THEMA: DAS STAUNEN IM WALDE - Madagaskar Oktober 2018
22 Apr 2020 19:58 #587076
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  • Bhekisisa am 22 Apr 2020 19:58
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Liebe Reisebegleiter, es geht weiter - und was sich reimt, das ist gut. So sagte schon der Pumuckl. Heute ist ein Tag voller Ojes - und zwar beiderlei Bedeutung. Oje steht ja einerseits für den Laut, den ich ausstoße, wenn ich mal wieder ein unwiderstehliches Souvenir entdeckt habe und mit den Aufnahmekapazitäten meines Gepäcks hadere. Solche Oje-Momente dürfen wir heute in Ambatolampy und auf dem weiteren Weg nach Tana erleben. Ich sag nur: Alu und Raphia! Aber es gibt auch Augenblicke, wo mein Oje anders gemeint ist. Zum Beispiel bei der Besichtigung der Alugießerei, bei der wir heftige Arbeitsbedingungen kennenlernen, aber auch auf dem Weg von Hochland hinunter Richtung Andasibe Nationalpark. Der Verkehr und das Drumherum ist teilweise haarsträubend. Gut, dass wir Mamy haben, der ein sicherer und umsichtiger Fahrer ist. Er bringt uns sicher nach Feon’ny ala, wo mein ganz persönliches Oje in Form einer Mördertreppe auf mich wartet. Begleitet uns doch an diesem heutigen Tag! Wer jedoch keine richtig laaaaangen Beine hat, der sollte nicht mit zum Bungalow kommen. Aber es gibt ja ein schönes Restaurant, das ebenerdig betreten werden kann ;-)

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht euch wie immer
Barbara
Letzte Änderung: 25 Apr 2020 23:39 von Bhekisisa.
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28 Apr 2020 19:30 #587606
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Liebe virtuelle Mitreisenden, ich freue mich, dass uns immer noch einige von euch auf unserer Tour durch Madagaskar begleiten (ein Danke an die Danke-Sager), auch wenn die Ziele doch recht weit auseinander liegen und bis dato diverse stramme Fahrtage zu absolvieren waren. Dafür aber werden wir heute belohnt: nur ein kurzes Stück mit dem Auto und schon sind wir da - im Analamazaotra Nationalpark, der uns heute mit seinen Schätzen begeistert! Braune, wollige, diademtragende und singende Lemuren warten dort auf uns, bunte bebeinte und lange beinlose Reptilien, Insekten, Orchideen, Pilze und Spinnen garnieren den Tag, der so spannend beginnt, gemächlich weitergeht und schließlich in einem ganz und gar unerwarteten Fiasko endet. Doch auch das Fiasko ist ein Erlebnis der besonderen Art und beschert uns zudem noch ein interessantes Gespräch...

Viel Spaß beim Mitwandern und Lesen wünscht euch
Barbara
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05 Mai 2020 20:12 #588225
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Liebe lesende Begleiter,
die Motti des heutigen Tages sind „Heinz hat Geburtstag“ und „VOIMMA we may roam“. Das sollten sie zumindest sein, doch der Tag hat sich dann doch entschlossen, hier und da einen anderen Schlenker zu machen. Aber fangen wir am Anfang an: Heinz hat Geburtstag und zur Feier des Tages besuchen wir das V.O.I.M.M.A Community Reserve, das ihn mit Giraffenhalskäfern, Braunen Makis in groß und klein, einem orangefarbenen Chamäleon - na ja, mehr ein Präsent für mich - und diversen anderen Dingen beschenkt. Gen Mittag kehren wir ins Feon'ny ala zurück und freuen uns auf einen gemütlichen Geburtstagsnachmittag. Doch daraus wird nichts, denn wir haben neue Nachbarn, Schweizer, und die sind gar schräg drauf. So ergeben wir uns unserem Schicksal und flüchten bei Anbruch der Dämmerung nach unten, wo wir - das Wetter spielt heute mit - einen Nightwalk antreten, der sich als wenig prickelnd herausstellt. Doch irgendwann ist auch der vorbei und wir wollen den Tag zusammen mit Fitah und Aina und natürlich Mamy, der morgen in aller Herrgottsfrühe abreist, ausklingen lassen. Tun wir auch, doch Mamy und Fitah haben sich selbst übertroffen und Heinz ist davon so gerührt, dass der Ausklang Nebensache wird. Schließlich wird es Zeit zum endgültigen Adieu, etwas traurig klettern wir in unseren Bungalow und werden dort Zeugen einer Party, die nicht Heinz zuliebe gefeiert wird. Wenn ihr all das mit- und Eidgenossen im (Drogen-)Rausch erleben wollt, dann folgt uns doch in diesen Tag.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch
Barbara
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05 Mai 2020 20:46 #588228
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  • Mabe am 05 Mai 2020 20:46
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Mönsch Barbara,

jetzt legst du aber ein Tempo an den Tag.... da komme ich überhaupt nicht hinterher....

Ich hab den aktuellen Teil noch nicht gelesen, aber zumindest das VOIMMA hatten wir auch geplant. Die Betonung liegt auf "hatten". :S

Nunja, aufgeschoben ist nicht aufgehoben und erfreuen wir uns an deinem wie immmer spannenden und lebendigen Bericht!

Vielen Dank für Weiterschreiben

Gruß
Mabe
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13 Mai 2020 19:02 #588725
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Liebe Reisebegleiter,

hui, eine unruhige Nacht war das heute! Wir fühlen uns leicht mitgenommen und sind sogar froh, dass die Indris schweigen. Mit einem ordentlichen Frühstück stärken wir uns für einen Ausflug ins Mitsinjo Reserve, wo wir wieder so einiges zu sehen bekommen. Das Aufregendste ist wohl eine Indri-Familie, die wir lange Zeit aus Streichelnähe beobachten dürfen. Aber auch eine Boa, Giraffenhalskäfer, diverse Chamäleons und Orchideen machen diesen Ausflug zu einer runden Sache. Und dass der Nightwalk erneut ins Wasser fällt? Wir sind nicht böse deswegen! Vor allen DIngen weil es heute ein ruhiger Abend wird - die eidgenössischen Trunkenbolde sind weg...

Wie immer viel Spaß beim Lesen wünscht euch Barbara

@Mabe: Ja, ich gebe Gas. Irgendwann muss dieser Bericht fertig werden, schließlich warten noch 2017 und 2019 darauf, vertextet zu werden... :ohmy:
Letzte Änderung: 13 Mai 2020 19:03 von Bhekisisa.
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26 Mai 2020 01:12 #589391
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  • Bhekisisa am 22 Apr 2020 19:58
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Liebe Reisebegleiter,
es geht weiter! Heute verlassen wir den Wald von Andasibe und fahren Richtung Meer, welches wir allerdings nie erreichen. Das aber ist Absicht, denn unser Ziel ist Lac Rasoabe, ein Teil des Canal de Pangalanes. Dort steigen wir ins Boot und schippern zum Lac Ampitabe, wo das Palmarium auf uns wartet. In diesem Himmel auf Erden, so stellen wir uns das Resort wenigstens vor, nisten wir uns vorfreudig ein, nicht ohne einen Haufen Bananen im Gepäck zu haben. Die Früchte sind dazu gedacht, uns bei den hiesigen Lemuren einzuschleimen. Doch das wäre nicht nötig gewesen, denn, so stellen wir bald fest, die Herrschaften sind es gewöhnt, sich selbst zu bedienen...

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht euch wie immer
Barbara
Letzte Änderung: 26 Mai 2020 01:15 von Bhekisisa.
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