir suchen. Außerdem gibt's dort auch Wildgetier, Felsgravuren, etc.
Zudem pokern wir ein wenig und hoffen, dass wir dann schon durch das neue Etosha Gate im Westen (das für die Individual-Touris) fahren dürfen und so den ganzen Tag im Etosha verbringen - es wäre der 22. Oktober.
Nun, macht das Ganze Sinn? Ihr könnt den Plan gerne auch komplett umwerfen und mir drei andere Übernachtungen Vorschlagen, hab ja keine Ahnung... 🤪
Danke für eure Inputs,
lg, Tanja
TanjaHThemenstarter956 Beiträge · seit 200928. Apr. 2010 · Aja, einen Plan B hätte ich auch noch zu bieten:
3. Tag: Fahrt von Windhoek über die Ameib Ranch auf die Farm Omaha
4. Tag: Farm Omaha
5. Tag: Ugab Terrace Lodge
6. Tag: Ab nach Okaukuejo
Wäre kürzer, aber ist das auch ebenso spannend? 😊
lg, Tanja
joli3’491 Beiträge · seit 200628. Apr. 2010 · Hallo Tanja,
eigentlich habt Ihr ein "Luxus-Problem" - Ihr müsst nämlich 3 Tage "verbraten". Gerade Erstbesuchern fehlen meist Wochen oder gar Monate, um all das zu machen, was sie gerne machen wollen. Aber mal im Ernst: den Wunsch, mal eine richtige Farm kennenzulernen, finde ich gut. Und die Fahrt nach Okaukuejo zu verkürzen, um dort möglichst frühzeitig anzukommen, ist verständlich. Wenn Ihr aber die große Kurve Richtung Westen dreht, habt Ihr von den 3 Tagen nicht so wahnsinnig viel, weil Ihr viel auf Achse seid. Auf die Öffnung des Westtores zu pokern, ist auch ein bisschen mutig - und Ihr bezahlt das schlimmstenfalls mit einem Tag, der Euch in Etosha verloren geht. Ist das Tor aber rechtzeitig auf, dann habt Ihr auch davon nicht so viel: das Interessanteste am Westteil von Etosha soll angeblich sein, dass er bisher nicht frei zugänglich war. Mich würde das zumindest nicht reizen. Hinzu kommt,dass der Weg vom Westtor bis nach Okaukuejo verdammt lang wird - das sind rund 150 km, für die Ihr gut und gerne 3 Std. reine Fahrzeit braucht, wenn Ihr etwas sehen wollt, sogar 5-6 Stunden. Ich würde dieses Wagnis nicht eingehen und die ganze Ecke im Westen getrost vergessen. Es gibt noch viele andere sehenwerte Teile von Namibia, die Ihr bei Eurem Erstbesuch nicht bereisen könnt. Seid nicht traurig darum - Ihr kommt ja wieder.
Mein Vorschlag daher: Fahrt von Windhoek bis ins Erongo-Gebirge hinein und dort zur Gästefarm Eileen. Ich war selbst noch nicht dort, aber sie wird ganz allgemein sehr gelobt - wegen der sehr netten Gastgeber, des Essens und der preiswerten Unterkunft.Außerdem gibt es dort auch Wild (Leoparden!!) und sehr gute Wandermöglichkeiten. Und die herrliche Landschaft des Erongogebirges dazu.Ihr trefft dort auf Gastgeber, die Euch bestimmt sehr viel und sehr authentisch über Land und Leute erzählen werden. Wenn Ihr dort Eure 2-3 Nächte "investiert", macht Ihr bestimmt nichts verkehrt.Und der Weg nach Okaukuejo ist von dort doch deutlich kürzer als von Windhoek aus - Sandpad nur bis Omaruru, danach alles Teerstraße.
Gruß Joli
Erika2’338 Beiträge · seit 200728. Apr. 2010 · Hallo
Also die Farm Eileen würde ich nicht unbedingt empfehlen. Der Campingplatz ist ein schönes Stück vom Farmhaus entfernt. Wenn ihr mit Dachzelt unterwegs seid, müsst ihr jedes Mal, wenn ihr zur Farm wollt, das Zelt zusammenklappen und fahren. Die Leute sind zwar sehr nett aber wegen der Distanz hat man eigentlich keinen direkten Familienanschluss. Ausserdem ist auf dieser Seite das Erongogebirge längst nicht so imposant wie z.B. auf dem Gelände der Farm Ameib.
Grüessli Erika
Armin2’346 Beiträge · seit 200628. Apr. 2010 · Hallo Tanja,
ich finde eure Idee ganz gut, vor allem, weil unser Herz seit vielen Jahren für Klein-Liechtenstein schlägt. Was ihr dort mitbekommt, ist Farmleben pur. Wenn auch mit Menschen, die alles sind, nur keine klassischen Farmer, wie man sie sonst in Namibia antrifft. Da könnt ihr beim Rinderzählen helfen, beim Zäuneflicken - und den Abend am größten Damm im nördlichen Namibia genießen, wenn genügend Wasser drin ist. Und danach hört ihr die Geschichte von Menschen, die bei Null angefangen und etwas daraus gemacht haben.
Und wenn´s dann Richtung Etosha geht, fahrt ihr landschaftlich sehr abwechslungsreich am Südrand von Etosha entlang Richtung Okaukuejo, wenn das Westtor noch nicht offen sein sollte.
Viel Spaß
Armin
TanjaHThemenstarter956 Beiträge · seit 200929. Apr. 2010 · Nun ja, so luxuriös find ich unser Problem nicht, weil wir vieles, was wir sehen wollen, auslassen müssen. Haben für unseren Aufenthalt erheblich weniger zeit als Anfangs gedacht.
Möchte noch schnell eine weitere Option ins Rennen werfen.
3.Tag: Fahrt (über Ameib) nach Swakopmund
4.Tag: Swakopmund (Living Desert Tour)
5.Tag: Von Swakopmund in die Ugab Lodge (oder zu irgendeinem anderen Zwischenstopp)
6.Tag: Auf nach Okaukuejo
Je mehr ich nachdenke, desto mehr Ideen habe ich 😵 ist immer so
LG, Tanja
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200629. Apr. 2010 · Hi Tanja,
die Option finde ich persönlich keine Option.
Für Swakop und UMgebung würde ich mir Zeit nehmen... oder es lassen, wie in Eurem Fall.
Ich würde vielleicht von Ameib nach Kipwe, Grootberg oder so, dort 2 Nächte entspannen und dann nach Etosha.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
TanjaHThemenstarter956 Beiträge · seit 200930. Apr. 2010 · okay, okay...
Aber ich bin ja nicht so, mir schweben noch zwei weitere Varianten vor 😉
Obwohl ich eigentlich nicht jede Nacht woanders schlafen will, ist es mir bei den Campingunterkünftung jetzt nicht so wichtig. Also... die erste Nacht auf der Ameib Ranch, die zweite in der White Lady Lodge und die dritte in der Ugab Terrace Lodge wäre doch auch möglich, oder? Ich weiß, möglich ist alles... Sinnvoll auch?
Die zweite Variante wäre die ganz gemütliche: Zwei Nächte Aloe Grove und eine Ugab Terrace Lodge.
Geht es sich aus, an einem Tag von Windhoek über Ameib zur Aloe Grove zu fahren? Oder sollten wir lieber die erste Nacht auf Ameib campen und dann zwei in Aloe Grove buchen?
Danke für die Hilfe,
lg, Tanja
PS.: Christian, deinen letzten Vorschlag find ich auch sehr anregend 🙂