Reisebericht: Picco in Kenya 2025 (nach Tansania)

Reisebericht 34 Antworten · 3’168 Aufrufe · gestartet 10. Juli 2025 von picco
Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201120. Juli 2025 ·
Hoi Elvira

Hoffen wir mal dass das Augenausspühlen nie zur Anwendung kommen muss...

Dir ein grosses DANKE fürs Bestimmen und Berichtigen bei den Tieren und ein kleines danke fürs lesen und kommentieren.

@All: Ohne Elvira's Hilfe hätt ich Euch wohl einen Webervogel als Emu verkauft...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201120. Juli 2025 ·

Oben: Hiermit stelle ich Euch Süffäl, die Usambara Weinschlange, vor: Tadaaaaaa 'Trommelwirbel'!







'Süffäl' hat sich sehr gut benommen, darum darf sie auch schon bald nach Hause.
Als Nächstes ist die Speckled Sand Snake dran, die wider Erwarten nicht auf Sand sondern in einen anderen Busch gesetzt wird.
Wenn man bei Schlangen von Setzen sprechen darf, denn sitzen können die in Ermangelung eines Hintern ja nicht.


Oben: Hiermit stelle ich Euch 'Specki', Speckled Sand Snake, Speckled Sand Racer oder Psammophis punctulatus genannt, vor:
Tadaaaaaa 'Trommelwirbel'!


Sandrennnattern sind nur schwach giftig und Bisse bei Menschen sind gemäss Wiki selten. Schlangen aus der Familie Psammophiidae sind typischerweise tagaktiv, terrestrisch und bewegen sich schnell fort.
Sie jagen ihre Beute aktiv.









Zum Schluss kommt die Rufous Beaked Snake, Mary's kleiner Liebling, dran.
Die Rotschnabelnatter ist eine Art schwach giftiger Schlange und in Ostafrika beheimatet.
Der Name bezieht sich auf ihre Hakenschnauze, mit der sie Höhlen gräbt, und auf ihre rotbraune Rückenfärbung.



Oben: Hiermit stelle ich Euch 'Stuppsi', die Schnabelnasennatter, vor:
Tadaaaaaa 'Trommelwirbel'!
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Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201121. Juli 2025 ·
Die Schnabelnasennatter ist eine Schlangenart welche hauptsächlich in den trockenen Regionen Afrikas beheimatet ist.
Man findet sie in Ländern wie Äthiopien, Somalia, Kenia, Tansania und bis hinunter nach Südafrika.
Diese Schlangen bevorzugen offene Savannen und Halbwüsten, wo sie in Erdhöhlen und unter Steinen Unterschlupf finden.










Oben: Auf dem letzten Bild kann man mal sehen wie 'gut' man die Schlangen in ihrem natürlichen Habitag sehen kann...

Nach diesen Schlangenmodels verabschieden wir uns von der Watamu Snake Farm und gehen mit Mary, die heute ja eigentlich frei hat, auf einen Frühstückskaffee und Panini calda ins Restaurant bzw. die Bäckerei und Konditorei Naturalmente Pane (3°20'57.5"S 40°01'13.1"E) wo wir echt italienisches Frühstück geniessen können...Malindi ist sozusagen ganz südliches Süd-Italien!
Danach bringen wir Mary zurück und verabschieden uns, denn nun gehts zurück zu Chris nach Hause.

https://youtu.be/lXB5Ly2zmxo
Oben: Hier noch ein Filmprojekt mit Mary in der Hauptrolle

Wir fahren wieder dieselbe Route wie wir hergekommen sind und kommen gut voran, bis uns ein Lastwagen mit Steinen hinten im Kipper entgegen kommt.
Und das natürlich überladen und ohne Ladungssicherung...
Und genau zum richtigen Zeitpunkt, als hätte der Lastwagenfahrer es absichtlich gemacht, hoppelt er über eine Bodenwelle und drei Steine beginnen ihren Flug in unsere Richtung!
Faustgrosse Steine sinds, die daher fliegen, ich sehe nur einen genau auf mich zukommen!
PÄNG!!!
Voll getroffen!!!


Oben: Unter dem Scheibenwischer, aber über dem Scheibengummi, genau vor meiner Nase: Ein Sprung in der Scheibe dieses Neuwagens!


Oben und unten: Damit Du Dir den Jimny besser vorstellen kanst hier noch Bilder beim Händler, oben ein ähnlich gemachter Jimny, unten Chris' Jimny 5-Türer. Tolles Auto!



