Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201118. Okt. 2013 ·
Hallo Formis,
da ich so viele schöne Stunden mit dem Lesen Eurer tollen Reiseberichte schon verbracht habe, traue ich mich auch mal einen Reisebericht zu schreiben.
Zur Vorbereitung: Für Anfang Februar 2013 plante ich meine 15. Tour nach Südafrika. Diesmal sollte des der Nordosten sein mit Schwerpunkt Krüger Nationalpark (Süden). Hatte alles gebucht im Krüger Nationalpark und Mapungubwe National Park als die Flut im Januar kam und ich auch meine Reise etwas davon schwimmen sah. Ich wartet erst mal ab und lies täglich die neuen Flutberichte im San Park Forum. Nach einer Woche war der Mapungubwe NP wieder geöffnet, aber der Süden des Krüger National Parks machte mir noch Sorgen. Eines Abends hatte ich einen Anruf von San Park, die mir mitteilen, das mein gebuchtes Bush Camp leider ganz zerstört worden ist und der Aufbau noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Ich teilte mit, dass ich gleich per Mail umbuchen werden und mir ein anderes Camp aussuchen werde. Am nächsten Tag um 8.00 Uhr morgens hatte ich schon die Bestätigung von San Park. Das nenne ich mal Kundenservice 😉 . Also konnte nun die Reise losgehen.
Reiseroute:
6.2 Abflug nach Johannesburg 7.2. Pilandesberg Bakubung Bush Lodge 8.2. Madikwe National Park Buffalo Ridge Safari Lodge (2 N) 10.2 Welgevonden Private Game Reserve Jamila Game Lodge (2 N) 12.2. Mapungubwe National Park Leokwe Camp (2 N) 14.2 Krüger NP Mopani Rest Camp 15.2. Krüger NP Olifants Rest Camp 16.2 Krüger NP Lower Sabi Rest Camp 17.2 Biyamiti (2 N) 19.2. Sabi Sand Elephants plains lodge (2 N) 21.2 Thandeka lodge (2 N) 23.2 Rückflug nach Frankfurt
Um kurz nach 22.00 Uhr sollte mein Flug mit der Lufthansa nach Johannesburg gehen. Als ich beim Gate um ca. 21.0 Uhr saß, sah ich mit schrecken, dass es heftig angefangen hat zu schneien. Dieser Winter ist aber wirklich hartnäckig. Das Boarding verlief pünktlich und nun begann das Warten und Bangen (Nachtflugverbot ab 23.00 Uhr). Alle Maschinen mussten zum enteisen. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir aber dann doch um 23.30 Uhr starten.
Die Verspätung führt dazu, dass wir erst um ca. 9.00 Uhr in Johannesburg mit ungefähr weiteren gefühlten 10 Flugzeugen landeten. Die Schlange für der Immigration war unbeschreiblich, so lange habe ich noch nie auf meinen Stempel bzw. Papierchen 😈 in meinem Pass gewartet. Um 11.00 Uhr konnte ich endlich zur Gepäckausgabe. Das Gepäck war natürlich schon lange draussen und nun ging die Sucherei los, ja wo ist denn nun das Gepäck aus Frankfurt: Ah da hinten ist so ein einsamer Haufen von Gepäckstücken und richtig, da steht auch meine Reisetasche. Mir fehlt ein Stein vom Herzen. Also nun aber nichts wie los. Als erstes Geld abheben und SIM Karte kaufen. Dann zur Mietwagenstation und Auto holen. Zum Glück muss ich heute nicht mehr weit fahren.
Mein Auto war ein Toyota corolla. Noch keine 10.000 Kilometer auf dem Buckel. Hatte mich diesmal nicht für einen 4x4 entschieden, da ich ja fast nur in Lodges übernachten wollte und diese auch alle gut zu erreichen sind. Hatte ich gedacht 😗 und bei meiner Entscheidung war auch noch keine Flut gewesen. Aber dazu später mehr.
Nach einer ruhigen 3 stündigen Fahrt erreichte ich Pilandesberg. Die Bakubung Bush Lodge liegt nicht weit von Gate entfernt. Ich beziehe gleich mein Zimmer, welches sehr schön ist und einen schönen Blick in den Garten hat.
