Jan.'20: Weniger ist mehr: CKGR, NXAI, Moremi

22 Antworten · 5’547 Aufrufe · gestartet 02. Aug. 2019 von Panini
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Themenstarter257 Beiträge · seit 201602. Aug. 2019 ·
Hallo ihr Lieben Fomis, ja wir müssen es zugeben:
Büsnau hat einfach wieder das Virus zum Leben bei uns erweckt. Welches? Natürlich das Virus der Sehnsucht nach Afrika, in unserm Fall speziell der Flora und Fauna in Botswana. Und so kam es, dass wir direkt nach dem 10. Forentreffen in die Planung eingestiegen sind (naja teilweise sogar noch an dem Abend und beim späten Frühstück am nächsten Morgen).

Nach zwei Touren jeweils mit Etosha, Caprivi, Chobe und Moremi und einer weiteren im KTP und Südnamibia möchten wir erneut Moremi und Chobe besuchen, aber auch noch uns bisher unbekannte Gegenden in Botswana erkunden. Wir werden als Camper mit einem LC Bushcamper unterwegs sein und landen am 29.12. in Windhoek.
Je nach Niederschlagsmenge kann es zu unserer Reisezeit schlammig werden, ggf. müssen wir dann einfach vor Ort relativ spontan umdisponieren, wenn die Strecke aus unserer individuellen Bewertung vor Ort nicht mehr machbar ist. Aber es hat für uns einen ungemeinen Reiz im Januar ein grünes Botswana zu erleben.

Ich habe sehr viele Reiseberichte, sowohl hier im Forum (an dieser Stelle ein herzliches Danke an alle, die hier so fleißig Ihre Berichte einstellen), als auch auf anderen Homepages durchforstet und die Reiseführer von Hupe und von Bradt gelesen und anschließend verschiedene Routen geplant.
Bisher sieht unsere Route so aus und ist aber nur bis ca zum 14. Tag einigermaßen fix:

1. Tag Ankunft in Windhoek
2. Tag Windhoek - Thakadu Bushcamp
3. Tag Thakadu - South Gate
4. Tag South Gate - Third Bridge
5. Tag Third Bridge - Xakanaxa
6. Tag Xakanaxa - Mbudi Camp
7. Tag. Mbudi - Maghoto
8. Tag Maghoto
9. Tag Maghoto - Savuti
10. Tag Savuti
11. Tag Savuti - Mwandi View
12. Tag Mwandi View - Senyati Camp
13. Tag Chobe River Front (ÜN in Senyati)

Option A)
14. Tag Chobe River Front (ÜN in Senyati)
15. Tag Senyati bis Gweta oder South Camp?
16. Tag South Camp
17. Tag Baines Baobab
18. Tag Khumaga
19. Tag Khumaga
20. Tag. Thakadu Bushcamp
21. Tag bis Kalahari Bush Breaks
22. Tag Kalahari Bush Breaks - Windhoek

ODER:

Option B )
14. Tag. Senyati bis Boteti River Camp oder Khumaga Camp
15. Tag Sunday
16. Tag Sunday
17. Tag Sunday
18. Tag Passarge
19. Tag Passarge
20. Tag Passarge
21. Tag bis Kalahari Bush Breaks
22. Tag Kalahari Bush Breaks - Windhoek

Bisher haben sämtliche Camps Verfügbarkeit bestätigt, von DNWP steht die Antwort zu Piper, Kori und Leopard Camp aus.

Ich bitte euch um eure Hinweise, Ratschläge und Tipps, wie die Route möglichst noch "runder" wird; uns ist es wichtig dass es dabei nicht stressig bzw. hektisch wird. Mal einzelne lange Fahrtage sind dabei jedoch kein Problem, wenn wir dadurch mehr Zeit an schönen Orten gewinnen.

Darüber Hinaus bitte ich um eure Erfahrungswerte zu den Fragestellungen:
a) Ist vorbuchen im Januar überhaupt erforderlich, speziell für Moremi & Chobe (South Gate, 3rd Bridge, Xakanaxa und Savuti)?
b) die Khwai Region ist mit unsere Lieblingsgegend, aber wir kennen sie nur von August, September und November. Erscheint es überhaupt sinnvoll hier drei Tage Mit Mbudi und Maghoto zu verbringen?
c) Lässt sich Nxai Pan mit Makgadikgadi inkl. CKGR in unsern Reisetagen sinnvoll kombinieren? oder
d) nur Nxai / Makgadikgadi oder nur CKGR?
e) ist Option C) mit ZIM (je nach aktueller Lage) und den Hwange NP eine gute Alternative?

