schon wieder ein Reisebericht. Diesmal eine Zweittäter-Tour.
2017 waren wir als Ersttäter in Namibia und haben uns mit dem Afrika-Virus angesteckt. Das Forum hat uns bei beiden Reisen wahnsinnig genutzt, so dass wir mit dem Bericht ein bisschen Input zurückgeben wollen.
Bei unserer Reise hatten wir uns an der Ersttäter-Route als Empfehlung orientiert, die sich hier im Forum aus langjähriger Erfahrung herauskristallisiert hat und sich auch für uns als nahezu ideal herausgestellt hatte. Wir wollten nun Vieles noch einmal erleben, neue Ziele aufnehmen und darum schweren Herzens auch Einiges weglassen. Denn wie immer gab es mehr Ideen als Urlaubstage.
Wir, das sind Sarah (18), Elisabeth (21), Konni und Christoph (beide 53):

Reisezeit
Unterwegs waren wir gut drei Wochen im Juli und August 2019. Es mussten (leider) die deutschen Sommerferien sein. Dadurch gab es leider Hochsaison-Preise, aber nie das Gefühl, es sei 'voll'. Das Wetter ist im Juli / August für uns fast ideal. Der namibische Winter präsentierte sich tagsüber zwischen 20 und 28 Grad und absolut niederschlags- und fast wolkenfrei. (Ausnahme die tollen drei Stunden Nebel bei Namib's Valley), nachts kühlte es sich auf teilweise empfindliche 2 bis 14 Grad ab, die aber mit der richtigen Bettdecke kein Problem darstellten.
Routenplanung
Wir hatten 2017 einen recht guten Weg gefunden zwischen dem So-Viel-Wie-Möglich-Sehen-Wollen und dem Nur-Schnell-Dran-Vorbei-und-Weiter. Außerdem hat es sich bewährt, nicht jeden Tag die Koffer zu packen, sondern lieber oft einen zusätzlichen zweiten Tag für den Sonnenaufgang oder -untergang Zeit zu haben.
Grob:
Gestrichen (rot) aus der 2017er-Route wird das Meer (also Lüderitz, Walvisbay und Swakopmund) sowie die Sanddünen der Namibwüste im Sossuvlei. Hauptgrund hierfür ist, dass als neues Ziel der KTP, der Kgalagadi-Transfrontier-Park mit mehreren Tagen und Unterkünften hinzukommen soll. Neu aufgenommen (grün) in die Strecke ist auch die Spitzkoppe und der westliche Teil des Etosha-Nationalparks.
Erhalten bleiben Windhoek als Start- und Endpunkt, die Kalahari, Klein Aus, die Tirasberge und natürlich der zentrale und östliche Etosha-Nationalpark sowie am Ende Mount Etjo. Fertig ist die grobe Routenplanung für 2019:
Windhoek - Kalahari - KTP - Klein Aus - Tirasberge - Spitzkoppe - Etosha-Nationalpark - Erongo - Windhoek





