Verfolgt, beklaut und umkreist, dennoch ...

137 Antworten · 51,2k Aufrufe · gestartet 14. Okt. 2011 von chrissie
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376 Beiträge · seit 201018. Okt. 2011 ·
Liebe Chrissie,
verfolge gespannt Deinen informativen Bericht. Wir haben Marakele und Mapungubwe nächstes Jahr auch im Programm und ich verschlinge mit Vorfreude Text und schöne Bilder.
Bitte schreib´ bald weiter.

LG,
BriZA
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200618. Okt. 2011 ·
BriZA schrieb:
Bitte schreib´ bald weiter.
LG,
BriZA
Dein Wunsch ist mir Befehl 😎

Dienstag, Mapungubwe NP
Als der Wecker klingelt, können wir vom Bett den Sonnenaufgang beobachten. Nach einer ersten Tasse Tee bzw. Kaffee geht es um 06:30 h los an Zebras und Gnus vorbei zum Tree Top Walk, wo wir eine gute Stunde verbringen:







Ein Graufischer ist erfolgreich beim Sturzflug ins Wasser und verspeist anschließend einen kleinen Fisch.



Nicht ganz so spektakulär sind Waffenkiebitze, Hagedasch-Ibis und Nilgänse anzusehen. Auf der Weiterfahrt zum Confluence Lookout sehen wir Giraffen und ein Eland, leider nicht in fotografischer Reichweite. Auch am Lookout verweilen wir ein Weilchen und sehen in weiter Entfernung eine kleine Gruppe, wahrscheinlich beim Morning Walk.



Nach dem Frühstück schauen wir uns den Pool an, der sich schön in die Felsenlandschaft einpasst. Noch ist das Wasser a…kalt, so dass wir die Zeit lieber auf unserer Terrasse genießen, bevor wir erneut um Treetop Hide aufbrechen. Wir sehen dort in weiter Entfernung einen Elefanten und wünschen uns, er würde bei uns unter dem Boardwalk vorbeilaufen. Auf die anwesenden Bärenpaviane kann Christian verzichten. Den schönen Weißstirnspint lasse ich mir nicht entgehen:



Danach fahren wir zum Gate, da wir uns für einen weiteren Versuch zur Nachtsafari entschlossen haben. Bisher waren unsere diesbezüglichen Versuche nicht sonderlich erfolgreich. Ich würde einerseits gerne auch den westlichen Teil des Mapungubwe NPs besuchen, aber 40 Minuten pro Weg lassen den Aufwand für uns nicht sinnvoll erscheinen, so setzen wir unsere Rundfahrt entgegen dem Uhrzeigersinn fort. Auch hier scheinen die Tiere bis auf eine einzelne Eland-Antilope und eine Oryx Siesta zu halten. Leider ist die Oryx in den Büschen verschwunden, bevor wir die Kamera schussbereit haben.
Bei der Abzweigung zum Schroda Dam und zur Poaches Corner sind wir irritiert, da beides als 4X4 –Route ausgewiesen ist, die Angestellte an der Rezeption mir jedoch den Rundweg als 2x4 eingezeichnet hat. Da es jedoch keine Alternative ist, fahren wir Richtung Poaches Corner an der Zebra Pan vorbei.



Weiter geht es in Flussnähe, wo wir wieder auf Elefanten treffen, die über den Zaun hinwegsteigen. Hier gefällt mir die Atmosphäre hier besonders gut. Am Picknickplatz des Confluence-Lookout endet die 4x4- Strecke. Ich weiß nicht, ob ich die Angestellte missverstanden habe oder ob das inzwischen als 4x4-Route zählt, denn auf der groben Karte, die wir beim Einchecken erhalten haben, ist diese Strecke nicht als 4x4-Strecke gekennzeichnet. Mit einem Wagen, der hohe Bodenfreiheit hat, war sie zu unserem Zeitpunkt problemlos machbar, mit einem „normalen“ Auto könnte es sein, dass man ab und an mal „aufsetzt“. Wir stärken uns am Picknickplatz, jedoch können wir es nicht unbeschwert genießen, da uns die Fliegen arg belästigen. Ich wedele permanent mit der Hand vor meinem Gesicht, um die lästigen Viecher loszuwerden, das Pärchen in einiger Entfernung missversteht diese Geste und winkt zurück.:) Dennoch gehen wir zum dem Confluence Point gegenüberliegenden Viewpoint, von dem wir einen schönen Blick über die Landschaft haben. Leider steht die Sonne für Fotoaufnahmen im Gegenlicht und der hübsche Gecko mit dem blauen Schwanz stellt sich nicht für eine Fotoaufnahme zur Verfügung.