Nach einer erfrischenden Dusche, gehe ich erst mal zum Pool um ein wenig zu releaxen und ein kühler Drink wäre auch nicht schlecht. Da es Wochenende ist, sind natürlich viele Südafrikaner mit Kinder am Pool. Das Geplansche hält sich aber im Rahmen.
Noch jemand mit viel Durst. Lass noch was zum Schwimmen übrig 😛
Nach dem kühlen Nass habe ich noch den Game Drive für Morgen früh gebucht und ging zum Abendessen. Es gab Buffet. Dieses war sehr gut und vielseitig.
Hallo Tina, jaaaa der Schnee 😈 😈 Das war auch bei uns , am 12.02.13 ein unglaubliches Problem. 🤢 Den KrugerNP war auch unser Hauptziel und wir sind da bestimmt mal an einander vorbei gefahren. 😉 Ich bin total gespannt, was Du so erlebt hast, freue mich total. 🙂
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201118. Okt. 2013 ·
@ Hallo Cécile, ist ja ein Zufall, dass ihr auch zur selben Zeit im Kruger wart 🙂
8.2. Madikwe Park
Um 5.00 Uhr war die Nacht vorbei. Der Weck-Up-Call von der Rezeption hat nicht geklappt. Aber ich bin schon im Safari Modus und werde glücklicherweise selber wach. Um 5.30 geht es nach einem schnellen Kaffee und Keks auf den ersten Game Drive. Die Fahrzeuge sind recht groß (für ca. 20 Personen). Aber es fahren nur 10 Personen mit, somit hat jeder einen Fensterplatz.
Gerade beim Sonnenaufgang habe wir unsere erste Sichtung. 2 Nashörner
Die Landschaft in Pilandesberg ist wirklich wunderschön. Wir sehen noch Gnus, Impalas und Hippos.
Auf dem Rückweg zur Lodge dann ein Stau. Unsere Rangerin sagte, dass im Gebüsch wohl zwei Löwen liegen. Da das Verkehrschaos aber perfekt war und durch die höhen Büsche es eh keine Chance gab auch nur einen Löwen zu erahnen, fuhren wir weiter.
Nach dem sehr guten und reichhaltigen Frühstück machte ich mich auf den Weg nach Madikwe. Aber erstmal wollte ich noch einkaufen. Ich fuhr nochmal etwas zurück Richtung Suncity, wo es ein Einkaufzentrum mit einem Superspar gibt. Kaufte ein Kühlbox und alle notwendigen Lebensmittel zum selbstversorgen in den Nationalparks. Nun noch in den Bottle Store und ein paar kühle Getränke gekauft 😉 .
Fazit zum Pilandesberg NP und Bakubung Bush Lodge. Der Pilandesberg NP ist landschaftlich sehr schön. Am Wochenende ist natürlich durch die Nähe zu Johannesburg und Pretoria sehr viel los. Aber als erster Stop nach einem langen Flug war wirklich eine gute Entscheidung. Die Bakubung Bush Lodge ist zwar recht groß, da aber das Gelände sehr weitläufig ist, fand ich es nicht so schlimm. Das Zimmer war sehr schön, mit einer schönen ruhigen Terasse und Blick in der NP. Das Essen war auch sehr gut und der Service war sehr nett und zuvorkommend.
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201118. Okt. 2013 ·
Nach einer kurzen Fahrt von ca. 3 Stunden und vielen Baustellen bin ich um 14.00 Uhr am Gate zum Madikwe NP. Auto wird am Gate registriert und die Lodge informiert, daß ich unterwegs bin. Vom Gate zur Buffalo Ridge Safari Lodge sind es noch 7 Km, die es in sich haben und mit einem normalen Pkw so gerade machbar. Hauptsächlich der letzte Kilometer trieb mir ein wenig den Schweiß auf die Stirn 🤢 Durch den anhaltenen Regen im Januar war die "Main Road" zur Lodge sehr ausgewaschen.
Die Lodge liegt sehr schön am Hang und der Blick von der Hauptterrasse in den Park ist einfach traumhaft. Die Chalets (8 an der Zahl) sind sehr großzügig mit einem großen Badezimmer und Außendusche.
