siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200918. Sept. 2009 ·
Bei fehlenden Dokumenten wird bei einer Polizeikontrolle ein Bußgeld in Höhe von 50 US Dollar verlangt. Der erfahrende Reisende informiert bei der Einreise welche Gebühren zu entrichten sind. Zwingend erforderlich sind:
Carbon Tax Wird auf den Namen des Drivers und die Fahrzeugregistrierungsnummer ausgestellt. Kann auch bei der Ausreise bezahlt werden. Preis 150.000 Kwacha rund 33,-- US Dollar.
Receipt fort he Payment of Entry Fees (Straßenbenutzungsgebühr) Wird auf den Namen des Drivers und die Fahrzeugregistrierungsnummer ausgestellt. Preis variabel, welche Strassen benutzt werden. Im Regelfall 20 US Dollar. Es sollten korrekte Angaben gemacht werden. Wenn man mit einem Dokument das ausgestellt ist von Lusaka nach Livingstone am Luangwa erwischt wird gibt es Ärger. Ohne, oder falsches Dokument wird bei einer Kontrolle ein Bußgeld von 50 US Dollar verlangt.
Versicherungspolice Bitte darauf achten das der Prämienbetrag in Kwacha ausgestellt wird. Betrügerische Agenten tragen zunächst 50 US Dollar ein. Nachdem sie das Geld erhalten haben wird der Betrag in Kwacha geändert. Entspricht dann ca. 20 US Dollar. Das Problem ist bei einer Kontrolle macht die Polizei wegen der Änderung Schwierigkeiten. Sehr wichtig. Wenn Änderungen in Dokumenten vorgenommen werden unbedingt gegenzeichnen und stempeln lassen.
Regionale Straßenbenutzungsgebühren In manchen Regionen Z.B. von Livingstone nach Sesheke wird eine kommunale Straßenbenutzungsgebühr erhoben. Im Regelfall 20.000 Kwacha. Eine Quittung wird ausgestellt.
in Sambia außerdem zwingend notwendig ist ein Eigentumsnachweis, am betsen mit einem Police Clearence Certificate, bzw. eine Dokument des Verleihers, wird über eine Grenze gefahren, die Erlaubnid des Verleihers zusätzlich.
Ist es das eigene Auto und es wird über eine Grenze gefahren, z.B. von Botswana kommend oder Südafrika, benötigt man ein Temporary Export Permit der SADC Staaten und man bekommt ein Temporary Import Permit (TIP) vom Zoll in Sambia ausgestellt. Dieses iat maximal 4 Wochen gültig und kann nur an den Grenzen oder in Lusaka oder in Kapiri Mposhi verlängert werden.
Außerdem zwingend notwendig sind ein Feuerlöscher, zwei Warndreiecke ud weiße Reflektoren vorne und rote hinten.
In 6 Wochen durch Sambia wurden wir viellicht 30 mal angehalten ( es gibt in jeder Stadt einen Police Road Block ) und jedesmal freundlich und zuvorkommend behandelt.
Da wir usn an die Regelns halten, gab es nichts zu beanstanden und es wurde ein netter Smalltalk gehalten und wir fuhren weiter.
In Zambia waren wir bestimmt schon 10 Mal, haben dieses Land nun aber vorerst mal aus unserer Routenliste gestrichen. Wir sind es nämlich leid geworden, nur noch gemolken zu werden. Wir finden es unverschämt, dass man schon bei der Einreise dermassen zur Kasse gebeten wird. Für 2 Personen zahlt man derzeit inkl. Carbon Tax, Versicherung, Road Levi, Visum etc. gut und gerne um die 250 U$. Der Spritpreis ist extrem hoch und tut richtig weh.
