Ersttäter-Tour - Ein Mix aus Camping2Go und Lodges

Reisebericht 120 Antworten · 13,9k Aufrufe · gestartet 21. Nov. 2023 von ADSTwnN
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Themenstarter58 Beiträge · seit 202321. Nov. 2023 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

mein Name ist Thorsten, dies ist tatsächlich mein allererster Post hier in diesem tollen Forum und deshalb möchte ich mich euch zunächst kurz vorstellen.

Meine Frau (49) und ich (52) reisen sehr gerne und oft. Unsere Fernreisen (zwischen 2002 und 2013 verteilt) gingen bisher in die U.S.A. (4x), Kanada (1x) und Australien (1x). Ansonsten sind wir in ganz Europa unterwegs, was ja auch sehr sehr schön ist 😉 Die Planung unserer Reisen haben wir bisher immer selbst in die Hand genommen, d.h. Flug, Mietwagen und Unterkünfte in Eigenregie zusammengestellt und jeweils einzeln gebucht.
Camper sind wir nicht und (bisher) auch keine Wohnmobilfahrer. Wir fahren gerne mit dem PKW von Ort zu Ort und haben da lieber eine feste Unterkunft.

Ein Traumziel war und ist aber Namibia, welches wir nun 2024 im November für 21-23 Tage bereisen wollen. Allerdings nicht alleine sondern zusammen mit einem befreundeten Pärchen (beide Anfang 60 und sehr fit).
Reiseführer, Bildbände und Kartenmaterial zu Namibia sind vorhanden – das Forum (insbesondere die Reiseberichte) sind sehr wertvoll für viele Detail-Informationen. Einige meiner Fragen konnten dadurch auch schon im Vorfeld beantwortet werden, aber wahrscheinlich noch längst nicht alle 🙂

Daher auch vielen lieben Dank an den oder die Forenbetreiber (macht bitte weiter so!) und an alle Forumsmitglieder, welche hier fleißig all die aufkommenden Fragen beantworten und wertvolle Tipps geben. Das ist echt klasse!!!

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich nun mit der Planung unserer ersten Namibia-Reise und wollte euch daher meinen ersten Entwurf unserer Ersttäter-Routenplanung schon einmal grundsätzlich vorstellen.

Ehrlich gesagt fand ich die Planungsvorbereitungen für USA, Kanada und Australien seinerzeit wesentlich unkomplizierter. Ich weiß auch nicht ganz warum, aber vielleicht lag das vor allem daran, dass dort fast alles auch ganz kurzfristig wieder ohne Kosten storniert werden konnte und eine kurzfristige Planänderung relativ easy machbar gewesen wäre – wovon wir aber letztlich auch nur einmal Gebrauch machen mussten. Das war alles sehr unkompliziert.
Bei der bisherigen Namibia Planung „beunruhigt“ 😕 mich ein wenig, dass die Zahl der bezahlbaren und guten Unterkünfte an manchen Orten doch sehr begrenzt zu sein scheinen oder durch große Reiseveranstalter größtenteils geblockt werden. Dies ist jedenfalls mein bisheriger Eindruck.

Teilweise bin ich aber noch von dem Angebot an möglichen Unterkünften erschlagen, teilweise lichtet es sich bis auf wenige Optionen, da manche Unterkünfte unser Budget sprengen würden. Wir benötigen keinen extra Luxus, es sollte aber sauber und einigermaßen „gemütlich“ sein oder bei Abstrichen zumindest die Location es wert sein, dort zu nächtigen. Ich finde sogar nach Wochen immer noch irgendwo auf der geplanten Strecke Unterkünfte, die ich vorher nicht irgendwo schon entdeckt habe. Es bleibt daher spannend, was es letztendlich wird...

Da wir den Start der Reise für Anfang November 2024 planen und uns 21-23 Tage vor Ort zur Verfügung stehen, hoffe ich allerdings, dass wir noch gute Chancen haben unsere Vorstellungen einigermaßen gut umsetzen zu können.
Wir hatten zunächst auch überlegt den Fish River Canyon mit einzubauen, haben dann aber davon Abstand genommen, weil wir wenigstens 4 Tage für den südlichen Schlenker hätten einplanen müssen und uns diese Tage an anderen Stellen fehlen würden. Es ist noch nicht ganz vom Tisch, aber ich halte nichts davon alles auf Biegen und Brechen mit einzubeziehen. Irgendwo muss man dann doch die Prioritäten setzen. Gegen das dann absehbare längere Fahren an sich hätte ich überhaupt nichts einzuwenden, aber es fehlt dann die Zeit in den Unterkünften, um dort auch mal ein bisschen mehr die Seele baumeln lassen zu können. Da ist aber wahrscheinlich alles Ansichtssache...