Zurück im Camp gehen wir noch mal zum Pool, sind es doch 35 ° C, testen, ob das Wasser sich inzwischen aufgewärmt hat. Es ist immer noch recht kalt, aber ich finde es herrlich, die Beine darin abzukühlen. Fotoapparat und Camcorder haben wir im Auto gelassen, welch ein Fehler! So haben wir leider keine Aufnahmen von den Klippspringern, wie sie ihren Durst am Pool stillen. Bis Christian das Equipment geholt hat, sind die Klippspringer mit dem Trinken fertig.





Schade, aber wenigstens kann ich zwei Geckos auf den Chip bannen.





Christian fängt zeitig zu grillen an: T-Bone-Steak, Burenwurst, Shakalaka (Grüße an Sanne und Moose on the Loose 😉 ), Kartoffeln, Gemsquash.



Die Nachtsafari startet um 19:00 h am NP-Eingang. Bis dorthin sehen wir Zebras (eins fährt Christian beinahe an 😊 ), Buschhasen und Impalas. Wir sind die einzigen, die am Nightdrive mit Lennart teilnehmen. Er gibt sich sehr viel Mühe, leuchtet alles ab, aber besondere Sichtungen sind uns in den zwei Stunden leider nicht gegönnt: Impalas, Zebras, viele Gnus, Klippspringer, Elefanten, Busch- und Springhase, Eland. Laut seiner Aussage ist der Vollmond schlecht für Sightings. Die Rückfahrt zum Leokwe Camp erfolgt ereignislos. Müde fallen wir gegen 22:00 h ins Bett.

Tageskilometer: 74
ÜN: Leokwe Camp
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
3'385 Beiträge · seit 200918. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,

wenn ich richtig gezählt habe:

6 große Kartoffeln in Alufolie ! 🤨

Ist das nicht a wengerl viel? 😄

LG,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
376 Beiträge · seit 201019. Okt. 2011 ·
Liebe Chrissie,

danke für die "Wunscherfüllung".
Tolle Bilder, ich bin schon ganz kirre und will am liebsten schon heute los. 🤪
Schade, das der Nightdrive so wenig ergiebig war. 🙁
Wir haben auch schon diverse Nightdrives mitgemacht, der beste war in Nossob (KTP). Da gabs vor allem viel Kleinvieh (Skorpion, Puffotter, Wildkatze, Uhu etc.) zu sehen.
Darf ich mir (uns) wieder was wünschen? 😄

LG,
BriZA
343 Beiträge · seit 200619. Okt. 2011 ·
naja und dann ist da in noch der uralte Quotenlöwe der allen nigthdrivern gezeigt wird 🙂 🙂

fair winds

4x4
206 Beiträge · seit 201119. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,
ich bin ganz begeistert von deinem Bericht und vor allem recht sprachlos,
dass du sooo viele Tiere und Vögel bezeichnen kannst.
Bin schon jetzt gespannt, ob mir die Bücher dabei recht hilfreich sein können.

Danke für ein paar wunderbare Fernminuten.
Viele Grüße
Reisehummel
Alexander von Humboldt "Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben."
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200619. Okt. 2011 ·
bayern schorsch schrieb:Hallo Chrissie,
wenn ich richtig gezählt habe:
6 große Kartoffeln in Alufolie ! 🤨
Ist das nicht a wengerl viel? 😄
LG,
der bayern schorsch
Du hast zwar richtig gezählt, aber es sind nicht nur Kartoffeln sondern auch Gemsquash dabei.
4x4 in africa schrieb:naja und dann ist da in noch der uralte Quotenlöwe der allen nigthdrivern gezeigt wird 🙂 🙂

fair winds

4x4
Der hatte bei uns frei 😎
Reisehummel schrieb:Hallo Chrissie,
ich bin ganz begeistert von deinem Bericht und vor allem recht sprachlos,
dass du sooo viele Tiere und Vögel bezeichnen kannst.
Bin schon jetzt gespannt, ob mir die Bücher dabei recht hilfreich sein können.

Danke für ein paar wunderbare Fernminuten.
Viele Grüße
Reisehummel
Danke für das Lob :. Besonders bei der Bestimmung von Vögeln sind wir auf unser Vogelbuch angewiesen und wenn das nicht hilft, gibt es auch noch diese tolle Forum 😁

Vielleicht kennt sich jemand mit den Geckos aus und kann sie näher bestimmen?
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
4'533 Beiträge · seit 200719. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,

es ist doch interessant, wie unterschiedlich die Empfindungen sind.
Den Tree Top Walk fanden wir ganz OK, Ihr wart ja richtig begeistert. Vielleicht lag es bei uns aber auch daran, daß wir volles Gegenlicht und somit schlechte Photomöglichkeiten hatten.

