lilytrotterThemenstarter4’132 Beiträge · seit 200811. Sept. 2014 ·
Liebe Fomis!
Hat schon Jemand die Ruacana Fälle mit viel Wasser gesehen?
Wir fragen uns, wann man die größte Chance hat, - auf viel Wasser. Ende Regenzeit in Angola, ja, bis alle Stauseen des Cunene, oberhalb von Ruacana gefüllt sind und Wasser abgelassen werden muss… - dauert es vermutlich bis März/April… - ?? Weiß Jemand, wann das meist so weit ist? Wohlmöglich regelmäßig/jährlich? Oder in den letzten Jahren nie?
Bei Iwanowsky steht, dass sie ganzjährig um 9:00 und 16:00 laufen – ist das so?
(Kann mir garnicht vorstellen, dass die freiwillig ganzjährig das Wasser zu diesen Zeiten nicht durch die Turbinen schicken? Aber ich hab auch keine Ahnung von Wasserwirtschaft - und so richtig große Mengen werden es dann wohl sowieso nicht sein.)
Vielen Dank lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
wenn wir im Winter (Juli) dort unten sind, ist es mager. Es gab dort keinen Wasserfall! 🙁
Bei Hippopools ist es auch ohne Wasserfall schön zu sitzen, so am Kunene.
Grüßchen Cora
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travelNAMIBIA33,5k Beiträge · seit 200611. Sept. 2014 ·
Hi lilytrotter,
die Frage kann Dir keiner so recht beantworten. Sie führen dann Wasser, wenn die Schleusen des Kraftwerks komplett geöffnet werden. Dies kann zu jeder Jahreszeit der Fall sein, tendenziell aber zum Ende der Regenzeit.
Viele Grüße Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Im Mai 2010 hatten wir das Glück, die Ruacana Fall in voller Pracht bewundern zu können. Wir waren einen Tag vorher an den Epupa Falls und ich muss sagen, dass die Ruacana Falls im Vergleich noch um einiges beeinduckender sind.
Vom Grundsatz her haben die Fälle nur Wasser, wenn der Stausee voll ist und mehr Wasser nachfließt, als für die Turbinen benötigt wird. Die größten Chancen hast Du somit wahrscheinlich an einem Wochenende zum Hochwasserscheitel.
am 21.05.2010 hatten wir folgenden Eindruck: zwar nicht mehr ganz so wuchtig, aber immer noch beeindruckend
Beste Grüße Michael
7x Namibia, 2x S-Afrika, ca. 45x Atlantische Inseln (Kapverden > 25x, Kanaren, Madeira, Azoren); 7x W-Afrika (Senegal, Guinea Bissau, Gambia, Sierra Leone), Marokko, Tunesien, Jemen, Madagaskar, USA, Kanada, Costa Rica, ziemlich viel ME & SE rauf und runter und kreuz und quer
lilytrotterThemenstarter4’132 Beiträge · seit 200811. Sept. 2014 ·
Vielen lieben Dank, an euch alle, für eure Info! Und die Bilder, die mir sehr weiterhelfen. So – und insgeheim noch mehr 😗 - wünschen wir uns das für den Februar. Na, wir werden sehn.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201211. Sept. 2014 ·
Hallo Lilytrotter, tja, man müsste vielleicht den Regengott fragen. Wenn's ordentlich schüttet, muss auf jeden Fall am Staudamm der Stöpsel gezogen werden. Ich denke im Februar sind die Chancen gut. Wir waren im März 2013 an den Epupa Falls, es war gigantisch - und das obwohl angeblich die Regenzeit ausgefallen war. Irgendwo muss das Wasser aber hergekommen sein. Wir sahen auf der Anfahrt, dass es zuvor im Norden durchaus ordentlich geregnet haben musste. Doch wie gesagt: Wer kann schon die Absicht der Götter ergründen?
nichts Genaues weiß ich auch nicht. Vom Lastprofil her ist es so, dass es in Namibia zur Mittagszeit und abends grob zwischen 18-20 Uhr die beiden Lastspitzen beim Stromverbrauch gibt. Aufgrund der begrenzten Erzeugungskapazitäten in Namibia ist anzunehmen, dass das Kraftwerk mindestens dann mit maximaler Leistung läuft und entsprechend die maximale Wassermenge über die Turbinen und nicht über die Fälle geleitet wird.
Die Lastspitze am Abend ist übrigens der Grund, warum Photovoltaik in Namibia derzeit nur begrenzt sinnvoll ist, auch wenn sich Photovoltaik ansonsten in dem sonnenreichem Land förmlich aufzudrängen scheint. Während der Lastspitze am Abend liefert Photovoltaik null Strom und entsprechend müsste man für alle PV-Kapazitäten noch mal die gleichen Backup-Kapazitäten in herkömmlichen Kraftwerken vorhalten, was den Strom exorbitant teuer machen würde. Solarthermische Verstromung könnte dann schon eher interessant sein, weil man Wärme billig speichern und dann auch nachts mit Sonnenenergie Strom erzeugen kann.
Beste Grüße
Guido
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201213. Sept. 2014 ·
@Guido, Du schreibst: "auch wenn sich Photovoltaik ansonsten in dem sonnenreichem Land förmlich aufzudrängen scheint."
So hatte ich mir dies auch vorgestellt. Der Eigentümer von Bülls Port meinte dazu allerdings sinngemäß: Durch die hohe Aufheizung seiner Solar-Panel am Tage steige der Widerstand und falle deren Leistung ganz enorm ab. Ob's stimmt kann ich nicht überprüfen, aber logisch nachvollziehbar erscheint es mir.