THEMA: 1 Woche Gnuwanderung Ende Juli 2022
13 Aug 2022 18:42 #649265
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  • Bushtruckers am 13 Aug 2022 18:42
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Liebe Foris

Vom 24. – 31.7. weilte ich in der Masai Mara mit dem Ziel die Gnuwanderung zu beobachten. Mein Gast war ein älterer Herr, der sich nebst den Herden und anderen Tieren, Flussdurchquerungen wünschte. Es waren spannende Tage mit etlichen Highlights.
Doch wir sahen auch noch anderes….
Am 23.7. zog ich im Hotel Rudi ein und schlief sehr früh. Ich war recht ausgelaugt von sehr vielen Bürostunden. Ich genoss es einfach, zumal ich auch mein Zimmer mit dem kleinen Balkon bekam. Mein Gast kam lange nach Mitternacht an.
Am 24.7. frühstückten wir zusammen und fuhren mit meinem Fahrer Joseph los. Es sind nun 23.5 Jahre seit wir angefangen haben zusammenzuarbeiten. Wir kommen gut durch, da es Sonntag ist und nicht zu viele Lastwagen auf der Strasse waren.
Beim Sekenani Gate checkte ich mit den vorbezahlten Tickets ein. Nun verlangen sie sogar den Pass oder Identitätskarten. Sie machte einen Fehler, aber ich sah ihn nicht…..
Kurz nachdem wir auf die Strasse zum Talek Gate abgebogen waren, fanden wir die 3 Gepardenbrüder. Vor etwa 6 Jahren hatten sich 3 Gepardenbrüdern mit 2 anderen nicht verwandten Gepardenmännchen zusammengetan. Als Koalition regierten sie ein grosses Territorium und waren die Attraktion in der Masai Mara. Anfang 2022 trennte sich ein Männchen von der Gruppe. Er hatte eine Hode in einem Kampf verloren und somit auch seine Führerposition. Er schloss sich mit einem jüngeren Männchen zusammen, wurde aber später wahrscheinlich von seinen Ex-Kumpanen getötet. Nicht viel Zeit später wurde ein weiterer tot gefunden, von Löwen getötet. Nun sahen wir also die 3 und wir hielten nur kurz, denn es ging zum Mittagessen. Ende der Woche vernahm, ich dass ein weiterer Gepardenkater tot gefunden war. Er hatte keine Verletzungen und Untersuchungen sind noch am Laufen. Das war die erste Information, um zu vertuschen, dass er von einem Maasai Speer erstochen wurde. Traurig, dass der Stamm, der immer wieder sagt, dass sie in Harmonie mit Wildtieren leben, den Tourismus, der ihnen auch Geld einbringt (zer-)stören. Zum Schutz der Maasai, muss auch erwähnt werden, dass etliche unter ihnen Wildtiere schützen. Nun sind sie von den herrlichen 5 – Tano Bora auf Mbili Bora (2) geschrumpft. Ob sie weiterhin das Territorium halten können, wird sich zeigen.



Wir kommen im Camp an und werden von Peter und Gerdi herzlich begrüsst. Kurz Zelte beziehen. Was für eine Ueberraschung, ich bekam das Buschzelt mit Dusche und Toilette! Freut mich natürlich sehr, obwohl ich auch nachts mit Taschenlampe rumspazieren kann, um die Toilette zu benutzen.
Die Spaghetti Bolognaise auf der Terrasse schmecken. Bevor es auf Pirsch geht, wandere ich rum und finde dabei diese Schwarzbein-Seidenspinne (Trichonephila fenestra). Nicht so einfach mit dem Licht aus der falschen Richtung und den vielen goldenen Fäden, das grosse Weibchen scharf zu bekommen. Sie sind zwar gross, aber harmlos und mit vielen Arten in den Tropen verbreitet. Die Männchen sind winzig.



Am späteren Nachmittag geht es auf die erste kurze Pirsch. Zebras und Gnus sind nahebei und ziehen durch das goldige, hohe Hafergras.







Da wir ohne Funk arbeiten, hilft das Sprechen mit anderen Fahrern. Doch die etlichen Autos bei einem grossen Baum sehen wir auch von Weitem. Eine Leopardin verspeist ihre Impala Beute. Wir schauen ihr eine Weile zu und dann ist es Zeit, den Heimweg zu starten. Aber nicht ohne nochmals Zebras und diesmal im Abendlicht aufzunehmen.



Duschen und das leckere Abendessen geniessen. Der Schlaf im Busch ist der herrlichste!

