Wie gefährlich ist Namibia für Touristen?

100 Antworten · 29,1k Aufrufe · gestartet 21. März 2017 von HubAn
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2’530 Beiträge · seit 201113. Mai 2017 ·
Keine Ahnung warum die Bilder nicht zeigen. Sorry.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
192 Beiträge · seit 200814. Mai 2017 ·
Hallo,

nach etwas "Abstinenz" tragen wir uns mit dem Gedanken, evtl. für 2018 mal wieder eine Tour in NAM oder SA zu planen. Die Diskussion über Sicherheit bzw. sicherheitsgerechtes Verhalten gab es ja schon bei unserer "Ersttäter-Tour" 2007. Seitdem waren wir gesamt 6x mit Mietwagen oder "Dachzelter" im südlichen Afrika unterwegs. Es gab dabei - wenn man vom Nepp eines Tankwarts in Swakopmund, bei dem ich zwar ca. 20 Euro eingebüßt aber auch eine Lektion gelernt habe (passiert mir definitiv nicht wieder), nur 2 "komische" Situationen. Gottseidank nix passiert aber auch hier ein "Lerneffekt" für ein evtl. nächstes Mal. 😠 Hätte aber auch sonstwo passieren können...

Eine Meinung von einem befreundetem Ehepaar übrigens, diverse Touren durch NAM/BOT, Nordafrika und russ. Förderation (heißt das jetzt so?): Wenn Du an einem Platz von Anfang an ein komisches Gefühl hast - hör einfach darauf, fahr weiter. Ging uns übrigens 2015 am Brukkaros-Krater so, wir wollten ursprünglich an der (immer noch?) geschlossenen Campsite übernachten, irgendwie blödes Gefühl...sind weitergefahren...

Was mich interessiert, gibt es denn (objektive) Belege dafür, dass das Risiko - sagen wir mal - in den letzten 2 Jahren zugenommen hat bzw. wenn man denn leider zur falschen Zeit am falschen Ort ist, die Intensität (Gefahr für Leib und Leben) zugenommen hat?

VG
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit - aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." (Einstein)
zuletzt bearbeitet 14. Mai 2017
938 Beiträge · seit 201314. Mai 2017 ·
Cruiser schrieb:Keine Ahnung warum die Bilder nicht zeigen. Sorry.
Wenn ich es versuche, gibts eine "keine Berechtigung" man muss wohl eingeloggt sein....
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
33,4k Beiträge · seit 200615. Mai 2017 ·
Moin zusammen,

das Fahrzeug aus WB wurde bereits von der Polizei festgesetzt. Wie viele Personen verhaftet wurden etc. weiß ich derzeit noch nicht.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gast12. Sept. 2017 ·
Hallo,
The UK, Canada and Germany are among the countries that are now rating Namibia as with an increased risk level as a travel destination.

The Federal Foreign Office of Germany has updated their travel advisory for Namibia warning their citizens that the number of thefts against foreigners continues unabated in both Windhoek and the rest of the country.

In May, Canada changed its risk level of Namibia due to the high levels of crime, while the UK as of August said there is a growing level of violent street crimes affecting foreign tourists, particularly in Windhoek.
https://www.namibiansun.com/news/tourist-crime-on-radar/
https://travel.gc.ca/destinations/namibia

Auch die Franzosen sehen eine steigende Kriminalität: «In Windhoek und anderen Städten im ganzen Land haben sich die Sicherheitsbedingungen weiter verschlechtert und erfordern in den letzten Jahren eine erhöhte Wachsamkeit. »
http://www.diplomatie.gouv.fr/fr/conseils-aux-voyageurs/conseils-par-pays/namibie/

Die USA: «Violent crimes, including murder and rape, and property crimes increased in Windhoek over last year. Robberies occur at roadside rest stops. Residential break-ins are prevalent. »
https://travel.state.gov/content/passports/en/country/namibia.html

Kenne keine aktuelle Kriminalstatistik und weiß nicht, ob man das da auch herauslesen kann. Aber wenn so viele Botschaften alle eine steigende Kriminalität feststellen, dann wird der Trend wohl nicht ganz falsch sein.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2017
7’359 Beiträge · seit 200612. Sept. 2017 ·
... kann jemand ein Land auf der Welt nennen, in dem die Kriminalstatistik rückläufig ist?