Besuch beim Nachmittagsschläfchen 😘
Nach einem späten Lunch geht es um 16.30 Uhr zum ersten Game Drive. Wir sind zu 7 im Wagen. Ein recht bunte Truppe (2 Israelis, 2 Neuseeländer, 2 Südafrikaner und meine wenigkeit). Unser Guide heißt Franko. Er ist etwas wortkarg, aber auf Fragen antwortet er immer sehr genau und ausfühlich. Nach nur einer kurzen Fahrt haben wir schon die erste tolle Sichtung. Für mich wenigsten 🤩 , da Geparde zu meinen Lieblingen gehören. Es sind zwei Gepardenbrüder, die unter einem Baum ihren Nachmittagsschlaf halten.
Unser nächster Stop war dann bei einem Elefanten, der leider etwas weit weg war. In Madikwe gibt es nicht so viele Elefanten, vor allen keine große Gruppen, dafür ist der Park einfach zu klein.
Danach ging es in einem halsbrecherichem Tempo durch den Busch. Für die Teilnehmer, die ganz hinten saßen, war es besonders rückenschonenend 😉 . Nach dieser Fahrt hiessen diese Plätze nur noch "Business class" und unser Guide "Vettel von Madikwe" bei unserer Gruppe. Wir fragten Franko, wo er denn hin will. Seine Antwort: er möchte uns noch vor Sonnenuntergang eine kleine Büffelherde zweigen. Er schaffte es gerade so zum Sonnenuntergang und die kleine Herde waren über 150 Büffel, die an einem kleine See standen.
Danach gab es erstmal einen Sundowner, den wir uns redlich verdient hatten. Im Dunkeln ging es dann ist etwas geringeren Tempo wieder zur Lodge. Zum Dinner gab es Straußenfilet, sehr lecker. Tod müde und mit tollen Eindrücken viel ich ins Bett.
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201119. Okt. 2013 ·
9.2. Madikwe Park
Um 5.00 Uhr werde ich geweckt. Schnell aufgestanden, Katzenwäsche, Rucksack mit Fotoequipment ist schon gepackt und ab zum Hauptgebäude. Es ist noch stockdunkel und ich bin wieder einmal über meine Stirnlampe sehr froh. Nach einem Kaffee und trockenem Keks geht es zum nächsten Game Drive los.
Schon mal vorweg gesagt, würde ich den heutigen Tag als Löwentag betitieln (Löwen in allen Altersklassen). Als erstes sehen wir kurz nach Sonnenaufgang einen imposonten Löwen mit dunkler Mähne und seinen zwei Mädels. Damit einem die Entscheidung beim fotografieren nicht so leicht gemacht wird, positioniert uns Franko mit dem Jeep so, dass wir einen Regenboden mit Löwen vor der Linse haben.
Weiter geht es dann zu einer Löwenmutter mit ihrem 6 Monate alten Nachwuchs. Sind die nicht süß 😘
Auf der Rückfahrt zur Lodge kreuzte noch ein Elefantenbulle unseren Weg.
Nach einem leckeren Frühstück ist erst mal eine ausgiebige Außendusche fällig und releaxen am schönen Pool.
Ab 17.00 startet der nächste Game Drive. Es werden 4 Gepardenbrüder gesichtet. D.h. erstmal sehen wir nur zwei und folgenden ihnen mitten durch den Busch. Da dies ein Privatreservat ist, dürfen die Lodgefahrzeuge auch die Wege verlassen. Also verfolgen wir die zwei Brüder in gebührenden Abstand auf der Suche nach den anderen zwei Geparden. Wirklich sehr beeindruckend. Sie bleiben immer mal wieder stehen und rufen nach ihren Brüdern. Plötzlich wie aus dem nichts sind alle vier zusammen. Nun ist die Welt wieder in Ordnung 🙂 . Jetzt wird erst mal ein netter Baum zum markieren gesucht und wir können tolle Bilder machen.
Franko wäre nicht Franko wenn er nicht noch kurz nach Sonnenuntergang eine Überraschung hat. Er fährt uns noch zu zwei Löwinnen mit Löwenmann und 3 ganz kleine Mäuse ca. 6 Wochen alt. Na da geht das Katzen-Fan-Herz aber auf. Es ist einfach nur herzerweichend, wie die Kleinen sich um die besten Plätze an der Milchbar rangeln. Auch der Herr Papa hat eine Engelsgeduld mit den Kleinen. Welch ein schöner Abschluß für diesen ereignisrechen Tag.
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201120. Okt. 2013 ·
10.2. Fahrt zum Welgevonden Private Game Reserve "Jamila Game Lodge"
Der Morgen Game Drive stand unter dem Motto. Findet Franko noch ein Nashorn zum Schluß meines Aufenthaltes. Er war erfolgreich 😛 .