Mir ist bewusst, dass niemand die Niederschläge prognostizieren kann und vieles davon abhängt, speziell die Beschaffenheit der Wege...

Vielen Dank schon vorab
Simon
zuletzt bearbeitet 17. Aug. 2019
925 Beiträge · seit 201602. Aug. 2019 ·
Hallo Simon,

mich trieben in dieser Anfrage ähnliche Gedanken um, eine wirkliche Klärung konnte ich leider nicht erzielen.

Wir haben vorgebucht, da wir 2 Wochen vor euch starten. Ab nach dem ersten Januarwochenende kann man es meiner Einschätzung nach (die nur auf Gelesenem, nicht auf eigener Erfahrung beruht) riskieren ohne Buchung - was ja gerade aufgrund der Nichtprognostizierbarkeit des Regens und Kosten mancher Campsites durchaus Sinn macht. Wir fahren Mabua - Ghanzi - Passarge Valley (über Tsau) - Sunday Pan - Kori (2x) - Boteti River Camp (2x) - South Gate - Xakanaxa (2x) - South Gate -> Rückfahrt.

Vielleicht den 2. Teil einfach offen lassen, bis man abschätzen kann, wann/wie der Regen kommt und ggf. vor Ort entscheiden? Ansonsten gibt es da finde ich nicht wirklich richtig und falsch bei beiden Varianten. Je nach Regen können 6 Tage CKGR halt vl. etwas anstregend werden (?).

Nur so ein paar Gedanken 😉

Viele Grüße,
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
Themenstarter257 Beiträge · seit 201604. Aug. 2019 ·
Danke dir Fidel.
Offen gesagt würden wir gerne möglichst wenig verbuchen, die erste Woche aber dann wohl doch, einfach wegen der Ferien, die in Südafrika ja bis 05.01. gehen. Savuti als „all time bottleneck“ sollten wir aus unserer Einschätzung entsprechen wohl auch vorbuchen. Sollte aber zuvor der Moremi zu nass uns matschig sein, wäre eine Buchung schnell auch an den falschen Tagen, sofern wir zügiger als geplant in Savuti sind.

Sollten wir Nxai und CKGR offen lassen stellt sich für uns die Frage, wo wir dann die Campsites buchen könnten... Bigfoot sitzt in Garbarone, das werden sich die Camps sicher nicht am Gate des CKGR buchen lassen, da diese ja nur staatliche Bedienstete haben.
Gibt es dazu Erfahrungen?

Wer ist schon im Januar in Savuti gewesen und wenn ja, mit oder ohne vorherige Buchung?

Viele Grüße
Simon
zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2019
4’984 Beiträge · seit 201604. Aug. 2019 ·
Hi Simon,

das ist so nicht ganz richtig; Bigfoot-Mitarbeiter sind auch am Matswere gate zu finden, bei denen du buchen/bezahlen kannst.
Problem dabei: das ist nicht immer so, und die staatlichen Angestellten haben leider keinen Einblick in deren Reservierungslisten.
Du kannst es also nur auf gut Glück versuchen (komm nicht zu früh, und nicht zu spät ans gate).

Savuti im Jan, ja, mit Vorbuchung besucht. Meine mich zu erinnern, dass 2-3 camp sites frei waren.
Gruß Gina
795 Beiträge · seit 201304. Aug. 2019 ·
Hi Simon,

wie waren schon häufig im Januar & Februar (ausserhalb der ZA Schulferien) im Moremi, Savuti, Nxai Pan und CKGR und haben nie vorgebucht und es waren auch immer sehr viele Sites frei... Das selbe gilt für den Chobe, in Ihaha z.B. waren wir diesen Januar die einzigen...

