THEMA: Tipps + Fragen für den Süden-Westen von Tanzania
22 Jan 2018 19:02 #506684
  • safari njema
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  • safari njema am 22 Jan 2018 19:02
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Goldmole schrieb:
Hallo Holger!
Wir sind im November Morogoro - Selous - Kilwa - Mtware - Newala - Songea - Mbamba Bay - Songea - Unity 2 - Lichinginga –
Metanguala - Lichinga - Malawi gefahren. Unity 2 ist auch ohne vorheriges Visum passierbar.
Hallo Stefan,
dann kennt ihr euch ja aus und habt mit Sicherheit die letzten Neuigkeiten zu erzählen. Habt ihr einen Reisebericht verfasst?
Welches Kartenmaterial hattet ihr in Mocambique? Wo gibt es Campingplätze? Auch würden mich die Streckenabschnitte,
Morogoro – Selous und Unity 2 – Lichinga interessieren.
Wie du siehst bin ich ein neugieriger Mensch. Ich erwarte aber jetzt natürlich keine Antworten auf all die Fragen. Das war mehr
eine Aufzählung der Dinge die ich gerne noch klären möchte.

Es gibt zurzeit KEINE Möglichkeit an der Ostküste des Sees ein Fahrzeug zu "verschiffen". Wir haben uns sowohl in Mamba Bay
als auch in Metangula darum bemüht.
Das ist eine wichtige Information! Ganz herzlichen Dank.
Wir werden uns also für die PLAN B Variante entscheiden und durch die nördlichen Randberge fahren.
Jetzt muss ich nur noch klären ob die Fähre über den Fluss Ruhuhu NOCH, - oder die Brücke ist SCHON fertig ist.
(Ich vermute aber die Fähre ist noch in Betrieb. Die Chance ist relativ groß, weil das Baumaterial und die Maschinen sicherlich über Songea, also von Süden, transportiert werden und man die Fähre für die Baumaßnahmen zum Nordufer noch benötigt.)

Was wollt Ihr in Mtware?
Meiner Ansicht nach hat Ostafrika und speziell Tanzania nicht nur faszinierende Tierwelten und Landschaften zu bieten.
Den loop durch die Berge und über Mtwara machen wir aufgrund einiger historischer Recherchen. Auf dem Plan stehen:
• Boma´s und Missionen von Lukuledi, Mikindani, Newala, Mwiti, Massassi und Nyangao
• Suche nach `Luisenfelde´ am Ruvuma (Nordöstlich der Bangala-Mündung in den Ruvuma)
• Bucht von Ssudi und Bezirksamt von Mikindani (sowie Übernachtung im dortigen Hotel www.mikindani.com/)
• Einheim. Schrein für `Schlacht von Makwangwala´, Matambwe-Makonde gegen Maseko-Ngoni im Jahre 1844


Gruß Holger
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23 Jan 2018 20:59 #506862
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  • Goldmole am 23 Jan 2018 20:59
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In Mozambique haben wir die RK Karte benutzt. In erster Linie allerdings OSM und T4A.

Die Verschiffung scheitert übrigens nicht unbedingt wegen nicht vorhandener Schiffe, sondern wegen maroder oder nicht existierender Anleger. Einzig in Metangula gibt es eine gute Jetty (max 3t).

Morogoro - Selous
Landschaftlich sehr schöne, gut befahrbare Allwetterpiste. Es gibt entlang der Strecke drei Campingplätze. Diese finden sich z.T. im RK Tansania Führer und z.T. in der iOverlander App. Wir haben kurz vorm Park in Mbega Kisaki Annex übernachtet - empfehlenswert.

Unity 2 - Lichinga
Eigentlich wollten wir dirkt nach Cobue fahren. Da wir aber auch vor Ort keine Informationen über die Strecke erhielten und es bereits viel geregnet hatte, entschlossen wir uns nach Lichinga zu fahren.
Die Navigation ist einfach: immer geradeaus. Der Zustand im nördlichen Bereich schwankt zwischen sehr gut und schlecht. Die Piste wird nur sporadisch in Stand gehalten, immer wieder gibt es Auswaschungen und Verspülungen. Bei uns kamen noch einzelne Schlammlöcher dazu. Insgesammt aber problemlos befahrbar. Auf dem ersten Stück nach der Grenze gibt es kaum Dörfer, dafür sahen wir überraschend viele Tiere. Wir haben wild neben der Piste übernachtet. Nachts kam ein Auto vorbei.
Die Strecke wird im Hupe Reiseführer treffend beschrieben, nur daß der Zustand nicht mehr so gut ist.
Solltet Ihr über Unity 2 einreisen, müßt Ihr ohnehin in Lichinga eine Versicherung besorgen. An der Grenze gibt es nichts. Man kann allerdings bei den Beamten Geld zum offiziellen Kurs wechseln.
Einzige vernüftige Campingmöglichkeit in Lichinga ist mittlererweile die Diözese an der Straße Richtung Metangula (auch im Hupe erwähnt). Das alte Quinta Camp im Pinienwald ist inzwischen doch sehr runtergekommen.

