Next Level für die Eulenmuckels

Reisebericht 199 Antworten · 36,5k Aufrufe · gestartet 10. Sept. 2023 von Eulenmuckel
1'060 Beiträge · seit 200605. März 2024 ·
Hallo Friederike

Habe ich das jetzt so missverständlich formuliert? Natürlich finde ich nicht das, was die beiden erlebt haben lustig (ganz im Gegenteil), sondern nur die Schreibe darüber.

Liebe Grüsse
Sam
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4'382 Beiträge · seit 201505. März 2024 ·
Hallo Sam - alles gut ! Ich hab’s auch so verstanden wie Du es gemeint hast. Den Eulenmuckelsche Galgenhumor würde ich aber auch im Nachhinein nicht aufbringen!
Liebe Grüße
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200610. März 2024 ·
@Sam und Friederike: Vielen lieben Dank. Wir hatten dich, Sam, schon richtig verstanden. Es freut uns, dass du beim Lesen schmunzeln konntest. Aber Friederike hat natürlich auch Recht. In dem Moment war uns nicht zum Lachen zu Mute. Danke für euer Mitgefühl.

Liebe Grüße
Uwe
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200610. März 2024 ·
Tag 26 – Montag, 17. Juli – Gemischte Gefühle

Kubu Island – Tree Island Campsite

Heute Morgen wurden wir durch das Lauf-Event geweckt. Die ersten Leute spazierten gegen 4:30 Uhr auf der Suche nach einer Toilette um unser Auto. Gegen halb sieben brachen die Läufer dann langsam auf. Sie wollten wahrscheinlich die angenehm kühle Luft in den frühen Morgenstunden nutzen. Gleichzeitig wurden die Quads gestartet, und mit viel Motorenlärm und Getöse wurden die Läufer begleitet. Das waren wir ja mittlerweile schon gewohnt.
Uwe stand als erster auf, kochte Kaffee und setzte sich in die erste Sonne neben das Auto. Ruth kam ein wenig später aus dem Camper, und zusammen frühstückten wir.

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Kalahariheckensänger

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Dann packten wir zusammen und fuhren gegen den Uhrzeigersinn um Kubu Island. Das ganze Ausmaß der Spaß-Gesellschaft offenbarte sich erst heute Morgen so richtig. Wie bereits gestern Abend schon fielen uns jetzt die unzähligen Extra-Spuren und Schleifen der Fahrzeuge noch mehr auf, die überall auf der Salzpfanne gezogen waren. Auf der ganzen Insel fand sich Müll oder wenigstens Klopapier, und viele der tollen Baobabs waren mit Namen von Besuchern verziert. Es war wirklich schockierend. Ruth blickte auf die Ebene und konnte ihre Tränen nicht zurückhalten. Was für ein Unterschied zu damals. Das Lauf-Event war eine Sache, das rücksichtslose Verhalten einiger Besucher eine andere. Warum setzten die Mitarbeiter am Gate ihre Regeln nicht einfach um und kassierten jeden ab, der sich nicht daran hielt? Das hier sollte der heilige Ort der San sein? Wo war der Respekt geblieben, sich über einen so schönen Platz einfach nur zu freuen? Warum muss man alles – wenn auch nur gedankenlos –kaputt machen? Ruth bekam sich gar nicht wieder ein.
Wir kletterten noch kurz in den Felsen herum, aber die gute Laune wollte einfach nicht zurückkommen. Dann verabschiedeten wir uns von der Insel

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(… wohl erst mal nicht) und fuhren zurück zum Gate, wo heute Morgen niemand anwesend war. Wahrscheinlich hatten sich alle versteckt, denn Ruth war mittlerweile richtig wütend und hätte gerne mal mit jemandem gesprochen. Wir nahmen die Straße nach Nordwesten Richtung Gweta und ließen Lekhubu heute mit einem ganz anderen Gefühl als damals zurück.

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Nach ein paar Kilometern kamen wir an den Vet-Zaun. Ruth öffnete das Tor, aber dann kam auch schon der Anwohner, der wohl nicht nur für das Tor, sondern auch für die dahinter liegende Campsite „Makgadikgadi Adventure Camp“ verantwortlich war. Wir wechselten ein paar Worte. Er erläuterte uns den weiteren Weg, und wir gaben ihm auf seine vorsichtige Bitte nach einer Kleinigkeit zu essen ein Paket Schwarzbrot.
Zunächst fuhren wir unmittelbar am Zaun nach Westen,

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dann bog der Weg etwas nach Norden ab. Nach vielen Kilometern durch Savanne und Mopane-Wälder führte die Piste quer über eine Salzpfanne. Dort war der Untergrund meist am besten, sehr eben, und wir konnten flott fahren.

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Auf halber Strecke gab es wieder einen Aussichtspunkt mit einer Plattform.

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Die lange Fahrerei strengte uns beide an, so dass wir schon kurz überlegten, einfach nur bis Gweta zu fahren und im Planet Baobab zu übernachten. Ruth haderte außerdem noch immer mit den Ereignissen der letzten Tage. Da fährt man stundenlang durch die Pampa und gerät immer wieder an Reisende, die absolut keinen Sinn für Stille und Natur haben. Wie konnte man nur so viel Pech haben? Was hatten wir im zurückliegenden Jahr nur verbrochen, dass hier alles so schief laufen musste? Was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste oder zumindest kurzfristig vergessen hatte, war, dass sich letztendlich viele Dinge im Leben wieder ausgleichen. Etwas später auf unserer Reise sollten wir so viel Glück brauchen, dass wir zuvor erst einmal eine ganze Menge Pech ansammeln mussten. In dieser Phase befanden wir uns bis gerade eben noch, so dass Ruth mittlerweile davon ausging, überhaupt nirgendwo mehr ihre Ruhe zu haben. Uwe musste seine ganzen Überredungskünste aufbringen, um sie weiterhin für unsere ursprüngliche Route zu begeistern, aber schließlich bogen wir doch nach Westen Richtung Makgadikgadi Pan Nationalpark ab. Es folgte eine Wasserstelle, an der viele Pferde und Rinder standen.

