pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200705. Juli 2024 ·
@Karin Wenn so ein Kühlschrank kaputt geht...ok oder wenn sich ein Stecker löst, ok...aber die Batterie falsch anschließen 😐 Aber jetzt geht er ja wieder. Schön dass du mitliest 🙂 Lieblingsort können wir definitiv unterschreiben 🙂 und auch der Platz gefällt uns...
@ ...und damit kommen wir zu Bele 😉 Das ist modern und stylish, halt was Anderes, und unsere Handtücher passen da wunderbar 😠 🙂 Ein bisschen Farbe kann ja nicht schaden... Was ist denn an der Rappenantilope falsch 😐 ....gut, ist jetzt nicht viel drauf...aber es kommt schon noch besser ... Geduld 😎
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200705. Juli 2024 ·
Dienstag, 07.05.2024 Nambwa CS 2 38km
Heute war Ralfs Geburtstag und der Himmel war stark bewölkt. Wir schauten mal ob unsere Wildkamera irgendwelche wilden Tiere erwischt hatte... aber außer dem Geburtstagskind war nichts zu sehen und es gab auch keine Spuren im Sand 🙁
Im noch schönen Morgenlicht zog eine große Gruppe Elefanten durch das gelbe Gras - wie schön 😘
Wir machten nur ein kleines Frühstück und unternahmen dann eine Fahrt durch den Park. Die Elefanten waren noch im Busch, zumindest erschreckten wir keinen und andersrum 😵 Bei den schmalen links und rechts zugebuschten Wegen kann das schon mal vorkommen.
Hier sind übrigens zwei Tiere zu sehen 😉
Zurück am Platz machten wir ein spätes Frühstück und ließen uns Eier und Speck schmecken. Heute war es drückend heiß und die Sonne verschwand öfter hinter den Wolken. Wir schrieben Tagebuch, machten Fotos und Schönheitspflege.
Dann war es schon wieder Zeit zum Horseshoe zu fahren. Wir kamen nicht so recht vorwärts, ständig kamen Elefanten aus dem Busch. Wir fanden sie generell etwas unentspannt und hielten lieber etwas Abstand 😐 Einen übersahen wir wohl und es trompetete aufgeregt von rechts ins geöffnete Fenster 🤩 Schreck lass nach. Ralf war etwas gestresst und war froh als wir den Horseshoe erreichten. Dieser war aber wie leergefegt.
Dann kamen aber doch noch einige Herden an den Strand um zu trinken. Hier verbrachten wir einige Zeit und genossen das Kommen und Gehen.
Women at work
Fast stressfrei ging es zurück - kurz vor der Campsite lief ein Eli direkt vor uns über den Weg und Ralf musste voll in die Eisen steigen 🤩 😈 😵 Puh. Wir duschten, machten Feuer und grillten leckere Käsegriller mit frischem Karottengemüse und Gurkensalat. Wir genossen den Abend und freuten uns hier zu sein.
Schon wieder Wochenende, am Montag gehts weiter ... und da mussten wir eine Entscheidung treffen 😐 ...wir wünschen euch allen eine schönes und erfolgreiches Wochenende 🙂
Elchontherun1’250 Beiträge · seit 200905. Juli 2024 ·
Hallo Ralf,
ich möchte den Thread hier nicht "sprengen", da es aber immer wieder mal um den Kühlschrank in Eurem Camper geht, schreibe ich jetzt doch. Wir hatten im Januar/Februar 2023 einen Bushcamper von Africamper und mussten leider die gleiche Erfahrung bezüglich Kühlschrank machen. Die Batterie war kaputt. Da waren + 17° C im Cooler. Auf der Spitzkoppe Campsite hat Anna von der Rezeption uns glücklicherweise sehr geholfen. Nach Rücksprache mit André waren wir in Usakos in einer Werkstatt und bekamen eine neue Batterie.
Des weiteren empfanden wir einiges an dem Camper nicht gut, wir würden nicht wieder bei Africamper mieten. André war sehr nett und die Übergabe war auch ausführlich und gut. Das war es aber dann auch. Da wir noch eine Woche zuvor anderweitig in Namibia unterwegs gewesen sind (mit einem Toyota Hillux), mussten wir nur aus der Unterkunft in Windhoek abgeholt werden und nach Rückgabe des Bushcampers wieder in die Unterkunft zurück. Das jeweilige Taxi dafür mussten wir bezahlen. Service für Abholung und Bringen Fehlanzeige! Außerdem war das Plastik-Geschirr sehr verbraucht und unhygienisch, das Besteck zusammengewürfelt und durcheinander (z.B. drei große Vorlegelöffel, wofür??). Jeden Abend viel Dreck im Fahrzeug, weil die Staubluke nicht zu öffnen war. Die Stecker-/Schalterleiste hat auch mit starkem Klebeband nicht gehalten. Insgesamt hat uns alles ziemlich genervt und deshalb können wir Africamper nicht empfehlen. Ach ja, und zu guter letzt: wir mussten das Fahrzeug gewaschen (natürlich auf unsere Kosten) zurückgeben; das haben wir in 15 Jahren Namibia noch nie erlebt!!