Fazit zur Buffalo Ridge Safari Lodge: Tiersichtungen waren genial (Löwen und Geparden satt), Elefanten und Nashörner gibt es nur recht wenige und Büffel gar keine. Der Ranger Franko war sehr erfahren und freundlich. Der Service war auch sehr freundlich und man fühlte sich sehr wohl. Die Lodge ist sehr schön, die Lage traumhaft, die Zimmer großzügig und sauber. Das Essen war gut und schmackhaft, aber ich muss sagen, daß ich in Südafrika schon besser gegessen habe. Wenn ich wieder mal in der Gegend bin, würde ich die Lodge wieder besuchen.
Nach dem Frühstück fuhr ich die 7 km Schotterpiste wieder zur Teerstraße zurück. Dann ging es wieder Richtung Rustenburg auf der N4, dann auf der R510 Richtung Thabazimbi. Noch vor Thabazimbi geht es nach links auf die R511. Dann sind es nur noch ca. 25 km bis es zur Abzweigung Richtung Jamila Game Lodge geht. Um 15.00 Uhr bin ich an der Abzweigung Richtung West Gate Welgevonden Park. Ich rief bei der Lodge an und mir wurde mitgeteilt, daß der Guide am Gate wartet. Nun sind es noch 16 km Schotterpiste mit einen kleinen Sandpassagen. Durch den Regen hat auch diese Straße sehr gelitten und mein Auto wurde wieder voll gefordert. Ich wurde von einem Toyota RAV4 locker flockig überholt, ja zu Hause habe ich auch so einen 😕 , der würde mir nun gute Dienste leisten. Aber nach einer halben Stunde habe auch ich die Strecke gut geschafft und wurde gleich freundlich von Sam begrüsst. Am Gate ist ein bewachtet Parkplatz, wo ich mein Auto abstellen kann. Mit Sam und noch zwei Gästen fahren wir ca. 25 Minuten zur Lodge.
Schon die Einfahrt zur Lodge ist sehr beeindruckend. Sie liegt in einer sehr gepflegten (wenn nicht mal wieder die Elefanten ihre gärtnerischen Dienste angeboten haben 😗 ) parkähnlichen Anlage mit seperaten Chalets. Ich habe das Chalet "Buffalo". Es gibt 9 Chalets in der Lodge. Sehr schön eingerichtet mit einem eigenen Whirlpool auf der Terrasse mit freien Blick in den Park.
Um 17.00 Uhr machen wir unseren ersten Game Drive. Bei den Wegen im Park kommt jeder Offroad Fan auf seine Kosten.
Als erstes sehen wir Geparden, da es aber anfängt zu regnen verlieren wir sie aus den Augen. Beim Wenden passiert Sam ein Missgeschick. Er übersieht ein Loch und wir fahren uns fest. Nun ist Muskelkraft gefragt, um das Auto wieder flott zu bekommen. Mit einem beherzten Ruck waren wir wieder frei. Das ist Afrika 😎 . Da alle mitgeholfen haben, brauchten wir auch keine fremde Hilfe. Eine tolle Truppe.
Kurz vor dem Sundowner sehen wir noch 3 Nashörner.
Um die Lodge sind immer Elefanten unterwegs. Auch auf unserem Rückweg muß Sam anhalten, da ein Elefant den Weg zur Lodge versperrt. Wir warten bis er sich aus dem Staub macht und Sam leuchtet, da es mittlerweile stockdunkel ist mit dem Scheinwerfer den Weg ab. Der Elefant ist weg, aber ein Leopard spaziert sehr ruhig und gelassen den Weg an unsererm Auto vorbei. Na das ist mal ein netter Abschluß für einen sehr schönen Game Drive.
Zu Begrüßung bekommen wir ein warmes feuchtes Tuch und einen Strawberry Lips (sehr lecker). Das Dinner wird an einem großen Tisch auf der Terrasse serviert. Nach einem leckeren Essen und sehr interessanten Gesprächen falle ich todmüde aber sehr zufrieden ins Bett.
Hallo Tina bin auch dabei und freue mich auf einen tollen Reisebericht!