Na toll, Chris versteht die Welt nicht mehr, sein Stolz und seine Freude am Auto sind nun verletzt...wegen einem Idioten
der sich nicht um die Ladungssicherung kümmert!
Wir halten an und schauen nach, der Lastwagen ist zum Einen eh schon weg, zum Zweiten können wir es ihm eh nicht beweisen und zum Dritten wäre die Chance, dass er versichert ist, sehr sehr gering.
Den Spuren nach haben zwei Steine den Dachträger getroffen, der zum Glück nur einige Kratzer hat, aber der dritte Stein ist Millimetergenau so unter dem Scheibenwischer meiner Seite eingeschlagen, dass er zwar noch das Glas und den Gummi, nicht aber den Scheibenwischer oder das Blech erwischt hat!
Glück im Unglück!
Da ich eh mal für kleine Jungs muss bleiben wir noch kurz stehen, was dazu führt dass jeder, der daherfährt auch bei uns anhält und uns seine Hilfe anbietet!
Daraus ergeben sich einige nette Gespräche, so dass wir schlussendlich locker 15 Minuten da stehen bleiben.
Aber danach gehts weiter.
Chris telefoniert schon mal mit seinem Autoverkäufer, der sich zufällig auch auf einer Strasse mit fast demselben Ziel befindet.
Sie besprechen dass der Erste, der in Kombani ankommt, telefoniert.
Doch schon auf der neuen Umfahrung von Mombasa klingelt das Telefon und der Autoverkäufer ist dran.
Er fragt ob wir vor uns irgendwo einen VW Amarok sehen und ja, denn so ein Exote fährt tatsächlich direkt vor uns!
Und das ist er!
Also fahren wir im Zweierkonvoi nach Kombani und gehen dort ins Kombani Joint Bar & Restaurant (4°11'46.3"S 39°35'25.1"E) wo wir bei je einem Bierchen besprechen was wann wo repariert werden soll und natürlich was es kosten soll.
Kaum haben wir das organisiert muss er schon wieder weiter und wir gehen auch bald aus dieser sehr sehr lauten Bar raus und nach Hause.


Oben: Der Weg zu Chris' Haus ist nicht gerade ein perfekter Boulevard...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2025
1’589 Beiträge · seit 201421. Juli 2025 ·
Hoi Picco

ist doch immer gern geschehen und so schlimm, dass Du einen Spatz als Kaiseradler verkaufst, ist es ja doch nicht 😄

tolle Schlangenaufnahmen!

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
97 Beiträge · seit 202521. Juli 2025 ·
Sehr beeindruckender Film von und über Eure Schlangenexpertin.
Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201122. Juli 2025 ·

Oben: ...hat aber einige schöne Pflanzen am Wegesrand zu bieten!

Dort kommen wir um 13:30 Uhr an und ich hau mich als Erstes mal für einen Powernap auf die Matratze!
Denn die Hitze hier macht müde...
Kaum wieder auf den Beinen gehen wir die 10 Minuten Fussweg zum Nachbarn, einem vor 83 Jahren in Kenya geborenen Sohn einer Schweizerin und eines Holländers und seiner gehörlosen Frau.
Chris redet mit ihr, ich rede mit ihm, der sich Darcy nennt.
Und zwar auf schweizerdeutsch!
Ist jetzt nicht so dass er das perfekt beherrscht, zumal er fast nur in der Kindheit öfter mal schweizerdeutsch gesprochen hat und das ja auch schon den einen oder anderen Tag her ist.
Aber man kann ihn verstehen und sonst spricht er halt einige Worte englisch.
Ich versteh ihn und er versteht meinen Dialekt ebenfalls.
Sehr schön zu sehen wie viel Freude es ihm bereitet mal wieder schweizerdeutsch sprechen zu können!
Ein sehr sympathischer Mann!
Mit seiner Frau kann ich kaum sprechen, da sie nur Lippen lesen oder mit Gebärdensprache 'besprochen' werden kann.
Und ihre Aussprache auf Englisch ist halt so wie Menschen, die gehörlos auf die Welt kommen, sprechen.
Schwer zu verstehen.
Chris hat sich schon dran gewöhnt und er spricht ja auch deutlich besser englisch als ich, dazu scheinbar auch einige Gesten der Zeichensprache.
Nach vielleicht 2 Stunden gehen wir weiter zum Strand um den auch mal angeschaut und meinen Hintern hineingesetzt zu haben.
Auf gut Schweizerdeutsch: Zum go Fudi tunggä!


Oben: Ja, hinter den Büschen könnte das Meer rum liegen...


Oben: ...und genau das tuts auch!


Oben: Aktuell herrscht noch Ebbe, aber der Tiefpunkt ist schon vorbei, das Wasser beginnt zu steigen.


Oben: Was bei 1,8m bis 4,0m Differenz zwischen Ebbe und Flut, je nach Stand von Mond und Sonne, sehr schnell gehen kann.


Oben: Wir watscheln über das Korallengestein der Küste...


Oben: ...zum kleinen Strand direkt unter Chris' Grundstück...


Oben: ...den ich auch ganz gerne an meiner Wohnung angrenzend hätte...


Oben: ...denn hier hat man seine Ruhe und kann geniessen!


Oben: Auch nach meinem 'Fudi tunngä' ist das Wasser noch glasklar!

