ULUlli931 Beiträge · seit 200628. März 2009 · #21Hallo Torsten,
Als einzige Willkür haben wir die "Steuer zur Einfahrt nach Mpika" und diese Local Tax bei der Einreise von Katima Mulilo nach Seseheke
Diese Local Taxes sind legal. Es gibt sie auch in anderen Ecken Zambias. Sie sind also mehr eine Art 'legale Wegelagerei' (das kennen wir ja in Europa auch), aber keine Willkür. Du bekommst ja auch brav eine Quittung...
Gruss
Ulli
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200928. März 2009 · #22Hallo Eric,
ganz, ganz großes Kompliment zu diesem wunderschönen Katzenfoto.
Hast genau den richtigen Moment erwischt.
Das Glück ist eine Katze.
Gruß
Siggi
Ein Fan kleiner und großer Katzen
Siggi
Menschen für Afrika begeistern
http://www.safaris-in-afika.de
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200928. März 2009 · #23Ich vermute "48" ist eine Pinte (Kneipe).
Ein bisschen abzocken greift in Afrika immer mehr um sich.
Nach meinen Beobachtungen:
Südafrika (bin ich selten) - Nein
Namibia - Nein
Botswana - Fängt an
Zambia - Selbst (zuletzt waren wir September/Oktober 2008 dort) noch nicht erlebt.
Beispiel: In Botswana 2008 an einer Polizeikontrolle.
Ich wäre über den weißen Strich gefahren, das koste 100 Pula.
Meine Antwort "Never in my life".
Als er hartnäckig blieb bin ich ausgestiegen, habe ihm den Zündschlüssel in die Hand gedrückt. Uli und ich sind dann mit unseren Fotosäcken gegangen. Er kam schnell hinterher gelaufen und hat sich entschuldigt.
Natürlich hätten wir das Fahrzeug nicht im Stich gelassen/lassen können.
Was mich sehr interessiert (ich denke auch Andere), welche Erlebnisse hattet ihr und wie habt ihr die Situation gemeistert?
Siggi
Siggi
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http://www.safaris-in-afika.de GEGernot EickerGast28. März 2009 · #24siggi schrieb:Ich vermute "48" ist eine Pinte (Kneipe).
Ein bisschen abzocken greift in Afrika immer mehr um sich.
Siggi
moin,
richtig!
Ist eine Kneipe,aber es gibt/gab auch was zu essen.
Einen besseren Bream habe noch nirgendwo sonst bekommen. Annett hatte den für uns zubereitet, weil ich darum gebeten hatte.
Das ganze ist aber schon ettliche Jahre her, und mein Unimog ist jetzt eine Feuerwehr bei den Ghanzi-Farmers 😉
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200628. März 2009 · #25Was mich sehr interessiert (ich denke auch Andere), welche Erlebnisse hattet ihr und wie habt ihr die Situation gemeistert?
Also Siggi
In Maputo gibt es Heerscharen von Polizisten und irgenwann machst du eine Fehler 🙁 ..und sie bremsen dich aus. Kostet immer so gegen 80 CHF. Ich habe das Geld aber dann immer leider im Hotel. Du musst dich dann bei der Polizeiwache melden und als Garnatie nehemen sie dir den Fahrausweis ab.
In Bangkok Chinatown kenne ich einen Typen, der macht sehr günstig "Fakes" aller Art, auch Fahrausweise...ich habe immer ein paar als Reserve dabei 😄
Schöner Gruss Beat
ELelefant118 Beiträge · seit 200828. März 2009 · #26"Abzocke" habe ich bisher weder in Namibia noch Botswana noch Sambia erlebt.Bei der Einreise nach Sambia ist mehrfach versucht worden, beim Wechselkurs zu schummeln wenn man nicht genügend kwacha hat.
In Simbabwe sind wir letztes Jahr von Polizei nach einem Geschenk gefragt worden- sehr ungewöhnlich für dieses Land und wohl nur durch die besonderen Umstände zu erklären. Finster sieht es in Mosambik aus- mehrfach sind wir von Polizei gestoppt worden unter den fadenscheinigsten Vorwänden. Diskussionen brachten nicht wirklich was- wir haben gezahlt, im Schnitt 30 Dollar.
elefant
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200928. März 2009 · #27Hallo tomcat,
also wird mein Trick mit der Schlüsselübergabe nicht klappen.
Wenn ich das richtig verstanden habe musstest zu zahlen, sonst wäre Dein Führerschein weg gewesen?
Mit dieser Diskussion möchte ich gern Tipps sammeln, wie man sich vor der Abzocke schützen kann.
Gruß
Siggi
Siggi
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ANNICK8'054 Beiträge · seit 200829. März 2009 · #28Hallo Fomi's,
Wie sieht das Abenteuer aus wenn man vom Krüger Park nach Swaziland einreist?