Ich freue mich weiterhin auf Deinen sehr schönen Reisebericht. Viele Grüße und ein schönes Wochenende Elch
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200706. Juli 2024 ·
Hallo Elch, es freut uns immer wenn unser Reisebericht gefällt 😎 Aber wir machen das ja auch nicht uneigennützig...wir fahren dabei quasi nochmal in den Urlaub und blenden das "Negative" aus 😉 Ohne jetzt unser Fazit zu Africamper vorweg zu nehmen, doch ein paar Anmerkungen zu euren Erfahrungen, da wir den ein oder anderen Punkt wahrscheinlich nicht erwähnt hätten 😉 - Batterie/Kühlschrankproblem scheint tatsächlich öfter vorzukommen 🙁 - öfter als bei anderen Vermietern??? 😐 - Transferservice und Waschen ist sicherlich ungewöhnlich, wir wurden aber vorher darüber informiert, so gesehen halt nicht Teil des Angebots bzw. extra zu bezahlen (zum Waschen kommt auch noch was im Bericht) - Besteck war bei uns auch zusammengewürfelt in einer staubdichten Box, aber komplett mit scharfen "Steakmessern", perfekten Schäler und einen funktionierenden Dosenöffner (einen funktionierenden Dosenöffner hatten wir bei anderen Vermietern bisher fast nie 😉 ) - bei dem Staub im Innenraum gehen auch familienintern die Meinungen etwas auseinander; ich habe es als wenig empfunden, Martina fand es durchaus staubig 😐 Eine Staubluke hatte noch keiner unserer Bushcamper, nur beim normalen Canopy. Wir wurden aber bei der Abgabe gefragt ob es im Innenraum staubig war, da sie da wohl immer wieder etwas an der Tür verbessern...
Vielleicht wurden ja tatsächlich Details in der Zwischenzeit verbessert....wir können auf jeden Falls sagen dass die Batterie ziemlich neu und voll geladen war, die Verkabelung ordentlich aussah...hilft nur nichts wenn jemand das Pluskabel auf den Minuspol klemmt 😄 😉
Bei uns gab es definitiv andere Punkte die für uns verbesserungswürdig oder auch gewöhnungsbedürftig waren dazu aber im Fazit mehr. Werden wir dann auch im entsprechenden Africamper Thread noch was schreiben
Noch ein schönes Restwochende und liebe Grüße Ralf
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200708. Juli 2024 ·
Mittwoch, 08.05.2024 Riverdance Lodge 242 km
Die Nacht war sehr ruhig, es waren kaum Tiere zu hören. Die Wildkamera zeigte auch keine Gäste 🙁 Wie gestern auch zogen die Elis wieder durchs Gras, ein Schreiseeadler ließ seinen typischen Ruf hören. Könnte es nicht immer so sein? Aber heute mussten wir wieder weiter. Beim Frühstück beobachteten wir eine grüne Fruchttaube im Baum, dort schien sie wie festgetackert, sie bewegte sich kaum. Wir machten uns wieder startklar.
Die nächsten beiden Nächte werden wir auf der Riverdance Lodge verbringen. Wir trugen uns schon einige Zeit mit dem Gedanken den Khaudum sausen zu lassen 😗 Die Aussicht auf 50km Tiefsand schien uns nicht so verlockend. Chrigu war mit einer Reisegruppe ein paar Tage vor uns unterwegs und wir fragten per WhatsApp wie die Strecke so wäre und die Aussage „sandig, aber machbar“, interpretierten wir als eher abenteuerlich 😐 Naja, Sand macht uns jetzt nicht so viel, aber man wird ja älter und kann es sich einfacher machen 😗 Beim nächsten mal machen wir den Khaudum am Anfang der Reise. Da ist man noch voller Tatendrang 🙂 So entschieden wir uns eine Nacht länger in Riverdance zu bleiben, Roys Restcamp einen Tag vorziehen und das Onguma Tamboti Camp einzuschieben, bevor wir dann wie geplant im Etosha übernachten. So zumindest war der Plan, mal sehen ob das so klappt. Wir drehten noch eine kleine Runde im Park, scheuchten eine Rappenantilope auf, liessen wieder Luft in die Reifen und machten uns auf die Fahrt durch den Caprivistreifen die ereignislos und trotzdem schnell vorbei ging. Ralf vermisste mal wieder den Tempomat, den das Auto leider nicht hatte 😣
Wir erreichten Divundu, die Schule war wohl gerade aus und dementsprechend viele Menschen auf der Straße. Wir tankten auf und als wir am Choppies vorbeifuhren, erkannten wir einen Bus vom Reiseveranstalten "World Insight". Ein Bekannter mit Ehefrau unternahm eine Namibiareise mit dem Veranstalter und heute war der einzige Tag wo sich unsere Routen kreuzten. Und er war es tatsächlich und die Überraschung war groß als wir beide auftauchten. So klein ist die Welt 🙂 Wir freuten uns zu hören, dass es ihnen auf ihrer ersten Namibiareise ausnehmend gut gefiel.
