Der "bayern schorsch" auf Afrika-Tour

Reisebericht 209 Antworten · 102k Aufrufe · gestartet 14. Okt. 2011 von bayern schorsch
1’920 Beiträge · seit 200823. Okt. 2011 ·
casimodo schrieb:Hallo Bayern-Schorsch,

Daß Du den vom Aussterben bedrohten wunderschönen Ground Hornbill als hässlichen Vogel bezeichnest, finde ich total gemein 😉 😉

Viele Grüße
Carsten
Hallo Carsten

Hat er das wirklich gesagt...😈 😈 😈
Was erlaube sich Schorsche !!!!!!

Der Hornbill ist einer meiner Favorites. Immer für ein Foto gut 😉

LG Bloke
2’268 Beiträge · seit 201123. Okt. 2011 ·
Tzz, Tzz, auf uns herunterschauen. 😉 Was soll man dazu sagen. 🙄 😵
Aber, lieber Bayern-Schorsch, ich schau auf jeden Fall zu dir hoch,
schon wegen deinen schönen Reisebericht und wegen dein Mut durch
Botswana mit dem Corolla zu kurven. 😄 🤩
Ich bin froh, dass wir den Ausflug nach Vic Falls organisiert gemacht haben,
da hat sich der Ärger an der Grenze in Rahmen gehalten.
Nachteil beim Tagesausflug ist unter anderem, dass man dann nicht so
einen Dekandenten-Dinner-Honeymooner-Sambesi-Flußfahrt machen kann. 🙁 🤩 🤩 🤩
Wir fanden aber Mosi-o-Tunya sehr impossant.

Tja, und olle Mugabe kann und will nicht sterben. Schade. 😈 😈
Habe letzte Woche in den Nachrichten gehört, dass nachdem sie jetzt alle
Farmer und Grundbesitzer enteignet haben, wollen sie jetzt alle Firmen, mit
Eigentümer weißer Hautfarbe, dasselbe antun. Dann ist dieses Land ,
dass mal Kornkammer Afrikas war, endgültig den Bach (Sambesi) runter.

Schönen Sonntag
Guggu

PS. Die Reise geht nach Zulawesi; von den Malediven habe ich mich schon vor 10 Jahren verabschiedet. Möchte ich so in Erinnerung behalten wie es mal war……
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200924. Okt. 2011 ·
Hallo Ihr zusammen,

das ist immer sehr nett, wenn man ein freundliches feedback von Euch bekommt. Auch finde ich ist es sehr interessant, wie zum Beispiel für das "Royal Livingstone" die Meinungen zurückkommen.

ABER: das würde unser preislichen Rahmen doch erheblich sprengen, so schön das auch wär, "but it´s out of our budget". 🙁

Carsten + Bloke:

Bei Euch muss ich schon Abbitte leisten. Hätten wir gewusst, dass es sich um den vom Aussterben bedrohten "Ground Hornbill" handelt, dann hätt ich diesen Vogel natürlich in den höchsten Tönen auf ein goldenes Podest gestellt.

Also - war ganz klar keine Absicht. Ich wollt weder Euch noch dem Vogel zu nahe treten.:) 🙂 🙂

Aber a bisserl komisch schaut er schon aus, oder nicht ...;)
Da könntet ihr Zwei mir schon Recht geben !!!

LG, der bayern schorsch

Halt, da ist mir gleich noch was eingefallen: um´s wenigsten´s einigermaßen wieder gut zu machen, hier nochmal das Bild:

The "Ground Hornbill"


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Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200924. Okt. 2011 ·
29.09.2011 Rückfahrt von Zimbabwe nach Kasane und noch ein Tag in der Chobe Safari Lodge

Wir haben gut geschlafen im "Amadeus Garden" und wir bekommen noch ein sehr gutes Frühstück auf der Terrasse am Pool serviert. Eier, so wie man will und auch sonst ist das Frühstück sehr gut.

Um 9:00 Uhr fahren wir von unserem Guesthouse nochmal runter in die Stadt Victoria Falls. Die Fälle wollen wir nicht noch mal besuchen, aber sehr wohl die Zambezi - Bridge, die die beiden Länder Zimbabwe und Sambia verbindet.

Das ist eigentlich ganz witzig, man bekommt an der Grenze auf zimbabwischer Seite nach Vorlage des Passes einen kleinen Zettel mit Stempel drauf, der uns berechtigt, bis zum Ende der Brücke zu gehen. Dort ist dann Endstation für uns, da würd´s dann weiter nach Samibia gehen.

Zum Glück können wir aber die kleine Bar, die sich auf der anderen Seite der Brücke befindet, besuchen. Dort gibt´s das sambische "Mosi-Bier", und wir genießen von der Bar aus den tollen Blick zur Brücke und können so das Leben und Treiben der Einheimischen sehr gut beobachten. Leider waren keine Bungee-Jumper unterwegs, dieses Vergnügen hatten wir nicht und mir war es an diesem Tag zum springen einfach zu warm, denn sonst ...