Lange Rede, kurzer Sinn – hier also mein erster Entwurf:

Tag 01: Flug von Frankfurt nach Windhoek
Tag 02: WINDHOEK - morgens Ankunft Windhoek, Übernahme des noch nicht gebuchten Mietwagens am Flughafen, SIM-Karten kaufen / Ü: River Crossing Lodge (45km)
Tag 03: MARIENTAL (Kalahari) - unterwegs einkaufen bei Rehoboth / Ü: Kalahari Anib Camping2Go (280km)
Tag 04: MARIENTAL (Kalahari) - Aktivitäten vor Ort (Naturrundfahrt / Dünenwanderung / E-Bike-Tour) / Ü: Kalahari Anib Camping2Go
Tag 05: SESRIEM - Fahrt zur nächsten Unterkunft / Ü: Desert Quiver Camp (315km)
Tag 06: SESRIEM - Besuch Sossusvlei NP / Ü: Desert Quiver Camp
Tag 07: SOLITAIRE - Fahrt zur Lodge und dortige Aktivität / Ü: Barkhan Dunes Retreat (110km)
Tag 08: SOLITAIRE - Weitere Aktivität vor Ort (Naturrundfahrt / Walking Trails / E-Cycling) / Ü: Barkhan Dunes Retreat
Tag 09: SWAKOPMUND – Fahrt zur Unterkunft über Spreetshoogte und Gamsberg Pass / Ü: Beach Lodge Swakopmund (370km)
Tag 10: SWAKOPMUND – Vormittags-Aktivität Robben+Delfin-Tour, ggfs. Segway-Tour / Ü: Beach Lodge Swakopmund
Tag 11: SWAKOPMUND - Vormittags-Aktivität Little5, ansonsten Stadtbummeln / Ü: Beach Lodge Swakopmund
Tag 12: ERONGO BERGE - Fahrt zur nächsten Unterkunft (Spitzkoppe schon hier sinnvoll möglich?) / Ü: Hohenstein Lodge (160km)
Tag 13: ERONGO BERGE – Aktivität vor Ort: Wanderung, Rundfahrt, Mountainbiking / Ü: Hohenstein Lodge
Tag 14: ERONGO BERGE – Fahrt zur und Wanderung um die Spitzkoppe? / Ü: Hohenstein Lodge
Tag 15: KHORIXAS (Damaraland) - Ü: Vingerklip Lodge (dort Wanderung oder Naturrundfahrt) (240km)
Tag 16: ETOSHA NP (Süd) - Fahrt Richtung Etosha NP / Ü: Toshari Lodge (180km)
Tag 17: ETOSHA NP (Süd) – Geführte Tierbeobachtung im Etosha NP / Ü: Toshari Lodge
Tag 18: ETOSHA NP (Ost) – Fahrt von Etosha Süd durch NP nach Osten in Eigenregie / Ü: Onguma Tented Camp (oder Bush Camp/Forest Camp) (200km)
Tag 19: ETOSHA NP (Ost) – Geführte Tierbeobachtung im Etosha NP / Ü: Onguma Tented Camp (oder Bush Camp/Forest Camp)
Tag 20: ETOSHA NP (Ost) – Aktivität vor Ort (Bush breakfast, Bush walks, Bush Dinner experience) / Ü: Onguma Tented Camp (oder Bush Camp/Forest Camp)
Tag 21: WATERBERG – Fahrt zur nächsten Unterkunft / Ü: Waterberg Guestfarm (350km)
Tag 22: WATERBERG – Aktivität vor Ort: Wanderung, Besuch Cheetah Conservation Funds / Ü: Waterberg Guestfarm
Tag 23: WATERBERG – Besuch des Waterberg Plateau Parks oder Steps for Children / Ü: Waterberg Guestfarm
Tag 24: WINDHOEK - Fahrt zum Flughafen, spätnachmittags Rückgabe des Mietwagens und Rückflug nach Deutschland (300km)
Tag 25: morgens Ankunft in Frankfurt

Was haltet ihr davon?

Ist der geplante Ablauf aus Eurer Erfahrung soweit in Ordnung oder gibt es hier schon grundsätzlich Dinge, die vielleicht von mir falsch eingeschätzt wurden (zu wenig oder zu viel Zeit an bestimmten Orten/Unterkünften? Andere Verteilung vorteilhafter? Unterkünfte, die man besser meiden sollte?, etc.)

Hoffentlich war mein erster Post zum Auftakt hier im Forum nicht zu lang;-)

Ich freue mich schon auf Euch und den Austausch an Informationen für unsere (hoffentlich dann auch stattfindende) Namibia-Reise in 2024.

LG, Thorsten
2'191 Beiträge · seit 201621. Nov. 2023 · #2
Hallo Thorsten,

erstmal herzlichen Willkommen. Deine Route ist sehr entspannt und hört sich super an.

Auf der Hohenstein Lodge würde ich keine 3 Nächte bleiben. Meines Erachtens gibt es da zu wenig. Wir waren Ostern dort und es war auch sehr warm, die Zimmer haben keine Klima und ich habe nachts schlecht geschlafen. 2 Nächte reichen dort. Vielleicht einfach eine Nacht mehr auf Vingerklip (wobei auch eine Nacht dort ausreicht).

Statt Toshari (kenne ich nicht) solltest Du Dir Vreugde anschauen, gutes Preis-Leistungsverhältnis, super leckeres Essen und sehr nette Eigentümer.

