freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201111. Nov. 2019 · #1
Dies ist trotz der Sonne kein Reisebericht, sondern eine trockene Kurzfassung der Fakten und Erfahrungen. Reisebericht kommt später Route s. Map Reisezeit Abflug in Frankfurt am 10.09., Rückkehr am 14.10. über Kasane - Jo'burg - Frankfurt Aufenthalt in Sambia vom 18.09. bis 09.10. Fahrzeug: Toyota Hilux Bushcamper Gefahrene Kilometer: 5 275 Landkarten: T4A und OSM-Karten auf Garmin Nuevi, was wir in der einen nicht fanden, hatte die andere Karte. Achtung: Know How Papierkarte enthält Fehler, z.B. die Straße D104 Chipata – Mfuwe befindet sich auf der Karte irgendwo westlich von Lundazi an einem Track.
Ländergrenzen 1. Südafrika – Botswana: Stockpoort
Disease Control! Es gibt nur wenige Lebensmittel, die erlaubt sind. Wegen Maul- und Klauenseuche dürfen auch keine verarbeiteten Fleischprodukte eingeführt werden. In Mahalapye gibt es einen Supermarkt mit gutem Angebot. BURS-Straßengebühr entrichten usw, Vordruck aufbewahren, wird bei einer Rückkehr kontrolliert. S. dazu den Thread: https://www.namibia-forum.ch/forum/34-diverses/297806-burs-zahlungen-nur-mehr-in-pula.html
2. Botswana – Namibia: Ngoma Gate Die Straßengebühr von 305 Nam$ bzw. Rand muss auch bezahlen, wer die Strecke bis Katima M. nur einmal für den Transit wählt.
3. Namibia – Sambia: Katima Mulilo
Wer den aufdringlichen Geldwechslern entgehen will, muss sich im Vorfeld privat Kwacha besorgen. Zwar hatte ich nicht den Eindruck, dass man betrogen wird, aber die hektische Meute macht nervös. Ich empfehle, 2000 Kwacha vorher zu besorgen, die über die ersten Tage hinweg in Sambia reichen. Nächster ATM ist in Sesheke. An der Grenze muss mal mit Kwacha, mal mit US$ gezahlt werden. Es geht hier zurzeit noch kontrolliert ruhig zu, die „Beamten“ sind freundlich und hilfsbereit. Ich habe an jedem Schalter als erstes gefragt: „Was brauchen Sie von mir?“ und nach Abschluss der Formalitäten: „Wohin muss ich als Nächstes?“ Das hat gut funktioniert. Kasse ist meist ein Extra-Schalter. Ausgestellt werden: • VISUM: pP 50 US$ • Road Transport Toll (20US$): Wichtig ist, dass auf dem Dokument exakt angegeben ist, welche Straßen man befahren will. Der Vermerk „Throughout the country“ hat bei uns nicht geklappt. • Insurance (K522): Vordruck füllte die Beamtin aus, schnitt den Button selbst aus und klebte ihn auf eine Doppelklebefolie, die wir an der Windschutzscheibe angebracht haben. • Carbon Tax (je nach Hubraum) • Council Fee oder Levy (K50)
Wichtige Dokumente: Pass Internationaler Führerschein Internationale Zulassung (stellt Fahrzeugvermieter aus) Mehrfertigung des Fahrzeugbriefs (muss vom Fahrzeugvermieter beigefügt werden) Der Interpolbeamte prüft anhand der Zulassung und des Fahrzeugbriefs Fahrgestellnummer, Motornummer, Autonummer usw. usf. Er kostet aber nichts extra.
Council District Levy Lt. Hupe (2018, S. 162) nur für Händler von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln. Trotzdem mussten wir kurz vor Sioma K50 Levy gegen Quittung bezahlen. Unwissenheit?
Sambia – Botswana: Kazungula Ausreise ZM: Zoll, Passkontrolle erfolgte innerhalb 20 Minuten. Das Prozedere der „Grenzmafia“ beschreibe ich im Reisebericht. Einreise BOT: BURS fordert eine Nachzahlung von 50 Pula, weil wir zu lange außer Landes waren. Unsere Lebensmittel werden nicht kontrolliert.
