casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200702. Mai 2023 ·
21.02.2023 Riad dar Maysanne Rabat Stadtführung Teil 2/2
Tarik lässt uns an der Uferpromenade raus
und wir schlendern zusammen mit unserem Guide
(dessen Namen ich leider, leider vergessen habe der Oudaya entgegen. Der Ausblick ist phantastisch! Und die Tour ist herrlich relaxed. Der Guide geht unser Tempo mit, nicht das schnellste und zeigt keinerlei Anzeichen von Hektik oder Zeitdruck. Unsere Einladung zum Kaffee nimmt er an.
Angler versuchen ihr Glück im Fluss.
Das alltägliche Leben nimmt seinen Lauf.
Und wir biegen in den Souk ab.
Und der ist ziemlich untouristisch.
Kerstin ersteht eine schöne Silberkette, die sie gestern schon gesichtet hatte.
Natürlich liegen auch hier massenweise Katzen herum!
Dann geht es zur Oudaya. Die Promenade mit den Palmen an der uralten Stadtmauer ist einfach wunderschön!
In einem Kanonenrohr liegt wieder eine Katze.
Durch ein Stadttor betreten wir die Altstadt. Leider hat der andalusische Garten nicht offen, aber auch ohne ihn ist es hier sehr sehenswert.
Schließlich zeigt uns der Guide einen tollen Aussichtspunkt mit Blick über das Meer, die Flussmündung und den Friedhof am anderen Ufer.
Die Surfer versuche ihr Glück.
Und nach links wird eine Uferpromenade gebaut.
Durch einige kleine Gassen kehren wir zum Riad zurück
und verabschieden uns von dem tollen Guide, der uns einen perfekten Tag bescherte! Wir ruhen uns etwas aus und genießen das schöne Riad.
Gegen Abend kehren wir zur Uferpromende zurück und kehren spontan in eine alte Dhow ein, die als Restaurant dient.
Auf dem Deck haben wir einen herrlichen Blick,
das Essen (Pulpo) ist nicht so toll. Er hat seine besten Zeiten hinter sich!
Auf der Promenade fahren witzige, kunterbunt leuchtende Scooter herum.
Beschwingt du trotz des schlechten Essens gut gelaunt geht es durch die Gassen der Altstadt zurück ins Riad. Eins steht fest. Rabat ist hundertprozentig einen Besuch wert! Eine tolle Stadt, von der wir nur einen Bruchteil gesehen haben.
Hey Carsten, vielen Dank für die schönen Eindrücke - eure Tour gefällt mir total gut! Und die Katze im Kanonenrohr hat's mir ganz besonders angetan - das wäre übrigens auch ein schöner Filmtitel 🤪 Auch wenn du in Gedanken sicher schon am anderen Ende des afrikanischen Kontinents bist, vielleicht springt noch ein Kapitelchen raus??? So oder so aber euch einen guten Endspurt! Und viele Grüße Ingrid
Hallo Carsten, Millionen Dank für Deine „Unvollendete“ 😎, ohne die wäre ich wohl nicht auf diese deutsche Agentur gestoßen, hätte mich nicht in das Djebel Sahro Gebiet schockverliebt und hätte wohl nie das grandiose Muli Trekking gemacht. Eines unserer absolut tollsten Erlebnisse ever. Magst Du hier noch einen Restaurant Tip für Essouria geben? Wer wenn nicht Ihr wisst, wo man lecker essen kann. Herzlich grüßt Elisabeth
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200730. Jan. 2025 ·
Hallo,
nach einer viel zu langen Pause will ich hier parallel zu meinem laufenden Norwegen Bericht auch die tolle Marokko Reise zu Ende beschreiben. Sorry, dass es so lange gedauert hat!
@Sphinx Das freut mich besonders, dass Euch unsere Erlebnisse zu Euren eigenen verholfen haben 😎 😘
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200730. Jan. 2025 ·
22.02.2023 Von Rabat über Casablanca nach El Jadida
Nach einem guten Frühstück holt uns Tarik ab. Wir sind froh, den netten Kerl wiederzusehen! Wir fahren los. Die knapp 100 KM nach Casablanca gehen über gut ausgebaute Autobahnen. In Casablanca selbst ist ein Höllenverkehr. Unser einziges Ziel hier ist die Besichtigung der gewaltigen Hassan-II.-Moschee. Das Minarett ist gewaltige 210 Meter hoch und überhaupt steht hier Gigantismus im Vordergrund.
Wir warten auf dem Vorplatz eine gute Zeit auf unsere englischsprachige Tour.
Es gibt einiges zu Beobachten und wir haben Zeit, die Ausmaße dieses beeindruckenden Bauwerkes zu kapieren.
Die Gruppe unserer Tour ist ziemlich groß. Unsere Führerin ist eine etwas barsch wirkende Dame.
Insgesamt ist die Tour schon sehr sehenswert, aber der Massenauftrieb stresst uns etwas.