Klar, dass man an den unzähligen Road Blocks und auch sonst in der Regel freundlich mit "most welcome" begrüsst wird, damit sind aber eigentlich nicht wir, sondern ist unser Geld gemeint. Zahlreiche Strassenabschnitte sind in einem äusserst beklagenswerten Zustand und eine Zumutung für jedes Auto, und dafür muss man noch Benützungsgebühren und Carbon Tax bezahlen, welche sehr viel höher sind als unsere berühmte Autobahn-Vignette in der Schweiz!
Schade, Zambia wäre eigentlich ein interessantes Reiseland mit unzähligen tollen Orten. Wir haben uns dort stets sehr wohl und sicher gefühlt, in all den Jahren einige tausend Kilometer abgeklappert und für Unterkunft, Essen, Sprit, Parkeintritte usw. viel Geld liegen gelassen. Nun aber ist das Fass voll. Sollen sich Andere abzocken lassen, von uns bekommt dieses Land jedenfalls vorderhand keinen einzigen Cent mehr.
Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200618. Sept. 2009 ·
@ Siggi,
danke für die nützlichen Infos, das mit dem Einstellen der Dokumente ist auch sehr hilfreich.
@ Erika
wir wollen Sambia auch bereisen, Gebühren hin oder her, in diesen sauren Apfel müssen wir wohl beissen, da unser Bedürfnis dieses Land kennen zu lernen gross ist.
aber sicherlich werde ich mit Fragen zu Sambia gerne auf eure Erfahrungen zurückgreifen.
PS
Korridortunnel (A) nach (D)
aus versehen auf die Autobahn gefahren (ganz ehrlich) hat uns 120 Euro gekostet 😠
Griesslix Kurt
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Police clearance certificate? Da kann einem ja ganz schwindelig werden, was ist denn das schon wieder? Unser alter Landi mit deutschem Kennzeichen steht seit 2001 in Afrika, immer mit Carnet. Bis jetzt hat dies bei allen Grenzübergängen aus und in die südafrikanische Zollunion gereicht. Hat sich dies geändert? Oder brauchen das PCC nur die in südlichem Afrika zugelassenen Fahrzeuge? thanks christina
Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200618. Sept. 2009 ·
christina schrieb:
Police clearance certificate? Da kann einem ja ganz schwindelig werden, was ist denn das schon wieder? Unser alter Landi mit deutschem Kennzeichen steht seit 2001 in Afrika, immer mit Carnet. Bis jetzt hat dies bei allen Grenzübergängen aus und in die südafrikanische Zollunion gereicht. Hat sich dies geändert? Oder brauchen das PCC nur die in südlichem Afrika zugelassenen Fahrzeuge? thanks christina
Hallo Christina für dich ändert sich nichts.
Diese Dokumente benötigen Fahrer von gemieteten Fahrzeugen um zu belegen das der Vermierter damit einverstanden ist das ihr über die Grenze fahrt und um der Polizei zu beweisen dass das Fahrzeug nicht gestohlen ist.
Gruss Kurt
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Otjikoko2’349 Beiträge · seit 200918. Sept. 2009 ·
Anmerkung:
Wir haben ein eigenes Fahzeug, allerdings in Namibia zugelassen. Wir brauchten das PCC aber auch für die Nachbarländer.
Evtl. reicht für in Europa zugelassene Fahrzeuge nur das Carnet (???).
Betr. Carnet und PCC verhält es sich folgendermassen:
Wenn man ohne Carnet einreist, benötigt man ein PCC, mit Carnet braucht kein PCC.
Gleichwohl sitzt aber auf der Zimbabwe-Seite von Chirundu so ein Vogel, welcher anscheinend praktisch jeden (in seinen Augen) dummen, reichen Uebersee-Touristen zur Kasse bittet. Ich kenne einige Leute, welche trotz korrekter Papiere mit Knast oder Beschlagnahmung des Fahrzeuges bedroht wurden. Jeder von ihnen hat schlussendlich bezahlt, und zwar zwischen 10 und 50 U$, denn umdrehen will niemand. Wenn man sich viel Aerger ersparen will, sollte man diesen Grenzübergang meiden.
