Traumroute durch MOZ?

16 Antworten · 7'338 Aufrufe · gestartet 09. März 2009 von oribi
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Themenstarter818 Beiträge · seit 200709. März 2009 · #1
Wir haben uns nun doch für eine 4x4 DoubleCab Tour durch MOZ entschieden (anstelle einer Wohnwagentour durch Lesotho, Transkei, Natal).

Nun sind wir aber völlige MOZ-Neulinge und sind an Eurer Traumroute interessiert mit jeder erdenklichen Empfehlung für Unterkünfte (Campsites und günstige Lodges), Panoramastrecken, Strände, Parks ... einfach alles.

Wir landen Himmelfahrt in JoBurg und haben ab da 24 Nächte Zeit und wollen so viel wie möglich von MOZ entdecken, aber an den Highlights 2 Nächte verbringen.

Unsere grobe Tourplanung mit Fragen sieht so aus:
- Von JoBurg 1 h nach Osten, dann schlafen - nur wo?
- Krüger, z. B. in Lower Sabie campen (Reservierung nötig?)
- Grenze Komatipoort bis Bilene oder sollten wir noch einen Abstecher nach Ponta do Ouro machen?
- An der Küste nordwärts über Tofo/ Imhambane (White Sands oder Lighthouse Camping?)
- weiter über Pomene (Empfehlungen?)
- Bazaruto (mit Jeep) oder Inhassoro/ Vilankulo (mit Tagesausflug nach Bazaruto, allerdings wo buchen?)?
- und dann noch weiter in den Norden (aber wohin und wie fahren und wie sind die Straßen/ Brücken etc.?)
- Rückzus soll die Fahrt über Gorongoza, Zinhave, Banhire, Limpopo und Olifants im Krüger und über die 3 Rondavels in RSA gehen.

Ich benötige noch fast alles an Tipps zu dieser Reise; einen Reiseführer habe ich nicht (ist aber bestellt).

Danke.
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zuletzt bearbeitet 09. März 2009
2'732 Beiträge · seit 200609. März 2009 · #2
Von JoBurg 1 h nach Osten, dann schlafen - nur wo?
In der Naehe von Witbank gibt es einige Unterkuftsmoeglichkeiten. Bis Waterval Boven werdet ihr sicherlich nicht fahren wollen.
Krüger, z. B. in Lower Sabie campen (Reservierung nötig?)
Wenige Stellplaetze und da wuerde ich schon reservieren. Alternativ kann ich Berg-En-Dal empfehlen. Sehr schoen gelegen, toller Pool und gute Nashorngegend.
Grenze Komatipoort bis Bilene oder sollten wir noch einen Abstecher nach Ponta do Ouro machen?
Der Abstecher lohnt sich schon. Im Complexo Palmeiras Restaurant kann man gut Schrimps essen. Unsere Freunde haben auf der anderen Seeseite ein Haus, kann also ueber die Uebernachtungsmoeglichkeit nichts sagen.
An der Küste nordwärts über Tofo/ Imhambane (White Sands oder Lighthouse Camping?)
Wir haben an der Barra Reef Lodge geschlafen. White Sands waren wir ausserhalb der Saison und alles war etwas ungepflegt. Barra Reef Diving Center macht Bootsausfluege und wenn ich Glueck habt, koennt ihr mit dem Walhai schnorcheln gehen. Das ist die Ocean Safari. Die Schnorchelsafari lohnt sich nicht, denn das Riff ist (fast) leer gefischt.
und dann noch weiter in den Norden (aber wohin und wie fahren und wie sind die Straßen/ Brücken etc.?)
Strassen und Bruecken okay. Einige Schlaglochpistenabschnitte.
Rückzugs soll die Fahrt über Gorongoza
Tolles Camp - allerdings teuer! Ihr muesst gesonders zahlen wenn ihr mit einem Privatauto auf Safari gehen wollt. Viele Wasserboecke und Warzenschweine - keine Elefanten und Loewen gesehen.
Zinhave & Banhire
Sollen sich immer noch nicht lohnen. Kaum Tiere
Limpopo und Olifants im Krüger und über die 3 Rondavels in RSA gehen.
wie wollt ihr denn im Limpopo fahren? Der Eco-trail ist sehr nett und hat einie tolle Aussichtspunkte.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Themenstarter818 Beiträge · seit 200710. März 2009 · #3
Danke Andreas.

