ALMThemenstarter2’319 Beiträge · seit 201113. Sept. 2011 ·
hallo forumsmitglieder.
wir planen für august 2012 einen besuch der sambischen nationalparks. da man ja ordentliche 4x4 lediglich in johannesburg bekommt, wird es wohl eine lange anfahrt werden. wer hat lust uns einen rundtripp zu empfehlen ohne dass viele strassen doppelt befahren werden müssen? gerne sind wir auch über neue infos zu campsites in den parks dankbar. liebe grüsse und vielen dank.
wie lange habt Ihr denn Zeit? Auf die lange Anfahrt würde ich auf jeden Fall verzichten und in Sambia ein Auto Mieten - je nach Dauer und Schwerpunkt der Reise in Lusaka oder Livingstone.
Neben diversen Reiseführern findest Du eine Liste von Autovermietern in Sambia auch unter www.luangwablondes.com
Wenn du ihn gelesen hast und immer noch Fragen hast, kann die bestimmt jemand beantworten. Aber einfach so auf eine fertig zusammen gestellte Reise zu hoffen, na ich weiss nicht. Ein wenig Eigeninitiative wäre schon wünschenswert 😉 .
Auf die lange Anfahrt würde ich verzichten - ausser ihr wollt Zimbabwe mit einplanen. Dann ist als erstes der Ausgangspunkt entscheidend. Wir haben uns für Livingstone entschieden und würden es wieder so machen. Fahrzeug: Was wir gesehen haben sind die Fahrzeuge von http://hemingwayszambia.com/hire.htm die einzige richtige Adresse. Muss aber ganz früh gebucht werden, weil ist meistens ausgebucht. Rundreise: Wir haben den Westen mit seinen Parks und den South Luangwa und dazwischen eine sehr sehr lange Strecke. Die muss man hin und zurück ob ab Luska oder ab Livingstone. Als Eckpunkte Kafue und South Luangwa. Mögliche Tour: Livingstone - Nanzhilla - Mukambi - Lufupa (wird vermutlich nächstes Jahr wieder Camping haben) - Mc Bride - Lusaka - Mutinondo Abstecher - sonst direkt zum South Luangwa - zum Kariba See - Livingstone.
Ich denke als erstes das Datum, Dauer & den Ausgangspunkt festelegen, dann Fahrzeug reservieren, den Hupe lesen und dann nochmals mit Fragen kommen.
Gruss Tom
ALMThemenstarter2’319 Beiträge · seit 201114. Sept. 2011 ·
Vielen Dank für die Hinweise.
Erika...selbstverständlich ist Eigeninitiative das Herzstück eines jeden Safaritripps. Wir sind ja schliesslich keine blutigen Anfänger mehr und somit noch grün hinter den Ohren. Die Frage war absichtlich so offen gestellte, sodass ausreichend Raum zum Antworten blieb. Den Hupe-Führer "Zambia-Malawi", der ist schon seit letztem Jahr im Buchregal und wurde auch bereits durch und durch studiert.
wenn ihr den Hupe schon studiert habt stellt doch mal ein paar konkrete Fragen. Irgendwelche Vorstellungen werdet ihr doch dann schon haben. Dann muss man auch nicht blind 'in den ausreichenden Raum' hinein antworten 😉
Dem Tip von Sybille und Tom würde ich mich übrigens anschließen. Soll heißen, ich würde mir auch die Anfahrt aus Joburg sparen und vor Ort ein Auto mieten.
