Namibia Vol. 4 (zu viert das vierte Mal in Nam)

Reisebericht 40 Antworten · 2’167 Aufrufe · gestartet 27. Apr. 2026 von Yoda911
Themenstarter873 Beiträge · seit 201602. Juni 2026 ·
14. Tag (20.08.) Mowani Mountain Lodge
Das heutige Ziel ist das Mowani Mountain Camp im etwa 250 km nördlich gelegenen Damaraland.
Als teuerste Unterkunft unser Reise muss Mowani hohe Erwartungen erfüllen. Wir waren schon einmal da und haben die beiden Tage immer noch in toller Erinnerung. Außerdem hat sich Konni zu Ihrem Geburtstag gewünscht, hier noch mal herzukommen.

Die Fahrt verlief weitgehend ereignislos, d.h. wir wechselten immer wieder zwischen glattem und Wellblech-Untergrund, Sand und Schotter, so dass man immer wieder auf der bis zu fünf Fahrzeuge breiten Piste hin und her variiert, wo es am wenigsten rüttelt. Es gibt so wenig Gegenverkehr, den man an seiner Staubwolke schon Kilometer im Voraus sieht, dass auch ganz rechts fahren durchaus eine sinnvolle Option ist. Und manchmal hat man auch Glück und ein Grader (=Glattmacher) hat kurz vor einem die Strecke befahren.

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Besonders sehenswert und faszinierend sind die im Damaraland häufig vorkommenden Hügellandschaften aus Granit. Das Mowani Camp liegt in eine Ansammlung solcher riesiger Felsbrocken verteilt und besteht aus einzelnen Bungalows mit kugelförmigen Reetdächern, die sich toll in die Fels-Umgebung integrieren.
Die einzelne Bungalows sind so zwischen den Grantifelsen verstreut, das man kaum mehr als zwei Bungalows gleichzeitig sieht und sich auf der eigenen Veranda mit tollem Blick auf das Trockenflusstal und die dahinter aufragende Berge fast allein fühlt. Auch das größere Rezeptions- und Restaurantgebäude fügt sich durch geschickte Kombination mehrerer reetgedeckter Runddächer unauffällig in die Felslandschaft ein.
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Wir kommen um 15:30 Uhr an und es zieht uns möglichst direkt in den kleinen, eiskalten Minipool zwischen zwei Riesenfelsen.
Nach der zugegebenermaßen seeehr kurzen Abkühlung genießen wir den Ausblick. Ab 18:00 sind wir dann hoch auf den Sunset-Viewpoint. Das war schon vor acht Jahren und ist auch heute wieder unglaublich. Die gestaffelten Hügel und verschiedenen Bergreihen im Licht der untergehenden Sonne, das gelbe Gras, die roten Felsen - ein Panoramablick ohnegleichen und nur für die Erinnerung im Kopf, Handy und Fotoapparat scheitern völlig.
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Danach dann ein viergängiges 1a-Abendessen, extrem freundliche und gut geschulter Service, eine phantastische Architektur, angenehm warm draußen, insgesamt unverschämt teuer und trotzdem insgesamt jeden Cent wert.

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15. Tag (21.08.) Mowani Mountain Lodge
Das Mowani Mountain Camp ist Ausgangspunkt von Safarifahren ins umliegende Gebirge, die allerdings inzwischen nicht mehr als "Wüstenelefanten-Tour", sondern nur noch als "Nature Drive" vermarktet werden. Das wichtigste Ziel der Touren ist es, einige der in dieser Region lebenden Wüstenelefanten zu finden und zu beobachten. Da das aber bei weitem nicht jeden Tag gelingt, sind wohl immer wieder Touristen erbost gewesen, dass die Desert Elephants Tour keine Elefanten zu bieten hatte.

Die in dieser Region lebenden Elefanten werden Wüstenelefanten genannt, sind aber eigentlich keine eigenständige biologische Form der afrikanischen Elefanten, sondern nur an die hier herrschenden besonders trockenen und unwirtlichen Bedingungen angepasste Elefantenfamilien. Besser wäre also die Bezeichnung "desert adapted elephants" - wüstenangepasste Elefanten.

Für uns heißt es also heute Daumen drücken, dass wir einge der Dickhäuter finden. Es geht schon morgens um 6:30 Uhr in der Dunkelheit und ziemlicher Kälte los. Wir fahren etwa 1,5 h durch eine wunderschöne Landschaft bis der Guide uns frische Dung- und Fußspuren der Dickhäuter zeigen kann.