Ich persönlich liebe Okonjima (falls ihr auf Vingerklip) nur eine Nacht bleibt. Allerdings ist Okonjima schon etwas teuerer. Aber vielleicht geht es ja zumindest für eine Nacht aus.

Alternativ wäre noch die Gabus Game Ranch etwas, dort hat es uns auch gut gefallen oder Kambaku. Wäre alles eine Alternative zu der 3. Nacht auf Hohenstein.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
16,9k Beiträge · seit 201221. Nov. 2023 · #3
Hallo Thorsten,

herzlich Willkommen!
Super, dass Du Dich bereits so umfassend mit dem Reiseziel Namibia auseinandergesetzt hast.

Ja, Namibia ist kein günstiges Reiseland. Aber es gibt durchaus Möglichkeiten zu Einsparungen. Schau Dir doch einmal den DERTour Katalog an. Dort gibt es etliche Unterkünfte im Portfolio die 3:2 anbieten.

Ich stimme Gabi-Muc zu: 3 Tage in der Hohenstein Lodge sind zu viel. Ebenfalls stimmt es, dass es in den unklimatisierten Unterkünften dort brüllend heiß wird. 🙄 Wir hatten nach nur einer Nacht den Papp auf und sind weiter gezogen.

LG
Logi
Themenstarter58 Beiträge · seit 202321. Nov. 2023 · #4
@Gabi: Vielen Dank für deine Anmerkungen.
Die fehlende Klimaanlage ist ein wichtiger Hinweis. Das ist wahrscheinlich ein Ausschluss-Kriterium für uns.
Da haben mich die vielen positiven Bewertungen wohl etwas abgelenkt. Schade, ich finde die Gegend eigentlich sehr interessant, um etwas abseits der üblichen Hauptroute ein wenig entspannen zu können. Das war eigentlich der Gedanke dabei.
Bei Vingerklip haben wir extra "nur" eine Übernachtung eingeplant, da es da aus unserer Sicht nicht allzuviel zu sehen gibt, aber die Bewertungen waren da recht gut und wir wollten dort lediglich wandern. Die Vingerklip liegt auf dem Weg zum Etosha recht gut.
Ok, dann werde ich mir wohl für die 3 Tage Hohenstein Lodge etwas anderes einfallen lassen müssen.

Der Vorschlag Vreugde Guestfarm gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut. Das könnte ich mir auch gut vorstellen.
Die anderen vorgeschlagenen Optionen schaue ich mir noch in Ruhe an.
Danke dafür;.-)
Themenstarter58 Beiträge · seit 202321. Nov. 2023 · #5
@Logi: Auch Dir vielen Dank für deinen Kommentar.
Ich werde morgen mal ins Reisebüro und versuchen dort von DerTor entsprechend einen Katalog zu bekommen. Im Web finde ich zwar eine Auswahl von Lodges dort, aber keine 3:2 Angebote.

LG,
Thorsten
2'191 Beiträge · seit 201622. Nov. 2023 · #6
Hallo Thorsten,

wenn die Hohenstein dann ganz rausfliegt, wie wäre es mit Ai Aiba? Die Lodge liegt auch im Erongo und ist direkt neben dem San Museum. 2 Nächte könnte man dort gut verbringen.

Auf Vingerklip unbedingt oben im Restaurant reservieren.

Wo Du auch noch schauen könntest, wäre die Gegend um Twyfelfontein. Wir sind da im Mowani Mountain Camp oder Camp Kipwe, aber die liegen im obersten Preissegment. Aber vielleicht findest Du in der Gegend etwas passendes für Euch. Eine Tour zu den Wüstenelefanten fände ich prima. Da könntest Du die eine Nacht einsetzen. Da Du dort dann 2 Nächte brauchst (sonst macht eine Wüstenelefantentour keinen Sinn) würde ich Waterberg noch von 3 auf 2 Nächte kürzen.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
zuletzt bearbeitet 22. Nov. 2023
48 Beiträge · seit 200722. Nov. 2023 · #7
Hallo Thorsten, die Fahrt von Barkhan nach Swakopmund über die beiden Pässe solltet ihr so nicht machen. Die Strecke ohne den Umweg ist schon, wenn die Pad so bleibt, 3,5 Stunden und der Umweg locker auch 3 Stunden. Lieber einen Nachmittag auf Barkhan einen Ausflug nachmittags auf den Spreetshoogte fahren und das Licht genießen.

Warm wird es werden. Bin gerade im Land und von 41 bis 35 Grad Tagestemperaturen begleitet. Ich denke die wenigsten mittelteueren Unterkünfte bieten eine Klimaanlage. Für das Erongo hätte ich noch das Omamdumba Bush Camp als Empfehlung. Grandiose Natur.

