Bekannte Gegenden aber neue Reise Weisen
Irgendwie ist es uns dieses Jahr nicht gelungen, auf neuen Pfaden oder in neuen Parken Safari zu machen. Krüger geht immer, sagten wir zueinander und wir hatten dort in der Vergangenheit immer tolle Sichtungen. Auch wollte ich unbedingt noch mal die Savannah und Tiere der Serengeti erleben, derweil mein Mann nochmals den Amboseli Park besuchen wollte, da uns dieser Park in 2021 sehr gefallen hat.
Aber letztendlich gab es gleich drei neue Sachen für uns auf dieser drei-Länder Safari Tour.
Wir mieten einen Camper Van von einer privat Person in Midrand, Südafrika.
Stellt sich die Frage ob wir damit einen Fehltritt gemacht haben?

Zum ersten Mal sind wir in der Serengeti und im Tarangire als Lodge Hopper und nicht als Camper unterwegs…allerdings immer noch als Selbstfahrer.
Stellt sich die Frage ob wir das Camper Leben vermisst haben?

Zum ersten Mal (in Afrika) buchen wir eine echte Safari, wie es sich gehört, mit Guide und einem Safari Vehicle, wohnen in einer Lodge, und überlassen dem Guide das Fahren und Tiere finden.
Stellt sich die Frage ob wir das Selber fahren und selber Tiere finden vermisst haben?
Alle diese Fragen werden im folgenden Bericht beantwortet.
Vorbereitungen und Buchen
Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass diese Afrika Reise mit Besuch von drei Ländern nicht gerade einfach zu planen war.
Als US Bürger mussten wir in Tanzania und in Kenya je ein Visum beantragen was relative leicht gemacht wird mit online Anfrage. In Kenya kann man ein single entry visa für $50 kaufen, hingegen für Tanzania gibt es für US Bürger keine Wahl: wir sind gezwungen das Multi-entry Visa für $100 zu kaufen. Muss irgend einen Grund dafür geben, vielleicht ist es eine reciprocal Sache…( ja, genau, ist es)
(Da ich schon seit 1976 im Ausland lebe, ist mein Deutsch vielmals holprig und manchmal kann ich mich nicht a den Deutschen Ausdruck erinnern, daher werde ich einfach das Englische Wort einschieben. Ok?)
Die Zeit der Einfahrt in die Serengeti und dem Tarangire musste klar überdenkt werden da wir das Zeitfenster bei der Ausfahrt nicht versäumen wollen. Alle Teile des großen Puzzles mussten logistisch passen, inklusive der Transfer von Arusha zur Kenianischen Grenze.
Unsere Lieblingscamps im Krüger NP habe ich alle selber über sanparks.org gebucht sobald das möglich war, nämlich 11 Monate vor unserer Ankunft.
Die meiste Mühe und Stress bereitete mir das Buchen des Camper Vans. Das uns bekannte Maui Depot in Kempten Park hat leider die Mercedes Sprinter für zwei Personen aus ihrer Flotte gezogen und ich wurde bei keiner anderen Agentur fündig, denn mit einem noch größeren WoMo wollten wir nicht auf Game Drive fahren.
Schlussendlich habe ich über Kampi.com von einer Privat Person in Midrand gemietet. Die ganze Buchungs Angelegenheit mit dem Kampi Personal war sehr kompliziert, nervig, und überhaupt nicht kompetent. Ich glaube ich war ihre erste ausländische Mieterin da die Agentur eigentlich Camping Zelte, Caravans, und Anhänger von privat Personen an andere Südafrikaner vermittelt. Ich kann diese Agentur leider überhaupt nicht empfehlen und es ist kaum zu glauben, aber ich warte immer noch auf die Zurückerstellung meines Breakage Deposits.
Die Vermittlung und Übernahme des Camper Vans klappte wieder erwarten sehr gut. Wir fühlten uns sehr wohl in diesem uns bekannten wenn auch etwas in die Jahre gekommenen Gefährt: Gutes Bett, Toilette, Kühlschrank, und man sitzt erhöht bei Tiersichtungen. Hingegen bei Sichtungen auf engen Straßen sind wir oft nicht relaxed gewesen, da wir immer das Gefühl hatten dass wir andern Touris die Sicht verdecken.
In Tanzania habe ich mich wieder an Serengeti Select Safaris in Arusha gewendet, wie schon in 2015 und 2018, und Patricia und Nathan reservierten einen ihrer Land Rover Defenders für uns. Patricia gab mir Auskunft über die verschiedenen Tented Camps in der Serengeti und im Tarangire. Nach einigem freundlichen Hin und Her, hat Patrica dann meine bevorzugten Camps in beiden Parks gebucht. Auch war es dieser Agentur möglich die Eintritte in die NCAA zu bezahlen.
Im Frühling kam dann die Meldung dass TANAPA nun von Selbstfahrern verlangt, dass diese die Eintrittsgebühren a den Gates selber bezahlen, also dass die Agentur das nicht mehr machen darf. Wohl ein Mittel gegen Korruption? Hingegen die Eintritte für die NCAA darf die Agentur weiterhin arrangieren.
Ursprünglich wollten wir auch den Amboseli Park als Selbstfahrer besuchen. Aber da wir leider nicht wieder von Road Trip Kenya mieten wollten (schlechte Erfahrung in 2021) und danach die gefährliche Mombasa Road fahren müssten, entschieden wir uns diesmal eine “echte” Safari zu buchen. Wir ließen uns durch Elvira von Bushtrucker.ch ein Angebot machen und zum Glück passte ihr Vorschlag unseren Vorstellungen. (Danke, Elvira!)
Ihr Guide und Fahrer würde uns am Namanga border post (Grenzstadt Tanzania mit Kenya) abholen und dann würden wir der Grenze entlang zum Park fahren und in der Sentrim Amboseli Lodge am andern Ende des Parks übernachten.
Sodele, all diese Details waren nun im Kasten. Phew!
Nun fehlte nur noch der Flug. Nach langem hin und her Denken, entschieden wir uns wieder mal mit Qatar Airlines zu fliegen, obschon dies eine längere Flugzeit für uns aus Florida bedeutet. Bei dieser Gesellschaft darf man gleich zwei Koffern gratis zum check-in bringen und sie werden meistens als beste Fluggesellschaft der Welt gewählt.
Also buchte ich Miami-Doha-Johannesburg und dann für den Heimflug Nairobi-Doha-Miami. Den One-Way Flug von Johannesburg nach Arusha via Nairobi buchte ich mit Kenya Airlines.
In den folgenden Seiten werde ich euch zuerst einige Highlights aus dem Krüger Park zeigen, gefolgt von Bildern aus der Serengeti und Tarangire, und zum Abschluss noch einige Eindrücke vom Amboseli NP.

Kruger
Serengeti
Amboseli








































































