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Der Weg zog sich endlos durch Graslandschaften mit Büschen und Bäumen. Immer wieder tauchten einzelne Häuser und Rinder- oder Ziegenherden auf. An einer Stelle kamen wir vom Hauptweg ab und fuhren geradewegs auf eine kleine Ansiedlung zu. Ein Mann trieb seine Rinderherde vor sich her. Wir hielten und fragten nach dem Weg. Er sagte lachend, wir seien falsch abgebogen, dürften nun aber über sein Grundstück fahren. Peinlich, denn wir standen eigentlich eh schon mitten in seinem Vorgarten. Sein Name war Hafa, und er öffnete extra ein Tor, damit wir nicht umkehren mussten. Neben ihm stand seine kleine Tochter, und er fragte nach ein paar Süßigkeiten für sie. Wir gaben ihm ein paar Gummibärchen, dann fuhren wir an Hühnern und Kühen vorbei über seinen Hof. Es war eine kurze, aber nette Begegnung.
Ein paar Kilometer weiter hielten wir beim ehemaligen Chapman‘s Baobab. Dieser ehemals sicherlich sehr eindrucksvolle Baum war im Jahr 2016 zusammengebrochen. Noch immer standen dort die Monument-Tafeln, ansonsten sah man nur noch die Überreste dieses über 500 Jahre alten Baumes. Die Massen an Holzsplittern ließen aber immer noch erahnen, wie groß dieser gewesen sein musste.

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Die Strecke wurde ein wenig unübersichtlich, weil auf dem GPS viele kleine Wege verzeichnet waren. Plötzlich tauchte ein Schild auf, das uns die Weiterfahrt untersagte. Es handele sich um eine private Konzession, und die Durchfahrt sei verboten. Also umfuhren wir das Gebiet nördlich, kamen dann aber auch wieder an ein künstlich angelegtes Wasserloch, an dem gerade ein paar Elefanten tranken. Sie entfernten sich schnell, als wir eintrafen.
Gegen 14:30 Uhr erreichten wir das östliche Xirexara Gate des Nationalparks, das jedoch unbesetzt war.

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So fuhren wir in den Park. Die Fahrspuren waren so von Tierfährten zertrampelt, dass wir uns sicher waren, dass hier schon länger kein Wagen mehr gefahren war. Abgesehen vom unbesetzten Gate waren wir auch seit Stunden keinem anderen Fahrzeug mehr begegnet. Nichts desto trotz traute Ruth dem Braten nicht und rechnete nach den Erfahrungen der letzten Tage wieder mit einer Menschenansammlung auf unserer nächsten Campsite. Wahrscheinlich würden sie sich extra mit dem Helikopter dorthin einfliegen lassen.
Auffällig waren die vielen Palmen, die hier überall vereinzelt oder in kleinen Grüppchen wuchsen.

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Außerdem sahen wir auch wieder mehr Tiere.

Doppelband-Rennvogel

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Über die weiten Ebenen verteilt weideten Zebras, Springböcke und Oryx. Hörnchen wuselten auf dem Boden herum, verschwanden blitzschnell in ihren Löchern, um gleich darauf wieder zu erscheinen. Wir trafen auf Strauße und eine riesige Herde Gnus mit mehr als 200 Tieren

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Die Fahrt zog sich länger als erwartet, war aber wegen der vielen Tiere abwechslungsreich. Unzählige Gackeltrappen flogen auf und davon, ein paar Falken saßen auf den wenigen Büschen, und Frankoline huschten umher.

Rebhuhnfrankolin

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Ab und zu hielten wir und machten Fotos, aber die meiste Zeit drückte Uwe aufs Tempo, damit wir nicht zu spät bei der Tree Island Campsite ankamen. Denn wieder einmal saßen wir von morgens bis abends im Auto und hatten keine richtige Pause. Das zerrte schon ein wenig an unseren Nerven, und wir nahmen uns wieder einmal vor, kleinere Etappen zu planen.
Ein paar Kilometer vor dem Ziel stand sogar noch ein wenig Wasser in einer Senke, und wir überlegten kurz, ob hier ein Weiterkommen möglich war. Das wäre es jetzt so knapp vor dem Ziel noch gewesen, aber nach einer schnellen Begutachtung waren wir uns sicher, dass der Untergrund fest war, und alles ging gut. Wir erreichten das sehr abgelegene Camp gegen fünf Uhr und hatten diesen Spot tatsächlich für uns alleine. Nach der langen Autofahrt spazierten wir ein wenig herum und entschieden uns schließlich für Stellplatz Nummer 2. Dort schlugen wir das Lager auf, genossen den Sonnenuntergang und machten Feuer. So hatten wir uns das vorgestellt. Ein paar Vögelchen zirpten in den Ästen, eine Maus raschelte im Gras, und sonst war nichts zu hören.

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Wir freuten uns über zwei Löffelhunde, die auf der Suche nach Nahrung langsam in unsere Richtung geschnüffelt kamen, bevor sie abdrehten und hinter einem kleinen Hügel verschwanden. Uwe testete die Außendusche an unserem Camper, und sie funktionierte prima. Die vorhandene Einrichtung auf der Campsite wollte er nicht benutzen, da es schon zu spät war.

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Als die Sonne untergegangen war, saßen wir noch lange einfach nur da und genossen das Nachglühen und das Farbenspiel am Himmel. Juhu! Das Uns-gehört-die-Welt-Gefühl war zurückgekommen!

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Zum Abendessen grillten wir noch einmal Wildfilet und aßen dazu griechischen Salat. An einem großen Feuer und unter vielen blinkenden Sternen war unsere kleine Afrika-Welt wieder in Ordnung.

