AfricaDirect1'271 Beiträge · seit 200707. Sept. 2009 · #21Hallo,
auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier unbeliebt mache, ich würde mich für eine Region entscheiden, denn die meisten kommen eh wieder (Afrika Virus bekommt man leider auch in SA). Es kommt halt ein bisschen darauf an, wo man selbst die Schwerpunkte für eine Reise legt.
Möchte man vorwiegend Tiere, "Busch" und Landschaft sehen, würde ich die Reise von Johannesburg über Panorama Route, Krüger Park (und hier definitiv mehr als 2 Übernachtungen), Hluhluwe-Umfolozi und auch St. Lucia machen (nur eine grobe Route). Ich würde auf jeden Fall auch den iSimangaliso Park (früher The Greater St Lucia Wetlands Park) besuchen, zusätzlich zum Hluhluwe, da diese Parks sehr unterschiedlich sind. Von St. Lucia kann man sehr bequem nach Durban fahren und von dort einfach nach Kapstadt fliegen, wenn man die Region noch für ein paar Tage erkunden möchte (z.B. in der dritten Woche). Für Flüge kannst Du z.B. einfach unter www.flysaa.com (haben manchmal auch recht nette Angebote) oder aber unter www.kulula.com schauen.
Legt man mehr wert auf schöne Küste, schöne Landschaft, nette kleine Örtchen und ein bisschen europäisches Flair ist man auf der Garden Route besser bedient. Im Addo kann man auch sehr gut selbst auf die Pirsch gehen und ein bissche Safarifeeling genießen.
Im Lonely Planet South Africa stand einmal der Satz: "Remember, if you leave South Africa without having seen the Garden Route it isn't a desaster; if you leave having seen only the Garden Route, it might be."
Für mich persönlich ist da viel Wahres enthalten, aber das ist eine sehr subjektive Meinung. Obwohl die Garden Route sehr schön ist, gibt das Land mir an anderer Stelle wesentlich mehr.
Vielleicht noch ein Hinweis zu den Unterkünften. Hippo Hollow in Hazyview ist sehr schön und man kann, mit ein bisschen mehr Fahrerei auch von dort die Panorama Route erkunden. Es gibt dort einmal die Selbstversorger Chalets (z.T. mit schöner Terasse direkt mit Sicht auf den Fluß) oder aber Hotelzimmer, die oft von größeren Gruppen genutzt werden. Die beiden Bereiche sind aber räumlich ein bisschen getrennt, so dass man den großen Gruppen ein bisschen aus dem Weg gehen kann. Das Restaurant ist auch spitze. Ansonsten ist z.B. das Misty Mountain direkt am Long Tom Pass sehr schön für die Erkundung der Panarama Route. Im Krüger würde ich mich frühzeitig um Unterkünfte kümmern (www.sanparks.co.za). Vielleicht sind hier die Bushveld Camps auch eine Alternative. In St. Lucia kann ich Dir das Zulani Guesthouse sehr empfehlen. Eine schönes B&B in Kapstadt ist die Cape Paradise Lodge.
Zu Deiner Frage bezüglich Sabi Sands. Dies ist, genauso wie z.B. auch Timbavati, ein privates Wildreservat, welches an der Westseite des Krügerparks liegt. Diese Gebiete sind nicht vom Krügerpark abgetrennt (keine Zäune), so dass die Tiere ungehindert von einem Gebiet ins nächste wandern können. Hier gibt es keine Möglichkeit zum Selberfahren, sondern es gibt Lodges in unterschiedlichen Preiskategorien, die immer ein Komplettprogramm anbieten (d.h. alle Mahlzeiten und 2 Game Drives inklusive). Dieses Gebiet ist besonders durch die Möglichkeiten der Katzensichtung (besonders Leopard und Löwe) berühmt und man kommt relativ nah im offenen Geländefahrzeug an die Tiere heran. Für viele eine gute Ergänzung zum Selbstfahren im Krügerpark. Falls so etwas für Euch in Frage kommt und Ihr vielleicht Interesse an einer "günstigeren Alternative" habt, würde ich mich frühzeitig darum kümmern, da Lodges wie z.B. Elephant Plains oder Arathusa recht gut gebucht werden.
