chrissie schrieb:So, es hat zwar gedauert, aber nun sind die Bilder drin 😁
Hi Chrissie, das Warten hat sich gelohnt. 🤩 🤩 🤩 🤩
Der Löwe ist ja sooooo schöööön. 🤩 🤩 🤩
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
chrissieThemenstarter2’459 Beiträge · seit 200624. Okt. 2011 ·
engelstrompete schrieb:
chrissie schrieb:So, es hat zwar gedauert, aber nun sind die Bilder drin 😁
Hi Chrissie, das Warten hat sich gelohnt. 🤩 🤩 🤩 🤩
Der Löwe ist ja sooooo schöööön. 🤩 🤩 🤩
Liebe Grüße Cécile 🙂
Welchen Löwe meint Cécile - habe ich mich gefragt 🤩 Habe doch heute gar keinen gepostet - wahrscheinlich meinst du den vom Vortag 😎
Hi Chrisie, 🤩 🤩 🤩 Da siehste mal was so ein Löwenbild bei mir auslösst.😄 😄 😄 😄
Liebe Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
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2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
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chrissieThemenstarter2’459 Beiträge · seit 200628. Okt. 2011 ·
Da ich nicht weiß, wie man per PM Bilder verschicken kann, auf diesem Weg für Reisehummel mal zwei Fotos von der Gem Squash:
chrissieThemenstarter2’459 Beiträge · seit 200629. Okt. 2011 ·
Samstag, Shingwedzi Heute scheint schon morgens die Sonne, aber es ist mit 10 ° C recht frisch. Wir fahren die H 1- 7 Richtung Norden, denn wir wollen dem Mphongolo Loop noch eine zweite Chance geben. Noch auf der Teerstraße sind fünf Giraffen nicht zu übersehen. Auf den Mphongolo Loop (S 56) grast ein Sharpes Greysbock in der Sonne,
eine Riesentrappe tappert durchs Gestrüpp und auch der Wahlbergsadler erweist uns neben vielen Glanzstaren die Ehre. Danach treffen wir auf Elefanten. Als wir vorsichtig vorbeifahren, startet ein Eli einen kurzen Scheinangriff. Da die Piste eng und kurvig ist, kann es bei einer Verfolgung wie gestern brenzlig werden. Ich bin mir nicht sicher, ob die Wasserstelle mit dem Steilhang Mavatsuni heißt, aber dort gefällt es uns beiden gut, auch wenn sich dort heute weder Eli noch Sattelstorch herumtreiben.
Da uns die Strecke bis Babalala vor dem Frühstück zu lang ist, fahren wir über die S 57 zur H 1-6 / H1-7 zurück. Die S 57 bietet einen schönen Blick über die weite Ebene, in einiger Distanz sind Elefanten. Wir fahren ein kleines Stück von der Straße zum Wasserloch Boyela, da wir einen Eli aus dem Wassertank trinken sehen. Ein zweiter läuft auch in die Richtung. Ein Vogelschwarm fliegt immer wieder auf und nieder und zu unserer großen Freude kommt auch ein Schabrackenschakal zur Tränke, dann ein zweiter und ein dritter. Auf Fotos können wir sie leider nicht festhalten, da sie im Gegenlicht stehen. Als wir unsere Fahrt fortsetzen, sehen wir Gnus und Zebras. Leider sind sie etwas weiter entfernt und auch im Gegenlicht. Auch der Strauß steht nicht optimal, dennoch versuche ich ihn auf den Chip zu bannen.
Von der Shingwedzi-Brücke blicken wir auf vier Büffel herab. Wir sind insgesamt sehr zufrieden mit dem Morgendrive, aber der Mphongolo Loop ist für uns trotzdem nicht das Highlight. Als wir um 09:15 h ins Camp zurückkehren, hat Christian schon mächtig Kohldampf. Er muss sich aber noch gedulden, da das Zimmermädchen gerade beim Saubermachen ist. So nutzen wir die Zeit und versorgen uns im Shop mit Brötchen und Bier. Als wir auf die Terrasse des Restaurants gehen, nehmen wir zuerst an, dass die vielen Leute, die vor dem Fernseher versammelt sind, Schulungsteilnehmer sind, aber sie schauen ein Rugby-Spiel. Von der Terrasse sind keine Tiere zu sehen, da der Shingwedzi in Höhe des Camps kein Wasser führt. Während wir frühstücken, bleibt ein Grünschwanzglanzstar hartnäckig bei uns in der Hoffnung, dass ein paar Krümel abfallen.