Gruß
Ulli
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leopardfamily34 Beiträge · seit 201030. Sept. 2011 ·
Hallo Alm,
wir hatten letztes Jahr eine Sambia/Malawi-Rundreise geplant und wollten eigentlich von Lusaka aus starten, aber leider hatte unser 4x4-Vermieter aus Lusaka im Dezember Konkurs angemeldet - wovon wir erst im März erfuhren - so dass wir nur noch in Johannesburg einen gut ausgerüsteten Landy mieten konnten. Nachdem der Fahrzeug-Transfer Johannesburg-Lusaka nich ganz billig war, planten wir um und starteten in Johannesburg nach dem Motto "der Weg ist das Ziel". Das Ergebnis war eine wirklich beeindruckende Reise von Südafrika durch Botswana, Zimbabwe und Sambia. Aus Zeitnot verzichteten wir auf Malawi - aber vor allem die Eindrücke in Zimbabwe hätte wir nicht missen wollen. Wir waren 3 Wochen unterwegs - ewigentlich zu kurz, 4 Wochen wären entspannter gewesen. Hier unsere Route: Ankunft JHB, Weiterfahrt bis Jobedi Game Reserve (bei früher Ankunft kann man es auch bis zur Grenze schaffen), Grenzübertritt bei Martins Drift (völlig problemlos, keine Wartezeit), dann weiter zum Khama Rhino Sanctury mit Übernachtung im Mokongwa Camp - hier ist auch noch Zeit für einen Abend- und Morgen Game Drive mit Rhino Garantie. Am nächsten Tag Weiterfahrt über Francistown (beste Versorgungsmöglichkeiten) bis nach Nata und Camping in der Nata Lodge (sehr leckeres Abend Buffet und eine gute Alternative zu Nudel mit Sauce vom Gas-Kocher), am nächsten Tag Weiterfahrt nach Pandamatenga. Die 200 km sind wohl wegen immer noch anhaltender Bautätigkeit mühsam zu bewältigen. In Nata oder Pandamatenga noch mal Sprit nachfüllen, Grenzübertritt nach Zimbabwe - wir müssen seit 3 Tagen die ersten Touristen gewesen sein, auch hier problemlose Abwickelung der Zollformalitäten. Weiterfahrt zum Robins Camp im Hangwe Park. Leider nur Zeit für 2 Nächte im Park, erst im Robins Camp anschließend Dedema Dam (sehr beeindruckend) ging letztes Jahr auch ohne Vorreservierung - man muss nur etwas hartnäckig sein. Weiterfahrt nach Vic Falls - hier 2 Nächte in der Amadeus Garden Lodge. Dann Weiterfahrt nach Binga mit Übernachtung in einer Lodge mit Campsite direkt am See, herrliche Lage, unterhalb der heißen Quellen. Achtung den Letzten Sprit gabs im Ort Hangwe - dann erst wieder in Karoi. Die Strecke zwischen Binga und Karoi mit den Parks Matusadona und Chizarira verdient eigentlich viel mehr Zeit. In den Matusadona Park würde ich nur fahren, wenn ich mindestens 2 Tage im Camp am Ufer bleiben kann. Ansonsten bietet sich eine Übernachtung im Sanyati River Camp (Abzweig sehr schwer zu finden - vor Ort fragen oder einfach unterwegs am Dorfrand unter einem Baobab - die Dorfbewohner sagen nie nein, freuen sich über die Abwechslung und einen kleine finanziellen Ausgleich. Die Route - immer wieder als sehr rough bezeichnet - war Ende August 2010 problemlos zu befahren Dann Weiterfahrt in Richtung Mana Pools. Wir brachten 4 Nächte im Nyamepi Camp zu mit Tierbesuch (Elefant, Büffel, Hippo, Hyäne) rund um die Uhr. Reservierung nicht nötig! Nach 4 Tagen mussten wir Mana Pools leider verlassen Richtung Luska. Hier beim Grenzübergang in Chirundu schikanöse Abwickelung der Ausreise aus Zimbabwe (die nur gegen ein Schmiergeld von 150.- US$ möglich war). Daher vielleicht lieber den kleinen Umweg über Kariba nehmen. In Lusaka Übernachtung im Pioneer Camp an der Great East Road (sehr gute Adresse für Camper !) Anschließend Weiterfahrt Richtung Mfuwe am South Lungwa NP. Für die Fahrt gibt es verschieden Möglichkeiten mit Zwischenstop am Bridge Camp und dann Weiterfahrt über die Old Petauke Roud oder bis Chipata und Übernachtung im Mama Rula. Die Strecke von Chipata bis Mfuwe ist bis auf die ersten 30 km (frisch geteert) das schlimmste Wellblech. Ich würde daher in jedem Fall die Old Petauke Roa bevorzugen, die ich letztes Jahr auf dem Rückweg gefahren bin. In Mfuwe waren wir 4 Nächte im Croc Valley Camp direkt am Luangwa (3 x tgl. Besuch durch eine Elefantenfamilie). Wir waren zweimal im South Luangwa NP (die Eintrittsgebühr gilt hier für 24 Stunden). Ansonsten hat man Tierbegegnungen auf Schritt und Tritt auch ohne Fahrt durch den Park. Die Rückfahrt ging dann über die Old Petauke Road zum Bridge Camp und dann weiter wieder zum Pioneer`s Camp mit Rückflug von Lusaka aus.