BG
Andre
zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2019
Themenstarter257 Beiträge · seit 201604. Aug. 2019 ·
GinaChris schrieb:Hi Simon,

das ist so nicht ganz richtig; Bigfoot-Mitarbeiter sind auch am Matswere gate zu finden, bei denen du buchen/bezahlen kannst.
Problem dabei: das ist nicht immer so, und die staatlichen Angestellten haben leider keinen Einblick in deren Reservierungslisten.
Du kannst es also nur auf gut Glück versuchen (komm nicht zu früh, und nicht zu spät ans gate).

Savuti im Jan, ja, mit Vorbuchung besucht. Meine mich zu erinnern, dass 2-3 camp sites frei waren.
Gruß Gina
Hallo Gina, vielen Dank für dein Feedback, das mit Bigfoot am Matswere Gate ist eine wertvolle Information, die wir noch nicht hatten.
Lassen sich DNWP Campsites auch am Matswere Gate bei den staatlichen Mitarbeitern buchen (bspw. Kori oder Leopard Camp)?

Sind in der Nxai Pan auch Mitarbeiter von Xomae um Baines Baobab oder South Camp zu buchen?
Andre008 schrieb:Hi Simon,

wie waren schon häufig im Januar & Februar (ausserhalb der ZA Schulferien) im Moremi, Savuti, Nxai Pan und CKGR und haben nie vorgebucht und es waren auch immer sehr viele Sites frei... Das selbe gilt für den Chobe, in Ihaha z.B. waren wir diesen Januar die einzigen...

BG
Andre
Hallo Andre,

vielen Dank für deinen Beitrag.
Wo habt ihr denn die Campsites in Nxai Pan und CKGR dann gebucht (analog der Fragestellung an Gina oben) und was habt ihr für Plätze noch bekommen?

@ Gina und Andre:

Welche Pistenkonditionen habt ihr denn immer so vorgefunden?

Ich würde mir sehr freuen, wenn du auch zu unseren anderen Fragestellungen aus dem Eingangspost noch etwas schreiben könntest.

Viele Grüße und einen sonnigen Sonntag
Simon
795 Beiträge · seit 201304. Aug. 2019 ·
Die Campsites kannst du direkt am Gate buchen... Jedoch ist Bigfoot im CKGR nur an einem Gate vertreten, dem nördlichen....

Pisten variieren immer, wir hatten von absolut trocken (dieses Jahr) bis zu brusthohen Wasserdurchfahrten (2014) alles... In 2014 war die Nordzufahrt vom Moremi sogar ganz gesperrt...

BG
Andre
Themenstarter257 Beiträge · seit 201612. Aug. 2019 ·
Unsere Route nimmt mehr und mehr Gestalt an.

So sieht es zwischenzeitlich aus:
1. Tag Ankunft in Windhoek
2. Tag Windhoek - Thakadu Bushcamp
3. Tag Thakadu - South Gate
4. Tag South Gate - Third Bridge
5. Tag Third Bridge - Xakanaxa
6. Tag Xakanaxa - Mbudi Camp
7. Tag. Mbudi - Maghoto
8. Tag Maghoto - Savuti
9. Tag Savuti
10. Tag Savuti - Muchenje
11. Tag Muchenje über Chobe Riverfront zum Senyati Camp
12. Tag Chobe River Front (ÜN in Senyati)
13. Tag Chobe River Front bis Baines Baobab (487 km; 6:54h) - zuvor Einkaufen in Nata, wegen Vetfences von Kasane kommend.
14. Tag Baines Baobab bis South Camp
15. Tag South Camp bis Khumaga (oder doch Tiaans?) (82km; 2:34h)
16. Tag Khumaga bis Kori (165km; 5:18h)
17. Tag Kori bis Piper Pan (92,9 km; 4:27h)
18. Tag Piper Pan bis Phokoje (55,2km; 2:39h)
19. Tag Phokoje bis Passarge ( ???km und ???h - T4A will mich hier immer über Sunday Pan, Leopard Pan und dann von Osten durchs Passarge führen - wieso?)
20. Tag. Passarge bis Thakadu Bushcamp (260km; 7:51h)
21. Tag Thakadu Bushcamp bis Windhoek
22. Tag Fahrzeug Rückgabe, Heimflug