Ich zieh mich aus und geh rein ins Wasser, das zwar recht warm, aber nicht zu warm ist.
Herrlich hier!
Schwimmen geht zwar erst weiter aussen, wo ich wegen der einsetzenden Flut aus Sicherheitsgründen nicht hingehen will, aber nur schon das hier sitzen und die Wellen an meine Brust platschen lassen ist einfach herrlich!
Aber nach einer halben Stunde steigt das Wasser schon recht schnell und wir müssen noch zurück, da aktuell der direkte Zugang zu Chris' Haus nicht begehbar ist.
Und so müssen wir halt teilweise schon durchs knietiefe Wasser waten wo wir vorher noch trockenen Fusses durchgekommen sind.
Wir gehen dann am öffentlichen Strand noch etwas weiter zu einem Unterkiefer eines mal gestrandeten Wales, wo einige Einheimische rumsitzen und sich die Zeit totschlagen.
Auf dem Rückweg passiert das was mir an Kenyas öffentlichen Stränden ganz und gar nicht gefällt: Ein Beachboy kommt und lässt sich nicht abwimmeln.
Auch die klare Ansage dass Chris hier wohnt und kein Tourist ist wird einfach nicht geglaubt bis Chris ihm seinen Ausweis zeigt.
Erst dann lässt er uns in Ruhe.
Klar müssen die auch überleben, aber sie nerven manchmal schon sehr.
Vor allem wenn sie so tun als wären sie der Mittelpunkt der Welt...wie der hier...
Wieder bei Darcy quasseln wir noch eine Weile, unter anderem über seinen Stolz, einen Fiat 125 Special!
Nur leider in nicht so tollem Zustand.
Und Darcy lässt es sich nicht nehmen mich zu Chris nach Hause zu fahren...während Chris freiwillig zu Fuss geht, der Feigling!
OK, nach den ersten 10 Metern weiss ich auch weshalb er das vorzieht!
Halleluja, der Kerl rast durch die Wälder wie ein Rallyfahrer!
Ich bin es mir nach rund 20 Jahren Hobby-Kartfahren ja gewohnt auch mal schnell unterwegs zu sein, aber als Beifahrer bin Ich kein Held.
Das müsste ich aktuell aber sein!
Ich klammere mich fest wo was zum Festklammern ist bis wir endlich bei Chris zuhause ankommen!
Überlebt!
Ha!
OK, ganz so dramatisch wars nicht, aber er hatte schon einen Affenzahn drauf!
Darcy lädt mich aus und geht noch ein Grundstück weiter eine Baustelle anschauen, und irgendwann watschelt Chris auch endlich mal daher.
Kaum sind wir auf Chris' Grundstück kommt Darcy wieder dahergerast und quasselt noch etwas mit Chris, während ich duschen gehe.


Oben: Chris, Darcy und der Fiat 125 Special, eine echt geile Kiste!

Anschliessend geh ich wieder in den überdeckten Bereich des Gartensitzplatzes, wo Darcy und Chris sich je eine Wodka gönnen.
Ich genemige mir lieber einen Amarula.
Wir sitzen, wir quasseln, wir schlürfen, wir geniessen, wir schauen den Affen zu...einfach gemütlich!
Und um 19:00 essen wir einen Wurstsalat, fast wie in der Schweiz!
Aber mit Würsten aus Kenya.
Da ich schon mal hier bin führe ich am abend noch ein längeres Inlandstelefonat mit Elvira Wolfer, der Chefin von
Bushtrucker Tours, die ich schon seit 2010 per Internet und seit 2011 in echt kenne.
Auch schön ihre Stimme mal wieder zu hören!
Nochmals kurz raussitzen, die kenyanische Nacht geniessen und um 21:30 müde ins Bett.
Lala Salama, zum letzten Mal für diese Reise in Kenya...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2025
Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201123. Juli 2025 ·
Tag 21: Diani Turtle Watch und Abschied zum Flug nach Addis Abbeba

Wach!
Dunkel!
Heiss!
00:30 Uhr!
Shit!
Ich bleibe aber liegen...pausenlos!
Bis 06:00 Uhr...ohne zu schlafen, ohne zu dösen...
Dann steh ich auf und schmeiss mich nach der Toilette direkt in den Pool!
Chris ist auch schon wach und so trinken wir gemeinsam auf dem überdachten Gartensitzplatz je einen Tee.
Anschliessend les ich noch mein Buch fertig...'Meist geklickt' von meiner Bekannten Jolanda.
Lohnt sich zu lesen!


Oben: Empfehlenswert! Der schweizer Medien-Skandal, an dem sich so viele Schwachköpfe aufgegeilt haben und sich zu profilieren suchten, auch Politiker...wie sich die Medienwelt 'dank' diesem Fall geändert hat ist aber schon erstaunlich!
Weiterhin viel Kraft, Jolanda!


Währenddem wäscht Chris das Cabrio, denn damit werden wir einen morgendlichen Ausflug machen, bevor ich am Nachmittag zum Flughafen gefahren werde.
Die ganze Zeit hat mir Chris vom Hund Joe erzählt, der immer zu ihm kommt wenn er da ist, nur jetzt nicht wo ich da bin.
Aber heute scheint er eine Ausnahme zu machen, denn wer kommt da?
Joe, der Hund!
Und der merkt schnell dass ich kein Hundefreund bin...nicht dass ich ihm etwas angetan hätte, aber er bemerkt schnell dass ich mich nicht für ihn interessiere.
Also lässt er mich und ich ihn in Ruhe...Chris hat Mühe zu verstehen wie man so einen herzigen Hund nicht lieben kann.
Na ja, Hauptsache die zwei lieben sich und das tun sie gut sichtbar.
Ist ja auch schön, ich gönns den Beiden.
Nun ists so weit dass ich den Strand auch mal bei Flut sehen möchte, deshalb gehen wir über das angrenzende Grundstück mit der Baustelle zum Meer, aber welch Enttäuschung!
Nein, nicht das Meer ist weg, sondern der Strand!
Wo ich gestern noch am Strand stand wäre mein Kopf nun knapp 2m unter Wasser!
An Baden ist nicht zu denken, denn die Wellen schlagen ungebremst an die Felsen hinter dem Strand!
Also wieder zurück, über die Baustelle.
Und da fällt mir als Baufachmann natürlich dies und das auf:
-Das Holz ist unbehandelt trotz vorhandener Termiten!
-Es wird direkt auf Sand gebaut, sprichwörtlich!
-Beim Betonieren werden eingelegte Rohre zerquetscht!
Also tolle Bauhandwerksqualität...
Auch der Abfall wird einfach auf den Boden geworfen und liegen gelassen, egal ob Plastik, Stein, Beton, Eisen...
Na ja...
Chris duscht auch noch schnell und schon gehts per Cabrio in Richtung Diani Beach zum Morgenkaffee!


