THEMA: In Lodges auf Selbstfahrerreise in Tansania
03 Mär 2021 18:41 #608701
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  • JP K am 03 Mär 2021 18:41
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Das ist ein sehr interessantes Fazit, Nadine, sehr schön und ausführlich geschrieben. Meines steht ja noch aus weil ich noch ein paar Tage zu berichten habe, ich kann mich aber an Deinem Fazit orientieren als Vorlage. In Details werde ich wohl zu anderen Schlüssen kommen, aber ich kann Deine Meinungen gut nachvollziehen und so stehen lassen - well done!

Was mich aber schon erstaunt, war Deine Kostenzusammenstellung. Ich komme bei meiner Reise auch zum Ergebnis, dass sich das aus finanziellen Gründen nicht noch mal wiederholen lässt, aber wir liegen bei ungefähr dem Doppelten von Deinen Kosten bei ca. 1 Woche längerem Aufenthalt. Es war eine geführte Tour gebucht bei einem deutschen Reiseveranstalter zu Vor-Corona-Preisen. Ich glaube, dass falls wir nochmals Tanzania in Angriff nehmen, ich Deinen Bericht unter dem finanziellem Aspekt nochmals durcharbeiten werde.

Ich wünsche Euch noch viele schöne Afrika-Urlaube.
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03 Mär 2021 18:58 #608704
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  • BMW am 03 Mär 2021 18:58
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Guten Abend Nadine,

vielen vielen Dank für Dein ausführlichen Fazit.....und wieder kann ich Deine persönliche Einschätzung fast

eins zu eins unterschreiben........Wenig überrascht haben mich die horrenden Parkgebühren mit ca 3000 Euro...

Stell dir mal vor für eine 6-köpfige Familie (bei uns :laugh: :laugh: :laugh: )......was da auf die zukommt......

LG................................BMW
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03 Mär 2021 20:06 #608706
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  • mika1606 am 03 Mär 2021 20:06
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Hallo Nadine,

Schade - nun hat Dein RB das Ende erreicht.
Ich bin ihm mit grossem Interesse gefolgt. Danke für Deine ausführlichen Schilderungen einschl. Deinem umfänglichen Fazit und natürlich den vielen beeindruckenden Fotos.

In der Tat ist Tanzania sehr hochpreisig. Aber man kann es sich auch in normalen Zeiten (ausserhalb Covid) leisten. Nachfrage & Angebot bestimmt den Preis einschl. der Tagessätze für die NP.

Gesunde Grüsse
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005 & in Planung 2020-verschoben nach 05/2021
Namibia Dez 2020 (ganz spontan)
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
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Letzte Änderung: 03 Mär 2021 20:07 von mika1606.
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03 Mär 2021 20:10 #608707
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Nadine3112 schrieb:
Man sollte keinesfalls unterschätzen, wie anstrengend es ist, lange Strecken in einem so unkomfortablen Auto ohne Klimaanlage zu fahren!

Das ist Gewohnheitssache.
Ein Toyota Landcruiser dürfte deutlich komfortabler sein und vermutlich könnte man mit dem auch etwas schneller fahren, aber wir wollten lieber einen Landy.

Mit 'nem Turbomotor ist der Land Cruiser vielleicht schneller (den Land Rover gibt's ja auch mit Turbo und dann wird das ähnlich sein). Ich war vor 2-3 Jahren mal mit einem damals 2 Jahre alten 4,2-Liter Saugdiesel Land Cruiser unterwegs und der war ungefähr so schnell wie eine Wanderdüne. Ich war doch ziemlich enttäuscht und hatte wirklich mehr erwartet vom Land Cruiser. Ich weiß nicht, ob am Auto etwas nicht stimmte, aber ich wurde mehrfach bergauf von beladenen Sattelschleppern überholt.

Das kenne ich zwar auch vom Landy, aber der war Baujahr 1971 und hatte mit 65 PS etwa 100 weniger.

Gruß
Wolfgang
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Letzte Änderung: 03 Mär 2021 22:47 von BikeAfrica.
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03 Mär 2021 21:37 #608710
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Deine Erfahrung in der Business war ja nicht so berauschend, aber europäische Fluglinien schneiden im Vergleich mit den arabischen und einigen asiatischen Linien leider selten gut ab. Unter Pandemiebedingungen gleich gar nicht. Wenigstens seit ihr in den Genuß des flachen Bettes gekommen und konntet schlafen. Emirates, Qatar und Co. bieten da einen ganz anderen Standart in Sachen Service, auch in Pandemie-Zeiten.

Ein spannender Bericht, den ich mit Begeisterung gelesen habe. Danke dafür.

Yanjep
Letzte Änderung: 03 Mär 2021 22:51 von yanjep.
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03 Mär 2021 23:14 #608715
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Nadine3112 schrieb:
Polizeikontrollen hatten wir insgesamt 5, alle waren unproblematisch, nur einmal wurde überhaupt der Führerschein kontrolliert. Etwas kurios: die Polizisten kommen meist direkt mit dem Kartenlesegerät zum Auto. Paul und Erika erzählten uns, dass es in der Vergangenheit für Touristen viele Probleme bei Polizeikontrollen gab. Touristen wurden abgezockt und ewig aufgehalten. Es gab wohl auch Fälle, in denen Touristen so lange aufgehalten wurden, dass sie ihre Unterkunft gar nicht mehr im Hellen erreichen konnten.

Polizeikontrollen habe ich in vielen Ländern hinter mir und manche dauerten sehr lange. Man sollte nicht gleich sagen, wohin man noch will, denn dann wissen die Polizisten, wie sie einen in Zeitnot bringen können. Dann ist man schnell gewillt, mal Schmiergeld zu bezahlen.
Ich hatte immer alle Zeit der Welt, war freundlich und habe mich bei versteckten Schmiergeldforderungen doof gestellt. Deutlicher zu werden, haben sie sich nur einmal getraut und dann habe ich mit einer Anzeige in der Hauptstadt gedroht. Danach war die Polizeikontrolle in einer Minute beendet (kann natürlich auch schiefgehen)
Ansonsten habe ich das "Spiel" halt mitgespielt, bis sie selbst den Spaß verloren haben. Spätestens, wenn zu Übergabe an die Spätschicht ein Bericht geschrieben werden müsste, haben sie den Spaß am Spiel verloren, aber in der Regel merken die schnell, wenn nichts zu holen ist. Wenn ihnen langweilig ist, haben die natürlich auch Zeit. Im Nachhinein fand ich die Polizeikontrollen aber alle sehr interessant.

Wichtig ist, dass man freundlich bleibt. Ansonsten müssten sie ihre Autorität beweisen, vor allem, wenn es ein Polizeichef ist und noch 1-2 Untergebene dabei sind.

Gruß
Wolfgang
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