Elchontherun1’252 Beiträge · seit 200918. Okt. 2009 · Hallo Annick,
nee, ich bin nicht die einzige, aber es geht mir in Bezug darauf auch nicht um das "ob", sondern um das "wie".....
Ich hoffe, Du hast mich nicht falsch verstanden - Leben und leben lassen denke ich immer.....
Wenn jemand nach einer Steckdose fragt, dann ist es doch völlig egal, warum bzw. wofür. Und selbst wenn - wie in diesem Fall von Lio geschehen - erklärt wird, wofür, dann würde ich mir wünschen, dass diese 'Belehrungen' einfach mal weggelassen werden; jeder soll doch bitte selbst entscheiden können, wann und wo er wie oft und wie lange Steckdosen in Afrika nutzt.......?
Viele Grüße,
U.
travelNAMIBIA33,4k Beiträge · seit 200618. Okt. 2009 · Hi WoMa,
Auch in den Badezimmern? Mir wurde gesagt es sei in Namibia nicht erlaubt, Steckdosen in Badezimmern zu verlegen. Wäre interessant zu wissen wie das nun genau ist.
Ja, so schreibt es sogar die NTB vor, dass es dort Shaver Plugs geben muss (an denen dann steht, dass man dort nur Rasierapparate anschließen darf...).
Sonnige Grüße
Christian
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Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200618. Okt. 2009 · Und weshalb solte man nicht darauf hinweisen dürfen das Strom
in Afrika ein kostbares gut ist genau so wie Wasser?
Und Wasser wie Strom nach meiner Meinung keine Selbstverständlichkeit ist nur weil jemand eine dicke Brieftasche hat 😛
Weshalb darf man europäische Gewohnheiten in Afrika nicht hinterfragen
dürfen?
Weshalb darf man keinen Hinweis darauf geben das es alternative Verhaltsensgrundlagen gäbe?
Mal einfach so nachgefragt, reagiert ihr in eurem Umfeld auch so sensibel
wenn jemand eine andere Meinung hat und diese äussert und zu aller Umverschämtheit auch noch unaufgefordert 😄
Im Forum bewegen wir uns in der Öffentlichkeit und wenn wir mit der Meinungvielfalt nicht umgehen können dann haben wir ein Problem.
Meinungsfreiheit hört Gott sei dank nicht da auf wo es anderen nicht in den Kram passt.
Gruss an alle, Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
WOWoMaGast18. Okt. 2009 · @Christian:
Danke 🙂 ! Dann wird es in Privathaushalten am End auch erlaubt sein...
@CZ:
Diesen Beitrag möchte ich dann doch voll und ganz unterstreichen.
Sätze wie diese:
jeder soll doch bitte selbst entscheiden können, wann und wo er wie oft und wie lange Steckdosen in Afrika nutzt.......?
haben für mich einen Beigeschmack von "nach mir die Sintflut", und das ist eine Einstellung die ich absolut nicht verstehen kann (ich drücke mich extra sehr vorsichtig aus damit niemand sich "geprügelt" fühlt - ich prügele keine Menschen sondern wehre mich gegen meiner Meinung nach falsche Geisteshaltungen).
In Falle Namibias ist es nämlich (wie Christian auch gerade nochmal erwähnt hat)
nicht egal wofür man den Strom nutzt; das sollte spätestens nach diesem Thread jedem klar geworden sein. Hier hört dann meiner Meinung nach die Entscheidungsfreiheit zugunsten der Vernunft und Rücksichtnahme auf die hiesigen Gegebenheiten auf, auch weil es anscheinend ganz klare Bestimmungen hierzu gibt an die man sich zu halten hat.
Wobei Lio ganz klar ausgedrückt hat dass sie dies zu tun gedenkt.
WOWoMaGast18. Okt. 2009 · WOWoMaGast18. Okt. 2009 · SHshanti454 Beiträge · seit 200618. Okt. 2009 · shaver plugs sind keine steckdosen, an denen andere geraete gehaengt werden koennen. steckdosen an sich sind verboten in den badezimmern. wenn sie jemand einbaut, dann deckt er sie ab, wenn die stadtverwaltung das haus abnimmt. mag sein, dass es auf dem land anders aussieht, da hier keine behoerde die bauten abnimmt. und auch shaver plugs sind vom ntb zumindest in b&b / guesthouses nicht vorgeschrieben, vielleicht in hotels ??