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Weitere 20 Minuten hin und her durch ziemlich schlecht einzusehende Baumlandschaft und dann der Ruf: "Elephants to the right". Tatsächlich kommt dort eine Herde mit insgesamt sieben Tieren gemächlich auf uns zu. Die Tiere sind auf dem Weg zu einer naheliegenden Wasserstelle.

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Der Rest war einmalig: über eine Stunde konnten wir die Tiere in Ruhe beobachten und fotografieren. Hier bieten sich ganz anderer tolle landschaftliche Hintergründe als im Etosha.Nachdem die Tiere ausgiebig getrunken haben, ziehen sie gemächlich wieder davon in die Hügelkette. Die folgenden Bilder sind natürlich etwas elefantenlastig:

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Nach einem kleinen Snack-Stop fahren wir durch die schöne Landschaft wieder zurück zur Lodge.
Konnis Geburtstagsgeschenk-Tag ist damit komplett gelungen.
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13. Tag (19.08.) Ameib Guestfarm
Zweiter Tag auf der Ameib Guestfarm

Kaum zu glauben, aber die Hälfte unserer insgesamt 24 Urlaubstage (inkl. An- und Abreisetag) sind heute schon vorbei. Geplant ist ein eher ruhiger Tag auf dem Gelände der Guestfarm. Am späten Vormittag ging es noch einmal ins Bulls Party Tal, diesmal mit dem Licht von der komplett anderen Seite. Ein kurzer aber recht anstrengender Trail führte uns zwischen den vielen teilweise 10 m hohen Felsmurmeln weit in ein Nebental. Am Ende lag zur Belohnung ein Geocache, vor ein paar Wochen von einem Südafrikaner platziert und wir waren tatsächlich erster Finder !!

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Am Nachmittag ging’s dann noch einmal zu Fuß von der Farm zum hauseigenen Damm, ein kleiner aufgestaute See. Dort haben wir mit Fernglas und Spektiv eine ganze Reihe verschiedener Wasservögel und eine kleine Springbockherde beobachtet.

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Auch heute beim Abendessen waren wir wieder eine rein deutsche Gästeschar von insgesamt 14 Personen, den Farmhund Rudi nicht zu vergessen.

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16. Tag (22.08.) Vreugde Guesthouse
Heute geht es mit ca. 3,5 Stunden Fahrt nach Norden Richtung Etosha Nationalpark, Wir wählen die etwa 50 Kilometer kürzere Variante über mehrere kleinere Gravel-Straßen statt die längere geteerte Variante über Outjo.

Das Ziel, die Vreugde Gästefarm, ist ein kleiner, familiengeführter Betrieb, der 30 km südlich des Etosha-Nationalparks auf einer bewirtschafteten Farm Unterkünfte anbietet. Besucher aus dem Namibia-Forum haben die Farm und vor allem die Gastfreundschaft sowie das namibische Farm-Essen in höchsten Tönen gelobt. Wir wollen uns ein eigenes Bild machen und werden zwei Nächte auf der Farm übernachten. Es stehen insgesamt sieben Gästezimmer mit Zugang zum Garten zur Wahl, nach eigener Auskunft "komfortabel eingerichtet und individuell dekoriert". Können wir nur bestätigen.

Nach Auskunft der Website leitet das Ehepaar Danie und Rachel Brand die Gästefarm Vreudge seit 2015, nachdem Danie's Mutter die Gästebeherbergun im Jahr 2001 gestartet hatte. Die Rinder- und Schaffarm ist aber schon seit 100 Jahren im Familienbesitz. Danie ist Namibier in fünfter Generation, Rachel Britin. Aktuell wohnen neben drei Generationen Brand drei drei Familien von Mitarbeitern auf der Farm.

Nach unserer Ankunft werden wir von Rachel begrüßt und bekommen unsere hübschen Häuschen zugewiesen. Da es erst 14:00 Uhr ist, beschließen wir direkt zu einer Nachmittagstour in den Etosha hineinzufahren.

Die Sichtungs-Ausbeute war dann tatsächlich unerwartet gut für die kurze Zeit. Die Highlights; eine Straußenfamilie mit fünf Kleinen.

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Und dann ein achtköpfiges Löwenrudel, dass erst schlafend unter einem Baum lag und dann nach und nach aufstand und losmarschierte. Super!

