KOkonno1’457 Beiträge · seit 200620. Aug. 2013 · geo11a schrieb:An Conno
Hallo,
klar spielt dies eine Rolle. Ich bin z.B. vor rund 30 Jahren so auf das Land aufmerksam ge-
macht worden. Immer schon plante ich eine Reise dorthin. Überlegte sogar, ob ich dorthin,
falls möglich, auswandern sollte. Hätte ich dies nicht auf der Landkarte selber entdecken können,
wäre mein Interesse nie geweckt worden. Namibia bringt sich so um ein "Alleinstellungsmerkmal".
Schade!
Hallo Geo11a,
Ich spreche dir dein Interesse nicht ab, im Gegenteil. Auch ich interessiere mich übrigens für die Geschichte. Aber ich habe aus meinen Erfahrungen insgesamt berichtet. Die sind zwar nicht so reichhaltig wie Carstens, aber doch existent 😗
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass Erreichbarkeit (Direktflug, kein Jet Lag), gute Infrastruktur und Versorgung, und Weitläufigkeit der Landschaft bei vielen Touristen ebenso oder vielmehr bedeutend sind als deutsche Gebäude und Straßennamen. Im Gegenteil: Oft sorgen diese bei Touristen für gemischte Gefühle ...
Lotusblume1’941 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · Hallo,
für uns (hauptsächlich mein Mann war sehr sehr skeptisch – und wollte nie nach Afrika) war einer der Gründe Namibia 1992 das 1. Mal zu bereisen das koloniale Erbe. Ein alter Globus von meinem Uropa zeigte ein Land „Deutsch-Südwestafrika“ und das im tiefen Afrika, was mich sehr neugierig machte. Ich suchte nach Lektüre und fand Hinweise zur Geschichte des Landes: portugiesische Seefahrer, Zuwanderer aus Portugal, England und deutschsprachigen Raum, deutsche Kolonie, aber auch dies fand ich sehr interessant: Wasser kann man aus der Leitung trinken, es gibt traditionelle Restaurants (z.B. Schützenhaus mit Schnitzel), Bier nach deutschen Reinheitsgebot, es wird teilweise deutsch gesprochen. Wir hatten auch einen Reiseführer gelesen, damals gab es –glaube ich- nur einen Reiseführer auf dem Markt, aber hatten überhaupt keine richtige Vorstellung von Namibia. Niemand aus dem Bekannten-/Verwandtenkreis war dort oder hat was davon gehört. So buchten wir, falls es uns in Namibia nicht so doll gefallen könnte, Südafrika (Kapstadt und Wein-/Gartenroute) und die Vic Falls dazu und blieben nur 14 Nächte in Namibia. Wir haben fast ausschließlich auf Gästefarmen übernachtet, Lodges gab es damals noch gar nicht (oder?). Wir haben es sehr bereut, dass es nur 14 Tage waren. Wir waren nach sehr kurzer Zeit in Namibia von den Menschen, der Weite, Stille, Landschaft, Tieren so fasziniert, dass uns der Weiterflug nach Südafrika sehr weh tat und wir beschlossen, wenn Namibia dann nur Namibia. So bereisten wir später Namibia nur noch für sich, Südafrika für sich und hoffentlich bald die Masai Mara für sich.
Namibia ist unser „Sehnsuchtsland“ und lässt uns einfach nicht los. Es tut fast ein bisschen weh an Namibia zu denken. Wir waren schon in sehr vielen schönen Ländern auf unserer wunderschönen Erde, aber nie hatten wir so ein Gefühl wie in Namibia.
Namibia liegt uns so sehr im Herzen, dass wir dieses Jahr mit unserer Namibiareise unserer Silberhochzeit einen würdigen Rahmen geben möchten.
Ups, ist ein halber Roman geworden... Eigentlich wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass für uns das koloniale Erbe schone eine Rolle spielte. Heute ist es für uns nicht mehr so wichtig. Wir können aber sehr gut verstehen, warum sich die „Südwester“ so über Namensänderungen/Abbrüche etc. echauffieren.
Viele Grüße
Swakop19522’664 Beiträge · seit 201220. Aug. 2013 · Hi Serengeti,
obwohl die Aufstellung von CM sehr ausführlich und mit großem Aufwand erstellt wurde, outet er sich bei dieser Aussage mit einer Fehlbeurteilung, die eigentlich eine politische Aussage seiner persönlichen Ansicht darstellt. Es ist halt eine Reisekatalogformulierung, gönnen wir ihm dieses. Opportunismus gehört zum Geschäft.
http://web.archive.org/liveweb/http://oldwheelers.com/?page_id=9Gruss
H.