Die Drakensberge lohnen sich nach meiner Meinung nur, wenn Ihr ein bisschen Zeit dort verbringt und gerne wandern geht. Nur zum Durchfahren lohnt es sich nach meiner Meinung nicht. Von Hazyview ist so ein Abstecher mal eben nicht möglich. Von dort geht es dann, wie oben schon geschrieben, eher Richtung Panorama Route.
Ich weiß nicht, ob Du schon einen Reiseführer hast (wenn ja, entschuldige den Vorschlag), aber auf jeden Fall würde ich mir erst einmal eine zulegen und mir die Karte anschauen. Zwar sind die Straßen in Südafrika auf einem hohen Standard (u. werden immer besser aufgrund der WM), aber die Entfernungen sind trotzdem sehr groß. Da ist oft weniger mehr.
Und noch ein letzter kleiner Tipp. Vermeide mit der Wahl Deiner Reisezeit den Zeitraum der WM weiträumig, denn sowohl vorher als auch nachher wird es recht "voll" sein, vom preislichen Aspekt ganz zu schweigen.
Schöne Grüße aus dem sonnigen Frankenland,
Nicole
AfricaDirect1'271 Beiträge · seit 200707. Sept. 2009 · #22Hallo,
leider war ich anscheindend zu langsam und Du hattest schon etwas Neues eingestellt.
Sorry,
Nicole
OtjikokoThemenstarter2'349 Beiträge · seit 200907. Sept. 2009 · #23VIELEN LIEBEN DANK NICOLE!!!
Das hat mir alles sehr geholfen!
chrissie2'460 Beiträge · seit 200607. Sept. 2009 · #24Hallo,
wer die Wahl hat, hat die Qual 😎
Ich würde wie es Nicole schon geraten hat, mich für eine Region entscheiden. Wir waren 2007 in SA und waren knapp 14 Tage im Norden und 8 Tage Garden Route/ Kapstadt, aber vor allem letzteres ist zu kurz gekommen (Gardenroute). Wir konnten uns damals auch nicht entscheiden, wollten möglichst viel mitnehmen, hat auch geklappt, ohne dass es stressig war, aber man wäre halt an manchen Orten gerne länger geblieben. Vielleicht fällt dir nach dem Video die Entscheidung leichter, wo du einen Schwerpunkt setzen möchtest. Ich denke, egal wie du dich entscheidest, du wirst es nciht bereuen.
VIel Spass bei der weiteren Planung
OtjikokoThemenstarter2'349 Beiträge · seit 200917. Sept. 2009 · #25@AfricaDirect
Danke für die ausführlichen Tips!
NEIN, du warst nicht zu langsam! Es steht ja noch gar nichts fest! Noch ist alles offen.
Mittlerweile denke ich, dass es evtl. besser ist, den Osten verstärkt zu bereisen und dann nur noch einige Tage Kapstadt und Umgebung per Inlandsflug.
Vielen Dank an ALLE hier!
Für weitere Tips bin ich total offen!
Gruß, Otji!
OtjikokoThemenstarter2'349 Beiträge · seit 200906. Okt. 2009 · #26Hallo!
So... Nun habe ich mir aufgrund eurer Ratschläge folgendes überlegt:
Nur der Nordosten:
Ankunft in Jo.-burg
2Ü Pilanesberg Park, Restcamp Manyane
2Ü Waterbergregion: Entabeni Game Reserve/Wildside Camp
Hazyview, Hippo Hollow, 2 Ü (Blyde River Canyon)
2Ü Tanzeen: Sherwoods Country House
3Ü Southpansberg / Mapesu Nature Reserve / Mapungubwe N.P.: Mopane Bush Lodge (mit Wild Dog Tracking)
4Ü in verschiedenen Camps im Krüger N.P. (evtl. Camp Olifants 1Ü, Satara Camp 1Ü, Lower Sabie Camp, 2 Ü)
Swaziland, Mbabane, Foresters Arms, 1 Ü
Hluhluwe/Umfolozi, Hilltop Camp, 2 Ü
Umhloti, Fairlight, 2 Ü
Rückflug von Durban.
Das ganze im Toyota Yaris Sedan.
Was haltet ihr hiervon?
