GritThemenstarter145 Beiträge · seit 200604. Apr. 2007 · #1Hallo,
wir werden in 2 Wochen nach Windhoek fliegen. Ab dem 10. Mai haben wir dann für 5 Nächte in Moremi vorreserviert.
Es ist z. Z. nicht zu erfahren, ob man überhaupt nach Moremi rein kann bzw. in welchem Zustand die Strassen und Camps sind.
War jemand in letzter Zeit dort und weiß, ob die Strecken mit 4x4 befahrbar sind oder ob überall Wasser/Schlamm ist.
Danke schonmal im voraus.
Grit
MSmschwirkGast04. Apr. 2007 · #2Hallo,
wir sind auch vom 5.- 9. Mai in Moremi und Savuti. Eine Freundin von mir fliegt nächste Tage auf eine Fly-In Safari in die Gegend. Sie wird auf den Lodges nach den Straßenzuständen fragen. Ich gebe Euch die Info dann umgehend weiter.
Viel Spaß auf Eurer Reise
Martina
COConcordia11 Beiträge · seit 200706. Apr. 2007 · #3Hallo Martina,
wir sind auch um diese Zeit in Savuti und Moremi und hoffen auf Nachrichten hinsichtlich der "Straßenzustände".
Da wir bereits am 14.04.07 fliegen, wäre es schön, wenn du vorher etwas erfährst.
Concordia
MSmschwirkGast10. Apr. 2007 · #4Hallo Grit,
meine Freundin kommt erst am 23.4. zurück. Ich werde dann aber sofort meine Infos hier weiter geben. Wie sieht denn Eure Route aus ? Vielleicht trifft man sich irgendwo.
Viel Spaß auf Eurer Reise
Martina
GritThemenstarter145 Beiträge · seit 200610. Apr. 2007 · #5Hallo Martina,
der 23. April ist für uns etwas spät, aber wir werden einfach unser Glück versuchen.
Wir sind mit einem Trax von Kea Campers unterwegs und werden von Windhoek über Fish River Canyon zum Kgalagadi Transfrontier Park fahren. Dort bleiben wir 5 Nächte, dann geht es weiter über Mabuasehube, Kang, Ghanzi nach Maun zum Moremi. Anschließend zum Chobe NP und danach über Ngoma Bridge in den Caprivi. Je nach Wetter und Wassersituation wollen wir uns für den Caprivistrip einige Tage Zeit lassen, wir haben hier nichts gebucht. Je nach Zeit werden wir dann noch über Rundu, Tsumeb in den Etosha Park fahren.
Wir haben insgesamt 6 Wochen Zeit und haben Kgalagadi, Moremi und Chobe vorgebucht.
Euch auch einen schönen Urlaub vielleicht laufen/fahren wir uns uns über den Weg.
Gruß
Grit
MSmschwirkGast23. Apr. 2007 · #6Hallo,
wie versprochen ein paar Infos.
Meine Freundin ist gerade zurück aus Botwana. Laut ihrer Info von vor Ort hat es in diesem Jahr in Nordbotswana sehr wenig geregnet. Die Pisten sind (noch) in befahrbarem (trockenem) Zustand. Man kommmt also in den Moremi und auch Savuti mit 4x4.
Man erwartet allerdings in den nächsten ein bis zwei Monaten aufgrund der außerordentlich starken Regenfälle in Sambia und Angola gewaltige Wassermassen im Delta und am Chobe. Wenn ich zurück bin (28.5.) kann ich vielleicht noch ein paar Infos geben.
Ich freue mich jetzt schon sehr auf den Abflug (Samstag) und fange jetzt langsam an, die Rucksäcke zu packen.
Viele Grüsse
Martina
myrio962 Beiträge · seit 200709. Juni 2007 · #7Hallo Martina,
ich hoffe ihr seid schon wieder von eurer Abenteuertour durch BOT gesund zurück. Kannst du mir bitte Infos geben, wie ihr durch Maun-Moremi-Chobe durchgekommen seid und wie die Steigungen bei Savuti mit dem Trax zu bewältigen waren.
Gab es Probleme mit dem Permit in den Chobe-NP, hattet ihr vorreserviert?
Wir starten Ende Sept. die gleiche Tour.
