stiebilliThemenstarter157 Beiträge · seit 200829. Aug. 2010 · Flori schrieb:Noch eine Frage, Guido 🙂
Es wurde hier im Forum empfohlen, sich eine simcard von ZAIN zu kaufen für das Handy.
Habt Ihr das auch gemacht, oder hattet Ihr eine andere Karte?
Danke übrigens für Deine Geduld beim Auskunftgeben! 😁
Gruß Doro
Kein Problem, mache ich gerne und habe ich ja auch angeboten. Bezüglich SIM-Karten kann ich allerdings keine befriedigende Auskunft geben. Wir waren zu Beginn unserer Reise auch sehr unsicher was das telefonieren mit einem normalen Handy angeht. Hatten uns deshalb extra (!) ein SAT-Telefon von Thuraya gekauft, welches allerdings sieben Stunden vor Abflug seinen Geist aufgab. Wir waren also die fünf Wochen telefonlos.
In Sachen Netz und SIM-Karte von ZAIN können dir andere sicher besser Auskunft geben.
Gruß Guido
ZEzephyr2 Beiträge · seit 201029. Aug. 2010 · Danke Guido, für die ausführliche Antwort betr. GPS und überhaupt allen für all die guten Infos!
Zephyr
BAbaboonGast29. Aug. 2010 · @Ulli
... von Menschen die sich mit Tierschutz beschäftigen, auch eine etwas ausgedehntere Internetrecherche hilft dem interessierten Leser/Reisenden
baboon
Danke Erika!!!!
Erika2’338 Beiträge · seit 200729. Aug. 2010 · Hallo
Ulli schrieb:
Schreibt denn Wikipedia auch, warum Tse Tse Fliegen ein Segen für den Tierschutz seien? Oder woher hast du deine Erkenntnis?
Gruß
Ulli
Die Tsetse-Fliege ist auch Überträgerin von einer Krankheit namens Nagana, welche Rinder und Pferde befällt. Wo die Tsetse-Fliege vorkommt, kann der Mensch keine Rinder halten und muss die Äcker von Hand bestellen (Hackbauern). Seit man angefangen hat, diese Fliegen auszurotten, drängen immer mehr Menschen in die gesäuberten Gebiete und teilweise auch in Nationalparks. So gesehen hat sie auch etwas Gutes, denn sie schafft eine natürliche Barriere gegen die sich immer weiter ausbreitenden Menschen mit ihren Rinderherden.
Grüessli Erika
ULUlli931 Beiträge · seit 200630. Aug. 2010 · @Baboon,
dann hilf doch mal bei der Internetrecherche, vielleicht ja auch etwas konkreter...
Mein Kenntnisstand bezieht sich leider ausschließlich auf Gespräche mit Fachleuten, zum Beispiel mit Ed Sayer (Programm Manager der ZGF, Marulla Camp, North Luangwa).
Dort werden einige Anstrengungen unternommen, um die Tse Tse Fliegen IM Nationalpark zu minimieren. Zum einen übertragen sie die der Schlafkrankheit ähnliche Nagana keineswegs nur auf Rinder und Pferde, sondern auf eine Vielzahl von Säugetieren, auch solche die man schützen möchte. Zum anderen steigt natürlich auch das Infektionsrisiko für alle Menschen in dem Gebiet drastisch. Eine Naturschutzgebiet, in den keine Besucher kommen (können), ist in der Regel nicht finanzierbar. Ein Naturschutzgebiet, in dem keine Ranger arbeiten (können), ist meist nicht kontrollierbar...
Und das Argument, wonach Tse Tse Fliegen verseuchte Gebiete letztlich ideale Refugien des Naturschutzes seien, hat schon der olle Grizmek strapaziert. Glücklicherweise ohne nachhaltigen Erfolg.
Wenn es aber ausser dem pauschalen Hinweis auf das Internet noch handfeste Quellen für den Nutzen von Tse tse Fliegen gibt, bin ich dankbar für jeden Hinweis.