Kriminalität entsteht aus der Diskrepanz von Geld und Schulden. Schaut mal folgende Sendung ab Minute 18.
Klingt lustig, ist aber eigentlich nicht so ...
https://www.youtube.com/watch?v=u07XONlDwX8&t=1489s

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2017
Gast12. Sept. 2017 ·
Hallo,

So ein Post von Dir?
BikeAfrica schrieb:... kann jemand ein Land auf der Welt nennen, in dem die Kriminalstatistik rückläufig ist?
Ein Eindruck, dass es überall seit Jahrzehnten überall immer nur schlechter wird, ist natürlich völlig falsch. Dann wären wir längst im Chaos versunken. Es gibt massenweise Länder, in denen die Kriminalität konstant bis rückläufig ist, fangen wir mit der Schweiz an. Auch in den USA gibt es hier und da statistische Ausreißer, aber die Kriminalität ist seit dem Höhepunkt in den 90er Jahren generell stark rückläufig.
BikeAfrica schrieb:Kriminalität entsteht aus der Diskrepanz von Geld und Schulden.
Steile These. Verstehe ich das richtig: Die Mafia ist also kriminell, weil es einen Widerspruch zwischen Geld und Schulden gibt, sie ein Schuldenproblem hat?

Beste Grüße

Guido
932 Beiträge · seit 201612. Sept. 2017 ·
... kann jemand ein Land auf der Welt nennen, in dem die Kriminalstatistik rückläufig ist?
Zum Beispiel Deutschland oder die Schweiz. Offizielles Zahlen und Wahrnehmung/Sorge weichen häufig voneinander ab, zudem kommt es natürlich immer darauf an, wie aussagekräftig so eine Kriminalstatistik tatsächlich ist. Wollte die Aussage nur nicht so stehen lassen, da man sie immer wieder hört, obwohl es die Fakten nicht hergeben.

Im übrigen muss ich dir aber zustimmen.

Gruß
Fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
7’359 Beiträge · seit 200612. Sept. 2017 ·
Guido. schrieb:
BikeAfrica schrieb:Kriminalität entsteht aus der Diskrepanz von Geld und Schulden.
Steile These. Verstehe ich das richtig: Die Mafia ist also kriminell, weil es einen Widerspruch zwischen Geld und Schulden gibt, sie ein Schuldenproblem hat?

... organisierte Kriminalität gibt es wohl immer, ob Mafia, Tiraden oder Nigeria Connection. Die haben alle sicherlich auch mal klein angefangen und dann gemerkt, dass es funktioniert.

Die einfache Straßenkriminalität steigt aber, wenn die Leute keine Arbeit haben und nicht wissen, wie sie den Tag überstehen sollen, während nebenan die Touristen vorbeilaufen, die an einem einzigen Tag so viel Geld auf den Kopf hauen, wie sie selbst in einem Jahr harter körperlicher Arbeit nicht verdienen können.
Wenn jeder zufrieden wäre und genug hätte, wie hoch wäre dann wohl das Verlangen, Anderen etwas wegnehmen zu wollen?
Wenn Du aber nichts hast (außer Hunger) oder Schulden, keine Arbeit findest und nebenan das Kapital zur Schau gestellt wird (= Touristen, denn arme Menschen können nicht zum Vergnügen reisen), dann überlegt man sich, wie man daran teilhaben kann. Die einen versuchen es mit Trickdiebstahl, die anderen mit Gewalt.

Dass Kriminalität rückläufig sein soll, halte ich für interessant.
Wie hat sich die Zahl der Wohnungseinbrüche entwickelt, die Zahl von grundlosem Zusammenschlagen in U-Bahnhöfen, Vergewaltigungen, Autoklau, schweren Delikten im Straßenverkehr ... bewegt sich alles in die richtige Richtung?

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
890 Beiträge · seit 201612. Sept. 2017 ·
Hallo,

na mit der neuen biometrischen Erfassung an den Grenzen werden wohl die Bösewichte bereits vor Einreise ausgesondert - somit dürfte die Kriminalität rapide fallen und alle können ihre Mauern um ihre Häuser abreißen, die Stacheldrähte entfernen, die Gitter vor den Fenstern wegmachen, die Alarmanlagen stilllegen und die Security Abos kündigen und wir als Touristen können wieder ruhig schlafen, gemütlich einkaufen gehen und das Auto brauchen wir dann auch nicht mehr zu verschließen.....

Gruß
zuletzt bearbeitet 12. Sept. 2017
1’014 Beiträge · seit 201612. Sept. 2017 ·
Die Kriminalitätsstatistik sagt für sich genommen erst mal garnichts darüber aus, wie gefährlich ein Aufenthalt als Tourist ist. Es müssen - sofern vorhanden - die Einzelstatistiken herangezogen werden. Denn für den Otto-Normal-Tourist fallen Taten wie häusliche Gewalt, Wohnungs- und Geschäftseinbrüche etc. schon mal weg. Taschendiebstahl, Straßenraub, Fahrzeugaufbrüche etc. sind da schon relevanter. Oder z.B. wenn der irrsinnige Glaube herrscht, Sex mit einer Jungfrau schütze gegen Aids und deshalb die Kriminalitätsstatistik hohe Zahlen an Vergewaltigungen und sexuellem Mißbrauch von Kindern ausweist, bedeutet das für eine Touristin nicht, daß sie sich in erhöhter Gefahr eines sexuellen Übergriffs befindet sondern Opfer sind dann in erster Linie einheimische Kinder und Mädchen.

