dergnagflowThemenstarter2’578 Beiträge · seit 200722. Nov. 2022 ·
Hi, vielen Dank für diesen interessanten neuen Weg! Muss ich mir im Detail anschauen und mit meinem Mitfahrer besprechen. Würde die Strecke extrem verkürzen. Wäre interessant, ob den auch schon jemand anderer gefahren ist. LG Wolfgang
sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Der Platz ist sehr gut, ich habe nur keine Koordinaten und kann daher nicht exakt sagen wo er war. Hier einige Bilder von dem Platz. Fährt mein ein par hundert Meter weiter, kommt man zu einer Himbafamilie.
Dillinger schrieb:Hallo Wolfgang, sorry, da habe ich mich falsch ausgedrückt. Der Platz ist sehr gut, ich habe nur keine Koordinaten und kann daher nicht exakt sagen wo er war. Hier einige Bilder von dem Platz. Fährt mein ein par hundert Meter weiter, kommt man zu einer Himbafamilie. Gruß Markus
Die Koordinate ist: "S17° 27' 36.8" E12° 21' 37.0". Wir haben dort in 06/2021 auch 1 Nacht verbracht. Platz war ganz okay. Von dort dann nicht mehr so weit um in den Shortcut einzufahren wenn dies denn für Euch in Betracht kommt.
VG, Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
Die Koordinate ist: "S17° 27' 36.8" E12° 21' 37.0". Wir haben dort in 06/2021 auch 1 Nacht verbracht. Platz war ganz okay. Von dort dann nicht mehr so weit um in den Shortcut einzufahren wenn dies denn für Euch in Betracht kommt.
VG, Gerhard
Genau das ist derselbe Ort wo auch wir übernachteten. Meine Koordinaten sind für den Beginn dieses kleinen Trockenfluss.
dergnagflow schrieb:Hi, vielen Dank für diesen interessanten neuen Weg! Muss ich mir im Detail anschauen und mit meinem Mitfahrer besprechen. Würde die Strecke extrem verkürzen. Wäre interessant, ob den auch schon jemand anderer gefahren ist. LG Wolfgang
Hallo Wolfgang Du kannst dich 100% auf die Angaben verlassen. Wir kennen Andrew und Jenny persönlich. Er zeichnet alles akribisch auf. Diese Strecke zu finden und zu fahren war ein wichtiger Teil ihrer Reise. Diese neue Route sei von der Marienfluss Conservancy erschlossen worden als Alternative um von de Epupa Fällen in den Marienfluss ohne van Zyl Pass zu gelangen. VG LL
nach Plan A sind wir von Sylvester (Palmwag) bis 13.1.23 (Signal Hill Gegend) mit einem LC unterwegs. Palmwag - Crowther's Trail - Hoanib (sehr ausgiebig) - Tsuxub - Westende Puros-Canyon - Orupembe - Marble Campsite - Himba Sphinx Gegend - Puros. Marienflusstal (also nördlich der "Tonnen-Route") gehört nicht zu Plan A, da Solofahrzeug. Neue Übernachtungsplätze kann ich dir leider keine nennen.
LG Walter
no worries MUC_WDH
dergnagflowThemenstarter2’578 Beiträge · seit 200722. Nov. 2022 ·
Hallo Leona,
La Leona schrieb:, Hallo Wolfgang Du kannst dich 100% auf die Angaben verlassen. Wir kennen Andrew und Jenny persönlich. Er zeichnet alles akribisch auf. Diese Strecke zu finden und zu fahren war ein wichtiger Teil ihrer Reise. Diese neue Route sei von der Marienfluss Conservancy erschlossen worden als Alternative um von de Epupa Fällen in den Marienfluss ohne van Zyl Pass zu gelangen. VG LL
Danke. Ich werde auch versuchen, ihn eventuell noch zu erreichen. Es geht hier nur um Erfahrungswerte beim Befahren in die andere Richtung, also von West nach Ost. Aber nachdem das neu angelegt wurde, sollte das ja offenbar in beide Richtungen gehen. Wir haben VanZyls Erfahrung, schlechter wird's ja wohl nicht sein. 😉. LG Wolfgang
dergnagflowThemenstarter2’578 Beiträge · seit 200702. Dez. 2022 ·
Nach ein wenig Feintuning sieht das nun ja schon ganz gut aus: Wir haben als Überraschung für die Damen das Etambura Camp eingebaut, die Route ein wenig verändert und den Shortcut südlich von VanZyls aufgenommen. Da habe ich von Andrew noch die gpx Daten erhalten. Dank nochmal an La Leona! lg Wolfgang
dergnagflowThemenstarter2’578 Beiträge · seit 200709. Jan. 2023 ·
Hi, jetzt geht's ja bald los und daher wollte ich nochmal kurz fragen, ob ev. jemand in den letzten Wochen im Norden unterwegs war und aktuelle Infos zur Spritsituation in Okangwati geben kann. lg Wolfgang
dergnagflowThemenstarter2’578 Beiträge · seit 200714. Dez. 2023 ·
Ich quote mich mal selbst:
dergnagflow schrieb: Vielen Dank, das hat tatsächlich ein wenig geholfen. Da sind auf der Route zwischen Marble Camp Site und der Etanga Junction drei Plätze eingezeichnet. Einer beim Baobab picnic spot. Ich hab' die mal abgespeichert, auf Google Maps sind da aber in der Nähe jeweils Kraale zu sehen. Mal schauen, wie das dann vor Ort aussieht. Ich werd' nach der Rückkehr dann berichten. lg Wolfgang
Wir sind tatsächlich dann diese Strecke gefahren. Und ja, diese drei Übernachtungsplätze gibt es.