Gruß
Ulli
BEbeate1’450 Beiträge · seit 200602. Sept. 2010 · Hallo,
ich habe noch eine Frage:
gibt es Beschränkungen oder Verbote bei der Einfuhr von Lebensmitteln nach Sambia?
Da wir von Malawi kommen, haben wir naturgemäss einges an Lebensmitteln im Auto.
Gruss Beate
ULUlli931 Beiträge · seit 200602. Sept. 2010 · Hallo Beate,
ich weiß leider nicht, ob und gegebenenfalls welche offiziellen Beschränkungen für die Einfuhr von Lebensmitteln existieren.
Rein praktisch sind wir bei dem Grenzübertritt Zambia / Malawi (oder umgekehrt) nie in dieser Richtung befragt oder kontrolliert worden.
Gruß
Ulli
BEbeate1’450 Beiträge · seit 200603. Sept. 2010 · Danke Ulli, dann hoffe ich das auch mal.
Beate
STsteinbeisser577 Beiträge · seit 200603. Sept. 2010 · Sehr schön, Erika. Und zum Oanda-Kurs darf man gerne nochmal 2 bis 5 % dazurechnen. Dennoch haben wir im August als non-residents an den Lumangwe Falls in Kwacha bezahlt: 175.000 für 2 Personen, PKW und Camping. Das fanden wir irgendwie günstiger, als in US$ 😉 Auch sonst haben wir überall versucht, in Kwacha zu zahlen, an den VicFalls war allerdings Euro das beste. Wobei wir nun nicht ständig auf Kursschnäppchenjagd waren, letztlich mußte jedes Währungsbündel ja auch irgendwie ausgegeben werden, allein schon wegen der Gepäckbeschränkungen.
zu den anderen Themen hier auch noch kurz unsere Erfahrung:
Zum Tsetse-Problem: mich erwischt es normalerweise auch ständig, ob Bremsen, Mücken oder Zecken. Letztlich habe ich in fast 3 Wochen Zambia gerade mal ca. 5 Bisse gespürt, die waren allesamt nach kurzer Zeit (höchstens ne Stunde) nicht mehr spürbar. Und wir sind 4 Tage im South Luangwa mit einem Wagen ohne Türen unterwegs gewesen. Man muß halt öfters mal abklatschen 😉 , was jetzt hoffentlich die Tsetse-Schützer nicht zu sehr aufbringt. Ich hatte aber auch schon einen sehr zähen Tsetse-Biss, war diesmal einfach Glück. Panik ist aber m.E. auf jeden Fall unangebracht, ein gutes Anti-Histamin, Zitrone u.ä. beruhigt aber. Mehr Problemchen hatten wir mit Sandflöhen oder so ähnlichem Getier, vor allem am Lake Tanganjika,
Die paar Polizeikontrollen liefen bei uns überwiegend mit Durchwinken. Die plötzlichen Schlaglöcher auf sogenannten tar roads waren schon hinderlicher, vor allem, weil sie 1. riesig und 2. auch oft noch versetzt auftauchen. Ist aber lustig, wenn auch der Gegenverkehr im Slalom vor einem erscheint.
Bezüglich der Menschen können wir übrigens Stiebili nur voll und ganz zustimmen, so interessante und nette Begegnungen hatten wir in Namibia so gut wie nie. Die Zambier sind schon deutlich anders.
steinbeisser
WOWolfgangT2b16 Beiträge · seit 201007. Sept. 2010 · @Ulli,
ich will mich in Eure Diskussion um Tsetse und Nationalparks nicht einmischen. Deshalb nur kurz: etliche Nationalparks verdanken ihr Entstehen der Tatsache, dass diese Gebiete früher von Menschen und Rindern nicht bewohnt werden konnten. Sie waren deshalb weitgehend unbesiedelt und konnten so leicht in Nationalparks umgewandelt werden. Murchison Falls in Uganda und einige andere sind Beispiele dafür. Ohne Tsetse gäbe es die nicht (
http://de.wikipedia.org/wiki/Murchison-Falls-Nationalpark).