Danke für euere Berichte
Annick
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200929. März 2009 · #29Hallo Annick,
brauchst keinen Gedanken daran verschwenden. Geht genau so unkompliziert wie zwischen Namibia und der RSA (Südafrika).
Gruß
Siggi
Siggi
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Tomcat1'155 Beiträge · seit 200629. März 2009 · #30Siggi
..nein ich musste nicht zahlen. Ich gab dem lieben Verkehrshüter einen meiner falschen Fahrausweise aus Bangkok : -))
Schöner Gruss Beat
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200929. März 2009 · #31Hallo tomcat,
alle Achtung, Du bist ja ein ganz schlimmer Finger.
Danke für den Tipp.
Man muß die Abzocker mit ihren eigen Methoden/Waffen schlagen.
Gruß
Siggi
Siggi
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siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200930. März 2009 · #32Hallo,
schade, hätte mir gewünscht etwas mehr über die Abzocke durch die Polizei oder Behörden im südlichen Afrika zu erfahren.
Oder ist alles garnicht so schlimm?
Und kommt nur sehr selten vor?
Siggi
Siggi
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http://www.safaris-in-afika.de SOSoutherndreamsGast30. März 2009 · #33Hallo Siggi,
ich zitiere den Hupe Verlag aus dem Gedächtnis
"Wir haben während unserer Reisen nie ein Bussgeld bezahlt"....
Jeden 4. Tag unseres Lebens sind wir für Sie in Afrika unterwegs
Leider weiß ich nicht mehr, in welchem Reiseführer das stand,
aber ich tendiere dazu, das zu glauben.
Hallo tomcat, alle Achtung, Du bist ja ein ganz schlimmer Finger.
Ich möchte nicht in seiner Haut stecken, wenn er dennoch erwischt wird
und in Zambia, Zimbabwe, Tanzania oder Mosambik im Knast hockt.
Das nur zum Nachdenken aus Südafrika ....
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200930. März 2009 · #34Hallo Southerndreams,
es scheint so zu sein, dass es im südlichen Afika eine ausgeprägte Abzocke nicht gibt.
In Mosambik ist sicherlich eine besondere Situation.
In Zimbabwe habe ich Verständnis, wenn die Polizei bei einer Straßenkontrolle um ein Geschenk bittet.
Den Leuten geht es wirklich extrem schlecht.
Habe ich zwar noch nicht erlebt. Für unsere Reise im August nach Zimbabwe werde ich etliche Kilo Maismehl Öl und andere Lebensmittel (in Namibia oder Botswana) kaufen und ohne Aufforderung bei Kontrollen verschenken.
Gruß
Siggi
Siggi
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http://www.safaris-in-afika.de TOtoro148 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #35Hallo Siggi,
ich habe immer Probleme damit den Menschen etwas so einfach zu schenken, dass ist für mich wie das Erziehen der Kinder zum Betteln, weshalb wir auch denen nichts geben (auch wenn es aus sozialen Gründen vielleicht schwer fällt). Wenn jemand für mich eine Leistung erbringt (z.B. aufpassen auf Auto beim Parken, Weg zeigen in der Stad oder man gibt den Menschen etwas aus wenn man sich gut mit ihnen unterhalten hat...), dann gebe ich gern etwas (auch etwas mehr als die Leistung Wert ist). Ich möchte wieder in die Länder kommen und dann nicht sofort als der reiche Europäer angesehen werden, den man "ausnehmen" kann. Keine Frage wir sind reich aber bringen durch unsere Reisen Geld in die Länder, dass ist für mich auch eine Form der Entwicklungshilfe.
Aus diesem Grund würde ich es auch immer vermeiden jemanden zu Bestechen, diese Abzocke zu unterstützen und fördern kann nicht in unserem Interesse sein.
Menschen in Zimbabwe hungern, keine Frage, aber bei Kontrollen gleich ohne Aufforderung Nahrung zu verschenken, ich glaube nicht dass du da wirklich die Armen erreichst, sondern eher die Abzocke förderst.
Grüße
Torsten
Matou66843 Beiträge · seit 200830. März 2009 · #36Hallo,
in der RSA sind wir 2006 innerorts "etwas" zu schnell gefahren - sollte 50€ mit Quittung kosten, 30€ ohne... . Ratet mal, welchen "Kusr" wir genommen haben... .
In BOT wurden 2008 Bekannte von der Polizei mit den Worten angehalten: "What did you bring for me from Germany?".
In BOT meinte letzten September ein Polizist am Vetzaun, meine Freundin sei nicht angeschnallt gewesen, und hätte den Gurt erst kurz vorher angelegt. Das würde so und so viel kosten. Nach einem Blick in meinen Pass, folgte eine kurze, freundliche Anrede an mich mit meinem Dr.-Titel, und wir durften ganz schnell weiterfahren.