STsteinbeisser577 Beiträge · seit 200620. Aug. 2013 · geo11a schrieb:
Namibia bringt sich so um ein "Alleinstellungsmerkmal".
Schade!
Guten Tag geo11a,
'Alleinstellungsmerkmal' klingt plausibel. Überwiegend dürfte dies aber Kunden aus dem Kreis der von C.M. treffend schon so bezeichneten 'Deutschtümelnden' ansprechen. Ob diese als Gäste unbedingt willkommen sind, kann man auch bezweifeln, angewiesen ist das Land darauf sicher nicht. Die noch in Namibia lebenden oder zwischenzeitig in D oder woanders ansässigen deutschstämmigen Namibianer sind nochmal eine andere Gruppe, die mit der ganzen Entwicklung auch nachvollziehbare Heimatgefühle verbinden.
Ich bin auch an Geschichte interessiert, für mich waren und sind die kolonialen Hinterlassenschaften aber tatsächlich maximal 'Beiwerk', im Falle der militärischen nicht einmal 'nettes'. Dann schon eher die siedlungsgeschichtlichen (z.B. Farmen, Handel etc.). Mich faszinieren, nicht nur in Namibia, dann eher die Entdecker, Abenteurer und diversen Wissenschaftler und davon gibt es ja genügend Spuren (nicht nur deutscher, sondern ebenso britischer und burischer Herkunft etc.) Und auch der Pioniergeist lohnt eine Auseinandersetzung, davon könnten wir uns in unserer satten hiesigen Welt manch positive Scheibe abschneiden - die faulen Bestandteile werfen wir in den Müll der Geschichte und Irrungen. Dass diese Entdecker etc. teils auch im Gefolge der rein militärischen, machtpolitischen, ökonomischen oder religiösen Eroberungszüge unterwegs waren, ist leider so, läßt sich aber durchaus trennen.
steinbeisser
eggitom1’247 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · Liebe Fomis
Mit grossem Interesse und wechselnden Emotionen habe ich jetzt diesen Thread in eiem Rutsch durchgelesen. Gestattet mir ein paar - teilweise wohl etwas ketzerische - Bemerkungen:
Die Geschichte Namibias beginnt laut Wikipedia mit dem "Fund eines vor rund 12 bis 14 Millionen Jahre lebenden Menschenaffen (Otavipithecus nambiensis) in den Otavibergen"
Die deutsche Kolonialzeit dauerte - wieder gemäss Wikipedia - von 1883 bis ca. 1910 und tat sich insbesondere dadurch hervor, dass die bisherigen Bewohner verdrängt und abgeschlachtet wurden.
Bei gewissen deutschen Touristen habe ich den Eindruck, sie reisen deshalb nach Namibia, weil sie dort Löwen sehen können, ohne auf Sauerkraut und Currywurst zu verzichten. Vielleicht eröffnet ja mal jemand einen Wildtierzoo am Ballermann - dann müsste man nicht so weit fliegen.
Ich gebe zu: der Tendenz, "Altes" um jeden Preis zu erhalten, kann ich nicht viel abgewinnen - davon haben wir auch in der Schweiz viel zu viel.
Eigentlich hätte ich noch mehr zu bemerken, aber das würde in Sarkasmus ausarten - und der geht grundsätzlich an denjenigen vorbei, die damit gemeint waren.
Nachdenkliche Grüsse
Thomas
PS: Noch einmal durchgelesen und dann trotzdem abgeschickt 😄
PS2: Ich bitte, auf PM's zum Thema zu verzichten.
PS3: Die Umbenennung von Lüderitz sehe ich trotz allem etwas ambivalent.
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Swakop19522’664 Beiträge · seit 201220. Aug. 2013 · Lieber Eggitom,
wir alle gestatten Dir das Recht des Irrtums, zumal viele wissen, wie viel Schrott auch im Wikipedia verfaßt ist. Ich bedaure sehr, wenn Wikipedia für Dich das Maß aller Dinge und der Fokus für Deine Brille ist.
Leider hast Du Dich auch bezüglich Currywurst und Sauerkraut geirrt, ich glaube man ißt mehr Sauerkraut pro Kopf in der Schweiz, als dieses in Namibia der Fall wäre. Sauerkraut war noch nie eines der Hauptgerichte in Namibia, und wird höchstens im dortigen Winter gelegentlich mal mit Eisbein serviert. Solche Gerichte wie mit Currypulver überstreute Brühwürste gibt es dort auch nicht.