Yanjep
Gast12. Sept. 2017 ·
Nur mal so als Einwurf: unser letztes Haus hatte weder einen Elektrozaun, hohe Mauern oder eine Alarmanlage. Wir hatten keinen Securitydienst. In neun Jahren gab es ein einziges Mal den Versuch, bei uns einzubrechen (naja, "einzubrechen" ist das falsche Wort, wir waren daheim und alle Tueren, auch die Aussentuer, standen einladend weit offen - die brauchten nur hereinzuspazieren).
Das mit den vergitterten Fenstern hab ich auch schon mal erklaert: mit deutschen high-quality Fenstern wuerde ich keine Gitter brauchen.
Dass wir jede Nacht ruhig schlafen ist fuer einen Touristen natuerlich nicht relevant - ein Tourist hat mehr Geld als jemand, der hier lebt und arbeitet (jedenfalls geht man davon aus), und ist auch leichter auszurauben.

Die Kriminalitaet ist natuerlich angestiegen. Proportional zum Tourismus und umgekehrt proportional zum Wirtschaftswachstum 🙁
Wir haben hier organisierte Kriminalitaet (die meiner Meinung nach ueberall auf der Welt ansteigt), und leider jetzt eben eine wachsende Kriminalitaet aufgrund der schlechten Wirtschaftslage. Und mit der steigenden Zahl an Touristen werden natuerlich auch die Faelle steigen, wo Touristen das Opfer sind. Trotzdem ist die Zahl derer, die unbeschadet ihren Urlaub verbringen koennen immer noch hoch.
Jeder muss sich da seine eigenen Schluesse draus ziehen.
1’079 Beiträge · seit 201612. Sept. 2017 ·
Somit ziehe ich meinen persönlichen Schluß:
Zu Tode gefürchtet ist schon halb gestorben! 😄
LG
Ernst
890 Beiträge · seit 201612. Sept. 2017 ·
WoMa schrieb:Nur mal so als Einwurf: unser letztes Haus hatte weder einen Elektrozaun, hohe Mauern oder eine Alarmanlage. Wir hatten keinen Securitydienst. In neun Jahren gab es ein einziges Mal den Versuch, bei uns einzubrechen (naja, "einzubrechen" ist das falsche Wort, wir waren daheim und alle Tueren, auch die Aussentuer, standen einladend weit offen - die brauchten nur hereinzuspazieren).
Das mit den vergitterten Fenstern hab ich auch schon mal erklaert: mit deutschen high-quality Fenstern wuerde ich keine Gitter brauchen.
Dass wir jede Nacht ruhig schlafen ist fuer einen Touristen natuerlich nicht relevant - ein Tourist hat mehr Geld als jemand, der hier lebt und arbeitet (jedenfalls geht man davon aus), und ist auch leichter auszurauben.

Die Kriminalitaet ist natuerlich angestiegen. Proportional zum Tourismus und umgekehrt proportional zum Wirtschaftswachstum 🙁
Wir haben hier organisierte Kriminalitaet (die meiner Meinung nach ueberall auf der Welt ansteigt), und leider jetzt eben eine wachsende Kriminalitaet aufgrund der schlechten Wirtschaftslage. Und mit der steigenden Zahl an Touristen werden natuerlich auch die Faelle steigen, wo Touristen das Opfer sind. Trotzdem ist die Zahl derer, die unbeschadet ihren Urlaub verbringen koennen immer noch hoch.
Jeder muss sich da seine eigenen Schluesse draus ziehen.
Hi WOMA,
nur mal so als Einwurf...euer letztes Haus - und das aktuelle?

Ich glaube wirklich bald, dass ich mit verschlossenen Augen durch WDH oder Swakop oder Otji gehe oder etliche Bekannte ein überstrapaziertes Sicherheitsempfinden haben.....
Wenn das alles so easy ist wie du das beschreibst.
Nix für ungut
Gruß
282 Beiträge · seit 201212. Sept. 2017 ·
Nach meiner Einschätzung steht Namibia längst an der "Grenze" (SA längst darüber) ein Land zu sein, das man als Tourist mit abschätzbarem Risiko bereisen kann. Der Grund ist ganz einfach. Nicht die Alltags-Straßen- und die Gelegenheitskriminalität ist die Hauptgefahr, sondern das ungehinderte Erblühen der organisierten Kriminalität.

Gegen OK kann man sich so gut wie nicht schützen. Die Tatortvorteile der Täter sind zu groß.