Oben: Mit dem Cabrio durch Afrikas Bush...nicht schlecht!

Schon bald sind wir in Chris' Lieblingsfrühstückbar, die jedoch genau heute geschlossen ist.
Also weiter zur Sol Sureño Restaurant & Sports Bar, wo ich mir nicht wirklich willkommen vorkomme.
Na ja, einen Cappucino gibts und er ist geniessbar.
Anschliessend gehts noch kurz zur 'A&M GARAGE by ERLHS Solutions Ltd' um etwas abzuklären.
Ein über und über tätowierter Engländer ist hier der Chef und offenbar auch ein ganz lustiger Typ, der weiss wovon er spricht.
Falls ich mal mit dem Auto hier sein sollte behalt ich mir den mal im Hinterkopf.
Nach rund 15 Minuten gehts weiter in Richtung des Nomad Beach Bar & Restaurant in Diani, wo wir erst mal in einem Nebengebäude eine Ausstellung der 'Diani Turtle Watch' (beides an diesen Parkplatz zu finden: 4°19'36.4"S 39°34'20.6"E) anschauen und wo uns der anwesende Herr eine kleine Führung und Erklärung zugute kommen lässt.
Sehr interessant und unterstützenswert, darum wird die Tipp-Kasse auch etwas bestückt.
Wir sind da sicher eineinhalb Stunden drin, danach wird der Durst zu gross um nicht rüber ins Restaurant zu gehen.
Dort werden wir an einen Tisch direkt am Strand geführt und da wir noch zu früh sind um zu essen bestellen wir erst mal nur Getränke und schauen dem Treiben am Strand zu.


Oben: Offenbar in der Sahara irgendwo falsch abgebogen...der arme Kerl!

Irgendwie verrinnt die Zeit sehr schnell wenn man so gemütlich am Strand rumsitzt, so dass wir um 11:30 dann etwas zu essen bestellen können.
Erst nehm ich eine Gazpacho und ist Hauptspeise ist natürlich etwas was ich in der Schweiz nicht mehr so einfach wie hier bekommen kann!


Oben: Fisch- und Meeresfrüchteplatte vom Grill mit Süsskartoffeln, miam-miam!!!