Nach einigen Recherchen (noch ohne Hupe-Reiseführer) steht der erste Grundgedanke der Tour, der sicher tlw. noch verbesserungswürdig ist:

JoBurg - stadtauswärts Richtung Südosten (so weit wir kommen) (1 Nacht)

Hat da jemand ne Empfehlung???

Von da nach Sodwana Bay (1 N.)
Sodwana - Kosi Bay (über Küsten-4x4-Strecke) (1-2 N.)
Kosi Bay - Tembe NP (1-2 N.)
Tembe NP - Punto do Ouro (2 N.)
Punto do Ouro - Bilene (1 N.)
Bilene - Inhambane (White Sands 1 N. und Lighthouse Camping 2 N.)
Inhambane - Pomene (1 N.)
Pomene - Vilankulo (1 N.)
Vilankulo - Inhassaro (2 N.) mit Ausflug auf Bazaruto Island

Ab hier würden wir eigentlich gern noch den Abstecher zum Gorongoza NP machen, wenn es zeitlich, landschaftlich und wg. Tieren lohnt???

Alternativ Inhassaro - Richtung Krüger NP mit 1 bis 2 Zwischenübernachtungen am Massingir Dam und ggf. auch im Banhire NP, weil die Strecke evtl. zu lang wäre.

Im Krüger dann Balule, Olifants, Satara (2 Nächte)

Und zurück nach JoBurg (1 N.) über Blyde River Canyon, 3 Rondavels, Wasserfälle etc. (2 N.)

Besonders die Namen zu den emphlenswerten Campsites an o. g. Plätzen würden uns noch stark interessieren!?!
Außerdem eine gute Unterkunft für die letzte Nacht in JoBurg???