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Im Camp Okaukuejo konnten wir auch gleich schon das Permit für die folgenden Tage kaufen. Und im Anshcluss haben wir dort an dem wohl bekannteten Etosha-Wasserloch vorbeigeschaut.

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Abends seeehr leckeres Essen und frühes Schlafengehen. Morgen soll es früh losgehen.
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17. Tag (23.08.) Vreugde Guesthouse
Um 6:30 Frühstück und wieder los in den Park. Wir stehen relativ gut in der Einfahrt-Schlange. Der Park hat um 07:15 Uhr seine Tore geöffnet. Der Bericht wird heute aus den Fotos der Sichtungen bestehen, stammt also vor allem von den Wasserlöchern östlich und westlich von Okaukuejo. Und er ist schon wieder voller Elefanten, irgendwie lässt meine Begeisterung für die grauen Riesen nicht nach.

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18. Tag (24.08.) Halali Restcamp, Etosha
Zwei Tage Etosha-Erlebnis haben wir bereits hinter uns, heute fahren wir weiter in den Park hinein Richtung Osten und werden dann auch in einem Park-Camp, nämlich Halali, übernachten.
Nach dem Frühstück ging es also erneut los in Richtung Anderson Gate. Wenige Kilometer vor dem Parkeingang haben wir dann noch einmal vollgetankt und mit ein paar Snacks und Getränken die Vorräte aufgefüllt. Die Benzin-Versorgung ist hier immer perfekt. Die drei Tankstellen wenige Kilometer weiter im Park haben immer wieder Lieferprobleme und oft keinen Diesel - die staatliche Verwaltung machts (un)möglich.

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Das Halali Restcamp liegt etwa auf halber Strecke zwischen Okaukuejo und Namutoni. Es ist tatsächlich nach dem deutschen Wort aus der Jägersprache benannt. Das Camp war von den deutschen Truppen eröffnet worden, da der Hügel das umliegende Land deutlich überrragte und daher einen guten Überblick bot sowie perfekt geeignet war, um oben einen Heliographen (auch Spiegeltelegraph genannt) zu betreiben. Mit von Spiegeln abgelenkten Sonnenstrahlen konnten Nachrichten über 50 km bis ins Fort Namutoni übermittelt werden.

Heute verfügt das vom Nationalparkservice (NWR) betriebene Camp über ieng roße Zahl verschiedener Bungalows, eine Campingplatz, ein Restaurant und einen kleinen Lebensmittelladen mit Souvenirshop. Die Hauptattraktion ist aber das ein paar hundert Meter entfernt gelegene nachts beleuchtete Wasserloch. Übernachtet haben wir hier erst einmal - im Jahr 2017 - und waren letztlich von der Sichtungsausbeute recht enttäuscht. Seither haben wir aber regelmäßig immer wieder tolle Bilder mit einer Vielzahl von Tieren an genau diesem Wasserloch in den diversen Internetforen und Facebookgruppen gesehen. Also wollten wir dem Wasserloch in diesem Jahr noch einmal eine Chance geben.

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Die Sichtungen des Tages sind wieder aus den Fotos zu erkennen. Der Höhepunkt am Abend: Nur 3 km vor dem Camp ein Löwe, der sich anscheinend gerade für seinen Abendrundgang aufgerafft hatte und am Rand der Straße entlanglief, genau uns entgegen. Vollbremsung, Motor aus, Fenster runter, Fotoapparate raus, warten. Gemächlich marschierte er voran und kam bis auf drei Meter neben dem Auto entlang. Ein echter Gänsehautmoment.

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Das Abendessen im Camp war erwartet miserabel. Aber das Wasserloch hat alles wettgemacht. Nach dem Abendessen sind wir wieder hin und haben über 1,5 h lang das Afrika-TV live verfolgt. Es waren sensationelle 9 oder 11 Nashörner da (zwei evtl. doppelt), vier Hyänen, eine Wildkatze, Schleiereulen. Wir konnten uns kaum loseiesen.

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Die Sortierung der Fotos ist in der Reihenfolge leider durcheinander geraten, da die aus verschiedenen Fotoapparaten und Speicherkarten zusammengesetzt sind.
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19. Tag (25.08.) Onguma Forest Camp
Nach der Zwischenstation im Etosha-Nationalpark werden wir heute den Park nach Osten verlassen und unserer nächste Unterkunft im Onguma Private Game Reserve ansteuern. Die Fahrt dorthin steht aber als ein kompletter weiterer Safaritag auf dem Programm.