Sicherlich wären 4 Wochen Zeitansatz besser gewesen, ab wir hatten jede Menge Spass und keinen Stress trotz der vielen Kilometer.
Ich habe beste Erfahrungen mit dem Reiseführer "Zambia-Malawi" vom Ilona Hupe Verlag gemacht. Die Straßenkarten waren von Reise Know How. Und sehr hilfreich sind natürlich immer die aktuellen Infos aus dem "Forum".
Nach einem Jahr Afrika-Abstinezgehts 2012 wieder nach Sambia mit Malawi im Anschluß und vielleicht ist auch noch ein wenig Zeit für einen Abstecher nach Mosambik zum Sambesi-Delta.
Aber darf ich mal fragen, warum die Euch 150,- abgenommen haben? Hat was gefehlt, Papiere nicht vollständig???? fingierter Grund? Wäre für mich informativ.
Danke und Gruß
leopardfamily34 Beiträge · seit 201030. Sept. 2011 ·
Hallo Sambezi,
der zuständige Beamte von "interpol" wollte eine Zoll-Police für meinen Miet-Landy, die aber niemand kannte, nicht mal mein Vermieter in JHB. Also ein rein fingierter Grund. Bei der "Besichtigung" des Fahrzeuges wurde er dann deutlich und verlangte erst 200,-$ "Sonderbearbeitungsgebühr", dann hab ich`s erst kapiert und konnte ihn auf 150.-$ runterhandeln. Was will man machen. Habe diese Info dann später auch von anderen Reisenden gehört - nur bei mir war es wohl der Spitzensatz.
Hattest Du die TIP bei der Einreise ausgefüllt??? (temporäry import licence)das musst Du an der Grenze selber machen und wieder bei Ausreise vorlegen und abgeben.
und ein clearance Certificate???? Unbedenklichkeitsbescheinigung der Polizei, dass das Fahrzeug nicht bei Interpol zur Fahndung ausgeschrieben ist?? die erhältst Du vom Vermieter und der wiederum von seiner zuständigen Polizeistation.
Gruß
leopardfamily34 Beiträge · seit 201030. Sept. 2011 ·
Hallo Sambezi,
bin da jetzt ein wenig überfragt, muss morgen nochmal meine Unterlagen raussuchen, so dezidiert kann ich die verschiedenen Unterlagen nicht zuordnen, habe mich da eigentlich auf die Infos vom Vermieter verlassen. Melde mich wieder - aber der Ausdruck "clearence Certificate" könnte passen.
Gruß
Hans-Peter
P-S.
Bin für jede Info - gerade für zukünftig anstehnde Reisen - dankbar!
Dieser Typ in Chirundu ist wirklich nervig und versucht das bei Allen. Auch bei mir. Da war es dann eine Ausbildungsgebühr weil er mir erklärt hat was man braucht. Da hat er aber auf Granit gebissen und ich bin einfach stehen geblieben bis er mir den Stempel gemacht hat. Sehr höflich habe ich ihm erklärt, dass ich erstens nur für Leistung zahle und zweitens nur gegen Quittung die er mir hier im Office ausstellen müsse. Dann auch noch einen langen Blick tief in die Augen - schwup da hatten wir unseren Stempel. Das Problem ist bei Mietfahrzeugen, dass der Fahrzeugausweis jeweils nur eine Kopie ist - der Vermieter soll unbedingt irgendeinen Stempel draufjagen hinten und vorne damit es irgendwie approved aussieht. Das Papier vom Vermieter ist anscheinend gemäss Abkommen der Staaten der Ersatz für die Police Clearance. Er soll deshalb einen entsprechenden Satz auf das Papier machen. Dann sollte eigentlich nichts mehr schief gehen.