Danke. 🙂
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zuletzt bearbeitet 10. März 2009
82 Beiträge · seit 200810. März 2009 · #4
Hallo Oribi
Von JNB Richtung Osten auf an der N4 gibt es einige Lodges. Z.b bei Nelspurit die Hippo Loges. Sehr schön gelegen.
Danach in Moz der Küste entlang richtung Norden. In Vilanculos schnorcheln mit Wahlhaien lohnt sich auf jeden Fall.
Fahrten ins Landes Innere Richtung Westen sind zum Teil sehr müsahm. Gorongoza und Zinave haben nicht viele Tiere. Landschaftlich eher lohnenswert. Danach wäre eine Möglichkeit in den Krüger zu wechseln, ganz im Norden am Pafuri Gate.
In JNB würde ich dir Melville empfehlen. Details zu Camps könnte ich dir noch raussuchen (PMS).
Gruss
Flo
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2'732 Beiträge · seit 200610. März 2009 · #5
Inhambane (White Sands 1 N. und Lighthouse Camping 2 N.)
Kann recht windig an beiden Plaetzen werden
Pomene - Vilankulo (1 N.)
Guter Platz ist das Blue Water Beach Resort etwas ausserhalb. Der Platz hatte im Okt. 2008 gerade ein neues Waschhaus erhalten und die Stellplaetze sind auch gut. Manche haben eine leichte Hanglage. Ein paar Schritte und die bist am Stand. Der Pool ist so gebaut, dass man direkt aus das Meer hinausschaut.
Ab hier würden wir eigentlich gern noch den Abstecher zum Gorongoza NP machen, wenn es zeitlich, landschaftlich und wg. Tieren lohnt
Sind bei Zeiten losgekommen und am fruehen Nachmittag dort angekommen. Kurze Pause gemacht und sonst nur Fahren. Landschaftlich ist der Park toll, Tiere haben wir auch jede Menge gesehen - halt nur nicht die Elefanten und Loewen.
Alternativ Inhassaro - Richtung Krüger NP mit 1 bis 2 Zwischenübernachtungen am Massingir Dam und ggf. auch im Banhire NP, weil die Strecke evtl. zu lang wäre.
Von Inhambane nach Massingir ist es gut in einem Tag zu schaffen. Vilanculos nach Massingir nur wenn man Erwachsener ist und viel Sitzfleisch besitzt. Die Inlandsroute uber Bahine wuerde ich mit guten zwei Tagen veranschlagen. Ihr kommt an allerdings etwas unguenstig wieder auf die grosse Verbindunsstrasse. Entweder macht ihr einen riessigen Bogen nach Sueden oder fahrt nach Pafuri im Norden. Gerade auf dem Weg nach Norden kommt ihr durch wunderschoene Yellow Fever Tree forests und and riesigen Boababs vorbei.
Im Krüger dann Balule, Olifants, Satara (2 Nächte)
Balule ist toll und ein Favorit. Olifants ist nicht so toll. Vielleicht kannst du Olifants gegen Lower Sabie tauschen. Gerade um Lower Sabie sind wir loewenmaessig noch nie enttaeuscht worden. Satara ist wieder gross und etwas unpersoenlich. Aber die S100 ist recht gut genauso wie die H1-4 nach Norden hoch bis zur Nyamarhi Wasserloch und die H1-3 bis runter nach Kumana Dam.
Und zurück nach JoBurg (1 N.) über Blyde River Canyon, 3 Rondavels, Wasserfälle etc. (2 N.)
Wir haben uns dafuer einen Tag Zeit genommen und das hat gereicht. Sind am Abend noch nach Waterval Boven gefahren und haben im Elandskrans-Holiday Resort geschlafen. Guter Platz allerdings etwas pflegebeduerftig. Es gab einen Warmwasserpool indoor!
Außerdem eine gute Unterkunft für die letzte Nacht in JoBurg
Da kann ich dir leider nicht helfen - wir schlafen immer bei unseren Freunden. Wenn ihr allerdings bereit seit auf eine Nacht am Blyde River Canyon zu verzichten ... . Seit ihr nicht mir Kindern unterwegs? In Johannesburg im Norden an der N14 gibt es den Lion Park wo man kleine Babyloewen streicheln kann - tolles Erlebnis. Nicht weit weg davon ist das Maropeng Museum. Sehr kindgeracht gemachte Entstehung der Menschheit (hat mir aber auch sehr gut gefallen 😄 ).
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
1'003 Beiträge · seit 200810. März 2009 · #6
Unterkunft:
wir hatten die letzte Nacht hier verbracht - natürlich im Caravan Park - nicht in der Lodge 😉 - über die R28/N14/M5 kommst Du gut auf die N1 - geht schnell nach JNB - es gibt einen kleinen Pool - wenn Du campst (ich glaub ZAR 120) kostet's keinen Extraeintritt - es gibt noch ein paar Tiere - eigentlich alle Verdächtigen - halt eingezäunt - liegt mitten im GR.

Gruss
Christian
zuletzt bearbeitet 10. März 2009
140 Beiträge · seit 200611. März 2009 · #7
Hallo Oribi,

wie Andreas schon schrieb, so kann auch ich die zwei Camps Deiner Wahl um Inhambane nicht empfehlen. Zum einen ist es da meist sehr stürmisch und der aufgewirbelte Sand kann schon lästig werden und zum anderen ist von den einstmals recht ansprechenden Camps nicht mehr viel übrig.
Ich empfehle, die ca. 10km vor Inhambane gelegene Abfahrt in Richtung Coconut-Bay zu nutzen und auf dem dort sehr schön gelegenen Camp Quartier zu beziehen. Von da kann man dann auch ganz einfach schöne Touren in die Umgebung(Tofo, Inhambane, Maxixe)machen.Entgegen vieler Aussagen, ist die Straße dorthin befestigt und läßt sich gut befahren.
Falls Ihr Euch dafür entscheiden könntet, meldet Euch doch bitte noch einmal.