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(die Brücke über den Zambezi, am Ende die kleine Bar ...)

Übrigens ging das mit dem Zettel und der Berechtigung, die Brücke zu überqueren, absolut flott. Direkt eine Sensation.😁

Auf dem Rückweg haben wir uns dann noch das schon legendäre "Victoria-Falls-Hotel" angeschaut.
Ein sogenanntes "Leading Hotel of the World", und wir würden, soweit wir das auf die Schnelle beurteilen konnten, auch Höchstpunktzahl vergeben.

Wir machten uns noch die Gaudi und fragten auch nach dem Preis: 322 USD das Zimmer für die Nacht, aber mit Blick auf die Bridge. Schon ein "g´schmeidiger" Preis.;)


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(das Victoria-Falls-Hotel, im Hintergrund die Zambezi-Bridge)

. Aber schön war das schon, als wir uns auf der Terrasse des Hotels ein Gläschen Wein (7 USD) und ein Savanna Dry (3 USD) genehmigten. Aber man gönnt sich ja sonst kaum etwas, und das Ambiente war was ganz was Besonderes.


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(fast so wie in der "guten alten Zeit")

Dann machen wir uns aber endgültig auf den Rückweg nach Botswana und hatten schon leichten Bammel, was da bei der Ausreise noch alles so auf uns zukommen könnte. Aber es verlief völlig reibungslos, die Ausreise aus Zimbabwe und dann die Einreise nach Botswana war sehr schnell erledigt.

Wir waren ehrlich gesagt erleichtert, als wir aus Zimbabwe wieder draußen waren. Schade für dieses Land, das doch wirklich jeden Touri dringend brauchen könnte ... 🙁

Um die Mittagszeit checken wir wieder für eine letzte Nacht in der Chobe Safaria Lodge ein. Wir werden begrüßt wie alte Bekannte. 😘

Die Ladies an der Reception wollen genau wissen, wie alles war, und leider leider ist den Damen bei der Reservierung das Zimmer 86 durch die Lappen gegangen.
Sie entschuldigen sich 100 mal dafür und haben uns deshalb gleich Nr 87 blockiert. Und hoffen, dass das ja bloß nichts ausmacht und für uns auch ja in Ordnung ist. Nett! 🙂

Für uns kein Problem, wir bringen die Koffer auf´s Zimmer, gehen schwimmen und buchen gleich für 15:00 Uhr einen Game-Drive. Wir fühlen uns schon fast wie "daheim".

Unser Game-Drive war für uns das "BESTE", was wir an Tiersichtungen in diesem Urlaub erleben durften. Wir waren hellauf begeistert, für uns war es ein Botswana-Abschluss, wie er nicht besser hätte sein können. Hier ein paar Bilder vom Drive:


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(leider ein wenig verwackelt, aber die elegante Haltung des Elefants war schon Oskar-verdächtig)


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Auch das anschließende Abendessen in der Chobe Safari Lodge war wieder ausgezeichnet, und bei einer (wurde schon zur Gewohnheit) guten Flasche Chardonnay ließen wir den Tag ausklingen.

Und wir waren uns einig: es war wieder einmal
einer dieser unvergesslichen Tage in Botswana.:)


ÜN: Chobe Safari Lodge, Preis wie vor zwei Tagen, also "günstig", da direkt gebucht

Game-Drive: 15:00 Uhr, drei Stunden, Preis 210 BWP + Parkfee 70 = 280 BW, rund 28 Euro pro Person und jeden Pula wert.

Dinner: gewohnt gut, man findet alles, was das Herz begehrt


Unser persönliches Fazit:

Wir haben es nicht bereut, dass wir diese Lodge gebucht haben. Das Publikum völlig in Ordnung, wir schätzen bestimmt mindestens 50 % Amerikaner. Drei Nächte waren wir hier, am ersten Tag war "fully booked", das war der Tag, den wir über Thomas Cook zu einem höheren Preis buchen mussten. Und das war dann schon ein ganz schöner Menschenauflauf. Am zweiten Abend war maximal 60 % belegt und heute, also am dritten Abend, waren sehr wenig Gäste hier.

Der Service war in unseren Augen sehr gut. Uns freut so was, dass es der Kellnerin einen Spaß machte, uns für den dritten Abend wieder den gleichen Tisch wie zuvor zu geben.

Oder die Mädels an der Rezeption, denen es peinlich war, weil room 86 nicht mehr frei war. Solche Kleinigkeiten schaffen gute Chemie.