Als Christian zwischenzeitlich mal kurz rein geht, wird er übermütig und wagt sich auf den Tisch. So schnell habe ich dann doch nicht meinen Fotoapparat zur Hand. Später fahren wir zur S 50. Es fängt wieder gut an: Marabu, ein Eli im Wasser, 5 Giraffen kommen aus dem Gebüsch an uns vorbei gerannt. Im bzw. am Wasser tummeln sich Nilgänse, Krokodile und Hippos. Am Wegesrand stehen Wasserböcke und Impalas. Vom gut besuchten Birdhide sichten wir Klaffschnabel, Löffler, Graureiher, Sattelstorch, Senegalliest und Krokodile.
Wir fahren noch ein Stück weiter, sehen ca. 15 – 20 Hippos am und im Wasser. Vor dem Kanniesdoodamm drehen wir um, wollen doch nachmittags noch den Red Rock Loop abfahren.
Zur Siesta sind wir zurück im Shingwedzi Camp, schauen kurz am Pool vorbei, aber zu einem Bad können wir uns nicht aufraffen, da das Wasser recht frisch ist und außerdem gerade starker Andrang herrscht. Nachmittags steht dann der Red Rock Loop auf dem Programm.
Wir könnten ihn auch in giraffe loop umbenennen, so viele Giraffen wie wir sehen.
Auch Elefantenbegegnungen bleiben nicht aus. Mehrmals müssen wir warten, wenn die grauen Riesen die Piste queren, aber dafür sind wir ja im Krüger. Am Tshanga Viewpoint steigen wir aus. Ich bin dabei relativ unbedarft, sicher ich schaue mich zwar um, ob sich nicht ein Löwe oder anderes großes Raubtier rum schleicht oder Elis in der Nähe sind, aber „Muffensausen“ habe ich nicht. Christian ist da vorsichtiger als ich und demzufolge ist es ihm nicht recht, dass ich auch noch auf die Anhöhe gehen möchte. So kommt er widerwillig mit Kamerastativ „bewaffnet“ mit.
Ihm zuliebe – oder besser ausgedrückt, damit er nicht ganz schlechte Laune bekommt- gehe ich nicht ganz hinauf. Schnell ein paar Aufnahmen gemacht und zurück ins Auto. Ich erspähe noch einen Weißrückengeier oben in einem Baum, dann sind wir zurück im Camp.
Auch heute wird wieder gegrillt, wir sehen uns flüchtig unsere heutigen Fotoaufnahmen an und speichern die Fotos des ersten Chips sicherheitshalber auf der Festplatte des Laptops.
ach wie schöööön. Hat Euch die Schwealbe auf dem Brückengeländer von uns gegrüßt ? WIr haben nämlich fast das gleiche Foto an fast der gleichen Stelle von Ihr gemacht 😛
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200830. Okt. 2011 ·
Hallo, chrissie!
Vielen Dank für euren sehr interessanten und informativen Reisebericht. Eure umfangreichen Kenntnisse würzen ihn aufs angenehmste. Schöne Beobachtungen!
Und - was uns, als kleine Birder, besonders gefällt, dass ihr nebenbei die Arten gleich miterwähnst, das macht die Beschreibungen eurer Beobachtungen für uns sehr „hautnah“. Vielen Dank.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
chrissieThemenstarter2’459 Beiträge · seit 200630. Okt. 2011 ·
casimodo schrieb:Hallo Chrissie,
ach wie schöööön. Hat Euch die Schwealbe auf dem Brückengeländer von uns gegrüßt ? WIr haben nämlich fast das gleiche Foto an fast der gleichen Stelle von Ihr gemacht 😛
Viele Grüße Carsten
Das scheint ihr Stammplatz zu sein. Wir hatten schon das Gefühl, sie wäre festwachsen. 😎
lilytrotter schrieb:Hallo, chrissie!