Und es begann morgens wenige Minuten nach dem Gate mit zwei Hyänen, die wir fast eine Viertelstunde allein an und auf der Straße begkeiten konnten.

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Auch die weitere Fahrt durch den Park war spektakulär: Am Ende standen 117 Elefanten (unser Tagesrekord der fünf Afrika-Urlaube!) in allen Kombinationen, in und vor Wasserlöchern, neben uns auf der Strasse, als kleine Familie oder große Herde, große Männchen und Junge, etc. etc.
Dazu kommen 63 Giraffen und hunderte Zebras, Springböcke und viiiiele andere Antilopen und Vögel in der Liste. Nur schweren Herzens sind wir abends aus dem Park raus ins Onguma-Gelände gefahren.

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Onguma ist der Name eines etwa 34.000 ha großen Private Game Reserve, das direkt östlich an den Etosha Nationalpark angrenzt. Auf dem Gelände des Reserves ist eine große Zahl an Antilopen, Giraffen, aber auch Löwen heimisch. Es stehen insgesamt fünf verschieden exklusive und damit auch verschieden teure Camps zur Wahl. Wir werden im Onguma Forest Camp übernachten. Das Forest Camp liegt, wie der Name schon sagt, in einem kleinen Waldstück, verfügt über 11 strohgedeckte Bungalows, einen kleinen Pool sowie ein eigenes nachts beleuchtetes Wasserloch.

Wir haben hier die Wahl, die folgenden Tage im Onguma-Reservat selbst zu verbringen oder wieder in den Ostteil des unmittelbar angrenzenden Etosha-Nationalparks zurück zu fahren. Da wir insgesamt drei Übernachtungen Zeit haben, ist eine Mischung aus beidem geplant.

Das Camp ist wirklich toll, seehr luxuriös und hervorragend organisiert. Empfang, Gepäcktransport, Architektur, Einrichtung, Essen - alles vom Feisnsten.

Und als wäre das nicht genug: Wir gehen um 7 zum Abendessen. Und mehrer Gäste stehen begeistert auf der Terasse des kleinen Restaurants und beobachten keine 20 Meter entfernt am beleuchteten Wasserloch - einen Leopard. Wir haben sogar einige leidliche Nachtbilder hinbekommen.

Ein Leopard!! Schon wieder! Nach Auskunft der Mitarbeiter kommt das maxima l einmal im Monat vor, und er bleibt ca. 10 Minuten. Und diesmal kam er nachdem wir gerade vor 2 h hier angekommen sind!

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Handy-Foto vom BIldschirm der Kamera.
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Kamerafoto
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zuletzt bearbeitet 03. Juni 2026
458 Beiträge · seit 201203. Juni 2026 ·
Wow!
Da hattet ihr ja richtig tolle Sichtungen im Etosha! Hyänen habe ich zumindest dort auch noch nicht gesehen.

Aber auch deine anderen Fotos sehen generell sehr schön aus! Da merkt man sofort, dass du dich auch gut mit Bildgestaltung auskennst. 🙂

Aber ein kleiner Fehler ist dir beim Einstellen deiner Beiträge unterlaufen. Nach Tag 12 kommt gleich Tag 14. Und Tag 13 befindet sich zwischen Tag 15 und 16.
Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
Themenstarter873 Beiträge · seit 201603. Juni 2026 ·
20. Tag (26.08.) Onguma Forest Camp

Tag zwei in Onguma. Frühstück um 6:15 Uhr. Fahrt aus dem Onguma-Gelände zum Etosha Gate.
Heute ist noch einmal / schon wieder ein Tag der grauen Riesen.
Sooo viele Elefanten an verschiedenen Stellen, riesige männliche Einzelgänger, kleine Familien, große Herden, an Wasserlöchern oder beim Wegkreuzen. Auf dem Heimweg abends noch eine Riesenherde von 50 Elefanten. Wir haben nicht mehr sorgfältig gezählt aber der Rekord von gestern wurde noch einmal weit übertroffen. Grauer Riese ist natürlich etwas ungenau, wir haben nämlich auch zwei Nashörner im Park (und dann später noch zwei Nashörner im Onguma Gelände) beobachten können.