Wir fuhren weiter, es war nicht mehr weit bis zur Riverdance Lodge. Wir kamen zur späten Mittagszeit an und wurden von Robert und Augustus mit einem Begrüßungsdrink empfangen. Bis unser Zimmer frei wurde nahmen wir noch einen light lunch zu uns, dazu ein Rockshandy. Wir saßen schön auf der Terrasse mit Blick auf den Kavango 🙂
Dann konnten wir unser Chalet beziehen, eine etwas ungewöhnliche Unterkunft, da das Zimmer und das sehr großzügige Bad mit Badewanne getrennt voneinander war. Die Verlängerungsnacht klappte auch und dann machten wir es uns gemütlich auf unserer Terrasse mit einem kühlen Getränk aus der Minibar 🙂
Die Badewanne musste später auch getestet werden und schon war es Zeit für das Abendessen. Eine kalte grüne Tomatensuppe mit Pizzabrot und Beef Stroganoff mit Käsenudeln dazu Gemüse, erfreute unsere Gaumen, alles sehr, sehr lecker 🙂 Zum Nachtisch gab es Schokokuchen mit Eis. Mittlerweile waren die Temperaturen etwas erträglicher geworden und wir ließen den Abend gemütlich ausklingen.
@Susi65, leider können wir jetzt bzgl. Khaudum nichts beitragen. Aber so müsst ihr euch zumindest keine Gedanken machen ob ihr was versäumt habt. Wie der Titel ja schon sagt...es läuft nicht immer alles wie geplant 😉
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200709. Juli 2024 ·
Donnerstag, 09.05.2024 Riverdance 132 km
Nachts hatten wir alle Türen geöffnet und auf Durchzug gestellt, so konnten wir gut schlafen. Frühstück gab es wieder auf der Terrasse, kleines Buffett und warme Speisen konnten wir bestellen, wie z.B. Omelett full house 😘 für Ralf. Die zwei Haushunde begrüßten die Gäste und hofften auf einen Happen.
Heute fuhren wir in den Mahango Park, der ungefähr 50km entfernt von der Lodge lag. Vorbei an kleinen Anwesen, Ständen mit Holzschnitzereien und frischem Fleisch gings auf den letzten paar Kilometern auf Gravel in den Park. Den Eintritt zahlten wir bei einer fröhlichen Lady.
Den Park fanden wir sehr trocken 😐 , wir hatten ihn grüner in Erinnerung. Der Weg am Ufer des Okavango war aber sehr schön 🙂 Hier gab es viele Wasservögel, Crocs, Geier und Red Lechwes, die im Wasser standen. Wir machten eine schöne Fahrt und freuten uns auch über die kleinen Dinge.
An der Picknick Site trafen wir auf eine Busreisegruppe und jeder erzählte von seinen Erlebnissen. Auf dem Rückweg hielten wir noch bei einem Holzschnitzer und nahmen zwei hübsche Mokoros mit. Die kleinen Holzboote schienen der „letzte Schrei“ zu sein, man fand sie praktisch überall als Souvenir.
Zurück in der Lodge verbrachten wir einen schönen Nachmittag auf unserem Deck. Bei einem lauen Lüftchen ließ es sich gut aushalten. Um 16:00 Uhr hatten wir eine Sundownerfahrt gebucht. Zwei Boote mit jeweils 6 Personen legten pünktlich ab mit den jeweils bestellten Sundownergetränken. Bei einigen Mitfahrern klafften später erhebliche Erinnerungslücken, wie sich herausstellen sollte 😐
Wir schipperten auf dem Kavango, dem nur ca. ein halber Meter Wasser im Vergleich zu anderen Jahren fehlte .Da hat es den Sambezi oder den Kwando wohl deutlich härter getroffen. Wir hielten Ausschau nach Hippos und Krokodilen, die fand unser Bootsführer natürlich auch. Ein paar Wasservögel gingen noch mit, aber alles andere wurde links liegen gelassen. Gut, war auch keine Birdingtour.
Wie auch schon am Sambezi waren hier ebenso wenig andere Vögel zu entdecken. Wir kamen an kleinen Siedlungen vorbei und an den Ufern wurde gewaschen und gebadet. Zu Beginn der Fahrt bekamen wir noch extra den Hinweis, keine unbekleideten Personen zu fotografieren, eigentlich selbstverständlich.
Wir legten an, tranken unser Bier und Savanna und knabberten die bereitgestellten Snacks. Nicht jeder konnte bzw. wollte sich wohl an sein bestelltes Getränk erinnern…eine Dame erblickte die ausgepackten Getränke, sah ein Savanna und griff es sich mit dem Kommentar „ach, dann nehm ich das Savanna und nicht das Bier“ 😠 Nur dumm dass die Dame die das Savanna eigentlich bestellt hatte, kein Bier mochte 😕
Nebenbei konnten wir die nahen Hippos beobachten. Zurück gings mit Vollgas der untergehenden Sonne entgegen. Das war eine nette entspannte Tour 😎
Von unserem Zimmer hatten wir noch einen sehr schönen Blick auf die schon untergegangene Sonne und der roten Färbung.
Wir sprangen noch schnell unter die Dusche, bevor auch schon wieder Zeit fürs Abendessen war. Zur Vorspeise gab es eine Lachsquiche, danach ein ganz tolles Rinderfilet mit Kartoffeln und Gemsquash. Der Nachtisch war etwas mit „Nightmare“ eine süße Angelegenheit mit Himbeere, Eis und Sahne. Alles hat hervorragend geschmeckt 😘 Wir saßen noch ein bisschen am Feuer bevor es in die Heia ging.
