Armin2'346 Beiträge · seit 200627. Okt. 2007 · #41
Hallo chrigu,
bei deiner Abstimmung musst du unbedingt die Aussage "bin nicht über Johannesburg geflogen" herausnehmen, da dadurch die Aussage, ob es in Johannesburg Gepäckprobleme gegeben hat oder nicht, verfälscht wird. Es dürfen nur die Flüge in die Auswertung kommen, die über Johannesburg geführt haben.
Gruß Armin
Chrigu7'278 Beiträge · seit 200627. Okt. 2007 · #42
Hallo
Hier die Zusammenfassung der kleinen Umfrage.
Hattet Ihr alles Gepäck bei Euren Flügen via Johannesburg?
Gemäss unserer nicht repräsentativen Umfrage liegt die Chance also bei 60% dass tatsächlich alles Gepäck ankommt. Das ist doch erfreulich 🙂
Herzliche Grüsse Chrigu
P.S. Der zusätzliche Punkt "Wir sind nicht über Johannesburg geflogen" war enthalten, damit jeder die Möglichkeit hatte an der Umfrage teilzunehmen. Da er für die Statistik nicht relevant ist, fehlt er auch in der Geamtauswertung.
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Wir sind am Sonntag von Namibia zurückgekommen. Hier noch unsere Erfahrungen bezüglich Gepäck via Joburg...
Wir waren zu viert, beim Hinflug kamen von 4 Gepäckstücken keines an. Von sämtlichen Locals, mit denen wir gesprochen haben, haben wir die gleiche Reaktion bekommen: Kein Gepäck? Dann seid ihr sicher über Joburg geflogen! Von unserem Flieger hatten sicher die Hälfte der Leute kein Gepäck... Wir sind am Tag danach (Sonntag) ohne Gepäck ins Sesriem Camp gefahren, und am nächsten Morgen (Montag) waren unsere Taschen bereits an der Reception deponiert. Das Nachliefern hat also problemlos geklappt. Wir haben aber auch einen Deutschen getroffen, der seit 5 Tagen auf seinen Koffer wartete...das war auch die Aussage von einigen Leuten vor Ort, die meinten es könne auch eine Woche gehe, bis alles auftaucht. Wir hatten also Glück im Unglück... 😎 Beim Rückflug kamen lustigerweise alle Gepäckstücke an.
Als Fazit also, wenn Ihr via Joburg fliegt, packt lieber das nötigste für 2-3 Tage ins Handgepäck!!
Gruss Roli
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Cheetah120 Beiträge · seit 200621. Nov. 2007 · #44
Hallo
Wir sind am Sonntag von Durban, via Jo'burg, Frankfurt nach Zürich geflogen und waren sehr erfreut, beide unsere Gepäckstücke in Zürich auf dem Band zu finden 😎 ! Sind mit SAA geflogen.
interessant wäre nun noch, mit welchen Airlines Ihr bis/ab Johannesburg geflogen seid, weil das schon einen eklatanten Unterschied macht.
Beste Grüße
Guido
GFGforce435 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #46
Hallo an alle Fomis,
was mich immer verwundert ist die Tatsache, das einige, trotz der erheblichen Mängel, weiterhin den Weg über Johannesburg wählen, anschließend aber bittere mails im Forum ablassen. 🤨 Kann mir das mal jemnand erklären?
Viele Leute müssen über Joburg fliegen. Air Namibia und LTU alleine haben doch gar nicht die Kapazitäten um die Besucher ins Land zu transportieren. Du tust ein bißchen so als ob die Reisenden mit Gepäckproblemen mehr oder weniger selbst schuld seien, das finde ich überhaupt nicht - zumal es in vielen Fällen wie gesagt auch keine Alternative gibt.
@Guido Was hat denn die Airline mit dem Gepäckhandling am Flughafen zu tun? Die Gepäckabfertigung wird vom Airport-Betreiber durchgeführt und läuft für alle Airlines gleich.