Songea - Mtwara
Die Strecke ist durchgängig perfekt asphaltiert und mit Ausnahme des Selous-Niassa Wildlife Korridors dicht besiedelt. Ein landschaftlicher Leckerbissen ist vor allen Dingen das Stück Songea - Tunduru. Durchschnittsgeschwindigkeit ist aufgrund extrem vieler Kurven ca 50 km/h

Masasi - Newala
Gut befahrbare Allwetterpiste

Newala - Mtwara
Nur bei trockenem Wetter gut befahrbar. Alternative ist Newala - Mtama. Diese ist gut befestigt und z.T. asphaltiert.

Mtwara
"The Boma" in Mikindani ist natürlich spitze.
In T4A gibt es noch die Samwange Beach Campsite. Hier kann man immer noch schön am Baobab dirket am Strand übernachten. Es gibt allerdings kein fließend Wasser. Klospülung und Dusche aus Eimern in einer aufgelassenen Hütte. Uns hat´s gefallen.
Das Mnazi Bay Marine Reserve kostet inzwischen 30USD pp Eintritt. Die dortige Ruvula Sea Safari Lodge (Camping) ist heruntergekommen und verlangt trotzdem nochmal 20 USD.

Warum fahrt Ihr nicht eine Strecke entlang der Küste? Dann könntet Ihr noch Geschichte und Strand in Kilwa genießen.

Gruß
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23 Jan 2018 23:14 #506887
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  • KarstenB am 23 Jan 2018 23:14
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Hallo Holger,
ich wollte nur kurz dies:
"Morogoro - Selous
Landschaftlich sehr schöne, gut befahrbare Allwetterpiste."
ergänzen: Sehr grüne, fruchtbare Landschaft, und daher sehr dicht besiedelt. (Einfach mal anhalten zum P..... - schwierig. B) )
LG aus HH,
Karsten
RB Kenia 2020 www.namibia-forum.ch...pt-2020.html?start=0
Reisebericht Südtanzania 2013 www.namibia-forum.ch...lft-nicht-immer.html
Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 www.namibia-forum.ch...wochen-nam-bots.html
Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis www.namibia-forum.ch...tage-gefaengnis.html
Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha www.namibia-forum.ch...e-bush-ha-ha-ha.html

Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB www.namibia-forum.ch...imitstart=0&start=12]
Walking Safari Zimbabwe 97 www.namibia-forum.ch...ri.html?limitstart=0
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27 Jan 2018 14:08 #507500
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Hallo Goldmole und Karsten,

Erst mal vielen lieben Dank für eure Antworten und Hinweise.

Goldmole schrieb:
In Mozambique haben wir die RK Karte benutzt. In erster Linie allerdings OSM und T4A
Da ich noch mit analogen Karten aufgewachsen, und bisher so gereist bin, muss und werde ich jetzt erst mal recherchieren
was die Kürzel bedeuten. (Ich gebe offen zu das ich das nicht weiß, lediglich T4A habe ich in chrigu´s Webpage gelesen.)

Die Verschiffung scheitert übrigens nicht unbedingt wegen nicht vorhandener Schiffe, sondern wegen maroder oder nicht
existierender Anleger. Einzig in Metangula gibt es eine gute Jetty (max 3t).
Die ganze Küste ab Cobue / MOZ bis Matema / TAZ kenne ich von meiner Paddel-Tour vor 25 Jahren (*** siehe unten).
Soweit ich mich erinnere, sind es alles flache Sandstrände. Dies reichte auch für die damalige `Songea´ und die kleinere `Iringa´.
Beide sind immer direkt auf den Strand gefahren, und Entladen wurde über Bretter als Rampen; natürlich keine PKW.
Die Malawische `Ilala´ braucht hingegen aufgrund ihrer Größe auch heute noch immer eine `richtige´ Anlegestelle. Deswegen
fuhr sie auch nur Mbamba Bay an, der einzigen Anlegestelle auf dem Tanzanischen Ufer mit Jetty. (Außer Itungi Port).
Bin mir nicht sicher, aber so wie es aussieht bieten die beiden neuen Fähren `Ruvuma´ und `Njombe´ in Zukunft ebenfalls die
Möglichkeit direkt auf den Strand zu fahren, sodass auch Kraftfahrzeuge (Mit hoher Bodenfreiheit) über die Rampe fahren können.

Die MV Njombe vom 4. Dezember 2017 in Mbamba Bay:
lundunyasa.blogspot....-itakuza-uchumi.html

Daily News HABARILEO – Am 23.01.2018 veröffentlicht:

(Übersetzt:) Das Motorschiff `Njombe´ machte im Januar 2018 seinen ersten Besuch im Hafen von Nkhata Bay in Malawi.
Damit ist der kommerzielle Frachtverkehr der neuen Flotte zwischen Tanzania, Malawi und Mocambique eröffnet worden.