Ist diese Route in dieser Reihenfolge sinnvoll bzw. machbar? Distanzen?
Würdet ihr etwas anders machen?
Habt ihr Tips für diese Route?
Oder würdet ihr mir als Erstbesucher doch die klassischere Reisevariante Empfehlen?
Ansonsten ist meine alte Planung für mich auch noch nicht aus der Welt: Klassische Ersttäter-Tour:
Hazyview, Hippo Hollow, 2 Ü
Kruger National Park, Camp Olifants, 1 Ü
Kruger National Park, Satara Camp, 1 Ü
Kruger National Park, Lower Sabie Camp, 2 Ü
Swaziland, Mbabane, Foresters Arms, 1 Ü
Hluhluwe/Umfolozi, Hilltop Camp, 2 Ü
Umhloti, Fairlight, 2 Ü
INLANDSFLUG: Durban - Port Elisebeth
Addo Park, Restcamp 1-2Ü
Tzitzikamma National Park, Storms River Mouth Restcamp, 2 Ü
Knysna, Knysna Hollow, 1 Ü
Oudtshoorn, Oue Werf, 1 Ü
Hermanus, Baleia de Hermanus, 2 Ü
Stellenbosch, Knoerhoek Guest House, 1 Ü
Kapstadt, Esperanza Guest House, 3-4 Ü
Vielen Dank für eure Beiträge!
Gruß, Otji!
estefe690 Beiträge · seit 200906. Okt. 2009 · #27Hi, wenn ihr mit SAA fliegt, ist ein Inlandsflug praktisch umsonst und die nächsten recht günstig. Das kann man gut im Internet nachsehen.
Gruß Edith
AfricaDirect1'271 Beiträge · seit 200706. Okt. 2009 · #28Hallo Otjikoko,
ich finde es klasse, wenn Du Dich auf den Nordosten konzentrierst, denn es gibt Dir nach meiner Meinung einen sehr schönen Überblick für die erste Reise (auch wenn Du dieses ja am Ende wieder einschränkst und doch Deine alte Tourplanung wieder hervorholst).
Aber nun zu Deiner Tour, soweit ich etwas dazu sagen kann:
Otjikoko schrieb:Ankunft in Jo.-burg
2Ü Pilanesberg Park, Restcamp Manyane
2Ü Waterbergregion: Entabeni Game Reserve/Wildside Camp
Dies ist auf jeden Fall ein schöner Einstieg, der einen schönen erholsamen Start in dieses wunderschöne Land ermöglicht. Wir haben bei einem vierstündigen Besuch im Pilanesberg 4 der Big5 gesehen, nur der Leopard hielt sich versteckt. Allerdings würde ich mich für eine der beiden Varianten entscheiden, aber dazu später mehr.
Otjikoko schrieb:Hazyview, Hippo Hollow, 2 Ü (Blyde River Canyon)
Warum Hazyview an dieser Stelle? Du fährst von der Waterberg Region Richtung Krüger (Hazyview liegt direkt vor den Toren des Nationalparks) und dann wieder nach Norden Richtung Tanzeen und Mopane Bush Lodge. Das macht für mich nicht wirklich Sinn.
Otjikoko schrieb:2Ü Tanzeen: Sherwoods Country House
3Ü Southpansberg / Mapesu Nature Reserve / Mapungubwe N.P.: Mopane Bush Lodge (mit Wild Dog Tracking)
4Ü in verschiedenen Camps im Krüger N.P. (evtl. Camp Olifants 1Ü, Satara Camp 1Ü, Lower Sabie Camp, 2 Ü)
Dann fährst Du den ganzen Weg von Hazyview wieder nach Norden zur Mopane Bush Lodge und dann wieder in Camps im Krüger, die eher in der Mitte (Olifants) und weiter nach Süden liegen.
Für mich fährst Du auf der ausgewählten Route eine absoluten Zick-Zack-Kurs. D.h. Du bist unnötig viel auf der Straße unterwegs und verlierst dadurch viel Zeit.
Otjikoko schrieb:Swaziland, Mbabane, Foresters Arms, 1 Ü
Hluhluwe/Umfolozi, Hilltop Camp, 2 Ü
Umhloti, Fairlight, 2 Ü
Rückflug von Durban.