Die Ursache für OK liegt in dem kompletten Versagen von Polizei und Justiz und dem "umgekehrten" afrikanischen Rassismus heute. "Touristen" gelten als reich, versichert und deswegen mehr oder weniger vogelfrei, die kann man "ausnehmen"

Die Ausbildung der Polizei ist so gut wie wertlos, ein namibischer "Polizist" ist meiner Meinung und Erfahrung nach seine Uniform nicht wert, die Ermittlungsmethoden ein Witz. Die Justiz ist untätig oder unfähig oder "will" m.E. einfach nicht.

Das ist der Nährboden der OK.

Und das Schlimmste ist, die namibische Polizei will daran nach meiner Kenntnis nichts ändern. Jedenfalls waren entsprechende Anfragen ergebnislos.

Viele Grüsse
Dr. jur. We.
Gast12. Sept. 2017 ·
Can schrieb:
Hi WOMA,
nur mal so als Einwurf...euer letztes Haus - und das aktuelle?
Beim aktuellen kann man von aussen ueberhaupt nichts sehen. Weder das Haus, noch das Grundstueck. Ist nur ein Tor und wenige Meter Mauer (diesmal etwas hoeher, aber die war wohl schon immer so) links und rechts. Ganz bescheiden und klein.
Wir denken, dass es einfach am besten ist, wenn es so aussieht, als sei nichts zu holen, oder noch besser, wenn man das "Objekt" nicht vorher abchecken kann. Ausserdem haben wir recht aufmerksame Hunde.
Oh, und ich hab eins vergessen: ganz gut ist es, wenn immer jemand daheim ist. Wenn es kein Muster gibt, wann das Haus leer ist. Das ist schon wichtig.
Can schrieb:Ich glaube wirklich bald, dass ich mit verschlossenen Augen durch WDH oder Swakop oder Otji gehe oder etliche Bekannte ein überstrapaziertes Sicherheitsempfinden haben.....
Wenn das alles so easy ist wie du das beschreibst.
Nix für ungut
Die meisten unserer Bekannten haben sich so verschanzt wie wahrscheinlich deine es tun. Es ist auch wahrscheinlich noetig, wenn man tagsueber unterwegs ist. Ein ungeschuetztes Haus jeden Tag stundenlang alleine zu lassen, halte selbst ich nicht fuer eine gute Idee.

Fuer Touristen ist das alles aber sicherlich nicht sonderlich interessant.
Gast12. Sept. 2017 ·
Dr. We schrieb:
Nicht die Alltags-Straßen- und die Gelegenheitskriminalität ist die Hauptgefahr, sondern das ungehinderte Erblühen der organisierten Kriminalität.
Ich hab keine Zahlen dazu, wie gross der Anteil der organisierten Kriminalitaet im Vergleich zur Gelegenheitskriminalitaet ist.
Weiss jetzt auch nicht was dir genau widerfahren ist...Fakt ist, dass Touristen das Ziel jeglicher Kriminalitaet sind und sie deshalb natuerlich auch besonders davon geschuetzt werden muessen.
Dass die namibische Polizei so miserabel ist, kann ich allerdings so nicht unterschreiben. Sie mag nicht so durchorganisiert sein wie in Europa, und mit Sicherheit gibt es hier auch schwarze Schafe in der Polizei, aber gerade in letzter Zeit habe ich verstaerkt den Eindruck, dass die Polizei einen recht guten Job macht, wenn es um Ermittlungen und das Auffinden von verdaechtigen Personen geht. Wer auf Facebook ist, kann ja mal statt der AZ (oder zusaetzlich) die Informante lesen - die Artikel kann man auch noch ohne Anmeldung anschauen, und man bekommt einen guten Eindruck ueber das Alltagsleben hier.
284 Beiträge · seit 201412. Sept. 2017 ·
BikeAfrica schrieb:
Dass Kriminalität rückläufig sein soll, halte ich für interessant.
Wie hat sich die Zahl der Wohnungseinbrüche entwickelt, die Zahl von grundlosem Zusammenschlagen in U-Bahnhöfen, Vergewaltigungen, Autoklau, schweren Delikten im Straßenverkehr ... bewegt sich alles in die richtige Richtung?

Gruß
Wolfgang
Ja, tatsächlich sinkt die Zahl der Straftaten, soweit ich das gesehen habe beim Überfliegen, fast durchgängig niedriger im Vergleich zu 2002, bei höherer Bevölkerung. Steht alles im Detail hier: https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/PolizeilicheKriminalstatistik/2016/pks2016Jahrbuch4Einzelne.pdf?__blob=publicationFile&v=2 mit schönen Grafiken des Verkaufs über Jahre. Bloß weil heute alles aufgebauscht wird, war es in der " guten alten Zeit" keineswegs besser oder sicherer. Dazu kommt noch, das vieles was heute strafbar ist und auch hart verfolgt wird früher ok war und nicht in den Statistiken aufgetaucht ist, z.B. Gewalt gegen Kinder.
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