THEMA: Krüger total – Unsere Tour von Nord nach Süd 2016
23 Sep 2016 23:14 #445990
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Champagner schrieb:
P.S.: Witzigerweise bin ich jetzt wieder dran - aber ich hatte es wohl nicht richtig erklärt: es wird eine neue Seite (5) angezeigt, aber auf der ist nichts....meinen Beitrag kann ich noch lesen, allerdings auf der Seite 4.

:silly: Der klassische Vorführeffekt! :laugh: jetzt bin ich schlauer... :whistle:
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23 Sep 2016 23:39 #445992
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24.05.2016 - Von Punda Maria geht’s nach Shingwedzi

In dieser Nacht habe ich im Schlafsack super gut und warm geschlafen. Der Wecker ging wieder um fünf. :blink: Markus war direkt auf den Beinen, ich brauchte jedoch ein paar Minuten länger, um aus meinem kuscheligen Bettchen zu krabbeln... :whistle:

Mit Kaffee und Kakao im Gepäck ging es um sechs Uhr auf den Morningdrive auf die S99. Außerhalb des Camps zeigte das Thermometer gerade mal 7°C an. :dry:



Wir fuhren ein Stück in südwestlicher Richtung.





Die Ausbeute war an diesem Morgen jedoch spärlich und wir drehten bald um und frühstückten im Camp. Danach verließen wir Punda Maria in Richtung Süden.

Hier wurde bereits fleißig gearbeitet...



Am Wasserloch bei Dsundzwini sahen wir an diesem Morgen "nur" ein paar Kudus und Nyalas sowie unsere ersten Wasserböcke in diesem Urlaub.







Pied Crow


Southern Yellow-billed Hornbill




Aussicht bei der Abfahrt vom Aussichtspunkt bei Dsundzwini



Gut "vernetzt"... :dry:


Auf unserem Weg Richtung Süden sahen wir bald diesen stattlichen Elefanten Bullen beim Frühstück.





Red-billed Hornbill



"Ganz schön stürmisch hier oben!" :laugh: - Grey Go-away Bird



Aber die Frisur sitzt! ;)



An der Babalala Picnic Site machten wir eine kurze Pause und fuhren dann weiter über die S56 Gravelroad.







Hier sahen wir etliche Vögel, leider ist bei den Bildern jedoch auch viel Ausschuss dabei... :whistle:

Magpie Shrike





White fronted Bee-eater



Zwischendurch war die Sicht aufgrund des dichten Mopani Bewuchs jedoch recht schlecht und wir schlugen wieder den Weg auf die Hauptstraße ein.

Von Weitem sahen wir diesen Gesellen kommen und warteten gerne, bis er vor uns die Straße überquerte...





Ganz schön schwer, so ein Rüssel... :laugh:


Kurz vor Shingwedzi fuhren wir den letzten Loop. Auch hier standen rechts und links des Weges immer wieder Elefanten im Gebüsch und vorsichtig schlängelten wir uns den Weg entlang.



Am Wasserloch warteten einige Autos, doch es war nichts zu sehen. Kaum waren sie weg, kam ein Elefant um die Ecke, um seinen Durst zu stillen. Allerdings zog er es vor, aus dem Wasserreservoir zu trinken – gut, wenn man so groß ist! :cheer:





Und es brach nicht ab... Direkt vor dem Abzweig zum Shingwedzi Camp hatten wir weitere tolle Elefantensichtungen. Ganze Familen waren auf dem Weg zum Fluss.







Die Kleinen beobachteten die Großen, wie sie nach Wasser gruben und nutzen die Gelegenheit, dort ebenfalls ihren Durst zu stillen.







Klein, größer, groß - aber es geht noch viel größer… :)







Tawny Eagle?



Saddle-billed Stork



Gegen halb drei kamen wir im Shingwedzi Camp an.