Vielen Dank für euren sehr interessanten und informativen Reisebericht. Eure umfangreichen Kenntnisse würzen ihn aufs angenehmste. Schöne Beobachtungen!
Und - was uns, als kleine Birder, besonders gefällt, dass ihr nebenbei die Arten gleich miterwähnst, das macht die Beschreibungen eurer Beobachtungen für uns sehr „hautnah“. Vielen Dank.
Gruß lilytrotter
Ab und zu denke ich, es ist vielleicht zu ausführlich, deshalb ist es umso schöner zu hören, dass es zumindest einige (wenige?) gibt, die meinen Bericht nicht zu langatmig finden. 😁
Reisehummel206 Beiträge · seit 201102. Nov. 2011 ·
Liebe Chrissie, danke für die Fotos, habe schon nach der Zubereitung gesucht, freue mich, es auszuprobieren.
VG Reisehummel
...und immer wieder gerne lese ich deinen Bericht mit den tollen Beschreibungen und genauen Tiersichtungen.
Alexander von Humboldt
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung der Leute, die die Welt nie angeschaut haben."
chrissieThemenstarter2’459 Beiträge · seit 200609. Nov. 2011 ·
Reisehummel schrieb:Liebe Chrissie, danke für die Fotos, habe schon nach der Zubereitung gesucht, freue mich, es auszuprobieren.
Na dann: Guten Appetit!
Ich bin momentan sehr im Verzug mit dem Weiterschreiben. Damit ihr seht, dass ich noch dabei bin, geht es heute zumindest mit dem nächsten halben Tag weiter. 😉
Sonntag, 18.09. Shingwedzi – Mopani Teil I Puh, ist es heute frisch: 8 ° C. Ein Marabu ist unser erstes Tier des Tages, jedoch dicht gefolgt von Impalas. Wir nehmen die S 134, auf der Wasserböcke und ein Elefant zu sehen sind. Das Wasserloch Mashagadzi liegt weit weg im Gegenlicht, nicht weiter tragisch, denn es ist nichts zu sehen, was auf Chip gebannt werden muss. Von der Brücke über den Shingwedzi sehen wir 2 Gaukler, interessant ausschauende Vögel, die wir eine Weile betrachten. Über den Lamont Loop (S 55) hoffen wir noch eine bessere Position zu erzielen, ist aber nur bedingt der Fall. Einen braun-schwarzen Vogel sehen wir auch, leider schaffen wir es nicht, ihn zu identifizieren, dafür ist er zu weit weg. Vielleicht kann jemand von euch helfen?
- Ich kann es kaum glauben, das ist doch wirklich das einzige Foto, das ich morgens gemacht habe * kopfschüttel*, habe wohl mehr selbst genossen und Christian Camcorderaufnahmen machen lassen-
Am Lamont Wasserloch tummeln sich Tauben, viele Graulärmvögel und mein geliebter Haubenbartvogel. Als wir auf die H 1- 6 einbiegen, sehen wir eine Giraffe, die auch die letzte des Tages bleiben sollte. Über die S 101 gelangen wir zum gefüllten Shipirivirhi Wasserloch, dennoch sind keine Tiere zu erblicken. Kurz dahinter müssen wir warten, bis eine größere Gruppe Büffel die Straße überquert hat. An der S 135 sind Nyalas und dann sind wir auch schon zurück im Camp. Wir frühstücken in Ruhe, packen etc, füllen im Shop unsere Vorräte auf, bevor wir kurz vor 10:00 h Shingwedzi über die S 50 am Kanniedood Damm entlang verlassen. Ist zwar etwas länger und wahrscheinlich auch ein wenig holpriger als über die geteerte H 1 - 6, aber dafür sehr lohnend: Perlhühner, Elis, Impalas, Hippos, Kroks, Sattelstörche, Klaffschnabel, Buschböcke und Kudus.
Eine Weile beobachten wir ein Hippo im Wasser. Irgendetwas liegt vor seinem Maul im Wasser. Ich tippe auf das Blatt einer Seerose oder ähnliches, aber als Christian genauer hinsieht, erkennt er, dass es ein winziges Hippobaby ist. Ich kann noch einen flüchtigen Blick durchs Fernglas erhaschen, aber dann dreht sich Mama Hippo so, dass sie das Kleine durch ihren wuchtigen Körper verdeckt. Wir harren noch ein wenig aus, aber da die Hippomutter uns keinen weiteren Blick auf ihren Nachwuchs gönnt, fahren wir weiter.