Wir sind unsicher, ob das nicht alles etwas viel wird. Moremi und Chobe kennen wir bereits, haben hier einige Tage schon rausgestrichen.
Im Januar sollen die Nxai Pans toll sein, wirklich viel Zeit verbringen wir dort aber auch bei der aktuellen Planung nicht.
Die CKGR kennen wir noch garnicht. ZIM haben wir jetzt für diese Tour gestrichen, da müssen wir noch mal mit mehr Zeit ran 😉
Insgesamt erscheint uns die Route aber noch nicht "rund". Vielleicht sollten wir uns von Piper Pan lösen und nur Kori und Passarge angehen.
Wie würdet Ihr die Tour gestalten oder was daran anpassen, so dass sie möglichst "aus einem Guss" ist?
Gibt es in Nata noch den Choppies oder wo würdet ihr für Nxai und CKGR die Vorräte kaufen?
Von Norden kommend passieren wir ja viele Vetfences /-gates.

Danke euch vorab!
Simon
zuletzt bearbeitet 12. Aug. 2019
4’984 Beiträge · seit 201612. Aug. 2019 ·
Hi Simon,

zu den Pistenverhältnissen im Jän/Feb: von fast trocken in 2019, bis Schlammschlacht und ständigem Umwegesuchen wg Wasserdurchfahrten in 2017; alles halt von der Regenmenge abhängig.

Auch die staatl. campsites kannst du am Matswere gate buchen.
Nxai Pan, ebenso Buchung am gate möglich.

mMn hättet ihr weniger Probleme mit den vet fences wenn ihr eure Runde andersrum fahren würdet.

Gruß Gina
59 Beiträge · seit 201613. Aug. 2019 ·
Hallo Simon,
nachdem wir uns letztes Jahr ähnliche Fragen gestellt haben (die Du ja gefunden hast 😉 ) nun hier unsere Erfahrungen; Wir waren von Mitte Dezember bis 7. Januar unterwegs, Streckenführung Senyati-Savuti-North Gate-Third Bridge-South Gate, soweit zu dem für Dich interessanten Teil.
Wir haben alles vorreserviert, was sich als durchaus sinnvoll erwiesen hat, nur South Gate war nicht gut besucht, alle anderen waren es. Von North Gate sind wir nach Third Bridge mit einem weiteren Auto Convoi bis Xakanaka gefahren, Das andere Auto wollte ohne Reservierung in Xakanaka übernachten, das Camp war voll....
Während der Schulferien würde ich gerade bei so abgelegenen Camps immer reservieren, wir haben für die etwas mehr als ca. 40 km bis Third Bridge 5 Stunden gebraucht, da ist es dann schon blöd, wenn man dann nochmals weiter müsste...Außerhalb der Schulferien sollte es passen, das ist zumindest das, was ich auch immer gelesen habe.

Bzgl. Wetter/Wasser, etc. insgesamt gesehen muss ich sagen, hat absolut alles perfekt geklappt. Ab North Gate wurde es etwas herausfordernd, Da wir alleine gefahren sind, hatten wir uns so gut wie es eben geht vorbereitet, dazu gehörten für uns ein SatPhone, Sandboards. intensives Vorbereiten bzgl. des Wagens den wir hatten (Ford Ranger ohne Schnorchel), genaues Checken des Autos bei der Übernahme (Reifen waren etwas verschlissen, wir bekamen neue) sowie das Kontakthalten mit den Leuten in den Camps. Ab North Gate sind wir dann im Convoi gefahren, es fand sich immer Leute, die das gleiche Ziel oder die gleiche Richtung hatten.
Somit haben wir dann auch bei der First Bridge unsere erste Wasserquerung gemacht, da die Brücke in recht desolatem Zustand war und die netten Südafrikaner mit denen wir an diesem Tag Convoi fuhren 2 Tage vorher dort ein Auto (mit Trailer) feststecken sahen (dem sie auch nicht helfen konnten). Wasserquerung klappte wunderbar bei einem Wasserstand von 70 cm (80 cm wären max. möglich gewesen).
Von Savuti aus sind wir die Marsh Road gefahren, die ja zur Regenzeit nicht empfohlen wird, da aber an dem Morgen niemand die Sandridge Road genommen hatte (lt. Reifenspuren) haben wir die Marsh Road eingeschlagen. Savuti-North Gate-Third Bridge - South Gate - Maun hatten wir viele Wasser-/Matschlöcher auf den Pisten aber es war alles gut machbar. Wir haben aber auch Leute getroffen, die für die Strecke Maun-Kasane direkt mehrere Tage gebraucht haben (in einem anderen Jahr), weil es Matsch weit und breit war....Auch haben wir gesehen, wie sehr ein starker Regentag/Nacht die Konditionen verändert und zwischen North Gate und South Gate hatten wir ein paar davon..Dennoch denke ich, dass wir insgesamt Glück mit dem Wetter hatten und letztendlich hängt davon alles ab.

