Fragen zu Teilstrecken Namib-Naukluft & Damaraland

15 Antworten · 2’315 Aufrufe · gestartet 05. Sept. 2021 von offbeat
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Themenstarter106 Beiträge · seit 201805. Sept. 2021 ·
Hallo liebes Forum,

ich melde mich nach langer Zeit und einem leider unvollendet gebliebenen Reisebericht (öhem) hier zurück mit ein paar Detail-Routenführungsfragen. Denn, ich kann es selbst noch gar nicht fassen, aber: Sofern wir den PCR bestehen, sieht es so aus, als könnten wir unsere eigentlich für letztes Jahr geplante zweite Reise im Oktober wirklich machen. Nachdem letztes Mal Botswana dabei war und Namib/Naukluft zu kurz kam (1N Windhoek – 1N Sesriem – 1N Hauchabfontein – 2N Swakopmund) wollen wir uns dieses Mal im Rahmen der Möglichkeiten etwas mehr Zeit dort nehmen.

Die Route dieser zweiten Tour ist gar nicht so unähnlich der ersten bzw. einer typischen ersten Tour. Der Grund ist einfach: Wir konnten noch zwei Freunde überzeugen, auch mitzukommen. Wir sind dann mit 2 Autos unterwegs, jeweils von SCR mit Dachzelt, haben also die Herausforderungen einer Erst- und Zweittour in einem und möchten unseren Freunden ein paar Highlights nicht vorenthalten, während für uns zumindest ein bisschen was Neues dabei sein soll. Zugleich lag ein Fokus darauf, möglichst schöne Campsites anzufahren.

Die Route ist inzwischen durchgebucht und auch wenn vielleicht nicht alles total ideal ist, haben wir hier für alle Beteiligten ein paar Wünsche dabei (Krokodile). Ich tüftele aber zurzeit noch an einigen Streckenführungen, die uns erlauben sollen, noch etwas „Neues im Alten“ zu sehen bzw. doppelte Fahrstrecken zu vermeiden. Mich würde da auch immer interessieren, ob sich das lohnt – oder die Strecken von Nord nach Süd ganz anders wirken als von Süd nach Nord.

Aber erstmal hier unsere Route. Reisezeit ist wie gesagt Oktober/November. Wir haben 22 Nächte vor Ort plus An- und Abreisetag durch Nachtflüge.

Nachtflug, Ankunft morgens mit Eurowings Discover
1N Windhoek: Krumhuk, 2-Bedroom-Bungalow
1N Namibgrens Campsite #1 (Wandern)
1N Sesriem: NWR Camp (Sossusvlei abends und morgens nochmal?)
2N Namtib Campsite (Wandern)
2N NamibRand Family Hideout: Campsite Venus (Aktivität tbd)
1N Mirabib Campsite
1N Swakopmund: The Stiltz (Aktivität tbd)
1N Spitzkoppe Campsite
1N Mowani Mountain Camp: Campsite (Twyvelfontein, Wüstenelefanten)
1N Bambatsi: Campsite (leider nicht Camp Biro sondern nur Camp Gik, weshalb hier noch ein großes Fragezeichen ist, ob nicht doch lieber Hoada?)
1N Olifantsrus Campsite
1N Okaukuejo Campsite
1N Halali Campsite
1N Onguma Tamboti Campsite
1N Shametu River Lodge: Luxury Tent Chalet direkt am Fluss (Bootsfahrt)
2N Mobola Lodge Campsite (Bootsfahrt, Mahango, Buffalo Core)
2N Waterberg Plateau Campsite (Rhino Drive, Guided Walk)
1N Okonjima Campsite (Leopard Drive, Pangolin Tracking zu Fuß)
Nachtflug Abflug abends mit Eurowings Discover

Zu sechs der Routenstücke stellen sich mir noch konkrete Fragen, wie man wohl am besten fährt:

1. Von Namibgrens nach Sesriem: Wie sinnvoll wäre es, zwecks einer „neuen“ Fahrstrecke unsere Freunde über den Spreetshoogtepass zu schicken (den wir schon kennen) … und selber aber die D1275 zurück nach Nauchas und dann über die D 1261/C24 über den Remhoogte Pass bis zur C14, dort dann das kleine Verbindungsstück D1273 bis zur C19 und runter nach Sesriem? Lohnt der Umweg landschaftlich oder ist es unnötig und wir sollten auch einfach den direkten Weg nehmen, obwohl er uns schon bekannt ist?