An den Vetzäunen in BOT werden wohl zunehmend Nahrungsmittel konfisziert, die als unbedenklich gelten, wie Konserven, Margarine etc. - daher verstecke ich alles, was ich gerne noch selber verzehren möchte... .
In Kenia wollten ein Freund und ich von fliegenden Händlern ein Souvenir am Strand kaufen. Es war so überteuert (60,- DM damals), dass wir unserer LTU-Reisets zum Tausch anboten und gegen Obulus ihrerseits dann auch wirklich gerne ihr Souvenir genommen hätten. Bis die Verkäufer gerafft haben, dass wir uns auch mal einen Spass machen, haben wir uns dann auf dem angrenzenden Hotelgrundstück in Sicherheit gebracht, weil die Stimmung unter "den Herrschaften" dann "etwas kippte". Das gleiche Souvenir fanden wir später im Hotelshop für 2,50,- DM!!!
Ich finde, dass mit der "Abzocke" hielt sich bei uns bisher sehr in Grenzen.
LG
Dirk
kalachee1'059 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #37Hallo
Hielt sich bei mir in bisher sieben Reisen auf dem afrikanischen Kontinent auch ziemlich in Grenzen.
Versuche, etwas mehr von den "dummen Touris" herauszuschlagen, gibt es natürlich immer wieder (Souvenirs, Kneipenrechnungen ohne Quittung, Bus-/ Taxiticket etc.). Aber da kommt man meiner Meinung nach mit etwas Erfahrung eigentlich fast immer drum rum.*
Reingefallen sind wir eigentlich nur zwei Mal 2005 in Moçambique. Zuerst an der Grenze RSA - MOZ und dann nochmals im Landesinnern. Da bewegten wir uns zum ersten Mal auf etwas "wilderem" Gebiet als RSA, NAM oder BOT und waren dementsprechend unerfahren. Angeblich hätten wir einiges in unserem Fahrzeug nicht ordnungsgemäss verzollt, der Grenzer wollte uns dann nach RSA zurück schicken. Nach einigem Diskutieren haben wir dann nachgegeben und ZAR 100.00 in seine Hohle Hand gedrückt... Würde ich heute unter keinen Umständen mehr machen! Dann nochmals eine komische "Busse" gezahlt wegen angeblichem zu schnell fahren.
Na ja, wir waren jung und hatten keine Ahnung... Wie weiter oben von mir schon geschrieben, hatten wir ähnliche Diskussionen dann an der Grenze nach Malawi (paar Wochen später). Da hat der Grenzer dann mit Sätzen wie "na, ich könnte da schon etwas für euch tun, aber..." versucht, dass wir ihn bestechen. Wir hatten unsere Lektion aber schon gelernt und wie gesagt würde ich das heute nicht mehr machen.
* "Abzocke-Versuche" in Bussen in Uganda: wir waren oft die einzigen Weissen im Bus oder Minibus-Taxi. Haben dann einfach immer den Sitznachbar nach dem üblichen Preis für die Fahrt von A nach B gefragt und dann nur lachen müssen, wenn dann der "Cashier" einen viel zu hohen Preis von uns verlangt hat. Die lachen meistens einfach mit, wenn du ihnen sagst, du würdest nur den "local price, not the tourist price" bezahlen. 😉
Ach, da könnte man noch so einiges erzählen von solchen Erlebnissen.
Grüsse,
Samuel.
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #38Hallo Bee Tee
...keine Angst um mich 🙂 ..das Ganze ist kalkuliertes Risiko.
In einem Land wo das Chaos herscht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr klein erwischt zu werden.
Zudem kann man mir nur fahren ohne Fahrausweis vorwerfen und vielleicht nichtbezahlen von Strafgeld. Das ist ja dann wie in RSA, wo auch sehr viele Leute nicht zahlen und wenn man dann irgendwann gestopt wird ist da die Alternative ...zahlen oder Gitter 😎
Wobei, ich sehe es auch so. Im südlichen Afrika geht es im Grossen und Ganzen sehr fair zu.
Mit dem Begriff "Abzocke" sollte man aber nicht nur Schwarze Beamte in Verbindung bringen... vieleicht passt das auch ganz gut zum Preisniveau gewisser Lodgen und Parks in Namibia ...:S
Schöner Gruss Beat
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200930. März 2009 · #39In Kenya und Tanzania ist es häufig bei Lodgen und Camps so, frage ich direkt als Privatperson an, wird häufig ein Preis genannt/genommen der nicht unwesentlich über dem Preis liegt, wennn ich über einen Safariveranstalter o.Ä. buche.
Gibt es darüber Beobachtungen Ernenntnisse aus dem südlichen Afrika?
Siggi
Siggi
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