Das ist ganz einfach und simpel: Manchmal ist Air Namibia schon ausgebucht und LTU ebenfalls. Oder bei LTU noch verfügbare Tickets sind doppelt so teuer wie bei anderen Airlines. Und es geht ja nicht 100% Gepäck in Johannesburg verloren.
Daneben können auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Zum Beispiel existierende Vielfliegerkontos bei anderen Airlines. Vielleicht möchte auch nicht jeder mit einer permanent vor der Insolvenz stehenden Airline und auf Kosten der namibischen Steuerzahler fliegen, was man bei Air Namibia im Prinzip tut.
Ich habe auch Verständnis dafür, dass mal was schief geht, sprich Gepäck verloren geht. Ich mache ja auch Fehler in meinem Job. Mein Verständnis endet, wenn dann absolut niemand etwas tut, um das Problem schnellstmöglich zu lösen.
Guido
GFGforce435 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #49
@Guido,
jeder ist Mensch und macht deswegen auch Fehler. Nur kann doch derjenige vor Ort nicht dafür haftbar gemacht werden, was Airport Angestellte woanders verschusselt haben. Da prügelt man den Falschen.
Hier, im Forum, wurden doch schon recht gute Vorschläge zur Reduzierung des Koffer-Verlust-Stresses gemacht. 🙂 Was mich ein wenig stört, ist das allgemeine Jammern auf hohem Niveau. Das ist sowas von Deutschprachig! Man kann es doch etwas lockerer angehen/umgehen/vermeiden.
🤨 Das Geiz geil ist, leuchtet manchmal ein - aber immer? 100,- Euro gespart, dafür drei Tage schlechte Laune wegen einer nicht beim ersten Mal umgeladenen Reisetasche. Ist das der Urlaub, den ,am sich in Europa vorgestellt hat? 😎
Nichts für ungut, aber auch eine andere Meinung hat hier eine Berechtigung, oder?
@Guido Was hat denn die Airline mit dem Gepäckhandling am Flughafen zu tun? Die Gepäckabfertigung wird vom Airport-Betreiber durchgeführt und läuft für alle Airlines gleich.
Das ist falsch Zum einen wird an den meisten internationalen Flughäfen die Gepäckabfertigung nicht durch den Flughafenbetreiber selbst sondern durch Ground-Service-Anbieter erledigt. Swissport ist z.B. ein großer Anbieter. Hast Du bestimmt schon mal auf irgendeinem Flughafen auf autos oder Mitarbeiterjacken gelesen. Sind u.a. auf den Flughäfen in Berlin, Hamburg, Frankfurt und Johannesburg tätig. Der Flughafenbetreiber stellt nur einen Teil der Infrastruktur bereit.
Zum anderen gibt es an fast jedem internationalem Flughafen mehr als einen Ground-Service-Anbieter. Verschiedene Airlines haben deshalb Verträge mit verschiedenen Anbietern. Wenn Dein Gepäck am Flughafen bei einem Ground-Service-Anbieter bleibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit tendentiell höher, dass das Gepäck ankommt, als wenn 2 Ground-Service-Anbieter involviert sind. Und wenn was schief läuft, schiebt es im letzteren Fall natürlich ein Anbieter auf den anderen und als Kunde ist man erstmal der Dumme.
Mit welchen Airlines man fliegt, hat deshalb entscheidende Bedeutung. Auch spielt es eine Rolle, ob Airlines echtes Code-Sharing betreiben. Die Kombination Emirates/British Airways ist am Flughafen Johannesburg z.B. deutlich schlechter als Emirates/South African.
im Grunde hast Du bestimmt Recht, dass wir Deutschen immer auf hohem Niveau klagen (wie das in der Schweiz ist, weiß ich nicht). Ich denke, jeder sollte mal eine gewisse Zeit in einem anderen Land wohnen, denn dann weiß man wieder, was alles gut ist im eigenen Land.
