THEMA: Namibia für Anfänger
14 Jan 2013 18:42 #270329
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  • janphillip am 14 Jan 2013 18:42
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Haha, du bist doch verrückt:laugh:

Den Versuch am Flughafen vor manchen Mitreisenden seine Nationalität zu verbergen kenne ich nur zu gut :evil: ....und ihr habt bestimmt noch viel erlebt.... Ich freue mich :)
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14 Jan 2013 20:18 #270363
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  • piscator am 14 Jan 2013 20:18
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Hi,
ich Linkshänder bin auch neugierig! Ich kann zwar selbst nicht schreiben, fahre aber gere mit.

Gruß Piscator
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15 Jan 2013 08:56 #270427
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  • tom59 am 15 Jan 2013 08:56
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Schöner Anfang, wann kommt mehr?
Tom
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15 Jan 2013 15:56 #270543
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  • TiaRosario am 15 Jan 2013 15:56
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Hallo Piscator, hallo Tom,

bin am Bilder verkleinern und am Nerven weg schmeissen. Sobald ich die Bilder im Griff habe, geht es weiter.

Viele Grüße, Irene.
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Namibia für Anfänger Teil II - der Norden 2013
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15 Jan 2013 17:06 #270562
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  • TiaRosario am 15 Jan 2013 15:56
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Bin noch immer am Bilder verkleinern. Stelle jetzt die nächsten zwei Tage ein und füge die Bilder anschließend ein. Wenn ich das je schaffen sollte!!!

14.8.2012, zur Canon Lodge. Kilometer 420.

Nach dem reichhaltigen Frühstück war Tanken und Vorräte bunkern in Mariental angesagt. Davor hatten wir Riesenrespekt. Reiseberichte sind toll, aber manchmal lässt man sich zu sehr verunsichern. Das Tanken war überhaupt kein Problem. Der Supermarkt war bewacht und wir hatten zu keiner Zeit ein ungutes Gefühl.

Wasser, Wein, Kekse und ein paar Kleinigkeiten wollten wir besorgen. Wir schleppten jede einen Kanister mit Wasser an die Kasse – Wasser ist in der Wüste überlebensnotwendig, wie wir uns angelesen hatten. Wein auch, eh klar. An der Kasse erstaunte Blicke auf unsere Wasserkanister. „You want do buy this? Are you sure? „ Und ob wir „sure“ waren. Aber so einfach ließ uns die Kassiererin nicht davon kommen. Inzwischen hatten wir die Aufmerksamkeit von den Nebenkassen auch auf uns gezogen. Ohnehin schon vom ersten Einkauf im fernen Afrika verunsichert, gab uns das fast den Rest. Aber auch dieses Rätsel hatte seine Lösung. Wir hatten ESSIG-Kanister an die Kasse geschleppt. War außer uns schon einmal jemand so dusslig?

Aber durch unsere Dussligkeit hatten wir immer freundliche Gesichter um uns.

Dann gings weiter auf die B 1. Da muss man durch. Auch das haben wir gelernt. Aber das Neue und die völlig unbekannte Landschaft hatten auch was. Afrika!!!

Da wir eine relativ lange Strecke vor uns hatten, schränkten wir unsere Fotostops nach der ersten Stunde dann doch ein. Und dann gings kurz nach Keetmanshop ab auf unsere erste Gravelroad Richtung Canon Lodge. AFRIKA!







Wir sind da! Und wir sind begeistert. Die Farben und die Landschaft. Und die Stille. Die Fotostops uferten allmählich aus. Eine von uns beiden hatte immer ein super Motiv vor Augen. Aber wir kamen doch irgendwann an.

Alle Beschäftigten sehr nett und hilfsbereit. Wir bekamen eines von den 3 Häuschen, die auf jeder Werbung zu sehen sind. Unsere Begeisterung nahm ungeahnte Dimensionen an. Die roten Felsen rund um die Anlage, die liebevoll eingerichteten Häuschen und überhaupt! AFRIKA!









Uns hatte der Virus am zweiten Tag voll erfasst. Dass dieser Virus ein sehr teurer ist, bzw. in Zukunft wird war uns aber auch da schon klar.