Ich werde ganz wehmütig, Mapungubwe hätten wir auch gerne noch in unsere Reise im nächsten Februar eingebaut.

Viele Grüße
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
234 Beiträge · seit 201120. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,
vielen Dank für Deinen spannenden Bericht. Als alter Reptilienfan möchte ich gern Deine Frage nach den "Geckos" beantworten:
Deine Geckos sind nämlich gar keine Geckos. Geckos sind die überwiegend nachtaktiven Echsen mit Haftfüßen, großen liedlosen Augen mit senkrechten Pupillen, die man oft abends und nachts an Hauswänden beim Licht auf Insektenfang sieht.

Die Echse auf dem ersten Bild gehört mit ziemlicher Sicherheit zur Familie der Skinke (Glattechsen).
Skinke erkennt man an ihren sehr glatten Schuppen, die ihnen ein glänzendes Aussehen verleihen. Oft wirken sie etwas plump. Es gibt aber auch sehr schlanke, fast schlangenähnliche Arten mit nur kleinen Stummelbeinen

Das zweite Bild zeigt eine weibliche Plattechse oder flat lizard (Platysaurus). Die Männchen sind wesentlich bunter und haben keine Streifen.
Sie kommen im nordöstlichen SA vor, in Botswana nur im äußersten Osten und im südl. Namibia an der Grenze zu SA.

Ansonsten weiter so!

Liebe Grüße
Philipp

🤩 Ich freue mich schon sooo auf mein hoffentlich erstes Chamäleon nächstes Jahr in Namibia
Kinder, Katzen, KTP... Namibia Juni/Juli 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/258319-kinder-katzen-ktp-namibia-junijuli-2012.html
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200620. Okt. 2011 ·
casimodo schrieb:Hallo Chrissie,

es ist doch interessant, wie unterschiedlich die Empfindungen sind.
Den Tree Top Walk fanden wir ganz OK, Ihr wart ja richtig begeistert. Vielleicht lag es bei uns aber auch daran, daß wir volles Gegenlicht und somit schlechte Photomöglichkeiten hatten.

Ich werde ganz wehmütig, Mapungubwe hätten wir auch gerne noch in unsere Reise im nächsten Februar eingebaut.

Viele Grüße
Carsten
Hallo Carsten,
ja, bei uns war es genau umgekehrt wie bei euch: Confluence war ganz nett, aber der Tree Top Walk hat uns aufgrund der Vogelbeobachtungen sehr gut gefallen. Außerdem ist unser Wunsch am zweiten Tag in Erfüllung gegangen.

Hallo Philipp,
ich danke dir für deinen kleinen Exkurs zu meinen vermeintlichen Geckos. Bei den Reptilien bin ich nicht sehr bewandert, aber ich lerne gerne dazu.

@all
Ich bemühe mich, heute Abend den Bericht fortzusetzen.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
835 Beiträge · seit 200620. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,

danke für den tollen Reisebericht.

Wir sind ja nächstes Jahr zumindest zum Beginn unserer Reise auf einer ähnlichen Route unterwegs und da ist es natürlich total spannend, von euren Erfahrungen zu lesen und die schönen Bilder anzuschauen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Gruß,
Susanne
Wo sind all die Elefanten hin, SA 2012, Die Affen rasen durch das Camp, SA 2014, Something old, something new, something borrowed, SA/NAM 2016
88 Beiträge · seit 201120. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,
herzlichen Dank für den tollen Bericht - schlimmer wie beim Krimi lesen (man muss 😄 immer soooo lange auf die Fortsetzung warten...)
In 20 Tagen geht es bei uns los - die Vorfreude ist - auch durch deinen Bericht - riesig!!!😜
Danke und liebe Grüße aus dem Norden
Ingrid
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200620. Okt. 2011 ·
mamba29 schrieb:Hallo Chrissie,

danke für den tollen Reisebericht.

Wir sind ja nächstes Jahr zumindest zum Beginn unserer Reise auf einer ähnlichen Route unterwegs und da ist es natürlich total spannend, von euren Erfahrungen zu lesen und die schönen Bilder anzuschauen.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Gruß,
Susanne
Ich habe gesehen, dass ihr die Mashutti Lodge gebucht habt. Wir waren dort letztes Jahr, vielleicht interessiert dich mein Bericht dazu.

@ Ingrid
Habt ihr es gut, ich wünsche euch eine tolle Reise.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2011
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200620. Okt. 2011 ·
Mittwoch, Mapungubwe NP – Krüger NP
Heute haben wir keinen schönen Sonnenaufgang, es ist bedeckt, aber warm. Unser erstes Ziel ist wieder der Tree Top Walk. Auf dem Weg dorthin sehen wir Zebras und dann drei Giraffen, davon zwei fast liegend, was wir so in freier Natur noch nicht gesehen haben. Das muss natürlich auf den Chip gebannt werden.