Das Gepäckproblem läßt sich, nach meiner Meinung, nicht so ganz einfach lösen. Hier gibt es einfach große Probleme durch die große Armut und die kann man nicht einfach in einer Woche beheben. So ist z.B. auch seit Jahren allgemein bekannt, dass bei der südafrikanischen Post jede Menge verloren geht. Das ist sogar per Video belegt. Leider ist auch das noch nicht behoben und es gehen immer noch viele Briefe verloren, besonders wenn irgendetwas im Umschlag ist.
So wird es wohl auch leider bei dem Gepäck nicht von einem auf den anderen Tag eine Veränderung geben.
Da Johannesburg der größte Flughafen im südlichen Afrika ist, hat man nicht unendlich viele Möglichkeiten, den Ort zu vermeiden. Besonders nicht, wenn man z.B. Urlaub in Südafrika machen möchte.
Also, nichts für ungut. Jeder hat nun einmal seine eigene Meinung.
GFGforce435 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #52
@AfricaDirekt
Du beschreibst ganz wunderbar einen der Gründe, weswegen viele Fomis ins südliche Afrika wollen. Das es sich auch nicht so schnell ändert, das macht die Destination soo interessant. Ganz recht. Nur - von Europa kommend, wo "es" funktioniert - dann in Afrika meckern, das übersteigt doch etwas meinen Horizont. 😎 Natürlich wird sich z.B. das Post-Problem noch lange nicht ändern. Doch da die wenigsten mit der Afrikanischen Post zu tun haben, merken sie es auch nicht so. Doch der eigene Koffer, die Reisetasche u.ä., das nervt dann!
jeder ist Mensch und macht deswegen auch Fehler. Nur kann doch derjenige vor Ort nicht dafür haftbar gemacht werden, was Airport Angestellte woanders verschusselt haben. Da prügelt man den Falschen.
Hmmm, Mitarbeiter im Gepäckbüro von British Airways am Flughafen Windhuk werden wofür bezahlt? Dafür das sie verlorengegangenes Gepäck herbeischaffen. Das das manchmal nicht so einfach ist, kann ich auch noch nachvollziehen. Aber wenn die schlicht die Arbeit verweigern, ist meine Verständnisschwelle überschritten und dann ist Kritik an dem Mitarbeiter vor Ort meines Erachtens nicht unberechtigt.
Was mich ein wenig stört, ist das allgemeine Jammern auf hohem Niveau. Das ist sowas von Deutschprachig! Man kann es doch etwas lockerer angehen/umgehen/vermeiden.
Wir waren am Anfang auch noch locker. Wenn man nur 12 Tage für Namibia hat, das Gepäck zum Campen braucht, 2 Tage und mehr als 10 Flüge aus Johannesburg später immer noch kein Gepäck da ist und die zuständigen Leute am Flughafen völlig desinteressiert sind, geht einem die Lockerheit temporär etwas verloren.
Wenn man nicht betroffen ist, gehen einem solche Sprüche immer locker von den Lippen. Wir sind auch alle ganz doll für Umweltschutz. Ganz besonders in Namibia. Aber bei 100 EUR zur Kompensation des CO2-Ausstoßes des eigenen Namibiafluges hört der Umweltschutz dann doch eher auf. Und Tierschutz ist uns auch ganz wichtig. Im fernen Namibia ganz besonders. Aber wenn zu Hause ein Maulwurf das eigene Grundstück umpflügt, wird alles getan, um ihn zu erlegen. usw. usf.
Bitte nicht als persönliche Kritik verstehen. Aber wir sind alle immer schnell mit hehren Motiven und guten Ratschlägen dabei. Wenn es einen dann selbst (be)trifft, klafft häuft eine große Lücke zwischen Worten und Handeln. Ich nehme mich selbst bei der Kritik explizit gar nicht aus.
Das Geiz geil ist, leuchtet manchmal ein - aber immer? 100,- Euro gespart, dafür drei Tage schlechte Laune wegen einer nicht beim ersten Mal umgeladenen Reisetasche.
In unserem Fall hätten die Mehrkosten mit LTU bei ca. 1400 EUR für 2 Personen gelegen. Das hat für mich nichts mit "Geiz ist geil" zu tun.