LG Resa
Themenstarter58 Beiträge · seit 202322. Nov. 2023 · #8
Liebe Gabi,
Gabi-Muc schrieb:Hallo Thorsten,
wenn die Hohenstein dann ganz rausfliegt, wie wäre es mit Ai Aiba? Die Lodge liegt auch im Erongo und ist direkt neben dem San Museum. 2 Nächte könnte man dort gut verbringen.
Ai Aiba gefällt uns auch, das wäre eine gute Alternative. Wären denn da 3 Ü wirklich zu viel? Neben einem ausführlichen Ausflug zur Spitzkoppe reizt es uns auch mal ein bisschen länger auf einer Lodge zu bleiben. Neben der Spitzkoppe als Ausflug in Eigenregie würden wir ansonsten auch die auf der Lodge angebotenen Aktivitäten versuchen zu nutzen: E-Bike und Walk&Drive. Ich denke mit nur einem ganzen Tag vor Ort wird das wieder zu stressig. Die Spitzkoppe auf dem Weg von Swakopmund zur Lodge ist wahrscheinlich auch zu knapp, da fahren wir doch lieber in Swakopmund ein bisschen später los. Uns gefallen jedenfalls die Bilder von der Spitzkoppe dermaßen gut, dass wir dort unbedingt hinwollen;-)
Gabi-Muc schrieb:
Auf Vingerklip unbedingt oben im Restaurant reservieren.
Ja das haben wir auch so geplant, als wir einige Berichte dazu gelesen hatten. Scheint schon etwas Besonderes zu sein.
Gabi-Muc schrieb:
Wo Du auch noch schauen könntest, wäre die Gegend um Twyfelfontein. Wir sind da im Mowani Mountain Camp oder Camp Kipwe, aber die liegen im obersten Preissegment. Aber vielleicht findest Du in der Gegend etwas passendes für Euch. Eine Tour zu den Wüstenelefanten fände ich prima. Da könntest Du die eine Nacht einsetzen. Da Du dort dann 2 Nächte brauchst (sonst macht eine Wüstenelefantentour keinen Sinn) würde ich Waterberg noch von 3 auf 2 Nächte kürzen.
Eigentlich hatten wir von Twyfelfontein Abstand genommen aufgrund unserer ursprünglichen Planung nicht alles unbedingt einzubauen. Die dortigen Sehenswürdigkeiten "Felsgravuren/Versteinerter Wald/Orgelpfeifen/Verbrannter Berg" hatten uns bisher nicht vom Hocker gehauen. Das mit der Wüstenelefanten-Tour wäre aber natürlich schon interessant, wenn es im Budget-Rahmen bleiben könnte. Camp Kipwe scheint traumhaft schön zu sein, aber ist für und dann doch zu hochpreisig. Aber auch hier schaue ich die Tage nochmal - wenn sich die ursprünglich geplanten 3Ü Hohenstein sinnvoll für uns kürzen lassen. Dann wäre aber Waterberg zusätzlich auch noch zu kürzen.
Ist denn die "Wüstenelefanten-Tour" so empfehlenswert und besonders gegenüber anderen Begegnungen mit Elefanten, dass man hier wirklich nochmal gut überlegen sollte diesen "Schlenker" einzubauen?
Themenstarter58 Beiträge · seit 202322. Nov. 2023 · #9
Liebe Resa, erstmal auch an DIch vielen Dank für deinen Beitrag.
rg1965 schrieb:Hallo Thorsten, die Fahrt von Barkhan nach Swakopmund über die beiden Pässe solltet ihr so nicht machen. Die Strecke ohne den Umweg ist schon, wenn die Pad so bleibt, 3,5 Stunden und der Umweg locker auch 3 Stunden. Lieber einen Nachmittag auf Barkhan einen Ausflug nachmittags auf den Spreetshoogte fahren und das Licht genießen.
Eigentlich dachten wir, der Umweg würde sich lohnen aufgrund der reizvollen Landschaft und der unterschiedlichen Blickwinkel, die sich auf der Pässefahrt ergeben würde. Die 3h Umweg würden wir liebend in Kauf nehmen, wenn es sich landschaftlich lohnt. Wenn es aber natürlich ausreicht "nur" den Spreetshoogte - wie du vorschlägst - nachmittags zu genießen, dann wäre das natürlich auch denkbar. Über den Zustand der Pads müsste man sich vor Ort aktuell dann nochmal informieren.
rg1965 schrieb:Warm wird es werden. Bin gerade im Land und von 41 bis 35 Grad Tagestemperaturen begleitet. Ich denke die wenigsten mittelteueren Unterkünfte bieten eine Klimaanlage. Für das Erongo hätte ich noch das Omamdumba Bush Camp als Empfehlung. Grandiose Natur.
Das schaue ich mir auch noch genau an. Grandiose Natur klingt erstmal sehr gut 😉
Danke für den Tipp.
243 Beiträge · seit 202122. Nov. 2023 · #10
Hallo Thorsten,
