GinaChris4’984 Beiträge · seit 201603. Feb. 2017 ·
Peter Mock109 Beiträge · seit 200706. Feb. 2017 · Hallo Guido
Wir werden vom 14.8 - 18.82017 im Hwange NP campieren. Wir waren anfangs Juli 2014 schon einmal im Hwange und da waren bis auf das Robinson Camp alle anderen wie Sinamatella und Masum Dam schon ausgebucht. Die Frage ist immer soll man vorbuchen oder nicht!
Du schreibst von dem grossen Unterschied zwischen Walk-In-Rate und Vorausbuchung. Gehe ich richtig in der Annahme, dass Walk-In ist, wenn wir nicht vorbuchen. Also wenn ich über die
http://zimparks.org verbuche, so kostet das so richtig viel Geld.
Vielen Dank für eine Antwort.
Beste Grüsse
Peter
Montango1’667 Beiträge · seit 201106. Feb. 2017 · Hallo Peter,
Walkinntarife nur bei Buchung vor Ort:
hier die Preisliste von Zimpark (s. S. 10)
http://www.zimparks.org/images/pdf/appTarrifs.pdfPicnicksites im Hwange sind im August vermutlich Glückssache.
LG
Montango
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200606. Feb. 2017 · Moin zusammen,
mein Cousin, der für einige Monate derzeit Freunde, Ex-Mitschüler etc in Simbabwe besucht, bekam ich heute folgende Rückmeldung. Er war die ersten 3 Wochen nur in Harare: VISA wird in den größeren Supermärkten akzeptiert, an anderen Orten und andere Karten praktisch gar nicht. Aus dem Geldautomaten und generell Wechselgeld nur in Bond-Notes. Für ihn geht es jetzt weiter Richtung Masvingo und Hwange und er wird mich auf dem Laufenden halten.
Viele Grüße
Christian
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Peter Mock109 Beiträge · seit 200713. Feb. 2017 · Hallo Montango
Vielen Dank für deine Antwort. So extrem teuer scheinen mir aber die Tarife doch nicht. Ich bin noch etwas irritiert mit den Preisen zu "Daily Conservation Fees Day Visitors International " und "Daily Conservation Fees Accommodation International ". Selbst wenn ich beide Tarife bezahlen muss geht das noch mit dem Preis. Natürlich kommen noch die Fahrzeuggebühren dazu.
Beste Grüsse
Peter
GUGuido.ThemenstarterGast13. Feb. 2017 · Hallo Peter,
Wenn Du im Park übernachtest, zahlst du die Daily Conservation Fees Accommodation International. Die andere Daily Conservation Fees Day Visitors International gilt für Tagesbesucher, die außerhalb übernachten.
Ansonsten kosten Picnic Sites wie Ngweshla per Vorausbuchung eben pauschal 173 USD. Für Walk-by-Clients 29 USD pro Nase, zu zweit also 58 USD. Ziemlich genau ein Drittel.
Das muss jeder für sich selbst entscheiden, aber ich würde im Moment nach Zimbabwe reisen, aber nicht vorbuchen (habe ich früher llaerdings auch nicht). Mit vielen Widrigkeiten kann man ja leben. Sollte die Benzinversorgung nicht mehr klappen, wird das Reisen aber schwierig bis unmöglich und das Geld für Vorbuchungen wäre weg. Durch den guten Regen dürften die Ernten ordentlich ausfallen und Zimbabwe muss dieses Jahr vielleicht weniger Grundnahrungsmittel importieren. Das löst die Krise nicht, trägt aber vielleicht wenigstens dazu bei, das sich die Situation vorerst nicht weiter verschärft.
Beste Grüße
Guido
GinaChris4’984 Beiträge · seit 201615. Feb. 2017 · CACan890 Beiträge · seit 201615. Feb. 2017 · GinaChris schrieb:Wie nicht anders zu erwarten... 😗
Gruß Gina
http://ewn.co.za/2017/02/15/zimbabwe-to-roll-out-new-bond-notes-report
....vor allem der letzte Satz im Artikel lässt nichts Gutes erahnen....
VG
GinaChris4’984 Beiträge · seit 201616. Feb. 2017 · CACan890 Beiträge · seit 201616. Feb. 2017 · GinaChris schrieb:Und es kommt noch schlimmer > https://www.moneyweb.co.za/news-fast-news/zimbabwe-banks-still-facing-serious-shortages-of-cash/?utm_content=bufferf0dce&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer
Gruß Gina
...ich befürchte,dass das wieder die Vorstufe zu einer Treibstoffkrise und der sich dann in Bewegung setzenden Krisenkette ist.... Man, man.....traurig, da hatte man Hoffnung.