Auch die Amerikaner wundern sich immer wieder mit ihrem Deutschenbild, daß sie mit ihrem erheblich höheren Sauerkrautkonsum pro Kopf eigentlich eher die Krauts sind als die Deutschen. 🤪 😄 🤪
Beste Grüße,
H.
EGegade26 Beiträge · seit 201220. Aug. 2013 · Hallo Zusammen,
wir stehen kurz vor der Abreise nach Namibia, übrigens zum ersten Mal im Leben.
Der geschichtliche deutsche Hindergrund hat bei uns nie eine Rolle gespielt, sonder war eher ein kritischer Aspekt. Die Motivation kommt eher durch die Landschaft und Tierwelt und die relativ leichte Bereisbarkeit für Afrika-Anfänger.
Wenn ich deutsche Geschichte und deutsche Gebäude sehen will bleib ich im Land. Die grundsätzliche Meinung über die Professionalität von (afrikanischen) Regierungen ist bekannt, traurig aber durch mein Wegbleiben wohl nicht zu ändern.
Übrigens dürten wir dann auch nicht mehr nach Griechenland, Spanien und insbesondere nach Italien, welches wir sehr lieben.
Wir freuen uns jedenfalls unglaublich auf die Reise und fahren nicht wegen, sondern trotz der deutschen Vergangenheit hin.
Grüße aus Oberbayern
Helmut
GEgeo11a22 Beiträge · seit 201320. Aug. 2013 · Hallo,
nun ja, wenn die Argumente nicht mehr reichen, dann wird halt Sauerkraut und Deutschtümelei
argumentativ eingeflochten. Das aber reicht mir nicht . Auch die Ansichten eines CM, die offensichtlich
eine Anlehnung an finanzielle Interessen aufweisen, sind für die Gesamtkomplexität der Frage
unerheblich. Wenn ich wirklich das Gefühl hätte, dass die Umbenennungen der breiten Bevölkerung,
also der mehrheitlich gutmütigen schwarzen Menschen zugute kämen, dann würde ich wahrschein-
lich enttäuscht schweigen. Aber so schadet man der schwarzen und weißen Bevölkerung, also ganz
Namibia.
Im Übrigen respektiere ich gegensätzliche Meinungen und habe in diesem Faden Gegensätzliches
mit Interesse verfolgt. Die Beiträge von Otji zeugen vom ordentlichen Umgang mit der Problematik.
Was mich aber abstößt sind die gedankenlosen, oberfächlichen, schon hundertfach gehörten ,
angeblich ketzerischen aber eigentlich langweiligen Einlassungen (z.B.eines namentlichen eggitom), die nicht wirklich weiterbringen.
Alles Gute!
eggitom1’247 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · Lieber Swakop1952
eggitom schrieb:Eigentlich hätte ich noch mehr zu bemerken, aber das würde in Sarkasmus ausarten - und der geht grundsätzlich an denjenigen vorbei, die damit gemeint waren.
Nachsichtige Grüsse
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht
(Fritz Grünbaum)
Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Eto557 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · Hallo Helmut,
egade schrieb u.a.:und die relativ leichte Bereisbarkeit für Afrika-Anfänger.
Und die ist u.a. zurückzuführen auf die sich bis heute auswirkende koloniale Vergangenheit.
Freundliche Grüße
Eto
Gerd19425’538 Beiträge · seit 200820. Aug. 2013 · Liebe Fomis,
ich weiß, es ist ein aufregendes Thema und je nach Standpunkt haben wir bei dieser emotionalen Sache Ansichten, die sich nicht mit dem der anderen vereinbaren lassen. So weit - so gut. Aber müssen wir immer wieder in Sticheleien, unverstandenen Sarkasmus und Unterstellungen abgleiten? Die in die Diskussion eingebrachte Deutschtümelei , wie die Unterstellung von finanziellen Interessen halte ich absolut wie den Sauerkrautsarkasmus für unangebracht. Ironie und Sarkasmus wird meistens nicht verstanden, wenn man dem Sprecher dabei nicht in die Augen blickt und die hier zitierten Unterstellungen empfände ich als beleidigend, wenn ich der Betroffene wäre. Muss das sein? Könnt Ihr nicht einfach mal davon ausgehen, dass ein Anderer zwar eine andere Ansicht hat, diese aber von seinem Standpunkt her richtig sein könnte. Muss man denn immer wieder dem Anderen Eigeninteressen unterstellen?