meine Überlegung zu Deiner Tour wäre folgende:
Ernogo Gebirge auf 2 Nächte kürzen, Waterberg auf eine Nacht. Die drei Nächte nach der Kalahari in den Tirasbergen oder an der D707 investieren. z.B. eine Nacht auf der Burgsdorf Guestfarm, dann auf Namitib 2 Nächte und dann weiter nach Sesriem.
Ich finde die D707 sehr schön. Uns macht allerdings one night stops überhaupt nichts aus und uns zieht es schnell weiter.
LG Kirsten
2'191 Beiträge · seit 201623. Nov. 2023 · #11
Hallo Thorsten,
Eigentlich hatten wir von Twyfelfontein Abstand genommen aufgrund unserer ursprünglichen Planung nicht alles unbedingt einzubauen. Die dortigen Sehenswürdigkeiten "Felsgravuren/Versteinerter Wald/Orgelpfeifen/Verbrannter Berg" hatten uns bisher nicht vom Hocker gehauen. Das mit der Wüstenelefanten-Tour wäre aber natürlich schon interessant, wenn es im Budget-Rahmen bleiben könnte. Camp Kipwe scheint traumhaft schön zu sein, aber ist für und dann doch zu hochpreisig. Aber auch hier schaue ich die Tage nochmal - wenn sich die ursprünglich geplanten 3Ü Hohenstein sinnvoll für uns kürzen lassen. Dann wäre aber Waterberg zusätzlich auch noch zu kürzen.
Ist denn die "Wüstenelefanten-Tour" so empfehlenswert und besonders gegenüber anderen Begegnungen mit Elefanten, dass man hier wirklich nochmal gut überlegen sollte diesen "Schlenker" einzubauen?
Wir waren 2018 im Camp Kipwe und 2021 in der Mowani Mountain Lodge. Beides Mal hatten wir die Wüstenelefanten-Tour gebucht. Beim ersten Mal war es schön, beim zweiten Mal WOW. Wir haben zig Elefanten gesehen, die wir vom Auto hätten streicheln können. Diese Fahrt wird uns immer in Erinnerung bleiben. Beim ersten Mal waren die Elefanten weiter weg, da war sehr interessant wie die Guides die Elefanten gesucht haben. Man kann die Elefanten nicht mit den Elefanten im Etosha vergleichen. Die Elefanen sehen zumindest für mich gleich aus, allerdings ist das Suchen und Finden anders. In Twyfelfontein fährt man durch das Flußbett, das ist ganz anders als wenn man auf einer gut ausgebauten Straße im Etosha unterwegs ist und der Elefant neben der Straße oder am Wasserloch steht.
Ai Aiba gefällt uns auch, das wäre eine gute Alternative. Wären denn da 3 Ü wirklich zu viel? Neben einem ausführlichen Ausflug zur Spitzkoppe reizt es uns auch mal ein bisschen länger auf einer Lodge zu bleiben. Neben der Spitzkoppe als Ausflug in Eigenregie würden wir ansonsten auch die auf der Lodge angebotenen Aktivitäten versuchen zu nutzen: E-Bike und Walk&Drive. Ich denke mit nur einem ganzen Tag vor Ort wird das wieder zu stressig. Die Spitzkoppe auf dem Weg von Swakopmund zur Lodge ist wahrscheinlich auch zu knapp, da fahren wir doch lieber in Swakopmund ein bisschen später los. Uns gefallen jedenfalls die Bilder von der Spitzkoppe dermaßen gut, dass wir dort unbedingt hinwollen;-)
Es wird sicherlich auch mit 3 Nächten nicht langweilig. Ihr könntet dann einen Tag zur Spitzkoppe und einen Tag in das Sun-Museum und auf der Lodge wandern. Das würde schon auch passen.
Ernogo Gebirge auf 2 Nächte kürzen, Waterberg auf eine Nacht. Die drei Nächte nach der Kalahari in den Tirasbergen oder an der D707 investieren. z.B. eine Nacht auf der Burgsdorf Guestfarm, dann auf Namitib 2 Nächte und dann weiter nach Sesriem.
Ich finde die D707 sehr schön. Uns macht allerdings one night stops überhaupt nichts aus und uns zieht es schnell weiter.
Diese Gegend finde ich auch sehr schön. Was auch ganz toll ist der Tok Tokkie Trail. Er liegt an der D707. Es sind 2 Nächte wo man in einer Gruppe mit 8 Personen wandert und von einem Guide begleitet wird. Abends schläft man auf Feldbetten unter dem Sternenhimmel. Ein Erlebnis, was man nicht vergessen wird.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
294 Beiträge · seit 200723. Nov. 2023 · #12
Hallo Thorsten,
ein paar von Deinen Unterkünften kennen wir auch ganz gut und dazu kann ich auch etwas beitragen.