MapungubweliegendeGiraffe.jpg


Wir sind begeistert, erfüllt sich unser gestriger Wunsch: Elefanten vom Boardwalk zu beobachten. Ein Eli fühlt sich von den Impalas genervt, und verscheucht sie mit lautem Trompeten. Leider hatten wir zu diesem Zeitpunkt unseren Camcorder noch nicht startklar. Dennoch sind wir hochzufrieden. Die Dame neben mir ist es auch, hat sie doch ein glückseliges Grinsen auf den Lippen.

Tree Top - Eli_.jpg


Tree Top - Eli.jpg


Nachdem sich die Elis ins Gebüsch verzogen haben, widmen wir uns der Vogelwelt. Von einer anderen Frau werde ich auf eine Gabelracke aufmerksam gemacht. Am Fluss ist momentan nicht viel los: nur der Waffenkiebitz pickt nach Nahrung. Unsere Aufmerksamkeit wird wieder von Elis in Beschlag genommen: sie laufen direkt unter dem Boardwalk durch, obwohl ihnen das anscheinend nicht ganz geheuer ist, denn erst zögern sie, durchzulaufen, und dann muss es schnell gehen.

Tree Top - Elis.jpg


Wir gehen noch mal ans Flussufer, und Christian entdeckt einen Burchell’s Coucal (Tiputip).

Tiputip.jpg


Während wir diesen beobachten, lassen sich zwei Senegalamaranthe auf einem Ast in der Nähe nieder. Auch ein Graufischer ist auf Fischjagd. Als wir zum Auto zurückgehen, sehen wir noch einen Liest, können aber nicht identifizieren, ob es ein Braunkopfliest oder Streifenliest ist sowie einen Haubenbartvogel, der mir besonders gefällt. Zurück in unserer Unterkunft frühstücken und packen wir den letzten Rest. Noch ein paar Aufnahmen vom Park und ein letzter Stopp am Wasserloch in der Nähe des Ausgangs, dann verlassen wir Mapungubwe kurz vor 10:00 h.

Mapungubwe.jpg


MapungubweWasserloch.jpg


In Musina herrscht viel Trubel auf den Straßen und offensichtlich leben viele Schwarze hier. Wir tanken, heben Geld ab und machen bei Shoprite einen Großeinkauf, da wir die nächsten neun Nächte im Krüger NP verbringen. Das nächste Örtchen ist Tshipise, das einen zumindest auf den ersten Blick gepflegten Campingplatz hat. Weiter geht es auf der R 525, an den Feldern entlang der Straße wird Obst und Gemüse angebaut, was auch an kleinen Ständen neben Feuerholz verkauft wird. Viele Esel und Ziegen laufen umher, ab und zu sehen wir auch Eselskarren. Die letzten ca. 30-35 km vor dem Pafuri-Gate sind viele Schlaglöcher und für ein Stück müssen wir aufgrund von Bauarbeiten auf die Gravelspur neben der Straße ausweichen. Um 13:45 h erreichen wir den Krüger NP. Der erste Eindruck vom nördlichen Teil: man könnte auch im mitteleuropäischen Herbstwald sein, das ändert sich, als wir nach ca. 15 Minuten die ersten Tiere sehen und wie sollte es anders sein: es sind Impalas, kurz darauf Zebras. An der Luvuvhu River Bridge steigen wir aus, obwohl keine Tiere zu sehen sind, aber landschaftlich ist es wunderschön.

Krger-LuvuvhuRiver.jpg


Ein paar Meter weiter – hier darf man nicht aussteigen- fährt Christian wieder ein Stück zurück, da er was im Baum gesehen hat: Die Reste eines Impalabockes hängen dort.

ImpalaimBaum.jpg


PafuriGegend.jpg


Noch einige Meter weiter sehen wir Impalas und Nyalas beim Grasen zu.

Nyalas.jpg


Weiter Richtung Punda Maria picken links und rechts der Straße Hornraben herum.

Hornrabe.jpg


Einer hat einen kleinen Gecko (oder war es ein Skink, da will ich mich nicht festlegen) erwischt. Während wir sie beobachten, wundere ich mich über die Geräusche, die sie von sich geben. Es hört sich u.a. so an, als ob hinter uns jemand sein Autoradio an hat.
An der S 60 erspähe ich ein Stück von der Gravel Road zwei Weißrückengeier in der Krone eines abgestorbenen Baumes. Christian sichtet dafür einen Wahlbergsadler. Kurz vor dem Camp sehen wir den ersten Strauß in einer Gruppe Impalas.

