WernerWThemenstarter220 Beiträge · seit 201320. Feb. 2020 ·
Freunde von mir sind im Rahmen einer Rundreise im August 3 Tage im Kgalagadi. Sie fahren von Upington (also von Süden) rein, 2 Nächte in Twee Rivieren und dann 2 Nächte im Kalahari Tented Camp und dann bei Mata-Mata wieder raus.
Die beiden waren mit mir schon in Namibia und Botswana.
Was für ein Auto ist für die drei Tage nötig? Bis jetzt waren wir immer mit Hilux unterwegs. "Tut" es auch ein RAV4? Was meint ihr?
(Mir ist schon klar, dass man nicht weiß, wie die Straßenverhältnisse im August wirklich sind, aber was würdet ihr buchen?)
Vielen Dank für die Hilfe und liebe Grüße Werner
afrika-paula310 Beiträge · seit 200920. Feb. 2020 ·
Hallo Werner, ich war vor 2 Wochen dort und kann nur einen 4x4 Wagen dort empfehlen, egal welches Modell. Ich war froh über meinen Hilux. Liebe Grüße Paula
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200720. Feb. 2020 ·
Hallo Werner,
im August wird es absolut trocken sein - also anders als im Moment, wo im Norden (Nossob) so einiges an Wasser auf den Pads steht (gestanden hat). Ich finde dass du für die paar Tage mit einem Fortuner oder RAV4 auskommst. Es gibt ein paar sandige Stellen, aber kein Tiefsand im eigentlichen Sinne auf den Strecken.
LG Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Randfontein568 Beiträge · seit 201420. Feb. 2020 ·
Hi WernerW, kann schon sein, dass es ein RAV4 auch "tut". Bin beides schon gefahren, ist aber schon ein Unterschied - gerade auf Sand. Ich würde mich im KTP selbst im August im Hilux wohler fühlen. Hat 'was mit Sicherheitsgefühl und "Reserven" zu tun. Sparen kann man auch an anderer Stelle. Natürlich nur meine persönliche subjektive gefühlsmäßige Meinung... 😉
Hallo Werner ! wir haben den KTP bereits mindestens 10 Mal besucht und haben dort schon die seltsamsten Situationen erlebt (und wenn nur ein LKW oder Traktor der Strecke blockiert und man über die Böschung ausweichen muss) Auch wenn kein Dünencamp angesagt ist und im August kein Regen zu erwarten ist, würde ich für den KTP immer einen Hilux wählen. Damit ist man für alle Fälle auf der sicheren Seite..... Grüße Mahango
Jambotessy2’610 Beiträge · seit 200720. Feb. 2020 ·
Es geht um 4 Nächte - TR und KTC/Mata Mata. Wenn man für den Rest des Urlaubs keinen Hilux benötigt, ist es rausgeschmissenes Geld. Das Forumsmitglied "Casimodo" hat schon einige Urlaube im KTP mit einem Fortuner (4x4) gemeistert (Ghargab + Bitterpan erfordern 4x4), ansonsten geht es gut auch mit einem Fortuner 2x4.
Grüße Jambotessy .
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Das Forumsmitglied "Casimodo" hat schon einige Urlaube im KTP mit einem Fortuner (4x4) gemeistert (Ghargab + Bitterpan erfordern 4x4), ansonsten geht es gut auch mit einem Fortuner 2x4.
Dann will ich gerne auch etwas zu dem Thema schreiben. Wir waren schon mit allerlei Fahrzeugen im KTP. So lange man sich in der Trockenzeit zwischen den Hauptcamps Twee Rivieren, Nossob und Mata Mata bewegt, sollte es in aller Regel ohne 4x4 gehen. Mit etwas Pech hat man wie andere auch schon geschrieben haben mal knifflige Situationen. Bei unserem letzten KTP Besuch kam uns an einer sehr, sehr ausgefahrenen Stelle irgendwo zwischen Urikaruus und Mata Mata ein Ford Kuga entgegen. In den tiefsandigen Spurrillen stellte schwamm das Auto bei niedriger Geschwindigkeit im Sand hin und her. Der ältere Fahrer war super angespannt und tat mir Leid. Ich hielt mit unserem Fortuner neben ihm an, beruhigte ihn und gab ihm einige Tipps. Letztendlich wäre er dort nie stecken geblieben, weil der Untergrund fest war. Ohne etwas Erfahrung ist das aber schon stressig.