Danke und Servus
Inka und Frank
MSmschwirkGast13. Juni 2007 · #8Hallo myrio,
mit dem Trax war es überhaupt kein Problem die Sandstrecken zu bewältigen. Da es dieses Jahr im Moremi und Savuti fast gar nicht geregnet hat, gab es auch so gut wie null Schlammstellen. Wir sind viele Wege im Moremi abgefahren einschließlich der tiefsandigen Stellen um Third Bridge, dann am Kwai entlang über eine leicht ansteigende Sandpiste zum Mababegate. Von dort die marsh road, da man dort angeblich mehr Tiere sieht, hier gab es noch ein paar Schlammlöcher.
Wir hatten allerdings für die Sandstrecken den Luftdruck immer reduziert und sind wenn es sehr tief wurde und leicht bergauf ging im 4 l gefahren.
Am Sossousvlei waren wir dann aber schon cooler und haben nicht einmal mehr den Luftdruck reduziert. Nicht vergessen sollte man natürlich die Naben zu arretieren, wenn man den Allrad benutzt J (so gesehen am Sesriem Camp, wo sich jemand trotz vermeintlichem Allrad eingegraben hat)
Insgesamt war der Trax ein wirklich tolles Auto, gut zu fahren und sehr komfortabel (fast ein richtiges Wohnmobil)
Tip: lasst Euch einen extra Tisch geben, der Originaltisch besteht aus einem Brett, das sehr umständlich unter dem Bett ausgebaut wird. Nehmt ein paar Schrauben verschiedener Längen mit, die Regalbretter in den Schränken hatten bei uns die dumme Angewohnheit sich aus den Halterungen zu verabschieden. Nehmt Tape mit und klebt am Heck alle Schlösser ab, dann schließen bzw. öffnen sie auch noch am Ende der Tour. Wenn der Trax (haben nicht alle) eine Klappe auf dem Dach hat: immer offen lassen, dies erzeugt einen Unterdruck im Auto und es staubt nicht ein.
Zum Permit: wir hatten Savuti reserviert, haben aber am gate jede Menge Leute getroffen, die erst dort nach einem Platz gefragt haben. Hat bei allen geklappt, obwohl es in Maun z.B. für Ihaha hieß "fully booked " waren wir dort fast alleine.
Sollte es am Gate nicht klappen, lassen die Ranger einen auch für Transit einfahren. man kann dann sein Glück bei den Rangern in Savuti nochmal versuchen, im schlimmsten Fall muß man halt wirklich im Transit durchfahren.
Viel Spaß beim weiteren Planen
Martina
myrio962 Beiträge · seit 200703. Juli 2007 · #9Hallo, Martina
vielen Dank für deine freundliche, aufschlussreiche Info, sie hilft uns sicher weiter.
Eine weitere Frage:
Kann mir jemand sagen, inwieweit man im Moremi/Chobe ein GPS benötigt, bzw. wie schwierig die Bedienung des Gerätes ist und wo man die sichere Handhabung trainieren kann.
Kann man ein handelsübliches Gerät in Germany kaufen, mit der Software ausrüsten und dann in Namibia/Bot. verwenden?
Wir hoffen, dass die Padbedingungen im Okt. 2007 nicht allzu schwierig sein werden, da ja die Hauptregenzeit noch nicht begonnen hat.
mit ah-namibia
grüssen herzlich Inka und Frank aus Bayern
Savuti479 Beiträge · seit 200603. Juli 2007 · #10Hallo Inka und Frank,
auf die Fragen bz. GPS gibt es eigentlich nur eine Antwort:
Roland und Brigitte Schmid, dt800, hier im Forum. Habe bei ihnen sowohl gemietet als auch gekauft.
Grüße aus München
Gabi
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen
Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen.
Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.
Helmar667 Beiträge · seit 200603. Juli 2007 · #11Hallo Myrio,
schau mal bei www.dt800.de rein, da kannst Du auch ein GPS leihen wenn Du keins kaufen willst. Roland Schmidt ist sehr hilfreich! Er hat auch software mit Tracks und Routen für Botswana und Namibia auf CDs, ca. 15 Euro. Mit den mitgelieferten Karten hatte ich allerdings wenig Freude, da sind jedoch die Tracks-for-Africa einsame Spitze. Die kann man runterladen aus dem Internet für ca. 10 Euro. Seitdem sind die dt800-Daten ein reines Vergnügen geworden und sehr exakt. Gruss, Helmar.
p.s. Ooops, da kam ich eine Minute zu spät!:(<br><br>Post geändert von: Helmar, am: 03/07/2007 11:21
myrio962 Beiträge · seit 200703. Juli 2007 · #12Grüss dich, Gabi
wir sind gerade von einem kühlen Ostsee-Trip zurück und danken für deine schnelle Info zum GPS.