Devisen ZAR in Südafrika und Namibia Am Airport Johannesburg am ATM, werden in Namibia akzeptiert
US$ und Kwacha in Sambia Die Dollars haben wir schon zu Hause gekauft, meist aber mit Kwacha gezahlt, das erspart die Umrechnerei. Kwacha werden international nicht gehandelt. Den nervigen Geldwechslern an der Grenze entgeht man, indem man langfristig im Forum anfragt, wer Kwacha aus Sambia mitbringen würde. Eine Wechselstube gibt es bei Katima M. nicht, der nächste ATM ist in Sesheke. Tankstellen nehmen i.d.R. Kwacha. Wir hatten an den ATMs in größeren Städten kein Problem, Kwacha zu ziehen. US$ und Credit Card werden in Lodges gerne akzeptiert.
Pula in Botswana Pula werden international nicht gehandelt. Am Airport Johannesburg sind in der Wechselstube manchmal Pula vorhanden. Auch hier gilt: Bei Freunden rechtzeitig Bedarf anmelden.
Credit Cards: VISA ging immer, Mastercard manchmal
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201112. Nov. 2019 · #2
Teil 2
Unterkünfte bzw. Campingplätze Auf einigen Campingplätzen waren wir allein oder fast allein. Ausgebuchte Plätze, z. T. an Wochenenden, habe ich mit *) gekennzeichnet. Wir hatten alle Unterkünfte im Vorfeld reservieren bzw. buchen lassen, was ausgerechnet im sauteuren Fall KaingU von Nachteil war. Auch z.T. sehr heruntergekommene Plätze waren ordentlich (Klopapier, Seife) und sauber.
Mfuwe, Croc Valley Camp*) Petauke, Chimwemwe Lodge und Campsite Lusaka, Pioneer’s*) Monze, The Moorings Camp Livingstone, Maramba River Lodge Campsite
Kasane, Kubu Lodge, Campsite und Chalet
Straßenzustand Die Straßen und Tracks werden im Hupe Reiseführer zutreffend beschrieben. Doch mit der Zeit gewöhnt man sich auch an die tiefsten Potholes. Die Gravelroads sind aufgrund des harten, lehmigen Untergrunds von besonders bösartiger Qualität. Dasselbe gilt für die zahlreichen Humps vor und hinter Zufahrten zu allen Schulen und kirchlichen Gebäuden, Haltestellen und Dörfern.
Telefon und Internet Telefonieren in Sambia Das Festnetz ist in Sambia, wie in den meisten anderen afrikanischen Ländern, nur sporadisch ausgebaut. Das liegt an den großen Distanzen, die zurückzulegen sind. Dafür wächst das Mobilfunknetz im Land. Allerdings wird es häufig durch Stromausfälle lahmgelegt. Telefonieren ist in Sambia generell sehr billig. Ihr könnt überall Prepaidkarten der zahlreichen lokalen Netzbetreiber für weniger als einen Euro kaufen und diese mit Zahlencodes aufladen.
Internet in Sambia: In den großen Städten soll die Zahl an Internetcafés rasant zunehmen. Die Verbindungen sind jedoch meist sehr langsam und durch die häufigen Stromausfälle wird zusätzlich erschwert, eine längere E-Mail zu schreiben. Auch in den meisten Unterkünften „hängt“ das Internet am Stromnetz. Es empfiehlt sich, Texte vorzufertigen und mit copy & paste einzufügen.
Das Problem mit der Elektrizität Sambia hat Energieprobleme, die auch die Arbeit in der Industrie behindern. Deshalb gibt es tagsüber vielerorts keinen Strom und damit auch kein WLAN, weil der Strom für die Industrie gebraucht wird.
Klima Im September/Oktober 2019 war es in Sambia sehr heiß. 34° – 38°C waren die Regel. Während wir auf unseren früheren Reisen in derselben Jahreszeit davon ausgehen konnten, dass die Temperaturen ab 16 – 17 Uhr erträglich werden, blieb es diesmal bis in die Nacht „schön“ warm. Schon auf der Hinfahrt durch BOT wurde es erst am späten Abend kühler.