Lieben Gruss Monika
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201120. Okt. 2013 ·
11.2. Welgevonden Private Game Reserve "Jamila Game Lodge"
Heute kann ich eine halbe Stunde länger schlafen. Um 6.00 Uhr geht es zum Morning Game Drive. Wir fuhren und fuhren und alle Tiere schienen noch zu schlafen. Plötzlich waren sie wohl alle auf einmal wach 😉 . Den heutigen Drive konnte man unter der Überschritt "Cat Walk mit Nachwuchs" betiteln. Als erstes flanierte eine Gepardenmutter mit ihren 2 Cups den Weg entlang.
Nashörner lassen wir schon links liegen. Wir habe es nämlich eilige, da eine Löwin mit ihren 4 sehr jungen Nachwuchs unterwegs ist.
Die Mama hat es sehr eilig um ihren doch noch recht kleinen Nachwuchs in Sicherheit zu bringen. Wir können sie noch immer wieder bei der Überquerung der Wege gut beobachten. Die Kleinen sind ja wirklich zu süß, wie sie so tapsig der Mama hinter her laufen.
bin gerade über Deinen Reisebericht gestolpert und bin gerne mit dabei, zumal bei Deinem Bericht viele Erinnerungen wach werden 🙂 . Wir waren im März diese Jahres auch im Pilanesberg und im Welgevonden Game Reserve in der Jamila Lodge sowie gerade im September im Mapungubwe NP im Leokwe Camp, im Krüger NP in Mopani, Olifants, Satara und Biyamiti sowie in der Elephants Plains Game Lodge, da gibt es also einige Überschneidungen 😉 . Bisher hattest du ja wirklich tolle Sichtungen. Die Löwenbabys sind einfach genial (aus dieser Nähe welche zu sehen, steht auf meiner Wunschliste ganz oben) und der Löwe mit Regenbogen hat eindeutig auch was 🙂 . Auf Deine weiteren Sichtungen im Welgevonden Game Reserve bin ich aber auch schon sehr gespannt ( wir hatten dort leider nicht so viel Glück mit Katzen).
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201120. Okt. 2013 ·
@ Hallo Lil, danke für deine aufmunternden Worte
@ Hallo Susi, im Welgevonden Private Game Reserve hatte ich wirklich sehr viel Glück mit den Tiersichtungen. Hatte eigentlich keine großen Erwartungen, da das Game Reserve ja noch relativ jung ist.
Nach einem leckeren Lunch und releaxen am Pool geht es um 16.00 Uhr zu nächsten Game Drive. Elefanten versperren mal wieder unseren Weg und Sam muß einen anderen Weg nehmen. Dort sehen wir eine Nashornmutter mit ihrem Nachwuchs der sich etwas daneben benimmt 😮
Heute abend wird das Diner in der Boma mit Lagerfeuer serviert und das bei immer noch 25 Grad 🤩 Schade das dies schon mein letzter Abend ist. Hier hätte ich es noch länger ausgehalten.
Hi Tina, was für ein Glück hattest Du mit deine Tiersichtungen. 🤩 🤩 🤩
Vielen lieben Dank, das Du sie mit uns teilst . 🙂 🙂
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
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Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201121. Okt. 2013 ·
@ Hallo Topobär, hallo bayern schorsch ich habe für die Buffalo Ridge Safari Lodge 2400 ZAR pro Nacht (50% Einzelzimmerzuschlag) bezahlt. Frühstück, Lunch, Dinner und 2 Game Drives sind incl. (Getränke sind nicht enthalten nur der übliche Kaffee oder Tee). Gebucht habe ich über www.mtbeds.co.za, die haben oft recht gute Angebote, vor allen wenn man sehr kurzfristig buchen möchte.
12.2. Fahrt zum Mapungubwe National Park
Heute morgen ist mein letzter Game Drive im Welgevonden Private Game Reserve. Kurz nach der Lodge Ausfahrt steht wieder ein dicker Elefantenbulle da und versperrt uns den Weg 😈 . Somit ist erst mal warten angesagt, bis sich der Herr in die Büsche verzieht. Sam erzählt uns, daß die Ranger sehr vorsichtig sind, da es schon einigen Ärger mit den Dickhäutern gegeben hat. Der Hotelmanager hat mir auch einige Bilder gezeigt, wo die Elis den Zaun von der Lodge nieder getrampelt haben. Er machte die Bilder von der Küche auch, wie sie gerade den Gemüsegarten platt gemacht haben.
