@ leser
Schau mal die Aktivitäten um John Grobler
Schau mal die Aktivitäten um John Grobler
Erika schriebDie Nashornwilderer gehören nicht zu den armen, ungebildeten Bewohnern ländlicher Gegenden, die mit Schlingenlegen versuchen, an eine Fleischration für ihre Familie zu gelangen, sondern das sind sehr gut organisierte Banden, die mit modernem, teurem Gerät ausgerüstet sind. Stell dir mal vor, wie viele Komplizen die haben müssen, wenn es ihnen gelingt, ungeschoren in ein eingezäuntes Reservat wie z.B. Etosha eindringen zu können um dort innert kürzester Zeit dutzende von Nashörnern abzuschlachten.
aber das wirkliche Pack sind die einheimischen Auftragskiller
Dem kann ich persönlich so nicht zustimmen. Die Verantwortung für das Abschlachten der Tiere dem letzten Glied in der Kette zuzuspielen, ist für mich absolut nicht richtig. Meist sind es doch wohl arme, ungebildete Bewohner ländlicher Gegenden, die ein kleines Stück vom Kuchen für ein etwas besseres Leben abhaben möchten.
beate schrieb:Wenn es nur wenigstens eine abschreckende Wirkung hätte. Aber daran zweifle ich.Doch, doch. Das schreckt ab. Wenn Du die Menge an Elefanten nimmst, die in Botswana leben und das ins Verhältnis zu Ostafrika setzt, dann würden in Botswana bei einem gleichen Ausmaß an Wilderei jeden Monat tausende Elefanten gewildert werden. Das passiert aber überhaupt nicht.
In Namibia sind seit Beginn des Jahres 68 gewilderte Nashörner entdeckt worden. Das habe Umweltminister Pohamba Shifeta gestern mitgeteilt, berichtet der Namibian. Demnach wurden 62 der Tiere im Etosha Nationalpark gewildert, vier im Nordwesten des Landes und zwei auf einer Farm nahe Okahandja. Bei 29 weiteren Nashorn-Kadavern habe man eine natürliche Todesursache festgestellt, so Shifeta. Die Zahl der gewilderten Elefanten bezifferte er laut Bericht auf 23. – Im vergangenen Jahr lagen die Zahlen bei insgesamt 24 Nashörnern und 78 Elefanten. (Quelle: www.hitradio.com.na)Viele Grüße aus Windhoek
Auf der Farm Okamahoro westlich von Okahandja im Zentrum Namibias ist erneut ein gewildertes Breitmaul-Nashorn entdeckt worden. Das meldet die Presseagentur Nampa. Der Kadaver weise mehr als zehn Einschusslöcher auf. Beide Hörner mit einem Schätzwert von rund einer Million Namibia Dollar seien entfernt worden. Das Nashorn wurde laut Polizei erst vor wenigen Tagen getötet. Mitte Mai waren auf einem anderen Teilstück der Farm zwei tote Breitmaul-Nashörner gefunden worden, bei denen jedoch nur das Haupthorn fehlte. Damit steigt die Zahl der entdeckten gewilderten Nashörner in Namibia in diesem Jahr auf 70. (Quelle: www.hitradio.com.na)Viele Grüße