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200710. Juli 2024 ·
Freitag, 10.05.2024 Riverdance 138 km
In der Nacht war es etwas unruhig, es raschelte ständig unter der Terrasse und ein Vogel hatte sich wohl verirrt, lautes Flügelschlagen war zu hören 😐 Morgens war es richtig kühl, aber spätestens beim Frühstück und etwas Sonne wurde es schnell wärmer. Wir ließen es uns schmecken, streichelten die Hunde und machten uns dann fertig für einen Ausflug zum Buffalo Park. Bevor wir loskonnten, mussten wir noch kurz warten, da Ralf heute Morgen ein kleines Missgeschick passiert ist und er dem Spiegel im Bad eine "schöne Verzierung" hat zukommen lassen 😗
Er hatte es gleich dem Besitzer gesagt und schon waren die Angestellten da und schauten sich das kleine Malheur an. Wir hatten gehört, die Lodge wird Ende des Jahres für ein paar Monate wg. Renovierungsarbeiten schließen. Zu tun gibt es ja immer etwas. Wieder waren es ungefähr 60 km zurückzulegen, bis wir das Gate erreicht hatten. Die Angestellte erzählte uns von den Tieren im Park – Löwen und Leos und so weiter und das es keine Giraffen gab. An der Picknick site sollten wir auf gar keinen Fall aussteigen 😐 Wir fuhren einige Wege durch den Busch ab, konnten aber außer zahlreichen Impalas nichts weiter entdecken. Ab und zu erlaubte die Vegetation einen Blick ans Ufer, aber dort war auch nichts los. Gabs hier keine Tiere?
Wir erreichten dann das Ufer und fuhren dort entlang. Das war gleich viel schöner, wir sahen viele Wasservögel, Krokodile, Warane.
Später ließ sich auch noch ein (!) einzelner Elefantenbulle beim Trinken beobachten 🤨
Wir drehten irgendwann wieder um und fuhren den gleichen Weg wieder zurück. Als wir einen Waran beobachteten, kam eine Rappenantilope aus dem Busch. Ganz entspannt lief sie ans Wasser um zu trinken. Gerade diese Antilopen erleben wir sonst eher mit einer sehr hohen Fluchtdistanz. Die war sozusagen total gechillt. In einiger Entfernung standen einige Kudus am Ufer, die waren wesentlich scheuer obwohl wir noch weit weg waren.
Wir waren ziemlich allein, es waren kaum Fahrzeuge unterwegs. Als wir aber zwei Fahrzeuge etwas abseits des Weges stehen sahen, musste das was bedeuten 😐 Und ob, ein männlicher Löwe lag im Schatten unter einem Busch und schlief. Was sonst? Er rührte sich kein bisschen, wir störten ihn nicht. Damit hatten wir nun irgendwie nicht gerechnet 🙂
Eine Schildkröte und Klunkerkraniche rundeten unsere Sichtungen ab. Nur die dem Park namensgebenden Büffel konnten wir nicht entdecken 🙁
Wir fuhren durch die Geisterstadt Pic Pau, ehemals eine Militärbasis. Auch einen kleinen Friedhof konnten wir entdecken. Eine seltsame Atmosphäre Impalas zwischen den Mauerüberresten zu sehen.
Zum Abschied gabs dann nochmal eine Rappenantilope und zufrieden verließen wir den Park und widmeten uns wieder dem Müßiggang auf unserer Terrasse 😎
Zu Abend haben wir wieder hervorragend gegessen – Avocadosuppe, Hühnchen mit Reis und roter Beete und eine süße Creme zum Abschluss. Zwischendrin unterhielten wir uns noch mit dem Besitzer, der Abends immer alle Tische besuchte. Mit einem Glas Wein ließen wir unseren letzten Abend hier in der Lodge ausgklingen.
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200711. Juli 2024 ·
Samstag, 11.05.2024 Roys Restcamp 387 km
Heute mussten wir Abschied von Riverdance nehmen. Hier war es wirklich sehr schön gewesen, wir hatten einen angenehmen Aufenthalt hier 🙂 Nach dem tollen Omelett mit „allem“ drin, zahlten wir unsere Rechnung und machten uns dann auf den Weg zu Roys Restcamp. Diese geplante Übernachtung haben wir ja nun um einen Tag vorgezogen und das sollte kein Problem sein. Die 180 Kilometer bis nach Rundu vergingen schnell. Dort tankten wir auf und nahmen dann den restlichen Weg bis zum Camp in Angriff.
Dann wurde die Strecke aber langweilig und ab dem Vet-Zaun war alles nur noch eingezäuntes Farmland. Man könnte glatt einschlafen 😵
Gegen 13:30 Uhr erreichten wir das Camp. Alles machte einen gepflegten Eindruck, große Terrasse, Pool – das sah ganz nett aus.
Da wir kein Fleisch mehr hatten, taute der nette Angestellte ein Päckchen für uns auf und brachte es uns später. Den Platz konnten wir frei wählen, ein großer Sack Holz wurde auch noch angeliefert, soviel wollten wir gar nicht.
