Zimbabwe's Parks and Wildlife fees 2010

71 Antworten · 18,8k Aufrufe · gestartet 16. März 2010 von schoelink
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33,3k Beiträge · seit 200620. März 2010 ·
Hi Steinbeisser,

Das hatten wir ja kürzlich in dem Botswanathread ausführlich. Ob es dir/uns passt oder nicht und ob es den Südafrikanern passt oder nicht, es gibt - schau Dir Botswana an - genügend Touristen die Unmengen an Geld ausgeben. Und diese wenigen bringen im Endeffekt dem Land mehr... mehr Geld und mehr an Naturerhalt.
Klarer Vorteil für südafrikanische Wagenburgen und Contra europäische Pärchenurlauber. Sind auch betroffen und werden Zim entweder radikal kürzen oder eben gar nicht ansteuern.
Stehe ich hier auf'm Schlauch? Wieso klarer Vorteil, wenn sie es auch "radikal kürzen oder eben gar nicht ansteuern"?

Sonnige Grüße
Christian
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577 Beiträge · seit 200620. März 2010 ·
travelNAMIBIA schrieb:
Hi Steinbeisser,
Klarer Vorteil für südafrikanische Wagenburgen und Contra europäische Pärchenurlauber. Sind auch betroffen und werden Zim entweder radikal kürzen oder eben gar nicht ansteuern.
Stehe ich hier auf'm Schlauch? Wieso klarer Vorteil, wenn sie es auch "radikal kürzen oder eben gar nicht ansteuern"?

Sonnige Grüße
Christian
Hi Christian, damit merineich lediglich, daß das Platzkonzept für 2 bis 4 ZA-Wagenburgen eben immer noch vergleichsweise vorteilhafter ist als für Pärchen. Ob es den Südafrikanern unterm Strich dann dennoch zu teuer ist, weiß ich nicht, mag sein. Jedenfalls ist der Sprung für unsereinen deutlich kräftiger. Aber ich will auch nicht jammern, es ist eben so, auch wenn es besch... ist. Biete daher in einem gesonderten Thread unsere soeben bestätigten teuren Plätze im Hwange zum Teilen an. Wenns klappt, ist das "Schadensbegrenzung", wenn nicht, lassen wir die Buchung eben sausen.
steinbeisser
470 Beiträge · seit 200620. März 2010 ·
www.mywilderness.net
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2010
2’338 Beiträge · seit 200731. März 2010 ·
Hallo zusammen

Sind gerade aus Afrika zurück und nun habe ich eure Diskussion über die Preiserhöhungen in den Nationalparks in Zimbabwe gelesen. Dazu möchte ich gerne meinen Senf dazu geben:

Vom 3o.12.2009 bis zum 3.1.2010 besuchten wir den Hwange Park. Das Sinamatella Camp hat nun wieder Wasser, aber die Duschen/WCs sind immer noch in einem beklagenswerten Zustand, obwohl sie sauber geputzt sind. Die Warmwasserboiler sind schon seit vielen Jahren durchgerostet und deshalb unbrauchbar.Das Restaurant ist seit anfangs 09 geschlossen, der Kühler ist nun auch leer, da wir die letzten 3 Flaschen Bier gekauft haben und den Laden gibt's schon viel länger nicht mehr.

Unser alter Bekannter im Office beklagte sich auch gleich bei uns wegen der wenigen Besucher.

Einige Picknickplätze wurden ein wenig hergerichtet, sind durchwegs extrem sauber geputzt, sodass man dort relativ gut übernachten kann, wenn man nicht allzu anspruchsvoll ist. Der Platz beim Mandavu Damm hat sogar eine warme Dusche, mit trübem, ungefiltertem, nicht gerade nach Flieder duftendem Dammwasser, und das für in Zukunft 150 US$!

Das Hauptcamp ist immer noch einigermassen akzeptabel, wenn man nicht allzu grosse Ansprüche stellt, aber auch dort gibt es im Laden schon lange nichts mehr zu kaufen und das einst so nette Restaurant ist seit über 2 Jahren geschlossen. Immerhin kann man beim Personal selbst gebackenes Brot für 1 US$ kaufen.