Und das ist für mich der Punkt. In einem 4x4 (egal welchem) sitzt man einfach relaxter. In unseren 4x4 Fortuners haben wir den 4x4 bisher ausschließlich auf den Dünenstrecken nach Gharagab und Bitterpan zugeschaltet oder in den riesigen Pfützen nach Starkregen in der Gegend zwischen Nossob und Unions End. Auf den Hauptstecken braucht man ihn normalerweise nicht. Aber es ist beruhigend einen 4x4 zu haben. Wir sind aber auch schon mit einem SUV ohne 4x4 dort herumgefahren. Ging auch.
Man kann gut in Upington das Auto tauschen, also den 4x4 nur für den KTP. Ein Hilux/ Fortuner liegen halt " wie ein Brett" auf der Straße, wo ein kleinerer SUV schon Mal ins Schwimmen kommt. Unterschätzt wird tatsächlich der Jimny- das Ding ist ein echter Geländewagen, fahre ich sehr gerne auf Island wenn ich ein 4x4 brauche. Auch hier gibt's schon Mal tiefe Spurrillen und schwimmenden Lavasand, dazu Wasserdurchfahrten die es in sich haben können.
sternschnubi1’138 Beiträge · seit 201121. Feb. 2020 ·
Selbst wenn man im KTP nicht zwingend den 4x4 benötigt, ist die höhere Sitzposition und die Bodenfreiheit auf jeden Fall empfehlenswert. Da könnt ihr auch besser über die Böschungen gucken. Ihr werdet die Entscheidung zumindest auf einen SUV bestimmt nicht bereuen. Speziell in den kurzen Tiefsandpassagen/Sandverwehungen kurz vor Mata Mata haben wir schon "normale" PKW´s festsitzen sehen, und beim Bergen mit Hand angelegt. Aber ich hätte auch Bedenken z.B. zur picnic site bei Auchterlonie hochzufahren oder auf den Aussichtspunkt bei Nossob kurz vor Cubitje Quap. Da können schon 10cm mehr an Bodenfreiheit entscheidend sein. LG Uwe
camperfan schrieb: Unterschätzt wird tatsächlich der Jimny- das Ding ist ein echter Geländewagen, fahre ich sehr gerne auf Island wenn ich ein 4x4 brauche. Auch hier gibt's schon Mal tiefe Spurrillen und schwimmenden Lavasand, dazu Wasserdurchfahrten die es in sich haben können.
Nicht umsonst hat der in D so lange Lieferzeiten und wird gerne von den Forstbehörden u.ä. verwendet.
Für 2 Personen völlig ausreichend und ein Raumwunder. 😉
ob Hilix oder Fortuner nimmt sich hinsichtlich Geländegängigkeit nix. Da sind die beiden Fahrzeuge vollkommen gleichwertig und für die Anforderungen im KTP deutlich überdimensioniert. Der Fortuner ist in der Regel besser ausgestattet und teurer als ein Hilux. Solch ein Fahrzeug braucht man aber nur, wenn man in Gharagab oder Bitterpan übernachtet, oder in den botswanischen Teil des Nationalparks fährt.
Ein RAV4 mit Allrad ist wie auch ein Jimny oder Duster vollkommen ausreichend. Im Normalfall reicht auch ein SUV ohne Allrad aus, wenn er ausreichend Bodenfreiheit hat. Luftdruck reduzieren nicht vergessen.
ob Hilix oder Fortuner nimmt sich hinsichtlich Geländegängigkeit nix. Da sind die beiden Fahrzeuge vollkommen gleichwertig und für die Anforderungen im KTP deutlich überdimensioniert. ....
Ein RAV4 mit Allrad ist wie auch ein Jimny oder Duster vollkommen ausreichend. Im Normalfall reicht auch ein SUV ohne Allrad aus, wenn er ausreichend Bodenfreiheit hat. Luftdruck reduzieren nicht vergessen.
