Ok, da haben wir ja mal einen Diskussionspunkt.
Pandemien und derartige Ereignisse sind natürlich weder versicherbar, noch regelbar.
Du beschreibst eine "ganz normale" Reisesituation. Die haben wir aber jetzt nicht, das meine ich mit schadlos halten.
Beispielrechnung.
Du lässt dich bei einem Spezialanbieter bzgl. einer Reise beraten. Sagen wir, der Mitarbeiter benötigt etwa 5 Stunden Beratungszeit um dir eine Reise zusammenzustellen, diese abzuändern und mit Partnern vor Ort die Buchungssituation zu erörtern.
Du buchst diese Reise und zahlst bspw. 4.000 EUR inkl. Flug (sagen wir 1.000 EUR für den Flug).
Nun zahlt der Veranstalter etwa 900 an die Fluggesellschaft und überweist 600 als Anzahlung an Partner vor Ort.
Nun kann die Reise nicht stattfinden auf Grund Corona.
Der Veranstalter muss dir nun 4.000 EUR erstatten, obwohl er nur noch 2.500 EUR hat. Er zahlt also aus seiner eigenen Tasche 1.500 EUR zzgl. dem Beratungsaufwand von 5 Stunden.
Weder die Airline, noch die Partner vor Ort erstatten ihm einen einzigen Cent.
Noch schlimmer wird die Rechnung wenn die Reise kurz vor dem Reisetermin ausfällt und alle Gelder geflossen sind. Dann kann es passieren dass der Veranstalter 100% der Partnerrkosten erstatten muss und diese für ihn verloren sind.
Das meine ich mit schadlos halten.
Der Veranstalter hat nicht nur mit seiner Beratung bereits einen Teil seiner kalkulierten Erlöse "verdient" - die ihm illegalerweise wieder genommen werden - sondern er muss in der Realität sogar mehr zurückzahlen als er bekommen hat.
Die Gutscheine, die er dafür von der Airline und den Partnern bekommt nutzen ihm natürlich herzlich wenig wenn er nicht Herr seines Geschäftes ist und nicht weiss wann er wieder Reisen verkaufen kann.
Diese Situation hat mit "Kalkulation" rein gar nichts zu tun. Schlaue Veranstalter werden in Zukunft die Beratung von der Buchung separieren - was in meinen Augen sogar Sinn machen würde. Wer das nicht bezahlen will, kann ja Reisen von der Stange buchen.
Ich hoffe das mit dem "schadlos halten" ist nun klarer 🙂
Pandemien und derartige Ereignisse sind natürlich weder versicherbar, noch regelbar.
Du beschreibst eine "ganz normale" Reisesituation. Die haben wir aber jetzt nicht, das meine ich mit schadlos halten.
Beispielrechnung.
Du lässt dich bei einem Spezialanbieter bzgl. einer Reise beraten. Sagen wir, der Mitarbeiter benötigt etwa 5 Stunden Beratungszeit um dir eine Reise zusammenzustellen, diese abzuändern und mit Partnern vor Ort die Buchungssituation zu erörtern.
Du buchst diese Reise und zahlst bspw. 4.000 EUR inkl. Flug (sagen wir 1.000 EUR für den Flug).
Nun zahlt der Veranstalter etwa 900 an die Fluggesellschaft und überweist 600 als Anzahlung an Partner vor Ort.
Nun kann die Reise nicht stattfinden auf Grund Corona.
Der Veranstalter muss dir nun 4.000 EUR erstatten, obwohl er nur noch 2.500 EUR hat. Er zahlt also aus seiner eigenen Tasche 1.500 EUR zzgl. dem Beratungsaufwand von 5 Stunden.
Weder die Airline, noch die Partner vor Ort erstatten ihm einen einzigen Cent.
Noch schlimmer wird die Rechnung wenn die Reise kurz vor dem Reisetermin ausfällt und alle Gelder geflossen sind. Dann kann es passieren dass der Veranstalter 100% der Partnerrkosten erstatten muss und diese für ihn verloren sind.
Das meine ich mit schadlos halten.
Der Veranstalter hat nicht nur mit seiner Beratung bereits einen Teil seiner kalkulierten Erlöse "verdient" - die ihm illegalerweise wieder genommen werden - sondern er muss in der Realität sogar mehr zurückzahlen als er bekommen hat.
Die Gutscheine, die er dafür von der Airline und den Partnern bekommt nutzen ihm natürlich herzlich wenig wenn er nicht Herr seines Geschäftes ist und nicht weiss wann er wieder Reisen verkaufen kann.
Diese Situation hat mit "Kalkulation" rein gar nichts zu tun. Schlaue Veranstalter werden in Zukunft die Beratung von der Buchung separieren - was in meinen Augen sogar Sinn machen würde. Wer das nicht bezahlen will, kann ja Reisen von der Stange buchen.
Ich hoffe das mit dem "schadlos halten" ist nun klarer 🙂