25.7. Frühstück ist um 06.00 Uhr und um 07.00 sind wir schon durch das Talek Tor. Der Fehler, den sie gestern am Eingang machten, zieht sich, denn jeder schaut auf die mit Kugelschreiber geänderte Anzahl Tage. Doch die Berechnungen stimmen.
Topis sind schon beim Frühsport und rangeln sich



Wo viele Autos stehen, ist nicht die gratis Eisdiele, sondern Katzen. Unser Gast sieht nun zum 1. Mal eine Löwenpaarung, wenn auch verdeckt vom hohen Gras. Dann gehen sie zusammen ein Stück und pflatsch liegen sie wieder flach bis sie sich nach ca. 20 Minuten wieder paaren. Das geht nun ein paar Tage lang. Es heisst, dass es 3.000 Paarungen benötigt für einen Löwen, der 1 Jahr alt wird, zu zeugen. Nicht jede Paarungssitzung führt zur Trächtigkeit. Die Jungensterblichkeit ist leider sehr hoch.



Wer einmal von der Sucht Vögel zu fotografieren befallen ist, kann es einfach nicht lassen. Vor allem wenn es Arten oder Unterarten sind, die mir für die neue Webseite noch fehlen. Die Rotnackenlerche hat einige Unterarten und eine davon kommt in der Masai Mara vor. Der Graumantelwürger in einigermassen anständiger Pose ist nicht so leicht. Also wieder versuchen.



Wir schauen kurz beim Platz vorbei, wo wir gestern die Leopardin hatten. Aber nichts ist zu sehen. Wenn man einen Ueberblick über den Aufenthaltsort von Herden bekommen will, fährt man auf den Lookout. Dann kann man entscheiden, wohin man fahren will oder sollte.



Wir entscheiden uns für eine Stelle, wo Hoffnung besteht, dass Gnus und Zebras durch den Mara Fluss durchgehen werden. Man sieht, der Mara Fluss hat extrem wenig Wasser, so ähnlich wie der Rhein in Europa. Nilpferde können den Gnus gefährlich werden. Ich habe mal gesehen und noch mit Papierbildern festgehalten, wie ein Nilpferd ein Gnu packt und wegwirft. Mit den grossen Zähnen hinterlässt das böse Wunden.



Wir stehen nun also am Fluss (11.06 Uhr), Gnus sind da und so sind auch einige Zebras. Das Spiel des Hin und Her beginnt. Leider stören auch einige unqualifizierte Fahrer und veranlassen die Gnus vermehrt dem Fluss auf und ab zu spazieren. Hin, da stehen, wieder weg, wieder ans Ufer und wieder weg. Gruppen schliessen sich zusammen, teilen sich wieder und ziehen in verschiedene Richtungen. Einige bleiben stehen, andere laufen. So ziehen sich die Minuten, die zu Stunden werden. Wenn Autos ruhig stehen und nicht in der Ein- und Aussteigschneise stehen, stört das die Gnus nicht. Aber es gibt immer wieder solche, die zu nah ranfahren und nicht leise sein können.





Es ist nun 14.26 und wir schauen uns den Leopardenkater an, der unten am anderen Ufer ruht und wohl auch auf Beute hofft.



Nun haben wir Hunger und suchen uns ein schönes Plätzen – die Spannung und das vergebliche Warten, zehrten. Unser Gast hat sich das nicht so kompliziert vorgestellt. So denken viele…. Während wir essen, beobachten wir Gnus. Nur 2 weitere Autos sind in der Nähe und verhalten sich absolut toll. Entfernt, etwas verdeckt und ruhig. Und nun sehen wir die erste Flussdurchquerung, die ich nur auf Film habe. Setze irgendwann die Clips zusammen und poste den Link.
Auf dem Heimweg finden wir die Tieransammlung. Etwas, was typisch Masai Mara ist.



Es ist kurz nach 16.00 und nach dem vielen Sitzen, muss ich mich bewegen. Das Licht mit dem dunklen Himmel ist toll und die Weisstirnspinte reizen mich mein Glück zu versuchen.



Um 19.00 Uhr, also schon im Dunkeln kommen Zebras an den Talek Fluss, gleich vor dem Aruba Mara Camp. Es gibt Gerdi’s spezielle Gerichte und sie schmecken toll.