Bei unserem letzten Aufenthalt im Krüger haben wir bereits eine Nacht hier verbracht. Dieses Mal erhielten wir jedoch einen super tollen Bungalow, die B40. Anscheinend handelt es sich hierbei um ein „neueres“ Modell - nach der großen Flut 2013 mussten einige Bungalows wieder auf- bzw. neugebaut werden und so freuten wir uns über diese schöne, helle und geräumige Unterkunft. :) Von der Besucher Terrasse konnten wir die Elefanten Familie beobachten, wie sie weiter zog.







Dann war auch endlich der Weg für den Büffel frei.



Im Shop kauften wir einige Dinge (u.a. auch den Krüger Pass, den Markus danach überall fleißig abstempeln ließ) und sprangen dann kurz in den wunderbaren Pool. Für uns gehört der Pool dort zu den schönsten im ganzen Park und da die Temperaturen nachmittags mit 26 Grad sehr angenehm waren, nutzen wir die Gelegenheit für eine Abkühlung.

Die letzten 1,5h ging es dann noch für eine letzte Ausfahrt des Tages ein Stück Richtung Süden. Wieder sahen wir viele Elefanten – aber kann man davon jemals zu viele sehen?! :blush:





Gabar Goshawk





African Fish-Eagle im letzten Tageslicht



Pünktlich um halb sechs waren im wieder Camp. ;) Ein toller Tag lag hinter uns und wir gönnten uns einen Gin Tonic. Zum Abendessen grillten wir Rinderfilet mit Butternut und Schafskäse (mit ordentlich Chili und Knoblauch). :P Super lecker!



Mal wieder ging es um acht Uhr ins Bett... :whistle: Die kurzen Tage hatten somit auch etwas Gutes – wir waren in diesem Urlaub ausgeschlafen wie selten… :lol:

gefahrene Km: 154
Letzte Änderung: 24 Sep 2016 11:55 von Fortuna77.
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24 Sep 2016 12:29 #446028
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25.05.2016 Von Shingwedzi nach Mopani - (1) Morning Drive via Redrocks

Wie immer ging der Wecker um fünf und dieses Mal stellte ich den Wasserkocher an, während Markus duschte. ;)

Eingemummelt mit Mütze und Sweatjacke ging es um Punkt sechs bei „milden“ 11°C vorne aus dem Camp raus, von dort wollten wir eine Runde ums Camp drehen – 2014 hatten wir auf dieser Strecke morgens fünf Cheetahs entdeckt. :woohoo: Aber das war 2014 gewesen und natürlich sahen wir dieses Mal keine Katzen… Na, wäre ja auch zu schön gewesen… :whistle:









Das Camp im schönsten Morgenlicht vom Shingwedzi River aus gesehen.





Egyptian Goose - Nil Gänse



Blacksmith Lapwing - Waffenkiebitz



Dieser Bursche entschied sich dann doch für einen anderen Weg und schlug sich in die Büsche...



Ein kleines Tree Squirrel am Baum, war auf den ersten Blick gar nicht richtig zu erkennen.





Wir fuhren zum nördlich gelegenen Wasserloch und dann wieder Richtung Süden und nahmen den Loop Richtung Red Rocks.





Wir sahen Büffel, einzelne Elefanten, Zebras und viele Impalas. Zwischendurch jedoch auch immer wieder lange Strecken nix.

Dieser hübsche Kerl ließ sich von Red-billed Oxpecker (Rotschnabel Madenhackern) die Parasiten entfernen. Das juckt und kitzelt ja schon beim Hinschauen... :pinch:







Leider nur von hinten - ein scheues Sharpe's Grysböckchen.



Redrocks Lookout Point:







Gegen neun waren wir wieder im Camp und frühstückten, bevor wir um viertel vor zehn das Camp endgültig verließen.

Hier noch ein paar Bilder von unserem schönen Bungalow:







Letzte Änderung: 24 Sep 2016 12:31 von Fortuna77. Begründung: Bilder ergänzt
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24 Sep 2016 13:30 #446037
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25.05.2016 Von Shingwedzi nach Mopani (2)

Ein kurzer Abstecher zum Confluence Point bescherte uns noch die Sichtung von zwei Eulen (Verreaux's Eagle-Owl), während die Go-away Birds ein Konzert der Extraklasse gaben... :laugh: Hilfe, als Eule hätte ich mir echt ein ruhigeres Plätzchen gesucht...