Dass die Ranger heute die Tsetse lieber ausrotten möchten, ist ein ganz anderes Thema.
Schöne Grüße
Wolfgang
Flori761 Beiträge · seit 201009. Sept. 2010 · Hallo, Guido,
noch eine Frage zu Mongu:
Wo habt Ihr dort übernachtet? Gibt es eine Art Campsite? Ich hab was davon gehört, bei der Kirche? Stimmt das so?
Oder eher bei Senanga?
Wir wollen dort auf der Rückfahrt entlang, vom Kafue aus.
Gruß Doro
Erika2’338 Beiträge · seit 200710. Sept. 2010 · Hallo Doro
Da du bis jetzt noch keine Antwort auf deine Fragen bekommen hast, kann ich dir vielleicht weiterhelfen. Wir sind die Strecke schon zwei Mal gefahren, letztes Mal an Weihnachten 2007.
Senanga: Senanga Safari Lodge
Camping im Garten möglich. San. Einrichtungen ziemlich übel und nach Urin stinkend, da die Toiletten auch von den Barbesuchern benutzt werden. Wir hatten jeweils wegen Regens ein Bungalow gemietet. Allerdings waren letztes Mal Bettwäsche und Handtücher ungewaschen und stanken nach Schweiss (pfui Teufel). Äusserlich ist die Lodge recht ansprechend. Du kannst auch neben dem Bungalow dein Zelt aufstellen und das Häuschen für die Dusche/WC benutzen.
Mongu: Lima Garden, New Apostolic Church
Camping möglich. San. Einrichtungen sehr einfach, aber sauber. An den Gästebungalows wurde gebaut und vergrößert. In Mongu gibt es einige ansprechende Lodges, welche (zumindest damals noch) aber keinen Camping anbieten.
Viel Spass
Erika
Flori761 Beiträge · seit 201010. Sept. 2010 · Danke, Erika!
Das hilft uns doch schon weiter! 🙂
Gruß Doro
stiebilliThemenstarter157 Beiträge · seit 200810. Sept. 2010 · Flori schrieb:Hallo, Guido,
noch eine Frage zu Mongu:
Wo habt Ihr dort übernachtet? Gibt es eine Art Campsite? Ich hab was davon gehört, bei der Kirche? Stimmt das so?
Oder eher bei Senanga?
Wir wollen dort auf der Rückfahrt entlang, vom Kafue aus.
Gruß Doro
Hallo Doro!
War die ganze Zeit über mit meinen Gedanken in Afrika, konnte deshalb nicht so schnell antworten 🙂
Wir fanden einen Campingplatz ca. 8 km kurz vor Mongu von Senanga kommend (!) auf der linken Seite. Der Name fällt mir im Moment nicht ein, schaue später zu Hause mal nach und melde mich dann nochmal.
Unserer Meinung nach ein sehr netter und ruhiger Platz (vier Stellplätze) mit sauberen sanitären Einrichtungen. Kann allerdings nur mit 4x4 erreicht werden (Tiefsand und leichtes Gefälle).
Die Plätze haben Rasen, Schatten und eine Feuerstelle. Preis nenne ich dir auch später (meine Frau hat alles notiert!)
Gruß Guido
Flori761 Beiträge · seit 201010. Sept. 2010 · Das wär super, Guido!
stiebilliThemenstarter157 Beiträge · seit 200810. Sept. 2010 · So, da bin ich wieder.
Der Name des Camps lautet MUTOYA CAMPSITE. Es steht nicht im Hupe Reiseführer und kostet 40.000 Kwacha pro Person pro night.
Wenn ihr von Kafue kommend in Mongu auf der Hauptstr. nach Senanga fahrt, seht ihr rechter Hand (Höhe Ortausgang) ein recht auffälliges Schild mit dem Hinweis " Mutoya Campsite, 4x4 only". Wir fanden es richtig nett dort! Deshalb blieben wir auch zwei Nächte und nutzten die Gelegenheit, uns u.a. den Markt am Hafen anzuschauen. Klasse!