Nach einer kurzen Fahrt sahen wir zwei Autos von anderen Lodges stehen. Sam meinete, daß wohl ein Leopard im Busch sitzten würde. Plötzlich stand der Leo doch mal auf und spazierte leider noch weiter in den Busch. Da das Gras sehr hoch war habe ich nur ein sehr bescheidenes Foto. Aber wir sind überglücklich 2 Leos in 2 Tagen erblickt zu haben.
Nach einem ausgiebigen Frühstück, heißt es Abschied nehmen. Hier komme ich bestimmt nochmal hin. Es hat alles gestimmt. Die Lodge ist superschön, der Service ist excellent, Game Drive immer sehr informativ und spannend. Die Sichtungen waren wirklich über meinen Erwartungen.
Nun ging es in Richtung Lephalale auf der R510 dann auf die R572 Richtung Alldays. Die R572 ist übersät mit Potholes. Ich setzte mich hinter ein ortskundiges Auto. Der Fahrer scheint jedes Pothole persönlich zu kennen. In Schlangenlinie fahren wir mal auf der rechten mal auf der linken Fahrbahn. Dies ist kein Problem, da es fast keinen Gegenverkehr gibt. So komme ich doch ganz gut vorran. Sonst würde ich jedem empfehlen diese Strecke ganz vorsichtig zu fahren, da so einige Potholes schon gewaltig sind. In Alldays machte ich noch einen Stop zum tanken und Holz musste ich auch noch kaufen.
Um 17.00 Uhr war ich im Mapungubwe National Park und fuhr gleich zum Leokwe Camp. Ich wollte ja noch heute den viel gelobten Pool testen. Dieser sucht wirklich seines gleichen. Nachdem ich mich erfrischt hatte, machte ich mein erstes Grillfeuer fürs Abendessen an. Es gab ein lecker Straußensteak und Folienkartoffel mit einen schönen südafrikanischen Wein. Nachdem ich noch ein paar Seiten gelesen habe, schlafe ich sehr früh ein.
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201122. Okt. 2013 ·
13.2. Mapungubwe National Park
Am frühen Morgen fahre ich erst mal zum Confluence View Point. Hier hat man einen wunderbaren Ausblick in das Dreiländereck und dem Limpopo und Shashe River. Ich mache einen kleinen Spaziergang von einem zum anderen Aussichtspunkt, einer schöner als der andere. Auf dem Rückweg zum Camp mache ich noch einen Abstecher zum Tree Top Walk. Gestern hat man mir zwar an der Rezeption gesagt, daß der Walk wegen der Überschwemmung noch geschlossen ist. Ich probiere es aber trotzdem und siehe da er war doch wieder geöffnet und auch sehr gut zu begehen. Die Flut hat den Tree Top Walk nicht viel Schaden zugefügt. Aber unter dem Walk konnte ich mir schon vorstellen, welche Wassermaßen vor kurzen noch hier waren.
Tree Top Walk
Auf dem Rückweg zum Camp sah ich noch diesen schönen Oryx
Nach einem späten Frühstück war nun releaxen angesagt. Habe den Pool ausgiebig genossen, ich hatte ihn ganz für mich alleine. Der Park war zu dieser Zeit wirklich sehr wenig besucht. Vielleicht lag es auch daran, daß der Park noch nicht so lange wieder geöffnet ist. Wer jedenfalls die Einsamkeit sucht, ist hier genau richtig. Am Nachmittag zum Sonnenuntergang möchte ich nochmal die Aussichtpunkt besuchen. Ich setzte mich an den schönsten Aussichtpunkt und genoss mein Savanna. Welch eine beeindruckende Landschaft.
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201123. Okt. 2013 ·
14.2. Fahr in der KNP Mopani Rest Camp
Ich fuhr recht früh los, da ich einige km vor mir hatte. Am Gate erfahre ich, daß die Straße nach Musina für normale Pkw (nur 4x4 wäre möglich) nicht befahrbar ist. Die Flut hat wohl dort sehr gewütet. Also fahre ich wieder zurück nach Alldays und dann über die R521 und R523 Richtung Punda Maria Gate. Pafuri ist leider noch geschlossen. In Thohoyandou ist eine Mall mit einem großen Supermarkt, wo ich meine Vorräte auffrische. Ich telefoniere noch nach Hause. Immer noch Schnee und ich schwitze bei 30 Grad 😉 . Um 12.30 Uhr, pünktlich zum Mittagessen komme ich am Gate von Punda Maria an und mache erst mal Pause. Ich probiere das kleine Restaurant und gestellt einen Hamburger. Das Camp ist recht schön, ich will aber weiter nach Mopani.