2. Von Sesriem nach Namtib: Auf T4A ergibt sich mir eine Fahrtzeit von 4,5 Std. auf dem direkten Weg via C27 und D707. Hier kommen wir dann allerdings auch schon am NamibRand vorbei, wo wir aber erst wieder auf dem Rückweg nach Norden übernachten werden. Da die Strecke lang ist und wir wahrscheinlich morgens nochmal im Sossusvlei sind, sollten wir sicher den direkten Weg auf der C27 und dann D707 nehmen…

3. Von Namtib nach NamibRand FH: Angenommen wir sind nun auf dem Hinweg den direkten Weg über C27 und D707 gefahren, stellen sich mir hier ein paar Fragen. Da wir in Namtib und NamibRand jeweils zwei Nächte haben, könnte man den Zwischentag ja gut nutzen, um ein bisschen rumzufahren, zumindest sofern man dann Lust hat.
a) Namtib liegt ungefähr auf der Hälfte der D707. Die soll ja sehr schön sein. Lohnt es sich, den „Rest“ der D707 nach Süden auch noch abzufahren? Und wäre es dann sinnvoller, irgendwann einfach umzudrehen und wieder zurück nach Norden zur C27 zu fahren – oder lohnt sich der Schlenker über die südliche D707 und C13 über Helmeringhausen und dann die C27 hoch bis Spes Bona, sodass wir dort keine „doppelte“ Strecke haben?
b) Wäre es alternativ oder sogar zusätzlich zu der Variante in a) sinnvoll, sozusagen als „Ausflug in die Berge“, von Betta aus über die D826 und Duwisib Castle nach links auf die D831 zu fahren, und dann via die D830 und D827 wieder zurück zur C27 und zum Family Hideout? (Diese Route habe ich so ähnlich in einem anderen Thread gefunden und sie wurde als schön beschrieben. Bin auch sehr offen für Alternativen. Mir geht es dabei nicht um Duwisib Castle sondern um landschaftlich schöne Strecken).

4. Von NamibRand FH nach Mirabib: Auch hier wieder die Frage, ob es sich lohnt, einen anderen Weg als auf dem Hinweg zu fahren (z.B. hier wieder über die D827 und dann M36 auf die C19, ohne nochmal über Sesriem zu fahren) um eine doppelte Fahrstrecke zu vermeiden oder ob die Strecke über die C27 in die andere Richtung einen ganz anderen Reiz hat und sich noch ein zweites Mal lohnt.

5. Von Swakopmund zur Spitzkoppe: Gibt es hier eine Möglichkeit, die nervige B2 zu umgehen? Über Henties Bay und D1918? Oder macht das keinen Sinn und dauert unnötig lange? Oder lohnt hier möglicherweise sogar ein Abstecher in den Messum Crater? Ich habe einiges darüber gelesen, leider erst nachdem die Planung fix war, und habe mich ein bisschen verliebt. Es heißt ja, die Magie des Ortes entfaltet sich nur, wenn man dort auch eine Nacht campt. Leider bleibt uns dafür keine Zeit. Ausflüge in den Krater werden ja teils auch als Tagestrip angeboten. Daher frage ich mich, ob das für uns nicht auch als Tagestour möglich ist und sich lohnt (mit Blick darauf, dass wir zuvor ja schon eine Woche in der Wüste waren). Je nachdem, ob wir in Swakopmund morgens noch eine Aktivität machen, hätten wir ja den ganzen Tag Zeit (Swakop, Little Five Tour und die Felsmalereien an der Spitzkoppe kennen wir schon).