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zuletzt bearbeitet 10. März 2024
8'714 Beiträge · seit 201010. März 2024 ·
Hallo Ihr Zwei,

ich weiß, es war nicht lustig für euch vor Ort und ich erinnere mich noch sehr gut daran, dass ich das zweifelhafte Vergnügen hatte, ein Video von Ruth von Kubu Island noch während eurer Tour zugespielt bekommen zu haben, welches mir echt Angst in Bezug auf unseren damals kommenden Aufenthalt auf der Kudiakam Pan gemacht hat 🤩 . Aber trotzdem musste ich beim Lesen gerade wieder herzhaft lachen:
Eulenmuckel schrieb: Wahrscheinlich hatten sich alle versteckt, denn Ruth war mittlerweile richtig wütend und hätte gerne mal mit jemandem gesprochen.
😗 😄 😄 😄 Kopfkino!
Das zerrte schon ein wenig an unseren Nerven, und wir nahmen uns wieder einmal vor, kleinere Etappen zu planen.
Ich schmeiß mich wech 🤪 😄 ! Never ever wird da was draus..... 😎
Als die Sonne untergegangen war, saßen wir noch lange einfach nur da und genossen das Nachglühen und das Farbenspiel am Himmel. Juhu! Das Uns-gehört-die -Welt-Gefühl war zurückgekommen!
Ach wie schön 🙂 - ich dachte schon, Ihr könnt einfach keine Salzpfannen.... 🙄 .
Wie konnte man nur so viel Pech haben? Was hatten wir im zurückliegenden Jahr nur verbrochen, dass hier alles so schief laufen musste? Was sie zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste oder zumindest kurzfristig vergessen hatte, war, dass sich letztendlich viele Dinge im Leben wieder ausgleichen. Etwas später auf unserer Reise sollten wir so viel Glück brauchen, dass wir zuvor erst einmal eine ganze Menge Pech ansammeln mussten.
Das ist ja nun nicht so lustig - und mir graut ein bisschen vor der Story, auch wenn ich sie kenne. Man mag sich einiges einfach nicht ausdenken 😮 .

Frohes Weiterschreiben - und einen schönen Sonntag nach NRW!

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 10. März 2024
3'883 Beiträge · seit 201110. März 2024 ·
Hallo liebe Ruth und lieber Uwe,
danke für euren Bericht von der Jungfernfahrt eures Campers. Eure Erlebnisse mit diversen Mit-Campern verwundern mich nicht. Wir sind seit nunmehr 52 Jahren per Camping unterwegs und müssen leider feststellen, dass sich viele Zeitgenossen zum Nachteil anderer entwickelt haben. Laut, ungewollt oder gewollt aufdringlich, rücksichtslos im Hinblick auf Natur und Mitmenschen. Ob an der Müritz, am Comersee oder im KTP - an ähnliche Erlebnisse erinnere ich mich mit Grausen. Ich gönne euch von ganzem Herzen diesen ruhigen zuletzt geschilderten Stellplatz und wünsche euch, dass dieser einen ganz besondern Platz in eurer Erinnerung einnimmt. Auch wir behalten ein paar solcher besonderen Plätze in unserer Erinnerung. Sie entschädigen für manches negative Erlebnis.
Herzlichst
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
2'519 Beiträge · seit 200911. März 2024 ·
Ihr lieben Muckels,

obwohl ich die Story in erzählter Form ja schon kannte, lassen mich die Bilder dazu sprachlos zurück.
Ruth, ich kann deinen Wunsch, mal mit Jemandem vor Ort darüber zu sprechen nur allzu gut verstehen.

Leider habe ich schon öfters festgestellt, dass, wenn man an einen besonderen Ort zurück kehrt, sich die Magie des vormaligen Besuchs nicht wieder finden lässt.

Auch wenn es für euch damals sicher schmerzhaft und nur schwer erträglich war, habt ihr die Situation nachträglich sehr humorig beschrieben.

Und besonders gefreut habe ich mich über das Foto von dem Frankolin, das ich selbst noch nicht gefunden habe.

Liebe Grüße, Matthias
NAM die Fünfte – und immer noch kein Sossusvlei - 2013 , Der (ganz alte) Südwesten - 2014 , Die Märchentour - 2014/15 , Kavango, Kwando, Kalahari - 2016 , Just Birds - 2017 , Unter Eulen und anderen Käuzen - die O-S-T 2017 , NAM die Elfte 2018, Caprivi satt - 2019
2'192 Beiträge · seit 201611. März 2024 ·
Hallo,

danke für Euren amüsanten Bericht. Wer schreibt eigentlich bei Euch?

Und Uwe, Du hast es nicht leicht mit Deiner Frau. Nie einverstanden mit den Campnachbarn. 😉 Ich kann mir das gut vorstellen, mein Mann liebt es auch nicht, wenn ich Stress mit anderen mache, weil mir etwas nicht passt. Aber er sagt immer: Happy wife, Happy Life.

Und Cliffhanger liebe ich ja, bin gespannt, wie das mit dem Glück gemeint ist.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
169 Beiträge · seit 202014. März 2024 ·
Lieben Eulenmuckels!

vielen Dank über so ein toller Bericht!
So, wie er geschrieben ist und wie die Fotos nach einander gepostet sind - das alles weckt bestimmte Atmosphere!
Wir sin im September auch in Botswana unterwegs und ich hätte eine Frage. Ihr schreibt dass in Maun gibt ein neuen Shopping Mall. Welches ist es? Wo kann man die Suppliers einkaufen?
Das beste Essen gibt es bei Hilary's so weit ich verstehe, richtig? Oder könnt Ihr noch etwas empfehlen?
Danke!

lg Elena
Meine Reiseberichte: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/306267-photografrican-adventures-von-elena.html
2'319 Beiträge · seit 201115. März 2024 ·
ElenaHanak schrieb:Lieben Eulenmuckels!

vielen Dank über so ein toller Bericht!
So, wie er geschrieben ist und wie die Fotos nach einander gepostet sind - das alles weckt bestimmte Atmosphere!
Wir sin im September auch in Botswana unterwegs und ich hätte eine Frage. Ihr schreibt dass in Maun gibt ein neuen Shopping Mall. Welches ist es? Wo kann man die Suppliers einkaufen?
Das beste Essen gibt es bei Hilary's so weit ich verstehe, richtig? Oder könnt Ihr noch etwas empfehlen?
Danke!

lg Elena
Hallo Elena,

die "neue" Mall nennt sich Delta Palms Shopping Centre und befindet sich im Boseja Ward auf der rechten Seite des Thamalakane Rivers.
In der Mall dort gibt es auch einen Superspar, der jedoch im letzten Mai im Vergleich zum "alten" Safari Spar im Zentrum Mauns mehr als dürftig bestückt war. Genau aus diesem Grund sind wir dann auch zum "alten" Spar gefahren und haben unseren Einkauf dort erledigt.