VG
GUGuido.ThemenstarterGast17. März 2017 · Hallo,
hier noch ein Beispiel, wie sich die negativen Effekte gegenseitig immer weiter verstärken: Ausländische Airlines wie SAA und Emirates können die Einnahmen, die sie in Zimbabwe erzielen, nicht an ihre Zentralen transferieren - kommen also nicht an ihr Geld.
In VicFalls hat Zimbabwe mit chinesischen Krediten defacto einen neuen Flughafen gebaut und hofft nun auf mehr Flüge, mehr Touristen, mehr Einnahmen. Wenn die Airlines nicht an ihr Geld kommen, werden die aber nicht nur keine neuen Routen nach VicFalls aufnehmen. Die werden ggf. auch die schon bestehenden Routen einstellen. Lufthansa hat z.B. vor einigen Monaten nach 45 Jahren Venezuela eingestellt, weil sie dort nicht mehr an ihr Geld kam. Emirates hat deswegen Nigeria eingestellt, .. Die Folge wären weniger Tourismusumsätze, noch größere Geldknappheit - die nächste Umdrehung der Abwärtsspirale in Zimbabwe.
Ausführlicher:
http://www.financialgazette.co.zw/foreign-airlines-hit-hard-by-currency-crisis/Beste Grüße
Guido
fussohle381 Beiträge · seit 200926. März 2017 · Hallo Christian,
Du schriebst, dass Dein Cousin nun in die Nähe des Hwange NP gefahren ist. Hast Du vielleicht neue Informationen zur Geldversorgung in der Nähe von Hwange Town, Dete, Main Camp....Tankstellenversorgung. Für eine kurze Info wäre ich Dir sehr dankbar.
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200626. März 2017 · Hi fusssohle,
er ist momentan irgendwo in Malawi unterwegs. Wenn Dir 13.4. reicht (dann kommt er zu mir nach Windhoek), frage ich ihn gerne für Dich weiter aus.
Viele Grüße
Christian
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fussohle381 Beiträge · seit 200926. März 2017 · hi christian, ich komme am 10.4. in zimbabwe an und fahre dann weiter nach dete -..also 11.4. vielleicht hat er ja ein paar tipps für mich. irgendwie gibt das internet auch nicht her, wo man waren einkaufen kann....ich meine jetzt nicht die üblichen souvenirs ....sondern stoffe etc. ich habe schon stunden mit der suche verbracht.
swisschees1’715 Beiträge · seit 200615. Juni 2017 · Wenn das stimmt was uns zwei Australier kürzlich erzählt haben, treibt die Dollarknappheit auch bei der Polizei ihre Auswüchse.
Es wurde dauernd versucht ihnen Bussen aufzubrummen, einmal auch wegen dem schmutzigen Auto. Sie wollen erfahren haben dass jeder Polizist pro Monat für mindestens Us$ 1‘000 Bussen einkassieren müssen damit sie ihren Lohn bekommen. Der Höchstbetrag den sie direkt einnehmen dürfen ist $20, als brauchen sie mindesten 50 Tickets/Monat.
Gruss
Emanuel
PS: Das mit dem schmutzigen Auto, habe ich schon früher von einem Südafrikaner gehört.
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200615. Juni 2017 · Hi zusammen,
zum Thema:
http://www.namibian.com.na/55623/read/Zimbabwe-central-bank-refuses-rand-to-ease-cash-shortagesZusammenfassung: Komplette Umstellung von USD auf Rand ist nicht geplant, da es eh nichts bringen würde (womit die Zentralbank sicherlich Recht hat - leider)
Viele Grüße
Christinas
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kOa_Master391 Beiträge · seit 201515. Juni 2017 · "The governor, meanwhile, urged Zimbabweans to continue embracing the use of plastic money in the wake of cash shortages so that the country can reserve the little foreign currency in Nostro accounts for critical imports like fuel, electricity and raw materials."
Lies: Damit die Regierung und deren engste Anhänger weiterhin das Land ausbeuten können in dem sie auch den eigenen Bürgern das letzte Geld aus den Taschen ziehen.