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Ich konnte es mir kaum vorstellen, aber wir haben tatsächlich irgendwann NCIHT merh jeden einzelnen Elefanten fotografiert. Ich verschone Euch heute mal mit zu vielen Eli-Fotos. Hier die sonstige 'Ausbeute' des Tages:

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Und bei der Rückkehr am Abend direkt hinter dem Eingangs-Gate von Onguma standen neben der Straße als Zugabe zwei weitere Nashörner.
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Den Abend am Restaurant und rund um die Terasse haben uns dann fast 40 Streifenmangusten vertrieben. Die sind süß, aber eine Plage für die Bediensteten.

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21. Tag (28.08.) Onguma Forest Camp - Teil 1
Tag drei in Onguma.
Vormittags bis ca. 13.00 Uhr sind wir erneut in den Etosha gefahren. Danach gab es eine Nachmittagspause in Camp und Bungalow. Und am Nachmittag haben wir dann noch einen Gamedrive übers Onguma-Gelände gebucht.
Hier erstmal der 'normale' Tag :

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21. Tag (28.08.) Onguma Forest Camp - Teil 2
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Der Vormittag im Etosha hatte uns schon gut gefallen. Mal sehen, was der Guide von Onuguma uns noch auf deren großem Gelände zeigen kann. Spoiler: Wir wurden nicht enttäuscht. Der Nachmittag brachte noch eine Steigerung!

Los ging es mit drei großen alten Elis

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Dann ein Löwenpärchen, das sich gerade beim kühler werdenden späten Nachmittag aufraffte.

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Es folgte eine Löwenmutter mit drei verspielten Kids im Gras.

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Dann eine Eule mit recht groß geratenem Jungtier.

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Und dann - schon auf dem Rückweg, als wir mit gar nichts mehr gerechnet hatten, fünf (1) Löwenbabys auf der Straße!! Die Fotos sind nicht top scharf, da es schon sehr dämmrig war. Die Helligkeit wurde von der Kamera künstlich hochgerechnet.

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22. Tag (28.08.) Mount Etjo Lodge

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Eine Fahrt von etwa 4 1/2 Stunden führt uns zu unserer letzten Unterkunft, der Mount Etjo Safari Lodge, die sich im Herzen des 30.000 Hektar großen Okonjati Wildreservats befindet, einem der ersten Privatreservate in Namibia. Benannt ist sie nach dem Mount Etjo, einem ca. 2.000 Meter hohen Tafelberg, der 500 Meter über die Ebene hinausragt. Als Unterkunft für die nächsten beiden Tage erwarten wir hier noch einmal einen abschließenden Höhepunkt unserer sowieso mit Highlights gespickten Reise. Die Erwartung: Eine Mischung aus hoffentlich noch einmal vielen Tiersichtungen und einem etwas ruhigeren Ausklang!

Die Fahrt verlief weitgehend ereignislos. In Mount Etjo angekommen fühlten wir uns gleich wieder wie zu Hause. Wir sind schon zum dritten Mal hier und bekommen diesmal zwei nette nebeneinander liegenden Doppelzimmer in dem weitläufig angelegten Gelände. Man merkt, dass hier Wasser imÜberfluss vorhanden ist, alles grün.

An der Rezeption buchen wir für den Nachmittag noch einen Game-Drive und schlendern dann nach dem Beziehen der Zimmer noch kurz mit dem Fotoapparat bewaffnet durch das großzügige Lodge-Gelände, bevor es zum Gamedrive losgeht.
Und der hatte es in sich. Wir haben die hier künstlich eingesetze Nipferdfamilie besucht und unterwegs Giraffen und mehrer Dikdiks getroffen.
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Die Tour war offensichtlich so aufgebaut, dass wir am Endeeine siebenköpfige Löwenfamilie angesteuert haben, deren Satndort der guide vom Vortag kannte und bewusst auf das Abendlicht gewartet ahtte, da dann die Löwen aus dem Penn-Modus langsam Aktivitäten entwickeln. Wir waren über eine Stunde dort, die Hälfte davon mit einem anderern Fahrzeug. UNser Favorit ist eins der jungen Männchen, das auf die etwas dämliche aber sehr flotogene Idee kam, einen Termitenhügel zu besteigen. Nach einer knappen Minute stellte er selbst fest, dass das wohl extrem unbequem ist und sprang wieder hinunter. Die Fotos waren aber geschossen.
Aber seht selbst:

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23. Tag (29.08.) Mount Etjo Lodge
Der letzte echte Urlaubstag diese Jahres bringt vor allem eins: Wehmut. Sind über drei Wochen wirklich schon wieder vergangen?
Um von weiteren melancholischen Gedanken abzulenken, haben wir auch heute noch einmal einen Game-Drive auf dem Gelände der Lodge gebucht. Ehrlich gesagt, war der passend zur wehmütigen Simmung. Gefunden haben wir frische Spuren eines Nashorns, einer Hyäne und mehrerer Elefanten, gesehen haben wir alle nicht. Die Landschaft war weiter toll, diverse Antilopenarten und Vögel waren zu sehen, das Highlight blieb heute aus.