Bezüglich kulinarischen Genußes soll Marc's Eatery ebenfalls sehr empfehlenswert sein.
Auch Dusty Donkey Café quasi vis-à-vis des "alten" Spars bietet mit LIebe hergestellte Gerichte.

Herzliche Grüße

Alm
zuletzt bearbeitet 15. März 2024
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200615. März 2024 ·
@Bele:
ich dachte schon, Ihr könnt einfach keine Salzpfannen
Das Gefühl hatten wir auch. 😉
Aber man kann ja daran arbeiten.

@freshy: Danke für euer Verständnis. Es tut gut zu hören, dass auch andere ähnliche Erfahrungen machen.

@Matthias:
Leider habe ich schon öfters festgestellt, dass, wenn man an einen besonderen Ort zurück kehrt, sich die Magie des vormaligen Besuchs nicht wieder finden lässt.
Zum Glück gilt das nicht immer. Wir haben auch schon gemeinsam mit dir Orte zum zweiten Mal besucht, und es war erneut grandios.

@Gabi: Wir schreiben beide: Ich die Rohfassung vor Ort, und Ruth überarbeitet das Ganze dann, damit auch andere es lesen wollen.

@Elena und Alm: Alm hat dir deine Fragen ja schon beantwortet. Wenn du in Maun die mittlere Brücke über den Thamalakane nimmst (am Kreisverkehr), dann fährst du auf der Ostseite des Flusses direkt auf die Mall zu. Sie ist gegenüber der großen Ampelkreuzung. Wir waren im Juli und im Oktober dort im Spar und fanden die Auswahl sehr gut.
Da wir manchmal etwas autistisch veranlagt sind, gehen wir immer zu Hilary's, wenn wir nach Maun kommen. Daher können wir zu den anderen Restaurants nichts sagen. Aber von Marc's Eatery haben wir auch schon öfters gehört. Das soll gut sein.

Liebe Grüße
Uwe
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200615. März 2024 ·
Tag 27 – Dienstag, 18. Juli – Makgadikgadi von Ost nach West

Tree Island Campsite – Boteti River Camp

Welch eine ruhige Nacht. In himmlischer Abgeschiedenheit – der nächste Mensch war vielleicht 20 Kilometer entfernt – schliefen wir, bis uns die ersten Vogelrufe weckten. Die Luft war recht frisch, daher frühstückten wir nicht sehr lange,

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sondern machten voran und fuhren gegen halb neun Uhr los.

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Die Sonne stand noch tief und goss ein warmes Licht über die weiten Grasebenen und kleinen Salzpfannen, an denen wir vorbeikamen. Sehr viele Termitenschmätzer saßen auf Büschen oder flogen durch die Luft.

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Neben der Fahrbahn schreckten zwei Löffelhunde auf, die wir erst bemerkten, als sie vor uns davonliefen. Zum Glück drehten sie sich nach einigen Metern nochmal um.

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Nach ein paar Kilometern machten wir einen kleinen Abstecher nach Osten und schauten uns die Njuca Hills Campsite an. Die Stellplätze lagen auf einem kleinen Hügel, hatten ebenfalls Eimerdusche und Plumpsklo und eine schöne Aussicht. Zwei Weißbürzel-Singhabichte flogen von einem Baum auf, der eine trug eine Beute. Sie verschwanden aber so rasch, dass wir nicht genau erkennen konnten, um was es sich handelte.
Dann fuhren wir Richtung Khumaga. Die Strecke verlief gerade nach Westen, die Fahrbahn wurde immer übler. Entweder bestand sie aus fiesem Wellblech oder war total tiefsandig. Wir reduzierten den Reifendruck und fuhren möglichst zügig über die Bodenwellen. Das klappte zwar einigermaßen, und das gute Fahrwerk tat seinen Teil, aber dennoch wurden das Auto und wir ordentlich durchgeschüttelt, und in den Schubladen wurde alles durcheinandergerappelt. Wir waren froh, wenn wir kurz anhalten und verschnaufen konnten. Abschnittsweise fuhren wir entlang abgebrannter Grasebenen durch trostloses schwarz-graues Ascheland. Wir sahen einige Strauße und ein paar einzelne Oryxantilopen.

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Hier hielten wir uns nicht lange auf und folgten ohne große Umwege den Wegweisern Richtung Boteti.

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Als wir dort ankamen, sahen wir auch wieder mehr Tiere, obwohl wir feststellen mussten, dass der Boteti im Grunde kein Wasser mehr führte. Von einem Fluss war ohnehin nicht mehr zu reden. An manchen Stellen im Flussbett stand in weit auseinanderliegenden, seichten Tümpeln noch ein wenig Wasser. Dort konzentrierten sich alle Wildtiere: Unmengen an Zebras, viele Gnus, einige Elefanten, Giraffen und Hippos. Es war traurig zu sehen, wie all die vielen Tiere mit dem kleinen Rest Wasser auskommen mussten.

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In den trockenen Flussauen sahen wir einen noch sehr gut erhaltenen Elefantenkadaver. Friedlich, als hätte er sich zum Schlafen niedergelegt, ragte der graue Leib neben einer Gruppe Hippos empor. Lange konnte er dort noch nicht liegen, denn es waren noch keine Geier zu entdecken. Wir fuhren an der Khumaga Campsite vorbei ein Stück nach Norden, dann kehrten wir um und verließen den Nationalpark. Am Tor bezahlten wir noch die Parkgebühr für gestern und heute.

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Durch den trockenen Fluss konnten wir nun leicht selbst fahren, wo sonst die berühmte Fähre Autos auf die andere Seite bringt.

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Im Ort fuhren wir zum Boteti River Camp, wo wir schon vor Mittag eintrafen. Wir waren noch die einzigen Gäste und erhielten Campsite Nummer 1. Dort machten wir eine sehr lange Mittagspause, aßen Avocado-Thunfisch-Salat, duschten und ruhten uns aus. Nach den letzten Tagen ohne Pause tat dies richtig gut.