Dieser Abschnitt passt dann wieder vom Ablauf.
Ich würde Deine Tour ein bisschen verändern:
Start in Joburg
Wenn Du keine besonderen Gründe für den Pilanesberg hast (er ist sehr schön, passt aber nicht wirklich in den Streckenverlauf) würde ich direkt von Joburg in die Waterberg Region nach Entabeni fahren und dort die geplanten 2 Ü bleiben. Diese beiden Parks bieten Dir eine sehr ähnliche Landschaft (außer die Besonderheit des Krater, die es nur in Pilanesberg gibt), so dass ich mich für einen entscheiden würde. Entabeni liegt einfach besser für den Rest Deiner Route.
Von dort würde ich Tzaneen fahren (oder diesen Punkt weglassen, aber ich kenne Tzaneen nicht, daher kann ich hier falsch liegen) und dort 2 Ü verbringen.
Von Tzaneen (oder direkt von Entabeni) würde ich Richtung Mopane Bush Lodge fahren und dort die drei geplanten 3 Ü machen. Von dort würde ich zum nördlichen Krüger Park fahren und die zwei eingesparten Nächte vom Pilanesberg NP für 2 Camps im nördlichen Krüger (z.B. Punda Maria und Mopane) verwenden und dann weiter Richtung Süden nach Olifants fahren. So bekommt Ihr einen super Überblick über die unterschiedlichen Landschaften im Krüger Nationalpark. Auch wenn dies recht ungewöhnlich ist für eine erste Reise nach SA, aber wenn Du schon im Norden unterwegs bist, macht das die Route runder (zumindest nach meiner Ansicht).
Von Lower Sabi würde ich weiter nach Hazyview fahren und dort die 2 Ü im Hippo Hollow machen. Von dort könnt Ihr super den Blyde River Canyon besuchen.
Von Hazyview würde ich außerhalb des Krüger über Nelspruit in Richtung Swaziland fahren und Dein dem Rest Deiner Route folgen.
So, das war jetzt doch etwas länger als geplant. Aber vielleicht ein Denkanstoß noch einmal Deine Route mit einem Blick auf die Karte zu überdenken. Es gibt einige hier im Forum, die schon in Tzaneen waren und Dir dazu Tipps geben können, ob sich dieser Abstecher lohnt oder nicht.
Viel Spaß bei der weiteren Planung,
Nicole
Bamburi541 Beiträge · seit 200706. Okt. 2009 · #29Hallo Otji,
ich würde Nicole zustimmen und den Pilanesberg NP weglassen.
Der Krüger ist wesentlich schöner und bietet viel mehr Abwechslung. Zwischen Swaziland und Hluhluwe/Umfolozi liegt das Ithala Game Reserve. Vielleicht hast Du ja Zeit den Park noch einzuschieben? Lohnt sich auf jeden Fall!
Falls Du nicht mit SAA fliegst, kannst Du den Inlandsflug mit kulula air machen
http://www.kulula.com/.
Ist eine südafrikanische Günstig-Airline mit guten Verbindungen, super Service und absolut zu empfehlen.
Viele Grüße
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
OtjikokoThemenstarter2'349 Beiträge · seit 200906. Okt. 2009 · #30VIELEN DANK FÜR EURE TIPS!!!
Also dann mache ich es wohl eher so:
Ankunft Johannesburg
2Ü Waterbergregion: Entabeni Game Reserve/Wildside Camp
EVTL. (?) 1Ü Tanzeen: Sherwoods Country House
3Ü Southpansberg / Mapesu Nature Reserve / Mapungubwe N.P.: Mopane Bush Lodge (mit Wild Dog Tracking)
5Ü in verschiedenen Camps im Krüger N.P. (evtl. Camp Mopane 1Ü, Camp Olifants 1Ü, Satara Camp 1Ü, Lower Sabie Camp, 2 Ü)
2Ü nähe Blyde River Canyon,
Hazyview, Hippo Hollow
Swaziland, Mbabane, Foresters
Arms, 1 Ü
EVTL. (?) 1-2Ü Ithala Game Reserve
Hluhluwe/Umfolozi, Hilltop Camp, 2 Ü
Umhloti, Fairlight, 2 Ü
Rückflug von Durban.
Is das so ok?