Punda Maria.jpg


Ich versuche vergeblich, auf ein Zelt oder zumindest einen Bungalow mit Küche umzubuchen. Fast deprimiert richten wir uns in unserem Bungalow Nr. 17 ein: kaum Ablagemöglichkeiten, dunkel, aber zumindest ausgestattet mit einem Kühlschrank und einem Wasserkocher. An der Rezeption leihen wir uns eine Grundausstattung an Geschirr und Besteck für 60 Rand. Nachdem wir unseren vielen Sachen aufs Zimmer geschleppt und uns gestärkt haben, sehen wir uns im Camp um. Wie in allen Camps wird auch hier darauf hingewiesen, seine Sachen nicht unbeaufsichtigt zu lassen, da die Affen (wir sehen hier nur Meerkatzen) schnell zuschlagen. Neidisch betrachten wir die Zelte, die zT sogar eine gute Aussicht haben müssen.

Punda Maria Zelt.jpg


Punda Maria Zelt 1.jpg


Der Flycatcher Trail haut uns nicht um, es geht durch Gestrüpp und Steine, zu sehen ist nichts, außer eine schöne, große Euphorbie.

Commontreeeuphorbia.jpg


Wir lassen den Abend vor unserem Zimmer ausklingen.
Tageskilometer: 296
ÜN: Punda Maria
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 20. Okt. 2011
88 Beiträge · seit 201120. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,
danke für die Fortsetzung!!!!:)
Ja, ich freue mich auch schon! Mal sehen, ob wir auch so "gute" Augen haben und viele Tiere sehen.Wir sind ja "Neulinge" bzgl. Afrika/Safari/Wüste....
Freue mich auf den nächsten Teil deines Reisetagebuches.
Herzliche Grüße
Ingrid

PS: Tolle Fotos!
835 Beiträge · seit 200620. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,

Dein Reisebericht hat mich auf diese Unterkunft gebracht. Ursprünglich hatten wir das Kings Walden Garden Manor im Auge, aber mit Kind ist das vielleicht nicht ganz so ideal.
Und Mashutti macht einen sehr schönen Eindruck.

Deine Bilder vom Mapungubwe sind toll - meine Tochter hat eben mitgeschaut und vor dem Tree Top Walk und den Elefanten total begeistert. Ich bin gespannt, ob wir das auch erleben dürfen!

Gruß,
Susanne
Wo sind all die Elefanten hin, SA 2012, Die Affen rasen durch das Camp, SA 2014, Something old, something new, something borrowed, SA/NAM 2016
171 Beiträge · seit 200621. Okt. 2011 ·
Hallo Chrissie,

danke für den tollen Reisebericht. Freue mich sehr gedanklich "mitzufahren"
Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

Liebe Grüße
Moni
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200622. Okt. 2011 ·
Es freut mich, dass so viele weiterhin dabei sind und ihr Feedback abgeben. Danke. 🙂
mamba29 schrieb:Hallo Chrissie,

Dein Reisebericht hat mich auf diese Unterkunft gebracht. Ursprünglich hatten wir das Kings Walden Garden Manor im Auge, aber mit Kind ist das vielleicht nicht ganz so ideal.
Und Mashutti macht einen sehr schönen Eindruck.

Deine Bilder vom Mapungubwe sind toll - meine Tochter hat eben mitgeschaut und vor dem Tree Top Walk und den Elefanten total begeistert. Ich bin gespannt, ob wir das auch erleben dürfen!

Gruß,
Susanne
Ich hoffe, es gefällt euch in der Mashutti Country Lodge.

Und jetzt geht es weiter:😎

Donnerstag, Krüger NP
Bei bewölkten Himmel und 20° C machen wir uns auf den Weg zum Pafuri Picknickplatz. Auch heute sind Impalas, die ersten, die sich von der Tierwelt blicken lassen.


Impalas.jpg



Warzenschweine und Kudus gesellen sich dazu. Kurz dahinter ist sogar ein Wahlbergspärchen in seinem Nest beim Fressen. Leider ergibt sich keine Fotomöglichkeit. Etwas entfernt von der Straße erblicken wir mehrere Weißrückengeier im Baum sitzen, als wir sie uns durchs Fernglas genauer anschauen, sehen wir, dass auch einige am Boden sind und irgendetwas fressen. Das Gestrüpp verhindert eine gute Sicht, wir meinen aber, dass auch eine Hyäne versucht, einen Anteil vom Kadaver zu sichern. Weiter sehen wir Elsterwürger, Graulärmvogel, Trauerdrongos, Glanzstare, Zebras und zwei Büffel auf dem Weg nach Pafuri. Der Himmel reißt etwas auf. Am ausgetrockneten Wasserloch Klopperfontain ist nur eine Gabelracke, dafür herrscht am Klopperfontain Dam mehr Leben: Impalas, Graureiher und Tauben. Kurz darauf taucht die Nr. 2 der Big 5 auf: ein Eli.