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Ruth versuchte, ein paar Vögel auf dem Gelände des Camps zu finden.

Rotbauchwürger

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Camaroptera

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Schieferschnäpper

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Maskenbülbül und Weber

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Erst kurz vor vier brachen wir zu einem letzten Gamedrive auf, fuhren nochmal in den Park

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und knapp 10 Kilometer nach Norden zu den Hippo Pools. Aber auch dort war es dasselbe Bild: Totale Dürre

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oder nur wenig Wasser, um das alle Tiere konkurrierten.

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Ein Stück fuhren wir unten am ausgetrockneten Boteti entlang und kamen nun genau an dem nur wenige Tage alten Elefantenkadaver vorbei. Und jetzt hatten sich auch schon die ersten Gäste zum Leichenschmaus eingefunden und warteten in den Wipfeln der umliegenden Palmen darauf, dass das bevorstehende Festmahl beginnen konnte.

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Bei schwindendem Licht machten wir uns zum Sonnenuntergang hin wieder langsam auf den Heimweg.

Gabelracke

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Von überall her strebten die Tiere zu den letzten verbleibenden Pfützen, und es hing dichter Staub in der Luft.

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Gegen sechs Uhr verließen wir am Gate wieder den Park. Uwe wollte nach zweimaligem Registrieren eigentlich direkt vorbeifahren, als ihm jemand durch Winken bedeutete, dass er ins Büro müsste. Also wurde brav angehalten und Folge geleistet. Im Büro war schon alles stockdunkel. Eine Rangerin leuchtete mit ihrer Handylampe. Uwe notierte alle für das Ausgangsregister wichtigen Daten. Lediglich die Nummer unseres Permits wusste er nicht auswendig, denn dieses lag im Auto. Das sollte aber kein Problem sein, denn diese Information fehlte mindestens bei jedem zweiten Eintrag im Buch. Aber nein: „That’s important!“ Uwes Hinweis, dass die vorherigen Einträge anscheinend auch in Ordnung gewesen waren, wurde mit einem erneuten: „But it’s important!“ quittiert. Aha! Uwe starrte die Rangerin an. Diese verzog keine Miene. Uwe musste grinsen und wandte sich mit einem „If it’s IMPORTANT, I will go to the car and bring the permit“ von der Dame ab. Hochzufrieden registrierte sie, wie er danach die gewünschte Nummer in die Liste schrieb und nun alles in bester Ordnung war.
Im Camp zurück machten wir Feuer, kochten Kartoffeln und grillen eine Boerewors. Nun ist unser Kühlschrank fast leer, wenn wir morgen wieder nach Maun kommen.

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zuletzt bearbeitet 26. März 2024
779 Beiträge · seit 200616. März 2024 ·
Ihr Lieben,

ich hatte in den letzten Wochen ein wenig den Anschluss verpasst und nun alles in einem Rutsch nachgelesen - genau die richtige Beschäftigung für einen verregneten Vormittag im Bademantel auf der Couch. Und ich sitze hier jetzt mit einem ziemlichen Kloß im Hals. Natürlich zeigt ihr wieder herrliche Bilder und eure Schreibe macht richtig Spaß auf Mehr, aber was ihr unterwegs mit den unterschiedlichsten Touristen erlebt habt, macht mich wütend, sprachlos und traurig zugleich und genauso wie ihr verstehe ich einfach nicht, warum sich Menschen so verhalten - insbesondere in der Einsamkeit und Stille des afrikanischen Buschs. Es ist schlimm zu lesen (und auch selbst mitzuerleben), wie rücksichtslos und inakzeptabel sich (mittlerweile) viele Mitmenschen gebaren. Ihr habt aber immer das Beste draus gemacht und ja, vielleicht ist es alles irgendwie doch Karma...

Ich hoffe, dass ihr auf dem weiteren Weg nicht mehr zu viele unliebsame Begegnungen hattet - die mit dem Leo haben mich übrigens den Atem anhalten lassen vor Spannung!!

Ganz liebe Grüße und ein schönes Wochenende für euch!
Tanja
4'533 Beiträge · seit 200716. März 2024 ·
Liebe Eulenmuckels,

wir waren seinerzeit bei Euren mündlichen Schilderungen der Erlebnisse schon schockiert und fassungslos.
Jetzt bin ich ganz bei Tanja, die das gut in Worte gefasst hat!

Danke für den klasse Bericht!

Liebe Grüße vom Carsten....... der total fett im Namibiafieber ist 😉
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200626. März 2024 ·
@Tanja: Vielen Dank für deine Worte. Was den Rummel angeht, hatten wir sicherlich etwas Pech mit dem langen Feiertagswochenende in Botswana.
Unliebsame Begegnungen mit Menschen oder Tieren hatten wir auf dieser Reise keine mehr.

@Carsten: Vielen Dank. Im Namibiafieber sind wir eigentlich immer. 😉 Freuen uns, dass es euch auch wieder erwischt hat.

Liebe Grüße
Uwe
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200626. März 2024 ·
Tag 28 – Mittwoch, 19. Juli – Zurück nach Westen

Boteti River Camp – Palm Afrique Lodge, Ghanzi

Eine weitere ruhige Nacht. Eigentlich schade, dass uns dies hier besonders auffällt. Selbst das Kleinkind auf dem Stellplatz nebenan schlief zwölf Stunden lang durch. Wir erlebten vor dem Aufstehen ein wunderbares Tierstimmen-Konzert. Hippos, Zebras, Schreiseeadler, Tokos, Frankoline, Rotbauchwürger und viele weitere Rufe drangen in unser Zelt. Da es draußen recht kühl war, blieben wir noch ein wenig in den Schlafsäcken liegen. Wir warteten, bis die ersten Sonnenstrahlen unseren Platz erreichten, bevor wir aus dem Auto stiegen. Auch die Camp-Katze hatte sich eine Stelle gesucht, an der sie die Sonne streichelte.

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Es gab nicht viel zu erledigen, außer etwas Luft in die Reifen zu pumpen, da wir ab jetzt wieder hauptsächlich auf Teer unterwegs sein werden.