Ich war noch nie im Norden des KNP. Es gefällt mir sehr gut. Die Landschaft ist sehr schön und Tiere gibt es auch sehr viele zu sehen. Bis Mopani sind aber nur die Hauptstraßen offen, die Loops von Punda Maria bis Mopani sind alle gesperrt. Der Norden des KNP hat es wohl viel heftiger getroffen, als der Süden. Ab Mopani sind fast alle Straßen und Loops befahrbar.
Unterwegs zum Mopani Rest Camp sehe ich Elefanten, Büffel, Giraffen und die üblichen Verdächtigen. Durch die vielen Fotostops komme ich um 16.30 Uhr im Rest Camp an. Ich habe einen schönen Bungalow mit Aussicht auf den Damm und Hippos. Ein toller Ausblick, sollte man unbedingt versuchen zu buchen. Ich statte dem sehr schönen Pool noch einen Besuch ab. Dann genieße ich den Sonnenuntergang mit Hippogegrunzen und einen Chardonnay 😛 . Da ich keine Lust habe zu kochen, besuche ich das Restaurant. Der Chicken Salat war sehr frisch und lecker.
Da sieht man, welche Gewalt Wasser hat 😐
Sonnenuntergang am Damm (Mopani)
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201124. Okt. 2013 ·
15.2. KNP Olifants Rest camp
Heute morgen habe ich den ersten Regen im Urlaub, so mache ich nur einen kurzen Game Drive. Nach dem Frühstück fahre ich Richtung Olifants. Ich nehme noch einen Loop, komme aber nicht weit, da ein Elefantenbulle mir den Weg versperrt. Dachte er verzieht sich in den Busch, also ein paar Meter vorwärts fahren und plötzlich steht er wieder Mitten auf dem Weg, so nach dem Motto "Du kommst hier nicht vorbei". Habe keine Lust auf diese Spielchen und fahre den Loop wieder zurück. Unterwegs sehe ich noch nette Elefanten, die man schön fotografieren kann 😉
Verlasse dann die Mainroad um auf der S93 am Fluß entlang zum Olifants Rest Camp zu fahren. Bei manchen Wasserfurchen halte ich die Luft an, es geht aber alles gut 😗 Um 13.00 Uhr erreiche ich das Rest Camp. Ich habe wieder ein Häuschen mit wunderschönen Ausblick auf den Olifants River. Das Camp ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber alles sauber und ordentlich und die Lage ist einfach traumhaft.
Blick von der Terrasse auf den Olifants River
Am Nachmittag mache ich nur noch einen kurzen Game Drive und genieße lieber den Sonnenuntergang auf der Terrasse.
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201125. Okt. 2013 ·
16.2. KNP Lower Sabie Rest Camp
Am nächen morgen fahre ich gleich nach dem öffnen des Tores um 6.00 Uhr los. Da ich in Olifants Rest Camp keine Hütte mit Küche hatte, habe ich mich entschlossen in Satara zu Frühstücken.
Aber vor dem Frühstück gab es erst mal 2 prächtige Löwenmännchen und das direkt am Wegesrand. So früh hatte ich die zwei auch noch ganz für mich alleine 😛 . Beim weiterfahren informiere ich noch zwei andere Fahrzeuge, die bei einer Herde Zebras stehen, daß es etwas weiter doch noch interessanteres zu sehen gibt. 😉 . Sie waren sehr dankbar für den Hinweis.
na der Prachtkerl ist wirklich nicht zu übersehen 😁
Außerdem sah ich einen Elefantenbullen, Zebras, Wasserböcken, Gnus und ein Baum voller Geier.
Kinderstube
Nach dem Frühstück geht es weiter Richtung Lower Sabi. Ich habe wieder ein schönes Häuschen mit Aussicht auf den Sabi River. Lower Sabi Rest Camp ist sehr schön gelegen und wesentlich moderner als Olifants Rest Camp. Ich besuche den sehr schönen Pool. Habe das Gefühl die Pools werden immer wärmer. Dieser hat schon etwas von Badewanne.