Im ganzen westlichen Teil des Parks haben wir kaum Tiere gesehen. Sie hielten sich vor allen rund um Kennedy auf. Die Elefanten liefen sofort weg, wenn man sich ihnen näherte, wir konnten die wenigen Exemplare nur jeweils aus der Ferne beobachten. In den Dämmen fischt das Personal von frühmorgens bis spätabends, die Autos, welche eigentlich für den Tierschutz gesponsort wurden, sind dort parkiert.

Früher waren im Hauptcamp immer grosse Horden Warzenschweine, welche den Rasen "mähten", wo sie wohl geblieben sind?

Obwohl gerade Ferienzeit war, hielten sich im Park vielleicht ein Dutzend Touristen auf, aber kein einziger Südafrikaner.

Wir verbrachten dann nach dem Besuch des Hwange Parks noch eine Nacht in einer Lodge direkt ausserhalb des Parks in Dete. Dort erzählte uns der gesprächige Nachtwächter, dass man hier jede Sorte Fleisch bekommen könne und auch Elefantenfleisch. Wir bekamen im Laufe des Gespräches den Eindruck, dass dieser Park zu einem riesigen Selbstbedienungsladen für Fleisch geworden ist. Verständlich wäre es, denn nur so kann man sich erklären, warum die vielen Leute so lange in diesem Park ausgeharrt haben.

Eine Bekannte, welche kurz vor uns in Sinamatella übernachtete,
konnte vom Aussichtspunkt aus beobachten, wie eine Herde von ca. 200 Büffeln von Rangern zusammen getrieben wurde. Als sie fragte, was das zu bedeuten habe, sagte man ihr, die Tiere würden verkauft und gegen Landcruiser eingetauscht.

Wir haben trotz der mehr als einfachen Camps den Aufenthalt im Park sehr genossen, zumal wir die Preise noch einigermassen akzeptabel fanden. Dass wir sehr viel weniger Tiere als früher vorfanden, hat uns nicht erstaunt, aber doch sehr traurig gestimmt.

Uebringens, wir sind auch noch die Hunter's Road gefahren, das ist eine Piste, welche an der Grenzregion Botswana/Zimbabwe entlang führt. Schwer bewaffnetes botswanisches Militär lag bei einem Wasserloch auf der Lauer, sie erzählten uns, dass dort wie blöd gewildert werde.

Wir fragen uns nun, wie es weiter geht, wenn die Preise dermassen drastisch erhöht werden. Gibt es wirklich Leute, die für eine praktisch zusammengebrochene Infrastruktur so viel Geld bezahlen wollen? Oder kommen dann die, welche prinzipiell nur sündhaft teure, exklusive Orte besuchen wollen, weil sie meinen, dass alles was nicht teuer ist, gar nicht gut sein kann?

Wer den Park aus früheren Zeiten kennt, muss feststellen, dass er nur noch ein Schatten seiner selbst ist. Es wird auch, nachdem wieder mehr Geld fliesst, noch Jahre dauern, bis er wieder so ist wie er früher mal war, nämlich einer der schönsten Nationalparks Afrikas.

Jedenfalls sind wir froh, dass wir nochmals dort waren, aber wahrscheinlich zu letzten Mal. 🙁

Grüessli Erika + Toni
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
232 Beiträge · seit 200601. Apr. 2010 ·
Liebe Erika

Danke für deinen Bericht, der mich allerdings sehr traurig stimmt 🙁 . Wir waren 1997 im Hwange und hatten eine total gute Zeit damals, auch mit vielen Tierbeobachtungen. Wir fliegen im Juli nach Zimbabwe, wollten eigentlich den Hwange auslassen und stattdessen Mana Pools besuchen. Mal sehen, was daraus wird. Mit den Preisen müssen wir wohl oder übel leben, da lasse ich mich nicht von unserem Vorhaben abbringen.
Du, war die Sicherheit überall gut im Land? Warst du im Umkreis von Masvingo? Sie haben dort offensichtlich Gold gefunden und nun hat die Gewalt in diesem Einzugsgebiet wieder zugenommen.
Danke für eine Mitteilung.
Herzlich grüsst
Marianne
2’338 Beiträge · seit 200701. Apr. 2010 ·
Hallo Marianne