Dann geht es weiter zu einem Eine-Nacht-Zwischenstop nach El Jadida. Dort fährt uns Tarik in eine ziemlich ursprünglich wirkende Gasse in der Altstadt. Unsere Unterkunft ist die L’Iglesia.
Wie der Name schon sagt, handelt es sich um eine in eine Hotel umfunktionierte alte portugiesische Kirche.
Am Empfang bekommen wir erst einmal einen köstlichen Minzetee.
Dann beziehen wir unser schönes Zimmer.
Kerstin liebt solch historische Unterkünfte. Ich fremdele zuerst etwas.
Die Umgebung in den alten Gassen ist nicht wirklich sehr touristisch.
Von der Dachterrasse eines Cafes aus bekommen wir einen schönen Überblick über die Altstadt und den Hafen.
Das Wetter ist wieder hervorragend!
Leider gibt es hier gerade nichts zu Essen. So ziehen wir nach einem Getränk weiter. Durch einige Gassen hindurch erreichen wir die alte Festungsmauer.
Hier hat man wirklich tolle Ausblicke auf das Meer, die Altstadt und den Hafen.
Es ist schon so wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit.
Das Wort Overtourism ist hier noch unbekannt und das gefällt uns gut.
Kerstin mag noch in den Hafen laufen.
In einer kleinen Halle wird der Fisch verkauft. Von dort aus sehen wir unseren phantastischen Fahrer Tarek, der uns zuwinkt!
Da wir die einzigen Touristen sind, bewegen wir uns etwas vorsichtig.
Aber wieder einmal sind die Marokkaner sehr aufgeschlossen und freundlich. Kerstin fragt einen Händler, ob sie die Fische fotografieren dürfe. Sofort hebt der Mann ein Prachtexemplar hoch und posiert.
Die Händler an den Nachbarständen braucht sie dann erst gar nicht mehr zu fragen.
Sehr zufrieden mit den neuen Erlebnissen gehen wir zu einer kurzen Siesta, bevor wir im Restaurant unseres Hotels ein durchschnittliches Mahl zu uns nehmen. Leider gibt es keine Bilder, da mein Iphone im Urlaub den Geist aufgab und alle Bilder verloren waren.
utaeleonore612 Beiträge · seit 202201. Feb. 2025 ·
Schöne Bilder! Ich liebe ja Marokko, insbesondere Marrekech. Da waren wir gerade zum zweiten Mal. Und Essaouira fand ich auch ganz toll, da war ich mal 3 Wochen lang.
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200719. Feb. 2025 ·
@Utaeleonore
Schöne Bilder! Ich liebe ja Marokko, insbesondere Marrekech. Da waren wir gerade zum zweiten Mal. Und Essaouira fand ich auch ganz toll, da war ich mal 3 Wochen lang.
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200719. Feb. 2025 ·
23.02.2023 El Jadida über Safi nach Essaouira Nach einem bodenständigen Frühstück holt uns Tarek, unsere gute Seele, ab.
Wir verlassen das so authentische El Jadida
und fahren parallel zur Küste entlang an einem Vogelschutzgebiet vorbei.
Hin und wieder hält Tarek auf unseren Wunsch hin den Wagen an.
Marokko ist außerhalb von den großen Städten oft so unglaublich exotisch.
Zum Teil werden wirklich noch Esel zum Transport verwendet. Und wir lieben es!
In Safi angekommen wird gerade die Uferpromenade umgestaltet. Und so steigen wir in einer großen Baustelle aus.
Terek bleibt im Auto und wir machen einen Treffpunkt aus. Touristen werden wir hier fast gar nicht treffen.
Einen Guide haben wir auch nicht gebucht und überhaupt wissen wir von Safi wenig.
Langsam tauchen wir in die Gassen ein, in denen der Alltag tobt.
Die Menschen sind neugierig freundlich. Überhaupt finden wir, das Marokko völlig zu Unrecht einen nicht so guten Ruf hat!
Wenn wir freundlich bestimmt mit direktem Augenkontakt und einem bestimmten Lächeln auf die Angebote der Händler reagieren, werden wir eigentlich fast zu 100% sofort in Ruhe gelassen. Man darf eben nur keinerlei Unsicherheit zeigen. Safi gefällt uns wirklich gut!
Überall riecht es fremd und die Menschen ihren Geschäften nach. Am Ende eines Gassengewirrs erreichen wir die Gegend der Porzellangeschäfte, die hier hergestellt werden.
Im Gegensatz zu der Tourifalle in Fes erstehen wir hier nach moderatem Handeln zwei sehr schöne Salatschüsseln, die wir heute noch sehr mögen.
Zudem ist der Verkäufer sehr bemüht und wirklich extrem freundlich. Und so lassen wir unser Geld gerne bei ihm. Gut und gerne hätten wir uns hier noch länger aufhalten können.
Aber die Zeit verstreicht im Nu.
Wieder zurück bei Tarek fährt er uns noch eine Runde durch die Stadt.