Eli1.jpg


Eli.jpg


10 Minuten später treffen wir auf eine große Herde Büffel. Es ist schwer zu schätzen, wie viele es sind, da sie weit verteilt sind.

Bffel.jpg


Bevor wir zum Picknickplatz fahren, halten wir noch einmal kurz an der Brücke über den Luvuvhu River.

LuvuvhuRIver.jpg


Rotkappenschwalbe.jpg


Unweit des Picknickplatzes liegt ein männlicher Löwe unter einem Baum. Auch ohne die bereits dort stehenden Autos hätten wir ihn kaum verfehlt.

Katzenwsche.jpg


Der Picknickplatz liegt wunderschön am Fluss unter großen Nyalabäumen, Jackalberry- und Leadwoodtrees. In so einer Umgebung schmeckt das Frühstück besonders gut.

PafuriPicknickplatz.jpg


PafuriPicknickplatz1.jpg


Ich bin erstaunt, dass die Nyalas sich von mir nicht groß stören lassen, als ich an ihnen vorbei zur Toilette gehe.

NyalaamPicknickplatz.jpg


Picknickplatz-Nyala.jpg


Die weiter führende Strecke am Luvuvhu River ist traumhaft schön. Sie ist tropisch von Palmen und Farnen geprägt. Wieder sehen wir Warzenschweine, Kudus, Zebras, unzählige Nyalas sowie Weißrückengeier. Eine Horde Elefanten mit Jungtieren kreuzt unseren Weg. Viele kurze Stichwege führen ans Wasser. Highlight des heutigen Tages sind die planschenden Elefanten im River. Dummerweise haben wir zuerst nur den einen Elefanten weit hinten im Wasser und den zweiten am anderen Ufer gesehen, sd sich ein Pärchen den Spitzenplatz mit Supersicht auf die beiden gesichert hat.

Elis.jpg


Noch dazu ein Schattenplatz. Wir dagegen stehen in der prallen Sonne und haben noch nicht einmal wirklich gute Sicht, da diese durch ein paar Zweige gestört ist. So versuche ich mich noch nicht einmal mit Fotoaufnahmen, aber Christian filmt sie. Das Pärchen gibt den Platz auch nicht frei, sie sind mit „Kanonenrohren“ ausgerüstet und fahren höchstens ein paar Zentimeter vor bzw zurück. Nach vielleicht 15 Minuten fahren wir noch eine Schleife, können dafür einen Goliathreiher beim Fischfang zusehen. Wir kommen noch mal an den beiden vorbei, aber sie denken gar nicht daran, den Platz zu räumen. Wir beobachten noch mal die Elis sowie ein Flusspferd und fahren dann endgültig weiter. Bei Crooks Corner darf man den Wagen verlassen.

CrooksCorner1.jpg


CrooksCorner.jpg


Krok.jpg


In den spärlichen Wasserpfützen liegen Krokodile und ein Schreiseeadler fliegt auf, bevor Christian seinen Camcorder parat hat. Der Adler landet auf einem Baum, bei seinem Partner, aber leider nur in Fernglasentfernung. Inzwischen kommen weitere Besucher, die wir auf das Adlerpärchen aufmerksam machen. So komme ich mit einer Frau ins Gespräch, die in Gangsters Paradise wohnt (Johannesburg / abgeleitet vom Autokennzeichen GP). Wie ich an der gelben Schleife an ihrem Außenspiegel erkenne, ist sie Mitglied des SanParks-Forums. Die Rückfahrt auf der geteerten S 63 entlang Mopane-Buschfeld ist ziemlich öde. Der Nyalaloop (S 64) lohnt sich für uns auch nicht wirklich. Zwar sehen wir Nyalas und schöne Sandsteinformationen, aber das ist auch schon alles.