Alles Gute Thomas
Hallo 3 * war ich bis jetzt im KTP (ohne Gharab oder Bitterpan), aber den Park würde ich ohne Allrad nicht angehen. Auch die Hauptstrecke das Auob Tal hoch hatte jedesmal genug Tiefsandpassagen, um normale PKWs ohne Allrad (auch hoch-liegende) über die Grenzen zu bringen. Mag sein, dass es geht wenn man höllisch aufpasst und immer schön die Randbereiche mitnutzt (muss aber auch nicht sein), geht dann aber auch schneller schief als du schauen kannst. Zwei mal habe ich jemanden dort rausgezogen mit dem Fortuner, die hatten sich auf wenige Meter eingebuddelt und wirkten nicht so, als wenn sie gar keine Erfahrung mit Pads hatten (Südafrikaner).
Ansonsten stimmt es sicherlich, 99,5% der Hauptstrassen ist der Allrad nicht erforderlich, aber die 0,5% reichen auch allemal zum festsitzen.
... nur meine kleine Meinung .... 🙂
Gruß
Burkhard
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200624. Feb. 2020 ·
Ein RAV4 mit Allrad ist wie auch ein Jimny oder Duster vollkommen ausreichend. Im Normalfall reicht auch ein SUV ohne Allrad aus, wenn er ausreichend Bodenfreiheit hat. Luftdruck reduzieren nicht vergessen.
Das kann ich so unterschreiben. Der Einsatz von 4x4 ist im Großteil der Fälle reinstes Gespiele. Selbst mit einem Golf oder Corolla fahren die Leute im südafrikanischen Teil des KTP auf den Hauptstraßen und das meist ohne Probleme.
Viele Grüße Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
travelNAMIBIA schrieb:Selbst mit einem Golf oder Corolla fahren die Leute im südafrikanischen Teil des KTP auf den Hauptstraßen und das meist ohne Probleme.
Sollte man aber nicht erwähnen oder gar unterstützen. Unterschreib lieber das Erste. 😛
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
sternschnubi1’138 Beiträge · seit 201124. Feb. 2020 ·
WernerW schrieb:Freunde von mir sind im Rahmen einer Rundreise im August 3 Tage im Kgalagadi. Sie fahren von Upington (also von Süden) rein, 2 Nächte in Twee Rivieren und dann 2 Nächte im Kalahari Tented Camp und dann bei Mata-Mata wieder raus.
Die beiden waren mit mir schon in Namibia und Botswana.
Was für ein Auto ist für die drei Tage nötig? Bis jetzt waren wir immer mit Hilux unterwegs. "Tut" es auch ein RAV4? Was meint ihr?
(Mir ist schon klar, dass man nicht weiß, wie die Straßenverhältnisse im August wirklich sind, aber was würdet ihr buchen?)
Vielen Dank für die Hilfe und liebe Grüße Werner
Lieber Werner,
ich denke deine eigentliche Frage, ist klar mit JA zu beantworten.
Von einem "Golf u.ä." hattest du ja nie geschrieben. Habt viel Spass bei eurer Durchfahrt bzw. eure Freunde und viele schöne Sichtungen 🤩
Ich reihe mich ein in die Reihe derer, die nicht ohne 4x4 in den Park fahren wollen würden. Klar geht das (und auch zu 99% gut), aber es gibt nunmal einige doch sandigere Passagen, bei denen man etwa bei Gegenverkehr im falschen Moment, Fahrfehlern, Sichtungen in dem Abschnitt etc. leicht stecken bleibt. Mit Allrad hat man ein Problem weniger für Peace of mind..
Im Übrigen (weil hier viele schreiben, man braucht 4x4 auch bei einem Fahrzeug mit Allradmodus nicht durchgehend):
Die Parkregeln schreiben klar vor, dass man Allrad (sofern vorhanden) stets anzuschalten hat, was zur Vermeidung von Wellblech sicher eine sinnvolle Vorgabe ist. Darauf wurden wir im Rahmen einer allgemeinen "Verkehrsschulung/Prüfung" durch die Polizei vor Weihnachten nochmal hingewiesen. Es gibt daher wenig Grund, Allrad innerhalb des Parks jemals auszuschalten..
WernerWThemenstarter220 Beiträge · seit 201324. Feb. 2020 ·
Nochmals dankeschön an alle.
Es stimmt schon, ein Golf oder Corolla war nie im Gespräch. Es ging immer nur darum, ob zb ein Duster oder RAV 4 im Normalfall genügt. Und das scheint mir der Fall zu sein. Wolfi muss jetzt selber entscheiden, was er nimmt.