Ansonsten finde ich Euren Routenplan super.:)

Viel Spaß noch.

Matthias
ccccccccccccc
852 Beiträge · seit 200609. Mai 2009 · #8
Hallo Oribi!

Ich möchte mal nachfragen wie denn der aktuelle Stand ist? Auch wir starten unsere
grosse Afrika-Tour zu Deiner Zeit. Wir fahren
von Jo-Burg bis Dar es Salaam. Allerdings fahren wir direkt über Pafuri nach Moz. Wir fliegen zwei Tage nach Himmelfahrt. Geht Ihr
nach Praia do Pomene? Hat hier jemand Erfahrung mit dem Camping dort. Wir würden dort gerne etwas länger bleiben.
Gorongoza werden wir ebenfalls ansteuern, vielleicht sehen wir uns...
Ist übrigens unsere 2te tour nach Moz.
Austausch auch gerne über PM.

Gruss Christian
0
2'167 Beiträge · seit 200909. Mai 2009 · #9
Hallo Oribi,

Zum Anfang deiner Reise:
Erste Uebernachtung in Badplaas (N4 East bis Wonderfontein, dann Carolina - Badplaas), nicht zu weit von Johannesburg aber weit genug http://www.foreverselfcateringresorts.co.za/ (auf diesem website findest auch die Unterkunft fuer Deine Rueckreise Panorama route Blyde Canyon)

Naechster Tag Via Amsterdam - Piet Retief - Pongola nach Sodwana Bay http://www.kznwildlife.com/site/ecotourism/activities/diving/Sodwana/Camping.html

Erkundige dich in Sodwana ueber die Route nach Kosi Bay - man verfaehrt sich sehr leicht auf dem sandigen Kuesten track! http://www.kznwildlife.com/site/ecotourism/destinations/alldestinations/Kosi/Camping.html

Ueber den Mozambique Teil deiner Reise kann ich dir leider nichts sagen.

Rueckfahrt von KNP Satara: Orpen Gate - Klaserie - Abel Erasmus Pass - Blyde Canyon (Forever Resort) 2 Naechte wuerde ich auf jeden Fall dort bleiben, vor allem wenn du zu den verschiedenen Wasserfaellen, Aussichtspunkten etc fahren willst. (oder 2. Nacht in Graskop)

Rueckfahrt nach Johannesburg ueber Graskop - Sabie - Long Tom Pass - Lydenburg - Dullstroom - Belfast.

Wenn du einen normalen Nachtflug hast, wuerde ich nicht noch in Johannesburg uebernachten, sondern eher in Dullstroom http://www.dullstroom.co.za/accommodation/staying.php
von dort bist du in ca. 2 1/2 Stunden am Joburg Flughafen.

Viel Spass bei der Palnung eurer Reise!

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter818 Beiträge · seit 200711. Mai 2009 · #10
So - wir haben nun "unsere Traumroute" durch Mosambik gefunden, zumindest soweit sie in 3,5 Wochen ab/ an JoBurg machbar und sinnvoll ist. (in 9 Tagen gehts los)
Hier der Link zu unserer Routenplanung:

http://www.oribi.de/Seiten/reiseberichte/2009_mosambik.html

Wir wären zwar gerne durch das Hinterland zurück gefahren, aber angesichts der damit verbundenen Strapazen und vor dem Hintergrund, dass es dort derzeit noch wenig zu entdecken gibt und wir ja mit zwei wirklich kleinen Kindern unterwegs sind, muss das nicht sein. Der ganze schöne Urlaubseffekt von der Küste und seinen Stränden wäre dahin.

Danke Euch für Eure Mithilfe zum Finden dieser Tour. 🙂
http://www.oribi.de/
2'167 Beiträge · seit 200911. Mai 2009 · #11
Hallo Oribi,

Eine schoene Reise hast du dir hier zusammengestellt!