Für den nächsten Morgen habe ich ein Sunrise Game Drive gebucht. Beginn 4.30, aber man ist ja nicht zum Spaß hier 😉 . Bin sehr gespannt, was mich morgen erwartet, da ich noch nie einen geführten Game Drive im KNP gemacht habe.
Tina61Themenstarter72 Beiträge · seit 201126. Okt. 2013 ·
17.2. KNP Biyamiti Bush Camp
Ich habe meinen Wecker auf 3.45 gestellt. Uff, so früh 😮 Fahr mit dem Auto zum Treffpunk, da es zu weit zu Fuß ist und noch stock dunkel ist. Um 4.30 Uhr geht es los, wir sind 7 Personen. Der Morgen ist wirklich sehr schön. Nebelfelder liegen über den Sabi River und mit dem Sonnenaufgang ist dies wirklich sehr beeindruckend.
Als Höhepunkt sehen wir ein Spitzmaulnashornmutter mit Nachwuchs, die aber sehr scheu sind und gleich im Busch verschwinden.
Nach den Game Drive genehmige ich mir erst mal einen heißen Kaffee und ein gutes Frühstück. Danach mache ich mich noch auf den Weg nach Biyamiti. Leider gibt es nicht viel zu sehen. Ich entschließe mich noch einen Abstecher zur Crocodile Lodge zu machen, um ein wenig im Shop einzukaufen. Dies war eine gute Entscheidung, dann ca. 10 km vor dem Rest Camp liegt ein Rudel Wildhunde an der Straße. Es steht nur ein Auto da und somit kann ich schöne Bilder machen. Ich sehe nur 3 Wildhunde, vermute aber im Busch noch weitere, was sich später auch bewahrheiten sollte.
Nach einer Mittagspause im Crocodile Rest Camp geht es nun zum Biyamiti Bush Camp. Ich schaue nochmal bei den Wildhunden vorbei, nun habe ich sie ganz für mich alleine.
Von der Main Road geht es nochmal 7 km Schotterpiste zum Camp. Die Straße ist aber gut zu fahren, außer zwei Wasserdurchfahren, aber diese durchfahre ich mit bravor 😎 . Diese Strecke ist wirklich landschaftlich wunderschön, führt direkt am Biyamiti River entlang.
Das Biyamiti Bush Camp ist sehr schön direkt am Flug gelegen. Die Häuschen sind sehr geräumig und nett eingerichtet. Auf der Terrasse befindet sich die Küche. Dann gibt es noch ein großes Wohnzimmer und seperates Schlafzimmer.
Da es morgen keinen Night Drive gibt und ich unbedingt einen von Biyamiti machen möchte, buche ich für heute abend. Dann halt heute 2 geführte Game Drives. Auch gut 😉
Um 17.00 Uhr geht es los. Wir sind nur zu dritt. Ein Paar aus Slowenien, sie sind das erste mal in Afrika. Wir fuhren die Strecke wieder zurück. Ich frage den Guide, ob er Richtung Crocodile Bridge fährt und erzähle ihm, daß ich mittagas Wildhunde dort gesehen habe. Er bekommt glänzende Augen und sagt, daß er dieses Jahr noch keine Wildhunde gesehen hätte und wir fuhren die Richtung, wo ich sie gesehen hatte. Welch ein Glück, nur ein bisschen weiter liegen sie mitten auf der Main Road, das gesamte Rudel. Es handelt sich um sage und schreibe 16 Windhunde. Der Guide ist ganz aus dem Häuschen, ich finde es immer wieder bemerkenswert, wie sich die Guides nach so langer Zeit im Nationalpark noch immer so begeistern können, daß ist wahre Liebe zur Natur und Tier.
Weiter geht es auf der Strecke Richtung Crocodile Bridge, es ist mittlerweile dunkel geworden. Ich leuchte die Gegend ab und plötzlich läuft aus einem Seitenweg eine Leopardin gemüdlich an unserem Wagen vorbei. Geht die Hauptstraße entlang und markiert ihr Revier und verschwindet wieder um Busch
Wir sehen außerdem noch Büffel, Nashorn, Elefanten und zum Schluß noch ein Hyäne. Nur noch Löwen und wir hätten die Big 5 innerhalb von 3 Stunden voll gehabt. Welch ein Game Drive, so etwas hat man auch nicht alle Tage 😄 Nach einen schnellen Abendessen gehe ich sehr müde aber hoch zufrieden ins Bett.