Den Nyawutsi Birdhide finden wir sehr schön.
Einziger kleiner Wermutstropfen ist, dass kein WC vorhanden ist. Wir sehen das erste Mal bewusst eine Negerralle (black crake), mit ihrem gelb-grünen Schnabel ist sie leicht zu identifizieren. Kurz vor dem Grootvleidamm treffen wir auf eine große Büffelherde, die wir erst mal passieren lassen (wir waren nur in 2. Reihe, deshalb habe ich wohl kein Foto gemacht). Am Grootvleidamm selbst herrscht „tote Hose“, auch in den Nestern auf den abgestorbenen Bäumen rührt sich nichts.
Vom Aussichtspunkt Shibavantengele bekommt man einen guten Einblick von der Weite des Krügerpark, der Abstecher hat sich für uns gelohnt.
Leider ist das Foto nicht so gut gewordern - Mittagszeit 🙁
Beim Wasserloch Nshawu ist trotz Mittagszeit richtig was los: Elis, Zebras, Gnus, Tsessebes. Wir genießen die „Action“, aber wir müssen noch weiter.
Beim Wasserloch Mooiplaas hält sich eine Gruppe Zebras auf, im Hintergrund sind Gnus. Zwischen den Wildpferden liegt ein totes Zebra. Jedenfalls dachten wir, dass es tot ist, denn bei der Mittagshitze würde sich doch kein Tier freiwillig in die pralle Sonne legen. Aber getäuscht, nach einer Weile steht es putzmunter wieder auf. Elefanten sind auf dem zum Wasserloch, aber wir können nicht warten, bis diese eintreffen, wir haben andere dringendere Bedürfnisse 😉 . Außerdem sind wir gespannt auf unsere Unterkunft in Mopani, denn wir haben eine Einheit mit View gebucht. Dort angelangt, sind wir voll zufrieden mit unserer Bleibe für die nächsten zwei Nächte. Wir haben einen herrlichen Blick auf den Pioneer Dam: Büffel, Wasserböcke und ein großer Waran.
chrissieThemenstarter2’459 Beiträge · seit 200610. Nov. 2011 ·
Sonntag, Shingwedzi – Mopani Teil II Durch die längere Fahrt und die brütende Hitze sind wir reif für eine Abkühlung im Pool. Wir sind überrascht, dass außer uns nur eine Männergruppe in unserem Alter sich im Wasser vergnügen. Ach, auch hier treibt sich ein kleiner Waran herum. Erfrischt schauen wir uns das Angebot im hiesigen Shop an und beobachten anschließend von unserer Terrasse aus was sich am Pioneer Dam tut: Büffel, Elis, Fisheagle, Kuhreiher und Kroks. Aber auch auf unserer Terrasse selbst haben wir diverse Besucher: Haubenbartvögel, Graulärmvögel, Pirole und Skinke (ich hoffe, ich liege mit letzterem richtig, ansonsten lasse ich mich gerne von Flip oder einem anderen Fachmann korrigieren). Einfach nur wunderbar.
Dennoch haben wir Hummeln im Hintern und machen uns 1,5 h vor Toresschluss auf zu einem Gamedrive. Wirklich gelohnt hat es sich nicht (ich habe nicht ein einziges Foto gemacht): Zebras, beim Wasserloch Mooiplaas in einiger Entfernung einen Schakal und eine Riesentrappe. Als wir beim Pioneer Dam ankommen, ist es schon fast dunkel. Wir steigen zwar kurz aus, aber da haben wir von unserer Terrasse mehr gesehen. 10 Minuten vor Toresschließung sind wir zurück in Mopani. Wir fahren gleich hinter zur Laundry, schließlich wird es Zeit, sich mal um unsere (Dreck-)Wäsche zu kümmern. Für deutsche Verhältnisse ist es richtig preiswert: eine Wäscheladung kostet 5 Rand, trocknen 2 Rand (der Trockner läuft sagenhafte 45 Minuten für den Preis!). Da es schon relativ spät ist, wird heute nicht gegrillt. Christian beköstigt uns mit Nudeln und Meatballs. Noch ein paar Seiten gelesen, dann ruft der Bettzipfel 😉 Tageskilometer: 158 ÜN: Mopani
chrissieThemenstarter2’459 Beiträge · seit 200611. Nov. 2011 ·
Hatte den nächsten Tag fertig und dann ist es beim Absenden abgestürzt 😈 Kann es vielleicht damit zusammenhängen, dass ich fast 20 Fotos hochladen wollte? Sicherheitshalber lade ich jetzt nur ein Teil der Fotos hoch, und dann noch mal über den Ändern-Modus. Ich wünsche euch dennoch viel Spaß beim Lesen.