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Mittag und Nachmittag haben wir dann mit neudeutsch 'Chillen' verbracht, d.h. diverse Sitzgruppen genutzt (mit und ohne Sonne, mit und ohne WLAN), gelesen, Blogbeiträge geschrieben, Fotos gesichert, dann um pünktlich 13:20 Uhr bei Discover online eingecheckt. Klappte alles wie es soll. Später hieß es dann auch noch schon einmal für die morgige Abreise alles so zusammenzupacken, dass wir bei der Rückgabe des Mietwagens wieder nur mit einem Koffer und einem Rucksack pro Person dastehen. Es müssen also alle Tüten, Beutel und Einzelteile wieder eine Platz im Reisegepäck finden. Das macht im Urlaub eindeutig am wenigsten Spaß.
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zuletzt bearbeitet 08. Juni 2026
Themenstarter873 Beiträge · seit 201603. Juni 2026 ·
24. Tag (30.08.) Windhoek & Heimflug
Der letzte Tag, das letzte Frühstück, die letzte Abfahrt.

Es geht erst einmal ein Stück durchs Erindi Reservat südlich unserer Unterkunft. Auf diese Weise sparen wir uns ein Stück geteerte Autobahn und fahren noch einmal ein bisschen durch ein Wildtiergebiet auf Sandpiste.

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Zurück in Windhoek haben wir den Wagen getankt und dann zur Mietwagenstation von ASCO zurückgebracht.
Alles o.k., keine Beanstandungen. Das sehen wir auch so. Unsere alte Dame - der Toyota hatte beachtliche 260.000 Kilometer auf dem Tacho - hat hervorragende Dienste geleistet.

Der Rest wenig berichtenswert, es macht auch wenig Spaß drüber zu schreiben: Shuttle zum Flughafen, einchecken und Gepäck abgeben, kleiner Imbiss, am Gate warten, einsteigen, fliegen, aussteigen, Koffer holen, nach Hause fahren, fertig !

Es ist vorbei. Wir kommen - irgendwann - bestimmt wieder.

Tschüss Namibia.

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97 Beiträge · seit 202503. Juni 2026 ·
Hallo,
schade, dass auch für uns schon Ende ist. Mensch hatte Ihr tolle Sichtungen und ein schöne Runde. Danke für das Teilen des Berichtes und der Bilder. Für manche Orte war es Erinnerung für andere, da könnte ich auch mal hin. Ich bin gerne mitgereist und hoffe dabei, ebenfalls Namibia Vol. 4 zu erleben.
Danke und viele Grüße nach Bochum
Andrea
142 Beiträge · seit 202306. Juni 2026 ·
Huch das ging jetzt aber schnell 😄 Hattest du gerade etwas Zeit übrig und direkt den halben Urlaub auf einmal eingestellt? 😄 Ich habe jetzt alles nachgelesen, vielen Dank für den Bericht! Schön, dass die Kinder immer noch mitkommen, aber wahrscheinlich auch nur nach Afrika, oder?

Liebe Grüße
Johanna
712 Beiträge · seit 202307. Juni 2026 ·
Yoda911 schrieb:22. Tag (28.08.) Mount Etjo Lodge



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Dieses Bild hier erinnert mich irgendwie an "Safari" aus ihrem aktuellen Reisebericht 😎

Vielen Dank auch von mir für deinen Bericht 🙂
458 Beiträge · seit 201207. Juni 2026 ·
Melanie1982 schrieb:
Yoda911 schrieb:22. Tag (28.08.) Mount Etjo Lodge

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Dieses Bild hier erinnert mich irgendwie an "Safari" aus ihrem aktuellen Reisebericht 😎
Im Gegensatz zu dem armen jungen Löwen auf dem Termitenhügel, habe ich meinen Schwanz aber noch! 😣

Aber auch von mir ein dickes Dankeschön für deinen Reisebericht, Yoda!
Kurz und knapp immer alles gut auf den Punkt gebracht. 🙂

Safari =^.^=
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zuletzt bearbeitet 07. Juni 2026