Beach Lodge
Super Unterkunft, Zimmer sind gut ausgestattet und wir haben da nichts zu meckern...außer es ist saukalt, denn der kleine Heizlüfter bringt nicht viel. Im November steht das aber eher nicht zu erwarten.
Aber: Zu Fuß kommst Du nicht weit 😄
Zwar ist das Einkaufszentrum "Platz am Meer" in der Nähe, aber mir wäre das zu weit zum schlappen...In die Innenstadt ist es natürlich noch viel weiter.

Hohenstein
Hm...keine AC...ganz schlecht. Essen so lala, mal war es super, mal befanden sich im Gulasch noch die Wirbelknochen drin. 🤩
Wir würden es nicht mehr buchen.

In der Nähe befindet sich die Ameib Ranch... Tolle Landschaft und auch recht preiswert, oder billig 🙁
Zum Tagesbesuch würde ich da jederzeit hinfahren, aber nicht zum übernachten. Das ist dann doch alles ein wenig sehr schlicht... 🙄

Vingerklip Lodge
AC vorhanden, Zimmer eher klein, Landschaft & Essen super, Anlage sehr schön.
Zwei Tage wäre aber bei uns das Maximum. Wenn man gerne wandert, dann auch vielleicht einen dritten Tag. Daumen hoch!

Toshari
Gehört auch eher zu den preiswerten Unterkünften und wir waren auch schon 2 x dort. Alles so im positiven Mittelmaß. Kann man schon machen.

Waterberg Guest Farm
Es sind sicher 10 Jahre her als wir da waren, aber der damalige Gastgeber strahlte eine "Herzlichkeit" und "Willkommenskultur" aus, die uns veranlasste, schnell diesen Ort wieder zu verlassen. Das mag heute aber alles anders sein...
Alternativ wäre da noch die Waterberg Plateau Lodge. Aber die ist auch kein wirklicher Schnapper...

Noch ein paar Bemerkungen, die meine Vorschreiber mal aufgegriffen hatten.

Vreude Gästefarm
Alles gut soweit, aber uns wäre die Entfernung zum Parktor (~45km) dann doch zu weit.

Mowani + Camp Kipwe
Die Wüstenelfantsuchtouren sind wirklich gut. Da haben wir zwei in der jüngeren Vergangeheit mitgemacht und können diese nur empfehlen.

AiAiba Lodge
Auf jeden Fall einen Besuch wert. 2 Nächte sollten es schon sein, denn die Landschaft ist wirklich grandios!

Okonjima
Schon sehr gut organisiert und auch sonst gab es unsererseits nicht viel zu kritisieren...aber: Für das gebotene war es uns viel zu teuer. Das ist natürlich ganz individuell...so wie alles hier, was ich schreibe... 🙂

Es wurde ja schon angemerkt: Namibia ist kein preiswertes Reiseland. Natürlich kann man Camping machen und Selfcatering in festen Unterkünften (machen wir beides nicht), aber man kann es ein wenig kostenmäßig in "Grenzen" halten, wenn man zumindest in den Städten, ein wenig auf die "Bremse" tritt. Da gibt es genug Auswahl.

Ach so...mit dem Fish River Canyon...das haben wir in den letzten 25 Jahren nicht geschafft 🤩 🤩
Macht ja nix 😄
0
171 Beiträge · seit 201923. Nov. 2023 · #13
Auch von mir ein paar Anmerkungen:

Camp Kipwe hat uns super gefallen und im nachhinein bin ich sehr froh, dass wir uns diese doch recht hochpreisige Unterkunft gegönnt haben. Wunderschöne Anlage. Auch die Tour zu den Wüstenelefanten war ein Erlebnis.

(Alternativ?) würde ich die Grootberg Lodge vorschlagen. Die kleinen Häuschen mit der einmaligen Aussicht sind relativ klein aber völlig ausreichend ausgestattet, das Personal super freundlich und der Pool der absolute Hammer. Auch die Fahrt dorthin auf der C43 führt durch wunderschöne Landschaft.

Das Erongo Gebirge solltet ihr unbedingt einplanen, die Landschaft ist unglaublich! Wir sind 2x auf der Ameib Ranch gewesen. Die Unterkünfte sind schon sehr einfach (oder schlicht 😉 ), die Bäder könnten mal renoviert werde, es gibt keine AC, aber alles sauber und die Betten bequem, Der Pool und seine Umgebung wenig anziehend. Das Abendessen (und Frühstück) allerdings ist jedesmal hervorragend gewesen.
Der Grund dort zu logieren ist die absolute Nähe zu "Bull´s Party", Elephant´s Head" und das Tal der Riesen. Man kann schon zum Sonnenaufgang dorthin (Frühstück hinterher) und später auch bis zum Sonnenuntergang dort bleiben, und dort wandern. Tagsüber war es uns sowohl im November wie auch im April einfach zu heiß dort.
(Nächstes Mal würden wir dann aber doch Ai Aiba ausprobieren...)

Liebe Grüße!
1'816 Beiträge · seit 200823. Nov. 2023 · #14
Hallo Thorsten,

Auch ich geb mal ein bisschen Senf dazu:
Wenn ihr über Gamsberg und Spreetshogte Pass fahren wollt, dann macht das am Ankunftstag. Von Sesriem bis Barchan Dune dauert es allenfalls 2 Stunden.
Und wenn ihr auf den Spreetshoogte von Barchan Dune aus wollt, fahrt vormittags. Da habt ihr bei dem View Point die Sonne im Rücken.
Im Erongo werfe ich noch Otjihotozu Farm in den Ring. Die neuen - teureren - Zimmer sind sehr schön. Zur Spitzkoppe liegt es allerdings nicht so toll.
Und Vreugde: gut, es ist ne halbe Stunde Fahrt, aber die Gastfreundschaft ist einmalig. Ich werde nächstes Jahr das 12. Mal dort sein.

