THEMA: Auf der Suche nach „piet-my-vrou"-Sambia Nov 2019
27 Feb 2020 18:57 #581194
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  • Abwehrspieler am 27 Feb 2020 18:57
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Hallo Chrissie
Schöner Reisebericht, auf dem Weg nach SLNP kurz vor Chipata können wir Kigelia Campsite ,als Alternative zu Mama Rula`s empfehlen ,waren schon 2 mal dort und fühlten uns gut aufgehoben ,der Besitzer Ernesto hat auch einige Infos für Reisende ,10 Dollar pro Person
Gruss Mike
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28 Feb 2020 09:14 #581239
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Hallo Freshy,
vielen Dank für deine interessanten Anmerkungen. Ich habe sie in meinem privaten RB eingearbeitet.

Hallo Mike,
vielen Dank für deine Empfehlung einer Campsite bei Chipata. Uns wird es vermutlich nicht in nächster Zeit dorthin verschlagen, aber für andere FoMis ist dein Tipp sicher interessant.

Hoffe, ich kann am Wochenende den nächsten Tag einstellen.
Gruss Chrissie
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28 Feb 2020 17:44 #581276
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hallo chrissie, so nun seid ihr im wildlife camp angekommen und ich steig mal mit ein, bin doch sehr gespannt, was ihr so alles erlebt habt....lg petra
spirit-of-zambia.com
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01 Mär 2020 17:31 #581400
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19.11. SLNP
Die Nacht ist sehr warm, dennoch schlafe ich gut. Der Wecker klingelt um 5 h, fast zeitgleich mit dem Ruf des Schreiseeadlers. Paviane streifen durchs Camp.
Das Wildlife Camp liegt nicht in unmittelbarer Nähe zum Parkeingang, sondern ca. 8 km entfernt. Es gibt andere Camps, die näher am Park liegen, aber durch die Nähe zum Ort lauter sein sollen.
Auf der Fahrt zum Park sehen wir dennoch schon Paviane und verschiedene Vögel. Am Gate bezahlen wir unser heutiges Permit - man kann entweder mit USD (30 $ pP zuzügl. 15 $ für das Auto, wenn es kein sambisches Kennzeichen hat) oder in Kwacha zahlen.
Der Angestellte erzählt uns, dass Löwen im ersten Loop auf der rechten Seite gesichtet wurden. Na dann ist ja wohl klar, wo wir lang fahren. :laugh:

Wir biegen in den Elephant loop ein, uns folgen zwei Fahrzeuge. Zuerst sehen wir nur die Hinterlassenschaften der Namensgeber, aber dann:





Vor 7 h sind schon 27 °C, nicht nur daher fahren wir mit geöffneten Seitenfenstern. Den Gesang der Zikaden haben wir selten lauter gehört.
Im Park ist zumindest etwas ausgeschildert. Da wir kein bestimmtes Ziel haben, biegen wir nach Lust und Laune, mal rechts, mal links ab.










Da die Lichtverhältnisse ungünstig und die Vögel zum größten Teil für meine Kamera weit weg sind, geben meine Bilder nur annähernd wieder, was für ein Vogelparadies die Luangwa Wafwa Lagune ist: Nilgänse, Karminspinte, Graufischer, Silberreiher, Hammerkopf, Hagedash Ibis, Schreiseeadler, Nimmersatt, Perlhühner, Angola-Schmetterlingsfink und heiliger Ibis sowie vermutlich weitere, die wir nicht sehen oder nicht identifizieren können. :whistle:
Jedoch kein Löwe weit und breit.









Vereinzelt verirrt sich eine Tsetsefliege zu uns ins Auto. Eine erwische ich, und ihr Blut (oder unseres :dry: ) verschmiert die Fensterscheibe.
Der Loop hinter der Chipela Chandombo Lagune ist eng und buschig, dass wir an besonders schmalen Stellen Angst um das Solarpaneel haben.









Besonders Christian ist angespannt, wenn Wege buschig und kurvenreich sind, da dann jederzeit unverhofft Elefanten im Weg stehen können. So sind wir froh, als wir wieder offenes Terrain erreichen.







Besonders ich freue mich über die vielen Karminspinte





Da wir ohne Navi und Karte fahren - beides haben wir dabei, aber da wir kein bestimmtes Ziel haben und nicht unter Zeitdruck stehen, lassen wir uns treiben- sind wir an manchen Stellen unsicher, ob wir hier heute schon mal vorbeigefahren sind. Bei solch eindeutigen Zeichen



wissen wir, dass wir nun das zweite Mal vorbeifahren. :lol:


hier zwei lebendige Exemplare

In einem Baum entdecke ich mehrere Vögel:



Zuerst denken wir, es könnten Tauben sein, aber der Schnabel passt nicht zu Tauben. Danke an Solitaire, die sie als als Lappenstare im Schlichtkleid identifiziert hat .Lappenstare haben wir zwar auch schon das ein oder andere Mal gesehen, aber während der Brutzeit, so dass wir nicht selbst darauf gekommen sind.