Montag, Mopani Hippogrunzen, das Schreien der Nilgänse sowie die Rufe des Schreiseeadlers sind die ersten Laute, die wir beim Aufwachen wahrnehmen. So kann der Tag beginnen. 😁 Kurz nach Toresöffnung sind wir schon wieder unterwegs.
Unsere ersten Tiere sind –wie soll es anders sein - Impalas. Am Wasserloch Klein Nshawu verweilen wir nur kurz, da sich bis auf einen Waffenkiebitz kein Tier blicken lässt. Die Zebras und Gnus stehen am Wasserloch Middelvlei im Gegenlicht. Auf der Weiterfahrt sehen wir den ersten Eli des Tages. Das WL Malopenyana lädt auch nicht zu einem längeren Stopp ein, die Zebras sind zu weit entfernt. Der Tsendze Loop bietet etwas mehr: Elis, Impalas und eine Schwarzbauchtrappe.
Zurück auf der H 1-6 sind wir zur rechten Zeit an der richtigen Stelle, als eine Herde Büffel die Straße quert. Schon um 08:30 h haben wir die 30 ° C-Marke geknackt, es wird ein heißer Tag werden. Wir stoppen am Rastplatz Mooiplaas, wo wir einen schönen Blick auf den Tzendze haben.
Neben uns unter dem Sonnenschutz bereitet ein Pärchen sein Frühstück zu. Der Geruch des gegrillten Speck lässt selbst mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. Etwas enttäuscht von der Ausbeute kehren wir zurück nach Mopani. Wir werfen als erstes eine Waschmaschine an, kaufen im Shop für unser Frühstück ein. Nach einer guten halben Stunde sind wir wieder in der Laundry, um den Trockner anzumachen. Inzwischen hat schon eine Frau darauf gewartet, dass die Waschmaschine frei wird, denn die zweite ist kaputt.
An der Rezeption frage ich nach dem Bushbraai in Lower Sabie. Da die Mindestteilnehmerzahl mit vier Personen angesetzt ist und sich bisher noch keiner angemeldet hat, wird es wohl leider nichts werden. 🙁 Nach dem Frühstück teilen wir uns die Arbeit: er holt die Wäsche, und ich wasche ab. Irgendwo im Reetdach müssen Fledermäuse nisten, denn es sind lauter „Krümel“ auf den Ablagen. Danach genießen wir endlich den Ausblick von unserer Terrasse. Es ist eine Menge los: drei Elis baden, ein Büffel steht im Wasser und zwei Hippos tummeln sich auch herum, drei Schreiseeadler sind mal am Wasser, mal auf dem Baum- leider alle nicht in akzeptabeler Fotoentfernung. Auch auf unserer Terrasse selbst bekommen wir Besuch: eine größere Echse (ich hoffe, ich liege richtig), mehrere Graulärmvögel, ein Treesquirrel und ein „Flatterviech“.
Uns läuft bei fast 35 ° C im Schatten der Schweiß, trotzdem raffen wir uns auf, und laufen den Walk im Camp ab, auf dem man angeblich viele Vögel beobachten kann. Nur offenbar nicht ausgerechnet zur Mittagszeit – eigentlich logisch :- ( . Wir sehen nur einen Büffel nah am Zaun, der aber kaum Notiz von uns nimmt. Auf dem Weg stehen einige Infotafeln, die über Vögel, Frösche, Gräser und Bäume etc. informieren.