In Zimbabwe haben wir uns nie unsicher gefühlt und auch am Zoll und bei den relativ zahlreichen Polizeikontrollen wurden wir stets korrekt und freundlich behandelt. Masvingo mit den Zimbabwe Ruinen mussten wir leider dieses Mal fallen lassen, da uns im Hwange Park ein Stossdämpfer zerbrach und wir in Bulawayo keinen neuen auftreiben konnten (Lieferfrist. 2-3 Wochen). Bulawayo mögen wir sowieso nicht, da man uns dort vor 3 Jahren an einer Verkehrsampel einen Reifen zerstochen hatte (Trauma. Wir sind dann, nachdem wir noch den Matopos Park besucht hatten, über Beitbridge nach Südafrika ausgereist.

Freunde von uns waren aber im Dezember 09 in der Gegend von Masvingo und auch in anderen Landesteilen, sie berichteten, dass sie sich nirgends unsicher gefühlt hätten. Sprit und Lebensmittel waren überall erhältlich.

Schönen und ereignisreichen Urlaub wünscht euch

Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
80 Beiträge · seit 200701. Apr. 2010 ·
Crazy Zebra schrieb:

Wir haben sehr wohl auf den Markt und die Wirtschaft Einfluss, zum Beispiel gestern, ich hatte schon eine schöne Picnic-Decke im Einkaufswagen, irgend wann im Geschäft schaute ich mir das Preisschild genauer an, CHF 21.50 und ganz klein hinten am Schild "Made in China" wie lange glaubst du war der Artikel noch in meinem Korb 🙂 Made ich China bedeutet für mich Gewinnoptimierung einiger wenigen hier und in China und verlust von Arbeitsplätzen in Europa.

Ich werde so eine Decke kaufen auch wenn sie CHF 30 kostet, hauptsache es steht Made in Germany, Italy oder Swiss Made drauf.

Zu klagen wie schlecht es uns geht und das Arbeitsplätze verloren gehen und dann nur weil es billiger ist genau dies zu unterstützen ist für mich persönlich ein No-Go.

Und ich muss sagen das mir das Europäische Hemd näher am Körper liegt als das Cinesische 😛

War jetzt mächtig Off-Topic vom mir, sorry!

Gruss "Made in Europe" Kurt


😎 Hallo Kurt
ob Off-Topic oder nicht, Dein No-Go kann ich nur unterstützen. Diese "Geiz-ist-geil"-Mentalität geht mir auch sowas von auf den Keks. Immer nur das Billigste kaufen wollen und sich dann darüber beklagen, wenn hier in Europa die Arbeitsplätze in Billiglohnländer ausgelagert werden..... Diese Rechnung geht nicht auf.

Gruss "Made in Europe" Diego 😎
382 Beiträge · seit 200602. Apr. 2010 ·
Hallo Erika,
danke für die interessanten Informationen.
Wie sah es denn in ZIM mit dem Geld aus ?
Alles in US$ oder war es auch möglich mit Euros zu bezahlen gerade an der Grenze ?
Hattet Ihr die Möglichkeit mit der Kreditkarte an den Banken Geld zu bekommen ?
Wir überlegen z.Zt. wie unsere Route durch ZIM aussehen könnte. Dein Bericht hat uns wieder ein wenig davon abgebracht in den Hwange zu fahren, eigentlich war ja sowieso der Mana Pools unser Favorit.
Wie hat es Euch denn im Matapos NP bei Bulawayo gefallen, lohnt es sich.

Danke für weitere Infos.
Christian
2’338 Beiträge · seit 200703. Apr. 2010 ·
Hallo Christian

Lass mich schnell Deine Fragen beantworten:

In Vic Falls sind alle Währungen, wie Rand, EURO, Pula und US$ willkommen, nur nicht NAM$, die Preise sind meistens in US$ angeschrieben, für den Liter Benzin bezahlten wir je nach Gegend US$ 1.15 bis 1.35. Wir mussten kein Geld mit der Kreditkarte abheben, da wir genügend Bargeld dabei hatten, aber Freunde von uns berichteten, dass sie am Geldautomaten problemlos US$ bekommen haben.