Viel Spaß beim Planen
Boris
Themenstarter58 Beiträge · seit 202323. Nov. 2023 · #15
WOW! 🤩 Vielen Dank für die detaillierten Antworten, Tipps und Vorschläge bisher. Das muss ich erstmal Stück für Stück durchgehen und neu bewerten. Da werde ich sicherlich noch Einiges umbauen in unserer Planung 😉
Die Vreugde Guestfarm favorisiere ich mittlerweile gegenüber der Toshari Lodge, auch wenn es ein paar Kilometer mehr sind zum Etosha. Eure und weitere Bewertungen dazu haben mich überzeugt. Mal sehen was es final wird, aber es ist besser man hat immer mehrere Optionen 😎
Ich werde die nächsten Tage all eure Anregungen durchgehen und bei neue Erkenntnissen auch konkreter darauf eingehen und Rückmeldung geben.
Ich bitte um Nachsicht, wenn ich nicht jedem persönlich antworten kann. Die 'Danke"-Buttons benutze ich aber fleissig - versprochen 🙂
LG,
Thorsten
Themenstarter58 Beiträge · seit 202323. Nov. 2023 · #16
Hallo nochmal - dieses Mal aber für eine organisatorische Frage hier zum Forum:
Wenn ich Anpassungen/Aktualisierungen an meiner Routenplanung neu vorstellen möchte, sollte ich das dann in meinem ersten Post in diesem Thread über die "Ändern"-Funktion durchführen - also dort einpflegen, so dass auf der ersten Seite des Threads mein aktueller Stand abgebildet wird oder wie wird das hier gehandhabt?
LG,
Thorsten
807 Beiträge · seit 201724. Nov. 2023 · #17
Hallo Thorsten,
sehr schöne Tour und wenige Anmerkungen von mir, auch mit Verweis auf meinen ersten bzw. zweiten Reisebericht bezüglich Erongo, denn wir waren in der Hohenstein, Au Aiba und der Omandumba. Unser Favorit war das günstige Omandumba. Die Häuschen waren einfach aber es lüftete nachts super durch und konnten dort am Besten schlafen. Du kannst problemlos die Spitzkoppe oder Ameib auf der Hinfahrt machen und am nächsten Tag das andere. Wir fanden die Ameib nicht so wirklich einladend zum Übernachten. Nächstes Jahr probieren wir die Otjisazu aus.
Wir sind nach dem Besuch des Sossusvlei (am letzten Morgen) noch über Spreetshoogte und Gamsberg gefahren und fanden es eine sbsolut tolle Strecke, wenngleich wir eine Panne hatten. Aber das ist zeitlich machbar und würde ich absolut weiterempfehlen.
Weiterhin hatten wir ja zweimal die Robbentour mit Levo Tours gemacht und waten beide Male sehr begeistert.
Ebesno begeisterte uns die Vingerklip Lodge- ein Traum.
Bei Etosha Ost hatten wir bisher immer die kostengünstigste Variante- die Emanya und waren auch dort immer sehr zufrieden.

