THEMA: Mädels-Trip Ruaha NP und Sansibar September 2016
15 Nov 2016 09:31 #452183
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  • tina76 am 15 Nov 2016 09:31
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04.09.2016 – Entspannung pur in unserer afrikanischen „Finca“

Nach dem wohlverdienten Ausschlafen und Aufwachen im bequemen Bett unterm großen Moskitonetz fühlen wir uns so richtig angekommen in Afrika. Herrlich, man hört sogar das Meer rauschen von hier! :cheer: Der Bungalow hat nämlich keine Scheiben, sondern nur Vorhänge (und netterweise ein Mückengitter) im Fenster. Der Start gestern war ja noch etwas holprig, aber ab jetzt wird mit vollen Zügen jeder Moment ausgekostet und genossen. Schließlich muss man von den schönen Erinnerungen an ferne Länder zu Hause wieder monatelang zehren…
War gestern eigentlich irgendwas? B) Jetzt können wir sogar schon über unsere Hasenfüßigkeit auf der Fähre schmunzeln.

Genießen können wir auf jeden Fall schon einmal, dass wir gestern Abend - als einzige Gäste für die nächsten zwei Tage - noch ein kostenloses Upgrade auf den größten und nach Aussage des Managers schönsten Bungalow der Anlage bekommen haben, eben das „Village Palace“. Eigentlich eine Unterkunft für eine Familie mit zwei Schlafzimmern und einer riesengroßen Terrasse mit toller Aussicht…




Und tollem, bequemen Faulenzersofa (dies wird unser Lieblingsplatz für die nächsten zwei Tage zum Quatschen, Füße hochlegen, Lesen und abends ein Gläschen Wein trinken).




und Hängematte…



Und einem großen Tisch, wo uns morgens das leckere Frühstück und abends das ebenso leckere Abendessen kredenzt wird.
Und das alles auf der eigenen Terrasse!!! Toll, man fühlt sich ganz privat und ungestört, gerade so als hätte man ein eigenes Ferienhaus gemietet. So lässt es sich leben.




Übrigens gibt es auch ein kleines Restaurant direkt hinter den Bungalows. Da außer uns aber niemand da ist, ist es eben viel gemütlicher den großen Tisch bei uns zu nutzen. Jeder Bungalow ist individuell gestaltet und einige haben auch noch eine kleine Dachterrasse. In diesem kleinen Paradies stört der fehlende Handy- und W-LAN-Empfang so überhaupt gar nicht.

Getoppt, wird das Ganze nur noch davon, dass wir (außer am ersten Morgen, dann reisen die einzigen anderen Gäste ab) auch noch den ganzen Strand für uns haben! Wow, fast ein bisschen unwirklich. Sowas hatten wir beide noch niemals nie. Man fühlt sich wie ein VIP, da uns (je nach Wunsch) sogar das Mittagessen unten am ca. 5 Minuten entfernten Strand serviert wird. Das Lighthouse Beach Resort liegt nämlich auf einer Klippe und man muss einen kleinen Dschungelpfad nehmen, bis man den Strand erreicht. So hat man auf jeden Fall etwas Bewegung vom Faulenzen am Strand zum Faulenzen auf der Terrasse unseres Bungalows.







Für die ganz Fußlahmen, gibt es auch noch einen bequemen Sitz zum Ausruhen für unterwegs.




Nur ab und an, gehen ein paar einheimische Fischer am Strand entlang, die sich aber nicht für die zwei bleichgesichtigen Touristinnen unter ihren Sonnenschirmen interessieren. Nervige Beachboys sind dem Himmel sei Dank überhaupt keine vorhanden. :lol: So können wir den Blick aufs Meer und das angenehm warme Wasser ganz ungestört genießen und – von zwei Badepausen unterbrochen - stundenlang komatös auf unseren Liegen ruhen. Das brauchen wir heute irgendwie.








Den perfekten Tag lassen wir mit einem Glas Rotwein für Serap und Weißwein für mich ausklingen. Unsere einzigen Gäste sind dabei eine kleine, dünne Bettelkatze und ein ebenso magerer Hund, die sich – unerlaubterweise - über ein paar Brocken von unserem viel zu reichlichen Essen freuen durften. Warum müssen Hunde auch immer so traurig gucken können…davon werde ich doch sofort windelweichgekocht…echt eine Gemeinheit. :blush: Leider gibt es von unseren tierischen Besuchern keine Bilder, da es schon viel zu Dunkel war. Gute Nacht!
Anhang:
Letzte Änderung: 15 Nov 2016 09:37 von tina76.
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15 Nov 2016 14:18 #452229
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Hallo Kristina

Da steig ich auch gerne ein wenn ich noch darf! :)
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16 Nov 2016 08:01 #452321
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@HerbyW: Na aber unbedingt doch! Schön, dass Du auch dabei bist in Tansania. :-)
Das Großartige an imaginären Autos ist ja, dass dort mit nur leichtem Quetschen unbegrenzt Mitreisende aufgenommen werden können. ;-)

Liebe Grüße
Kristina
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16 Nov 2016 08:13 #452322
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Ja wenn das so ist ... dann ist ja auch genug Platz für meine 1,90m B) .
Bin sehr gespannt, wie es weitergeht ... :)
LG Stefan

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@loeffel: Na klar, ist Platz für Deine 1,90 m. Wäre doch gelacht, wenn nicht. ;-) Schön, dass Du mitreist!