Und nun zu Matopos: Die Landschaft dort ist einfach grandios und die Lage des Campingplatzes am Maleme Damm wunderschön. Somit wären aber auch die einzigen positiven Punkte aufgezählt. Natürlich wurden wir auch dort am Gate gefragt, von welchen Land wir kämen, als wir sagten, wir seien aus der Schweiz, sah die Rechnung folgendermaßen aus: Eintritt 15 US$ p.P. + 5 US$ fürs Auto = einmalig, Camping 10 US$ p.P. pro Nacht. Das macht für 2 Nächte total 75 US$. Als man uns ganz beiläufig sagte, dass es keine warmen Duschen gäbe, fanden wir das Ganze doch etwas überteuert. Wir erklärten den Leuten, dass wir eigentlich auch mehrere Monate im Jahr in Namibia wohnten. Sie waren hoch erfreut und sagten, dass wir das doch gleich hätten sagen müssen, denn nun sehe die Rechnung ganz anders aus. Eintritt 12 US$ p.P. + 5 US$ fürs Auto = einmalig, Camping 8 US$ p.P. Naja sagten wir uns, immerhin ein kleiner Rabatt und fuhren in den Park. Wie gesagt, die Landschaft mit den riesigen aufeinandergestapelten, runden Felsen ist zauberhaft, im Bereich des Gameparkes waren wir leider nicht sonderlich erfolgreich, immerhin konnten wir gerade noch im letzten Moment einen Giraffenhintern ins Gebüsch verschwinden sehen. Dann wollten wir wieder mal das Grab von Cecil Rhodes, welches auf dem riesigen Felsen des “World’s View” ist, besuchen, um die fantastische Aussicht von dort oben zu geniessen, aber wir wurden sofort von einem Aufpasser gestoppt. Wieder die Frage, woher wir kämen, als wir sagten wir seien aus Namibia, sagte er, das koste zusätzlich 10 US$ pro Person, da der Platz nun so was wie ein Museum sei. Genau gleich wird es bei all den Buschmannmalereien gehandhabt.

Und nun zum Campingplatz: Wie gesagt, die Lage ist herrlich. Die Duschen waren sauber geputzt und auch das Wasser floss, zumindest am ersten Tag. Am Abend kam die Putzfrau um sich von uns zu verabschieden, sie sagte, sie gehe nun, aber sie wisse nicht, ob morgen jemand käme, sie jedenfalls nicht mehr. Am zweiten Abend konnte ich noch duschen, komischerweise sogar lauwarm. Toni ging dann auch gleich in die Frauendusche (wir waren die einzigen Gäste), zuerst kam noch ein wenig Wasser und dann nichts mehr. Total eingeseift wetzte er zur Männerdusche und konnte sich dort mit einem Spaghettistrahl gerade noch knapp den Schaum abspülen bevor nur noch Luft aus den Leitungen kam. Beim genaueren Hinsehen bemerkten wir dann, dass die Boiler abmontiert waren und nur noch die abgehängten Leitungen in der Luft hingen, und auch die Steckdosen waren entfernt worden. Dort wo die Wasserpumpe einst war, ist nur noch ein grosses Loch, war ausgegraben worden und wird wahrscheinlich anderweitig eingesetzt. Wir haben somit die letzten Tropfen Wasser gebraucht, die noch in der Leitung waren. Das Personal fischte den ganzen Tag im Damm und wahrscheinlich nun auch die Putzfrau.

Naja, kann ja sein, dass wir einfach Pech hatten und nun wieder Wasser fliesst, aber es braucht schon eine Portion Optimismus, daran zu glauben. Man ist ja gerne bereit, einen gewissen Betrag zu bezahlen, aber dann muss doch mindestens eine gewisse Gegenleistung erbracht werden. Die Preise werden ständig erhöht und gemacht wird nichts. Die Touristen bleiben aus und um Umsatzeinbussen auszugleichen, wird einfach immer mehr verlangt.