Ich würde an deiner Stelle nimmer so lange mit dem Buchen warten,

Viel Spass beim Weiterplanen,
Superfantti
Mein Ersttäter- Reisebericht Namibia 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297472-5711-km-namibia-abenteuer-grosse-ersttaeter-runde.html Seychellen: Inselhopping: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299153-seychellen-inselhopping-im-tropischen-paradies.html Kurzbericht Namibia 2021 mit Fotobuch: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301218-fotobuch-und-kurzbericht-namibia-herbst-21.html Reisebericht Namibia 2021: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301521-5-056-km-zweittaeter-im-caprivi-herbst-2021.html?start=0 SÜDAFRIKA 2022 -Fotobuch und kleiner Reisebericht https://www.cewe-community.com/global/example/suedafrika-2022-68145 Costa Rica 2023 https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/303311-2-349-km-durch-costa-ricas-regenwaelder-und-vulkane.html Costa Rica Fotobuch www.cewe-myphotos.co...40289853b4efd18f584d Ein kleiner Auszug bereister Reiseziele: Liparische Inseln - Madeira - Azoren - Schottland - Island - Neuseeland -Australien- Singapur - Namibia -Gambia - La Réunion- Mauritius - Seychellen -Südafrika- Costa Rica uvm.
19 Beiträge · seit 202324. Nov. 2023 · #18
Hallo Thorsten,
wir sind gerade von unserer 3-Wochen Tour zurück, hatten also ähnliche klimatische Bedingungen, wie ihr sie erwarten könnt. Uns hat es in den Erongobergen super gefallen. Hier waren wir auf der Othohotozu Guestfarm, die sich zu einer unserer Lieblingsunterkünfte entwickelt hat. Christa hat die Farm im März 23 übernommen und ist mit viel Herzblut dabei. Wir hatten eines der neueren Zimmer mit Blick auf das sehr gut besuchte Wasserloch (Giraffen, Dik-Diks, Kudus, Impalas, viele verschiedene Vögel und sogar ein Honigdachs ) und ein schönes Stück Buschland. Die Zimmer haben keine Aircondition aber die großen Terrassentüren sowie weitere Fenster haben sehr gute Moskitonetze, so dass das Zimmer nachts gut durchzulüften ist. Der GameDrive mit Johan ist sehr schön und die beiden haben 4 oder 5 Wanderrouten direkt vom Haus aus ausgeschildert (hauptsächlich um das trockene Flusstal des Omaruru), so dass man etwas mehr der Umgebung in den frühen Morgendstunden erwandern kann. Ein schöner Pool ist auch vorhanden und zum Living Museum der San sind es ca. 20 km. Also von uns eine absolute Empfehlung.
Vor der Etosha wollten wir auch Vreugde buchen, die war allerdings schon ausgebucht. Letzten Endes sind wir dann für eine Nacht in Toshari und danach im Taleni Village gelandet, neben dem Quiver Camp die einzigen Hotelunterkünfte, die wir hatten. Hier würde ich klar das Taleni Village bevorzugen. Die Bungalows sind schön auseinandergezogen, bieten viel Schatten und eine gute Aircondition und man hat deutlich mehr Platz für sich selber. Auf dem Gelände selber gibt es ein Wasserloch mit Giraffen, Zebras usw. und Kudus streifen sogar um den Pool herum. Das Etosha Village liegt nur 2 km vom Anderson Gate entfernt. Wir sind bei den hohen Temperaturen dann bei Sonnenaufgang in der Etosha gewesen und sind über die heißen Mittagsstunden wieder aus dem Park raus, haben einen Dip im Pool genossen und am Nachmittag wieder rein in den Park. Alles ganz easy, ohne Wartezeiten am Gate und für uns ideal. Eine geführte Tour brauchst du im Etosha eigentlich nicht, die meisten Sichtungen sind sowieso an den Wasserlöchern. Augen auf unterwegs besonders wenn schon irgendwo Autos stehen, dann sieht man echt viel.
Eine weitere Anregung noch, falls ihr Waterberg kürzen wollt und noch was für den Rückweg nach Windhoek sucht, schau dir mal von Heiko das Ovita Wildlife Camp an. Bei uns war der See leider eingetrocknet, so dass wir die Hippos nicht gesehen haben. Aber auch sonst ist dort einiges zu sehen, die Landschaft ist wunderschön und Heike bringt einem mit viel Enthusiasmus seine Farm und das Wildlife näher.
Vom Desert Quiver Camp waren wir eher enttäuscht, sind da aber wohl die Ausnahme. (Bei uns haben Aircon versagt - bei 41 C echt lästig, von Tieren wurden in beiden Nächten mehrere defekte Mülltonnen entleert und das Plastik lag überall verstreut, mit etwas besseren Tonnen durchaus vermeidbar, bestelltes Essen zum Grillen kam mehr als lauwarm an, so dass wir zumindest den Salat mit irgendeinem Majodressing gleich entsorgt haben...) Aber die Lage ist wahnsinnig schön und sehr nah am Eingang zum Sosusvlei.
Ansonsten viel Spass beim Planen und ach - ich könnte auch gleich wieder loslegen.
Heike
2'191 Beiträge · seit 201624. Nov. 2023 · #19
Hallo Thorsten,
Wenn ich Anpassungen/Aktualisierungen an meiner Routenplanung neu vorstellen möchte, sollte ich das dann in meinem ersten Post in diesem Thread über die "Ändern"-Funktion durchführen - also dort einpflegen, so dass auf der ersten Seite des Threads mein aktueller Stand abgebildet wird oder wie wird das hier gehandhabt?
Ich würde hier einen neuen Post machen mit der neuen Runde. Wenn Du den ersten Post veränderst, dann kapieren neue Leser das nicht.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
807 Beiträge · seit 201724. Nov. 2023 · #20
Ich revidiere... Wir fahren natürlich nach der Otjisazu zur Otjohotozu Guestfarm im Erongo..und da freu ich mich ja, wenn diese so schön ist 😉. Danke Heike für die ausführliche Beschreibung.
Mein Ersttäter- Reisebericht Namibia 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297472-5711-km-namibia-abenteuer-grosse-ersttaeter-runde.html Seychellen: Inselhopping: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299153-seychellen-inselhopping-im-tropischen-paradies.html Kurzbericht Namibia 2021 mit Fotobuch: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301218-fotobuch-und-kurzbericht-namibia-herbst-21.html Reisebericht Namibia 2021: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301521-5-056-km-zweittaeter-im-caprivi-herbst-2021.html?start=0 SÜDAFRIKA 2022 -Fotobuch und kleiner Reisebericht https://www.cewe-community.com/global/example/suedafrika-2022-68145 Costa Rica 2023 https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/303311-2-349-km-durch-costa-ricas-regenwaelder-und-vulkane.html Costa Rica Fotobuch www.cewe-myphotos.co...40289853b4efd18f584d Ein kleiner Auszug bereister Reiseziele: Liparische Inseln - Madeira - Azoren - Schottland - Island - Neuseeland -Australien- Singapur - Namibia -Gambia - La Réunion- Mauritius - Seychellen -Südafrika- Costa Rica uvm.