Gute Nacht
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14 Aug 2022 04:08 #649274
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  • Sadie am 14 Aug 2022 04:08
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Danke, Elvira, dass du von eurem Besuch in die Mara berichtest. Da bin ich gerne dabei und erinnere mich an unsern Besuch im letzten August. Gerdi und ihr Camp kennen wir nun auch und auch ihr Essen war super. Wir hatten Glück und sahen noch die 4 berühmten Geparde. Das mit dem Speer und Masai…. kam denn der Mann ins Reserve oder hat er den Geparden außerhalb des Reserves erlegt? Wie dem auch ist, sehr schade um das schöne Tier. Wenn der Masai seine Herde verteidigen musste, könnte man es noch irgendwie verstehen, wenn nicht, dann ist es schon fast ein Tiermord. Aber, all das ist ja sehr kompliziert für uns aus andern Ländern.
Weißt du ob es stimmt dass die Masai bei extremer Trockenheit ihre Kühe zum Grasen ins Reserve bringen dürfen?
Liebe Grüsse Von Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic route


Expedition Antarktis:
www.namibia-forum.ch...s-und-s-georgia.html

Island In Herbstfarben
www.namibia-forum.ch...-september-2018.html


Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019

www.namibia-forum.ch...landschaft-2019.html

Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different.
Juni 2018
www.namibia-forum.ch...e-but-different.html

Trip reports in English:

Namibia and KTP 2016
safaritalk.net/topic...-tr-nam-sa-bots-nam/

Botswana 2016:
safaritalk.net/topic...fari-tr-bots-nam-sa/

Tanzania 2015:
safaritalk.net/topic...s-and-lions-in-camp/

Nam-SA-Bots 2014:
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14 Aug 2022 08:46 #649275
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  • Daxiang am 14 Aug 2022 08:46
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Hi Elvira,

vielen Dank, dass du uns mit in die Masai Mara nimmst!

Dein Bericht ist eine schöne Einstimmung, auf das was uns in 3 Tagen erwartet. Nach einem Tag in Nairobi sind wir vom 18. - 29.08. im Malaika Camp.

Liebe Grüße
Konni
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14 Aug 2022 09:08 #649276
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Sadie - es ist komplex. Aber die Maasai treiben ihre Herden weit in die Masai Mara rein. Ich kann nicht sagen, ob es innerhalb oder ausserhalb passierte. Es ist und bleibt aber ein Verbrechen, auch im Auge des Kenianischen Gesetzes.

Konnie - gute Reise und viele tolle Sichtungen.
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21 Aug 2022 18:21 #649797
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26.7. Joseph und ich hatten entschieden, dass wir heute in die Musiara Ecke fahren, um zu sehen, ob die Gnus bei der Serena Lodge durch den Mara Fluss gehen. Das bedeutet, wir fahren entlang des Talek Fluss, wo uns eine riesige Herde Elenantilopen begegnet.



Zebras und der Blick in die Weite…..



Unser Gast ist fasziniert von den Impalaböcken, die sich auch toll nahe beim Auto ohne Scheu aufhalten. Der andere Name ist Schwarzfersenantilope.



Am Mara Fluss finden wir Nilpferde und Krokodile, aber von Gnus keine Spur….. leider



Nilpferde rangeln sich, aber es sieht mehr nach Werbeverhalten als Kampf aus. Es dazu noch einen Kurzfilm geben, denn wir sahen dies öfters.



Joseph stoppt plötzlich und meint da liege eine Schlange. Leider tot und keine Schlange, sondern ein Blue-tailed Snake-eyed Skink. Ich musste da auch nachfragen. Charakteristisch sind die winzigen Beinchen und der lange Schwanz. Schade, ich hätte den gerne lebend fotografiert.



Wir machen es uns zum Picknick gemütlich, bevor wir langsam wieder Richtung Talek fahren. Dort wo es früher bei einem immer noch stinkenden Hippopool, hiess mit dem Auto über Steine hüpfen, haben sie nun zementiert und nun ist es nicht mehr abenteuerlich. Ich habe echt gestaunt! Wir fahren den Talek Fluss entlang. Ich liebe diese romantische Landschaft, die tollen Bäume, die immer anders aussehenden Uferwände und seine Steine.
Man meint sie seien plump und langsam…. Diesen Irrtum haben schon viele mit dem Leben bezahlt. Die rosa Farbe ist ein Sekret, das die Haut gegen Sonnenbrand schützt. Früher wurden aus Nilpferdhaut Peitschen hergestellt. Diese heissen in Kisuaheli heute noch Kiboko, was aber auch Nilpferd heisst. Auch hier wird gerangelt, ist aber Paarung, die im Wasser stattfindet.









Bei einer lieblichen Thomson Gazellen Familie mit Jungem verweilen wir einen Moment.



Vor meinem Zelt hängt ein Flughund an und versuche mein Fotoglück mit wenig Licht. Leider finde ich keinen Deutschen Namen, auf Englisch heissen die Epauletted Fruit Bats. Als ich vom Abendessen zurück kam, spazierte eine Ginsterkatze rum.



Es ist noch Licht und gar nicht so schlechtes. Also lieber Vögel fotografieren, als den Laptop anschalten und arbeiten…. Das geht auch später noch. Auf einer Weissdornakazie sitzt das Weibchen eines Brillenwebers, dann ist das Licht leider weg und die Abendroutine beginnt.