Auch wenn es nun wieder Treibstoff und Lebensmittel gegen harte Währung zu kaufen gibt, darf man sich deswegen nicht täuschen lassen. Das Land ist noch total am Boden. Ca. 4 Mio Zimbabwer sind bis jetzt aus dem Land gegangen, davon praktisch die gesamte Intelligenz. Nach dem Studiumabschluss bekommen die fertig ausgebildeten jungen Leute erst nach 3 Jahren ihr Diplom, damit sie nicht abhauen können.

Eigentlich wollte ich nur kurz antworten, aber nun ist es fast ein Roman geworden. Das kommt halt davon, wenn man den alten Zeiten nachtrauert, als Zimbabwe noch ein Paradies war. Das kann einem schon erschüttern.

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
2’338 Beiträge · seit 200703. Apr. 2010 ·
Diese arme Kreatur lernten wir auf dem Campingplatz des Matopos NP kennen. Ausserhalb des Parks irrte eine ganze Herde solcher elenden, armen Tiere rum.




Trotzdem schöne Ostern wünscht euch
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
8’057 Beiträge · seit 200803. Apr. 2010 ·
Hallo Erika

Zumm Glück war ich nicht dabei, da wäre mir glatt der Urlaub vergangen!!! 🙁


I like horses...


Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
2’732 Beiträge · seit 200604. Apr. 2010 ·
Dann wollten wir wieder mal das Grab von Cecil Rhodes, welches auf dem riesigen Felsen des “World’s View” ist, besuchen, um die fantastische Aussicht von dort oben zu geniessen, aber wir wurden sofort von einem Aufpasser gestoppt. Wieder die Frage, woher wir kämen, als wir sagten wir seien aus Namibia, sagte er, das koste zusätzlich 10 US$ pro Person, da der Platz nun so was wie ein Museum sei. Genau gleich wird es bei all den Buschmannmalereien gehandhabt.
Tja das Lesen eines Reiseführers wie des Hupe Zimbabwe hätte euch das schon alles im Vorfeld erklärt. Die Felszeichnungen kosten schon seit der letzten Ausgabe 1999 Geld - aber nur einmalig! Mit dem Ticket können alle anderen Zeichnung besucht werden.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
365 Beiträge · seit 200604. Apr. 2010 ·
Erika schrieb:
Diese arme Kreatur lernten wir auf dem Campingplatz des Matopos NP kennen. Ausserhalb des Parks irrte eine ganze Herde solcher elenden, armen Tiere rum.




Trotzdem schöne Ostern wünscht euch
Erika
Sorry aber um "solche arme Kreaturen" zu sehen bedarf es nun wirklich nicht einer Reise von mehreren tausend Kilometern!

Die Pferde dort laufen frei auf dem Campinggelände umher; natürlich bekommen sie kein Heu und Kraftfutter-woher auch.....

Die Ranger vom Matopo haben uns berichtet das früher einmal bis zu 1000 Besucher pro Woche den Park besucht haben! Nicht nur den Parks in Simbabwe geht es schlecht- und wenn nun noch die restlichen spärlichen Touristen ausbleiben wird es wohl mit der Haferration für die Pferde dort auch in Zukunft nichts!

Das die angekündigten Preiserhöhungen nicht dazu beitragen werden das wieder verstärkt Touristen ins Land kommen ist klar und meiner Meinung nach jammerschade.....

....und @ ANNIK

In Namibia und Botswana gibts genügend Pferde und Esel die teilweise mit zusammengebundenen Vorderläufen durch die Gegend "laufen". Vergeht Dir da auch der Urlaub?

Frohes Ostereiersuchen und Grüsse an den Osterhasen
Jörg
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
2’338 Beiträge · seit 200704. Apr. 2010 ·
Hallo Jörg

Ein Pferd, das nicht geritten wird, braucht nicht unbedingt Kraftfutter. Ja, es darf frei herumlaufen und hätte genügend Gras zur Verfügung gehabt, aber es ist krank. Wir sind nicht extra tausende von Kilometern gefahren um es zu sehen. Es stand einfach nur so da und widerspiegelt den Zustand des ganzen Landes: ausgemergelt, heruntergewirtschaftet und traurig.