6. Von Bambatsi nach Olifantsrus – oder doch Hoada? Eigentlich wollte ich unbedingt die Ugab Terraces sehen. Wir haben (auch) deshalb Bambatsi gebucht, wo wir allerdings nicht in Camp Biro wären sondern auf der anderen Campsite, Camp Gik, über die sich leider eher wenig Info finden lässt. Und dann habe ich gelesen, dass die Strecke über die C39 und C43, also via Palmwag und Grootberg, als eine der schönsten Strecken durch das Damaraland angepriesen wird und diese auch als Tagesstrecke von Bambatsi nach Olifantsrus machbar sein soll. Das wäre natürlich ein ziemliches Zickzack, nach Mowani, dann Bambatsi, und wieder zurück via Mowani auf die C43…. so entwickelte sich die Überlegung, ob wir nicht Bambatsi stornieren und doch lieber in Hoada übernachten sollten. Hoada war bei uns bisher raus wegen der möglichen Fliegenplage… und weil ich unbedingt die Ugab Terraces sehen wollte. Die würden wir nicht schaffen, wenn wir dort übernachten. Was für Bambatsi spricht ist, dass sie wohl eine schöne Terrasse haben mit Blick auf ein Wasserloch. Und wir würden uns den Vet Fence bei Palmwag sparen (oder nimmt man den nur mit, wenn man in Palmwag übernachtet?). Aber ich frage mich, ob der „direkte“ Weg von Bambatsi nach Olifantsrus dann nicht eher langweilig ist und wir was verpassen. Dazu habe ich gefühlt schon alles im Forum gelesen, was ich finden konnte, und weiß trotzdem nicht weiter. Help!

7. Von der Mobola Lodge zum Waterberg: Hier habe ich mich noch nicht informiert. Es ist sowieso eine recht lange Tour, das ist uns bewusst. Bis Grootfontein würden wir sicher direkt fahren und dann Vet Fence-bedingt nochmal für die letzten Tage einkaufen. Gibt es von Grootfontein zum Waterberg Tipps für eine lohnenswerte Route, die nicht allzu viel mehr an Zeit kostet?

Ich weiß, viele Fragen … aber wie das bei der zweiten Tour so ist, weiß man genauer, was man will und kann sich dann so wunderbar in den Details verlieren.

Ich wäre euch sehr, sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könntet, die Routenführung in meinem Kopf etwas zu entwirren. Und sei es auch nur bei dem ein oder anderen Teilstück.

DANKE & einen schönen Sonntag
Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
zuletzt bearbeitet 05. Sept. 2021
315 Beiträge · seit 201705. Sept. 2021 ·
Hallo Offbeat, von Grootfontein zum Waterberg am besten die B8 bis Rietfontein, dann auf die D2804, später dann links halten auf die D2512. Eine wie ich finde sehr schöne Strecke (wir sind sie schon zweimal gefahren), gut fahrbar und sicher nicht zeitraubender als über Otjiwarongo. Nur die vielen Viehgatter fordern den Beifahrer / die Beifahrerin 😉
Viele Grüße Robert
Themenstarter106 Beiträge · seit 201806. Sept. 2021 ·
Danke dir Robert! Das klingt gut und ist notiert. Und ein bisschen Bewegung schadet dem:der Beifahrer:in sicher nicht, nach den ganzen Safari-Tagen 😄
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
Themenstarter106 Beiträge · seit 201810. Sept. 2021 ·
Hat vielleicht noch jemand einen Tipp zu den anderen Strecken? 😗 Ansonsten würfeln wir es vor Ort aus, auch okay 😄
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
1’114 Beiträge · seit 201610. Sept. 2021 ·
Hallo,
Ich bin ja noch Neuling und daher nicht besonders erfahren, hier aber mal trotzdem mein Tipp:
Ich bin im Oktober 2019 mit meiner Mutter von Swakopmund aus via Oase Goanikontes und Khan River Trail zur Spitzkoppe gefahren. Das war sehr sehr schön, sandig, einsam und hat auch fast den Ganzen Tag gedauert. Wir hatten allerdings auch einen längeren Stopp in der Oase mit lekker Kaffee und Kuchen und netter Gesellschaft.
Wie es mit der aktuellen Befahrbarkeit aussieht, weiß ich nicht, bei uns ging es gut. Wir sind wohl allerdings etwas früher zur Straße zurück gefahren, als Christian Möhle in seiner Beschreibung auf bwana tucke tucke... 🙄

LG
Tanja
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023 Namibia September / Oktober 2025 - Namibia 2027 5 Wochen im April/ Mai, mal gucken wohin es geht!
Themenstarter106 Beiträge · seit 201810. Sept. 2021 ·
Liebe Tanja,

danke für deinen Tipp, das klingt spannend... ich hatte die Mondlandschaft und generell diese Ecke immer mal in Betracht gezogen, aber dann doch außen vor gelassen, weil ich unsicher war, wie schaffbar das für uns ist (und wie groß der Unterschied zu dem, was wir vorher schon gesehen haben). Die Schikane hattet ihr damals ausgelassen, wenn ich deinen Fragen-Thread richtig lese? Und das ging gut? Ist es dort denn (scharf-)steinig, also wie groß ist die Gefahr für die Reifen?