Ist es evtl. sinnvoller doch zwei Nächte in Tanzeen zu machen? Oder evtl. Tanzeen auslassen und dafür ne Nacht Länger im Swasiland oder anderswo? evtl. zugunsten vom Ithala Game Reserve (ist 1Ü genug oder 2Ü sinnvoller dort?)
Habt ihr evtl. noch Tips für Strecken oder Aktivitäten auf dieser Route?
Ist ein Toyota Yaris Sedan für 2 Personen für diese Tour ok?
@Nicole:
Warum liegt eigentlich die Waterbergregion mehr auf meiner Strecke? Pilanesberg und Waterberg liegen doch ziemlich nah beieinander. Ist es streckentechnisch nicht egal ob ich Waterberg oder Pilanesberg mache? Gibt es in der Waterbergregion (dort wo ich geplant habe zu übernachten) auch "Big 5" wie im Pilanesberg?
@Anja:
Welche Unterkunft empfiehlst du im Ithala Game Reserve? Wenn möglich was günstiges. 🙂
Danke an euch alle für eure Anregungen!
Bamburi541 Beiträge · seit 200706. Okt. 2009 · #31Hi Otji,
in Ithala waren wir im Ntshondwe Restcamp, das ist ein staatliches Camp und war nicht teuer. Zwei Nächte sind immer besser, aber auch zwei Nächte Swaziland lohnen sich. Blöder Tipp, was 😛
Überleg Dir das doch noch mal mit der Waterbergregion. Die kenne ich zwar nicht, aber wenn die in der anderen Richtung liegt, dann heb Dir das doch für eine andere Reise auf.
Viele Grüße
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
crisscross236 Beiträge · seit 200706. Okt. 2009 · #32Hi Otji,
das Auto ist OK - wir haben immer ein Auto mit Stufenheck gewählt, weil man dann seine Koffer "unsichtbar" verstauen kann. Einen 4x4 braucht ihr definitv nicht.
Die Anfangsstationen kenne ich leider nicht, aber warum fängst Du im Kruger NP erst mit dem Camp Mopane an? Die Tagesroute von Southpansberg zum Camp Mopane erscheint mir zu lang, weil sie lange Strecken durch den Kruger NP geht. Ich würde noch einen Zwischenstopp im Camp Shingwedzi machen. Evtl. dafür eine Nacht im Lower Sabie opfern, wenn nicht mehr Zeit zur Verfügung steht.
Weiterhin planst Du erst Lower Sabie, muss dann aber wieder hoch fahren und den Park über das neue Phabeni Gate verlassen, um nach Hazyview zu gelangen, um anschließend wieder gen Swaziland zu fahren.
Also irgendwie ist da noch der Wurm drin... letztlich habt ihr dann nur 1 Tag für die Drakensberge (Blyde River Canyon mit Bourkes Potholes, God´s Window, Wonderview, World´s End, Three Rondavels) und den kleinen Städtchen Pilgrim´s Rest, Graskop, etc.
Schon mal überlegt, nach dem Camp Satara eine Pause vom Kruger NP einzulegen und über das Orpen Gate Richtung Blyde River Canyon zu fahren. Dann eine Übernachtung in Pilgrim´s Rest und dann am nächsten Tag noch den Blyde River Canyon genießen. Die nächste Übernachtung würde ich dann wirklich im Hippo Hollow machen (sehr geil!) und dann am nächsten Tag wieder über das Phabeni Gate in den Kruger NP hineinfahren.
Vorteil wäre: Man spart eine Menge KM und man hat ein wenig mehr Anwechslung. Außerdem könntet ihr dann auch vom Lower Sabie Camp sehr schnell nach Swaziland einreisen.
Wieso ist eigentlich eine Übernachtung in Mbabane eingeplant und nicht eine Übernachtung in den NPs?
Ithala NP würde ich auf alle Fälle machen. Aber wenn 2 Tage. Wir haben im Park übernachtet. Den Namen des Camps weiß ich allerdings nicht mehr - ahh, Anja war schneller... 😎
Schade, dass Du nicht den "Greater St. Lucia Wetland Park" in die Planung mitaufgenommen hast. Der hat uns sehr gut gefallen.