Sogar die Ohren hängen herunter.

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
470 Beiträge · seit 200605. Apr. 2010 ·
...sorry, lösche meinen Beitrag und entziehe mich der Polemik.
www.mywilderness.net
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2010
2’338 Beiträge · seit 200705. Apr. 2010 ·
Hallo Parick

Von einem Wiederaufbau der Parks, auch nur in kleinen Schritten, haben wir leider nur wenig bemerkt, ausser dass im Hwange Park ein paar wenige Picknickplätze ein wenig hergerichtet wurden, welche bei unserem letzten Besuch von 3 Jahren noch völlig unbrauchbar waren.

Bevor an eine so drastische Preiserhöhung überhaupt nur ein Gedanke verschwendet werden darf, sollte man zuerst dafür sorgen, dass die Camps einigermassen akzeptable san. Einrichtungen bekommen. Der bisherige Preis für Camping von US$ 15 pro Pers. ist bereits schon am oberen Limit. Ich kann ja auch nicht für eine Wohnung, welche in einem desolaten Zustand ist, einen horrenden Mietpreis verlangen und dem Mieter erzählen:"Wenn du einige Jahre einbezahlt hast, kann ich mit dem Geld die Wohnung renovieren". Jetzt schon für das Land auf Werbetour zu gehen, erachte ich als verfrüht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Regierung plötzlich bereit ist, in die Parks zu investieren, nachdem man alles jahrelang verlottern liess. Vielmehr will sie nur kassieren.

Wenn jemand für so eine Dusche, wie z.B. diejenige vom Masuma-Damm gewillt ist, US$ 150 hinzublättern, muss er schon ein grosser Idealist sein (siehe Bild). Da hilft es auch nicht viel, wenn der Schimmelpilz liebevoll abgekratzt wurde.

Glaube ja nicht, dass uns das alles kalt lässt. Zimbabwe war bis 1998 unser Lieblings-Reiseland. Wir hatten immer den Eindruck, dass die Zimbabwer die nettesten aller Afrikaner seien, deshalb tut es uns besonders leid, dass es heute so ist, wie es nun ist.

Grüessli Erika


Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
22 Beiträge · seit 200608. Apr. 2010 ·
steinbeisser schrieb:
travelNAMIBIA schrieb:
Hi Steinbeisser,
Klarer Vorteil für südafrikanische Wagenburgen und Contra europäische Pärchenurlauber. Sind auch betroffen und werden Zim entweder radikal kürzen oder eben gar nicht ansteuern.
Stehe ich hier auf'm Schlauch? Wieso klarer Vorteil, wenn sie es auch "radikal kürzen oder eben gar nicht ansteuern"?

Sonnige Grüße
Christian
das Platzkonzept für 2 bis 4 ZA-Wagenburgen
5. Camping and picnic fees are charged per site unless otherwise
specified. All ordinary sites take a maximum of 6 people and one
vehicle, Exclusive and undeveloped sites maximum of 12 people and 2
vehicles.

Gruß Josef
2’732 Beiträge · seit 200622. Apr. 2010 ·
Gerade kam die Buchungsbestaetigung - was fuer ein Akt!

Wird aber eine gute Einleitung in unseren Reisebericht werden.

Auszug aus unserer Buchungsbestaetigung
Please ensure that this confirmation is presented at the Tourist Office on arrival at the respective camps. You will be required to pay the following fees at the park:
Park entry fee per person per entry US$15.00
Vehicle entry fee for the car US$5.00
Trailer Fee US$5.00
All these are once off payments valid for maximum of 7 days.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
2’338 Beiträge · seit 200722. Apr. 2010 ·
Hallo Andreas

Und was kosten nun die Campingplätze ?

Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
2’732 Beiträge · seit 200622. Apr. 2010 ·
Wir haben uns die Exclusiv Campsites gebucht - 25US$ pppn

Da die Exclusiv Campsites immer teurer waren als die "normalen" sind die Preise einigermassen gleich gebliegen.

2009 in Mana Pools 33US$ fuer 2 Personen (Eintritt, Camping und Auto)
2007 in Hwange (habe ich leider vergessen)
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.