Mit Auto o. Wohnmobil- DE nach Namibia mit Hunden

8 Antworten · 5’449 Aufrufe · gestartet 31. Okt. 2019 von Franziska Lauer
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201931. Okt. 2019 ·
Guten Morgen Liebe Forumer 😉

Ich bin neu hier und würde gerne für Ende nächsten Jahres (Okt 2020) oder Anfang 2021 eine Reise planen.
Dazu habe ich noch keine passenden Antworten gefunden.

Es soll eine Reise über ca 3 Monate werden- evtl länger. Wir haben ein Wohnmobil, wo ich aber nicht denke, dass dieses
(Chausson Bj 2017, 3t und 7m Länge) dafür das passende Auto ist (jeder der schonmal da war kennt die Pads) 😉

Daher würden wir uns einen Geländewagen zulegen. Nun zu meinen Fragen, da vier 3 Hunde haben:

1. Gibt es eine sinnvolle Möglichkeit, mit den Hunden zusammen verschifft zu werden (fliegen kommt mit den Hunden nicht in Frage)?
2. Wenn wir mit dem Auto über Gibraltar bis in den Süden fahren -> Welche "ungefährliche" Strecke empfehlt ihr?
3. Welche Unterbringung würdet ihr empfehlen? Mit den Hunden in die Lodges wird etwas problematisch?! Aber geht es im Auto zu schlafen, oder gar zu zelten??


Ich bin über jede Info dankbar 😉

Lieben Gruss

Franzi
33,3k Beiträge · seit 200631. Okt. 2019 ·
Hallo Franzi,

ihr wollt Euer Fahrzeug nach Namibia verschiffen oder wollt ihr 3 Monate von D nach NAM (durch Afrika) fahren? Im zweiten Fall lass die Hunde zu Hause. Für den ersten Fall gibt es hier Threads zum Thema "Einreise mit Hunden". Veterinärbescheinigungen müssen vorliegen etc. Du willst mit den Hunden auf ein Containerschiff wo Euer Fahrzeug auch drauf ist? Ich glaube, dass es sowas nicht gibt. Es gibt Containerschiffreisen, aber ob das logistisch machbar ist, dass ihr und Hunde und Auto zusammen drauf sind, weiß ich nicht.
2. Wenn wir mit dem Auto über Gibraltar bis in den Süden fahren -> Welche "ungefährliche" Strecke empfehlt ihr?
wie gesagt, dann müssen die Hunde zu Hause bleiben. Ihr habt dann zig Staaten mit unterschiedlichsten Anforderungen an Veterinärvorgaben (möglicherweise wochen-/monatelange Quarantäne etc) zu durchqueren. Was die Route angeht: Ostroute ist üblicher als die Westroute. Ich persönlich würde immer Westroute fahren, da Westafrika meine zweite Heimat ist.

Insgesamt erscheint mir Deine Anfrage noch seehr unausgegoren. Zum Beispiel darfst Du (in Namibia) Hunde auf praktisch keine Lodge, Gästefarm, Campsite etc mitnehmen.

VIele Grüße aus Windhoek
Christian
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873 Beiträge · seit 201631. Okt. 2019 ·
Wegen der Hunde den 'Landweg' zu nehmen, erscheint mir völlig übertrieben. Das ist eine viele Wochen dauernde wirklich nicht einfache 'Expedition' durch zig Staaten hindurch.
Euch geht es dich anscheinend eher um eine langen 'Urlaub', oder?

Lest mal hier, da sind eine Menge interessante Infos zum Reisen nach / in Namibia mit Hund :
https://outinafrica.de/mit-einem-hund-nach-namibia-reisen/

Das war übrigens gerade meine allererste Google-Fundstelle, habt Ihr überhaupt schon irgendwo mal recherchiert? Außerdem steht Eure Frage im Forum in der Rubrik Madagaskar/Diverses ?! Da wird sie bestimmt nicht jeder finden!

Gruß
Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
Themenstarter2 Beiträge · seit 201931. Okt. 2019 ·
Danke für die Antworten.

Bei Google habe ich nicht die Antworten bekommen, die ich benötige (z.B. Verschiffung mit Hunden).
Es wird lediglich die Möglichkeit mit dem Flug erwähnt.

Übertrieben... naja. Das ist Einstellungssache. Wenn die Möglichkeit besteht, nehme ich die hunde überall mit hin.

Und jein. Wir sind gerade am Anfang zu planen. Habe schon viel gelesen, was mich aber nicht viel weitergebracht hat. Deshalb bin ich leider kein Profi auf dem Gebiet und meinte, dies hier fragen zu können, von Leuten die es wissen.