Insgesamt finde ich eure Route teilweise recht gehetzt, aber das ist Geschmackssache. Wir versuchen meistens 2 Nächte am gleichen Ort zu verbringen, gepaart mit ein paar Transfernächten. Speziell bei etwas herausforderndem Pistenverhältnissen gibt einem das mehr Spielraum und Entspannung.

So, vielleicht ist ja was dabei für Dich...in jedem Fall wünsche ich jetzt schon eine tolle Reise....die werdet ihr sicher haben.
Viele Grüße
Susanne
zuletzt bearbeitet 13. Aug. 2019
Themenstarter257 Beiträge · seit 201617. Aug. 2019 ·
Vielen Dank Gina und Susanne für eure Hinweise und Erfahrungen!
Wir haben uns auch deinen Hinweis Gina, die Route umgekehrt zu fahren tw. zu Herzen genommen.

Bei uns hat sich die Vernunft durchgesetzt und deswegen streichen wir Ziele aus der Route, ganz nach dem Motto "weniger ist mehr". Entsprechend habe ich den Titel des Themas angepasst 😗

Unser Routing steht jetzt und wir haben auch schon die Buchungen in CKGR fixieren können.
Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere bei DNWP der Anruf deutlich weiterhilft (Danke dazu an Dunehopper für den Tip!). Bei sämtlichen E-Mails hieß es nur " sorry, no availability", wenn überhaupt eine Antwort kam. Im Anruf konnte ich dann unsere Wunschcampsite in Kori1 direkt an den Wunschtagen buchen. (Über Skype-Calls ist das auch eine kostengünstige Lösung).

So schaut es jetzt aus:
So sieht es zwischenzeitlich aus:
1. Tag Ankunft in Windhoek
2. Tag Windhoek - Thakadu Bushcamp
3. Tag Thakadu über Tsau Gate nach Motopi
4. Tag Motopie - Passarge
5. Tag Passarge
6. Tag Passarge - Piper Pan
7. Tag. Piper Pan
8. Tag Piper Pan - Kori
9. Tag Kori
10. Tag Kori - Baines Baobab
11. Tag Baines Baobab - South Camp
12. Tag South Camp
13. Tag South Camp - South Gate - zuvor Einkaufen und Tanken in Maun.
14. Tag South Camp - Third Bridge
15. Tag Third Bridge - Xakanaxa
16. Tag Xakanaxa - Mbudi
17. Tag Mbudi - Magotho
18. Tag Magotho - Savuti
19. Tag Savuti
20. Tag Savuti - Maun
21. Tag Maun bis vor Windhoek
22. Tag Fahrzeug Rückgabe, Heimflug

Einige Fragen stehen noch offen:
1) Tag 10: Die Strecke ist sehr lang und es bestehen zwei Optionen laut T4A.

GarminBaseCamp_2019-08-17_10-54-28.png


Die grüne Strecke 228 km / 8:43h, die magentafarbene 261 km / 7:34h. Ursprünglich wollten wir in Khumaga bzw. bei ehem. Tiaans die Strecke unterbrechen, dann müssten wir aber eine Nacht in Kori streichen und würden damit das Deception Valley und die Region um Sunday Pans nicht ausgiebiger erkunden können.
Sind hier FM, die die Strecke schon "in einem Rutsch" gefahren sind, sind die Zeiten aus T4A halbwegs realistisch für diese Strecke?


2) Tag 20: Savuti über Mababe nach Maun
Natürlich kann niemand die Streckenverhältnisse auf Grund von Regen vorhersagen, aber wir kennen die Strecke östlich des Moremi (grün im Screenshot markiert) noch garnicht.