Wir räumten ein paar Sachen ein, der Koffer wollte wieder geleert werden und schmutzige Wäsche verstaut. So ganz langsam mussten wir auch wieder an die Rückreise denken, das fällt wie immer, schwer 🙁 Wir knabberten ein paar Cracker und retteten zwei angeschlagene Joghurts. Im Laufe des Nachmittags füllte sich der Campingplatz, später kamen auch noch zwei Overlandergruppen.
Mit zwei deutschen Campnachbarn unterhielten wir uns noch, da sie Interesse an unserem Camper zeigten. Wir genossen unseren Sundowner und beobachteten die Perlhühner und Dik Diks. Von dem Holz waren wir schwer begeistert, es brannte genial gut. Und das für günstige 50 Nam$. Es war definitiv das günstigste und grösste „Bundle Firewood“ ever 😘 Wir grillierten unsere eingelegten Steaks und den Gamespieß, dazu gab es Gemüse. Sehr gut, muss nicht immer das 3-Gänge Menü sein. Und fast hätten wir den extra mitgebrachten Sichtungfee-Bestechungs-Willi von Silke&Konni vergessen. Der wurde aber noch gebührend geleert, schließlich geht’s ja ab morgen in den Etosha…hoffentlich hilfts was..wir glauben daran 🙂
Später konnten wir noch zwei Buschbabies im Baum beobachten. Leider waren sie ganz schnell wieder weg, die niedlichen kleinen Gesellen. Das Feuer wärmte uns noch eine ganze Zeit, bevor wir in unser Dachzelt verschwanden.
Liebe Panthers, danke für diesen wunderschönen Reisebericht mit den vielen tollen Bildern. Auch wenn wir in Afrika „Lodgehopper“ sind, bin ich mit Begeisterung dabei 🙂 Den Zwischenfall mit der Sicherung habt ihr wirklich souverän gemeistert. Ein paar Wochen vor euch (im März) waren wir im „Sango Safari Canp“, dem Schwestercamp des „Khwai Guesthouses“ und hatten ebenfalls die Mokorotour gebucht . Wie ihr auch, war ich darüber erfreut, dass wir die Hippos nur von weitem beobachteten und dann in die entgegengesetzte Richtung übers Wasser glitten. Eine wunderbare Erfahrung 🙂 Herzliche Grüße, Sabine
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200712. Juli 2024 ·
Hallo Sabine,
schön dass du dabei bist und dir unser Reisebericht gefällt 🙂 Wer das Tempo der Hippos im Wasser und an Land mal erlebt hat, macht lieber einen großen Bogen um sie. Noch dazu im Mokoro 😐 Aber die Tour war wirklich einer der Schönsten 😘
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200712. Juli 2024 ·
Sonntag, 12.05.2024 Tamboti Onguma (CS 2) 323 km
Das Frühstück fiel heute nicht so gemütlich aus, es war uns zu frisch um länger hier rumzusitzen 😵 Auch ging die Sonne merklich später auf, es war schon kurz nach 07:00 Uhr. Da fehlten die wärmenden Sonnenstrahlen.
Wir packten zusammen, bezahlten und fuhren Richtung Etosha. Wir kamen durch Grootfontein, das Örtchen wirkte noch total verschlafen. In Tsumeb kauften wir noch einige Kleinigkeiten ein. Ein Parkwächter passt auf das Auto auf, die bettelnden Kinder ignorierten wir. Wir waren früh dran, zu früh um schon den Campingplatz aufzusuchen, daher fuhren wir gleich in den Park. Drehten eine Runde zur Fisherpan und zu den Wasserlöchern Klein und Groß Okevi. Wir sahen einige Antilopen und eine Herde Gnus und Giraffen beim Trinken. Am Klein Namutoni Wasserloch waren Impalas, Kudus und Zebras unterwegs. Nachdem wir den Dik-Dik Drive wie immer einmal erfolglos abgefahren waren, gab es bei der Rückkehr zu Klein Namutoni noch einen Gaukler.
Wir verließen den Park wieder und konnten die Frage nach Fleisch wahrheitsgemäß mit „Nein“ beantworten, der Kühlschrank war fast leer 🤨 Gleich nach der Ausfahrt aus dem Park bogen wir nach links zu Onguma ab und wurden an der Campsite Rezeption freundlich begrüßt, ein Braii Paket bestellten wir auch gleich für 18:30 Uhr. Es war recht heiß, als wir unsere Campsite No. 2 mit eigenem Waschhäuschen bezogen. Wir nahmen einen kleinen Mittagssnack zu uns und genossen unseren angenehmen Platz.
Später besuchten wir das campeigene Wasserloch und bestellten uns einen Rock Shandy. Hier konnten wir angenehm sitzen und das Wasserloch beobachten. Bei untergehender Sonne kamen einige Giraffen zum Trinken und boten einen schönen Anblick.
Wir holten unser Braii Paket mit Lamb Chops und Burenwurst ab und machten Feuer zum Grillen. Im Paket dabei waren noch ein leckerer Kartoffelsalat und Coleslaw.