Besuchte Nationalparks Während unseres Besuchs waren die hochpreisigen NPs in Sambia völlig ausgetrocknet. Wir hatten kaum Tiersichtungen. (Einzelheiten im gesonderten Reisebericht „Sambia ist nichts für Sissys“.) Südafrika – Marakele NP Botswana – Khama Rhino Sanctuary, Chobe NP Sambia – Ngonye Falls NP, Kafue NP, South Luangwa NP, Livingstone Mosi oa Tunya NP(Wasserfall)
Einkaufen Supermärkte mit umfangreichem Angebot in allen größeren Städten Vielerorts General Dealers oder Groceries mit wenigen Grundnahrungsmitteln wie z.B. Brot, Wasser, einheimische Softdrinks, Öl, H-Milch, Corned Meat, Eier (nur palettenweise)
Straßenmärkte sind für Obst, Gemüse und Salat zu empfehlen Tribal Textiles in Mfuwe ist gut für teure Souvenirs
Vielfältiges Angebot für Touris und Einheimische an der Brücke über den Luangwa (T 4)
Sambias EinwohnerInnen Wir haben die normale, sehr arme Bevölkerung als freundlich, ehrlich, hilfsbereit und nie als „gefährlich“ empfunden. Ausnahmen waren eine korrupte Polizistin in Lusaka, ein unverschämter Begleiter im Mosi oa Tunya NP, Mitglieder der Grenzmafia an der Fähre nach Kazungula. Trinkgelder sind in Lodges und Restaurants inzwischen obligatorisch. Ich habe sowieso den Berichten nicht geglaubt, in Sambia sei die Annahme von Trinkgeldern verpönt.
(Malaria-)mücken und Tsetsefliegen Während unserer Tour haben wir Malarone eingenommen. Vor allem in Livingstone gab es Myriaden von Mücken, die jedoch ungefährlich sein sollen. Das Autoinnere war voll damit, da half kein Doom!!! Jede tote Mücke wurde durch zehn neue ersetzt. Uns wurde von Einheimischen mehrfach berichtet, dass diese Schwärme jedes Jahr im Oktober auftauchen. Tsetsefliegen lieben waldreiche Gegenden. Dann sitzen sie in Gruppen auf den Fenstergummis und Scheibenwischern. Wehe, man muss das Auto verlassen bzw. nur ein Fenster öffnen. Da die Biester lange starke Beißwerkzeuge haben, finden sie immer ein Eckchen, um zu beißen. Die Wirkung entspricht ungefähr der unserer Bremsen. Es sei denn, du trägst von Kopf bis Fuß wattierte Klamotten. Wer will das schon bei Temperaturen bis 40°C. Mehr dazu später im Reisebericht.
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201113. Nov. 2019 · #4
Clamat schrieb:Hi freshy,
Wo war denn dein tolles Moskitonetz?
LG Claudia
Guten Morgen Claudia, wir hatten das Moskitonetz dabei, aber wir konnten es am Bushcamper von Bushlore nicht verwenden, da es seitlich ein 2. "Loch" gab, durch das die Biester eindringen konnten. Außerdem war der Eingangsbereich ins Canopy zu eng, um ein Netz anbringen zu können. Leider! LG freshy
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201116. Nov. 2019 · #5
Ich habe etwas vergessen:
Funktion des SAT Phons Da wir in vier Ländern unterwegs waren, schien uns das Mieten eines SAT Phons am einfachsten. Doch unser SAT Phon hat nicht funktioniert. Wir hätten es brauchen können, als wir auf dem Weg zur KaingU Lodge Campsite vor einem umgestürzten brennenden Baum kapitulieren mussten. In diesem Moment glaubten wir, dass die Baumkronen über uns schuld daran hätten. Später wurden wir belehrt, dass das Gerät vor unserem ersten Gebrauch hätte völlig resettet werden müssen. Da wir nachträglich nichts beweisen können, haben wir uns mit dem Vermieter verglichen.