Die Zimmer waren absolut sauber, alles eine schöne und runde Sache. Wir haben uns in diesem Haus sehr wohlgefühlt und wenn man weiß, was die anderen Lodgen teilweise für "Mondpreise" verlangen, dann waren wir hier, was das Preis/Leistung anbelangt, bestens bedient.

So - und nun wird wieder gebastelt und gemacht an diesem Reisebericht, schließlich geht´s morgen weiter mit dem "Caprivi".
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zuletzt bearbeitet 31. Juli 2013
264 Beiträge · seit 201025. Okt. 2011 ·
Hallo Schorsch

Danke für deinen amüsanten und interessanten Bericht. Ich war ein paar Tage vor dir in Botswana, aber kann mich deiner Meinung über Land und Leute anschliessen. Was die Unterkunft betrifft, kann ich leider nichts dazu sagen, denn ich war als Camper unterwegs.
Da ich in einer Gruppe unterwegs war, gab's auch keine Komödien an der Grenze, für mich lief dies alles reibungslos ab. Aber diesbezüglich bist du ja um eine Erfahrung reicher.

Freue mich auf die Fortsetzung.

Gruss
Sven
Reisebericht: Staubig, Trocken, Heiss – Botswana/Namibia 2011 Reisebericht: 2x Big-Five in Kenia und Tansania 2013 Reisebericht: Spuren im Sand - Sambia 2014 Reisebericht: Vom Rand des Höllenlochs ins Inselparadies - Tansania 2016 Reisebericht: Summit to the sea – Tansania 2026
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200925. Okt. 2011 ·
Hallo zusammen,

hallo Kiwi,


schön, dass Du von Anfang an "mit dabei" bist. Du weißt, was so ein Bericht Arbeit macht, aber man macht es gerne. Wir haben Deinen Bericht damals regelrecht verschlungen.

In Deinem Bericht schreibst Du ganz am Ende, "... jetzt hab ich endlich Zeit, mich um meinen Film zu kümmern ...";)

So geht´s mir auch. Die Bilder sind so grob vorsortiert, aber der Film braucht noch. Und man will ja - was die Technik anbelangt - nicht hinterherhinken. Also das wird noch "harte" Winterarbeit.😈

Hallo Sven,

auf die "Erfahrung" an der Grenze hätte ich vor Ort und für diesen Moment auch drauf verzichten können.
Im Nachhinein aber möchte ich auch diese Erfahrung nicht missen. Und zwar auf gar keinen Fall.

Nett, wir wären uns ja beinah über den Weg gelaufen.:)
LG,
der bayern schorsch
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Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200925. Okt. 2011 ·
30.09.2011 Raus aus Botswana und rein in den Caprivi, die heutige Tagestour 240 km + 24,8 km

Der Wecker bimmelt um 6:30 Uhr, wir packen unsere Koffer und machen unseren Toyota Corolla startklar. Das breakfast in der Chobe Safari Lodge ist hier nochmal ein schöner Abschluss, das auschecken war in fünf Minuten erledigt. Letzter Blick hinunter zum Chobe Fluss, wo auf der drüberen Seite schon wieder die ersten Elefanten zu sehen sind.

Unsere erste Teilstrecke führt uns auf Teerstraße mitten durch den Chobe Nationalpark. Es sind 64 km zu fahren, und wir sehen eine große Anzahl an Elefanten. Das ist schon Klasse, was der Chobe NP sogar hier an der Hauptstrasse zu bieten hat.


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(hier haben die Elefanten Vorfahrt!)

An der Ngoma-Bridge verlassen wir Botswana und sind nun wieder in Namibia, wo wir als Erstes Katima Mulilo ansteuern. Uns fällt auf, dass wir hier bald das einzige Auto sind, das unterwegs ist. Was uns auch auffällt, und zwar im gesamten Caprivi, dass hier entlang der Straße alles sehr dicht besiedelt ist. Es reiht sich ein Dorf an´s andere, viele Rinder und Esel, und leider müssen wir feststellen, dass die Kinder am Wegesrand uns nicht zuwinken, sondern viele der Kinder um Geld betteln. Die Gesten sind eindeutig. Das ist schade und gefällt uns überhaupt nicht.:( 🙁 🙁

ln Katima Mulilo machen wir kurze Rast in der Caprivi-River-Lodge, die wunderschön am Zambezi River liegt.
Hunger haben wir noch keinen, trotzdem schmeckt uns ein Quich, ein Thuna-Salat und ein paar von den unwiderstehlichen Savanna Dry´s ausgezeichnet.;)

Man sitzt hier sehr schön, der Blick geht rüber nach Sambia, wo am Ufer des Flusses anscheinend Großwaschtag ist. Wir schauen uns auch eins der Zimmer an. Das passt soweit und auch der Pool schaut mir recht sauber aus. Auffallend ist für uns, dass die Besitzer oder Manager nicht unbedingt den freundlichsten Umgangston mit dem Personal haben. Da herrscht ein leicht barscher Ton, vielleicht war´s aber auch nur eine Ausnahme.😐

Weiter geht´s von Katima nach Kongola, das ist der längere Teil der heutigen Strecke. Und das zieht sich ganz schön hin.