Ist auf jeden Fall mal auf die Liste gekommen, aber ich muss schauen, ob wir das wirklich wagen 🤩

Liebe Grüße!
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
1 Beiträge · seit 202110. Sept. 2021 ·
Hallo,
wir sind gestern von unserer ersten NAM Reise als Familie zurück, ich weiß immer noch nicht, wo mir der Kopf steht nach all den Eindrücken und Erlebnissen.
Habe mir vorgenommen, einen Bericht zu schreiben, da es trotz „Standard“ Route außergewöhnlich war aufgrund der fehlenden Touristen, selbst 10 fach Täter, die vor 25 Jahren schon da waren, hatten es noch nie so erlebt.
Zu Route 1 kann ich Dir sagen, das der Teil ab Nauzerus über die C24 der schönste Teil der C24 ist (wir sind die ab Rehoboth gefahren).
Vergleichen mit Deiner Strecke kann ich aber nicht
LG
1’114 Beiträge · seit 201610. Sept. 2021 ·
Ja, bis zur Schikane sind wir nicht gefahren, kann aber auch nicht genau sagen, wo wir wieder auf die Straße gekommen sind, da wir nur mit einer Papierkarte unterwegs waren und es da doch einige Spuren gibt. Irgenwo zw Arandis und Trekkopje.
Besonders steinig war es eigentlich nicht, wenn ich mich richtig erinnere... Mehr sandig.
LG
Tanja
Namibia Oktober 2019 - Namibia April 2021! Schön war's Namibia Oktober 2021 - Süd-Namibia April 2023 Namibia September / Oktober 2025 - Namibia 2027 5 Wochen im April/ Mai, mal gucken wohin es geht!
873 Beiträge · seit 201613. Sept. 2021 ·
Insgesamt scheint mir das Ganze schon sehr 'fahrlastig' zu sein - ist aber wohl sowieso schon weitgehend so gebucht.
Versucht Euch möglichst alle paar Tage mal einen Nachmittag zum Füßehochlegen einzubauen und nicht NOCH mehr 'unnötig' zu fahren. So ist z.B. Namtib dafür super geeignet und man sollte nicht noch den halben freien Tag dort zum D707 rauf und runter "abfahren" (Zitat) nutzen.

Die Fahrt nach Mowani und gleich am Reisetag auch die Wüstenelefantentour wird m.E. nicht funktionieren. Ihr braucht da einen Tag mehr. Lasst mal einen Tag das Auto stehen und nutzt den Morgen-Drive der Lodge. Die finden die Elefanten mit größerer Erfolgswahrscheinlichkeit als ihr und fahren auch in Gelände, in der sich ortsunkundige Privatleute nicht hineintrauen.

Das gleiche gilt denke ich z.B. auch bei Onguma. Ihr fahrt den ganzen Tag durch den Etosha, kommt wahrscheinlich am späten Nachmittag an, habt nahezu NICHTS von dem tollen Onguma Gelände und müsst am morgen schon wieder los.

Genauso bei Shametu. Zwischen eine lange langweilige Tagesfahrt und das Abendessen klappt es wahrscheinlich geradeso eine kleine Bootsfahrt zu quetschen und dann am Morgen schon wieder weiter.

Das wird Alles in Allem sehr stressig. Ihr braucht auf jeden Fall für jedes Auto zwei Leute, die gern und lange fahren.

Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 13. Sept. 2021
Themenstarter106 Beiträge · seit 201814. Sept. 2021 ·
@Lucifer: Danke für den Hinweis! Dann versuchen wir das vielleicht wirklich mal über die Strecke. 🙂

@Tanja: Danke auch dir nochmal. Ich hab meinem Freund ein Foto von der Stelle gezeigt aus einem Reisebericht, er meint, das schafft er locker… 😄 ich bin da ja noch nicht so sicher 🙄

@Christoph:
Ich verstehe schon, was du meinst. Aber wir haben beim letzten Mal die Erfahrung gemacht, dass uns ein halber Tag auf der Campsite oft reicht, gerade in der Jahreszeit wo es um den Mittag einfach zu heiß für alles ist. Deshalb am Anfang 2x 2N zum Runterkommen und dasselbe nochmal gen Ende. Nach den ganzen Lockdowns ist der Wunsch nach Erlebnis gerade einfach größer als der nach Rumhängen 🙂 Deinen Hinweis zu Mowani und Onguma werfe ich aber nochmal in die Runde! Bei Mowani hätten wir das auch so gemacht, aber hier wird ja oft gesagt, dass Camper nicht an Touren teilnehmen können und dann wird es kompliziert (ich weiß, dass die Twyvelfontein Lodge auch externe Gäste für die Touren annimmt, aber das muss man dann ja alles schon wieder vorbuchen und ein bisschen spontan wären wir schon gerne noch). Oder ist das in Corona-Zeiten nicht mehr so und sie nehmen uns definitiv mit auf die Tour?
Und kannst du bei Onguma mehr dazu sagen, wieweit sich das auch als Camper lohnt, dort Zeit zu verbringen? Wir hatten die Campsite eigentlich nur als Ersatz zu Namutoni gesehen, weil sie als solche empfohlen wurde. Was ist denn der Mehrwert des Onguma Reserves ggü Etosha? Kann man da mehr machen als an der x-ten geführten Tour teilzunehmen, also kann man z.B. auch selbst fahren o.ä.? Das würde mich sehr interessieren. Ich wäre ja durchaus bereit, die Halali-Nacht zu opfern, auch wenn das Wasserloch abends so gut ist, denn in der Gegend hatten wir letztes Mal kaum Tiere gesehen und um auf der Campsite zu verweilen, war es auch viel viel zu heiß. Aber inwieweit wir als Camper viel mehr von Onguma haben, erschließt sich mir noch nicht so ganz.
Bei Shametu hast du objektiv komplett recht, uns geht es da aber nur darum, nach dem langweiligen Fahrtag nochmal einen Impuls zu setzen (Bootsfahrt) und nicht kochen zu müssen (Abendessen) und nach dem Etosha-Gewusel einfach mal in ein Bett zu fallen. Sonst hätten wir auch 3x Mobola gemacht.
Ansonsten sind die Fragen zu „Umwegen“ reine Vorbereitung und wir entscheiden uns dann natürlich spontan, ob wir chillen oder doch noch rumfahren wollen! Ich möchte einfach gerne wissen, was die Optionen sind, um dann vor Ort nicht auf eine falsche/zu lange/zu schwierige Strecke zu geraten. Solltest du zu dieser eigentlichen Frage auch noch einen Tipp haben, dann bitte gerne her damit!

Viele Grüße!
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
zuletzt bearbeitet 14. Sept. 2021
190 Beiträge · seit 201714. Sept. 2021 ·
Hallo Offbeat,

wir kommen gerade aus Namibia zurück und waren in Onguma.
Selberfahren ist in dem Reserve nicht erlaubt, ihr könnt aber einen Sundowner Drive für 350NAM buchen und fahrt dann 2,5 Stunden im Reserve herum. Tiere gibt es alle, die es auch im Etosha gibt, allerdings keine großen Herden. Es gibt ca.30 Löwen, wovon wir 1 gesehen haben und zur Zeit eine Cheetah mit Baby (7Monate), die wir zweimal gesehen haben, aber da die dort nicht offroad fahren dürfen auch teilweise sehr weit weg.
Ich würde die Nächte in Divundu umverteilen.
Macht doch 2 Nächte Shametu und eine Nacht Mobola. Denn alles was ihr vorhabt ist in der Gegend. Von Mobola müsst ihr ca40 km anfahren.
Ist ja blöd, wenn ihr in Shametu seid, vielleicht in der Früh den Mahango macht und am nächsten Tag für den Buffalo wieder zurückfahren müsst, wo ihr hergekommen seid.
Bei uns war übrigens morgens eher wenig los, die Nachmittag Drives waren meist ergiebiger.
Insgesamt war die Tierdichte in beiden Parks leider eher überschaubar, wobei wir im Buffalo das Glück hatten 8 Löwen aus der Nähe zu sehen. Ich persönlich würde für 3 Nächte nicht den langen Weg auf mich nehmen. Die Strecken dort oben sind super monoton und langweilig. Klar gibt es Siedlungen, aber sonst nichts.
Mir hat z. B. die Bootstour auf dem Okavango oben bei Rundu besser gefallen, als die Bootstour in Divundu ( wir waren im Divava, direkt neben Shametu), rein landschaftlich gesehen.
Bei Mowani müsst ihr mal sehen, wie voll es ist. Momenatan hat man als Camper sicher mehr Möglichkeiten Lodgegelände mit zu nutzen, da die Lodges oft sehr leer sind. Und wenn sie durch euch einen Drive berechnen können, ist das sicher möglich.
Ihr könnt ja am Morgen die Wüstenelefanten machen und bis zur nächsten Unterkunft ist es dann ja nicht mehr so weit.
Für mich wäre eure Tour definitiv viel zu viel Fahrerei, aber das mit dem Aktionismus kann ich gut nachvollziehen. Ich wollte auch immer eher was erleben, als im Liegestuhl zu liegen, auch wenn die Alternative ein Drive mit wenig Sichtungen war, wobei es immer etwas gab, weshalb es sich gelohnt hat wieder ins Auto zu steigen.
Das Problem ist nur, wenn ihr schon so lange von A nach B fahrt, habt ihr dann vielleicht keine Lust mehr auf „wieder Autofahren“.
Ich wünsche Euch eine tolle Reise