Hallo freshy, ich bin sehr gespannt auf euren Reisebericht. 😁 😉 Wir waren zwischen July und Mitte August auf eurer Tour unterwegs, zumindest sind wir einem Teil gefolgt. Den Grenzübergang in Katima Mulilo haben wir ebenfalls genommen und ganz ähnliche Erfahrungen gemacht. Die Geldwechsler könnt ihr schnell abwimmeln. Wir hatten Kwacha dabei und haben den Jungs erklärt, dass wir nichts benötigen. Auf der sambischen Seite gibt es übrigens einen ATM und eine Bank. Der ATM ist manchmal "out of order" (ich glaube, die Jungs hängen das Schild nur hin, damit man bei ihnen Geld tauscht). 😈 Es gibt aber auch noch ein Büro zum Wechseln an der sambischen Grenze. Wir haben immer etwas mehr als ihr gezahlt, da wir zweimal nach Sambia eingereist sind, denn wir waren ja zwischendurch für 12 Tage in Malawi und ein Double-Entry Visum kostet 80 US$, sowie die road tax oder Versicherung. Die Campsite der Ngonge Falls hat uns sehr gut gefallen, der Besitzer ist sehr bemüht um seine Gäste und die Lage einmalig! Es ist schade, dass ihr die KaingU Lodge wohl nicht besucht habt. Es ist ein Traum dort! Ein bisschen erstaunt bin ich, weil du schreibst, dass das Pioneer Camp bei Paul am Wochenende ausgebucht ist. Es muss ein Zufall gewesen sein. Wir waren schon so oft dort, auch an Wochenenden war es nie voll. In den letzten Jahren habe ich dort nicht mehr reserviert, wir fanden immer einen Platz. Wie hat euch die Chimwemwe Lodge/Campsite gefallen? Wir kamen an und waren begeistert, doch das änderte sich schnell als wir eine Stunde später von Overlandern umzingelt wurden. 🤩 😈 Ansonsten hatten wir wohl großes Glück, was die Tiersichtungen im Luangwa NP betrafen, bei uns war es noch nicht ganz so trocken. Sicherlich hatte der Fluß etwas weniger Wasser, als in den Jahren davor, aber die Situation ist hier deutlich entspannter als in Namibia gewesen. Ich bin sehr gespannt auf deine Berichte und Bilder und freue mich schon ....
Och ja, meinetwegen kann es auch bald mit dem Bericht losgehen.
Wir waren ja auf ähnlichen Pfaden unterwegs und haben uns nur knapp verpasst.
Ich bin schon gespannt, wie ihr die verschiedenen Stationen so erlebt habt.
Lasst uns nicht so lange warten und haut in die Tasten 🙂
Viele Grüße
Mabe
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200716. Nov. 2019 · #8
Hallo freshy,
darf ich dich fragen, welches Moskitonetz ihr dabei hattet? Ich werde für nächstes Jahr unbedingt welche kaufen, da wir im RF Chalet 2018 fast von Mücken aufgefressen wurden. Mir fehlt aber irgendwie der richtige Durchblick bei all den Angeboten. ich denke, dass Einzelbett-Netze wohl am besten wären?
Liebe Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201116. Nov. 2019 · #9
@Biggi und Mabe: Ich weiß nicht, ab wann ich zum RB komme, denn es liegt im Moment viel Schreibkram auf dem Schreibtisch.
@Jambotessy: Wir haben ein passgenaues Moskitonetz für unseren Bushcamper von AfriCamper, das jedoch bei Bushlore nicht in die Hecktür passte. Folge: In Livingstone waren wir der Mückenplage ausgeliefert.
LLLa Leona2'780 Beiträge · seit 200729. Nov. 2019 · #10
Liebe Freshy Geniale Idea den Bericht aufzuteilen unter facts und story Vielen Dank dafür!