Werde auch gleich noch einen weiteren Teil einstellen!

Liebe Grüße
Kristina
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18 Nov 2016 09:04 #452646
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05.09.2016 – Zweiter Tag in unserem kleinen Strandparadies

Vom stetigen Meeresrauschen sanft geweckt, hören wir gerade noch ein paar Schritte auf unserer Terrasse. Doch kein böser Eindringling hat sich verirrt. Es ist die frühmorgendliche Kaffee- und Teelieferung, die immer einige Zeit vor dem eigentlichen Frühstück gebracht wird. Eine sehr nette Erfindung. :lol: So genießen wir die aufsteigende Sonne teeschlürfend auf unserem bequemen Faulenzersofa.

So und der Rest vom Tag, siehe Vortag… :silly:
Naja, nicht ganz, wäre glatt gelogen, denn dann hätten wir den berühmt, berüchtigten alten deutschen Leuchtturm unterschlagen, den wir heute erkunden möchten. Na gut, eine Berühmtheit wohl zumindest in unserer kleinen Bucht. B)

Nelson, einer der netten Mitarbeiter der Lodge erklärt uns grob den Weg. Der alte deutsche Leuchtturm liegt hoch auf den Felsen am Ende der Bucht, direkt hinter dem neueren tansanischen Leuchtturm, den man hier auf dem Bild in der Entfernung sieht. Von der Terrasse aus, sehen wir abends dessen regelmäßiges Blinken.



Man kann ihn gar nicht verfehlen, meint Nelson. Stimmt, aber der Weg dahin, ist dann doch nicht ganz so easy peasy wie gedacht. Gegen die brütende Hitze an diesem Morgen mit Sonnenhut und Wasservorrat „bewaffnet“ machen wir uns auf den Weg über den Strand zu den Klippen.



Nachdem wir schwitzend und keuchend oben angekommen sind, sehen wir erstmal nur ein großes eingezäuntes Gelände, umgeben von dornigen Gestrüpp. Wir befragen eine Einheimische, deren Häuschen bzw. Holzhütte in nicht allzu weiter Entfernung liegt und die weist uns den Weg zur Straße, die zum Leuchtturmgelände und dessen- Einfahrt führt. Gemeinerweise ist auch dort das Tor verschlossen. Hmmm, so schnell geben wir nicht auf. Erst recht nicht als sich meine Freundin auch noch einen dicken, blutigen Kratzer an einem der vielen Dornenbüsche im Gelände holt. Nach so viel Schmerzen und Mühe vor dem Zaun stehend einfach aufgeben. Also nö, so nicht. :blink:

Wir gehen einen kleinen Trampelpfad rechts vom Tor am Zaun entlang, der zum Teil schon ziemlich marode aussieht. Und wirklich…nicht allzu weit vom Tor entfernt ist der Stacheldrahtzaun teils heruntergerissen und mit einem Baum beschwert, so dass man vorsichtig drüber klettern kann. Da sind wir ganz sicher nicht die Ersten. ;)

Und da liegt es dann endlich, das Objekt unserer heutigen Begierde, der alte deutsche Leuchtturm! :) Den wir uns nun in aller Ruhe von allen Seiten betrachten können. Um ehrlich zu sein, ist es wohl eher eine Leuchtturmruine, die sich die Natur so langsam wieder zurückerobert. Aber gerade deswegen sieht er ziemlich verwunschen aus und gefällt uns ganz besonders.





Von hier oben hat man auch einen schönen Blick aufs Meer…



Auf dem Rückweg kann man oben auf den Klippen den ganzen Strand und die grüne Vegetation dahinter überblicken. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt, hat er uns doch noch einen anderen Blickwinkel auf unser kleinen Strandparadies beschert.





Der Rest des Tages wird dann wieder am Strand gefaulenzt und gebadet. Um die Mittagszeit herum ist Ebbe und man kann im verbliebenen Flachwasser eher sitzen als schwimmen, bevor langsam das Meer zurückkommt. Von Ferne hört man schon die Brandung. Ist das Wasser dann ganz wieder da, sind die Wellen so stark, dass man schon recht standfest sein muss, damit es einen nicht umreißt.

Zurück in der Lodge schauen wir uns noch ein wenig um und entdecken u.a. diese alte Dame. Sie teilt sich mit zwei wesentlich kleineren Artgenossen ein Gehege und beäugt uns neugierig. Ein Mitarbeiter erzählt uns, dass sie fast achtzig sein soll. Bei Ihrer stattlichen Größe glauben wir das unbesehen.



Am Abend heißt es dann - nach dem erneut leckeren Abendessen - früh ins Bett gehen und Koffer packen. Denn die Nacht wird kurz sein. Bereits um Viertel vor Fünf wird uns der Fahrer abholen und zum Flughafen nach Daressalam fahren. Bye bye schöne Strandfinca. Wir haben die Zeit hier genossen! Aber nun endlich Safari! Ruaha wir kommen. :woohoo:
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