Wir hatten ja noch Reste von dem tollen Holz und machten uns noch ein schönes wärmendes Feuer. Später schauten wir nochmal zum Wasserloch, da war aber nichts mehr los.
Jetzt wird es aber langsam Zeit dass der Sichtungswilli seine Wirkung entfaltet 😐 Und da wir ja an die Sichtungsfee glauben... dazu nächste Woche mehr...und so langsam geht auch unsere Reise zu Ende 🙁
Jetzt freuen wir uns erst einmal auf Büsnau und dass wir den ein oder anderen treffen. Wir wünschen allen ein schönes Wochenende.
Champagner8’796 Beiträge · seit 201012. Juli 2024 ·
🙄 Ihr Zwei seid mir ein bisschen unheimlich, wie Ihr pünktlich Morgen für Morgen hier ein Kapitel raushaut - man kann ja fast die Uhr danach stellen 🤩 !
panther schrieb:Bevor wir loskonnten, mussten wir noch kurz warten, da Ralf heute Morgen ein kleines Missgeschick passiert ist und er dem Spiegel im Bad eine "schöne Verzierung" hat zukommen lassen 😗 Er hatte es gleich dem Besitzer gesagt und schon waren die Angestellten da und schauten sich das kleine Malheur an. Wir hatten gehört, die Lodge wird Ende des Jahres für ein paar Monate wg. Renovierungsarbeiten schließen. Zu tun gibt es ja immer etwas.
Nachvollziehbar bei solchen Gästen wie Ralf 🤪 😄 😗
Typischer Fall von Photoshop - schön zusammen montiert 😛 😎 !
Das mit der Rappenantilope habt Ihr ja nun auch fein hinbekommen ! 🙂
panther schrieb: Jetzt wird es aber langsam Zeit dass der Sichtungswilli seine Wirkung entfaltet 😐 Und da wir ja an die Sichtungsfee glauben... dazu nächste Woche mehr... Jetzt freuen wir uns erst einmal auf Büsnau und dass wir den ein oder anderen treffen.
Ihr nützt also Büsnau schamlos dafür aus, einen Mega-Cliffhanger zu produzieren 🤩 😈 !?
Ich finde, man kann auch morgen früh vor der Abfahrt und am Sonntag vorm Frühstück ein Kapitel hochladen - wo Problem? 😕
Alles Weitere mündlich und vergesst bitte nicht.... Ihr wisst schon was 🙂 !
Liebe Grüße und natürlich danke fürs fleißige Berichtschreiben und die schönen Erinnerungen, die Ihr damit in mir wach ruft!
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200712. Juli 2024 ·
Champagner schrieb:🙄 Ihr Zwei seid mir ein bisschen unheimlich, wie Ihr pünktlich Morgen für Morgen hier ein Kapitel raushaut - man kann ja fast die Uhr danach stellen 🤩 !
😗 🙂
Champagner schrieb:Nachvollziehbar bei solchen Gästen wie Ralf 🤪 😄 😗
Renovieren muss sich ja lohnen 🙂
Champagner schrieb:Typischer Fall von Photoshop - schön zusammen montiert 😛 😎 !
WENN, dann hätten wir sowas produziert UND gekennzeichnet 😉
Champagner schrieb:Ihr nützt also Büsnau schamlos dafür aus, einen Mega-Cliffhanger zu produzieren 🤩 😈 !?
😗
Champagner schrieb:Ich finde, man kann auch morgen früh vor der Abfahrt und am Sonntag vorm Frühstück ein Kapitel hochladen - wo Problem? 😕
Nö 😎
Champagner schrieb:Alles Weitere mündlich und vergesst bitte nicht.... Ihr wisst schon was 🙂 ! Liebe Grüße und natürlich danke fürs fleißige Berichtschreiben und die schönen Erinnerungen, die Ihr damit in mir wach ruft! Bele
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200715. Juli 2024 ·
Montag, 13.05.2024 Etosha Halali 125 km
Der Tag beginnt hier früh, da sich einige Gäste zu einem Gamedrive abholen ließen. Da wir relativ nah an der Rezeption standen, hörten wir Autos und Stimmen 😐 Machte uns aber nichts aus, wir waren sowieso wach. Nach dem Frühstück checkten wir dann beim wirklich sehr freundlichen und auch gut geschultem Personal aus. Wir fuhren wieder in den Etosha Park, erledigten die Formalitäten und steuerten zunächst das Wasserloch Klein Namutoni an. Auf dem Weg dorthin sahen wir viele Eli Hinterlassenschaften, ein paar Tiere verschwanden gerade im Busch aber sonst war nicht viel los, auch am Wasserloch nicht. Bei Springbokfontein waren sehr viele Gnus, Springböcke und Zebras unterwegs. Zuvor konnten wir noch einige Elefanten beobachten.
Wir steuerten einen Rastplatz an, aber wie erwartet, waren die sanitären Einrichtungen nicht nutzbar 🤢 Aber die Aussicht auf die Pfanne war sehr schön. Ein weiterer Platz in der Nähe ist schon länger geschlossen. Das ist wirklich jammerschade, das die das hier nicht auf die Reihe kriegen.