Nur noch eine Empfehlung zu den ersten paar Tagen, wenn ich darf:

Der erste Tag scheint mir zu kurz. Ich weiss dass ihr wahrscheinlich unausgeschlafen vom Flug ankommt, aber ihr landet ja wahrscheinlich um 6 oder 7 Uhr in der frueh. Aber trotzdem wuerde ich auf jeden Fall weiter als Bethal / Ermelo fahren. Mindestens bis Piet Retief! Ich weiss zwar nicht ob es dort einen Campingplatz gibt, aber es hat einige nette B&B's.

Tip: nimm die N4 wie oben beschrieben, ueber Wonderfontein - Carolina - Amsterdam - Piet Retief. Ist ein paar wenige km laenger, aber viel einfacher zu fahren mit weniger Lastwagen.

Dann muesst ihr nicht am naechsten Tag so weit fahren, der wird mit Mkuze Game reserve und baden in Sodwana noch lang genug!
Uebrigens, Mkuze GR hat im Osten auch ein Gate (Opansi), von da gehts dann ueber eine etwas holperige Strasse (keine Bange, die Schlagloecher dauern nur ein paar wenige km) direkt ueber Muzi Pans nach Mbazwana / Sodwana Bay. Das Gate ist nicht sooo neu, aber ich hab's noch auf keiner Karte gesehen.

Sodwana Bay: baden und schnorcheln am Jesser Point (main beach) am morgen besser - von etwa 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Ebbe. Ebbe ist am 23. May um 08h50.

Abstecher nach Rocktail Bay? Kanufahren auf dem Lake Sibaya? Bist du sicher dass das geht? Ich weiss dass diese trips von den Lodges organisiert werden, aber ich denke nur fuer ihre Gaeste? (Ich moechte nur nicht dass du dann enttaeuscht bist!)

Ich wuensche gute Reise! 🙂

Gruss aus Sodwana
Maddy
Das Wetter ist gut, aber morgens und abends schon ein bisschen frisch! (und im Highveld ist es nachts schon kalt!)
Meerestemperatur 24 Grad
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
Themenstarter818 Beiträge · seit 200711. Mai 2009 · #12
Eine schoene Reise hast du dir hier zusammengestellt!
Nur noch eine Empfehlung zu den ersten paar Tagen, wenn ich darf:
Danke 🙂 und ja, jederzeit gern.
... auf jeden Fall weiter als Bethal / Ermelo fahren. Mindestens bis Piet Retief...
naja - vor haben wir das auf jeden Fall, aber wir müssen entscheiden, wie lange wir und die Kids durchhalten. Da spielen viele Faktoren eine Rolle, die man gar nicht so einfach durchplanen kann. Am liebsten würde ich gleich bis Mkuze GR durchbrettern, aber das ist sicher utopisch.

Beispiel (wir landen übrigens kurz vor 9 Uhr):
2006 haben wir für einen Grundeinkauf noch 2 h gebraucht, letztes Jahr waren selbst 4 h zu schnell vergangen.

2006 haben wir 2,5 h um die Passformalitäten zu bewältigen; 2008 nur 30 min.

2006 haben wir eine 20 min. Fahrzeugeinweisung erhalten (Asco); bei Britz waren es 2008 ca. 2 h.

Im Idealfall könnte man quasi mittags Johannesburg verlassen;
wahrscheinlicher scheint mir 16 Uhr und dann bleiben nur noch 1-2 h für die Fahrt.