Leute, es wäre schön, wenn diese Diskussion so sachlich weitergeführt werden könnte, wie sie begonnen hat.
Liebe Grüße
Gerd
Eine hinkendes Beispiel zum Thema Standpunkte der allereinfachsten Art:
Wenn ich in Namibia bin, ist die Sonne mittags im Normalfalle im Norden, wenn ich in Deutschland bin, ist sie im Süden. Beide Male habe ich Recht mit meiner Aussage - denn ich habe beide Male einen anderen Standpunkt.
Rocky1964709 Beiträge · seit 201120. Aug. 2013 · Hi,
wer übrigens "nur" wegen der Landschaft nach NAM reist, der kann enorm sparen! 😗
Einfach das eigene KFZ packen, nach Genua, Marseille, Sete oder Algeciras fahren und dort mit der Fähre nach Nordafrika übersetzen. MA und TN sind momentan völlig problemlos machbar. Und die Landschaft ist sehr sehr ähnlich und die Reisekosten liegen nur bei ca. 25%! 😎
Man kann sich ja abseits der Hotelburgen, Näggermäonnern und ihren 3d-Wüstentripps in Touribombern (ähnlich Hummeldumms) halten.
Aber Achtung, Kultur, Sprache, Tierwelt und Architektur sind anders. 🤩
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/ KOkonno1’457 Beiträge · seit 200620. Aug. 2013 · geo11a schrieb:Hallo,
nun ja, wenn die Argumente nicht mehr reichen, dann wird halt Sauerkraut und Deutschtümelei
argumentativ eingeflochten. Das aber reicht mir nicht .
Oder es wird in alle Richtungen mit der eigenen Meinung weiter rumgestänkert. Gepaart mit der Aussage: Ich lebe vor Ort und kenne mich viel besser aus als ihr, die keine Ahnung habt. Sorry "Swakop1952", aber in diesem Thread hast du dich einmal mehr zu weit aus dem Fenster gelehnt. Das schadet der eigenen Glaubwürdigkeit, egal wo geboren und gelebt ....
Burschi4’143 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · Danke Gerd,
ganz meine Meinung! Das ist genau der Grund, warum ich bei solchen Themen dann nicht weiter diskutieren will. Als ich meinen Beitrag am Anfang des Threads schrieb, habe ich genau so etwas befürchtet.
Leider scheinen sich einige aber im Internet auf diese Weise ausleben zu wollen. Würden sie mit einem am Tisch sitzen, wäre die Diskussion vielleicht eine ganz andere. Hoffentlich!
Denn, der Mensch "Er nennts Vernunft und braucht´s allein
Nur tierischer als jedes Tier zu sein" (Zitat!)
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Topobär5’486 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · Eto schrieb:Hallo Helmut,
egade schrieb u.a.:und die relativ leichte Bereisbarkeit für Afrika-Anfänger.
Und die ist u.a. zurückzuführen auf die sich bis heute auswirkende koloniale Vergangenheit.
Freundliche Grüße
Eto
Der Hauptgrund dafür, dass die koloniale Vergangenheit in Namibia noch stärker nachwirkt ist sicher nicht, dass es sich um eine deutsche koloniale Vergangenheit handelt. Vielmehr ist Namibia erst über 30 Jahre später in die Selbstständigkeit entlassen worden, als die anderen afrikanischen Länder. Eine deutsche Kolonie war es da aber schon lange nicht mehr, sondern rund 80 Jahre ein südafrikanisches Protektorat. Wenn der lang anhaltende Einfluss europäischer Herrschaft für die heutige Situation in Namibia verantwortlich sein soll, dann sicherlich nicht der deutsche Einfluss, sondern der burische Einfluss.
Swakop19522’664 Beiträge · seit 201220. Aug. 2013 · konno schrieb:Nein, denn die "Burenziege" ist eine Hausziege.
Nein Konno, das ist sie nicht.
Die in Namibia zumeist vorkommende Damaraziege ist ganz anders als der Boerbok, welche eine Rassenzüchtung zur Fleischziege ist, und auch anders aussieht als die Damaraziege.
Der Rassestandard für Boerbok bzw. Boer goat bzw. Burenziege und die Vorgaben dafür werden in Südafrika festgelegt, obwohl es inzwischen Ableger weltweit, sogar in Europa und Australien, gibt.