Wir fuhren weiter zum nächsten Wasserloch, Goas. Dort trafen wir ein Fahrzeug an, dessen Insassen uns auf einen Leoparden aufmerksam machten, der unter einem Baum lag 🤩 Nicht schlecht, wir waren begeistert. Wir positionierten uns um ihn oder sie besser fotografieren zu können.
Als ein Zebra in seine Nähe kam, sprang er auf einen Baum. Er beobachtete von seinem Aussichtsplatz Impalas und Springböcke, die nicht arg weit weg von ihm entfernt waren. Wir erklärten derweil den Neuankömmlingen seine genaue Position, er war nun nicht mehr so gut sichtbar. Irgendwann hatte sich die Sichtung dann auch unter den Touroperatoren rumgesprochen, es wurden mehr Fahrzeuge und es wurde wild rumrangiert 😐 Es wurde Zeit für uns, weiterzufahren. Der Leo hatte sich in noch höhere Regionen des Baumes zurückgezogen, nur der Schwanz war noch zu sehen.
Kurz vor Halali sahen wir noch ein Nashorn im Schatten liegen, da hoffen wir doch noch auf bessere Sichtungen.
Wir checkten in Halali ein und suchten uns einen Platz auf der staubigen Fläche. Ganz zufrieden waren wir mit unserer Wahl dann irgendwie nicht, wollten aber auch nicht mehr umparken. Kurz bevor wir in Halali angekommen sind, hatten wir auf der recht schlechten Strecke bemerkt, dass eine unserer Halterungen für den Tisch nicht mehr in Ordnung war, die Befestigungsschraube hatte es rausgerüttelt. Da der Tisch durch zwei Halterungen vom herausrutschen aus der Schiene gesichert war, machte Ralf kurzerhand aus zwei eins. Selbst ist der Mann.
Wie immer gab es eine Kleinigkeit zu essen, ich schrieb Tagebuch und Ralf verzog sich in den Schatten der Laundry und bearbeitete seine Fotos. Im Shop kauften wir uns noch ein paar Getränke, das Restaurant war um die späte Mittagszeit sehr gut von diversen Gruppen besucht. Es war wieder ziemlich heiß und da tat eine erfrischende Dusche gut. Wieder frisch, liefen wir dann zum Wasserloch. Es kamen sehr viele Zebras zum Trinken, sonst war erstmal nichts los.
Zum Sonnenuntergang kamen viele, auch viele junge Leute mit diversen Sundownergetränken 😐 Aber alle waren erstaunlich rücksichtsvoll, also leise 🙂 (außer so manche Franzosen, die sich lautstark unterhielten….!) Dann kam eine Nashornmutter mit Kleinem zum Trinken und dann noch ein weiteres Tier. Bei dem schönen Licht zum Sonnenuntergang ein wirklich tolles Bild.
Wir legten eine Kochpause ein und machten uns die Reste aus unseren Vorräten zu Abend. Dosengemüse und Würstl mit Gurkensalat 🙂 Das letzte Holz wurde auch verheizt. Rundherum waren die Plätze sehr gut mit weiteren Campern und Overlandern belegt. Nach dem Abwasch zog es uns nochmal zum Wasserloch. Mittlerweile waren es mehr Nashörner geworden. Eines der Tiere verhielt sich ganz schön aggressiv den anderen gegenüber und stieß drohende Laute aus. Zebras kamen und gingen, sie waren sehr schreckhaft. Eine Hyäne und eine Eule waren auch noch zu Gast.
Wir verließen sehr zufrieden die „Show“. Das war ein schönes Erlebnis unser Besuch am Wasserloch. Nun wurde es aber auch Zeit fürs Bett.
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200716. Juli 2024 ·
@bayern schorsch über die Sichtungen können wir uns, zumindest in Namibia, nicht beklagen 🙂 und die Riverdance Lodge wäre definitiv was für euch; nach der Renovierung wird sie ja hoffentlich nicht schlechter werden 😐
pantherThemenstarter1’300 Beiträge · seit 200716. Juli 2024 ·
Dienstag, 14.05.2024 Etosha, Okaukuejo 136 km
Wir standen früh auf und packten bei der morgendlichen Kühle schon den ersten Koffer. Nach Kaffee und Nutellabroten ging es heute weiter nach Okaukuejo. Wie wir von Mitreisenden erfahren hatten, war der Campingplatz wohl ausgebucht.
Wir fuhren ein paar Wasserlöcher an, zunächst Rietfontein, da war nichts los. Alles war sehr trocken. Ich erinnerte mich an einen früheren Besuch ungefähr zur gleichen Jahreszeit, da hatten wir einen Löwen unter einem Busch gesehen. Der Busch war nur noch ein dürres Gerüst ohne Blätter 🙁
Bei Sueda/Salvadora hatten wir aber Glück, vier Löwen lagen im Gras verteilt und waren an den vorbeiziehenden Antilopen interessiert. Dementsprechend füllte sich nach geraumer Zeit die Straße wieder mit Autos und Fahrzeugen der Touranbieter. Da aus unserer Sicht erst einmal keine weiteren Aktivitäten zu erwarten waren, fuhren wir weiter.