PafuriGebiet.jpg


Wird man vielleicht zu anspruchsvoll? Wir fahren für einen Cappuccino erneut zum Picknickplatz. Ich versuche die Bindenfischeule zu erspähen, die hier häufiger vorkommen soll, und bin aufgeregt, als ich meine, sie im Baum entdeckt zu haben. Bei genauerem Hinsehen entpuppt es sich aber als Fehlalarm. Von der Vogelwelt Pafuris habe ich mir viel versprochen, da in den Reiseführern sehr davon geschwärmt wurde. Wir haben zwar viele Vögel zwitschern hören, aber gesehen haben wir kaum welche. Auf der geteerten H 1-8 sehen wir Gnus, Zebras und Impalas, aber auf der Gravelroad überhaupt nichts, mag sein, dass es an der Hitze liegt: 32 ° C. Ca. 2 km vorm Camp werden wir von einem Ranger darauf aufmerksam gemacht, dass einige Meter weiter ein Löwe links der Straße sein soll und tatsächlich entdecke ich ihn auch in einiger Entfernung. Es ist ein Weibchen, das die Reste ihres Risses vertilgt. (Leider habe ich davon kein Foto, war zu ewit weg) Wir machen nur eine kurze Stippvisite im Camp, dann nehmen wir den Mahonyloop (S 99). Die Strecke ist geprägt von vielen Termitenhügeln. Ziemlich zu Anfang sind Büffel, Klippspringer, Mama Eli und Kind sowie Kudus auszumachen. Außerdem sehen wir das erste Mal einen Sharpes Greisbock, der leider recht fotoscheu ist. Später treffen wir auf weitere Elis mit ihrem Nachwuchs sowie abermals einen Sharpes Greisbock. Diesmal gelingt uns sogar ein halbwegs gutes Foto.

MamaElimitKind.jpg


MutterEliundKind.jpg


ShrapesGreysbock.jpg


Unser Grillabend fällt aus, denn die vier Grillstellen sind zu Christians Leidwesen besetzt. Er ist ein bisschen verärgert, hatte er sich doch schon auf sein Grillfleisch gefreut. Es tut mir für ihn leid, denn ein wenig ist es meine Schuld, da ich noch die Mahonie-Schleife fahren wollte. Allerdings nimmt er meinen Rat, auf dem CP nach einem freien Grill zu suchen, nicht an. Ich vergnüge mich mit Toast, Marmelade und Käse, während Christian sich später zum Toast eine Dose Bohnen warm macht.

Tageskilometer: 167 km
ÜN: Punda Maria
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 22. Okt. 2011
2'462 Beiträge · seit 200622. Okt. 2011 ·
Liebe crissie,

vielen Dank für die Fortsetzung - der Picknickplatz-Nyala ist wunderschön 😉

Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter2'460 Beiträge · seit 200624. Okt. 2011 ·
Freitag, 16.09. Punda Maria - Shingwedzi
Es ist mit ca. 27 ° C sehr warm im Zimmer, aber bestimmt ist das nicht der Grund, warum ich ab kurz vor 02:00 h nicht mehr schlafen kann. 🙁 Als ich im Morgengrauen kurz vor die Tür trete, wechsele ich mein Top schnell gegen ein T-Shirt aus, da der Himmel sehr zugezogen ist. Wieder sind Impalas, diejenigen Tiere, die uns zuerst „begrüßen“. Danach folgen Warzenschweine und eine sehr große Herde Büffel, dabei sind wir noch nicht mal fünf Minuten vom Camp entfernt. Am trockenen Wasserloch Coetzer tut sich nichts.

MorgenstimmungbeiPundaMaria.jpg


Mahony_Loop.jpg


TerminenhgelamMahony-Loop.jpg


An einem Hügelhang erblicken wir Elefanten. Christian stellt den Motor aus, und wir beobachten sie. Ein Jungtier ist nervös, dies überträgt sich wohl auf die Matriarchin, denn obwohl wir bestimmt 50 Meter oder mehr Abstand haben, uns total ruhig verhalten haben, kommt sie mit hoch erhobenem Rüssel auf uns zugelaufen. Christian startet den Motor und fährt um die 100 m vorwärts, aber das reicht ihr immer noch nicht. Im Elefantengalopp verfolgt sie uns weiter, und wir verlassen diesen Showplatz. Hoffentlich kommt nicht gleich jemand nach uns des Weges, es könnte für diejenigen unangenehm werden.
Unter einem blühenden Leberwurstbaum grasen Nyalas.

Nyala.jpg


Leberwurstbaum.jpg


Außer Giraffen in einiger Entfernung lassen sich nur diverse Vertreter der Vogelwelt (Kingfisher, Graulärmvogel, Glanzstar und Trauerdrongo) bei dem trüben windigen Wetter blicken. Auch ein Besuch beim Birdhide, der nur ein Blick auf ein Modderloch bietet, ist vergeblich. Nach dem Frühstück checken wir aus. Hier noch ein Eindruck vom Pool:

PoolPundaMaria.jpg


Das Wetter meint es heute gar nicht gut mit uns, es fallen sogar ein paar Regentröpfchen. Die Fahrt entlang der H1-3 und H 13-1 verläuft öde, da es fast nur an dichtem Mopane-Busch vorbeigeht. Wir biegen auf die S 58, die Dzundzwini-Schleife, ab, hier wird es etwas interessanter: Nyalas, Warzenschweine und nicht nur Gelbschnabeltokos sondern auch die etwas seltener vorkommenden Rotschnabeltokos sind zu sehen.