Elchontherun1’252 Beiträge · seit 200918. Okt. 2009 · @WoMa
Eigentlich finde ich es langsam albern...., aber das mit der falschen Geisteshaltung und "nach mir die Sintflut" lasse ich jetzt nicht auf mir sitzen!
Das sind genau die Belehrungen und Unterstellungen, die ich meine.
Ich habe lediglich meine Meinung (und nicht meine 'Geisteshaltung') geäußert, was ja wohl erlaubt sein darf?!
Wo fängt es denn an und wo hört es auf mit dem Strom? Ich habe nicht gesagt, dass es jeder machen soll wie er will, sondern ich habe gesagt, dass es jeder selbst entscheiden soll, was und wie er es macht. Eine Empfehlung bedeutet leider noch lange nicht, dass es dann auch so gemacht wird. Hier wird absolut mit zweierlei Maß gemessen: Fotoausrüstung, Zahnbürste, Handy etc. aufladen ist natürlich in Ordnung oder wie??
Kurt hat es auf den Punkt gebracht: Meinungsfreiheit hört Gott sei Dank nicht da auf wo es anderen nicht in den Kram passt.
Auch traue ich mich hier noch zusagen, dass das Thema damit für mich erledigt ist.
Naukluft1’910 Beiträge · seit 200618. Okt. 2009 · Um der unsäglichen Posterei etwas zu nehmen... manches ist wirklich wieder etwas zu arg.
Lio wollte doch nur wissen ob oder ob da keine Steckdosen in den aufgezeigten Unterkünften vorhanden sind. Mehr nicht.
Es war eine ganz einfache Frage...!
Wieso und warum mit was auch immer das eher nicht gut ist, so eine hohe Wattierung zu betreiben ist doch sowas von wurscht und bleibt ganz alleine Lio vorbehalten das zu tun, oder.
Selbst kann ich mich erinnern, dass in manchen Pensionen nur im Gastzimmer, im Bad überhaupt keine Steckdose vorzufinden war.
Wenn die Lodgebesitzer es für wichtig halten sagen die dem Gast schon, was geht oder nicht und warum!
Wenn ein Gast dann weiss wie der Strom auf einer Lodge oder Gästefarm gewonnen wird, der nur begrenzt zur Verfügung steht, wird er es sicher begreifen...in der Stadt ist das gar kein Thema!
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
WOWoMaGast19. Okt. 2009 · WoMa schrieb:Sätze wie diese:jeder soll doch bitte selbst entscheiden können, wann und wo er wie oft und wie lange Steckdosen in Afrika nutzt.......?
haben für mich einen Beigeschmack von "nach mir die Sintflut", und das ist eine Einstellung die ich absolut nicht verstehen kann (ich drücke mich extra sehr vorsichtig aus damit niemand sich "geprügelt" fühlt - ich prügele keine Menschen sondern wehre mich gegen meiner Meinung nach falsche Geisteshaltungen).
Nichts liegt mir ferner als irgendjemanden zu belehren oder ihm etwas zu unterstellen.
Ich hab den obigen Satz eben so verstanden; wenn du es nicht so gemeint hast nehme ich alles zurück.
Elchontherun schrieb:Ich habe lediglich meine Meinung (...) geäußert, was ja wohl erlaubt sein darf?!
Gilt das für mich nicht?
buw63 Beiträge · seit 200922. Okt. 2009 · Hallo,
nach dieser unendlich langen Geschichte erlaube ich mir eine andere Frage zu stellen (ich hoffe ich trete hier nicht in ein Wespennest!):
Wie ist es eigentlich mit dem Wasser? Wo nimmt der Farmer das Wasser für sein Pool, Tiere, Gäste .. in diesem Trockenen Land?
Da ich im Mai 10 das erste Mal nach Namibia reise, kenne ich die Situation halt noch nicht.