Deine vorgeschlagene Alternativstrecke schauen wir uns an (sie ist 75 km länger. Ich nehme an, Du bist diese Strecke selbst schon öfters und lieber gefahren, oder?
Abstecher nach Rocktail Bay? Kanufahren auf dem Lake Sibaya? Bist du sicher dass das geht? Ich weiss dass diese trips von den Lodges organisiert werden, aber ich denke nur fuer ihre Gaeste? (Ich moechte nur nicht dass du dann enttaeuscht bist!)
Ich vertraue Dir da voll; schließlich wohnst Du nebendran.
Es kann durchaus sein, dass nur Lodges dazu berechtigt sind. das wäre schade, aber notfalls auch kein Beinbruch, zumind. wenn man seelisch und moralisch darauf vorbereitet ist (was wir Dank Dir ja nun sind). 😉

Jetzt freuen wir uns auf 24°C Wassertemperatur. Das ist derzeit unsere Tageshöchstemperatur. 😉

Bis bald
Enrico & family
http://www.oribi.de/
2'167 Beiträge · seit 200913. Mai 2009 · #13
Hallo Oribi,

Ja, I hear you! Am ersten Tag hat's zuviele 'variables'!
Durchfahren bis Mkuze ist in Deinem Fall utopisch, da hast Du recht.

Im Normalfall haette ich ja gesagt, durchfahren bis Pongola, aber momentan sind groessere Strassenbauarbeiten im Gang zwischen Piet Retief und Pongola, diese 1h Strecke koennte ganz gut eine Stunde laenger dauern, wenn du Pech hast. Leider gibts keine Umfahrung die kuerzer waere.

Vergiss nicht: momentan ist es an der Ostkueste um 17h30 schon stock dunkle Nacht!

Richtig, die Strecke ueber Carolina / Amsterdam ist die einzige die fuer mich in Frage kommt wenn ich mal nach Johannesburg muss (was gluecklicherweise nur selten vorkommt 😉 )
Ich vertraue Dir da voll; schließlich wohnst Du nebendran.
Ich wohne zwar nebendran, war aber noch nie in Rocktail Bay. Leider fehlt uns die Zeit fuer die naehere Umgebung, da wir fast jeden Tag arbeiten!
Probier es jedenfalls, sie koennen ja nicht mehr als 'nein' sagen!
Allerdings Lake Sibaya - Kosi Bay bin ich vor ein paar Jahren auch gefahren, mit einem 2x4 Isuzu DC mit 1 bar in den Reifen. Nimm auf alle Faelle einen Druckmesser mit! 1,2 bar im 4x4 ist auf dieser Strecke normal.

Uebrigens, am Samstag 23.5. findet in der Sodwana Bay Lodge das prize giving fuer den Unterwasser Photo Wettbewerb 'Sodwana Shootout' statt, der kommende Woche abgehalten wird, falls du Interesse hast!

Na, dann schau mal vorbei falls du Lust hast, oder ruf an!
Ich wuensche jedenfalls eine gute Reise!

Liebe Gruesse
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
140 Beiträge · seit 200614. Mai 2009 · #14
Hallo Oribi&Crew,

wir wünschen Euch eine GUTE REISE!!!! Möge Euer Plan aufgehen und kommt gesund wieder.
Falls Ihr das ultimative Strandabenteuer in MOZ sucht, dann biegt kurz vor Inhambane nach Rechts in Richtung Coconut Bay. Auf dem Weg da hin wirbt ein Divingcenter- Centro de Mo...- das einzige am Manta Reef zu sein. Da seid Ihr genau richtig. Nettes Camp mit noch netteren Betreibern der Tauchbasis.
Dort könnt Ihr mit mantas und Walhaien Tauchen bzw. Schnorcheln.
Wenn Ihr da seid, grüßt Ian und Kay von uns.

Matthias&Heike (vom Burglehn)
ccccccccccccc
Themenstarter818 Beiträge · seit 200715. Mai 2009 · #15
Erst einmal danken wir Euch für alle hilfreichen Tipps. 🙂

Nächsten Mittwoch ist es dann endlich so weit – wir verreisen! Endlich, denn wir sind urlaubsreif und freuen uns darauf, endlich den Alltag und alle Sorgen hinter uns zu lassen.

Und weil es noch genügend andere Dinge zu tun gibt, verabschieden wir uns bereits heute bis Mitte Juni bei Euch.