Morogoro - Selous
Landschaftlich sehr schöne, gut befahrbare Allwetterpiste. Es gibt entlang der Strecke drei Campingplätze. Diese finden sich z.T. im RK Tansania Führer und z.T. in der iOverlander App. Wir haben kurz vorm Park in Mbega Kisaki Annex übernachtet - empfehlenswert.
Mir sind von Morogoro aus zwei Strecken zum Selous bekannt. Die eine führt westlich der Uluguru Berge über den Mlali Pass,
die andere östlich der Berge über Mkuyuni und Dutumi nach Kissaki (Tazara Station). So wie ich es verstanden habe, seid Ihr
über den östlichen Abschnitt gefahren.
Im letzten Jahr sind wir noch nach Mkuyuni gefahren und wollten von dort weiter an die Küste, mußten aber in Mkuyuni selber
umdrehen weil die dort sehr steinigen Passagen mit unserem Suzuki Grand Vitara wirklich kein Durchkommen zuließen.


Unity 2 - Lichinga
Eigentlich wollten wir dirkt nach Cobue fahren. Da wir aber auch vor Ort keine Informationen über die Strecke erhielten und es bereits viel geregnet hatte, entschlossen wir uns nach Lichinga zu fahren.
Die Navigation ist einfach: immer geradeaus. Der Zustand im nördlichen Bereich schwankt zwischen sehr gut und schlecht. Die Piste wird nur sporadisch in Stand gehalten, immer wieder gibt es Auswaschungen und Verspülungen. Bei uns kamen noch einzelne Schlammlöcher dazu. Insgesammt aber problemlos befahrbar. Auf dem ersten Stück nach der Grenze gibt es kaum Dörfer, dafür sahen wir überraschend viele Tiere. Wir haben wild neben der Piste übernachtet. Nachts kam ein Auto vorbei.
Die Strecke wird im Hupe Reiseführer treffend beschrieben, nur daß der Zustand nicht mehr so gut ist.
Solltet Ihr über Unity 2 einreisen, müßt Ihr ohnehin in Lichinga eine Versicherung besorgen. An der Grenze gibt es nichts. Man kann allerdings bei den Beamten Geld zum offiziellen Kurs wechseln.
Einzige vernüftige Campingmöglichkeit in Lichinga ist mittlererweile die Diözese an der Straße Richtung Metangula (auch im Hupe erwähnt). Das alte Quinta Camp im Pinienwald ist inzwischen doch sehr runtergekommen. [/quote]
Gut beschrieben! Werde mich danach richten und u. A. den Hupe Reiseführer besorgen, da ich die Strecke nur seeseitig kenne.

Songea – Mtwara sowie Newala - Mtwara
Beide Streckenabschnitte sind von Ö.V. her bekannt; sollten jetzt eigentlich sogar besser geworden sein. Vielen Dank

Warum fahrt Ihr nicht eine Strecke entlang der Küste? Dann könntet Ihr noch Geschichte und Strand in Kilwa genießen.
Wir wollten eigentlich über Namtumbo, noch Likuyu und Boma ya Lindi aufsuchen und im Lukuledi-Tal zurück über Ifakara.



Karstenb schrieb:
Hallo Holger, ich wollte nur kurz dies: "Morogoro – Selous Landschaftlich sehr schöne, gut befahrbare Allwetterpiste."
Ich werde die Strecke mal mit einem anderen Wagen fahren müssen.
Sehr grüne, fruchtbare Landschaft, und daher sehr dicht besiedelt. (Einfach mal anhalten zum P..... - schwierig. )
Stimmt, die sogenannten P.P. können zum Problem werden, wenn sich Zuschauer am Straßenrand tummeln.
Was meinst du wie Alle staunen würden, wenn wir Picco´s Papp-Klo rausholen und loslegen?
Anschließend gehen wir mit einem Hut rum, und sammeln für diese Sonder-Vorstellung.


Gruß Holger
Letzte Änderung: 27 Jan 2018 14:11 von safari njema.
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(*** siehe unten)
Hab jetzt einfach mal ein paar der wenigen analogen Fotos dieser Paddel-Tour über Likoma, Mocambique und Tanzania
angehängt. Wüsste jetzt auch nicht wohin sonst damit. Damals alles von der Seeseite aus. Im Sommer 2018 würde ich die
ganze Strecke gerne mal von der Landseite betrachten. (Ihr seht ja schon wo fototechnisch meine Schwachpunkte liegen.)














Gruß Holger
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Hoi Holger
safari njema schrieb:
Was meinst du wie Alle staunen würden, wenn wir Picco´s Papp-Klo rausholen und loslegen?
:laugh: Ja, die Dinger sind sicher für einen Menschenauflauf gut! :laugh:
Aber das waren nicht meine Klos, ich hatte ein ganz normales Porta Potty dabei. Siehe auch mein Avatarbild. ;)
Den Pappklos hätt ich nicht getraut, da hatten Axel und Jochen mehr Vertrauen in diese Art Thron als ich... :lol: :silly: :P
Letzte Änderung: 27 Jan 2018 15:56 von picco.
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