So um 12:30 besteigen wir wieder das Cabrio und düsen heimwärts, denn ich fliege ja heute Nachmittag und muss noch packen!
Im Cabrio fällt man hier definitiv auf...es gibt wohl kein Zweites hier!
Aber schön so wie ich es zuhause wenn immer möglich mache, sprich mit offenem Cabrio rumzufahren.
Macht man in Ostafrika ja auch eher selten...
Bei Chris zuhause angekommen geh ich duschen...zumindest versuch ich zu duschen, das einzige Nass ist aber mein Schweiss!
Ich geh zu Chris und erzähl ihm dass kein Wasser kommt, er geht in die Dusche, dreht den Hahn auf und schwupp...fliesst Wasser!
Fies, diese sanitären Anlagen hier!
Die versuchen mich zu verarschen...nicht nett!
Also geh ich wieder unter die Dusche um mich für den Flug zu entstinken.
Und dabei passiert dass ich ausrutsche und versehentlich die Duschstange ruiniere...sorry Chris...
Habs natürlich gemeldet...
Nun heissts Koffer packen und raus stellen sowie Kleider parat legen!
Chris hat auf 15:00 Uhr einen Fahrer organisiert, der mich zum Flughafen bringen soll.
Bis dahin sitzen wir nur in Hose nochmals in den überdeckten Gartensitzplatz und schwitzen vor uns hin.
Um 14:30 kommt schon Ali, der Fahrer.
Minim überpünktlich, der sympathische Kerl!
Und...er spricht etwas deutsch!
Na dann üben wir mal mit ihn etwas!
Aber erst trinken wir noch was, dann geh ich mich anziehen, ich hab ja nur eine kurze Hose an...so kann ich ja nicht in die winterliche Schweiz zurück fliegen!
Aber nun kommt die Verabschiedung von Chris, den ich frühestens im Sommer wieder in der Schweiz sehen werde wenn er Sabine und mich wieder besuchen kommt. (Was übrigens genau heute der Fall ist)
Vielen Dank für alles, Chris! Gerne wieder!
Schon bald fahren wir los in Richtung des Moi International Airport bei Mombasa.
Ali erzählt dass es Driverguide werden will, er habe schon alle Papiere und Bewilligungen dazu.
Vielleicht wär der ja was für Elvira's Team...
Schon bald sind wir auf der Zufahrt zum Flughafen, mitten auf der Strasse findet die erste Sicherheitskontrolle statt.
Der Beamte fragt 'How are You?', ich antworte 'Fine, thanks', er fragt 'Witch flight?' und ich antworte 'Flight ET325' und
schon winkt er uns durch.
Na dann fahren wir halt weiter!
Am Gate angekommen verabschiede ich mich von Ali und geh zum ersten Sicherheitscheck, den ich ohne fest genommen zu werden passieren darf, dann geb ich meinen Koffer ab und such eine Toilette auf.
In diesem Raum steh ich so gemütlich am Pissoir, da quatscht mich einer an und hört nicht auf mich anzuquatschen!
Er quasselt und quasselt über die Vorzüge von Europa und die Nachteile von Ostafrika und zählt dabei fast jeden Quadratmeter dieser Regionen einzeln auf bis ich ihm freundlich, aber bestimmt bekanntgebe dass ich nun den Raum verlassen werde.
'Für kleine Jungs' konnte ich während dieses Wortbombardements jedoch nicht...der Druck in der Blase bleibt also bestehen.
Drum geh ich ein Stockwerk höher, da hats sicherlich auch eine Toilette!
Und siehe da, da ist eine!
Ich also rein, bin wie bei der Ersten positiv überrascht wie sauber alles ist und ans Pissoir.
Und wer steht da plötzlich am Ausgang?
Nein, nicht Gisele Bündchen und auch nicht Naomi Campbell, nein, es ist der Quasselstripperich!
Na ja, immerhin konnte ich mein Geschäft schon beenden bevor er sein Gequassel begonnen hat!
Diesmal will er €uromünzen tauschen indem er erst mal frag woher ich komme und dann die Schweiz über alles lobt.
Er weiss fast alles über die Schweiz, nur nicht dass wir keine €uros haben...
Da staunt er nicht schlecht und ich hab langsam meinen Spass mit dem Kerlchen, denn er machts zwar sehr aufdringlich, aber auch irgendwie lustig und sympathisch.
Trotzdem geh ich und er ruft mir noch viele Glückwünsche nach...spezieller Typ!
Da ich noch viel Zeit habe geh ich mir eine Büchse Bier holen und schlürf die gemütlich vor mich hin.
Und wie das mit Bier halt so ist, das wandert in die Blase bevor es ganz durch den Mund ist...zumindest fühlt es sich so an!
Also ein weiteres Klo suchen und siehe da, ich finde eins!
Ich geh dorthin und wen seh ich da?
Genau, den Quasselstripperich!
Wir sehen uns und schon lachen beide!
Natürlich wechseln wir noch ein paar Sprüche und klatschen uns ab, aber diesmal kann ich dann in Ruhe mein Geschäft erledigen.
Beim Rausgehen wünsch ich ihm noch alles Gute und er mir dasselbe.
Nun ists aber so weit, ich muss zur letzten Sicherheitskontrolle vor dem Boarding, welche direkt am Gate geschieht.


Oben: 'Mein' Flieger von Mombasa bis Addis Abeba

Mit etwas Verspätung boarden wir den Flieger und neben mir sitzt ein Paar aus Weil am Rhein, wobei er gebürtiger Basler ist.
Wir quasseln den ganzen Weg bis Addis, fast ohne Unterbruch.
Beim Addis Ababa Bole International Airport macht der Flieger was rund 50% der Flieger da machen: Er landet!
Dass er dabei schön die Landebahn trifft freut mich besonders, und nicht nur mich, denn es wird geklatscht!
Nach einiger Zeit steigen wir auf einem Aussenparkplatz aus und in den Bus ein.
Der bringt uns zu einer Sicherheitskontrolle, durch die ich auch wieder ohne Beanstandungen durchgehen kann, halleluja!
Nun bin ich im internationalen Bereich des Flughafens und schau mich etwas um.
Nun hab ich knapp 3 Stunden Zeit bis zum Boarding und vertreibe mir diese indem ich erst mal zum Gate D2 gehe, das ich dann morgen um 00:20 Uhr zum Einsteigen genutzt haben muss.
Denn um jene Zeit fliegt mein Flieger ab.
Theoretisch zumindest.
Aber statt da rumzuhängen wo's kein Restaurant hat geh ich wieder zurück, denn es hat einen Bereich wo in einer grossen Halle ein Restaurant neben dem anderen ist, und das mehrreihig hintereinander!
Und wie üblich sind die hinteren Restaurants weniger besetzt als die Vorderen, obwohl die Meisten ja genug Zeit haben
nach hier hinten zu gehen.
Ich jedenfalls hol mir im Grab&Go einen halben Liter Heineken für 6$ und schlürfe den gemütlich während ich die Menschen beobachte.
Vor lauter Beobachten kommt der Durst wieder und so rinnt ein weiterer halber Liter durch meinen Hals direkt zur Blase.
Dann bemerk ich dass ich hier Gratis-WIFi haben kann und so meld ich mich bei Sabine.
Wir quasseln noch kurz was bevor sie ins Bett geht und ich freu mich sie bald wieder zu sehen!
Um 23:30 Uhr geh ich zum Gate 2 und schon bald beginnt das Boarding.
Also rein in den Flieger und auf meinen Platz!
Neben mir ist bis fast zur letzten Person frei, doch eine der letzten Personen ist eine zierliche Frau, die sich in 'meine'
Dreierbank setzt.
Nun ists Mitternacht und bald gehts los...darum nix Lala Salama!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201124. Juli 2025 ·
Tag 22: Flug von Addis Abebba über Milano nach Zürich