Wen es interessiert, was wir an welchem Tag vorhaben oder wo wir uns gerade aufhalten, der kann hier unsere Reiseplanung einsehen:
http://www.oribi.de/Seiten/reiseberichte/2009_mosambik.html

Fotos und Reisebericht wird es natürlich auch geben, aber wie das so ist mit zwei kleinen Kindern, werden die im Anschluss schon eine Weile auf sich warten lassen.

Liebe Grüße aus Sachsen
Enrico, Sandra, Enjo und Swea
http://www.oribi.de/
1'003 Beiträge · seit 200820. Mai 2009 · #16
viel Spass, Ihr vier - freu mich schon auf den Bericht -
Grüsse aus Chemnitz
Christian

PS: Wenn ich mal reich bin, leisten wir es uns auch von DRS zu fliegen 😎
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2009
Themenstarter818 Beiträge · seit 200715. Juni 2009 · #17
Melde mich auf diesem Wege von einer fantastischen Reise im Forum zurück.

Nachdem unsere Elektronikprobleme am Britz-DoubleCab nach 1 Tag behoben waren, machten wir die Reise fast wie geplant. Nur die ersten 3 Tage lief alles etwas aus dem Zeitplan, weswegen wir anvisierte Besuche von Forumsmitgliedern nicht wahrnehmen konnten. Sorry!

Ein kurzer Überblick unserer tatsächlichen Reise sieht so aus:
JoBurg - Reparatur
Pongola - Straßenkaff
Mabibi - einsam und traumhaft
Tembe NP - wild, buschig, wenig Tiere, Elefanten der Gattung Riesenzahn (kaum unter 1 m Länge)
Kosi Bay - die Seen und Reusen sowie das Motorbootfahren und Schnorcheln war großartig)

Punta do Ouro - schöner Strand, aber zu südafrikanisch, deutlich mehr Mücken als 5 km südlich in Kosi Bay
Maputo - auf den 2. Blick dürfte man einen gewissen Charme nicht abstreiten können
Bilene - mückenverseucht, überteuert, aber ansonsten recht nett
Barra - traumhaft, erholsam
Tofo - schön und besser für unternehmungslustige, obwohl es nur wenig mehr gibt als den Markt und die Walhaie
Imhambane - einstige Prachtstadt, tolle Märkte, Infrastruktur sehr gut
Pomene - das Paradies schlechthin, eine Quadbiketour sollte Pflicht sein!
Inhassoro - nur am Rand vom Paradies, bietet sonst nichts, ein Fischerdorf, das darauf aus ist, Ausgangspunkt fürs Bazaruto-Atoll zu werden
"Paradies Island" - wir hatten diese Trauminsel für uns allein, wie aber fast jeden anderen Strand in Mosambik auch, das Hotel dort könnte von DDR-Ingenieuren entworfen worden sein; in 5 Monaten dürften die Bauarbeiten für ein Traumhotel dort beginnen
lange eintönige Fahrt (ohne Fußgänger am Straßenrand) bis Chitengo
Chitengo - das wird schon noch richtig toll
Gorongoza NP - im Süden buschig; im Norden traumhaft, Löwen, Warzenschweine und zig verschiedene Antilopenarten gesichtet
Morrungulo - wieder ein Paradies, insb. für Riesenmuschel-Sucher
Zavora - wie Punta do Ouro
G. Limpopo TP - je näher man Südafrika kommt, umso mehr Tiere gibt es.

Im Krüger und am Blyde River Canyon hatten wir 3 Tage viel Regen (hatten wir noch nie auf einer Campingreise).

In JoBurg wird viel getan, man spürt da geht was voran (nicht nur wegen der WM). Dort liegt auch das Geld förmlich auf der Straße, wonach der Deutsche schon seit Jahren vergeblich sucht.

Reisebericht und Fotos werden (irgendwann) folgen. 😉

Nähere Infos gebe ich jederzeit gern, aber fürs erste ist da ein kleiner Eindruck zu unserer Reise.
Kurz: ich hätte nicht eine Sekunde in Mosambik mit irgendwem auf dieser Welt tauschen wollen!!! 🙂
http://www.oribi.de/