Wie wir in den nächsten Tagen feststellen werden, lohnt sich ein Stopp am Wasserloch vor der Mfuwe Lodge: Hammerkopf, Nilgans, Reiher, Schreiseeadler, Sattelstörche, African jacana, Weißstirnspinte und heiliger Ibis sowie Hippos.








Von der Mfuwe Lodge ist es nicht mehr weit bis zur Brücke über dem Luangwa nahe des Gates.



Auch ohne Löwensichtung verlassen wir zufrieden erstmal den Park um 10:40 h. Im Park haben wir neben zwei Safarifahrzeugen nur drei oder vier Selbstfahrer gesehen.
Gruss Chrissie
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02 Mär 2020 18:27 #581501
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Im Camp frühstücken wir, dann ist Wäsche waschen angesagt. Zur Belohnung gibt es eine wohlverdiente Abkühlung im Pool. :laugh: Es donnert in der Ferne.

Nicht nur um das Permit (Eintritt ist je Kalendertag zu zahlen und gilt nicht 24 h) auszunutzen, fahren wir gegen 15:45 h noch mal zum Park. Schon unweit des Camps sehen wir Elefanten, aber sie halten sich mehr im Gebüsch auf- kein Wunder bei 38 °C.

Bei dem Vogelreichtum müssen wir jedoch noch an einem Wasserloch außerhalb des Parks halten:




Pelikane- die einzigen in diesem Urlaub


Christian zählt insgesamt 51 Marabus

Dieses Mal biegen wir im Park links ab, denn im Camp haben wir gehört, dass auf dieser Seite morgens Löwen waren. Ob der Angestellte rechts und links verwechselt hat? ;)



Anscheinend, denn fünf Löwenweibchen liegen unter einem Baum und stehen, als wir uns annähern, auf und gehen Richtung Fluss. Die letzte Löwin humpelt.







Der Himmel zieht sich zu. Wind kommt auf, aber durch unser Auto weht kein Lüftchen.


Roadblock - etwas Geduld ist gefragt



Wir schrecken eine Warzenschweinfamilie unterm Baum hoch. Die Muttersau bleibt kurz stehen, bevor sie mit ihren Frischlingen das Weite sucht.





Elefanten sehen wir zu meiner Freude häufig. Hier mit einem der wenigen Safarifahrzeuge.



Die anderen Impalas sind schon aufgesprungen, dieses gönnt mir wenigstens ein Foto.



Es fängt an zu tröpfeln. Wir fahren langsam zum Gate.



Jungtiere, egal welcher Art- sind immer niedlich anzusehen.



Ein letzter Halt auf der Brücke, dann verlassen wir den Park ca. eine halbe Stunde vor Toresschluss (18 h) .





Die Marabus haben schon ihre Schlafplätze auf den Bäumen eingenommen.



Wir bereiten gemeinsam das Essen zu. Einen Beutel Kartoffeln müssen wir wegschmeißen, da sie vermutlich durch die Hitze schimmlig geworden sind. Heute sind die Insekten stärker vertreten, vielleicht durch den zeitweiligen Nieselregen? :unsure:
Nach dem Abwasch sitzen wir noch eine Zeitlang draußen, ab und zu grunzt ein Hippo. Ich bedauere mal wieder, dass ich nicht fähig bin, mit meiner Kamera den schönen Sternenhimmel einzufangen. :(
Hoch zufrieden mit dem ersten Tag im South Luangwa Nationalpark und froh, noch mehrere volle Tage hier vor uns zu haben, gehen wir ins Bett.
Übernachtung: Wildlife Camp
Tageskilometer: 81
.
Gruss Chrissie
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02 Mär 2020 19:08 #581506
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Hallo Chrissie,

vielen Dank für deinen Reisebericht aus Sambia. Ich lese ihn sehr interessiert, weil wir dieses Jahr auch wieder dort unterwegs sein werden. Freue mich auch schon auf die vielen Vögel. Außerdem weckt euer Bericht viele schöne Erinnerungen.
Auch wenn ihr regelmäßig etwas mit dem Regen zu kämpfen hattet, hat euch das Wetter schöne Wolkenhimmel beschert.
Ich bin beeindruckt, dass ihr die Etappe von Lusaka zum South Luangwa an einem Tag gefahren seid. Das war sicherlich anstrengend und sollte man evtl. nicht so planen, oder?

Freue mich auf eure kommenden Erlebnisse.

Viele Grüße
Uwe
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