Noch einmal: Vergleiche mal das Aussehen. Ein Impala ist auch kein Springbock, auch wenn beide der Familie der Gazellen angehören.
Mehr kannst Du gerne nachlesen bei folgendem Link, dann brauche ich nicht alles zu schreiben:
http://www.boergoats.co.za/about-us/Viel Freunde mit den gewonnen Einsichten.
Chrigu, ich hoffe Du bist mit dieser "schnellen" Info zufrieden?
Beste Grüße
Hajo
Swakop19522’664 Beiträge · seit 201220. Aug. 2013 · Topobär schrieb:Eto schrieb:Hallo Helmut,
egade schrieb u.a.:und die relativ leichte Bereisbarkeit für Afrika-Anfänger.
Und die ist u.a. zurückzuführen auf die sich bis heute auswirkende koloniale Vergangenheit.
Freundliche Grüße
Eto
Der Hauptgrund dafür, dass die koloniale Vergangenheit in Namibia noch stärker nachwirkt ist sicher nicht, dass es sich um eine deutsche koloniale Vergangenheit handelt. Vielmehr ist Namibia erst über 30 Jahre später in die Selbstständigkeit entlassen worden, als die anderen afrikanischen Länder. Eine deutsche Kolonie war es da aber schon lange nicht mehr, sondern rund 80 Jahre ein südafrikanisches Protektorat. Wenn der lang anhaltende Einfluss europäischer Herrschaft für die heutige Situation in Namibia verantwortlich sein soll, dann sicherlich nicht der deutsche Einfluss, sondern der burische Einfluss.
Mit dem Unterschied daß die Buren die Deutschen zwischen ca, 1925 und 1938, und wieder ab 1948 voll akzeptiert und als integraler Bestandteil der Bevökerung mit vollen Rechten, auch Sprachrechten, sich frei haben entfalten lassen. Anders als die heutige Regierung, die auf Namlish pocht, und die Bevölkerung sich dem zum Teil verweigert und weiterhin untereinander Afrikaans spricht. Das fuchst die Regierenden. Besucher erkennen das nicht, da sie die anderen Sprachen nicht beherrschen.
Topobär5’486 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · Rocky1964 schrieb:Hi,
wer übrigens "nur" wegen der Landschaft nach NAM reist, der kann enorm sparen! 😗
Einfach das eigene KFZ packen, nach Genua, Marseille, Sete oder Algeciras fahren und dort mit der Fähre nach Nordafrika übersetzen. MA und TN sind momentan völlig problemlos machbar. Und die Landschaft ist sehr sehr ähnlich und die Reisekosten liegen nur bei ca. 25%! 😎
Man kann sich ja abseits der Hotelburgen, Näggermäonnern und ihren 3d-Wüstentripps in Touribombern (ähnlich Hummeldumms) halten.
Aber Achtung, Kultur, Sprache, Tierwelt und Architektur sind anders. 🤩
Rocky
Ich war selbst schon in Tunesien, Algerien und Marokko unterwegs und stimme Dir voll zu, das Namibia landschaftlich in weiten Bereichen diesen Ländern ähnelt, wenn man mal vom Caprivi-Streifen absieht.
Trotzdem spricht heutzutage vieles für Namibia:
- Die Sicherheitslage ist in Namibia mit Sicherheit besser als in Nordafrika.
- Als Frau reist es sich in Namibia erheblich einfacher als in Nordafrika.
- In Namibia komme ich überall mit Englisch weiter, während man in Nordafrika ohne Französisch keine Chance hat.
- In Namibia finde ich eine deutlich bessere Infrastruktur an Unterkünften und Campsites.
- In Nordafrika brauche ich einen eigenen 4x4, in Namibia kann ich mir einen leihen.
Topobär5’486 Beiträge · seit 200920. Aug. 2013 · geo11a schrieb:Hallo,
hatte für November eine Namibiareise vorgesehen. Kombiniert mit Südafrika.
Meine Freude war schon groß als ich diese traurige Neuigkeit las. Ich werde mit
nun auf Südafrika beschränken. Ich lasse Namibia aus.
Warum so inkonsequent?
Südafrika verfährt mit seinem kolonialen Erbe nicht anders als Namibia. In Südafrika sind schon erheblich mehr koloniale Gebäude abgerissen worden und Städtenamen afrikanisiert worden. Weshalb ist das in Südafrika für Dich ok, während es in Namibia so negativ ist, dass Du das Land nicht mehr bereisen willst.
GEgeo11a22 Beiträge · seit 201320. Aug. 2013 ·