Ist man dann endlich in Kongola und man meint, jetzt ist´s gleich geschafft, hat man schon nochmal 24,8 km Gravelpad vor sich.
Es ist der selbe Weg, der auch zur Namusasha-Lodge und zur Lianshulu-Lodge führt. Ich weiß nicht warum, aber bei Kongola hab ich mir immer so ein kleines Städtchen vorgestellt. In Wirklichkeit ist Kongola aber nicht viel mehr als eine Tankstelle, ein kleiner Supermarkt und ein paar Häuser, das war´s.

Um 14:00 Uhr sind wir im Camp Kwando, und unser Wunschchalet Nr 1, das uns von Forums- Mitglied "Auxo" empfohlen wurde, war für uns schon hergerichtet.

Eine junge Frau, und zwar eine sehr junge Frau, erklärt uns in rasantem Tempo, was hier alles so los ist, wie die Essenszeiten sind, welche Aktivitäten man buchen kann, dass man auf die wilden Tiere aufpassen muss, und so weiter und so weiter, und das Ganze in Englisch.

Eigentlich ja kein Problem, aber für mich war das viel zu schnell, was das Mädel alles zum Besten gab. Wir empfanden es irgendwie eigenartig, wie wir hier aufgeklärt wurden. Dieses Fräulein spulte Ihren Vortrag so was von monoton runter, wahrscheinlich hat sie das auswendig gelernt.

Dann aber wird die Spannung groß, schließlich werden wir zu "unserem" Tented-Chalet Number 1 geführt.

Und der erste Eindruck des Tent´s, noch ganz benebelt vom Vortrag der jungen Dame, war nicht gut.

Da waren vom Vorgänger noch Shampoo und Seife in der Dusche, das Waschbecken war überhaupt nicht sauber und die Fliegengitter an den Fenstern unbrauchbar, da einige Gitter vollkommen defekt waren. Also muss der bayern schorsch (wie immer werd ich bei solchen G´schichten vorgeschickt)😉 vorsprechen und den Herrschaften erklären, dass man da vielleicht nochmal ein wenig putzen sollte, und auch das Fliegengitter bräuchte dringend eine Renovierung.😠

Jetzt war die junge Schnellsprecherin nicht mehr da, dafür ein ebenso junger südafrikanischer Bursche, der uns kurzerhand in die Lounge umdirigierte, einen Kaffee ausgab und ein Reinigungskommando in unser Chalet schickte.

Nach einer halben Stunde war alles in Ordnung, die Putzfrau putzte, der Hausmeister machte ein paar neue Fliegengitter rein, das Housekeeping in Form der Schnellsprecherin schaute auch noch mal nach - und schon war der bayern schorsch zufrieden.🙂

Und nun haben wir uns auch ein bisschen wohnlich eingerichtet, denn immerhin bleiben wir hier 3 Nächte.

Die Terrasse von unserem Chalet ist so was von schön, da kann man´s gut aushalten. Innen ist alles, nachdem die Putzkolonne da war, sehr sauber, die Dusche, Waschbecken und WC befinden sich im Freien. Auch ganz nett. Noch netter ist aber, dass zwei mal täglich, nämlich einmal frühmorgens um 5 Uhr und dann nochmal abends der Ofen für Warmwasser angeschürt wird.


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(zweimal am Tag gibt´s warmes Wasser ...)


Überhaupt - die Anlage macht auf uns einen sehr gepflegten Eindruck, und wir beschließen, außer dem Swimmingpool einen kurzen Besuch abzustatten, heute nichts mehr zu tun.
Eine kluge Entscheidung.

Hier ein paar Bilder Camp Kwando:


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(Tented-Chalet Number one)


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(gemütliche Einrichtung, und das Bad im Freien)


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Noch spannender als die Frage des Zimmers war aber, was gibt die Küche her?
Es wurde hier im Forum schön öfters über das Camp Kwando und dem Essen diskutiert. Hhmmm..., da wird uns doch leicht bange, hoffentlich ist das Essen zumindest zu "ertragen". Wir werden sehen.

Bis zum Dinner verbringen wir schöne Stunden auf unserer Terrasse, wir beobachten die Vögel, schmökern im Reiseführer. Es ist wunderschön hier. Und ich halte Ausschau. Es soll doch hier ein Hippo geben, das dann und wann sogar durch die Anlage stapft. Gesehen hab ich aber leider keines.😮

Und dann war´s soweit: man trifft sich vor dem Dinner in gemütlicher Runde am "fire-place", trinkt einen kleinen Aperitif dazu und genießt das Lodgeleben in vollen Zügen.