GarminBaseCamp_2019-08-17_11-23-24.png


In einem Bericht der Casimodos habe ich gelesen, dass die Strecke mehr oder weniger mit einem normalen Fahrzeug sogar schaffbar gewesen wäre (im März); ich hoffe ich habe das nicht missverstanden.
Ist es ratsam im Januar die Strecke über Mababe, Sankuyo,... zu fahren oder doch über North Gate und durch den Moremi?

3) Tag 21: Maun bis vor Windhoek
Wir müssen am nächsten Tag bis um 10:30 Uhr in Windhoek sein, wollen daher nur noch eine überschaubare Strecke fahren. Kalahari Bushbreaks oder Zelda scheiden damit aus.
Welche Unterkunft zwischen der Grenze Mamuno und Windhoek könnt ihr empfehlen?
-> Gobabis wird der Zwischenstopp werden, mal sehen welche Unterkunft.

4) Tag 1: Windhoek
Welche Campsites sind eure persönlichen Favoriten in direkter Umgebung von Windhoek? Weit außerhalb macht keinen Sinn, da wir am 2. Tag noch einkaufen müssen.

5) Tag 4: Motopi - Passarge:
T4A will mich von Motopi nach Passarge immer über die Cutline und dann Sunday Pan und von Nordosten nach Passarge führen. Drehe ich die Route um, ist die Strecke Passarge - Motopi direkt fahrbar. Übersehe ich etwas oder gibt es hier eine Einbahnstraßenregelung?

-> Bereits beantwortet von Gina

6) Tag 17: Mbudi - Magotho
Khwai Development Trust sagt, dass sämtliche Camps für 2020 erst ab 01.10.2019 buchbar sind. Ich will nicht zu kritisch sein, aber stimmt diese Aussage? Wir haben bei Buchungen schon so manche unplausible Absage zunächst erhalten, was hinterher doch möglich war.
-> Durch Gina & Agentur bestätigt.

Vielen Dank schon vorab und euch ein schönes Wochenende!
Simon
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2019
4’984 Beiträge · seit 201617. Aug. 2019 ·
Hi Simon,

zu 5.
die Strecke führt von Motopi übers Passarge Wasserloch, dann PAS-03, PAS-02, PAS-01; keine Einbahnregelung!
Gruß Gina
Themenstarter257 Beiträge · seit 201617. Aug. 2019 ·
GinaChris schrieb:Hi Simon,

zu 5.
die Strecke führt von Motopi übers Passarge Wasserloch, dann PAS-03, PAS-02, PAS-01; keine Einbahnregelung!
Gruß Gina
Danke Gina,

mir ist nicht klar, was ich da bei T4A falsch mache, verwende aber auch eine Version von 2016 (Ich plane erst das Kartenupdate, das im Oktober erscheinen soll zu kaufen).

Viele Grüße
Simon
4’984 Beiträge · seit 201618. Aug. 2019 ·
Hi Simon,

setz doch einfach einen zusätzlichen Wegpunkt zB bei PAS-01, dann sollte es klappen mit T4A.
Gruß Gina
Themenstarter257 Beiträge · seit 201618. Aug. 2019 ·
GinaChris schrieb:Hi Simon,

setz doch einfach einen zusätzlichen Wegpunkt zB bei PAS-01, dann sollte es klappen mit T4A.
Gruß Gina
Hallo Gina,

Danke für den Tip. Es scheint ein Bug in der 2016er T4A-Version gewesen zu sein. Nachdem ich heute die 2019er Version installiert habe ist, kommt die Route auch ohne Zuhilfenahme des weiteren Wegpunktes direkt heraus.
Themenstarter257 Beiträge · seit 201618. Aug. 2019 ·
Panini schrieb:
Einige Fragen stehen noch offen:
1) Tag 10: Die Strecke ist sehr lang und es bestehen zwei Optionen laut T4A.

GarminBaseCamp_2019-08-17_10-54-28.png


Die grüne Strecke 228 km / 8:43h, die magentafarbene 261 km / 7:34h. Ursprünglich wollten wir in Khumaga bzw. bei ehem. Tiaans die Strecke unterbrechen, dann müssten wir aber eine Nacht in Kori streichen und würden damit das Deception Valley und die Region um Sunday Pans nicht ausgiebiger erkunden können.
Sind hier FM, die die Strecke schon "in einem Rutsch" gefahren sind, sind die Zeiten aus T4A halbwegs realistisch für diese Strecke?

Jetzt zitiere ich meinen eigenen Beitrag mal kurz selbst:

Mit der aktuellsten T4A-Karte habe ich das Routing neu überrechnet. Dabei entfiel direkt die westliche magentafarbene Route.
Offenbar ist diese nun so nicht mehr fahrbar. Stattdessen führt sie jetzt auch die B300 nach Norden.
Die "grüne" Route ist nach Neuberechnung jetzt von der veranschlagten Fahrzeit deutlich kürzer geworden.
alt: T4A 2016: 228km, 8:43h
neu: T4A 2019: 235km, 5:21h

Die Einstellungen zu den Geschwindigkeiten je Straßenart habe ich zwischen der alten und der aktuellen Version unverändert gelassen.
zuletzt bearbeitet 19. Aug. 2019
4’984 Beiträge · seit 201619. Aug. 2019 ·
Hi Simon,

auch die Magenta-Route ist noch befahrbar; persönlich würde ich die grüne aber jedenfalls vorziehen.
Ich schaue selten auf die Uhr in BOTS, dh nur Schätzungen:
Kori > Matswere 1,5 Std
Matswere > Rakops 1 Std
Rakops > Khumaga 1 Std
Khumaga > South Camp Nxai 3,5 Std
Gruß Gina
4’984 Beiträge · seit 201619. Aug. 2019 ·
Hi Simon,

zu 6,) :
Info von jener Buchungsagentur die wir nutzen:

They are not yet open for 2020...but they will open soon maybe October or November

Gruß Gina
Themenstarter257 Beiträge · seit 201623. Aug. 2019 ·
GinaChris schrieb:Hi Simon,

zu 6,) :
Info von jener Buchungsagentur die wir nutzen:

They are not yet open for 2020...but they will open soon maybe October or November

Gruß Gina
Danke Gina. Ich habe mich dazu auch an eine Agentur gewandt und diese haben es mir heute auch so bestätigt.

Viele Grüße
Simon
8’763 Beiträge · seit 201023. Aug. 2019 ·
Panini schrieb:
2) Tag 20: Savuti über Mababe nach Maun
Natürlich kann niemand die Streckenverhältnisse auf Grund von Regen vorhersagen, aber wir kennen die Strecke östlich des Moremi (grün im Screenshot markiert) noch garnicht.

GarminBaseCamp_2019-08-17_11-23-24.png


In einem Bericht der Casimodos habe ich gelesen, dass die Strecke mehr oder weniger mit einem normalen Fahrzeug sogar schaffbar gewesen wäre (im März); ich hoffe ich habe das nicht missverstanden.
Ist es ratsam im Januar die Strecke über Mababe, Sankuyo,... zu fahren oder doch über North Gate und durch den Moremi?
Guten Morgen Simon,

auch ich bin wieder daheim (Matthias hast du ja schon in einem anderen Thread getroffen 😉 ).

Die von dir angefragte Strecke sind wir 2017 im April notgedrungen gefahren (Süd => Nord), weil der Moremi für die schweren Fahrzeuge "dicht" war (wir waren mit Bushways unterwegs). Ich hänge dir ein paar Fotos davon an. Wir hatten zum Teil Umfahrungen, weil mitten auf der Piste tiefes Wasser stand (davon hab ich aber kein Bild) - es war die extreme Regenzeit in BOT Anfang 2017. Daher hatte es auch viele kaputtgefahrene Stellen - die Piste wird meines Wissens aber immer so in Schuss gehalten, dass sie befahrbar ist, weil sie eine wichtige Verbindung ist.

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Noch von mir eine Frage: warum wechselt Ihr zwischen Magotho und Mbudi? Ich würde 2N auf Magotho bleiben, da ist es echt schön - und ich kann diesen 1.10.19 für 2020-Buchungen übrigens auch bestätigen 😉 .

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 23. Aug. 2019