Abgeknickte Stämme und angeschwemmte Äste ließen erkennen, mit welcher Kraft und Gewalt die Flut 2013 hier gewütet haben muss.





Den Sinn dieses Schildes haben wir nicht ganz verstanden - das Aussteigen ist ja nur innerhalb besonders gekennzeichneter Bereiche gestattet... ;)



Vielleicht war das Schild aber auch für ihn gedacht... :laugh:



Black-winged Stilt (Stelzenläufer)



Wir bogen auf die lange S50 ab. Diese läuft am Shingwedzi entlang und dann weiter an der Grenze zu Mosambik entlang Richtung Süden.















Hinged Terrapin



Immer wieder sahen wir viele Elefanten, Impalas, Wasserböcke und Grünmeerkatzen.

Am Aussichtspunkt Kanniedood Hide war richtig was los... Die Impala Männchen jagten die genervten Weibchen immer wieder durch die Gegend. Mittlerweile hatten wir die Brunftlaute zuordnen können. In den ersten Nächten hatten wir immer gedacht, dass Raubtiere in der Nähe seien, dabei gaben die Impala Männchen solche Laute von sich... :blink: :silly: :ohmy:









Süße Herznase! Ist der Kleine nicht puschelig?! :blush:







Im weiteren Verlauf des Shingwedzi konnten wir 2 Elefanten zwischen den Büschen und Bäumen beim Baden beobachten! :woohoo:











Im Wasser schienen sie fast schwerelos und es war toll, ihnen beim Spiel zuzusehen. Leider war die Sicht sehr eingeschränkt und als uns ein Auto entgegenkam machten wir Platz, da wir noch ein gutes Stück vor uns hatten...

Auch die Flusspferde hatten ihren Spaß



Am Nyawutsi Hide war deutlich weniger los - auch Autos kamen sahen wir an diesem abgelegenen Stück immer seltener... Die Schildkröte war dafür umso relaxter und genoss ihr Sonnenbad! :lol:





In den Büschen entdeckten wir rechts und links immer wieder Elefanten, man musste bei den vielen Biegungen richtig vorsichtig sein.



Die Strecke zog sich und unsere Stimmung schwankte, da die Fahrt deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm, als gedacht... :huh: Am Abzweig zum Wasserloch Grootvlei schwankten wir deshalb, ob wir es uns nicht "sparen" sollten...



Zum Glück taten wir das nicht - getreu' dem Motto, wenn man schon mal diese lange Strecke fährt, dann nehmen wir diesen Abstecher nun auch noch mit, wer weiß schon, wann mal nochmal hierher kommt... :whistle: Und diese Entscheidung wurde belohnt!

Eine ganze Herde Elefanten plantschte im Wasser, kein Baum oder Strauch stand im Weg und so genossen wir ganz alleine den Anblick dieser grandiosen Tiere... :woohoo:











Das Flußpferd war wohl froh, als irgendwann wieder Ruhe einkehrte! :P Auf der anderen Seite des Damms ging es deutlich ruhiger zu...



Motiviert setzten wir unseren Weg weiter fort und nahmen nun ohne Frage auch die Auffahrt zum Shibavantse Lookout in Kauf.



Klipspringer


Secretarybird


Wir überquerten den Tropic of Carpricorn, ohne dies jedoch weiter zu bemerken, da auf der S Straße kein Hinweisschild stand...



Cape Glossy Starling


Bevor es auf der S50 Richtung Westen weiterging, kamen wir an einer Art Sumpflandschaft vorbei.



Kurz drauf stießen wir auf die ersten Wildebeest des Urlaubs. Das ist wirklich das schöne im Krüger, dass sich die Landschaft immer wieder spürbar ändert und es somit auch immer wieder neue Tiere zu entdecken gibt...



Wir hatten es fast geschafft, doch dann ließen wir einigen Büffeln den Vortritt.