LG
Barbara
Themenstarter106 Beiträge · seit 201827. Sept. 2021 ·
Hallo Barbara, vielen Dank dir für deine Infos und Anregungen, die auf jeden Fall mit eingeflossen sind in die Detailüberlegungen! Und freut mich, dass du eine schöne Reise hattest 🙂

Wir haben uns jetzt entschieden, in Hoada zu übernachten statt in Bambatsi. Ob wir dann bei Mowani noch eine Tour machen oder nicht, entscheiden wir spontan. Zwei Nächte Mowani wäre ein Option gewesen, wären wir in der Lodge, aber als Camper zu unsicher wg. Aktivitäten/Pool.

Onguma ist noch im Rennen. Durch den Tausch von Bambatsi zu Hoada sind wir nen halben Tag früher im Etosha und ich könnte mir vorstellen, dass wir dann spontan entscheiden, Halali zu kicken und doch weiter bis nach Namutoni/Onguma fahren. Dann wäre auch noch ggf. etwas Zeit für einen Game Drive in Onguma da.

Der größte Fehler an unserer Route ist aber, dass wir samstags landen und der Embassy Liquor Store nicht zurückschreibt... 😄 🙄

Viele Grüße
Offbeat
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
33,2k Beiträge · seit 200627. Sept. 2021 ·
Der größte Fehler an unserer Route ist aber, dass wir samstags landen und der Embassy Liquor Store nicht zurückschreibt... 😄 🙄
Alkoholverkauf ist doch auch samstags wieder bis 13 Uhr erlaubt...

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter106 Beiträge · seit 201827. Sept. 2021 ·
travelNAMIBIA schrieb:Alkoholverkauf ist doch auch samstags wieder bis 13 Uhr erlaubt...

Viele Grüße
Christian
I know, aber 8 Uhr Landung, 2 Std. Einreise-Schlange, 2,5 Std. Auto-Einweisung, 0,5 Std. Fahrt, dann wäre es Punkt 13 Uhr 😄 Vielleicht sind wir auch schneller, aber es könnte knapp werden...
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018
33,2k Beiträge · seit 200627. Sept. 2021 ·
dann wäre es Punkt 13 Uhr
Ja, also alles gut 🙂
Habe zig Leute die letzten Wochen am Flughafen abgeholt. Hat nie mehr als 1 Stunde gedauert...

Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter106 Beiträge · seit 201827. Sept. 2021 ·
Danke dir Christian, das hilft mir gerade sehr weiter!

Bei unserer ersten Reise standen wir nämlich tatsächlich über 1,5 Std und dann noch Geld abheben etc.... da waren wir echt spät erst in der Stadt. Aber vielleicht hatten wir da auch einfach Pech. Haben das Aussteigen zu entspannt genommen und sind irgendwie ganz ans Ende der Schlange geraten 😄
Südmarokko März 2012 | Südafrika & Swasiland September 2014 | Namibia & Botswana November 2018