Gruß
Christoph
Tiefsandtaucher: Unser privater Reise- und Abenteuerblog für Individualreisende und Selbstfahrer mit vielen Reiseberichten aus dem südlichen und östlichen Afrika
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mike16147 Beiträge · seit 200906. Okt. 2009 · #33Hallo,
jeden Tag woanders bringt nichts und ist nur eine Hezerei.
Wir haben uns fürs erste mal auch für eine Megaroute entschieden und es hat uns auch sehr gut gefallen.
Aber weniger ist oft mehr.
Hallo hier findest du unsere Route im Mai 2008 und einige nützliche Tips.
http://www.fotofeeling.at/images/Reiseberichte/reiseroute%20sa%20mai%202008.pdfmfg mike
OtjikokoThemenstarter2'349 Beiträge · seit 200907. Okt. 2009 · #34So, ok! Nochmal Danke für eure Tips!
Ich denke ich hab es jetzt:
Flug von Frankfurt nach Jo.burg. Übernahme des Mietwagens Toyota Yaris Sedan oder VW Polo Hatch
2Ü Entabeni Game Reserve (Waterbergregion)
3Ü Mopane Bush Lodge (Southpansberg, mit Wild Dog Tracking)
Krüger N.P.:
Camp Punda Maria, 1 Ü
Camp Shingwedzi, 1 Ü
Camp Letaba, 1-2 Ü
Camp Satara, 1 Ü
2Ü Hazyview, Hippo Hollow (Blyde River Canyon anschauen)
2Ü Ntshondwe Restcamp, Ithala NP
2Ü Hluhluwe/Umfolozi, Hilltop Camp
2Ü
Hotel Drifters Dolphin Coast Inn,
Umhloti (Durban)
Flug von Durban nach Windhoek
2 Wochen Namibia
Rückflug von Windhoek nach Frankfurt
Ist das so nun endlich sinnvoll und machbar? Routen/Distanzen? 🙂
Oder meint ihr 4 Nächte im Krüger reichen? Leider ist ja das Sabie Camp nun nicht mehr in meiner Planung (hab gehört der Süden des Parks wäre wildreicher. Stimmt das? Habe ich so was verpasst?).
Und Swasiland habe ich nun leider wegfallen lassen. Habe ich da was ganz tolles verpasst?
Oder evtl. die Waterbergregion weglassen und lieber 2 Nächte Swasiland ODER St. Lucia Wetland Park einbauen? Oder Ithala NP zugunsten für Swasiland oder St. Lucia weglassen?
Was wäre interessanter bzw. was findet ihr denn besser?
Nun ja, leider bin ich jetzt doch an nur 14-16Tage in SA gebunden... hmmm
Es sollen nämlich nun doch in jedem Falle noch 2 Wochen in Namibia verbracht werden.
Danke!
Gruß, Otji!
crisscross236 Beiträge · seit 200708. Okt. 2009 · #35Hi Otji,
wer die Wahl hat... gell?! 😄
Also generell ist der Süden des Kruger NPs auf alle Fälle tierreicher. Daher fahren ja die meisten Touris eher in den Süden und nicht in den landschaftlich reizvollen Norden. Aber Du weißt ja, wie das mit Tierbeobachtungen ist: man muss in erster Linie Glück haben.
Ich persönlich würde anstelle von Letaba im Olifants Camp übernachten. Das Camp ist viel schöner gelegen (mit traumhaften Sonnenuntergängen auf der Terrasse über dem Olifants River) und meiner Ansicht nach in einem besseren Zustand.
Im Letaba Camp kann man ja mittags auch einen Stopp einlegen.
Satara ist sehr tierreich und hier sind auch sehr viele Löwen!
Da ich den Norden mit Entabeni Game Reserve (Waterbergregion)und Mopane Bush Lodge (Southpansberg) nicht kenne, kann ich auch keinen Vergleich anstellen.
Generell erscheint mir für 2 Wochen diese Tour doch zu groß mit zu vielen Km.
Noch ein alternativer Vorschlag:
Ankunft Joburg
2 Übernachtungen Pilgrim´s Rest (Blyde river Canyon) - ist für den Blyde River Canyon besser gelegen als die Hippo Hollow Lodge, auch wenn sie noch so schön ist.