bei mir bestand er penetrant auf die sog. "police clearance". Mein Fehler war, dass ich erstmal weitergegangen bin und schon in Zambia eingereits war, ich aber seinen Stempel für die Einfuhr meines Miet-Landys brauchte und der "Interpol-Beamte" mich einfach am ausgestreckten Arm verhungern ließ. Nach 4 Stunden war ich so genervt, dass mir alles wurscht war. Man lernt immer dazu - ich habe das Photo mit den erforderlichen "Dokumenten" angehängt.
bei mir bestand er penetrant auf die sog. "police clearance". Mein Fehler war, dass ich erstmal weitergegangen bin und schon in Zambia eingereits war, ich aber seinen Stempel für die Einfuhr meines Miet-Landys brauchte und der "Interpol-Beamte" mich einfach am ausgestreckten Arm verhungern ließ. Nach 4 Stunden war ich so genervt, dass mir alles wurscht war. Man lernt immer dazu - ich habe das Photo mit den erforderlichen "Dokumenten" angehängt.
hallo, wir planen auch in 2012 einen Trip nach sambia. Bei welchem Vermieter hattet Ihr das Auto gemietet? Im Moment planen wir von Johannesburg ueber Botswana nach sambia zu fahren. In Sambia wollten wir in Livingston starten, Kafu NP, ueber Kabwe zum South Luangwa NP zurück über den lower Zambezi NP, Lusaka Livingston und zurück nach Johannesburg. Wir haben ca.24 Tage Zeit. Wäre das eurer Meinung nach machbar? Natürlich unter dem Motto der weg ist das Ziel.:) Liebe Gruesse
bin seit längerer Zeit wieder mal im Forum, daher meine Antwort so spät. Wahrscheinlich habt ihr ja auch schon ein Fahrzeug. Wir hatten 2010 einen voll ausgestatteten Landrover (Camping, 2 Dachzelte) über Kwenda Safaris gemietet - deutsche Leitung, Sitz in Johannesburg, arbeitet mit Bushlore zusammen. Wir waren mit der Anmietung damals sehr spät dran, nachdem unser ursprünglicher Vermieter in Lusaka in Konkurs gegangen ist - damit waren Fahrzeug und Anzahlung futsch. Unser Landy war in gutem Zustand und absolut zuverlässig. Für die oben beschriebene Reiseroute waren die 3 Wochen rückblickend eigentlich zu knapp - obwohl wir in den Wagen in Lusaka zurückgaben, um die lange Rückfahrt nach Johannesburg zu sparen. Auch deine Route halte ich für sportlich, aber machbar. Vielleicht verzichtest du auf den Abstecher in den Kafue Park und verweilst länger im Luangwa-Tal. Hier hat man auch außerhalb der Parks tolle Tiererlebnisse und phantastisch am Fussufer campen. Auch die lästigen Tse-Tse Fliegen treten hier nicht so gehäuft auf. Wir haben für August/September 2012 wieder über Kwenda einen Landy gemietet und sind in Sambia, Süd-Tansania und vielleicht auch Malawi unterwegs. Helfe gerne weiter.
hallo! vielen dank fuer deine antwort. wir haben allerdings unsere route doch noch geaendert und fliegen nach windhoek. moechten gerne in den khaudom national park und ueber den van zyln pass ins mariental. hast du da auch erfahrungen drueber? lg! guenther
dazu habe ich leider keine eigenen Reise-Infos, aber mit dem Khaudom Park im Nordosten Namibias habt Ihr Euch sicherlich - was man so liest- ein anspruchsvolles Terrain ausgesucht. Habt Ihr schon einen 4x4 Vermieter in Windhoek? Hätte da eine zverlässige Empfehlung mit eigener Erfahrung und der Erfahrung von Freunden.