Es ist völlig logisch, dass eine Anbindung an den US$ wirtschaftlich für Zimbabwe auf lange Zeit nicht wirklich aufgehen kann. Und natürlich liegt das nicht an der Währung US$ an sich, sondern an der eigenen Wirtschaft, woran denn sonst? Traurig an dieser Angelegenheit ist, dass die Zimbabwer dermassen infiltriert, propagandiert und für dumm verkauft werden, so dass mittlerweile grosse Teile der Bevölkerung das selber nicht sehen. Da wird nach Schuldigen und absurden Verschwörungen gesucht anstatt sich einen Reim auf das Desaster zu machen. Ich war über viele Äusserungen schockiert und war eigentlich bis anhin der Hoffnung, dass die Leute aus Angst und Unterdrückung der Militär- und Polizeigewalt sich nicht gross wehren. Tatsächlich ist aber die Kritik an der eigenen Regierung im Land erstaunlich verstummt und gefühlt weniger vorhanden denn je in den letzten Jahren.
GUGuido.ThemenstarterGast15. Juni 2017 · Hallo,
die Ursachen der Krise liegen sicher nicht in der Währung. Aber die Frage ist, ob es unter dem US-Dollar überhaupt noch eine Lösung geben kann? Einige Ökonomen vereinen das und sehen mit dem Rand eher noch Lösungsmöglichkeiten. Der Industrieverband Zimbabwes ist auch für den Rand als primäre Währung. Und noch vor 3 Monaten hat der Vizechef der Zentralbank von Zimbabwe sich auch pro Rand und gegen den USD ausgesprochen - also jene Zentralbank, die sich nun wieder gegen den Rand äußert. Weil die als Zentralbank keinen verlässlichen Kurs fahren, ist die Zentralbank vielleicht auch eher Teil des Problems als Teil der Lösung.
https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-03-22/zimbabwe-says-using-rand-as-main-currency-would-be-prudentUnd Mugabe soll vor 2 Wochen eine Reduzierung der Zahl der Roadblocks angeordnet haben.
https://www.newsday.co.zw/2017/06/15/mugabe-orders-police-reduce-roadblocks/Beste Grüße
Guido
GUGuido.ThemenstarterGast06. Juli 2017 · Hallo,
swisschees schrieb:Wenn das stimmt was uns zwei Australier kürzlich erzählt haben, treibt die Dollarknappheit auch bei der Polizei ihre Auswüchse.
Es wurde dauernd versucht ihnen Bussen aufzubrummen, einmal auch wegen dem schmutzigen Auto. Sie wollen erfahren haben dass jeder Polizist pro Monat für mindestens Us$ 1‘000 Bussen einkassieren müssen damit sie ihren Lohn bekommen.
Ich habe da ja ehrlich gesagt für eine Mär gehalten, aber es verdichten sich anscheinend die Anzeichen, dass die Polizisten Vorgaben bekommen, wie viel durch Strafen an Geld aufzutreiben ist.
«..., documents leaked this week clearly indicate the opposite as ZRP [Zimbabwe Republic Police] actually issue traffic officers and police stations throughout the country monetary targets. The latest exposé shows that the ZRP is, instead of policing the roads, actually out there on a fund-raising exercise milking cash form motorists.»https://www.dailynews.co.zw/articles/2017/07/06/roadblocks-fine-collections-alarmingVöllig absurd ist, wie der Polizei-General das bei einer öffentlichen Anhörung im Parlament gegenüber Abgeordneten die Polizeitkontrollen und Strafen rechtfertigt
«The fines are such that once you pay, you forget it. Take for example in Germany, if you commit an offence, they take all your number plates and for you to get one plate (back), you need to fork out $10 000, which is $20 000 for the two,” Chihuri told the lawmakers then.»Ich dachte ich wohne in Deutschland. Aber ich muss jetzt noch mal in meinen Pass gucken - offenbar lebe ich in einem ganz anderen Land.
https://www.dailynews.co.zw/articles/2017/07/05/police-roadblocks-rake-in-14m-in-6-monthsBeste Grüße
Guido
travelNAMIBIA33,3k Beiträge · seit 200606. Juli 2017 · Hi zusammen,
Ich habe da ja ehrlich gesagt für eine Mär gehalten, aber es verdichten sich anscheinend die Anzeichen, dass die Polizisten Vorgaben bekommen, wie viel durch Strafen an Geld aufzutreiben ist.
Dann würde aber das vor etwa 14 Tagen berichtetet dem entgegenwirken:
"Zim govt to slash roadblocks to just 40 countrywide"
http://www.news24.com/Africa/Zimbabwe/zim-govt-to-slash-roadblocks-to-just-40-countrywide-20170621Zum eigentlichen Thema:
https://www.newsday.co.zw/2017/07/04/bond-notes-botswana-black-market/ -> die simbabwische Zentralbank geht jetzt gegen den Abfluss von Bond Notes ins Ausland vor. Wie genau weiß wohl keiner und warum genau man sich mit unsicheren Bond Notes aus Simbabwe rumschlagen sollte auch nicht 😉
Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!