Ausgepackt und dann die Bergschuhe (2.Tag, Vorsichtsmaßnahmen alle ausgeführt) geschnürt und eine Runde um die Anlage gedreht. Unser Tempo wurde durch eine bedrohliche Wolkenwand etwas angefacht! Kaum hatten wir die Hauptlodge erreicht, fing es auch schon an zu schütten. Später erfuhren wir, dass es in Swakop geschneit hatte und auch in Aus 10 cm Schnee gefallen sind.

Abendessen war gemütlich mit offenem Feuer in der Mitte des Raumes. Nachspeise wurde ausgelassen, da wir von Suppe und dem übrigen Essen pappsatt waren. Da ich noch meinem Laster frönen und eine Zigarette rauchen wollte, verzogen wir uns in die entsprechenden Räumlichkeiten. Dort trafen wir auf eine Swakopmunder Familie, die noch eine Rundreise durch Namibia machte, bevor sie sich in Paris aus beruflichen Gründen niederlassen wollten. Auch Stefanie kam noch zur äußerst interessanten Runde. Von Stefanie bekamen wir noch viele wertvolle Tips für die weiteren Tage. Unter anderem auch zur Klimaanlage in den Häuschen....... (inzwischen war es schon ziemlich kalt).
Plötzlich kamen auch noch zwei Frauen, die meinten „Seid ihr die beiden mutigen (?) Frauen, die allein hier unterwegs sind?“ Es waren die beiden Südtirolerinnen mit Guide vom Wendekreis des Steinbocks.

Dann gings mit einigen Verirrungen zu unserem Zuhause für diese Nacht. Zweimal standen wir vor fremden Hobbits-Häuschen. Dann eingemummelt in warme Decken noch ein Gute-Nacht-Weinchen genossen mit Blick auf den Wahnsinns-Sternenhimmel.
Keine Sattelschrecken-, keine Schlangen- und auch keine Skorpionbegnungen zu verzeichnen! Ist doch was.

Uns gefällt es hier total gut! Morgen geht’s zum Fish River Canyon.

15.8.2012 Canon Lodge – Fish River Canyon. 50 km.

Kalt, kalt, kalt.

Nach Frühstück – am Nebentisch hatten wir Franzosen, von denen einer nach dem Essen genüsslich den Teller abgeschleckt (!!!) hat, wir konnten es einfach nicht glauben – Richtung Fish River Canyon gestartet.
Eine völlig neue Eigenart von meiner Freundin entdeckt. Plötzlich fängt sie mit beiden Armen an zu rudern – als wenn sie wegfliegen wollte. Ich instinktiv auf die Bremse getreten! „Stehen bleiben, stehen bleiben, ein Viech!!! „ Die „Viecher“ bekamen im Laufe der Reise auch alle eine richtige Bezeichnung. Am Anfang taten wir uns damit etwas schwer. Ausser bei den Straußen. Die wurden von Anfang an richtig identifiziert. Man geht ja nicht umsonst in den Zoo in München.
Der Fish River Canyon war interessant, hat uns aber nicht soooo besonders beeindruckt.
Wahrscheinlich war es uns auch einfach nur zu kalt, trotz Zwiebellook.





Haben die Rückfahrt im warmen Auto sehr genossen. Die Landschaft einfach umwerfend. Die Fotostops uferten aus. Aber wir hatten ja Zeit! AFRIKA!

Zurück bei der Lodge wärmten wir uns bei einem Cappuccino auf und erforschten anschließend die Umgebung dieser schönen Lodge. Entdeckten den Swimmingpool und die vielen anderen in die Felsen integrierten Hexenhäuschen.

Nach dem guten Abendessen ging es zurück zu unserem Zuhause und es wurden die Unmengen von Bildern abgeladen und gesichert. Ein Albtraum, wenn nur eines davon abhanden kommen würde.
Morgen geht es weiter zum Eagles Nest in Aus. Darauf freuten wir uns schon riesig. Und die Erwartung, welches Häuschen wir ergattern würden, war groß.
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Letzte Änderung: 22 Jul 2013 22:19 von TiaRosario.
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15 Jan 2013 18:46 #270597
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  • piscator am 14 Jan 2013 20:18
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Danke, Irene!
Eine Neugierfrage: Hattet ihr in der Canon Lodge auch die Spatzen auf dem Buffet?
Reinhard
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