Man tauscht sich mit den anderen Gästen aus, es sind vielleicht insgesamt 12 oder 14 Personen hier. Und dann wird zum Dinner gebeten.


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(schöne Stimmung am Lagerfeuer)

Das Dinner des heutigen abends:

🙂 Selbstgebackens Brot (sehr lecker) mit gut gesalzener Butter

🙂 Gemüse-Carpaccio mit Avocado Creme

🙂 Roastbeef in hauchdünnen Scheiben, zartrosa auf den Punkt
exakt gebraten, dazu Karotten-Kartoffelpüree, Salate und
einen "Yorkshire-Pudding" aus Eierkuchenteig

🙂 zum Dessert ein Früchte-Baiser

Bewertung: das Essen war nicht gut, es war sehr gut. Und reichlich. Und dabei hatte ich größte Bedenken, nachdem Annick berichtete, man wird hier entweder nur mit Pfannkuchen satt, oder man hat zum Koch einen besonderen Draht.

ÜN: Camp Kwando, hier hatten wir das Glück, über DER TOUR ein Schnäppchen buchen zu können. Drei Nächte schlafen, zwei Nächte bezahlen. Und so hatten wir in dieser Lodge den fast schon unglaublichen Preis von 103 Euro inclusive Halbpension für zwei Personen, das war mehr als günstig.

Nach dem wirklich hervorragendem Abendessen trinken wir an der Bar noch eine Kleinigkeit, bevor wir in unser Zelt marschieren.

Hier ist doch tatsächlich unsere Taschenlampe gefragt, es könnt ja plötzlich das Hippo um die Ecke schießen. An Schlafen kann man aber hier (zumindest in der ersten Nacht) nur bedingt denken.

Denn das Froschkonzert ist heftig. So heftig, dass wir schon ein Weilchen brauchen, bis wir uns an diese Geräuschkulisse gewöhnen, aber dann schläft sich´s (wieder bei offenem Fenster dank funktionierenden Fliegengittern) hervorragend.

Wir werden sehen, was der morgige Tag alles bringt.
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zuletzt bearbeitet 31. Juli 2013
3’700 Beiträge · seit 200925. Okt. 2011 ·
@Bayern Schorsch,
ln Katima Mulilo machen wir kurze Rast in der Caprivi-River-Lodge, die wunderschön am Zambezi River liegt.
Hunger haben wir noch keinen, trotzdem schmeckt uns ein Quich, ein Thuna-Salat und ein paar von den unwiderstehlichen Savanna Dry´s ausgezeichnet.
Gib´s zu: Das hast Du in meinem Bericht abgeschrieben, gell? 🤪 😄 🤪

Freue mich wirklich, dass wenigstens die Sache mit dem Essen beim Management wohl angekommen ist!

Herzlichen Dank wie immer für´s Schreiben und die damit verbundene Nachmittagsunterhaltung.

Wenn Du magst, melde Dich mal bei mir...habe Neuigkeiten.

Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
2’268 Beiträge · seit 201125. Okt. 2011 ·
Hallo Bayern-Schorsch,

schön dass wir wieder ein Stück mitreisen dürfen. 🙂
Genau so haben wir auch Camp Kwando in Erinnerung und wurden jederzeit wieder hingehen. 😄
Ich bin gespannt auf den weiteren Reiseverlauf.
Nochmals DANKE für die Mühe die Du dir machst 😘

LG
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich
915 Beiträge · seit 201025. Okt. 2011 ·
Hallo bayern schorsch,
leider bin ich in dieser Ri.bisher über den Mahangu NP nicht hinaus gekommen. Dein Bericht über Kwando macht mich jetzt ganz verrückt. Da muss ich auch noch hin, scheint mir.
Vielen Dank und weiter so !
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
842 Beiträge · seit 201025. Okt. 2011 ·
Hallo bayern schorsch!

Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung !!!
Ich sauge derzeit quasi alle Infos aus Deinem Bericht für unsere Reise durch den Caprivi - vielleicht hoffentlich bestimmt in 2013 !!! Ich will so dringend zurück nach Namibia !!! Und der Caprivi bis zu den VocFalls scheint völlig anders zu sein als der "Rest" von Namibia !!!!

Schreib bitte schnell weiter !!!!