Das danach ca. 300 Büffel aller Altersklassen den Weg querten, hätten wir nie gedacht. :ohmy: Etwa zwanzig Minuten warteten wir (gezwungenermaßen) dort und genossen das Spektakel. Das witzige war, dass wohl jeder einzelne Büffel kurz stehenblieb und uns ansah, bevor es weiterging… :laugh: es nahm kein Ende… :silly: zwischenzeitlich nutzen auch ein paar Zebras und Warthogs den Übergang...











Um halb vier trafen wir in Mopani ein und bekamen den gebuchten Bungalow (Nr 101) mit View.





Da wir das Mopani Camp bisher nur von einem kurzen Stopp kannten, gingen wir auf Erkundungstour - Markus stieg sogar noch in den Pool, mit war es jedoch zu kalt und ich ging nur mit den Beinen rein… Schade eigentlich, denn der Pool in Mopani ist auch sehr schön, aber etwas schattig gelegen und mir war es in dem Moment wirklich zu frisch. :S



Wir kauften noch ein paar Basics im gut sortierten Campshop, kochen mussten wir an diesem Tag nicht, da wir das Tindlovou Restaurant besuchen wollten.

Die Aussicht von unserer Terrasse im Abendlicht:





Bereits um kurz vor sechs machten wir uns auf den Weg zum Restaurant, doch leider gab es keinen Platz mehr auf der Terrasse :( - zu gerne hätten wir den tollen Sonnenuntergang weiter genossen... Somit nahmen wir im überdachten Hauptbereich Platz. Wir bestellten beide einen Burger mit Pommes und Salat und waren schnell wieder versöhnt!



Dazu gab es ein kühles Bier und für Markus zum Nachtisch noch einen Melvapudding mit Vanilleeis. :) Alles sehr lecker! Und das Personal war auch super freundlich.

Auf unserer Terrasse gönnten wir uns einen letzten Gin Tonic und verschwanden an diesem Abend "erst" um halb neun im Bett...



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Letzte Änderung: 24 Sep 2016 14:13 von Fortuna77. Begründung: Bilder ergänzt
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25 Sep 2016 11:25 #446115
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  • bayern schorsch am 25 Sep 2016 11:25
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Hallo Nadja,

ein schöner Bericht - vielen Dank für die Mühe!

In Mopani waren wir auch schon mal. Wir hatten den Bungi 102, ebenfalls mit einem sagenhaften view über den river. Das Restaurant besuchten wir "nur" auf einen Gin-Tonic und dachten uns, dass man dort sehr gut auch mal essen könnte. Die Speisen, die aufgetragen wurden, sahen alle sehr gut aus und die Stimmung draußen auf der Terrasse war vom Feinsten. Schade, dass Ihr das nicht genießen konntet.
Wobei - der Burger sieht schon auch recht lecker aus.

Viele Grüße
der bayern schorsch
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25 Sep 2016 13:11 #446132
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bayern schorsch schrieb:
Hallo Nadja,

ein schöner Bericht - vielen Dank für die Mühe!

In Mopani waren wir auch schon mal. Wir hatten den Bungi 102, ebenfalls mit einem sagenhaften view über den river. Das Restaurant besuchten wir "nur" auf einen Gin-Tonic und dachten uns, dass man dort sehr gut auch mal essen könnte. Die Speisen, die aufgetragen wurden, sahen alle sehr gut aus und die Stimmung draußen auf der Terrasse war vom Feinsten. Schade, dass Ihr das nicht genießen konntet.
Wobei - der Burger sieht schon auch recht lecker aus.

Viele Grüße
der bayern schorsch


Hallo bayern schorsch,

vielen Dank für Dein Feedback! :) Ja, der Burger war wirklich lecker... so lecker, das ich ihn zum Ende der Reise in Berg-en-Dal nochmal gegessen habe... :lol:

Viele Grüße,
Nadja

Und vielen Dank an dieser Stelle auch an alle Danke-Button-Drücker sowie stillen Mitleser! :)
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