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21 Aug 2022 18:56 #649800
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27.7. Nachdem wir gestern in der Musiara Gegend erfolglos waren, geht es wieder Richtung Lookout und dort an den Mara Fluss. Es tönt vielleicht komisch für einige, aber ich kann mich an dem Bild wenn Zebras und Gnus durch das hohe Rote Hafergras ziehen, nie satt sehen. Drum halt die vielen Bilder…. Es ist 8 Uhr und das Licht leider immer noch schwach. Die Sonne ist hinter Wolken. Im Hintergrund sieht man die Berge im Lobo Gebiet in Tansania.



Ein Sperbergeier balanciert auf einem Olivenbaum. Es ist ganz schön windig. Kadaver haben wir bisher kaum gesehen, was sich aber noch ändern wird.



Kurz vor dem Lookout erspähe ich ein Steinböckchen. Den will ich auf dem Foto. Erst versteckt er sich hinter einem für diese Gegend typischen Termitenhügel und spaziert dann gemächlich etwas weiter ins Gras hinein. Sie sind sich hier Autos gewohnt. Motor aus und ups, er springt nicht mehr an. Joseph macht irgendwas mit den Drähten und schon läuft der Landcruiser wieder.





Bald sind wir wieder am Mara Ufer. Eine Herde steht auf unserer Seite, während andere schon rüber sind. Das kann man am nassen Ufer auf der gegenüberliegenden Seite erkennen. Leider ist ein schwer verletztes Gnu zurück geblieben. Hoffentlich wird es bald erlöst.



Und da stehen sie, die Gnus, die eigentlich über den Fluss möchten. Das Warten und das Hin und Her beginnt wieder. Autos stören natürlich wieder….



Doch da, von der anderen Seite kommen Topis runter und das ist meine erste richtige Topi Flussdurchquerung in all den 23 Jahren in denen ich Guide bin. Topis und Thomson Gazellen werden bei der Beschreibung der Gnuwanderung selten erwähnt, doch auch sie ziehen von der Serengeti in die Masai Mara und zurück.

Topis durch den Mara Fluss

Und wir schauen weiterhin wie die Gnus die Spannung aufrecht erhalten…. Bis sie so um 13.00 auf die Fläche ziehen, wo der Mara Fluss einen scharfen Bogen macht. Leider haben es zu viele Fahrer noch nicht begriffen, dass sie auch wenn sie am Rande fahren, die Gnus verjagen. Und so kam es auch raus….
Während wir also warten und warten, schaue ich zu, wie ein Hippobulle die steile Uferwand runterkommt. Und prompt begegnet er dem Besitzer dieses Territorium. Dies ist ein harmloser Kampf. Oft verletzen sie sich arg mit ihren starken, scharfen Zähnen und es kann gar zum Tod führen. Hier der Kurzfilm, der mehr aussagt als Fotos

Hippos kaempfend





Der Hunger plagt und wir essen gemütlich unter einem Baum. Dann haben wir doch noch Glück und finden eine Herde Gnus und eine Handvoll Zebras, die durch den Fluss gehen. Zeit 15.30 Uhr. Da kaum Auto in der Nähe ist, sind auch keine Motorengeräusche, sondern nur die rufenden Gnus und das Plätschern des Wassers. Wird auf dem Film zu sehen sein.



Kurz vor 17.00 Uhr sind wir wieder im Aruba Camp. Und es hat Licht, also Vögel suchen und finden, bevor es zu düster ist. Der schwarze Senegaldrongoschnäpper / Northern black flycatcher sitzt gut und ein gutes Bild brauche ich noch. Die Palmtaube auf dem Stromkabel, na ja es gibt bessere Umgebungen.





Herr Veilchenastrild lässt sich nicht stören beim Grashalme runterziehen und die Samen fressen.



Ein Maasai kam und sagte er sei ein Ornithologe. Als ich ihm die Bilder zeigten, waren die Identifikationen falsch. Der Senegaldrongoschnäpper wurde ein Schieferwürger und die Palmtaube eine Guineataube…. Mmmhh, ich meinte nur, er soll im Buch nachschauen und sich so nicht als Birder ausgeben. Er gab mir recht und meinte, er müsse wirklich noch viel lernen (gut, ich auch...)

Mal die Neuigkeiten im Computer ansehen, zumal meine private Internetverbindung erstaunlicherweise funktioniert. Schon bald ist es Zeit fürs leckere Abendessen und auf dem Rückweg zum Zelt schauen, ob die Ginsterkatze da ist.
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Letzte Änderung: 21 Aug 2022 19:05 von Bushtruckers. Begründung: Bild vergessen
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