Besten Dank für die Aufklärung und mit lieben Grüssen
Walter
SHshanti454 Beiträge · seit 200622. Okt. 2009 · solltest dann vielleicht einen eigenen thread aufmachen.
wasser kommt in der regel aus bohrloechern.
africangirl79 Beiträge · seit 200822. Okt. 2009 · Hallo Walter,
Farmer haben zwei Strategien:
- Sie pumpen Grundwasser mit irgendwelchem Pumpen hoch in Wasserspeicher. Pumpen werden meistens entweder mit Dieselmotoren oder Windkraft betrieben.
- Sie bauen Dämme um das Wasser in der Regenzeit zu stauen. Leider reicht das Wasser meistens nicht bis zur nächsten Regenzeit aus.
Wenn ich an meinen farmenden Onkel denke, so kann ich sicher sagen, dass das Thema Wasser das wichtigste in den Köpfen der Farmer ist. Nichts wird so genau beobachtet wie Thermometer, Wolken und Wind (letzteres vor allem im Fall von Windpumpen).
Viele Grüße
Anette
Anette Seiler
outinafrica.de
Jens_Dietzel1’455 Beiträge · seit 200622. Okt. 2009 · Anette hat das mit dem Wasser ja schon geschrieben.
Aber man sollte bedenken:
- Bohrlöcher sind teuer und müssen instandgehalten werden
- sinkt der Grundwasserspiegel (zu viel entnahme oder zuwenig Regen oder beides) muß tiefer gebohrt werden. Die Folgen der Absenkung des Grundwasserpegels für die natur muß ich wohl nicht erklären.
- Die Farmdämme haben wegen der großen Oberfläche erhebliche Verdunstungsverluste
Wer also unbedingt Wert auf den großen Pool in der Lodge in einem der trockensten Länder der Erde legt, sollte bedenken, was er da "verlangt". Eine Abkühlung ist was schönes, aber ist der Preis nicht deutlich zu hoch? Wer will verantworten, das die Tiere rundrum verdursten, da die natürlichen Wasserstellen versiegen, weil der Pool immer voll sein muß?
Ich verzichte jedenfalls gerne auf den Pool!
Wer mal 2 Wochen zu Fuß durch die Wüste oder auf den Brandberg gelaufen ist, wird wissen, wie wenig Wasser man zum "Baden" übrig hat!
LG Jens
buw63 Beiträge · seit 200922. Okt. 2009 · Besten Dank für die Antwort.
Ich finde es ist schon ein Interessantes Thema. Anette hat es ja gesagt, etwas vom Wichtigsten ist das Wasser, und wenn Mann oder Frau weis wo in etwa die Probleme sind, wird es vor Ort auch etwas mit anderen Augen gesehen.
Was mich noch interessieren würde ist:
- Von wie tiefen Bohrlöchern spricht man hier?
- Ist es ein sehr schwieriges Unterfangen Grundwasser zu finden?
- In welchen Gebieten von Namibia ist es einfacher? Wo schwieriger mit dem Wasser?
- Abwasser wäre vielleicht auch ein Thema.
Besten Dank für die Antwort auf obige Fragen.
LG Walter
Reinhard728 Beiträge · seit 200623. Okt. 2009 · Hallo Walter,
guckst du z.B. hier :
http://www.bgr.bund.de/nn_324630/DE/Themen/Wasser/Projekte/TZ/TZ__Namibia/hymnam__fb.htmlOder gib mal Grundwasser Namibia bei Google ein. Es gibt eine Fülle von informativen Seiten über die Grundwasserproblematik in Namibia
Gruß
Reinhard
Jens_Dietzel1’455 Beiträge · seit 200623. Okt. 2009 · Hallo Walter,
die Bohrlöcher, die ich kenne, sind zwischen 30 und 300m tief.
Ob und wo und in welchen Tiefen das Grundwasser zu finden ist, hängt stark von der Region und Geologie ab. Verallgemeinern kann man das schlecht In der Näher der Minen ganz schlecht, weil die den Pegel absenken.
Beim Abwasser gibt es von "einfach irgendwo versickern lassen" über "Sickergruben" bis hin zu Biogas schon fast alles.
LG Jens
Hanne6’156 Beiträge · seit 200623. Okt. 2009 · Hallo,
Marius vom Camp Aussicht- hat bei sich oben kein Wasser,
er sammelt das Regenwasser - und wenn das nicht reicht,
muss er in Fässern das Wasser unten im Tal holen.
Genauso ist es beim Etendeka Mountain Camp.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland