THEMA: Uganda, Ruanda, Kongo - Liebe auf den ersten Blick
31 Aug 2017 09:02 #487439
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4. Tag
Dienstag, 18. Juli 2017
Queen Elizabeth National Park (Uganda) - Simba Safari Camp


Nach einem herrlichen Frühstück auf der Terrasse fahren wir erstmal nach Fort Portal, einer großen Stadt in ca 30 km Entfernung. Auf der Straße sitzen gemütlich etliche Baboons, essen Früchte, kratzen sich, lassen sich nicht stören. Matthias muss ordentlich hupen, um den Weg frei zu machen.

In Fort Portal parken wir an einer Tankstelle und gehen zuerst zu einer Stanbic Bank, wo ich Geld abhole. Die Stanbic Bank akzeptiert auch Master Card. Am Eingang müssen wir eine Kontrolle mit einem Metalldetektor passieren.

Auf unseren Reisen hat Matthias immer treue "Freunde": die Mücken! Sie lieben ihn genau so sehr, wie sie mich hassen. Wir haben aus Deutschland eine einzige Dose Mücken-Spray, weil ich so naiv war, zu glauben, in Uganda gibt es genau wie z.B. in Namibia alles und überall zu kaufen. Das ist nicht so und jetzt suchen wir intensiv nach einem Mücken-Spray. Wir versuchen zuerst in der Apotheke. Als wir rein kommen, ist uns sofort klar, hier gibt es kein Schnick-Schnack, nur die wirklich notwendigste Medizin! Die bescheidenen Regale erinnern eher an einen verlassenen Kaufstand. Die "Apothekerin" ist eigentlich eine Nonne und kann uns nicht weiter helfen. Wir gehen weiter und finden noch eine Apotheke, die etwas größer und moderner wirkt. Hier hat man tatsächlich ein breiteres Angebot, die Regale sind voll mit Honiggläsern! Wir erklären dem Apotheker, was wir möchten, ein Mücken-Spray für die Haut. Er denkt nach, guckt, sucht und findet nach einer Weile ein Mückenschutzmittel. Das kleine Spray kostet 16.000 Uganda Shillings, das sind 4 Euro und somit richtig teuer für die lokalen Verhältnisse. Wir bekommen sogar eine Quittung. Wir tanken noch und fahren Richtung Süden, unser Ziel ist das Simba Safari Camp, so ziemlich auf dem Äquator gelegen.

Wir fahren durch kleine Dörfer und sehen viele Bananen-Plantagen, dafür aber keine Tee-Plantagen mehr. Die Bäume sehen jetzt kakteenartig aus und auf der rechten Seite, in der Ferne, sieht man schon die Rwenzori Berge. In den Dörfern gibt es am Straßenrand Märkte mit Obst, Gemüse und allem, was man kaufen kann. Überall werden Fleischspieße, Bananen oder Maiskolben gegrillt, es werden Teigtaschen frittiert und Fladenbrote gebacken. Wir sind natürlich neugierig und probieren von allen etwas. Es schmeckt alles sehr gut, besonders das Obst (Bananen, Mangos). Immer wieder staunen wir, wieviel auf einem Fahrrad oder einem kleinen Motorrad transportiert werden kann. Besonders bei den Anstiegen sind die Transporteure am Kämpfen und müssen ihre Fahrräder schieben.

In den Dörfern sehen wir immer wieder Schulkindern und stellen fest, dass jede Schule eine andere Uniform hat. Die Kinder sehen richtig süß in ihren bunten Uniformen aus.

Kurz vor unserer Lodge überqueren wir zum ersten Mal am Boden den Äquator, was ein Pausenstop wert ist. Gegen 15 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten 2 Tage, Simba Safari Camp. Die Unterkunft ist einfach, aber schön und im afrikanischen Still gehalten. Wir machen es uns auf der Terrasse gemütlich, als ein Angestellter uns fragt, ob wir uns für das Abendessen anmelden möchten. Wir fragen ihn, ob es möglich wäre, ein lokales Gericht für uns zu kochen. Der Manager freut sich über unser Interesse und ist sofort einverstanden. Abends genießen wir unser spezielles Menü und essen zum ersten Mal Matoke (ein Brei aus Kochbananen), Dodo (eine Art Spinat) und Rindfleisch mit afrikanischer Soße, es schmeckt hervorragend!

Baboons im Kibale National Park:


Bananenplantage:


Unterwegs:


Fort Portal:


Obst kaufen unterwegs:


Unterwegs:


Wie immer voll beladen:


Markt:


Markt:


Markt:


Markt:


Markt:


Markt:


Voll beladen auf dem Weg zum Markt:


Schulkinder


Schulkinder


Schulkinder


Kakteenartige Landschaft auf dem Weg zum QENP:


Selbsterklärend :-) :


Simba Safari Camp - unser Zimmer:


Simba Safari Camp - Restaurant:


Morgen wollen wir in den Park und sind schon gespannt, wie die Landschaft aussehen wird.
Letzte Änderung: 03 Sep 2017 17:32 von adriana.
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31 Aug 2017 09:21 #487440
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@Liebe Hildegard,

Ich freue mich, dass du dabei bist, habe dir natürlich auch einen guten Platz gehalten. :-)
Ja, dieser Teil von Afrika ist wirklich gaaanz anders als der südliche, wir waren voll überrascht und es war, wie der Titel auch sagt, Liebe auf den ersten Blick.
Purzel schrieb:
Leider werde ich wohl nie in diese Gegend kommen.
Sag niemals nie!

Viel Spaß noch und liebe Grüße,
Adriana
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31 Aug 2017 11:31 #487451
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Hoi Adriana
adriana schrieb:
@picco: Du glaubst nicht, wie sehr mir dein Reisebericht von Ruanda und Nyiragongo geholfen hat! Habe sogar unterwegs, wenn es Internet gab, nach Infos in deinem Reisebericht gesucht, aber die Details werde ich später verraten. :-)
Das freut mich doch!
Ist doch schön wenn die eigenen Erinnerungen andern helfen können!
Ich versuch übrigens mit Deinem RB und dem RB der Panters Sabine mit Uganda und Rwanda anzufixen...somit ist nun nicht mehr so sicher dass wir nach Tansania gehen und Du bist mitschuldig daran! ;) :laugh:
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31 Aug 2017 12:33 #487460
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hallo Adriana,
bin auch noch zugestiegen. Ich bewundere Euch so eine abenteuerliche Reise allein gefahren zu sein , herzlichen Dank , dass ich hier über diese Länder einiges erfahre. Es ist doch was anderes als Namibia und Südafrika , wenn ich mir die Bilder so anschaue köstlich aber die Strassenverhältnisse ach je. Bin gespannt was Ihr noch so alles erlebt habt.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
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01 Sep 2017 17:17 #487675
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Hallo Picco,
picco schrieb:
Ich versuch übrigens mit Deinem RB und dem RB der Panters Sabine mit Uganda und Rwanda anzufixen...somit ist nun nicht mehr so sicher dass wir nach Tansania gehen und Du bist mitschuldig daran! ;) :laugh:
Ich freue mich, mitschuldig daran zu sein. Ist ja zu einem guten Zweck. :woohoo:
Liebe Grüße auch an Sabine!

@Hanne:
Hallo Hanne,
Danke für die Blumen!
Hanne schrieb:
..wenn ich mir die Bilder so anschaue köstlich aber die Strassenverhältnisse ach je.
Die Straßen sind mal gut, mal weniger gut, aber eigentlich muss man nur langsam fahren, dann klappt alles. Tiefsand, Wasser, so zu sagen "gefährliche" Passagen hatten wir nicht.
Ganz anders ist der Straßenverkehr in Kampala, da kämpf man um jeden cm.
Viel Spaß noch, unsere Reise ist erst am Anfang.
Liebe Grüße, Adriana
Letzte Änderung: 02 Sep 2017 15:43 von adriana.
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01 Sep 2017 19:10 #487694
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  • Gu-ko am 01 Sep 2017 19:10
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Hallo adriana, ich habe zufällig deinen RB entdeckt. :) Viele der Orte auf eurer Route habe ich auch schon besucht, allerdings mit öffentlichen Verkehrsmitteln, was nicht so komfortabel ist, aber auch seine Reize hat. Uganda ist ein sehr sympathisches Land und touristisch noch nicht so überlaufen, wie manche anderen Länder Afrikas. Bin gespannt wie es weitergeht.
lg
Gu-Ko
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