1 Übernachtung Satara (Einfahrt Kruger über Orpen Gate)
1 Übernachtung Olifants
1 Übernachtung Satara
1 Übernachtung Lower Sabie
2 Nächte Swaziland (Phophonyane Nat.Res.), super schöne Lodge-gut zum Wandern
danach Fahrt durch Swaziland, wo man sehr viel von Land und Leute sieht
2 Übernachtungen Ithala, Ntshondwe Restcamp
2 Übernachtungen Hluhluwe/Umfolozi, Hilltop Camp
2 Übernachtungen Hotel Drifters Dolphin Coast Inn,Umhloti (Durban)
Summe: 14 Übernachtungen
evtl. noch 2 Nächte St. Lucia, wenn die Zeit reicht!
Vorteil wäre, dass man nicht so viele Kilometer zurücklegen muss und dass es ein super schöner Einstieg ist, bei dem man genug Zeit hat, auch mal einen Zwischenstopp einzulegen.
So, jetzt biste wieder ein wenig schlauer oder verwirrter... 🤩
Gruß
Christoph
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crisscross236 Beiträge · seit 200708. Okt. 2009 · #36Noch ein Buchtipp:
Für den Kruger NP unbedingt "Exploring Kruger" vom Primeorigins Verlag kaufen!
In dem Buch steht wirklich "alles" über den Kruger NP drin und es werden alle Strecken, Unterkünfte und viele Tiere sehr gut beschrieben.
Das Buch gibt es überall in den Touris Shops in den Camps im Kruger. Aber nur in englischer Sprache.
Gruß
Christoph
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OtjikokoThemenstarter2'349 Beiträge · seit 200908. Okt. 2009 · #37Wow!
VIELEN DANK Cristoph!!!
Das hört sich SEHR gut an! Auch der St. Lucia Park!
Schade nur, weil ich mich auf die Mopane Bush Lodge (beim Mapungubwe N.P., Nähe Messina) sooo gefreud habe... wegen dem Wild Dog Tracking dort... Na ja... Man kann nicht alles haben...
Evtl. ist es aber so wie du es vorschlägst für Erstbesucher auch besser...
Über deine Tips denke ich jedenfalls mal sehr intensiv nach!
Gruß, Otji!
Merkstwas312 Beiträge · seit 200708. Okt. 2009 · #38Hej Otji,
also ich stimme Christoph zu und hätte dir auch den Süden des Kruegers empfohlen. Der Norden ist landschaftlich Klasse aber man sieht weniger Tiere, obwohl wir dort einen Leoparden gesehen haben 😉.
Ich würde dir folgende Tour für den Krüger vorschlagen, den Rest danach lasse ich wie Christoph es vorgeschlagen hat.
Ankunft Joburg
2 Übernachtungen Balule Game Reserve (Dort bist du in einem privaten Game Reserve in dem es auch die Big Five gibt und du kannst von dort einen Tagesausflug zum Blyde River Canyon, 3 Rondavels, Gods Window etc. machen)
1 Übernachtung Tamboti Tented Camp (Einfahrt über Orpen Gate)
1 Übernachtung Skukuza
3 Übernachtung Napi Wilderness Trail (Nähe Pretoriuskop)
1 Übernachtung Croc Bridge oder Malelane
2 Nächte Swaziland (Phophonyane Nat.Res.), super schöne Lodge-gut zum Wandern
danach Fahrt durch Swaziland, wo man sehr viel von Land und Leute sieht
2 Übernachtungen Ithala, Ntshondwe Restcamp
2 Übernachtungen Hluhluwe/Umfolozi, Hilltop Camp
2 Übernachtungen Hotel Drifters Dolphin Coast Inn,Umhloti (Durban)
Summe: 16 Übernachtungen
evtl. noch 2 Nächte St. Lucia, wenn die Zeit reicht!
Soweit mein Vorschlag zum Krueger.
Bei Fragen einfach melden 😉.
Bis bald in der Bar,
Thorsten
Bereiste Länder:
Südafrika, Swaziland, Namibia, Botswana, Sambia, Zimbabwe, Madagaskar, Tanzania, Uganda, Liberia, Australien, Neuseeland, Borneo, Kambodscha, Indonesien, USA, Island