Funktioniert es in Europa wirklich? Also meinem Mann ist das Gepäck auch schon in Amsterdam oder Frankfurt abhanden gekommen und kam erst später an. Nur das Diebstahlproblem gibt es, nach meiner Meinung, nicht so stark.
Aber nervig ist es schon, wenn der Koffer auf dem Hinweg verloren geht. Auf dem Rückweg kann es nicht so schlimm sein, denn zuhause ist man ja wohl gut ausgestattet und braucht die Dinge aus dem Koffer nicht unbedingt.
GFGforce435 Beiträge · seit 200721. Nov. 2007 · #55
@AfricaDirect,
natürlich funtioniert nicht alles in Europa!
Und - natürlich NERVT der Verlust des Reisgepäcks am Anfang der Ferien. 😠
Aber auch - es ging (gewollt) nach Afrika, mit allen Höhen und Tiefen. Natur schön der Rest, naja. So kann es leider nicht gehen. Da fehlt dann doch jedes historische Verständnis über die unterschiedlichen Probleme in unterschiedlichen Regionen. 😎 Doch das wäre alles zuviel verlangt und gehört in einen ganz anderen Thread.
Nichts für ungut an alle Betroffenen!;)
Wahrscheinlich habe ich zulange im südlichen Afrika gelebt, um die verbreitete Meinung der meisten Fomis zu akzeptieren. 🤪
Ich dachte immer dies ist ein Forum zum Anbringen von Fragen, Austauschen hilfreicher Tipps, angenehmer und weniger angenehmen Erfahrungen, und auch mal zum Herz ausschütten. Es wäre schön, wenn dies neutral beurteilt und auch bewertet werden könnte. Jeder kann ja seine Meinung kundtun, aber meine Bitte wäre neutralohne den Touch von Besserwisserei und Belehrung. Gisela
Tja, viele hier im Forum sind so was von namibiaverliebt, dass sie Kritik an den Zuständen in "ihrem" Land nicht dulden. Mich wundert immer wieder, wie hier verständnisvoll, z.B. mit den Abzockern und ihren abgewohnten und heruntergekommenen Lodges umgegangen wird. Keine Ahnung, warum viele nicht wahrhaben wollen, dass man in Namiba ausgenommen wird wie eine Weihnachtsgans. Die zahlen alle gerne und vor allem kritiklos die maßlos überhöhten Preise. Ein komisches Volk diese Namibiaverrückten....
Wir sind mit SAA geflogen (ZRH-München-Joburg-WDH), und zwar, weil es auf anderen Verbindungen keinen Platz mehr hatte! Freiwillig würde ich so ein Routing nicht auf mich nehmen... 😉
Ich denke, wenn man in ein Drittweltland reist, muss man eine gewisse Portion Lockerheit dabeihaben (diese bitte ins Handgepäck 😛 ), weil man damit rechnen muss, dass etwas nicht funktioniert. Wir haben uns ein paar Shorts und ein T-Shirt gekauft, und sind ohne Gepäck losgefahren (wir haben auch gecampt). Als das Gepäck dann geliefert wurde, hatten wir uns schon an das einfache Leben gewöhnt und haben das meiste, was wir dabei hatten, gar nicht gebraucht. Wir waren fast etwas enttäuscht, als die Taschen kamen. Wir hatten uns schon darauf eingerichtet, uns 3 Woche nicht zu rasieren (nicht zur Begeisterung unserer Frauen). 😎
Natürlich ist es anders, wenn man z.B. in eine abgelegenere Gegend fährt und keine Adresse zum Nachliefern hat etc, dann kann man es nicht so locker nehmen. Aber wie schon in einem anderen Post erwähnt, die Probleme sind bekannt, und deshalb muss man sich entsprechend organisieren...
Dies ist natürlich wieder einer von den Threads, wo die Meinungen weit auseinandergehen. Die Situation ist nun mal so, und wir müssen damit leben!!