Bevor wir zum Pool gehen, gönnen wir uns ein kurzes Nickerchen. Wider Erwarten sind wir die einzigen am Pool. Trotz vorheriger Dusche ist es eine kurze Überwindung, ins doch kühle Nass abzutauchen. Nachmittags versuchen wir erneut unser Glück beim Gamedrive. Als erstes fahren wir zum WL Mooiplaas, wo sich Zebras und zu unserer Freude auch zwei Sekretäre aufhalten.
Elefanten nehmen in einiger Entfernung Kurs auf das WL, aber solange wollen wir nicht warten, Dickhäuter haben wir wahrlich schon reichlich gesehen. Das Thermometer im Auto zeigt 40,5 ° C an, kein Wunder, dass uns der Schweiß in Strömen läuft (ich habe ein Nahaufnahme von meinem Mann, wo man die Schweißtropfen richtig gut erkennen kann, aber da so eine Nahaufnahme nicht immer vorteilhaft ist, verzichte ich darauf, sie hoch zu laden). Am WL Nshawu Nr. 1 ist nichts los. Am WL Klein Nshawu löscht ein Elefantenbulle seinen Durst,
nach einer Weile kommen vier Leierantilopen und Zebras näher, aber nicht nah genug zum Filmen. Nicht weit danach sind ca. 30 Elefanten beidseits der Straße zu betrachten, darunter auch einige kleine.
Am Pioneer Damm versuchen wir noch mal unser Glück, kurz sind wir die einzigen, dann kommt ein Ehepaar und als wir den Birdhide verlassen, eine ganze Familie. Ein Graufischer sitzt auf einem Ast und späht nach Fischen, auf eine Landzunge liegen zwei Krokodile, eins davon hat das Maul weit offen. Ansonsten sieht man nichts, außerdem steht die Sonne schon tief, sd man auch nicht filmen könnte. Wasserböcke und Impalas sehen wir auf dem Rückweg. Ich will als letztes noch zum Bowkerkop Wasserloch - man hofft eben bis zuletzt, doch noch etwas Besonderes zB eine Hyäne oder Wilddog zu sichten. Wie immer, wenn ein Auto dasteht, steigt die Anspannung, aber außer am Horizont vorüber ziehenden Elefanten können wir trotz intensiver Suche keine Tiere entdecken. Bewusst kehren wir heute schon um 17:15 h ins Camp zurück, da wir den Sonnenuntergang beobachten wollten. Christian zündet derweil das Feuer an, heute ist wieder Grillen angesagt.
Ein wunderschöner Bericht, den ich gern verfolge. Seid aber wegen der Hitze nicht so undankbar, 2009 hatten wir im September im Kruger Dauerregen bei max. 15 Grad 😠
Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
chrissieThemenstarter2’459 Beiträge · seit 200611. Nov. 2011 ·
Jetzt sind alle Fotos drin 🙂
Sanne schrieb:Ein wunderschöner Bericht, den ich gern verfolge. Seid aber wegen der Hitze nicht so undankbar, 2009 hatten wir im September im Kruger Dauerregen bei max. 15 Grad 😠
Liebe Grüße Sanne
Hallo Sanne, das waren wir auch nicht. Lieber schwitze ich, als dass ich friere. Wir wünschten, man könnte die Hitze für den deutschen Winter ein wenig speichern.;)
Hallo Chrissi, wir würden uns für unsere Tour im Juni auch gern ein paar Grad bei Euch borgen. Zumindest für die Nächte! Bei der Echsenbestimmung machst Du ja richtig Fortschritte.:P Der Skink auf Euer Terrasse war wirklich ein Skink: Und zwar ein Fünfstreifenskink (Trachylepis quinquetaeniata), African Five-lined Skink oder Rainbow Mabuya. Bei der großen Echse, die Du mit Waran 🤩 beschriftet hast muss ich aber noch mal intervenieren. Das ist auf jeden Fall eine Schildechse. Ich glaube eine Riesenschildechse (gerrhosaurus validus), Giant plated lizard. Die ist nach dem Waran tatsächlich die zweitgrößte Echse im südl. Afrika.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Liebe Grüße von 😎 Philipp