Beste Grüße
von Antje im Namibiafieber
8’079 Beiträge · seit 200825. Okt. 2011 ·
Hallo Bayern Schorsch,

Nach dem ersten Abendessen im Camp Kwando denkste bestimmt die Annick ist ein verfressenes Weib!!!:S

Ich schwöre, bei mir gab es fast nix im Teller!!!😳

Liebe Grüsse
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
5’538 Beiträge · seit 200825. Okt. 2011 ·
Hallo Bayern-Schorsch,

ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich erst heute angefangen habe, Deinen Bericht zu lesen. Und das, was ich bis jetzt gelesen habe, gefällt mir sehr gut, weil informativ und unterhaltend. Jetzt eine Frage: Bringst Du das Ganze am Ende noch einmal als PDF? Das würde mich sehr freuen, denn dann könnte ich Deine Ausführungen in einem durch lesen. Das würde mir bei dem vielen Trubel, den ich zur Zeit habe, vieles vereinfachen.

Ganz liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200926. Okt. 2011 ·
Einen schönen guten Abend zusammen,

wie immer als Erstes vielen Dank für das freundliche feedback von Euch und für die "Danke"-Stimmen.

Marina: na siehst Du, jetzt haben wir sogar noch den gleichen Geschmack (Quich und Thuna-Salat), wo wir doch schon fast immer die gleichen Touren fahren.

Guggu: ich find das schön, wenn man schon mal "vor Ort" war so wie Du und dann lesen kann, wie andere Urlauber eine Unterkunft sehen. Interessant!

Günter: ja dann lass Dich nur nicht aufhalten, ins Camp Kwando zu fahren. Und außerdem: wir sind ja noch zwei Tage dort, da kommt noch Einiges.

Antje: du schreibst ....

"Und der Caprivi bis zu den VicFalls scheint völlig anders zu sein als der "Rest" von Namibia !!!!"

Also das ist so: Namibia ist Namibia, und Afrika geht erst los ab der Veterinärskontrolle zwischen Grootfontein und Rundu. Ich glaube das ist nicht weit von Rundu, und wie gesagt ab dort ist Afrika, da ist alles anders.

Frage: wolltest Du nicht auch einen Reisebericht schreiben oder täusch ich mich da. Das wär supertoll, denn Du hast, so weit ich weiß eine ähnliche Tour wie wir in 2010 gefahren.

Annick: du schreibst:

..... Ich schwöre, bei mir gab es fast nix im Teller!!! ....

Und das soll ich Dir glauben??? 🙂 😄 🙂

Aber: lies mal den nächsten Tag, da hab ich noch etwas mehr zur Küche und zur Köchin geschrieben ...

Gerd: Dein post freut mich sehr! Bist Du doch mit einer der Allerersten gewesen, der uns zu Beginn unserer Forums-Mitgliedschaft auf unsere ersten Anfängerfragen die ersten Antworten gab. Ich weiß das noch gut ...

PDF - Datei: das würde ich gerne machen, wenn mir jemand sagt, wie ich das aus dem Forum heraus machen kann.

So, bald geht´s weiter mit dem Reisebericht. Bis bald,

LG, der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2011
3’700 Beiträge · seit 200926. Okt. 2011 ·
@Bayern Schorsch,

...pünktlich wie die Mauer... 🤩 🤩 🤩

In gespannter Erwartung der Fortsetzung

Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
5’538 Beiträge · seit 200826. Okt. 2011 ·
Hallo Bayern-Schorsch,

ich habe mir aus dem Internet den PDF24-Editor runtergeladen. Die Bedienung ist so einfach, dass selbst ich das beim ersten Mal lesen verstanden habe. Und den auf PDF umgestellten Gesamtbericht kannst Du dann wie ein Bild hier hochladen.

Liebe Grüße aus dem trüben Swakopmund
Gerd
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200926. Okt. 2011 ·
01.10.2011 Tag 2 im Camp Kwando

Wir stellen fest - gestern war Halbzeit unseres Urlaubs und fragen uns, wo denn bloß die Zeit geblieben ist. Das ist wie immer alles viel zu schnell vergangen. Aber wir denken positiv:

nicht die erste Hälfte ist schon vorbei, sondern die zweite Hälfte unserer Reise liegt noch vor uns.
🙂

Und so freuen wir uns auch auf den heutigen Tag, was wir wohl alles so erleben werden.

Das Frühstück ist gut, das Personal sehr nett und aufmerksam. Man spricht gern mit uns, wir erfahren ein wenig von den Leuten, und anscheinend ist es immer spannend auch von uns zu hören, wo wir herkommen, was wir arbeiten, usw. Ganz interessant wird es, wenn die Frage nach den Kindern auftaucht. Zum Glück können wir bei diesem Thema immer gut mithalten.;)

Ein bisschen Schwimmen, ein bisschen Lesen, aber wir wollen auch was von der Gegend hier sehen. Also fahren wir mit unserem Corolla rüber in den Mudumu-Park, wir wollen der mittlerweile geschlossenen "Lianshulu-Lodge" einen Besuch abstatten.