Hier scheint mir einiges durcheinander gewürfelt zu werden:
Die Police Clearance soll bescheinigen dass das Fahrzeug nicht gestohlen ist. Deshalb ist die PCC auch immer nur befristet gültig. Erforderlich ist das Dokument für Fahrzeuge die in der Südafrikanischen Zollunion zugelassen sind. Gerade Mietfahrzeuge brauchen dies aber nicht, da reicht eine Bescheinigung die der Vermieter (und nicht die Polizei) ausstellt. Hintergrund ist dass die Ausstellung der Clearance meist mehrere Tage dauert und in dieser Zeit die Fahrzeuge für die Vermietung blockiert wären. Für Fahrzeuge die auf einem Carnet im Land sind ist eine Clearance nicht (!) erforderlich. Sie könnte ja auch von der örtlichen Polizei gar nicht ausgestellt werden...
Bezgl. der Anmerkungen von Siggi:
Wir waren das letzte Mal im Nov 2008 in Zambia. Damals war es definitiv so das private Fahrzeuge bis 3.5 Tonnen keine (!) Roadtax zu bezahlen hatten. Vielleicht kann Siggi seine Angabe dahin gehend nochmal verifizieren... Villeicht war er ja mit einem kommerziellen Safarifahrzeug unterwegs?
Ferner ist die Carbon Tax abhängig vom Hubraum des Fahrzeuges. Dieser Hinweis scheint mit wichtig wenn man hier feste Beträge kommuniziert. Sonst fühlt sich leicht irgend jemand übers Ohr gehauen.
Ebenso sind die Versicherungsbeträge natürlich auch vom Fahrzeug abhängig. Wir haben das letzte Mal 225.000 Kwacha für 30 Tage bezahlt. Allerdings ist unser Auto auch ein wenig größer...
Grundsätzlich freue ich mich immer aktuelle Angaben über Gebühren und Prozeduren in Zam, Zim etc. zu lesen. Noch schöner fände ich es wenn diese mal wirklich konkret wären, so dass man einen wirklich brauchbaren Anhaltspunkt hat. Also z. B. welches Fahrzeug, welcher Grenzübergang, welche Gebühr für welche Strecke...
Ich kann schon genauere Angaben darüber machen, wann und wo in Zambia die besagten Gebühren erhoben wurden:
Grenzübergang Katima Mulilo/Sesheke, am 22.12.07:
2 x Visum à U$ 25.-- U$ 50.-- (neu U$ 100.--) (wurde zwischenzeitlich auf U$ 50.-- pro Pers. erhöht). Carbon Tax U$ 45.-- Versicherung Comesa, gültig 3 Monate (wünschten wir, da auch für weitere Länder benötigt) U$ 40.-- Versicherung von Zambia mussten wir trotz Comesa auch noch haben (das sei Gesetz), gültig 1 Monat U$ 30.-- Road Levi U$ 12.--
Zur Versicherung klärte man uns auf, dass wir Glück gehabt hätten, da die Gebühren ab 1.1.08 stark erhöht würden.
Am 13.1.08 reisten wir über Chipata nach Malawi aus, wobei der Zambia-Zöllner zum Abschied nochmals umgerechnet U$ 45.- von uns haben wollte, da die am 22.12.07 gekaufte Carbon Tax nur bis 31.12.07 (= 9 Tage) gültig gewesen sei. Wir weigerten uns wehement, und nachdem er uns noch nach Zigaretten fragte und wir ihm diese auch nicht gaben, liess er uns gehen.
Am 23.2.08 reisten wir wiederum über Chipata nach Zambia ein. Dieses Mal bezahlten wir 2 x U$ 50.- für Visas + ca. umgerechnet U$ 45.-- für Carbon Tax. Comesa war noch gültig, Road Levi wurde nicht erhoben.
Unser Fahrzeug ist ein Puch (Mercedes G) 2,3 Liter, das heisst, ein kleines 4x4-Fahrzeug.