Gruss Leona
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201129. Nov. 2019 · #11
Nachtrag zu KaingU:
Üblicherweise erledige ich meine Angelegenheiten gerne in Eigenregie, was aber nicht immer der erfolgreichste Weg zum Erfolg ist. Erst nachdem alle geschäftlichen Dinge mit Bushlore bzw. der Agentur Kwenda Europa erledigt waren, entschloss ich mich, an KaingU im Kafue NP wegen der blockierten Zufahrt zu schreiben und zwar in deutsch, weil von den beiden Betreiberinnen der Lodge diejenige mit deutschen Sprachkenntnissen die zugänglichere sein soll. Hier Auszug aus dem Text: "Sehr geehrte Damen und Herren, wie im anhängenden Voucher ersichtlich, hatten mein Mann und ich bei Ihnen für 2 Tage vom 25. bis 27. September über Bushlore bzw. die Agentur Kwenda Europa eine Campsite gebucht und bezahlt. Auf der Zufahrt durch den Wald fuhren wir an einigen brennenden Flächen vorbei. ( ... ) bis ein umgestürzter Baum uns den Weg versperrte. (siehe Fotos). Wegen der Schwärme von Tsetsefliegen wagten wir nicht, das Fahrzeug zu öffnen und auszusteigen, um Werkzeug aus dem Canopy zu holen. Das SAT Phon funktionierte nicht. Nach einer längeren Fahrt im Rückwärtsgang fanden wir endlich eine Stelle, wo wir wenden konnten. ( ... ) Die Rangerin am Gate behauptete, nicht telefonieren zu können. Wir fuhren schließlich zu Roy's Camp, um dort zu übernachten. Roy's Mitarbeiter Marc sandte eine SMS, um Sie über die Lage zu informieren. Ihre Campsite kostet laut der aktuellen Ausgabe des Hupe Reiseführers 25 US$ pP und Nacht, die wir ohne Gegenleistung gezahlt haben. Über eine Gutschrift*) in angemessener Höhe würden wir uns freuen."
Kwenda erhielt eine Kopie der Mail. Die Agentur meldete sich am nächsten Tag, die Lodge hätte über Bushlore versucht zu erfahren, warum wir nicht gekommen seien. Von einem Waldbrand wussten sie anscheinend nichts 😕 . Gut, dass wir Fotos gemacht hatten, s. Reisebericht "Sambia ist nichts für Sissys"! Die Kontaktversuche von Roy's Camp waren wohl auch an ihnen vorbei gegangen. Leider gab es dort kein Wifi, sonst hätten wir eine Mail geschickt. Vorwurf an uns, warum wir das SAT Phon nicht genutzt hätten, ach so, stimmt ja, das funktionierte nicht. Aber unser Handy? Da wir uns aufs SAT PHon verlassen hatten, war es in Sambia ohne Chip. Einen Tag später kam die Meldung der Agentur, KaingU hätte die volle Summe zurückerstattet, sie würde unserer CC gutgeschrieben.
*) Die Idee dabei war, diese Gutschrift an jemanden weiterzugeben, der KanigU besuchen wollte, da eine Auslandsüberweisung nicht infrage gekommen wäre.
Fazit: Hin und wieder ist es gut, einen großen Veranstalter hinter sich zu haben, der sich kümmert. Es fragt sich, ob eine private Buchung ebenfalls erfolgreich storniert worden wäre. Interessant bzw. beruhigend ist die Erfahrung, dass man sich in Sambia tatsächlich Sorgen macht, wenn Gäste nicht ankommen. Auf die Idee, dass man nach uns suchen könnte, wäre ich nicht gekommen.
Hallo freshy, OT kürzlich erlebt @ nicht angetretene Buchung in KZN, nur anders rum. Ich stand vor einem verschlossenen Guesthouse (gebucht über Buchungsplattform), Telefone waren auf Rufumleitung geschaltet, die nicht abgehoben wurden, dito keine Reaktion auf E-Mail und SMS. Offensichtlich war ich die einzige Buchung, weil tote Saison, da hatten sie eben keine Lust auf uns und haben dichtgemacht. Das Quartier war anbezahlt, meine Telefonnummer und email hatten sie. Sie haben uns einfach versetzt*). Beschwerden und Rückforderung der Anzahlung wurden ignoriert, dito Beschwerde auf Buchungsplattform, nach zusätzlicher Beschwerde beim dortigen Kundendienst hatte ich innerhalb 5 Tagen das Geld auf KK gutgeschrieben. Grüße, Werner *) und PS: und hatten auch noch die Chuzpe, mich bei der Buchungsplattform als "no show" für die schwarze Liste zu melden.
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201101. Dez. 2019 · #13
Hallo Werner, offensichtlich gibt es Unterkünfte, die sich diesen Umgang mit Gästen leisten können. Ikithe Luxury 😉 Resort hatte für uns nur den Hausmeister und einen Koch vor Ort, weder Wasser, noch Strom, oder gar Klopapier waren vor Ort, obwohl der Agent rechtzeitig gebucht und gezahlt hatte. Wir waren ebenfalls keine Information seitens der Lodge wert. 😠.