Nach 4 oder 5 km kommt auf der rechten Seite so ein Holzgerüst und wir denken uns, dass da vielleicht mal das Schild bzw. ein Wegweiser zur Lianshulu-Lodge gewesen sein könnte.

Also rechts rein in den Busch und wieder einmal stellen wir fest, dass dieser Corolla für solche Exkursionen nur bedingt geeignet ist. Aber es geht, unter uns raschelt und sandelt und steinelt es gewaltig, aber wir kommen langsam voran.

Von der Lodge jedoch keine Spur und wir wollten schon umkehren, als wir versteckt im Gestrüpp ein paar Häuschen sehen. Aha, also doch noch - wir parken unser Auto, sind uns aber immer noch unsicher, ob wir hier überhaupt richtig sind.😐

Ein halb verschlossenes und eingefallenes Tor, ja, das könnte es sein. Wir prüfen unser Gewissen, ob wir das auch machen können, dass wir uns hier höchstwahrscheinlich unerlaubt in einer Lodgeanlage rumtreiben, aber die Neugierde ist größer.
😉

So marschieren wir langsam und bedächtig durch die Anlage. Kein Mensch weit und breit, überall Elefantenknödel und viele umgeknickte Bäume. Also haben die Elis von dieser Lodge bereits Besitz ergriffen. Ein bisschen unheimlich wird´s einem da schon und wir philosophieren schon drüber, welche Tiere hier außer den Elefanten Unterschlupf gefunden haben ...

Und da öffnet sich von einem der Häuschen eine Türe und ein sehr freundlicher Südafrikaner fragt uns schon einigermaßen verwundert, was wir denn hier eigentlich machen?😮

Wir erklären uns und dann erklärt er uns, dass das natürlich so eigentlich nicht geht, aber wenn wir schon mal da sind, dann will er uns auch die Lodge zeigen.:)

Also gibt´s eine private Führung und wir können uns überzeugen, dass das hier mal ein ganz ein feiner Platz gewesen sein muss. Der junge Mann erzählt uns dann auch, dass die Lodge vor rund einem halben Jahr pleite gegangen sei, das Management war schuld und wir erfahren, dass es mittlerweile neue Besitzer aus Südafrika gibt.

Er ist sozusagen der Hausverwalter, damit halt wenigstens noch ein Mensch hier ist, und er meint, dass man bis nächstes Jahr bestimmt wieder eine Neueröffnung feiern kann.


Das junge Mann war sehr redselig, wahrscheinlich wird er nicht oft Besuch bekommen. Wir verabschieden uns von ihm und machen uns wieder auf den Weg zurück. Unterwegs schauen uns fünf Zebras höchst neugierig an und fragen sich wahrscheinlich, ob wir uns verfahren haben.


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Und weil wir schon unterwegs sind und weil wir so ganz leicht das Gefühl haben, dass wir doch eine Kleinigkeit zu uns nehmen könnten, fahren wir auch bei der Namushasha-Lodge vorbei.

Wir schauen uns die Lodge an, die gefällt uns aber überhaupt nicht.:( Gott sei Dank haben wir hier nicht gebucht. Ein Blick in die Zimmer verrät außer einer tollen Lage am Kwando-River nichts Gutes.

Die gesamte Anlage ist für unser Empfinden "runtergekommen" und "vergammelt". Ich wenn allein an dieses dunkle Restaurant mit den ewig großen Fliegengittern denke, ja das ja gar nichts G´scheit´s.

Trotzdem essen wir zwei Sandwich und trinken ein Savanna dazu. Die Lage hier ist schön, das ist aber auch alles.

Zurück im Camp Kwando freuen wir uns auf "unser" Tent und auf "unsere" Terrasse. Hier ist´s wirklich schön, wir genießen den Fluss und immer wieder kommt uns das "Blaustirn - Blatthühnchen" besuchen. Das ist ein ganz ein netter Vogel, und wenn man dem so zuschaut, wie er über die Flusspflanzen springt, dann baumelt die Seele von ganz alleine. 🙂


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Um 16:00 Uhr machen wir bei einer Sundowner-Bootstour auf dem Kwando mit. Das ist eine recht nette Tour, Tiere jedoch sehen wir nicht viel. Ein Elefant, ein paar Büffel, drei Waterbucks und natürlich viele Vögel.


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Aber die Landschaft ist sehr schön, es ist alles so friedlich hier. Bis auf die Dame hinter uns, die mich in sehr barschen Ton zurechtwies, ich soll doch ja gefälligst und auf gar keinen Fall noch jemals, solang wir hier im Boot sind, mir erlauben aufzustehen.😈 😈 😈

Schließlich macht Sie Filmaufnahmen und so geht das nun mal gar nicht, dass ihr da irgend so einer wie ich vor die Linse läuft.