Wir gehen noch in ein kleines Einkaufzentrum und erstehen Wein und einige Kleinigkeiten.
Vorbei an alten Stadtbefestigungen geht es auf die letzte Etappe nach Essaouira.
Dort verabschieden wir uns von Tarek, der für uns ein perfekter Begleiter war. Ein ganz feiner, gebildeter Fahrer mit guten Manieren, immer sehr gepflegt und ein guter, unaufdringlicher Gesprächspartner. In Essaouira waren wir vor einigen Jahren schon einmal. Obwohl es natürlich etwas touristischer geworden ist, gefallt es uns immer noch genauso gut, wie bei ersten Mal. Ein Kofferträger mit einem Wagen wartet auf uns. Am Hotel angekommen, verlangt er einen ziemlichen Wucherpreis und ist recht aggressiv beim Durchsetzen seiner Forderungen. Das war jetzt gerade das einzige negative Erlebnis in diesem Land. Wir checken in Jack’s Appartements ein und keuchen mit den Koffern die unzähligen Treppenstufen hoch. Durch unsere Corona bedingte Reiseverschiebung hatte wir nicht mehr unser Wunschappartement bekommen aber das hier ist jetzt auch nicht schlecht. Der Blick aufs Meer ist toll!
Wir installieren uns und brechen gleich auf in Richtung Hafen.
Die Kaimauer ist seit unserem letzten Besuch etwas modernisiert worden.
Aber das Leben pulsiert auch hier.
Fotomotive ohne Ende gibt es hier und wir genießen die vielen Eindrücke.
Gegen Abend sichern wir uns einen Platz auf einer Dachterrasse und nehmen einen sehr netten Sundowner.
Der Abend wird dann in einem stimmungsvollen Restaurant beschlossen, wo wir sehr anständiges Essen zu uns nehmen.
Im Hotelzimmer werden wir vom Rauschen des Meeres in den Schlaf getragen……
Hi Casimodo, vielen herzlichen Dank für deinen schönen Reisebericht, der mir bei der Planung unseres Kurztrips nach Fès sehr geholfen hat. Wir fanden Fès auch viel schöner und authentischer als Marrakesch in 2012, da es touristisch noch nicht so überlaufen ist. Die Medina von Fès war wirklich ein Erlebnis, vor allem fanden wir das Handwerkerviertel rund um den Place Seffarine sehr interessant. Wie du schon geschrieben hast, waren die Leute in Fès sehr aufgeschlossen und freundlich und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Dank deines Reiseberichts habe ich beim Besuch der Chouara-Gerberei direkt ein Trinkgeld gegeben, um dem Druck zum Kauf eines Lederartikels vorzubeugen. Unser Interesse galt eher den kunstvoll gearbeiteten Artikeln aus Keramik in einer Keramikmanufaktur außerhalb der Stadt und den Metallarbeiten in der Medina. Liebe Grüße, Sabine
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200702. Aug. 2026 ·
@Makalani
vielen herzlichen Dank für deinen schönen Reisebericht, der mir bei der Planung unseres Kurztrips nach Fès sehr geholfen hat. Wir fanden Fès auch viel schöner und authentischer als Marrakesch in 2012, da es touristisch noch nicht so überlaufen ist. Die Medina von Fès war wirklich ein Erlebnis, vor allem fanden wir das Handwerkerviertel rund um den Place Seffarine sehr interessant. Wie du schon geschrieben hast, waren die Leute in Fès sehr aufgeschlossen und freundlich und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Dank deines Reiseberichts habe ich beim Besuch der Chouara-Gerberei direkt ein Trinkgeld gegeben, um dem Druck zum Kauf eines Lederartikels vorzubeugen.
Schön, dass euch der Reisebericht weitergeholfen hat und die Tipps gepasst haben 🙂 Jetzt will ich ihn endlich auch einmal zu Ende bringen!
casimodoThemenstarter4’553 Beiträge · seit 200702. Aug. 2026 ·
24.02.2025 ganzer Tag Essaouira Teil ½ Hafen
Bevor ich an anderer Stelle weitermache, will ich diesen uralten Reisebericht endlich zu Ende bringen.
Das Meer rauscht, die Sonne scheint! So wachen wir auf und merken noch einmal, wie schön es hier ist. Das wirklich leckere Frühstück bekommen wir in unser Zimmer gebracht. Dabei blicken wir auf das von der Sonne beschienene Meer. Nach einem kurzen Blick von der Dachterrasse ziehen wir los zu einer Erkundungstour.
Der Hafen zieht uns magisch an.
Wie herrlich ist es, Ende Februar bei Sonne und angenehmen Wind diese vielen Eindrücke sammeln zu dürfen.
Zudem zur Erinnerung. Es ist Februar und die Sonne scheint!
Letztendlich ist das hier die erhoffte Reizüberflutung.
Eigentlich kann man es kaum glauben, dass Marokko so nah und doch so ganz anders ist! Wir lieben es!
Ich versuche mich auf die wichtigsten Fotos zu beschränken.