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Dann bezahlten wir das Brennholz und schauten vom Deck der Lodge über den trockenen Boteti. Dabei unterhielten wir uns ein wenig mit unseren Campnachbarn, einem Paar – sie US-Amerikanerin, er Belgier – die nun in Sambia leben und ebenfalls Urlaub machten.
Danach brachen wir auf und fuhren entlang des Boteti nach Norden und dann auf der A3 westlich nach Maun. Beim Tanken kontrollierten wir Kühlwasser und Motoröl und fuhren dann selbstverständlich zu unserem Lieblingsrestaurant. Hilary erwartete uns bereits. Wir waren spät genug, um schon Mittagessen zu bekommen. Wir aßen mit Curry-Huhn gefüllte Avocado mit verschiedenen Salaten. Es schmeckte fantastisch.

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Uwe probierte anschließend noch einen Aprikosen-Crumble mit Vanilleeis. Weil es bis zum Herbst unser letzter Besuch dort war, ließen wir uns besonders viel Zeit und genossen Kaffee und Kakao. Dann verabschiedeten wir uns von Hilary.
Nachdem wir uns ein letztes Mal durch die Innenstadt von Maun gekämpft hatten, ging es auf der A3 nach Westen. Bis Ghanzi hatten wir 300 Kilometer zu fahren. Es war nicht sehr viel Verkehr, nur die Ziegen, Kühe und Esel machten das Fahren von Zeit zu Zeit zum Abenteuer. Außerdem bemerkte Uwe am Auto ein Lastwechselverhalten, wenn er vom Gas ging, bremste oder wieder beschleunigte, das ihn beunruhigte. Das Auto machte jedes Mal einen kleinen Schlenker nach rechts oder links, so als würden wir von einem plötzlichen Windstoß getroffen. Uns fiel aber kein Grund hierfür ein, so dass uns erst mal nichts anderes übrig blieb, als dies weiter zu beobachten und bei nächster Gelegenheit fachkundigen Rat einzuholen.
Nach 16 Uhr erreichten wir hinter Ghanzi die Palm Afrique Lodge. Auf der Campsite waren außer uns noch vier deutsche Jungs, die gerade eine Art freiwilliges soziales Jahr an verschiedenen Orten in Namibia absolvierten und auf dem Rückweg von einer kleinen Ferientour nach Botswana waren.
Wir duschten und schauten auf dem Gelände ein wenig nach Vögeln. Dann setzten wir uns in den Camper und ruhten uns aus. Die Jungs nebenan beschallten uns mit Gangster-Rap und machten dazu Liegestütze. Das hatten wir auf dieser Reise auch noch nicht. Noch fanden wir es ganz amüsant. Mal schauen, wie lange sie heute Abend durchhalten.

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Rotbauchwürger

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Kurz vor Sonnenuntergang lärmte eine Schar Elsterdrosslinge über den Platz. Auf ihre ganz eigene geschwätzige Art machten die Vögel der Musik der Jungs Konkurrenz.

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Um 19 Uhr gingen wir zum Abendessen, um nicht selbst kochen zu müssen. Zusammen mit einem anderen deutschen Paar waren wir die einzigen Gäste im Restaurant. Es gab eine Möhren-Ananas-Cremesuppe und anschließend einen Riesenteller mit Rind- und Lammfleisch, Pommes und Gemüse. Diese Portion war nicht zu schaffen. Es tat uns leid, etwas liegen lassen zu müssen, aber es war einfach zu viel. Nur Uwe aß noch den Malva-Pudding zum Nachtisch. Während des Essens und auch noch danach unterhielten wir uns nett mit dem anderen Paar, welches zum ersten Mal in Namibia und Botswana unterwegs war.
Als wir vom Essen zurückkamen, war bei unseren Campnachbarn bereits alles ruhig. Wie schön!
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Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200605. Apr. 2024 ·
Tag 29 – Donnerstag, 20. Juli – Wieder in Namibia

Palm Afrique Lodge, Ghanzi – Casa Piccolo, Windhoek

Botswana verabschiedete uns in der Nacht mit dem Ruf der Kalahari: Ein Schakal rief, und mehrere seiner Freunde stimmten in den Chor ein. Es hörte sich herrlich an. Am Morgen standen wir erst auf, als es bereits hell war. Die Sonne ging gerade auf, und das Außenthermometer zeigte kühle 1,6 Grad.

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Das Wasser im Donkey war aber schon heiß, und so stand der Morgentoilette nichts im Wege. Uwe kochte lediglich Wasser für Kaffee und Tee, und ansonsten schauten wir, dass wir alles zusammenpackten. Währenddessen fragte Uwe noch bei Stefan in Swakopmund wegen des auffälligen Fahrverhaltens unseres Autos nach. Der hatte auch keine richtige Erklärung, meinte aber, dass sich möglicherweise beim Offroad-Fahren die Spur verstellt habe. Diese Vermutung passte zwar nicht zum Lastwechsel-Verhalten, das eher auf die Hinterachse deutete, aber wir wollten das in Windhoek bei Stefans Bruder Christian prüfen lassen, der dort eine Autowerkstatt hat.

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Dann ging es zurück auf die A3 und danach auf die A2. Bis zur Grenze waren es etwa 200 Kilometer. Kurz davor in Charles Hill tankten wir nochmal voll. Am Grenzübergang waren wir sehr schnell. Es war nicht viel Betrieb, und im Ausfüllen der Formulare sind wir geübt. Mit dem Fahrzeug gab es auch keine Besonderheiten, lediglich mit dem namibischen Polizisten unterhielten wir uns etwas. Und sein Kollege auf botswanischer Seite wollte mal einen Blick in den Camper werfen. Neugierig schaute er sich um und befand ihn für sehr schön und komfortabel. Test bestanden! 😉
Nach einigen Kilometern auf namibischem Boden hielten wir an einem Rastplatz. Da ein kühler Wind wehte, stellten wir uns in die Sonne und picknickten im Stehen an unserer Außenküche. Nach der bereits langen Fahrt tat es gut, sich ein wenig die Beine zu vertreten und ein Päuschen zu machen.