Was ist deiner Meinung nach wirtschaftlicher bzw. günstiger
mieten oder kaufen?
Herzliche ah-namibia Grüsse aus Murnau von Inka und Frank,
die dem Zauber Namibia's erlegen sind
myrio962 Beiträge · seit 200703. Juli 2007 · #13Hallo Helmar.
du kamst natürlich nicht zu spät mit deinen interessanten Infos.
Ich danke dir dafür, hast du Erfahrungen mit der Vorreseserierung für Chobe/Moremi im Okt. 2007?
Mit Servus und ah-namibia grüssen dich Inka und Frank aus Murnau
Andreas Cierpka2'732 Beiträge · seit 200603. Juli 2007 · #14Hallo Inka und Frank
Kann mir jemand sagen, inwieweit man im Moremi/Chobe ein GPS benötigt.
Es gibt die Karten von Shell fuer Moremi (
http://www.namibiana.de/index.cfm?action=ViewDetails&ItemID=904&SubMenue=4&SubSubMenue=75)
und auch fuer den Chobe (
http://www.namibiana.de/index.cfm?action=ViewDetails&ItemID=903&SubMenue=4&SubSubMenue=75)
. Die Karten sind recht gut und das Beste was ihr bekommen koennt. Die topographischen Karten sind nicht besonders genau. Mit den Karten kommt ihr auch ohne GPS gut durch. Das GPS macht die Sache halt leichter. Bei unserem ersten Aufenthalt hatten wir noch ein altes Geraet, das nur die Position anzeigen konnte. Mit dem Geraet haben dir dann die Kreuzungen kontrolliert. Nun haben wir den kartenbasiertes Geraet und geniesen den "Vorsprung durch Technik". Dennoch haben wir die Karten immer dabei.
Kann man ein handelsübliches Gerät in Germany kaufen, mit der Software ausrüsten und dann in Namibia/Bot. verwenden?
Kaufen kannst du eigentlich jedes Geraet. Es gibt drei Marktfuehrer (Garmin, Magellan, TomTom). Zu TomTom kann ich nicht viel sagen, da ich deren Geraete nicht kenne. Magellan und Garmin nehmen sich nicht viel. Ein Vorteil von Garmin sind die Karten von
http://www.tracks4africa.com. Sie sind genau und absolut zuverlasseig. Die Karten entstehen durch Reisende deren Tracks von T4A "verwurschtelt" werden. Roland (
http://www.dt800.de) hat ebenfalls Karten, auf die du dich 100% verlassen kannst! Auch diese Karten sind durch eigene Fahrten entstanden. Du hast also nun die Wahl - entweder kaufen oder mieten. Die Handhabung ist intuitiv und einfach.
Wir hoffen, dass die Padbedingungen im Okt. 2007 nicht allzu schwierig sein werden.
Ihr werdet hie und da einmal mit Tiefsand (weicher Sand) rechnen muessen. Aber keine Angst davor. Luft aus den Reifen und weiter geht es. Roland hat ein paar Tipps dazu auf seiner Seite (wenn ich mich recht erinnere). Macht aber auf jedenfall den Test ob euere Luftpumpe funktioniert (bei der Vermietstaion). Unsere ging naemlich beim letzten Mal nicht und wenn wir sie gebraucht haetten, haetten wir ganz schoen alt ausgesehen.
Servus,
Andreas
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.
Savuti479 Beiträge · seit 200603. Juli 2007 · #15Hallo ihr Beiden,
diese Frage ist nun wirklich nicht so einfach zu beantworten. Bei mir war die Überlegung folgende: hier ich und keine Ahnung von GPS, also leihen und ausprobieren ob man mit GPS zurecht kommt. Das war der Fall und somit habe ich bei dt800 ein gebrauchtes gekauft.
noch eine Anmerkung: eigentlich habe ich GPS weder in Namibia noch in Botswana/Sambia gebraucht, ist ein nettes Spielzeug, das einem auch zusätzliche Sicherheit gibt.
Grüße nach Murnau
Gabi
Höflichkeit ist der Schlüssel zu den Herzen der Menschen
Höflichkeit ist auch der Schlüssel zum Wissen.
Niemand wird dann mit seinem Rat geizen.