Punkt 00:20 Uhr stehen wir auf der Startbahn und kurz darauf machen wir was man auf einer Startbahn tut, nämlich auf die Starterlaubnis warten!
Es dauert einige Minuten, doch dann gibt der Kapitän Schub und wir düsen in den Ostafrikanischen Nachthimmel!
Schon nach kurzer Zeit sehen wir Addis Abeba nicht mehr, ich nehme an wegen Wolken.
Die Frau neben mir hat sichs bequem gemacht, ihr reichen zwei Plätze um sich hinzulegen.
Ich bräuchte mit meinen 1,89m drei Plätze um liegen zu können, und auch das eher nicht sooo bequem.
Darum gönn ich ihr den Mittelplatz auch.
Lange bleib ich nicht wach sondern schlafe bald mal ein, Lala Salama, zum Letzten!
Etwa um 06:00 äthiopischer Zeit erwache ich, schau aus dem Fenster und versuche einzuordnen wo wir sind, ohne den Bildschirm dazu zu bemühen.
Der würds mir ja anzeigen wenn ich ihn anmachen würde.
'Hallo Du hübscher Bildschirm, Du' odrr so...
Bald merk ich dass wir über Süditalien unterwegs sind, so etwa beim Absatz des Stiefels.
Um 06:30 äthiopischer Zeit gibts Frühstück.
Anschliessend drückt der übliche morgendliche Druck auf die Blase, also geh ich mal aufs Klo, das einen grünen Balken zeigt.
Ich öffne die Türe, höre ein Gekreische und blicke auf den Arsch einer doch recht beleibten Dame, die offenbar damit überfordert ist wie man eine Türe schliesst.
Na ja...auf den Anblick hätt ich auch verzichten können, ich werd ihn nicht vermissen falls ich den jemals vergessen kann.
Irgendwann schält sie sich aus der Toilette und schaut mich böse an, als ob ich irgendwas falsch gemacht hätte...
Um 07:30 äthiopischer Zeit und gleichzeitig um 05:30 italienischer Zeit landen wir im Milano Malpensa, also in Mailand's
schlechtem Gedanken...
Wie kann man einen Flughafen nur Malpensa nennen...
Die welche Malpensa als Ziel oder Zwischenstation haben steigen aus, auch meine Nebenschläferin.
Wir, die wir bis Zürich wollen müssen sitzen bleiben.
Es dauert und dauert bis wir endlich mal aufstehen können.
Doch schon bald heisst es wieder hinsetzen, denn nun werden die Passagiere gezählt.
Und wieder gezählt.
Und nochmals gezählt.
Dazwischen werden hektisch Passagierlisten durchgeblättert und durchgezählt, dann werden wir nochmals durchgezählt.
Die Damen werden sichtlich je länger je nervöser.
Und wir Passagiere auch, denn wenn jemand unbemerkt ausgestiegen ist dann ist sein Gepäck noch in der Maschine.
Und wer lässt sein Gepäck absichtlich in der Maschine?
Genau, Terroristen, die ein Flugzeug sprengen wollen.
Was in mir keine Freudestänze auslöst.
Nun zählen sie nicht mehr durch, nein, sie haken jeden Passagier gemäss seiner Boardingkarte ab.
Das dauert und dauert, wie hätten längst weiterfliegen sollen.
Doch irgendwann sind die Flight Attendant wieder etwas ruhiger und lachen auch wieder und schon steigen auch einige Passagiere ein.
Problem also offenbar gelöst!
Was es auch immer war...
Dann wird der Flieger innen desinfiziert und um 06:48 fahren wir endlich zur Startbahn.
Der Flieger ist noch immer fast leer, vielleicht sinds 30 Personen, was ihn aber nicht daran hindert beim Start viel Rauch
aus der rechten Turbine auszustossen.
Eine Flight Attendant siehts auch und gibts offenbar dem Piloten durch, trotzdem starten wir um 07:11, überhüpfen die Älpchen und landen um 07:47 wieder in Zürich, nicht ohne vorher fast über Sabines Wohnung geflogen zu sein.


Oben und unten: Sonnenaufgang über den Alpen: Immer wieder schön!