Gelbschnabeltoko.jpg


Rotschnabeltoko.jpg


Den Weg auf den Dzundzwini-Hügel hätten wir uns sparen können, da es einfach zu diesig ist. Bei klarem Wetter hat man aber eine gute Sicht über die weite Landschaft. Auch hier ist der Mopane-Busch stark vertreten, dazwischen sind aber Euphorbien und Stechpalmen. Danach geht es auf der H 1-7 weiter. Unweit der Straße muss ein kleiner Flusslauf sein, denn dort ist es besonders grün.

anderH1-7.jpg


WasserlochentlangderH1-7.jpg


Hornrabe_2011-10-24.jpg


Am Babalala Picknickplatz halten wir uns nur kurz auf, da es sehr windig ist. Selbst den Cappo trinken wir lieber im Auto auf der Weiterfahrt am Mphongolo River entlang. Wir können die Begeisterung für die angeblich sehr tierreiche Strecke nicht teilen. Zwei einzelne Elis am bzw. im Fluss(bett), Wasserböcke, eine Giraffe, mehrere Treesquirrels sowie ein Weißstirnbienenfresser und zwei Sattelstörche sind unsere magere Ausbeute.

EliamMphongoloLoop.jpg


Waterbok.jpg


Landschaftlich ist es schon besser, viele Abzweigungen führen immer wieder zum Fluss, aber die Atmosphäre am Luvushu River hat mich noch mehr gefangen genommen. Vielleicht liegt es am bewölkten Himmel, dass sich sowenig Tiere zeigen, oder wir sind einfach zum falschen Zeitpunkt da. Auf der H1-7 geht es dafür gleich mit Giraffen los, dennoch entschließen wir uns den Larmont-Loop (S 55) zu fahren, der uns auch noch mal Giraffen erblicken lässt. Über die gesamte Route verteilt, haben wir viele größere Vögel gesehen, aber immer soweit entfernt, dass wir sie meist nicht bestimmen konnten. Ab ca. 13:30 h klart der Himmel ab und zu auf und die Temperatur steigt auf angenehme 26,0 ° C. Gegen 14:30 h checken wir im Shingwedzi Camp ein. Unsere Hütte Nr. 28 liegt am Zaun in der Nähe des östlichen Gates. Die Küche verfügt über Mikrowelle, Toaster und Wasserkocher (natürlich auch Geschirr und Besteck). Unser Zimmer hat ein schmales Doppelbett. Während es in Punda Maria reichlich Steckdosen gab, gibt es hier definitiv zu wenig. Im Bad sind überhaupt keine Ablagemöglichkeiten (in Punda Maria waren zwei Glasablagen angebracht und zusätzlich Haken) vorhanden, und im Schlafzimmer neben einem Einbauschrank nur ein Gestell, auf dem man den Koffer ablegen kann. Ansonsten sind wir jedoch zufrieden, vor allen Dingen haben wir unsere eigene Grillstelle.


ShingwedziCamp1.jpg


ShingwedziCamp.jpg


ShingwedziamZaun.jpg


Wir schauen uns im Camp (Restaurant mit Aussicht auf den hier ausgetrockneten Shingwedzi, Shop, Pool) um. Uns fallen besonders die schönen Impala-Lilien sowie die Ockerfuss-Buschhörnchen (Treesquirrel) auf.

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Um 16:00 h gehen wir auf erneuten Gamedrive an der S 50. Hier sind wir sehr erfolgreich: Giraffe mit unzähligen Madenpickern beim Trinken, Buschbock, Nyalas, viele Impalas, Klippspringer, Hippos, Krokodile, Bärenpaviane und Meerkatzen.

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Obwohl am Birdhide außer Perlhühnern und Nyalas nichts zu sichten ist, sehen wir entlang unserer Fahrt am Flussufer viele Wasservögel: Marabustorch, Nilgänse, Klaffschnabel, Sattelstörche, Ibisse und Nimmersatt. Leider haben wir kein so gutes Objektiv, dass sich Aufnahmen auf die Entfernung gelohnt hätten. Am Kanniedooddamm drehen wir um. Der Umweg über die S 134 wird belohnt mit einem Flusspferd sowie einer Büffelherde. Vom Flusspferd sahen wir zuerst sein graues Hinterteil, unser Herz machte schon einen Freudensprung, dachten wir zuerst, es war ein Nashorn, aber auch ein Nilpferd an Land ist nicht schlecht. Zurück im Camp bereitet Christian unser Essen am Grill zu (Kartoffeln, Burenwurst, Minutensteak, Gemsquash und grüne Paprika. Mit einem Glas Amarula lassen wir den Tag ausklingen.

Tageskilometer: 140
ÜN: Shingwedzi
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2011