TCtchipokThemenstarter23 Beiträge · seit 200925. Juni 2012 · Hallo FoMis,
hatte meine Anfrage leider im falschen Land(Mosambik)gepostet.
Also, wir machen im August eine Selsfahrertour im Süden
Tansanias.
Ich suche auf diesem Weg Informationen wie wir an Landkarten
der Nationalparks (Udzungwa Mountains, Ruaha, und Selous )
kommen können.
Eine Tansania Straßenkarte habe ich im Buchhandel bekommen.
Hat vielleicht auch jemand Infos für uns, wie man in den Camps der Parkverwaltungen Reservieren kann.
Meine Bemühngen mit den Parkverwaltungen (per e-mail) Kontakt aufzunehmen,
sind leider bis jetzt alle gescheiter!
MfG.
Tchipok
Erika2’338 Beiträge · seit 200725. Juni 2012 · Hallo
Wir besuchten 2011 den Selous und Ruaha. Im Stefan Loose Reiseführer sind Karten von beiden Parks vorhanden. Uns haben sie als grobe Übersicht gereicht. Kauf dir für die Navigation tracks4africa, dann gibt es mit der Navigation absolut keine Probleme, da die Camps und praktisch alle Wege eingezeichnet sind. Zusätzliche Karten der Parks hätten wir für überflüssig gefunden.
Wir campten jeweils ausserhalb der Parks, aber da eh nur sehr wenige Selbstfahrer unterwegs sind, finde ich eine Vorreservierung der Camps im Park unnötig. Ich würde es einfach am Gate versuchen und wenn zufällig alles voll ist (was ich niemals glaube!), auf einen der Campingplätze ausserhalb, in der Nähe des Gates ausweichen. Wir finden eine Vorbucherei absolut ätzend, da sie einem jegliche Flexibilität raubt, aber jeder soll es so machen, wie er es für richtig hält.
Viel Spass
Erika
picco6’396 Beiträge · seit 201125. Juni 2012 · Hoi
Erika hat ja betreffend Ruaha und Selous schon was gutes geschrieben, für den Udzungwa Mountains NP benötigst Du keine Karten sondern einen Guide, da ist wandern angesagt.
TCtchipokThemenstarter23 Beiträge · seit 200928. Juni 2012 · Hallo Ihr lieben,
erst eimal vielen Dank für eure Tips !
Habe bei tracks4africa reingeschaut, meine aber das ist nur was für
Leute mit Satelitennavi. Kann aber nicht erkennen ob die auch Papierlandkarten verkaufen?
Weiss jemand ob es für unseren TomTom Navi auch Karten für Afrika gibt?
Viel wichtiger ist,im Stefan Loose Buch steht drin dass man mit eigenem
Fahrzeug(gemietet in Tanzania) nicht immer in die Parks gelassen wird .
Stimmt das?
Gruß chipok
Chrigu7’347 Beiträge · seit 200628. Juni 2012 · Hallo chipok
Tracks4Africa bietet auch Papierkarten. Leider gibt es aber noch keine von Tansania.
Bei den Tracks4Africa GPS-Karten hast Du die Möglichkeit, dass Du Dir eigene Karten erstellen und drucken kannst. Wie das geht, habe ich auf
http://www.tracks4africa.ch/filme-und-anleitungen/38-tourplanung-mit-basecamp.html in einem kleinen Film gezeigt.
Mit dem TomTom bist Du etwas limitiert. Du kannst darauf nur TomTom Karten laufen lassen. Wenn von TomTom nichts angeboten wird, wirst Du Pech haben.
Herzliche Grüsse
Chrigu
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Topobär5’484 Beiträge · seit 200928. Juni 2012 · Mit einem in Tansania gemieteten Fahrzeug mit tansanischem Kennzeichen gibt es keine Probleme in die Nationalparks zu fahren.
GOGoldmole164 Beiträge · seit 200628. Juni 2012 · Hi!
T4A Ostafrika ist nicht vergleichbar mit der Database von z.B. Namibia oder Südafrika.
Vieles ist unvollständig bzw. veraltet.
Im Ruaha sind die Strecken entlang des Ruaha River bzw. des anderen Flußes recht gut implementiert. Der Rest des Parks ist ziemlich unvollständig. Nützlich ist es natürlich trotzdem.
Es gibt z.B. im Ruaha am Entrance Gate auch eine Karte. Die meisten Kreuzungen im Park sind nummeriert und dies Nummern finden sich in der Karte. Dies gilt aber auch nur für den "touristischen" Teil entlang der Flüsse.
Gruß
WWwww.dt800.de221 Beiträge · seit 200616. Juli 2012 · Hallo,
also mit Ausnahme des Uzungwa haben wir die anderen Parks besucht, das Kartenmaterial ist ok und ausreichend. Auch wenn ein Track nicht auf der Karte ist, siehst du doch immer wohin es geht und vor allem wohin zurück du musst. Leihe Dir doch einfach ein Gerät!
Siehe www.dt800.de
Roland
AFAfrika_Ti64 Beiträge · seit 201016. Juli 2012 · Wir waren 2010 auch in den südlichen Parks. Die Loose-Karten reichen weitgehend, trotzdem würde ich ein Navi mitnehmen zur Orientierung. Insbesondere im Selous kann man sich schön treiben lassen, aber wenn man nicht aufpasst, wird die Orientierung schwierig.
Einfache Kopien gab es im Ruaha. Aber auch dort verfährt man sich nicht so schnell, wenn man den Loose mithat.
In die Parks kommt man auf jeden Fall mit Auto rein. Das Zelten im Park (insb. Selous) ist nicht einfach, da (angeblich) immer ein Ranger dabei sein soll. Der ist aber nicht verfügbar, wenn man danach fragt. Die Campgrounds sind dann auch in keinem Fall mit Botswana oder gar SA zu vergleichen.
Im Selous hatten wir den Eindruck, dass Selbstfahrer nicht sooo willkommen sind, da das in erster Linie ein Jagdgebiet ist. Daher kann man auch nur einen kleinen Teil befahren. Das große Geld bringt das den Tansaniern aber offenbar nicht...:(
TCtchipokThemenstarter23 Beiträge · seit 200919. Juli 2012 · Hallo Zusammen.
Erst einmal vielen Dank für eure Antworten und Anregungen.
Nun ist es nicht mehr lange bis zu unserer Abreise nach Tansania.
( Wir sind schon ganz gespannt ob alles dann auch klappt )
Wollte aber noch nachfragen ob von euch schon jemand im Ruaha eine
Banda bewohnt hat und vielleicht was zur Austattung sagen kann.
Im Loose Reiseführer werden zwar die Bandas erwähnt, aber leider nicht
beschrieben.
Es wurde auch berichtet,das die eventuelle Übernachtung im Ruaha nur
mit dem Beistand eines Rangers möglich ist, wo sind denn nach eurer
Erfahrung die nächsten Übernachtungsmöglichkeiten am Park, wenn man nicht
mit dem Ranger ( zusammen ) " ÜBERNACHTEN " will ?
Ich hatte ja schon einmal erwähnt das alle Versuche mit der Ruaha Parkverwaltung Kontakt aufzunehmen ohne Antwort geblieben sind, und wir
nun halt auf gut Glück loßfahren werden.
Vielleicht hat der ein oder andere von euch ja noch ein paar wertvolle Tips für unsere Reise.
Bis bald
tchipok
picco6’396 Beiträge · seit 201119. Juli 2012 · Hoi tchipok
Ja, ich war schon in den Bandas am Fluss, ganz in der Nähe des Flugfeldes beim Ranger-Hauptquartier.
So sah meine Banda von aussen aus:

So von innen (Das Campingklo ist von mir, gehört nicht zu den Bandas, da hats 2 Klo-Hütten):

Und so sah der Fluss vom Lagerfeuerplatz her gesehen aus:

Erika2’338 Beiträge · seit 200720. Juli 2012 · Hallo tchipok
Wir übernachteten in der Tungamalenga Lodge ca. 10 -15 km vor dem Gate. Da der Campingplatz der Lodge ziemlich beengend ist und man mit einem Fahrzeug mit Dachzelt fast nicht hinfahren kann, wollten wir eigentlich wieder wegfahren. Aber der Manager wünschte einfach, dass wir bleiben und bot uns für 10 U$ pro Person ein Bungalow an 🙂 . Es war einfach, aber sauber, mit Strom, WC, warmer Dusche und Veranda in einem tollen Garten. Wir mieteten es dann für zwei Tage und waren froh, dass wir das ganze Gepäck im Zimmer lassen konnten und das Dachzelt mal nicht auf- und abbauen mussten.
Auf unserer Fahrt zum Park entdeckten wir ca. 800 m nach der Tungamalenga Lodge den neuen Chogela-Campingplatz, welcher uns einen sehr netten Eindruck machte. Es existieren noch weitere Campingplätze auf der Strecke, welche aber im Februar 2011 erst im Aufbau waren und teilweise ein wenig “rustikal” aussahen.
Den Platz im Park in der Nähe des Headquarters schauten wir uns auch an, hätten aber nicht unbedingt tauschen wollen, da man ja scheinbar einen Bewacher zugeteilt bekommt und deshalb eh nicht allein ist.
Erika
picco6’396 Beiträge · seit 201120. Juli 2012 · Hoi zämä
Erika schrieb:Den Platz im Park in der Nähe des Headquarters schauten wir uns auch an, hätten aber nicht unbedingt tauschen wollen, da man ja scheinbar einen Bewacher zugeteilt bekommt und deshalb eh nicht allein ist.
Auch bei uns war ein Bewacher, aber wir haben ihn nur einmal gesehen, als er uns vor dem Elefanten in etwa 10m Entfernung zu unserem Lagerfeuer warnte, er war richtig nervös, hat sich aber so weit wie irgend möglich im Hintergrund gehalten, wir haben ihn nie als störend wahrgenommen und ihn wie geschrieben nur ein mal gesehen.
Er sass mit unseren Fahrern zusammen und hat uns nicht aus den Augen gelassen bis wir im Bett waren, absolut nicht störend!
Aber er hat wirklich nicht überreagiert, denn es waren ein Elefant, mehrere Hyänen und drei Flusspferde in unmittelbarer Nähe (10-50m) und ein Löwenrudel etwas weiter entfernt, aber gut hörbar auf der Jagd...
AFAfrika_Ti64 Beiträge · seit 201020. Juli 2012 · Wir waren 2010 eine knappe Woche im Park und haben dort auch übernachtet. Es ging ohne Bewacher. Man bekommt einen Campground zugewiesen (es gibt glaube ich 3 davon) und übernachtet dort. Wir sind noch zu einem anderen Ground gefahren, an beiden Stellen waren wir allein.
Wir hatten allerdings das Gefühl, dass die Plätze seitens der Parkverwaltung so augewählt sind, dass nicht zuviele wilde Tiere in der Nähe sind. Zumindest hatten wir regelmäßig nur Affen in der Nähe.
Mit Campground oder Lodge vor dem Park wäre ich vorsichtig, die Anfahrt in den Park dauert dann schon etwas.
Die Bandas neben dem Flugfeld und der Parkverwaltung machen einen sehr einfachen, aber ordentlichen Eindruck. Wir sind dort ab und an zum duschen hingefahren. Es war sehr ordentlich.