Auf so einem Flug wird der Sinkflug schon beinahe vor Beendigung des Steigfluges begonnen...einer der kürzesten Flüge die ich je hatte!
Am Finger-Dock kommen wir um 08:04 schweizer Zeit an und schon 15 Minuten später hab ich mein Gepäck in der Hand.
Geht halt immer sehr schnell wenn man nach Zürich fliegt.
Da meine SBB-App irgendwie spinnt geh ich am Schalter ein Billet holen und schon um 08:46 könnte ich in einen Zug nach Schaffhausen steigen, nehm aber den um 08:57, da ich dort nicht umsteigen muss.
Beim Bahnhof steig ich aus und watschle die letzten paar Meter zu Sabines Wohnung, endlich sehe ich sie wieder!
Somit ist diese Reise auch zu ende gegangen.
Schön wars, mehr dazu im Fazit.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201125. Juli 2025 ·
Fazit: Tansania und Kenya 2025

Drei Wochen Ostafrika, was nehme ich für zukünftige Reisen mit?
Gehen wirs der Reihenfolge nach durch:
-Ethiopian Airlines: Gerne wieder! Wenns keinen Direktflug gibt ist das definitiv eine Alternative, eventuell sogar mit einem Besuch in Äthiopien selbst verbunden, man landet ja eh da!
-Base Camp Tanzania: Mit Achmed klappts! Gerne wieder, wenn der Preis stimmt.
-Tarangire National Park: Einer der schönsten Parks die ich kenne, hat sich gelohnt und wird sicherlich wieder mal besucht werden.
-Lake Manyara National Park: Ein sehr eigener Park, mir gefällt die Mischung aus Ufer, Wald und Steppe, gerne wieder!
-Hadza-Tribe-Besuch: Lohnt sich, wobei es ein zweischneidiges Schwert ist. Mit den Besuchen unterstützt man das Volk zwar finanziell, aber die Finanzen binden diese Jäger und Sammler näher an unsere Gesellschaft. Einige Auswirkungen davon lassen sich nicht mehr übersehen. Lange wirds diese Kultur wohl nicht mehr geben.
-Lake Eyasi: Schöner See, schöne Landschaft, wenig Touristen. Kann für mich aber nicht mit den Nationalparks konkurrieren.
-Ndutu NCA: Gerne wieder, aber nicht mehr mit der Campsite oben am Krater.
-Serengeti: Diesmal wars etwas weniger faszinierend als auch schon, wohl auch wegen der Regenfälle im Januar und dem dadurch sehr hohen Gras, das überall zur Verfügung stand und die Tiere sich so weit zerstreuen liess. Trotzdem gerne wieder!
-Strecke Kleins Gate bis Lake Natron: Die Strecke war in einem erstaunlich gutem Zustand und wird in den nächsten Jahren vollständig geteert werden, Teile davon existieren bereits. Wenn man näher am Kleins Gate ist dann ist der Weg hier durch eine gute Variante zum Weg über den Ngorongoro.
-Weru-Weru-Lodge: Ich kann nur für den Zeltplatz, die Rezeption und das Gartenrestaurant sprechen: Gerne wieder!
Alles war sauber, vom Eingang her gute Sicht auf den Kibo, das Gartenrestaurant war angenehm, was will man als Camper mehr?
-Strecke Moshi-Mkomazi National Park: Sehr gut ausgebaute Strecke bis zum Gate, problemlos.
-Mkomazi National Park: Sehr schöne Landschaften, sehr scheue Tiere, Auswilderungszuchten für afrikanische Wildhunde und Spitzmaul-Nashörner. Wer die Big Five sehen will braucht viel Zeit und einen Besuch in der Nashornzuchtanlage. Der Park erinnert stark an den Tsavo West National Park, an den er auch angrenzt. Schöner Park, aber (noch) nicht für anspruchsvolle Tierbeobachter geeignet.
-One Stop Border Post Taveta (Kenya) / Holili (Tanzania): Der einfachste und schnellste afrikanische Grenzübergang den ich je erlebt habe!
-Shimba Hills Green Lodge in Kwale: Wir waren da nur essen, und das war gemäss Chris deutlich schlechter als üblich. Ich habs auch als für kenyanische Verhältnisse bestenfalls durchschnittlich erlebt. Die Aussicht von der Terrasse soll sehr schön sein, bei uns wars zu diesig um viel zu sehen. Einen Zwischenstop kann man da ja wieder mal einlegen, aber speziell dahin fahren würd ich nicht.
-Gede-Ruinen: Absolut sehenswert für jeden der sich für Geschichte interessiert!
-Ocean Sports Watamu: Auf Touristen ausgelegtes, grosses Restaurant am Strand. Leckere Pizzas, kann man wieder mal machen.
-Hotel Sal & Lala Castle in Watamu: Sehr sehr kostengünstiges, aber auch etwas heruntergekommenes Hotel. Für geringe Ansprüche geeignet. Den sehr geringen Preis ist es wert.
-GB Restaurant & Bar Watamu: Kleines typisch afrikanisches Grillrestaurant mit empfehlenswerter Fischplatte.
Gerne wieder!
-Watamu Snake Farm: Lohnt sich auch für Nicht-Schlangenliebhaber! Unterstützenswert alleine schon weil hier Schlangengift gewonnen wird um daraus Gegengifte produzieren zu können. Aber auch weil man hier nicht nur Schlangen ansehen sondern auch den Umgang mit diesen lernen kann. Ebenso werden Kurse gegen eine Schlangenphobie angeboten. Fotografieren wie ich es gemacht habe muss vorangekündigt werden, damit Mitarbeiter dies vorbereiten können.
-The Crocodile Watamu'-Restaurant: Fürs Frühstück sehr gut geeignet, mit leckeren Panini, gerne wieder!
-Papa Remo Beach-Restaurant: Gute Küche, grosses Restaurant, das eher auf Touristen ausgelegt ist, tolle Lage, aber bei uns sehr schlechter, sehr langsamer Service. Kann man machen, muss aber nicht sein.
-Prawn's Lake Conservation Project-Restaurant: Gemütliches Restaurant auf kleinen Plattformen in der Bucht, eher auf Einheimische als auf Touristen ausgelegt. Gerne wieder!
-Saffron Garden Hotel in Malindi: Gerne wieder, aber ohne dort zu essen, denn das Restaurant hat weder mit der Karte noch mit dem Frühstück überzeugt. Ansonsten: Sauber, schön, gemütlich, freundliches Personal. Lage ist jedoch nicht am Meer.
-Hells Kitchen: Sehenswerte Gesteinsformationen und Canyons für Leute, die gut zu Fuss sind. Gute Schuhe sind von Vorteil. Da es sehr heiss werden kann sollte man früh morgens dorthin und etwas zu trinken mitnehmen.
-Vasco da Gama-Pillar: Nicht wirklich sehenswerter behauener Stein am Felsenstrand. Werd ich nicht mehr besuchen.
-Rosada Restaurant an Malindi: Sehr gutes Essen am Strand von Malindi, eher auf Touristen ausgelegt, aber auch von einheimischen Gästen besucht. Gerne wieder!
-Marijani Holiday Resort: Diese eher preisgünstige Unterkunft ist zwar nichts für Leute, die ein schönes Zimmer wollen (Geschmackssache); aber für Leute die ein sympathisches sauberes Hotel mit kleinem Pool und freundlichem Personal wollen genau das Richtige.
Gerne wieder!