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Akaziendrossel

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Dann ging es auf die nächste, noch längere Etappe Richtung Windhoek. Wir dachten darüber nach, unseren Autohändler in Gobabis zu besuchen, ließen das jedoch, da er vermutlich beim Mittagessen sein würde und wir nicht unnötig Zeit verlieren wollten. Andererseits hätte uns dort ein Mechaniker vielleicht erklären können, was es mit unserem Auto auf sich hatte. Aber was sollte schon sein? Schließlich war das Auto neu. Es konnte ja gar nichts Schlimmes sein. Und außerdem hatten wir ja schon morgen einen Termin in Christians Werkstatt in Windhoek. Ein wenig blauäugig hatten wir uns schnell selbst beruhigt.
Und es ging weiter. Kurz vor dem Windhoeker Flughafen bogen wir links ab und erreichten nach ein paar Kilometern die Progress Farm. Dort wollten wir ab Oktober unser Auto unterstellen und uns heute ein wenig umsehen. Wir hatten zuvor mit den Besitzern Sonja und Mike Kibble Kontakt aufgenommen. Nun begrüßten uns die Farm-Verwalter Gerda und Nikkie. Die beiden waren uns sofort sympathisch. Nikkie zeigte uns die Halle, in der die Fahrzeuge sowie auch ein paar Kleinflugzeuge untergestellt waren. Alles machte auf uns einen sehr guten Eindruck. Wir bekamen Kaffee angeboten und unterhielten uns nett.

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Dann verabschiedeten wir uns und fuhren Richtung Windhoek. Das Fahrverhalten unseres Autos machte Uwe immer mehr Sorgen, und er fühlte sich durch die Lastwechsel-Reaktionen sehr unsicher. Im hügeligen und kurvigen Hochland vor Windhoek schwamm das Auto bedenklich. Hier war irgendetwas ganz und gar nicht in Ordnung. Neues Auto hin oder her. Uwe überholte nicht mehr und klemmte sich mit knapp 80 km/h hinter einen LKW. Außerdem funktionierte unser linker Blinker nicht mehr.

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Wir spulten die letzten Kilometer bis zur Pension alles andere als souverän ab und waren froh, als wir endlich gegen 17:30 Uhr das Casa Piccolo erreichten.

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Kurz nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, traf auch Claudia ein. Wir setzten uns in den Hof und unterhielten uns einige Zeit. Unser Aufenthalt fühlte sich ganz anders an als sonst, da wir weder am Anfang, noch ganz am Ende unserer Reise stehen und daher auch nicht das ganze Zimmer voller Krempel stellten und Taschen aus- oder einpacken mussten. So konnten wir den Abend ganz in Ruhe genießen, duschen und uns für das Abendessen in Joe‘s Beerhouse fertig machen. Wir hatten nur noch einen Tisch für 20:30 Uhr reservieren können, was uns eigentlich zu spät war. Aber so fügten wir uns und freuten uns auf etwas Leckeres. Wir hatten uns mit Marc verabredet, einem früheren Mitarbeiter von Savanna, mit dem wir noch immer Kontakt halten. Wir hatten einen schönen Abend mit vielen persönlichen Gesprächen. Es wurde spät und kühl, bis uns der Shuttle wieder zurück brachte. Das Essen war wie immer sehr lecker.
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zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2024
Themenstarter2'097 Beiträge · seit 200609. Apr. 2024 ·
Tag 30 – Freitag, 21. Juli – Reparatur

Casa Piccolo, Windhoek – Donkerhuk Farm, Naukluft

Letzten Abend gab es dann doch noch Palaver. Wir hatten schließlich ja schon drei ruhige Nächte am Stück verbracht. Als wir dachten, bereits sehr spät von Joe‘s Beerhouse zurück zu kommen, traf mit uns noch ein anderes Fahrzeug ein. Danach standen zwei Männer im Hof vor den Zimmern und unterhielten sich lautstark. Noch machte uns das nichts aus, bis wir fertig waren und ins Bett gehen wollten. Ruth ging noch einmal zum Auto, um etwas zu holen. Da fragten die Männer bereits, ob sie zu laut seien. „Ein wenig“, war ihre Antwort. Zu diesem Zeitpunkt glaubte Ruth noch, dass Selbstreflexion bereits der erste Schritt zur Besserung sei. Weit gefehlt. Nur „ein wenig“ bedeutete für die beiden offensichtlich keinen Anlass darin zusehen, etwas an ihrer Lautstärke zu ändern. Es wurde gelacht, erzählt und getrunken, so dass wir wieder mal nicht einschlafen konnten. Gegen ein Uhr brüllte Ruth nach draußen. Danach war es augenblicklich still. Geht doch! 😉
Heute wollten wir uns um unseren Wagen kümmern. Und da wir uns mit Meike und Klaus bei Donkerhoek an der C28 verabredet hatten, wollten wir auch so früh wie möglich losfahren. Deshalb standen wir um halb sieben auf, brachten unsere wenigen Sachen ins Auto und gingen zum Frühstück. So früh waren wir die einzigen, und die bestellten Rühreier mit Speck waren fast schneller am Tisch, als wir uns einen Kaffee oder Tee besorgt hatten.
Danach ging es durch den morgendlichen Verkehr Windhoeks knapp 15 Minuten bis zu Christians Werkstatt. Stefans Bruder begrüßte uns und fuhr unser Auto auf die Hebebühne. Bereits auf den ersten Blick fiel auf, dass der Wagen hinten links deutlich tiefer hing, und ein weiterer genügte, um die Ursache auszumachen: Die beiden Schrauben am sog. U-Bolt, der die Blattfedern in ihrer Position hält und mit dem Fahrwerk verbindet, waren abgerissen.

