TomcatThemenstarter1’155 Beiträge · seit 200625. Apr. 2014 ·
Julius -ein südafrikanischer Kollege von mir- verkauft seinen Pinzgauer in Johannesburg. Er wandert nach Perth Australien aus. Das Auto ist aus dem Bestand der Schweizer Armee, links gesteuert und hat eine südafrikanische Zulassung, also kein Carnet.
TomcatThemenstarter1’155 Beiträge · seit 200625. Apr. 2014 ·
A-Wolf schrieb:59.475 km in 32 Jahren = ~1.900 pro Jahr. 😮 Wer's glaubt. MfG A-Wolf
Kann gut sein.
In den „goldenen Jahren“ der CH-Armee stand das Material einen grossen Teil das Jahres auf irgendeinem Zeughaus Parkplatz und wurde nur für die sogenannten 3 Wöchigen Wiederholungkurse gebraucht und auch dort nicht für Langstreckenfahrten. Im Zuge der Reorganisation (Verkeinerung) der Arme wurde dann der massive Überbestand auf Versteigerungen verkauf… es war vor 10 Jahren auch möglich eine Mirage III S zu kaufen ..Kostenpunk 20‘000-50‘000 CHF ohne Treibwerk und Bewaffnung…
Julius hat sicher noch die offiziellen Verkaufsunterlagen der CH-Armee ...dort sind auch die gefahrenen KM ersichtlich.
lg tom
SASASOWEWI3’080 Beiträge · seit 200925. Apr. 2014 ·
Denke schon das die Angaben stimmen, schau dir die Verkaufsangebote von LKWs der Bundeswehr an, die sind teilweise noch älter und haben weniger km drauf. Das wird in der Schweiz ähnlich sein und die Schweiz ist kleiner als Deutschland, die werden kaum damit an die Riviera gefahren sein um zu üben oder an die Nordsee....
So weit ich informiert bin, wurden in der Schweiz fürs Militär immer deutlich mehr Fahrzeuge gekauft als benutzt. D.h. Ein Teil war zum brauchen da und ein Teil praktisch ungebraucht als Reserve.
Herzliche Grüsse Chrigu
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die Kilometerangabe könnte schon real sein, in der Schweiz wurde viel gelagert und kaum bewegt.
Es werden heute noch auf der Auktion in Thun Fahrzeuge mit 30 Jahren und mehr verkauft die kaum Kilometer gefahren sind.
Preislich allerdings ist der angebotene Pinzgauer wohl ehr am oberen Ende der Fahnenstange anzusetzen, aber wer einen Pinzgauer möchte und weis was er kauft, der hat hier die Möglichkeit.
Hallo zusammen Die Km Leistung ist schon möglich, aber auch Standschäden sind dann eher wahrscheinlich.. Was sicher nicht realistisch ist, ist der Preis 30 000 US Dollar. 🤩 Die wurden zu einem Drittel dessen, bei uns zu Hause verkauft und die Ausrüstung bzw.Aufrüstung rechtfertigt den Preis nicht. Versuchen kann man's ja 😉 . Gruss von einem Schweizer im Moment in Windhoek. Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Wir besitzen einen Mercedes Puch Jahrgang 1982 und unser (leider) ebenfalls 5-stelliger Kilometerzähler sieht etwa gleich aus, aber da würde bei unserem Fahrzeug noch eine 6 davor gehören. Ein Aussenstehender wird nie feststellen können, wie viele Kilometer so ein Fahrzeug wirklich auf dem Buckel hat, da die Hunderttausender nicht angezeigt werden..
Mich würde bei dem Pinzgauer der hohe Benzinverbrauch von über 20 Litern auf 100 km stören. Im schweren Gelände kann es dann auch mal das Doppelte sein. Ansonsten ist er wahrscheinlich schon extrem geländegängig, ein echtes Liebhaberfahrzeug halt und nicht unbedingt dazu geeignet, auf Teerstrassen möglichst viele Kilometer zu fressen.
TomcatThemenstarter1’155 Beiträge · seit 200625. Apr. 2014 ·
maggus schrieb:
Preislich allerdings ist der angebotene Pinzgauer wohl ehr am oberen Ende der Fahnenstange anzusetzen, aber wer einen Pinzgauer möchte und weis was er kauft, der hat hier die Möglichkeit.
Hallo Markus
Das habe ich ihm auch gesagt, er ist halt Geschäftsmann… 🙂
Alles ist verhandelbar, ich feilsche immer um Preise, auch in der Schweiz! Das Resultat ist oft erstaunlich. Wenn ich das Auto kaufen wollte, würde ich einmal 20‘000 U$ in die Waageschale werfen… 😎
war eigentlich von mir nicht so richtig ok, eine Bewertung für das Auto abzugeben, obwohl ich es nicht persönlich gesehen habe!
Im Gelände sind die Dinger ja unschlagbar, fahren da in einer eigenen Kategorie!
Deinem Freund noch viel Glück beim Verkauf!
Gruß
Markus
bongolander408 Beiträge · seit 201425. Apr. 2014 ·
Meine verstorbene Frau hat vor Jahren Unimog 404S der französichen Armee nach Australien exportiert. Die waren damals für den "Desert Storm" (Bush sen. gegen Irak) total überholt worden. Und ich weiss, dass die damals so um die 25 Jahre alten Schlucker auch nicht viel mehr km drauf hatten. Die Herren Generäle wollen viel Material zum Vernichten im Ernstfall. Johannes
The Schimann Family - Man kommt als Gast und geht als Freund
BikeAfrica7’359 Beiträge · seit 200625. Apr. 2014 ·
A-Wolf schrieb:59.475 km in 32 Jahren = ~1.900 pro Jahr. 😮 Wer's glaubt.
... ich hatte bis vor ca. fünf Jahren ein Fahrzeug von 1967 mit weniger Kilometern. 😉 Auch viele Fahrzeuge von THW, Feuerwehr, DLRG oder Bereitschaftspolizei werden sehr selten und wenig bewegt.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
A-Wolf schrieb:...bei der Österr. „Armee“ (die durchaus mit der Schweizer zu vergleichen ist)...
Ohne hier eine grosse Debatte über Armeevergleiche starten zu wollen, Österreich hat eine Milizarmee mit etwa 27'300 Angehörigen und etwa 36'000 Berufs- udn Bereitschaftssoldaten, die Milizarme der Schweiz hat seit der Verkleinerung nicht mehr 400'000, sondern 'nur' noch 174'300...vor der 'Armee 95', also zu Zeiten in denen wir die Pinzgauer kauften warens sogar bis zu 880'000 Soldaten... Das willst Du wie vergleichen??? Bei den Verkleinerungen blieben etliche Pinzgauer übrig, die nur noch das Nötigste bewegt wurden dass keine Standschäden entstehen, so gesehen können die Kilometer durchaus stimmen, denn im Gegensatz zu den Puch wie Erika und Toni einen haben wurden die Pinzgauer weniger für die langen Strecken verwendet. Die Puch wurden vielfach auch von Berufssoldaten über die Autobahnen gescheucht und hatten/haben teilweise sehr hohe Kilometerleistungen.
Schönes Offroad-Fahrzeug . Als Benziner aber nur mehr bedingt als Camper in Afrika einsetzbar . Der luftgekühlte Motor braucht fachkundigen Fahrer Preis ist sicher verhandelbar . Ich habe selbst 2 Pinzgauer allerdings Dieselfahrzeuge mit denen ich in Afrika seit eingen Jahren unterwegs bin . Liebe Grüße vom Bodensee Lumela