Allgemein hat mir die Reise sehr gut gefallen, erst die Safari mit Sven, dann die Reise mit Chris, eine gute Mischung!
Bin jetzt schon gespannt wohin es als Nächstes geht.


ENDE DES REISEBERICHTES!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
3’883 Beiträge · seit 201125. Juli 2025 ·
Danke, Picco, für deinen humorigen Bericht. Deine Reise war vollgepackt mit Erlebnissen, an die ich mich teilweise erst aufgrund deiner Aufstellung erinnerte. Besonders dein anschließender Besuch eines Freundes fand ich hochinteressant. Inzwischen wirst du schon wieder planen, wohin du als Nächstes fliegen willst.

Viele Grüße und
ein erholsames Wochenende wünscht dir
freshy
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1’589 Beiträge · seit 201425. Juli 2025 ·
Hoi Picco

danke fuer den Bericht. Er etliche interessante Aspekte drin.

Und nun weisst Du auch wie Moscheen toenen 😉 🙄 , ich habe das auch mal erlebt, als ich ein Hotel in Watamu ausprobierte - schlicht nie wieder und dann in Lamu Stadt, muss ich auch nicht nochmal haben. Nur die hiesigen Kirchen, wenn sie loslegen, sind auch nicht vom Angenehmen.

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
796 Beiträge · seit 200725. Juli 2025 ·
Lieber Picco,

auch von mir noch herzlichen Dank für Deinen interessanten und humorvoll geschriebenen Bericht! Das macht Lust nochmal wieder nach Ostafrika zu reisen. Da dies allerdings wohl noch etwas dauern wird bei mir, umso schöner bei Dir virtuell mitgereist zu sein. Auch Hell´s Kitchen und die Gedi Ruinen habe ich mir direkt vermerkt.

Liebe Grüße und schönes Wochenende!
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
Themenstarter6’394 Beiträge · seit 201125. Juli 2025 ·
Hoi zämä
freshy schrieb:Deine Reise war vollgepackt mit Erlebnissen, an die ich mich teilweise erst aufgrund deiner Aufstellung erinnerte. Besonders dein anschließender Besuch eines Freundes fand ich hochinteressant. Inzwischen wirst du schon wieder planen, wohin du als Nächstes fliegen willst.
Schön dass Du Dich noch daran erinnert hast, hat ja so einige Zeit in Anspruch genommen den Bericht zu schreiben.
Freut mich wenn es auch interessante Aspekte nebst den Tieren gegeben hat!
Aber so ganz sicher ist noch nicht ob wir nach Costa Rica oder auf die Seychellen fliegen...oder ganz woanders hin, man wird sehen!
Bushtruckers schrieb:danke fuer den Bericht. Er etliche interessante Aspekte drin.
Und nun weisst Du auch wie Moscheen toenen 😉 🙄 ,
Die Moscheen selbst sind ja recht ruhig und das Krächzen der Muhezine kenn ich schon aus Arusha, Dar es Salaam, Stone Town usw.
Schön dass selbst Du was Interessantes entdeckt hast! Freut mich!
tina76 schrieb:Das macht Lust nochmal wieder nach Ostafrika zu reisen.
...
Auch Hell´s Kitchen und die Gedi Ruinen habe ich mir direkt vermerkt.
Schön dass ich Deine Lust erwecken konnte! Also hü, zur Flugbuchung! 😉
Und es freut mich dass Du mit Hells Kitchen und den Gedi-Ruinen was gefunden hast was Du dort auch besuchen kannst.
tina76 schrieb:schönes Wochenende!
Danke, das wünsch ich allen auch!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
104 Beiträge · seit 201628. Juli 2025 ·
Hallo Picco

Nun bin ich auch durch den Keniateil durch, vielen Dank auch hierfür.