Puh - jetzt hat´s mir mal jemand so richtig gegeben.
Ja was sagt man dazu - besser nichts.

Die Frau war so was von aggressiv, unglaublich. Und das hab ich ihr auch gesagt, aber in ruhigem Ton. Das hat ihr dann erst Recht nicht gepasst.

Abends haben wir dann gesehen, dass sie zu einer kleinen Gruppe gehörte. Die Gruppe bestand aus 2 Paaren und hatten einen "Bahee" dabei. Der arme Kerl, der sich mit solchen Leuten möglicherweise 2 oder 3 Wochen rumplagen muss ...

Nach 2 1/2 Stunden ist die Bootsfahrt vorbei und ich bin der aggressiven Dame auch nicht mehr in die Quere gekommen.
Kosten für die Fahrt: 280 Pula, also ca. 28 Euro pro Person. Wir finden, dass das um ein paar Euros zu viel ist. Aber schön war´s in jedem Fall.

Wir gehen schnell Duschen, das Wasser ist wunderbar warm, also hat der Heizer gute Dienste getan. Auch heute wieder die gleiche Prozedur: zunächst am Lagerfeuerplatz einen Gin-Tonic und wir haben großes Glück, dass die freundliche Dame von der Bootstour nicht da ist.

Dann wird zum Dinner gerufen, das geht alles sehr unaufgeregt von statten. Der Koch stellte das Abendessen vor, wir haben das für sehr nett empfunden.

Und das gab´s:

- selbstgebackenes Brot mit gut gesalzener Butter

- Avocado auf Melonenscheiben

- Schweinebauch auf Gemüsespaghetti, Salate vom Buffet

- Erdbeerdessert

Eigentlich ist Schweinebauch nicht unbedingt so unser Ding, aber das hat fantastisch geschmeckt. Geschmacklich Note 1, da gibt´s nichts zu kritisieren. Und genug war´s leicht.😁

Was auch ganz nett war, dass die Chefköchin während des Dessert´s immer noch zu den Gästen ging und nachfragte, ob mit dem Essen alles in Ordnung war. Das finden wir Klasse, das wird nicht überall so praktiziert.

Bei einem dieser Rundgänge konnten wir mit der Köchin einen kleinen Plausch abhalten und Sie erzählte uns, dass eine Ihrer Lebensstationen unter anderem 14 Jahre Hongkong waren. Dort, so hat sie uns erzählt, hat sie das Kochen gelernt. Und nun ist sie seit zwei Monaten hier im Camp Kwando und versucht, ihr Bestes zu geben.

Nach dem Essen waren wir nicht mehr an der Bar, wir sind viel zu müde und fallen tatsächlich um 20:20 Uhr in die Kiste.

Wir schlafen wunderbar, aber nur bis 3:00 Uhr morgens.

Denn dann passiert, wovon man doch eigentlich nur träumen kann:

das Hippo, das wir bisher nicht sichten konnten, hat sich´s vor unserem Bungalow bequem gemacht. Wir haben das leider nicht gleich mitbekommen, aber als dann das Hippo seine Urschreie von sich gab, also ehrlich, wir sind beinahe aus dem Bett gefallen. 🤩

Zunächst wussten wir gar nicht, wo und wie wir diese Schreie einordnen sollen, aber dann war uns natürlich schnell klar, dass das ja nur das Flusspferd sein kann. Und dabei hat es wahrscheinlich nur Luft geblasen.

Bis wir uns von dem "Schrecken" erholt und die Taschenlampe zur Hand hatten, war das Hippo schon wieder weg. Wahrscheinlich haben wir beim ängstlichen und übervorsichtigen "aus dem Fenster schauen" viel zu lange gebraucht.

Am nächsten Morgen beim Frühstück war das Hippo natürlich Gesprächsthema Nummer 1. Stutzig machte uns nur, dass jeder der Gäste behauptete, das Hippo vor der eigenen Terrasse gehabt zu haben.

Komisch ..., und dabei waren wir uns doch so sicher, dass es bei uns war. 😉
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zuletzt bearbeitet 31. Juli 2013
Themenstarter3’394 Beiträge · seit 200926. Okt. 2011 ·
Hallo Gerd,

also wenn das so einfach geht, mach ich das gerne.

Mein Vorschlag: wenn der Bericht ganz zu Ende ist, dann werd ich mich um die Sache bemühen.

Viele Grüsse
der bayern schorsch
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351 Beiträge · seit 201027. Okt. 2011 ·
Guten Morgen Schorschi...

und DANKE!!!

Och menno, ich will auch wieder weg...am besten übermorgen (heute oder morgen geht nicht, müsste ja dann erst noch packen und das dauert seine Zeit)...und dann will ich auch ein Hippo vor der Tür haben 😁
Leider, leider muss ich noch ein wenig warten...

LG
Alex