Zum Homob Wasserloch führte eine extrem schlechte Straße, hoffentlich werden wir am Ende dafür belohnt – das war echt schlimm 😵 In der Tat patschte ein Honigdachs durchs Wasser – auf der Suche nach was auch immer. Coole Sichtung. Hat sich doch gelohnt 🙂
Dann ging es weiter nach Okaukuejo, aber diese sogenannte Hauptstraße war voller Spurrillen, ein extremes Gepolter und Gerüttel war das. Echt fies 😈 Wir checkten bei einer sehr freundlichen Rezeptionistin ein. Sie empfahl uns das Essen im Restaurant. Wir stellten fest, dass es gar kein Buffet mehr gab, nur noch eine kleine Karte. Das wollten wir doch mal ausprobieren und gingen einen Tisch reservieren. Wir bezogen unsere lovely Site No. 6 direkt am Eingang des Damen-Waschhauses. Kleines Dejavu: vor Jahren standen wir vermutlich auf der No. 5. Wir statteten zunächst mal dem Wasserloch einen Besuch ab, ein Eli und Zebras waren am Trinken. Wir freuten uns wieder hierzu sein, knabberten ein paar Snacks und beobachteten das Geschehen.
Dann machten wir im Auto etwas klar Schiff, räumten etwas rum und machten innen den gröbsten Schmutz weg. Danach war aber eine Dusche angesagt. Am späten Nachmittag fuhren wir noch mal raus zu Gemsbokvlakte und Olifantsbad. Keine Elefanten weit und breit 🙁 Schade. In Olifantsbad standen wir eine Zeitlang, sahen Oryx und Impalas.
Auf einmal lief ein kleines Tier Richtung Wasserloch – ich dachte noch: ein Schakal. Aber denkste, eine Wildkatze war es 🙂 Oh wie toll war das denn? Schon die Zweite in diesem Urlaub, vorher hatten wir auf unseren Reisen noch nie eine gesehen. Sie suchte sich einen geschützten Platz in einem Betonteil, wahrscheinlich ein Teil für die Wasserpumpe und wechselte anschließend etwas näher zum Wasserloch. Neben einem großen Stein fand sie Deckung. Sie war an den Tauben interessiert, die vermehrt ans Wasserloch kamen.
Wir machten uns langsam wieder auf den Rückweg, beim Wasserloch Gemsbokvlakte war leider immer noch gähnende Leere 😮 Der Campingplatz war mittlerweile mehr als gut gefüllt. Wir schnappten unseren letzten Sundowner und gingen zum Wasserloch. Neben uns waren wohl Afrikaneulinge, die in jedem entfernten Zebra gleich einen Elefanten sahen, das war echt witzig ihnen zuzuhören. Die Zebras waren hier rund um Okaukuejo wirklich sehr präsent und zahlreich.
Wir gingen dann zum Essen ins Restaurant und konnten immerhin aus drei Gerichten wählen. Game- und Beefsteak und Pork meine ich mich zu erinnern. Vegetarisch gab es auf Anfrage – Nudeln, wie wir am Nebentisch gesehen hatten. Unser Gamesteak war völlig in Ordnung, sicher nicht der Oberknaller aber mit Gemüse und Kartoffeln dazu, durchaus ok. Ralf haderte noch etwas mit dem Kellner 😐 , der plötzlich unsichtbar war und meldete sich beim Personal, dass wir doch Geld loswerden wollten. Danach zog es uns wieder zum Wasserloch wo wir es uns auf einer Bank mit einem Gläschen Wein und unseren letzten Knabbereien gemütlich machten. Viele Zebras und einige Nashörner kamen zum Trinken. Rund um unseren Platz wurde es dann auch langsam ruhig, unsere letzte Zeltnacht war angebrochen.
über den Honigdachs im Wasser und die Wildkatze habe ich mich heute besonders gefreut. Beides wirklich schöne, nicht alltägliche Sichtungen 🤩 Auch das Foto der Abendstimmung macht mich beim Betrachten ganz "wegmütig", so schön ist es. Zum Glück dürfen wir ja bald wieder Richtung Afrika aufbrechen und haben dann hoffentlich auch einige besondere Sichtungen, die in Erinnerung bleiben.
Da hattet ihr ja wirklich tolle Sichtungen! Leo, Honigdachs, Löwen, Wildkatze – wow 🤩 Die Fotos vom Leo im Baum und die Zebras mit der goldenen Staubwolke finde ich ganz besonders schön! 🙂
panther schrieb: und die Riverdance Lodge wäre definitiv was für euch; nach der Renovierung wird sie ja hoffentlich nicht schlechter werden 😐
Liebe Grüße in die Nachbarschaft Ralf + Martina
Was ich euch letzthin fragen wollte und vergessen hatte, die RDL wird die nicht mehr von dem Schweizern Pascale und Chris geführt? Ich kann mich noch gut an die Beiden erinnern. Unser Aufenthalt in der RDL liegt schon etwas zurück, wir fühlten uns dort auch sehr sehr wohl.
Eure Zebrabilder am Abend am Wasser sind der Hammer, soooo schön!
liebe Grüße Elke
Menschen, mit denen man lachen und weinen kann, sind die Menschen, die das Leben ausmachen.