Die Carbon Tax gilt in Zambia tatsächlich immer für ein Kalenderjahr - wie bei der Vignette in der Schweiz.... Wenn du also gerade im Dezember einreist hast du sozusagen Pech. Da hatte der Zöllner leider recht.
Noch eine Frage: was genau meinst du mit 'Road Levy'? Wahrscheinlich die District Council Fee für Shesheke, aber nicht die Road Tax, oder? Letztere wäre auch entfernungsabhängig und bei eurem Fahrzeug eigentlich eh nicht fällig.
District Council Fee oder Road Levy oder Road Tax, als ich mich beim Zöllner erkundigte für was diese Abgabe gut sei, schwafelte er halt irgend was in der Richtung, dass ich annehmen musste, es sei eine Strassengebühr. Umsonst hatte ich mir ja das Wort "Road Levy" nicht notiert. Dazu kommt ja noch, dass man ca. 80 km nördlich am Upper Sambesi nochmals mit 65'ooo Kwacha zur Kasse gebeten wird, weil dort oben wieder ein anderer Distrikt ist.
Diese Strasse muss ja in der Zwischenzeit dermassen mieserabel sein, dass praktisch niemand mehr da durch fährt, sehr zum Leidwesen der teilweise sehr netten Lodgen. Als man vor einigen Jahren damit anfing, die dort ansässige Bevölkerung durch WFP zu füttern, wurde diese einst recht passable Strasse in der Regenzeit durch die schweren UNO-Fahrzeuge weitgehend zerstört. In der Zwischenzeit sind die Lebensmittellager entfernt worden, das UNO Sundowner-Boot auf dem Zambezi bei Sitoti ist verschwunden und die Einheimischen haben eine defekte Strasse, auf der nur noch wenige Touristen eine Panne mit ihrem Fahrzeug riskieren wollen.
Aber was soll's, wir jedenfalls werden uns darüber nicht mehr aufregen, Zambia ist abgehakt, aber nicht ohne ein wenig Wehmut, schade, schade.
dann war es wie vermutet die District Abgabe (District Council Fee) und nicht die Road Tax. Das steht dann auch so auf den Quittungen. Die Road Tax wäre auch deutlich teurer und käme zusätzlich hinzu.
Ich hatte auch nur deshalb noch mal nachgefragt damit wirklich klar ist was wann auf einen zu kommt.
Das man sich grundsätzlich über die ganzen Abgaben ärgern kann steht ja auf einem anderen Blatt. Aber deswegen ein ganzes Land abhaken? Soviel besser sind die anderen auch nicht...
es gibt in Sambia die Möglichkeit des Bona Fide Visums, es kostet keinen Cent. Es muss von autorisierten Unternehmen beantragt werden, wie z.B. Pioneer Camp in Lusaka, oder mama Rula in Chipata, Im Hipe findest du mehr.
Wir zahlten beneso nur 150.000 SKW Carbon Tax, keine Straßenbenutzungsgebühr oder sonst was.
Die Comesa darf nicht im Land für das Land abgeschlossen werden, wir schlossen in Zimbabwe ab für 6 Länder und 6 Monate, 180 US$, für Zimbabwe zahlten wir 120 R.
Ein PCC hat grundsätzlich nichts damit zu tun, ob man ein Carnet hat oder ein TIP (Temporary Import Permit), die PCC dient zum Beweis, dass der Wagen nicht gestohlen wurde.
Wir benötigten es im Übrigen noch kein einziges Mal.
Auch finde es nicht gut, ein Lanf einfach so abzuhaken wegen der Gebühren.
Was hier an Infos noch fehlt: In Sambia müssen alle gebührne in US$ bezahlt werden, asugenommen die Carbon Tax, die muss in Kwacha bezahlt werden, die man dann beim Straßenhändler teure erkaufen muss, dass ärgert dann wirklich.
Also vorher das benötigte Gled auftreiben!
Das gilt im Übrigen auch für Malawi, hier muss das TIP in MKW bezahlt werden.