Üblicherweise erledige ich meine Angelegenheiten gerne in Eigenregie, was aber nicht immer der erfolgreichste Weg zum Erfolg ist. Erst nachdem alle geschäftlichen Dinge mit Bushlore bzw. der Agentur Kwenda Europa erledigt waren, entschloss ich mich, an KaingU im Kafue NP wegen der blockierten Zufahrt zu schreiben und zwar in deutsch, weil von den beiden Betreiberinnen der Lodge diejenige mit deutschen Sprachkenntnissen die zugänglichere sein soll. Hier Auszug aus dem Text: "Sehr geehrte Damen und Herren, wie im anhängenden Voucher ersichtlich, hatten mein Mann und ich bei Ihnen für 2 Tage vom 25. bis 27. September über Bushlore bzw. die Agentur Kwenda Europa eine Campsite gebucht und bezahlt. Auf der Zufahrt durch den Wald fuhren wir an einigen brennenden Flächen vorbei. ( ... ) bis ein umgestürzter Baum uns den Weg versperrte. (siehe Fotos). Wegen der Schwärme von Tsetsefliegen wagten wir nicht, das Fahrzeug zu öffnen und auszusteigen, um Werkzeug aus dem Canopy zu holen. Das SAT Phon funktionierte nicht. Nach einer längeren Fahrt im Rückwärtsgang fanden wir endlich eine Stelle, wo wir wenden konnten. ( ... ) Die Rangerin am Gate behauptete, nicht telefonieren zu können. Wir fuhren schließlich zu Roy's Camp, um dort zu übernachten. Roy's Mitarbeiter Marc sandte eine SMS, um Sie über die Lage zu informieren. Ihre Campsite kostet laut der aktuellen Ausgabe des Hupe Reiseführers 25 US$ pP und Nacht, die wir ohne Gegenleistung gezahlt haben. Über eine Gutschrift*) in angemessener Höhe würden wir uns freuen."
Kwenda erhielt eine Kopie der Mail. Die Agentur meldete sich am nächsten Tag, die Lodge hätte über Bushlore versucht zu erfahren, warum wir nicht gekommen seien. Von einem Waldbrand wussten sie anscheinend nichts 😕 . Gut, dass wir Fotos gemacht hatten, s. Reisebericht "Sambia ist nichts für Sissys"! Die Kontaktversuche von Roy's Camp waren wohl auch an ihnen vorbei gegangen. Leider gab es dort kein Wifi, sonst hätten wir eine Mail geschickt. Vorwurf an uns, warum wir das SAT Phon nicht genutzt hätten, ach so, stimmt ja, das funktionierte nicht. Aber unser Handy? Da wir uns aufs SAT PHon verlassen hatten, war es in Sambia ohne Chip. Einen Tag später kam die Meldung der Agentur, KaingU hätte die volle Summe zurückerstattet, sie würde unserer CC gutgeschrieben.
*) Die Idee dabei war, diese Gutschrift an jemanden weiterzugeben, der KanigU besuchen wollte, da eine Auslandsüberweisung nicht infrage gekommen wäre.
Fazit: Hin und wieder ist es gut, einen großen Veranstalter hinter sich zu haben, der sich kümmert. Es fragt sich, ob eine private Buchung ebenfalls erfolgreich storniert worden wäre. Interessant bzw. beruhigend ist die Erfahrung, dass man sich in Sambia tatsächlich Sorgen macht, wenn Gäste nicht ankommen. Auf die Idee, dass man nach uns suchen könnte, wäre ich nicht gekommen.
LG freshy
Perfekt, das hat mit/über Julia also geklappt.
Freue mich für Euch.
Alm
freshyThemenstarter3'883 Beiträge · seit 201117. Dez. 2019 · #15
Danke , ALM, ja das ging plötzlich hopplahopp und schwups war auch die Rückzahlung der Buchung da 🙂 . Nochmals danke für den Tipp. Ich melde mich in Kürze wegen der versprochenen Fotos. Ich war nicht sicher, ob du noch Interesse daran hast, weil ihr die Reise verschieben wollt.