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Christian schlug die Hände über dem Kopf zusammen und fragte, wie weit wir denn schon in diesem Zustand gefahren seien. Keinen Meter hätten wir das Auto so bewegen dürfen, denn es hätte alles Mögliche passieren können. Wir hätten die Hinterachse verlieren und der Wagen hätte sich dann überschlagen können. Dass wir es bis hierhin ohne Unfall geschafft hätten, grenze an ein Wunder. Ach du meine Güte! Als wir das ganze Ausmaß erkannten, Christian erklärt hatten, dass wir mit diesem Defekt fast 1000 Kilometer gefahren waren und er uns freudig mitteilte, dass wir da aber einen sehr guten Schutzengel gehabt hatten und ab sofort auch am 21.7. Geburtstag feiern dürften, wurde uns kurzzeitig übel. Von wegen neues Auto! Mit einer solchen Panne sollte man jederzeit rechnen. Uwe machte sich Vorwürfe, nicht genauer nachgesehen zu haben, obwohl er die letzten Kilometer mit immer größer werdender Unsicherheit und ungutem Bauchgefühl hinter uns gebracht hatte. Der U-Bolt war durch die auf ihn wirkenden Kräfte bereits deutlich verbogen, das schwimmende Gefühl ließ sich so einfach erklären. Hätte er nur mal geschaut, dann hätte er sicherlich … oder er hätte vielleicht … hätte … hätte … Zu unser grenzenlosen Erleichterung war ja nochmal alles gut gegangen! So gleicht sich alles aus. Hätten wir noch vor 10 Tagen gewusst, welch enorme Menge an Glück wir benötigen würden, hätten wir uns über die vielen ungemütlichen Abendstunden mit lauten Campnachbarn gar nicht beschwert und diese gerne in Kauf genommen.
Nun war der Fehler Gott sei Dank erkannt, und wir hatten nichts weiter zu tun, als herumzusitzen und auf Christian und seine Mitarbeiter zu vertrauen. Wir informierten Meike, dass sich unsere Ankunft auf Donkerhuk auf jeden Fall verzögern würde und warteten ab.

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Christian telefonierte, um die notwendigen Ersatzteile zu besorgen, und seine Mitarbeiter bauten sie dann ein. Das war eine Menge Arbeit. Schließlich kümmerten sie sich noch um den Geschwindigkeitssensor, der Grund für die ABS-Warnlampe war. Am defekten Blinker konnten sie auf die Schnelle nichts machen.
Insgesamt waren wir von kurz nach acht Uhr bis nach zwei Uhr am Nachmittag in der Werkstatt. Wir saßen die ganze Zeit im Büro auf dem Sofa und hörten Hitradio Namibia. Uwe ging zwischendurch immer mal wieder zum Auto und schaute, wie weit die Arbeiten waren. Die Mechaniker arbeiteten sehr gewissenhaft und ordentlich. Zur Sicherheit wurden auch alle anderen Schrauben und Muttern am Fahrwerk nachgezogen. Es dauerte zwar lange, aber die Reparatur war alternativlos.

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Nachdem wir noch eine Probefahrt gemacht und bezahlt hatten, fuhren wir gegen 14.30 Uhr kurz zur Maerua Mall und kauften ein paar Kleinigkeiten für das Abendessen.

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Dann ging es endlich nach Westen auf die C28.

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Bald ließ der Verkehr nach, und wir waren fast alleine im Khomas Hochland unterwegs. Die Landschaft zeigte sich im Nachmittagslicht von ihrer schönsten Seite und erinnerte uns daran, warum wir Namibia so lieben. Obwohl wir schon sehr spät dran waren, mussten wir ein paar Mal anhalten, um die Aussicht zu genießen, insbesondere am Boshua Pass.

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Ist das Kunst oder kann das weg?

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Sie Sonne stand schon recht tief, und die Schatten waren lang, als wir uns unserem Ziel näherten.

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Wir erreichten die Farm Donkerhoek gegen 18 Uhr. Der Farmer begrüßte uns und erklärte uns den Weg zu den Campsites. Dort trafen wir Meike und Klaus, die schon den ganzen Nachmittag hier verbracht hatten. Wir erzählten von unseren Erlebnissen in den letzten Wochen und freuten uns, Zeit mit den beiden zu verbringen. Die Campsite „Barbarossa“ liegt wunderschön in einem Tal und ist vollständig zur Selbstversorgung ausgestattet. Es gibt ein Chalet, in dem die beiden übernachteten und ein sehr luxuriöses, offenes Küchenzelt mit Kühlschrank, Gasherd, Töpfen, Gläsern, Tellern und Besteck. Man brauchte im Grunde gar nichts mitzubringen.
Nach einer kleinen Stärkung machten wir Feuer und grillten frische Boerewors, die Meike und Klaus mitgebracht hatten. Dazu gab es griechischen Salat und Laugenbrötchen.

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Wir saßen lange zusammen und erzählten. Als es komplett dunkel war, lösten wir noch ein lange gegebenes Versprechen ein und malten zusammen mit den Taschenlampen. Meike hatte dies schon lange einmal ausprobieren wollen und zeigte sich für ihre ersten Versuche durchaus talentiert.

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Zur Belohnung gab es von Ruth noch ein Lieblingshühnchen.

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Nachdem wir noch ein wenig am Feuer gesessen hatten, startete Uwe eine Serienaufnahme, und wir fielen schon bald darauf todmüde in die Betten.
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5'480 Beiträge · seit 200910. Apr. 2024 ·
Moin,
immer wieder schön, Euren Bericht zu lesen.
Beim Boteti geht anscheinend auch die Nationalparkverwaltung nicht davon aus, dass in nächster Zeit wieder Wasser fließt. Bei unserem Besuch im Januar fanden wir im Flussbett mehrere solar betriebene Wasserlöcher. Die scheinen neu zu sein.
Auf den Genuss bei Hillary zu zu speisen mussten wir leider verzichten. Wir waren am Ruhetag in Maun.
Alles Gute
Thomas
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2'085 Beiträge · seit 201211. Apr. 2024 ·
Hallo ihr beiden,
jetzt musste ich aber doch mal heftig schlucken.
Die feiernden Camp-Nachbarn sind das eine - aber was ist ein bisschen nächtlicher Lärm schon im Vergleich zu dem Gedanken ...
Wie gut, dass ihr heil in Windhoek angekommen seid! Und wie gut, dass die Werkstatt-Mitarbeiter das Problem gleich lösen konnten.
Puuuh!
Ein bisschen schmunzeln musste ich aber zwischendurch doch, wenn das Schönste bei der Rückkehr auf die Campsite die ruhigen Nachbarn sind 🤪
Und ansonsten schwärme und schwelge ich halt wie immer bei euren Reisen.
Ganz herzliche Grüße, noch vom Kap
Ingrid
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