Gruß Guido
Flori761 Beiträge · seit 201011. Sept. 2010 · Das klingt genau so wie wir es gern hätten! 🙂
Danke, Guido!!!
Streifenkarl97 Beiträge · seit 200812. Sept. 2010 · Hallo,
erstmal vielen Dank dass wieder aktuelle Infos über Sambia im Forum sind. War eine weile nicht da und hab jetzt in geballter Ladung Eure ERfahrungen gelesen.
Ich hätte auch eine Frage. Wir waren zwar letzte Jahr schon in Sambia - sind aber von Katima direkt nach Livingstone gefahren und haben dort am Automaten Kwacha geholt. Nun wollen wir diesen November aber nach dem Grenzübergang Namibia/Sambia direkt Richtung Sesheke-Senanga-Mongu abbiegen. Der Tank ist dann natürlich voll und die Camps lassen sich sicher in US-Dollar oder Rand bezahlen aber vor Lusaka müssen wir sicher mal tanken.
Wo gabs die nächste Bank oder Geldautomat auf der Route ? Ich denke mal in Mongo oder?
Wie ist es mit den "Road-Blocks" - sind da bis Mongu welche und wieviel Kwacha sollten wir bereithalten - oder nehmen die mittlererweile auch Dollar? Ich kann mich zwar noch gut an die vielen Zettel und Gebühren an der Grenze Katima errinnern, aber ob es da Geldwechsler gab ...?
Vielen Dank für Eure Antwort im Voraus
Martina
stiebilliThemenstarter157 Beiträge · seit 200812. Sept. 2010 · Streifenkarl schrieb:Hallo,
erstmal vielen Dank dass wieder aktuelle Infos über Sambia im Forum sind. War eine weile nicht da und hab jetzt in geballter Ladung Eure ERfahrungen gelesen.
Ich hätte auch eine Frage. Wir waren zwar letzte Jahr schon in Sambia - sind aber von Katima direkt nach Livingstone gefahren und haben dort am Automaten Kwacha geholt. Nun wollen wir diesen November aber nach dem Grenzübergang Namibia/Sambia direkt Richtung Sesheke-Senanga-Mongu abbiegen. Der Tank ist dann natürlich voll und die Camps lassen sich sicher in US-Dollar oder Rand bezahlen aber vor Lusaka müssen wir sicher mal tanken.
Wo gabs die nächste Bank oder Geldautomat auf der Route ? Ich denke mal in Mongo oder?
Wie ist es mit den "Road-Blocks" - sind da bis Mongu welche und wieviel Kwacha sollten wir bereithalten - oder nehmen die mittlererweile auch Dollar? Ich kann mich zwar noch gut an die vielen Zettel und Gebühren an der Grenze Katima errinnern, aber ob es da Geldwechsler gab ...?
Vielen Dank für Eure Antwort im Voraus
Martina
Hallo Martina!
An der Grenze waren natürlich die Jungs, die uns anboten, Geld zu wechseln. Wir haben es nicht gemacht.
Die erste Bank, die wir fanden war in der Tat in Mongu. Auf der Fahrt durch Senanga ist uns zumindest keine Bank aufgefallen.
Unterwegs nach Mongu (z.b. Kabula Lodge) kannst du auch mit Rand zahlen, mit US $ sowieso.
Wir wurden bis Mongu nicht ein einziges Mal angehalten. Erst dort hatten wir das erste Mal das Vergnügen mit der Polizei (ohne Probleme).
Im HUPE-Reiseführer steht was von einer umstrittenen "Community Road Tax" in Höhe von 65.000 Kwacha ca. 30 km südlich von Sioma. Wir sind durch Sioma gefahren, da war keine Schranke, wo wir hätten anhalten und zahlen müssen. Vielleicht hat sich das mittlerweile erledigt, vielleicht hatten wir auch an dem Tag nur Glück!
Gruß Guido
Streifenkarl97 Beiträge · seit 200813. Sept. 2010 · Hallo Guido,
herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Na dann lassen wir uns mal überaschen ...
Martina 😎