Der südlichste ist genau am Pass direkt neben dem Fahrweg. Da passt meiner Erinnerung nach genau ein Auto hin, das steht aber halbwegs waagrecht. Steiniger Untergrund. Wenig Platz dann für Tische oder ein Feuer. Zur Not möglich, wenn's finster wird.
An den in der Mitte kann ich mich nicht genau erinnern, nur dass ich mir notiert habe, dass es den tatsächlich gibt. War aber sicher besser als der am Pass.
Der im Norden ist dann in der Ebene inmitten von vereinzeln stehenden Bäumen. Da kann man von der Straße wegfahren und scheint ganz gut geschützt zu sein. Nehme aber an, dass man dort durchaus Besuch bekommen kann.
dergnagflowThemenstarter2’578 Beiträge · seit 200703. März 2026 ·
Hi, ich häng's hier mal dazu, weil's thematisch gut passt.
Wir sind von unserer Kaokoveld Tour zurück und haben auch die südliche Umfahrung vom Vyn Zyls Pass begutachtet.
Wir haben sie in West-Ost-Richtung ausprobiert, hatten dazu zwei neue Landcruiser (siehe den Thread vom Advanced Car Hire) und wissen in der Regel halbwegs, was wir tun 😉. Unmittelbar nach dem Verlassen der Ebene des Marienfluss-Tals gibt's einen steilen schmalen Einstieg aber mit festem Felsboden und gut befahrbar. Danach folgt eine „sanfte” Fahrt über Hügel, nicht allzu anstrengend, aber immer sehr steinig und langsam. Die Strecke ist mehr oder weniger sichtbar, aber es gab überhaupt keine Spuren von anderen Fahrzeugen, ich schätze, wir waren die ersten, die seit vielen Monaten dort gefahren sind.
Am südlichsten Punkt befindet sich ein kleines Himba-Dorf, wo uns zwei Mädchen neugierig beobachteten. Danach geht es weiter über felsiges Gelände, bis wir einen steilen Abschnitt erreichten. Dieser Abschnitt war das Ende unseres Versuchs.
Ich bin noch ziemlich weit hinauf gegangen, dort wo der Weg am Foto "zuende" erscheint, geht er nach rechts und etwa nochmals so weit den Berg hinauf. Das sind etwa 600-700 Meter und obwohl er zumindest auf einer Seite am Anfang aus festem Fels besteht, wechselt er nach dem ersten Viertel der Strecke zu losen großen Steinen. Nach der Begutachtung, entschieden wir, dass es das Risiko hier nicht wert ist. Es wäre vielleicht möglich gewesen, zu fahren, aber WENN es ein Problem gibt, bist du dort wirklich in der Rue de la Gack. Wir können zwar durchaus mit Geröll umgehen und auch durchaus gut fahren, aber das war uns zu riskant.
Ich hab schon zweimal in Namibia den schmalen Pfad zwischen „alles ist großartig” und „oh mein Gott, wie kommen wir hier wieder raus” erlebt, das war definitiv nicht der richtige Ort, um es ein drittes Mal zu versuchen. Es gibt keine Möglichkeit, externe Hilfe zu bekommen, diese Strecke ist zwar auf der OSM Map eingezeichnet, aber sonst auf keinen Karten verzeichnet, man kann maximal seinen GPS-Standort übermitteln.
Beide waren wir uns aber einig, dass wir es in umgekehrter Richtung, also hinunter, durchaus gefahren wären.
Wir fuhren dann zurück zum südlichsten Punkt von wo aus eine Strecke nach Süden zur Otjiha-Ebene führt. Dort haben wir dann mitten in der Fläche irgendwo sehr schön übernachtet. Wunderschöne Landschaft!
Am nächsten Tag fuhren wir nach Osten in Richtung Opuwo und mussten den Bergpass der D3703 nördlich von Otjihaa hinauffahren. Der ist extrem schlecht beieinander, der Haupttrack ist durch offenbar starken Regen zerstört. Obwohl es eine kleine Detour gab, ist dieser Weg nichts für schwache Nerven. Niedriger Gang, erster Gang gesperrt und dann – wenn man sich einmal entschlossen hat, zu fahren – nicht anhalten, weiterfahren, weiterfahren, weiterfahren. Ich habe ein GoPro-Video, aber dort schaut's natürlich wieder nur nach Pipifax aus. Meine Freundin hat auf dem Weg nach oben die Augen geschlossen. Und sie ist vor zwei Jahren mit mir den Divorce Pass gefahren 😉.
Für die 40 (sorry, ich habe mich da vertan!) 90 Kilometer vom Übernachtungsplatz bis nach Etanga, wo die sehr gute Gravel Road nach Opuwo losgeht, haben wir 5:15 Stunden gebraucht. Sind aber dazwischen nicht auf Steinmännchensuche gegangen.
Lange Rede, kurzer Sinn: Es ist wunderschön dort oben. Es gibt keine Menschen, außer sehr kleinen Himba-Siedlungen, aber die verstecken sich lieber, als auf einen zuzukommen. Auf dieser Umgehungsstraße fährt normalerweise niemand, ich schätze mal, dass es da durchaus auch ein Jahr keinen Verkehr gibt. Das ist wirklich remote, remote, remote. Wenn etwas passiert, muss man sich zu 100 % selbst aus der Situation befreien. Also lieber einmal Schwanz einziehen und die sicherere Variante wählen 😉. Und viel viel Zeit einplanen. Vom Gefühl her doppelt so viel, wie noch vor einigen Jahren. Ich hatte es teilweise unterschätzt.