Grüsse

Franziska
33,3k Beiträge · seit 200631. Okt. 2019 ·
Hallo Franziska,

ich noch mal 😉
Also das mit den Hunden mitnehmen macht schlichtweg bei einer Rundreise keinen Sinn. Und dann seit ihr ja auch viel flexibler:
a) entweder mit dem Auto von D ins südliche Afrika fahren (dazu gibt es zig Blogs etc. im WWW) oder
b) das Auto ins südliche Afrika verschiffen und hier herumfahren (dazu findest zu viele Threads hier im Forum, v. a. rund um das Carnet de Passage etc).

Viele Grüße
Christian
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2’530 Beiträge · seit 201131. Okt. 2019 ·
Wenn es jemals geklappt hat dann lese ich gerne den Reisebericht. 😉
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
2’610 Beiträge · seit 200731. Okt. 2019 ·
Hallo,

als ehemalige Hundebesitzerein (2 gleichzeitig) kann ich dir nur empfehlen, die Hunde bei einer vertrauenswürdigen Person zu Hause zu lassen (bei uns war es meine Mutter, die zu uns ins Haus gezogen ist, wenn wir in Afrika unterwegs waren). 1. tust du den Hunden keinen Gefallen, wenn sie dauernd irgendwo eingesperrt werden müssen, nur weil ihr euch z.B. einen Nationalpark o.ä. ansehen wollt. 2. wie Christian schon schrieb, gibt es fast keine Farmen/Lodges wo ihr mit den Hunden übernachten dürft und 3. wenn ihr auf dem Landweg unterwegs sein würdet, scheint es mit schier unmöglich, alle Bestimmungen der einzelnen Länder zu erfüllen bzw. könnte sich ja auch kurzfristig etwas ändern.

Lohnt sich evtl. auch ein Fahrzeug z.B. in Südafrika/Namibia zu kaufen und später nach eurer Reise wieder zu verkaufen?

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
134 Beiträge · seit 201831. Okt. 2019 ·
Hallo Franziska,
Wir waren selbst mit Hund einige Monate im südlichen Afrika unterwegs. Wir haben dazu lange recherchiert. Schiffe, die Hunde mitnehmen, das gibt es nicht. Bis runter auf die Südhalbkugel sind die meisten Schiffe 3-4 Wochen unterwegs, es ist schlicht nicht machbar, dass Hunde auf solchen Warenstransportern über diese lange Zeit mitgenommen werden. Es gibt auch nur ganz wenige Reedereien, die gleichzeitig Personen mitnehmen, Seabridge bietet das für Südamerika an. Billig ist das nicht, Fliegen kommt da günstiger. Unseren Hund haben wir nach Kapstadt mitgenommen, im gleichen Flieger. Der Transport hat problemlos geklappt, mit Lufthansa ab FRA und PetAir, die den ganzen Papierkram machen. Ok, Südafrika ist am kompliziertesten, Namibia etwas einfacher. Kosten: Flug 1000€, dazu ne Tierarztrechnung von 500€ für die Bluttests. Innerhalb der Zollunion (RSA, Nam & Bot) gibt es die Möglichkeit, sich ein Papier zu beschaffen, dass alle 3 Länder abdeckt. Normale Vets wissen das nicht, wir haben es beim State-Vet bekommen. Das ist also machbar, wenn Du über Nam hinaus möchtest.
Inzwischen lebt unser Hund nicht mehr, wir sind immer noch unterwegs. Wir haben auf vielen Campingplätzen und auch Lodges in den Hund mitnehmen können, allerdings immer mit dem Versprechen, ihn an der Leine zu haben. Mit 4 Hunden stelle ich mir das nicht soo einfach vor. Wir hatten vor der Reise auch schon Erfahrung mit anderen Ländern, wie z. B. USA, die sehr einfache Regelungen zur Einreise von Hunden haben. Was ich zu bedenken gebe: Ihr wollt im Sommer nach Namibia, da ist es meist sehr heiß, Tage mit 40C sind da durchaus normal. Und dann mal 200km auf ner Rüttelpiste, unser Hund hat dann häufig bei uns mit nem nassen Lappen im Fussraum gesessen, weil es hinten nicht so lustig war. Mein Fazit: Mit einem Hund geht so manches, aber eben Kein einziger Park (Fish River, Dünen, Etosha, etc.). Es gibt zwar viele Stellen, an denen man Wildtiere außerhalb von Parks treffen kann. Aber das kann dann auch kompliziert werden. Wir hatten in Botswana außerhalb von Parks mehr als einmal überraschende Elephantenbegegnungen und dann Blut und Wasser geschwitzt, in der Hoffnung, dass er nicht losbellt und die Elefanten ungemütlich werden. Wie auch immer- Wir reisen weiter durch Afrika. Und kein neuer Hund, solange wir in solchen extremen Gegenden unterwegs sind.
Gruß Eva